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Mallorca-Reiseführer

Sonne, Meer und Sandstrand – das ist das gängige Mallorca-Bild. Doch da ist noch ein anderes Mallorca. Ein Mallorca mit abwechslungsreicher Landschaft, mit hohen Bergen, steilen Klippen und hängenden Gärten. Ein Mallorca des blühenden Lebens mit Mandel- und Orangenbäumen und wildem Rosmarin. Ein Mallorca der alten Städte und Dörfer, die eine ursprüngliche und beeindruckende Architektur bewahren. Und schließlich das aktive und moderne Mallorca, dessen ganzjährig angenehmes Klima Sport und Freizeit-Aktivitäten begünstigt und zu Ausflügen und Shopping-Touren einlädt.

Sonnenanbeter schätzen die schönen Strände und glasklaren Buchten, Wanderer und Radsportler finden sowohl gerade Strecken an den Küsten wie auch anspruchsvolle Routen rund um das Tramuntana-Gebirge.

Für Familien ist die kurze Anreise und die kinderfreundliche Art der Mallorquiner ein Grund, immer wieder auf die liebste Urlaubsinsel der Deutschen zu reisen. Mittlerweile kann Mallorca auch kulinarisch anspruchsvolle Reisende begeistern: Neben Sterne-Restaurants schießen immer mehr ausgefallene Restaurants ambitionierter Jung-Köche, Streetfood-Märkte und ausgefallene Tapas-Bars aus dem Boden.

Die besten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Was du in Kürze über Mallorca wissen musst

Was zeichnet Mallorca aus?

Mit ihrer Geschichte und Kultur, der abwechslungseichen Landschaft, den über 260 Sandstränden und dem angenehmen Klima zieht die Insel Mallorca das ganze Jahr über Urlauber aus aller Welt an. Dabei geizt die größte Baleareninsel nicht mit ihren Kontrasten: ob Sandstrand oder Gebirge, Boutiquehotel oder Familien-Resort, Tapas-Bar oder Sternerestaurant, Partynacht oder private Weinprobe - Mallorca ist unglaublich vielfältig. Nur knapp zwei Flugstunden von Deutschland entfernt bietet die Insel zu jeder Jahreszeit und für jeden Urlaubsgeschmack genau das Richtige an.

Anreise nach Mallorca mit dem Flugzeug

Für wen ist Mallorca geeignet?

Mallorca hat viele Gesichter und ist daher für Ruhesuchende, Paare und Familien ebenso interessant wie für Menschen, die das pulsierende Nachtleben der Küstenorte suchen.

Die Inselhauptstadt Palma bietet für jeden Besucher ein Highlight: Architektur, Geschichte, gastronomische Vielfalt, Shoppingmöglichkeiten und kleine Oasen der Ruhe. Die kleineren Orte in der Inselmitte ziehen mit ihren Fincahotels Paare, Hochzeitsreisende und Entspannungssuchende an. Familien mit Kindern finden gerade im Norden der Insel interessante All-Inklusive-Angebote und große Familienhotels. Nicht zuletzt das breite Freizeitangebot, die zahlreichen Möglichkeiten für Wassersport, Yoga, Stand-Up-Paddling, Wandern, Reiten und Radfahren machen die größte der Baleareninseln mittlerweile zu einem beliebten Urlaubsziel für sportbegeisterte Urlauber.

Die Must-Sees auf Mallorca

Wie teuer ist Mallorca?

Die Insel hat ein eher durchschnittliches Preisniveau. Von der günstigen Pauschalreise über die individuell geplante Inselrundfahrt bis hin zum Aufenthalt in einem der zahlreichen Finca- oder Boutiquehotels ist alles möglich.

Für jeden Geldbeutel: Shopping auf Mallorca

Wie groß ist Mallorca? Wie viele Einwohner hat es?

Mallorca gehört zur Inselgruppe der Balearen und ist mit einer Größe von 3.603 Quadratkilometern die größte der vier Inseln, die an der Ostküste Spaniens im westlichen Mittelmeer liegen. Rechnet man die kleineren vorgelagerten Inseln dazu, misst sie 3.622 Quadratkilometer – das ist dreimal so groß wie die Stadt Rom. Dabei verfügt Mallorca über eine Küstenlinie von über 550 Kilometern Länge. Die Insel lässt sich dennoch in recht kurzer Zeit überqueren: Die Distanz von Norden nach Süden beträgt rund 75 Kilometern, von Osten nach Westen 100 Kilometer. Es leben rund 800.00 Menschen auf der Insel, zirka 400.000 davon in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca.

Die schönsten Urlaubsorte auf Mallorca

Welche Regionen gibt es auf Mallorca?

Mallorca kann in die folgenden sechs Regionen unterteilt werden:

Migjorn

Mallorcas Süden erstreckt sich als flacher Landstrich zwischen dem äußersten Süden der Insel und einigen Hügeln weiter nördlich. Die Landschaft ist ursprünglich und beheimatet einige der schönsten Naturstrände der Insel: Der Playa Es Trenc, und die Strände um Santanyi. Weite Felder und kleine Fischerhäfen wie die von Porto Colom und der Cala Figuera prägen ebenfalls das Bild dieser Region.

