Marburg Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Landgrafenschloss
  • Landgrafenschloss. Das Schloss thront hoch über der Stadt. Vom Schlossberg hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und das Lahntal.
  • Schloßgarten Marburg. Die Anlage dient als Naherholungsraum. Über 7000 Rosen blühen im Park. Sehenswert ist das Judizierhäuschen von 1627.
  • Wilhelmsbau. Der Wilhelmsbau befindet sich im östlichen Teil des Schlosses. Er beherbergt ein Museum mit Sammlung zur Geschichte Hessens.
  • Der Schlosshof - ist kostenlos zugänglich
  • Camera Obscura - ist am Schloss zu finden. Die kurze Führung ist zu empfehlen, sofern man solch einen "optischen Apparat" noch nicht kennt. Mehr dazu.

Die Schlossanlage erreicht man entweder zu Fuß oder mit einem Kleinbus, der stündlich auf der Hinfahrt über den Marktplatz in der Oberstadt zum Schloss hoch kraxelt. Ab 1. Juli 2014 gibt es mit der Marburger Schlossbahn eine weitere Möglichkeit, die Schlossanlage zu erreichen. Die Schlossbahn wird mit ihren 54 Sitzplätzen den Markt, das Schloss und die Kunsthalle anfahren.

Kirchen
  • Elisabethkirche. Die gotische Kirche wurde zwischen 1235-1283 erbaut. Der Bau besitzt eine reiche Innenausstattung. Die Kirche war Vorbild für die Liebfrauenkirche in Frankenberg (Eder) Geöffnet: Mo-Fr: 10-16 Uhr; Sa 10-17 Uhr; So 11.15-17 Uhr; die Kirche ist frei zugänglich. Ferner können die Kunstschätze angeschaut werden. Eintritt Kunstschätze: Erwachsene 2,50 €, Schüler und Studenten: 1,50 €, für Familien gibt es Sondertarife. Weitere Informationen: Wikipediaartkel zur Kirche.
  • Kilianskapelle, Schuhmarkt. Älteste Kirche der Stadt, erbaut um 1200 und bereits 1527 umgewidmet.
  • Kugelkirche. Erbaut im spätgotischen Stil im 15. Jahrhundert. Der eigentliche Name dieses mittelalterlichen Sakralbaus ist "Kirche Sankt Johannes Evangelist"; dieser Name wird jedoch in Marburg selten verwendet und ist nicht allgemein bekannt.
  • Luth. Pfarrkirche St. Marien. Die am Südhang des Schlossberges gelegene Kirche ist ein romanischer Bau. Dieses wurde im 14. Jahrhundert in ein gotisches Gotteshaus umgestaltet.
  • St. Michaelskapelle. Gotische Kapelle mit altem Friedhof und kleinem Park. Der Aufgang zum "Michelchen", wie die Marburger die Kapelle nennen, befindet sich gegenüber der Elisabethkirche über eine Treppe an der Elisabethstraße direkt bei der Ampel. Die St. Michaelskapelle kann nur von außen besichtigt werden und ist nicht durchgängig geöffnet. Rund um die Kapelle befinden sich Pilgergräber.
Bauwerke

In der Oberstadt

  • Restaurierte Altstadt mit Fachwerkhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Altstadt liegt am Hang des Schlossberges und besitzt zahlreiche gemütliche Gässchen, in denen man in der Fußgängerzone bummeln und auch einkehren kann. 14 ausgewählte Fachwerkhäuser werden mit Lageplan in der Broschüre der Stadt Marburg Fachwerk in der Marburger Oberstadt (PDF) vorgestellt.
  • Altes Rathaus. am Marktplatz, erbaut 1512 bis 1527. Der Renaissance-Turm mit dem Uhrgiebel wurde 1581 an das gotische Rathaus angebaut, da es den Marburgern zu schlicht erschien. Unterhalb des Ziffernblatts steht die Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, mit der Waage; links des Ziffernblatts bläst der Wächter mit der Trompete und rechts wartet der Tod mit dem Stundenglas; oberhalb der Uhr zeigt die Kugel Tag und Nacht an. Zu jeder vollen Stunde kräht der Rathausgockel über der Uhr aus luftiger Höhe hinunter.
  • Steinernes Haus oberhalb des Marktplatzes gelegen, erbaut Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil.
  • Reste der Stadtmauer: Bettinaturm, Kalbstor aus dem 13. Jahrhundert.

