© vulcano/shutterstock

Mallorcas Inselmitte

Check-in

Es Plá, die Ebene, heißt das Inselinnere. Landflucht bestimmt heute die stark landwirtschaftlich geprägte Region. Die einstige Kornkammer Mallorcas geriet mit Beginn der 1970er-Jahre in eine Krise, der man mit neuen Anbaumethoden und der Rückbesinnung auf traditionelle Erwerbszweige, beispielsweise den Weinanbau und das Handwerk, begegnet.

Sehenswürdigkeiten

Das festungsartige Herrenhaus, erbaut um 1700, mit Hauskapelle, Weinkeller, Stallungen, Gesindekammern und noblen Salons, vermittelt einen Eindruck vom einstigen Feudalleben.
Mallorcas einziger Tafelberg ist mit 542 m die höchste Erhebung des Plá. Das am Fuß des Bergs gelegene Dorf Randa lohnt einen Spaziergang über Kopfsteinpflaster. Radarmasten auf der Bergkuppe trü…
Der pausbäckigen Madonna aus dem 8. Jh. und des tollen Weitblicks wegen lohnt sich der Abstecher zum Kloster, das seinen Namen (Gutes Jahr) nach dem Ende einer Dürreperiode erhielt. Kachelbilder am…
Im Grammatiksaal der alten Schule von Cura auf dem Berg ist das Llull-Museum untergebracht.
Eine der ältesten ermita-Kirchen der Insel (13. Jh.), die restauriert wird. Die sanfte Friedensmadonna, die hier am Osterdienstag mit einer Wallfahrt bedacht wird, steht jetzt in der wuchtigen…
Das heutige Rathausgebäude wurde ab 1667 vom Orden der Mínims, der Minderbrüder (Franziskaner), errichtet, sehenswert ist vor allem der Innenhof mit ionischen Säulen.
Das unterste von drei Klöstern. Die verlassene Einsiedelei aus dem 15. Jh. mit weitem Blick über die Ebene von Llucmajor bis zum Archipel von Cabrera wurde restauriert, der Sandsteinfelsen befestigt…
Zeitgenössische mallorquinische Kunst im wieder in Betrieb genommenen Jugendstilbahnhof.
Seit 1991 existiert bei Costitx das einzige Observatorium der Balearen, es dient Forschungszwecken und bietet Laienkurse in Spanisch an.
Ein Spaziergang im Bereich der plaça führt vorbei an gut erhaltenen Hausfassaden, Brunnen, Wegkreuzen und Mühlen sowie an der ausladenden Freitreppe vor der Pfarrkirche Sant Bartomeu aus dem 16.-18…

Hotels & Übernachtung

In sechs Wohneinheiten kann man bei der freundlichen Besitzerfamilie dieses 300 Jahre alten Landguts mit zwei Pools im 2 km entfernten Weiler Ses Alqueríes wohnen.
Das winzige Dorfhotel bietet viel Komfort.
Komfortabel übernachten im Hotel Es Recó de Randa am Fuß des Bergs mit Traumblick von der Terrasse.
Herrenhaus mit malerischem Innenhof und Pool, zwei Suiten und vier Apartments am Ortsrand, deutsche Leitung.
Historisches Stadthaus mit zwölf Zimmern, Garten, Swimmingpool und Weinkeller. Auf Wunsch kocht die mallorquinische Besitzerin für ihre Gäste.
Der ehemalige Bauernhof ist nun ein gemütliches Hotel mit Apartments und Zimmern mit Selbstverpflegung oder Frühstücksbüfett.
Elf bildschöne Zimmer, Suiten und Apartments im restaurierten Anwesen mit Pool und herrlichem Weitblick ins Bauernland.
Sa Bassa Rotja mit Beautyfarm war einst ein alter mallorquinischer Besitz, der renoviert und zu einem wunderschönen Landhotel umgestaltet wurde. Die Gebäude aus dem 13. Jh. bleiben weitestgehend…
Die Finca Son Roig begrüßt Sie in einem schönen, traditionellen Gebäude mit einem luxuriösen Pool und einer umliegenden Sonnenterrasse. Sie wohnen hier in der ruhigen mallorquinischen Landschaft…
In einem restaurierten Landhaus aus dem 17. Jahrhundert im mallorquinischen Villafranca de Bonany befindet sich das Sa Franquesa Nova. Freuen Sie sich auf den Außenpool, die Gärten und elegante…

Restaurants

Das Restaurant Ses Torres am Verteilerkreisel vor Ariany ist ein Fernfahrer- und Ausflugslokal, in dem Sie gute Tapas und preiswerte Menüs bekommen.
Eine der besten Adressen für mallorquinische Küche und uriges Ambiente.
Der großen Wachtel- und Rebhuhnfarm wurde ein kleines, einfaches Grilllokal angegliedert. Hier isst man Wachteleier als Vorspeise, danach gibt es gegrillte guàtleres und perdius.
Weniger romantisch, aber ungemein beliebt bei Einheimischen. Authentisch.
Klein und urig und mit freundlicher Bedienung.
Ein Familienbetrieb, in dem Mutter Aina zusammen mit Tochter Virginia und Schwiegertochter Laura die Küche schmeißt, Vater José das Geschäftliche regelt und Sohn David als Maître mitkellnert. Das…
Gemütliche Mischung aus Restaurant und Laden mit eigenen Produkten, regionale Küche, gepflegtes Ambiente.
Das winzige Dorfhotel hat nur drei Zimmer, bietet aber viel Komfort. Restaurant mit kleiner, feiner Karte.
Riesengroß, rustikal und sehr mallorquinisch, ein Oldie unter den Lokalen Algaidas. Sonntags übervoll!
Das Centre war einst Theater und ist heute ein rustikales Restaurant mit bodenständiger Kost.

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Auftakt

Für einige der hier ansässigen Landwirte heißen seit Ende der 1980er-Jahre die Zauberwörter agroturisme und turismo rural. So wurde schon manch ein Bauer nebenbei zum Hotelier. Die leicht hügelige Landschaft wird durchkreuzt von schmalen Asphaltstraßen. Alle Dörfer sind gut miteinander verbunden. Ausgediente Brunnen, schöne Wegkreuze und Pfarrhäuser gilt es ebenso zu entdecken wie Kapellen, Einsiedeleien und Klöster. Die neu ausgebaute Ma15 von Palma nach Manacor ist zwar stark befahren, könnte mit ihren lohnenden Ausflugszielen bei Algaida, Montuïri und Vilafranca jedoch fast als Ferienstraße bezeichnet werden.

Fakten

Strom 220 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 06:52 Uhr

Anreise

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