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Rundreise: Mallorca an zwei Tagen

Hat man zwei Tag für eine Inselrundfahrt zur Verfügung, sollte man aufgrund der spektakulären Ausblicke und tollen Fotostopps die Tour, die für Tag eins vorgeschlagen wurde, nicht versäumen und die Erkundungstour in Palma (1) beginnen.

Auch hier geht es dann über Valldemossa (2) weiter an die Westküste, entlang der Steilklippen zur einen und dem Tramuntana-Gebirge zur anderen Seite bis nach Deía (3) und wieder zurück nach Palma (4). Hier kann man je nach Geschmack und Geldbeutel in einem der zahlreichen hübschen Stadthotels übernachten, oder man gönnt sich im trendigen Vorort Portixol oder Ciudad Jardin eine Übernachtung mit Sandstrand vor der Tür und Ausblick auf den Hafen von Palma und die Kathedrale bei Nacht.

Details: Tag 1 der Mallorca-Rundreise

Am nächsten Tag geht es dann über Llucmajor (5) weiter in den Südosten Mallorcas. An einem Mittwoch, Freitag oder Sonntag kann man sich auf dem hübschen Wochenmarkt in einer der flächenmäßig größten Gemeinden Mallorcas gleich mit Proviant für die Tour und einen Bade-Stopp am Strand eindecken. Ein (zweites) Frühstück sollte man in einem der zahlreichen Cafés am Marktplatz einnehmen – hervorragende Bocadillos, Café con leche und frisch gepresster Orangensaft stärken für die Weiterfahrt.

Kultur-Hungrige fahren von Llucmajor weiter auf den Klosterberg Randa und besichtigen das Kloster Santuari Senyora de Cura de Randa (6). Von dort oben hat man außerdem einen wunderbaren Blick über die mallorquinische Ebene von Palma bis Alcúdia.

Weiter geht es über Campos nach Ses Salines (7). Hier kann man (so es die Zeit erlaubt) noch die bekannten Salzsalinen, in denen das Flor de Sal de Mallorca produziert wird, besichtigen. Über die Touren und Möglichkeiten aber unbedingt vorher erkundigen. Der angrenzende Shop verkauft die ausgefallenen Salzkreationen – ein tolles Mitbringsel für Zuhause. Außerdem wäre hier ein guter Platz, um ein Mittagsessen in der alteingesessenen Bodega Casa Manolo oder im schicken Cassai Gran Café einzuplanen.

Nach kurzer Fahrt lohnt sich im nahegelegenen Santanyi (8) ein Gang durch die Straßen und schönen Kunsthandwerkslädchen. Samstags ist hier vormittags Wochenmarkt, und den sollte man nicht verpassen, sofern die Tour am Wochenende geplant ist. Da kann der Stopp auch mal eine Stunde mehr in Anspruch nehmen, denn die Vielzahl der Läden und Cafés lässt schnell Zeit und Budget in Vergessenheit geraten.

Für einen Badestopp sind es dann nur wenige Kilometer bis in die malerische Cala Llombards (9): ein schöner Sandstrand mit karibisch blauem, kühlem Wasser und eine kleine Strandbar machen eine Auszeit und Abkühlung möglich. Wer mag, springt von den Klippen, die die Bucht einsäumen, ins kühle Nass und schwimmt zurück an Land.

Für den Tagesausklang geht es dann nach Cala Figuera (10), das Fischerdorf in Mallorcas Südosten, das sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt hat und einen deutlichen Kontrast zu den vorher angefahren Stopps bietet: alte Fischerboote dümpeln in der ypsilonförmigen Bucht und bieten mit den weiß gestrichenen Häusern, Feigenbäumen und den grünen Toren der Boothäuser eine beliebte Kulisse für Fans pittoresker Fotomotive.

Für ein Abendessen bietet sich eins der vielen Restaurants am hübschen Hafen an, bevor es zurück nach Palma (1) geht. Alternativ können Fans des späten Abendessens auch in Palmas Altstadt den Abend ausklingen lassen, zum Beispiel im schicken FORN de Sant Joan (reservieren!) oder in einer der vielen Tapas-Bars.

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