Außerhalb

  • Burgruine Frauenberg. etwa 6 km südlich von Marburg gelegen, eine ehemalige Höhenburg, mit schönem Blick in das Amöneburger Becken. Der Frauenberg kann unter der Woche mit der Buslinie MR86 nach Homberg (Ohm) bzw. Deckenbach nahezu stündlich erreicht werden. Eine gute Einstiegshaltestelle ist Marburg Südbahnhof, Aussteigen bei der Busstation "Beltershausen Frauenberg Seebode". An Wochenenden besteht die Möglichkeit ab Marburg Südbahnhof, mit dem AnrufSammelTaxi (Tel.: 06421-4051717) zu fahren; die Abfahrtszeiten erhält man u.a. bei bahn.de.letzte Änderung: Sep. 2018 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Spiegelslustturm. er befindet sich auf dem bewaldeten Hügel gegenüber des Schlosses auf den "Lahnbergen" und bietet somit eine gute Aussicht auf die Oberstadt. Aber Achtung: es ranken sich Mythen um dieses Gemäuer, angeblich darf man es erst nach bestandener Zwischenprüfung oder gar erst nach erfolgreich absolviertem Studium betreten. Einkehrmöglichkeit im Turmcafe. Der Spiegelslustturm kann mit dem Auto gut erreicht werden und bietet ausreichende Parkmöglichkeiten. Ohne Auto fährt man mit der Buslinie 7 bis Haltestelle "Universitätsklinikum"; nach Aussteigen nicht in Richtung Klinikum selber, sondern einige wenige Meter in die entgegengesetzte Richtung gehen, links in die Hermann-Bauer-Straße einbiegen und dieser folgen (etwa 1,5 km). Vom Haltepunkt führt außerdem ein Wanderweg zum Spiegelslustturm; eine Karte der Wanderwege auf den Lahnbergen findet man am Anfang der Bushaltestellen in Richtung Klinikum auf der rechten Seite.letzte Änderung: Sep. 2018 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Marienkirche Wehrshausen eine reizvolle kleine ehemalige Wallfahrtskirche aus spätgotischer Zeit
Denkmäler

Marburg ist eher die Stadt der Gedenktafeln, denn der Denkmäler. Vor allem in der Oberstadt befinden sich zahlreiche Tafeln, die an wichtige Personen erinnern - allen voran die Brüder Grimm, die in Marburg studierten. Auch Büsten erinnern vereinzelt an berühmte Marburger. Personenbezogene Denkmäler finden sich dagegen nur wenige. Bemerkenswert ist, dass die Stadt ihrem letzten Dienstmann ein Denkmal gesetzt hat. "Unser Christian", Dienstmann Nr. 4, steht an der Wasserscheide im Übergang von der Neustadt in die Wettergasse. Die älteren Marburger wissen noch zahlreiche Anekdoten über dieses Marburger Original zu erzählen. Die bronzene, etwa 160 cm große Statue, soll der echten Körpergröße Christians entsprechen.