Llevant

Die Region Llevant umfasst die Gemeinden Manacor, Sant Llorenç des Cardassar, Son Servera, Capdepera und  Artà. Die Landschaft erstreckt sich von felsigen Küstenabschnitten bis hin zu den Hügeln rund um die Stadt  Artà, Serres de Llevant genannt. Der wirtschaftliche Mittelpunkt der Region ist die drittgrößte Stadt Mallorcas: Manacor.

Zur Region gehören auch beliebte Sandstrände und Urlaubsorte im Osten, wie zum Beispiel Cala Millor, Sa Coma, die Cala Murada, die Cales de Mallorca oder die Cala Romantica  bei S’Estany d’en Mas. Die schönen Strände rund um Cala Ratjada und die Dünenlandschaft an der Cala Mesquida sind genau wie der Hafenort Porto Cristo mit den berühmten Tropfsteinhöhlen "Cuevas del Dra"“ beliebte Ausflugsziele bei Touristen.

Die schönsten Strände Mallorcas entdecken

Es Pla

Es Pla ist das Herz Mallorcas und eine rund 600 Quadratkilometer große Ebene. Sie ist landwirtschaftlich geprägt und wird als "Kornkammer Mallorcas" bezeichnet, da hier neben Wein auch Mais, Kartoffeln, Kapern und anderes Gemüse angebaut werden. Ein Meer von Mandelbäumen verwandelt diese Region zu Jahresbeginn in ein weiß-rosa Blütenmeer. Die vielen Windmühlen auf den Feldern machen den ländlichen Charme komplett.

Die Ebene grenzt an das 542 Meter hohe Massiv von Randa an der Grenze zum Migjorn und im Norden endet sie in der Bucht von Alcúdia. Die auch bei Touristen beliebten Dörfer Sa Pobla, Santa Eugènia, Sencelles, Costitx, Algaida, Sineu, Llubí, Muro, Montuïri, Maria de la Salut, Santa Margalida, Porreres, Vilafranca de Bonany und Petra gehören ebenfalls zur Region Es Pla.

Blütenmeer in rosa: Mandelblüte auf Mallorca

Es Raiguer

Es Raiguer bezeichnet den Landstreifen am Südostrand der Serra de Tramuntana und, als Achse zwischen der Hauptstadt Palma de Mallorca und Alcudia, das Herzstück der Insel. Zwischen den zur Region gehörenden Städten und Dörfern wie Marratxi, Santa Marìa del Camí, Consell, Alaró, Lloseta, Binissalem, Inca, Mancor de la Vall, Selva, Caimari, Campanet, Bùger und Alcúdia verlaufen die wichtigste Straßen- und Bahnverbindungen Mallorcas. Mittendrin befindet sich auch die zweitgrößte Stadt Mallorcas, Inca. Sie hat sich einen guten Ruf für ihre feine Lederverarbeitung und Schuhherstellung erarbeitet.

Mallorcas beliebteste Urlaubsorte

Serra de Tramuntana

Das Gebirge Mallorcas, die Serra de Tramuntana, bildet das Rückgrat der Insel und erstreckt sich vom Südwesten Mallorcas bis zum Cap de Formentor im äußersten Norden. Der höchste Berg ist der Puig Major, der sich auf beachtliche 1.445 Meter erhebt.

Palma

Palma ist die Inselmetropole und Hauptstadt Mallorcas und wird von den Mallorquinern "ciutat" ("die Stadt") genannt. Aber auch die Hotelmeile an der Playa de Palma bis nach S'Arenal gehören zur Region Palma. Die Kathedrale "La Seu" ist das Wahrzeichen Palmas, das sich mittlerweile zu einer der lebenswertesten und schönsten Städte Europas entwickelt hat. Auf einem Hügel im Südwesten von Palma findet man das mittelalterliche Castell de Bellver, unterhalb dessen sich ebenfalls einige Wohnsiedlungen der Hauptstadt befinden.

Ausgehen auf Mallorca: Bars, Kneipen, Clubs

Was kann man auf Mallorca unternehmen?

Egal was man in seinem Urlaub sucht – auf Mallorca kommt so ziemlich jeder auf seine Kosten. Die vielen schönen Strände und Badebuchten sind natürlich für die meisten Touristen die Hauptattraktion. Aber Mallorca hält so viel mehr bereit: Das Tramuntana-Gebirge mit seinen wunderschönen Bergdörfern bietet Wanderbegeisterten und Radsportlern eine fantastische Kulisse für sportliche Höchstleistungen abseits vom Touristenrummel. An zahlreichen Stränden Mallorcas kann man neben Surfen und Segeln auch Stand-up-Paddling als Wassersportmöglichkeit ausprobieren. Aber auch für Kulturbegeisterte, Geschichtsliebhaber und Architekturfans hat die Baleareninsel etwas zu bieten. Wer gerne essen geht und sich von guten Köchen verwöhnen lässt wird inselweit Restaurants finden, die für akzeptable Preise hervorragendes Essen auf den Tisch zaubern. Neue Gastronomiekonzepte runden das Angebot ab.