Museen
  • Marburger Haus der Romantik, Markt 16. Tel.: +49(0)6421 - 917160, Fax: +49(0)6421 - 917162. Neben wechselnden Ausstellungen und Sonderausstellungen werden Themenabende geboten. Die Ausstellung erinnert an den Marburger Romantikerkreis. Im Roten Salon wird die Geselligkeitskultur der Romantiker um 1800 dargestellt. Geöffnet: Di. - So. 11-13 und 14-17 Uhr.
  • Mineralogisches Museum, am Firmaneiplatz. Schausammlungen in drei Sälen. Etwa zwei bis drei Mal pro Jahr finden Sonderausstellungen statt. Geöffnet: Mi. 10-13 und 15-18 Uhr, Do. und Fr. 10-13 Uhr, Sa. und So. 11-15 Uhr. Preis: 2 €.
  • Polizeioldtimer-Museum (Tag der offenen Tür und Sommerfest am 7. September 2014), Marburg-Cyriaxweimar.. Das Museum hat nur ein Mal im Monat geöffnet.
  • Religionskundliche Sammlung, Landgraf-Philipp-Str. 4 (Neue Kanzlei). Führungen, Sonderausstellungen und wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der Religionen vor allem anhand ihrer Ritualgegenstände. Geöffnet: Die Dauerausstellungen können Montags von 14:00 - 16:00 Uhr besichtigt werden; die Sonderausstellungen sind Montags und Mittwochs von 11:00 - 17:00 Uhr ohne vorherige Anmeldung.
  • Universitätsmuseum für Kulturgeschichte auf dem Landgrafenschloss
  • Universitätsmuseum für bildende Kunst im Ernst-von-Hülsen-Haus - zeigt Gemälde aus dem 16.- 20. Jahrhundert (meist deutsche Künstler). Aufgrund von Renovierungsarbeiten ist das Kunstmuseum derzeit geschlossen.

Auf einigen Websites rund um Museen in Deutschland und Freizeittipps für die Region wird häufig noch das Kindheitsmuseum in der Barfüßerstraße 5 aufgeführt. Dieses Museum wurde leider 2009 geschlossen.

Straßen, Plätze und Brücken

In der Oberstadt:

  • Marktplatz mit historischem Rathaus
  • Barfüßerstraße und Marktgasse
  • Wettergasse und Reitgasse
  • Wendelgasse zum Lutherischen Kirchhof auf dem Weg zum Schloss.

Zu Marburgs Brücken gibt es einen eigenen Artikel

Parks
  • Alter Botanischer Garten in der Kernstadt nahe der Elisabethkirche.
  • Neuer Botanischer Garten auf den Lahnbergen.
  • Schlosspark mit Rosengarten.
Verschiedenes
  • Camera Obscura. Die begehbare Lochkamera steht auf dem Schlossberg. Zu den Öffnungszeiten kann man eine "optische Stadtführung" über Marburg machen. Geöffnet: Von März bis Oktober bei gutem Wetter: Sa., So. und an Feiertagen zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. (für Gruppen können auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden). Preis: kostenfrei, Spende erbeten.letzte Änderung: Nov. 2009 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Die Marburger Universität ist über die ganze Stadt verteilt, der Kern befindet sich in und um die Altstadt in mehreren überwiegend schönen, älteren Gebäuden.
Sehenswertes in den Stadtteilen
  • Barockkirche St. Michael und St. Elisabeth im Stadtteil Schröck aus dem Jahr 1726 mit Hochaltar.
  • Elisabethbrunnen. etwas außerhalb von Schröck gelegen. Der eigentliche Brunnen befindet sich innerhalb eines imposanten Brunnentempels. Die heilige Elisabeth soll oft hierher gewandert sein, um Almosen an Arme zu verteilen. Oberhalb des Brunnens befindet sich die Ruine der Kreuzkapelle.
  • Kirche St. Johannes des Täufers im Stadtteil Ginseldorf, erbaut Mitte des 15. Jahrhunderts.
  • Pfarrkirche St. Cyriakus in Bauerbach.
  • Naturschutzgebiet Kleine Lummersbach. nördlich des Marburger Stadtteils Cyriaxweimar gelegen. Früher befand sich hier ein Übungsplatz der Tannenbergkaserne. Das 138 Hektar große Naturschutzgebiet lädt mit seinen Wegen zum Spazierengehen ein. Es kann über die Kreisstraße 69 erreicht werden; Hunde sind selbstverständlich an der Leine zu führen.

Die Stadtteile Schröck, Bauerbach und Ginseldorf sind jeweils nur wenige Kilometer voneinander entfernt.