Die schönsten Ausflugsziele auf Mallorca

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Quick Facts Reiseführer Mallorca
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Unsere Autorin

Jana Riedel

... wohnt mit Mann und Sohn in Hannover und nennt Mallorca ihre zweite Heimat. Wann immer es möglich ist, fliegt sie auf die Baleareninsel und erkundet neue Ecken. Auf ihrem Blog „cookies for my soul“ verrät sie ihren Lesern ihre Geheimtipps rund um Mallorca und zeigt, wie vielfältig die Insel mit all ihren Facetten für jeden Urlaubsgeschmack sein kann.
www.cookiesformysoul.de

Die besten Aktivitäten auf Mallorca

© holbox, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Mallorca

Mallorcas Hauptstadt mit ihrer imposanten gotischen Kirche La Seu und den verwinkelten Gassen der Altstadt spiegelt den Charme der größten Baleareninsel genauso wieder, wie die zahlreichen schönen Strände, schroffen Felsküsten und Jahrhunderte alten Bauwerke und Gebäude vielerorts auf Mallorca. Die jahrtausendealte Geschichte der Insel und die beeindruckende, teils so unterschiedliche Landschaft überrascht selbst eingefleischte Mallorca-Reisende immer wieder aufs Neue und eröffnet stets neue Perspektiven auf die liebste Urlaubsinsel der Deutschen.

Übersicht: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

  • Must-Sees
  • Ausflugsziele
  • Museen & Architektur
  • Landschaft
  • Orte
  • Strände
  • Ausgehen
  • Shopping
Must-Sees
Liste
Karte
  1. La Seu
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    Plaça Almoina / Palma de Mallorca, Espanya
    © Photosite, shutterstock
    La Seu

    Direkt am Meer thront Palmas Wahrzeichen, die Kathedrale La Seu (übersetzt "der Bischofssitz"). Der monumentale gotische Prachtbau wurde im Jahr 1230 durch König Jaume I. begonnen, aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts vollendet. Neben dem imposanten Hauptschiff (mit 44 Metern Höhe eins der höchsten in Europa), fasziniert vor allem das magische Lichtspiel der riesigen Rosettenfenster. Besonders beeindruckend: Jeweils am 02.02. sowie 11.11. jeden Jahres zaubert die Sonneneinstrahlung am frühen Vormittag mit ihrem Lichteinfall durch das große Rosettenfenster auf der Vorderseite einen Lichtkegel direkt unter das kleinere auf der Rückseite. Dabei entsteht eine riesige leuchtende Acht, die als Symbol für Unendlichkeit und ewiges Leben steht.

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  2. Santuari de Lluc
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    Plaça dels Pellegrins 1 / Escorca, Espanya
    © Naeblys, shutterstock
    Santuari de Lluc

    Geborgen zwischen den höchsten Gipfeln des Tramuntana Gebirges befindet sich auf 525 Metern Höhe der vielbesuchte Wallfahrtsort Kloster Santuari de Lluc. Neben der sehenswerten Klosterbasilika und einem Museum lädt ein kleiner botanischer Garten mit Blick auf das umgebende Bergpanorama zu einer Pause ein. Der aus Klosterschülern bestehende Knabenchor "Els Blauet" trägt während der Schulzeit zweimal täglich das Salve Lied in der Klosterkirche vor. Das Kloster ist mittlerweile beliebte Anlaufstelle bei Wanderern und Radfahrern, die hier auch gern mal über Nacht bleiben: Das Kloster bietet Zimmer und Apartments zur Übernachtung an.

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  3. Palma de Mallorca
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    Palma de Mallorca, España
    © IUshakovsky, shutterstock
    Palma de Mallorca

    Bei einem Besuch der "Perle des Mittelmeers" ist die Besichtigung des Wahrzeichens La Seu ein Muss – die Kathedrale ist eine der schönsten in Europa. Ein Bummel über den Passeig del Born und die Ramblas mit ihren Blumenständen vermitteln einen Eindruck des unglaublichen Charmes der Stadt, während rechts und links die Gassen der Altstadt zum Bummeln einladen. Für einen kulinarischen Stopp gibt es etliche Restaurants. Einen Abstecher wert ist auch die Markthalle Mercat Olivar – die Fischhalle ist unvergleichlich schön. Am Abend nicht einen Streifzug durch das Viertel La Lonja mit den schicken Bars verpassen!

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  4. Tren de Sóller
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    Eusebio Estada 1 / Palma de Mallorca, Spain
    © JFs Pic S. Thielemann, shutterstock
    Tren de Sóller

    Der berühmte "Rote Blitz", die Schmalspur-Eisenbahn mit holzverkleideten Fahrzeugen, verbindet seit 1912 die Inselhauptstadt Palma mit dem Ort Sóller im Landesinneren. Ursprünglich wurden damit die Orangen aus Sóller nach Palma gebracht. Heute kann man auf der 28 Kilometer langen Fahrt, die durch 13 Tunnel führt, die beeindruckende Landschaft bewundern. Die schmalen Gleise sind gerade einmal 91,4 Zentimeter breit und machen die historische Bahn zu einer weltweiten Besonderheit. Angetrieben wird der Zug nicht mehr mit Dampf, sondern seit Ende der dreißiger Jahre elektrisch. Die einfache Fahrt von Palma nach Sóller dauert rund 40 Minuten.

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  5. Valldemossa
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    Valldemossa, España
    © saranya33, shutterstock
    Valldemossa

    In den autofreien Gassen von Valdemossa steht das reiche kulturelle Erbe an erster Stelle, das man sich bei einem Besuch in der Kartause von Valdemossa näher anschauen kann. Auch ein Besuch des 700 Jahre alten Landguts des Olivenöl-Produzenten Son Moragues sollte man einplanen: Das hier hergestellte Öl ist das einzige 100 Prozent mallorquinische Öl weltweit. Das Kulturzentrum Costa Nord, entstand durch eine Initiative des Hollywood-Schauspielers Michael Douglas. Es bietet interessierten Urlaubern Informationen über die Serra de Tramuntana und über regelmäßig stattfindende kulturelle Veranstaltungen. Ein Muss für Kunstinteressierte: ein Besuch im Museo Municipal. Hier sind unter anderem Werke der berühmten Künstler Joan Miró und Pablo Picasso ausgestellt.

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  6. Serra de Tramuntana
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    Serra de Tramuntana, España
    © Irina Papoyan, shutterstock
    Serra de Tramuntana

    Das atemberaubende Tramuntana Gebirge, auch Serra de Tramuntana genannt, ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Zahlreiche Wanderwege bieten grandiose Aussichten. Der höchste Berg, der Puig Major mit seinen 1.445 Metern, liegt leider in militärischem Sperrgebiet und darf nur mit einer Genehmigung und nach vorheriger Anmeldung bestiegen werden. Wer sich lieber mit dem Auto bewegt, kann entlang der M-10 einige der schönsten Sehenswürdigkeiten und Orte Mallorcas erkunden (Valdemossa, Estellences, Banyalfufar, Esporles, Deià, Fornalutx und viele mehr). Auch das berühmte Kloster Lluc liegt mitten in der Serra de Tramuntana. Übrigens: Der Gebirgszug wurde 2011 ins Welterbe der UNESCO aufgenommen.

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Ausflugsziele
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Karte
  1. Portocolom
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    Felanitx, España
    © holbox, shutterstock
    Portocolom

    Das traditionelle Fischerdorf mit seinem ursprünglichen Charme ist einer der schönsten Orte an diesem Küstenabschnitt Mallorcas. Die geschützte Bucht beheimatet Bootshäuser, Fischer- und Sportboote – auch Touren sind buchbar. Der Hauptstrand Cala Marcal (mit Blauer Flagge) zieht Badeurlauber an und bietet alles, was man für einen Urlaub am Meer benötigt. Am Abend lohnt sich ein Bummel zum ursprünglichen Herzen Portocoloms auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens: Die dortige Kirche ist umgeben von schönen alten pastellfarbenen Häuschen. Benannt wurde Portocolom übrigens nach Christoph Kolumbus – dieser wurde (angeblich) hier geboren.

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  2. Sóller
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    Sóller, España
    © vulcano, Shutterstock
    Sóller

    Wer auf besondere Art nach Sóller gelangen möchte, der sollte von Palma aus mit dem roten Schmalspur-Eisenbahn fahren. Die 28 Kilometer langen Fahrt durch 13 Tunnel ist eine der beliebtesten Touren der Insel. In Soller, dem "Tal des Goldes", angekommen, steht der Anbau von Orangen im Mittelpunkt – ein Glas frisch gepresster Saft ist somit ein Muss. Den Orangen-Likör Angel D’Or des einheimischen Bauern Miguel Capó kann man in jedem Supermarkt der Insel kaufen. Ebenso bekannt wie der Likör ist die Eiscreme bei Sa Fábrica de Gelats. Überhaupt wird in Sóller Genuss groß geschrieben – man findet diverse Fachgeschäfte für Delikatessen.

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  3. Santanyí
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    Santanyí, España
    © Vulcano, shutterstock
    Santanyí

    Der authentische Ort Santanyi mit seinen goldenen Sandsteingebäuden liegt im äußersten Südosten Mallorcas. Die Nähe zur mehr als 48 Kilometer langen, bildschönen Küste und die Lage am zweitgrößten Naturpark der Balearen machen ihn zu einem beliebten Urlaubsziel ruhesuchender Reisender. Die gelassene Atmosphäre, erlesene Restaurants und zahlreiche Galerien und Kunstateliers runden das Paket ab. Auf keinen Fall sollte man den Wochenmarkt am Samstag verpassen – er ist ohne Zweifel einer der schönsten und umfangreichsten Mallorcas. Neben den zahlreichen besonderen Kunsthandwerks- und Bekleidungsständen des Marktes kann man auch in den vielen umliegenden Geschäften Handwerk, Kleidung, Delikatessen und Kunst kaufen.

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  4. Llucmajor
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    Llucmajor, España
    © Jan Miko, shutterstock
    Llucmajor

    Das ländliche Llucmajor steht oft im Schatten der umliegenden glamourösen Ferienorte, obwohl es geographisch gesehen die größte Gemeinde der Insel ist. Geschichtsliebhaber kommen gerne wegen der interessanten Bauwerke und der abwechslungsreichen Geschichte nach Llucmajor. Die Stadthalle Placa d’Espanya, die Kirche San Miguel aus dem 18. Jahrhundert und das Barockkloster San Bonaventura sind nur einige der bemerkenswerten Gebäude des Ortes. Vom etwas fünf Kilometer entfernten Klosterberg Randa und der dortigen Klosteranlage hat man einen wunderbaren Blick über die Insel. Gerade für Mallorquiner besitzt der Ort große historische Bedeutung, da hier 1349 die Schlacht stattfand, die das Ende des mallorquinischen Königreiches einleitete.

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  5. Manacor
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    Manacor, España
    © joan_bautista, shutterstock
    Manacor

    Das Industrie-Zentrum Mallorcas mit seiner großen Fußgängerzone ist ein beliebtes Ausflugsziel: Auf dem Montagsmarkt findet man zum Beispiel Olivenholzprodukte, für die Manacor berühmt geworden ist. Bei einer Werksführung in der Perlenfabrik Majorica kann man sich die täuschend echte Nachahmung von Perlen erklären lassen, die es so - ursprünglich ausschließlich auf Mallorca gab. Die herrliche Pfarrkirche Nostra Senyora dels Dolors, und das 1576 gegründete Kloster mit dem Kreuzgang Sant Vicenç Ferrer sind Anlaufstellen für Geschichtsliebhaber.

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  6. Portopetro
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    Portopetro, España
    © vulcano, shutterstock
    Portopetro

    Viele Urlauber schätzen den zum Gemeindegebiet von Santanyi gehörenden Ort mit dem ursprünglichen Charme eines Fischerhafens. Traditioneller Flair und die ganzjährig geöffneten Restaurants machen den Ort in jeder Saison interessant. Bei einem Besuch sollte man einen Stopp im alt eingesessenen Hafenrestaurant La Caracola machen - die Einheimischen kommen bereits seit 50 Jahren hierher. Der wunderschöne Strand von Porto Petro liegt etwas abseits und ist weitestgehend von Touristen verschont.

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  7. Felanitx
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    Felanitx, España
    © vulcano, shutterstock
    Felanitx

    Obwohl Felanitx auch für seine Keramik und den Anbau von Kapern bekannt ist, steht der Anbau von Wein ganz oben auf der Liste: Die hier angesiedelte Weinregion bildet heute das Zentrum des zweitgrößten Weinanbaugebietes der Welt. Neben dem inseltypischen Rotwein werden hier auch einige sehr gute Weißweine produziert. In Felanitx zeigt sich Mallorca noch authentisch, die entspannte Atmosphäre, die hübschen Steinhäuser und versteckten Plätze machen Lust auf einen Streifzug durch den Ort. Die nächstgelegenen großen Urlaubsorte am Meer sind Portocolom und Cala D’Or, aber auch die hübsche kleine Bucht Sa Nau lädt zum Baden im kristallklaren Wasser ein.

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  8. Tren de Sóller
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    Eusebio Estada 1 / Palma de Mallorca, Spain
    © JFs Pic S. Thielemann, shutterstock
    Tren de Sóller

    Der berühmte "Rote Blitz", die Schmalspur-Eisenbahn mit holzverkleideten Fahrzeugen, verbindet seit 1912 die Inselhauptstadt Palma mit dem Ort Sóller im Landesinneren. Ursprünglich wurden damit die Orangen aus Sóller nach Palma gebracht. Heute kann man auf der 28 Kilometer langen Fahrt, die durch 13 Tunnel führt, die beeindruckende Landschaft bewundern. Die schmalen Gleise sind gerade einmal 91,4 Zentimeter breit und machen die historische Bahn zu einer weltweiten Besonderheit. Angetrieben wird der Zug nicht mehr mit Dampf, sondern seit Ende der dreißiger Jahre elektrisch. Die einfache Fahrt von Palma nach Sóller dauert rund 40 Minuten.

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  9. Binissalem
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    Binissalem, España
    © Artesia Wells, shutterstock
    Binissalem

    Das traditionelle Binissalem ist ein Eldorado für Weinkenner und Zentrum des gleichnamigen Weinanbaugebietes. Eine Weintour ist ein Muss. Da der Großteil der auf Mallorca produzierten Weine auf der Insel verkauft und konsumiert wird, findet man bei Verkostungen bestimmt etwas, was man zu Hause nicht bekommen kann. Beim jährlich im Oktober stattfindenden Weinfest, der Fiesta Es Vermar gibt es übrigens einen Wettbewerb im Weintreten, bei dem mallorquinische Weinbauer-Familien gegeneinander antreten. Die Mühle Moli de´s Olla im alten Ortskern ist ein gern besuchter Ort, rund um Binissalem lässt sich wunderbar das verborgene Mallorca ("La Otra Mallorca") entdecken, das leider vielen Touristen verschlossen bleibt.

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  10. Valldemossa
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    Valldemossa, España
    © saranya33, shutterstock
    Valldemossa

    In den autofreien Gassen von Valdemossa steht das reiche kulturelle Erbe an erster Stelle, das man sich bei einem Besuch in der Kartause von Valdemossa näher anschauen kann. Auch ein Besuch des 700 Jahre alten Landguts des Olivenöl-Produzenten Son Moragues sollte man einplanen: Das hier hergestellte Öl ist das einzige 100 Prozent mallorquinische Öl weltweit. Das Kulturzentrum Costa Nord, entstand durch eine Initiative des Hollywood-Schauspielers Michael Douglas. Es bietet interessierten Urlaubern Informationen über die Serra de Tramuntana und über regelmäßig stattfindende kulturelle Veranstaltungen. Ein Muss für Kunstinteressierte: ein Besuch im Museo Municipal. Hier sind unter anderem Werke der berühmten Künstler Joan Miró und Pablo Picasso ausgestellt.

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  11. Banyalbufar
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    Banyalbufar, España
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    Banyalbufar

    Wie Treppenstufen für Riesen zieren die steinernen Terrassen die Berghänge und sind das Wahrzeichen Banyalbufars. Sie wurden im 10. Jahrhundert von den Mauren zur Anpflanzung von Wein angelegt. Deren hochentwickelten Bewässerungssystem mit Leitungen funktioniert noch heute. Nachdem die Reblaus den Weinanbau zum Stillstand brachte, konnten die steinernen Terrassen nicht mehr wie angedacht genutzt werden, sind aber bis heute das schönste Wahrzeichen des Ortes. Heute wird in Banyalbufar die damals berühmte und im Anbau teure Malvasia-Traube wieder erfolgreich angebaut. Wanderbegeisterte können schöne Touren in der Gegend unternehmen, zum Beispiel von Esporles über die Finca pública de Planícia nach Banyalbufar.

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Museen & Architektur
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  1. La Seu
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    Plaça Almoina / Palma de Mallorca, Espanya
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    La Seu

    Direkt am Meer thront Palmas Wahrzeichen, die Kathedrale La Seu (übersetzt "der Bischofssitz"). Der monumentale gotische Prachtbau wurde im Jahr 1230 durch König Jaume I. begonnen, aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts vollendet. Neben dem imposanten Hauptschiff (mit 44 Metern Höhe eins der höchsten in Europa), fasziniert vor allem das magische Lichtspiel der riesigen Rosettenfenster. Besonders beeindruckend: Jeweils am 02.02. sowie 11.11. jeden Jahres zaubert die Sonneneinstrahlung am frühen Vormittag mit ihrem Lichteinfall durch das große Rosettenfenster auf der Vorderseite einen Lichtkegel direkt unter das kleinere auf der Rückseite. Dabei entsteht eine riesige leuchtende Acht, die als Symbol für Unendlichkeit und ewiges Leben steht.

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  2. Palma Aquarium
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    Manuela de los Herreros 21 / Palma de Mallorca, España
    © Konstantin Tronin, shutterstock
    Palma Aquarium

    Wer nicht nur kleine Fische im Meer bewundern möchte, sondern sich auch für große Meeresbewohner interessiert, der ist im Palma Aquarium genau richtig. Das beliebte Ausflugziel an der Playa de Palma zeigt in 55 Aquarien naturgetreu die Lebensräume von 8.000 Meeresbewohnern aus dem Mittelmeer und den Ozeanen der Welt. Die aufwendig gestalteten Außenbereiche mit Wasserfällen, großen Seen und Kanälen laden zum Entspannen ein und vermitteln nicht nur den kleinen Besuchern ein Einblick in die Artenvielfalt und die Schönheit der Meere.

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  3. Son Marroig
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    Ma 10 / Deià, España
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    Son Marroig

    Fast am Ende der atemberaubenden Gebirgsstraße zwischen Valdemossa und Deija liegt das hoch auf den Klippen im 15. oder 16. Jahrhundert errichtete Landgut Son Marroig. Neben einem Museum ist insbesondere der zum Meer gerichtete Garten sehenswert. Als Prunkstück der Anlage bietet ein weißer Marmor-Pavillon (häufig gewählter Ort romantischer Hochzeiten) einen unvergesslichen Blick über die bewaldeten Klippen und das Meer. Wer schon einmal dort ist, sollte auch unbedingt zum bekannten Lochfelsen Punta de sa Foradada wandern und eine Paella im bekannten "Lochfelsen-Restaurant" La Foradada einplanen!

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  4. Castell de Bellver
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    Carrer Camino José Cela / Palma de Mallorca, Espanya
    © Rolf E. Staerk, shutterstock
    Castell de Bellver

    Der garantiert atemberaubendste Blick auf die Bucht von Palma und das Tramuntana Gebirge bietet sich vom Runddach der gotischen Burg Castell de Bellver, die als ehemalige Festungsanlage auf einem bewaldeten Hügel 112 Meter über Palma thront. Das "Schloss zur schönen Aussicht" ist ein nach außen uneinnehmbarer Rundbau mit weitblickenden Wachtürmen. Hinter den Festungsmauern wirkt der runde Innenhof mit seiner zweigeschossigen Galerie dagegen fast schwebend. Nach wechselvoller Geschichte als Festung und Gefängnis ist hier heute das Museum für Stadtgeschichte untergebracht.

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  5. Santuari de Lluc
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    Plaça dels Pellegrins 1 / Escorca, Espanya
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    Santuari de Lluc

    Geborgen zwischen den höchsten Gipfeln des Tramuntana Gebirges befindet sich auf 525 Metern Höhe der vielbesuchte Wallfahrtsort Kloster Santuari de Lluc. Neben der sehenswerten Klosterbasilika und einem Museum lädt ein kleiner botanischer Garten mit Blick auf das umgebende Bergpanorama zu einer Pause ein. Der aus Klosterschülern bestehende Knabenchor "Els Blauet" trägt während der Schulzeit zweimal täglich das Salve Lied in der Klosterkirche vor. Das Kloster ist mittlerweile beliebte Anlaufstelle bei Wanderern und Radfahrern, die hier auch gern mal über Nacht bleiben: Das Kloster bietet Zimmer und Apartments zur Übernachtung an.

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  6. Castillo de Capdepera
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    Capdepera, Espanya
    © footageclips, shutterstock
    Castillo de Capdepera

    Am äußersten nordöstlichen Küstenzipfels Mallorcas in der Nähe von Artàgelegen, bietet das Castell de Capdepera eine der am besten erhaltenen Festungsanlagen Mallorcas. Die im 14. Jahrhundert gebaute Burg liegt oberhalb des Hügelstädtchens Capdepera und ist eine kulturhistorische Touristenattraktion. Sie wurde gebaut, um der Bevölkerung zu Zeiten von Piratenangriffen Schutz zu bieten. Geöffnet ist übrigens nur von März bis Oktober, der Eintritt kostet 3 Euro. Zur Schonung des Nervenkostüms und des Autos empfiehlt es sich, sich unten im Dorf einen Parkplatz zu suchen und nicht durch die extrem engen und steilen Gassen hochzufahren.

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  7. Es Baluard
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    Plaça Porta de Santa Catalina 10 / Palma de Mallorca, España
    © Artesia Wells, shutterstock
    Es Baluard

    Zu den kulturellen Highlights Mallorcas zählt definitiv das 2004 eröffnete Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst, das Es Baluard in Palma de Mallorca. Der moderne Bau thront auf der ehemaligen Stadtmauer von Palma und bietet auf 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein würdevolles Ambiente für Werke von Cezanne, Gauguin, Picasso, Miró und Magritte. Im oberen Bereich der Stadtmauer befindet sich ein Café, das von seiner Terrasse einen spektakulären Blick von der Kathedrale über den Hafen von Palma bis zum Castell de Bellver ermöglicht.

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  8. La Granja
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    Carretera Banyalbufar 68 / Esporles, España
    © peizais, shutterstock
    La Granja

    Ein nicht nur für die kleinen Inselentdecker lehrreicher Ausflugsort ist das Landgut und Museum La Granja in der Nähe des Städtchens Esporles. Inmitten eines 20.000 Quadratmeter großen Gartens mit uralten Bäumen, Wasserfällen, angelegten Teichen und seltenen Pflanzen Mallorcas, bietet das Landgut in Form eines Museums Einblick in das Landleben früherer Zeiten. Zudem können in La Granja neben selbsthergestellten Handwerkswaren (Töpfereien, Schuhe, Parfum) auch traditionelle mallorquinische Erzeugnisse wie zum Beispiel Bunyoles (Krapfen), Sobrasada (Wurst) oder Kräuterschnäpse verkostet und erworben werden.

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Landschaft
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  1. Drachenhöhlen
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    Carretera Cuevas / Porto Cristo, España
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    Drachenhöhlen

    Die zwischen 1880-1896 erforschten Drachenhöhlen in Porto Cristo sind ein Erlebnis für alle Höhlen-Fans: Das 1.200 Meter lange Höhlensystem kann von Groß und Klein in etwa einer Stunde durchlaufen werden. Bei angenehmen 21 Grad erkundet man auf eigene Faust die faszinierenden Formationen und unterirdischen Seen. Nicht verpassen: Die Bootsfahrt und das Klassikkonzert auf dem Lake Martel. Er ist übrigens einer der größten unterirdischen Seen der Welt.

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  2. Torrent de Pareis
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    Escorca, Espanya
    Torrent de Pareis

    Die große Felsenschlucht Torrent de Pareis in der Nähe von Sa Calobra ist eine der spektakulärsten Naturerscheinungen Mallorcas. Ein reißender Sturzbach hat die Schlucht über Jahre hinweg auf dem Weg zum Meer in den Stein gehöhlt. Vom Parkplatz aus gelangt man über einen Weg durch eine Felswand an den kleinen Kieselstrand, der zwischen den Felsen liegt. Erfahrene Kletterer können den Torrent de Pareis auch zu Fuß erkunden – aber bitte mit Guide! Anfang Juli findet am Kieselstrand zwischen den gewaltigen Felsen der Schlucht ein traditionelles Konzert (Concert de Sa Calobra) statt – ein tolles Ereignis!

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  3. Cap de Formentor
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    Pollença, España
    © Pawel Kazmierczak, shutterstock
    Cap de Formentor

    Wer den nördlichsten Punkt Mallorcas, das Cap de Formentor erreichen möchte, muss die 20 Kilometer lange, sehr kurvenreiche Straße über die Halbinsel Formentor bewältigen. Achtung: Gerade in der Vorsaison sind hier unglaublich viele Rennradfahrer unterwegs, die die ohnehin schon anspruchsvolle Fahrt erschweren. Die Tour hält jedoch atemberaubende Aussichtspunkte bereit: zum Beispiel die Buchten Cala Pi de la Posada, Cala Figuera und Cala Murta oder die Aussichtspunkte Mirador de Mal Pas und Mirador Es Colomer. Der für das Cap de Formentor charakteristische Leuchtturm von 1892 hat mit 60 Kilometern Weite die stärkste Strahlkraft aller Leuchttürme der Balearen.

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  4. Sa Dragonera
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    Sant Elm, España
    © vulcano, shutterstock
    Sa Dragonera

    Die unzähligen kleinen Dragonera-Eidechsen sollen Namensgeber der Insel sein, auf der sie leben: Sa Dragonera. Seit 1995 steht die Felsinsel unter Naturschutz. Mit der unberührten Vegetation, den vielen (teils seltenen) Vogelarten und der felsdurchsetzten Landschaft, kleinen Buchten und Höhlen bietet die unbewohnte Insel Wanderern eine herrliche Kulisse mit guten Wegen. Übrigens: Auch die Form der Insel erinnert an einen schlafenden Drachen und ist ein beliebtes Fotomotiv. Die Insel kann man von April bis Oktober in 15 Minuten mit einem Boot vom Fischerdorf Sant Elm aus erreichen.

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  5. Cabrera
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    Cabrera, Espanya
    Cabrera

    Cabrera – eigentlich ein ganzer Felsarchipel vor der Südküste Mallorcas – steht seit 1991 unter Naturschutz und kann nur per Schiff erreicht werden. Auf der kleinen Baleareninsel gibt es für maximal 50 Besucher pro Tag drei Wege, um dieses Naturparadies zu erkunden und die über 150 Vogelarten zu entdecken. In der kristallklaren Bucht kann man baden und schnorcheln: Unzählige Fische, Delfine, Meeresschildkröten und manchmal Wale bevölkern einen der schönsten Tauch-Spots der Balearen. Nur vom Meer aus erreichbar: die Blaue Grotte ("Cova Blava" oder auch "Cueva Azul"), in deren Wasser sich das Sonnenlicht in unzähligen Blautönen bricht. Die kleine Hafenkantine bietet den Besuchern kleine Snacks und Getränke an.

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  6. Serra de Tramuntana
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    Serra de Tramuntana, España
    © Irina Papoyan, shutterstock
    Serra de Tramuntana

    Das atemberaubende Tramuntana Gebirge, auch Serra de Tramuntana genannt, ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Zahlreiche Wanderwege bieten grandiose Aussichten. Der höchste Berg, der Puig Major mit seinen 1.445 Metern, liegt leider in militärischem Sperrgebiet und darf nur mit einer Genehmigung und nach vorheriger Anmeldung bestiegen werden. Wer sich lieber mit dem Auto bewegt, kann entlang der M-10 einige der schönsten Sehenswürdigkeiten und Orte Mallorcas erkunden (Valdemossa, Estellences, Banyalfufar, Esporles, Deià, Fornalutx und viele mehr). Auch das berühmte Kloster Lluc liegt mitten in der Serra de Tramuntana. Übrigens: Der Gebirgszug wurde 2011 ins Welterbe der UNESCO aufgenommen.

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  7. Parc Natural Mondragó
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    Santanyí, Espanya
    Parc Natural Mondragó

    Neben Feuchtgebieten mit Seen, großen Sturzbächen, Heideland und Kiefern- und Eichenwäldern findet der Besucher in diesem Naturschutzgebiet auch herrliche Dünen- und Strandabschnitte. Über 70 Vogelarten haben hier ihr Zuhause. Ein Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. So findet man auch Plantagen von Feigen-, Mandel- und Johannisbrotbäumen. Den Besuch dieses einmaligen Naturparks sollte man außerdem mit einem Abstecher zu den beiden sich in unmittelbarer Nähe befindenden schönsten Badebuchten der Insel, S’Amarador und Sa Font de N’Alis verbinden. Den Besuchern des Naturschutzgebietes werden verschiedenen (Wander-)Routen und Radwege angeboten. Geführte Besuchstouren können angemeldet werden.

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Orte
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  1. Cala Rajada
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    Cala Rajada, Espanya
    Cala Rajada

    Cala Ratjada hat sich seine Ursprünglichkeit bis heute bewahrt: Im Hafen verkehren noch die alten Fischerboote, die hier neben modernen Yachten vor Anker liegen. Daneben schließen denkmalgeschützte Fischerhütten an. Cala Ratjada ist Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge, zum Beispiel zu den Coves d’Artà. Kunstinteressierte sollten einen Abstecher zur berühmten Villa March machen, in deren 60.000 Quadratmeter großen Parkanlage zahlreiche Skulpturen namhafter Künstler ausgestellt sind. Herzstück des Städtchens ist der schöne alte Hafen. Aber auch Urlauber, die ein aufregendes Nachtleben suchen, kommen in Cala Ratjada voll auf ihre Kosten.

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  2. Palma de Mallorca
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    Palma de Mallorca, España
    © IUshakovsky, shutterstock
    Palma de Mallorca

    Bei einem Besuch der "Perle des Mittelmeers" ist die Besichtigung des Wahrzeichens La Seu ein Muss – die Kathedrale ist eine der schönsten in Europa. Ein Bummel über den Passeig del Born und die Ramblas mit ihren Blumenständen vermitteln einen Eindruck des unglaublichen Charmes der Stadt, während rechts und links die Gassen der Altstadt zum Bummeln einladen. Für einen kulinarischen Stopp gibt es etliche Restaurants. Einen Abstecher wert ist auch die Markthalle Mercat Olivar – die Fischhalle ist unvergleichlich schön. Am Abend nicht einen Streifzug durch das Viertel La Lonja mit den schicken Bars verpassen!

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  3. Can Picafort
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    Can Picafort, España
    Can Picafort

    Das ehemalige Fischerdorf verfügt über wenig Sehenswürdigkeiten, dafür ist die Strandpromenade ein kleines Highlight: neu und großzügig angelegt, bietet sie viel Platz zum Bummeln und Erkunden der Restaurants und kleinen Shops. Wer sich Richtung Port d’Alcudia bewegt, trifft auf das Naturschutzgebiet S’Albufera. Das riesige Sumpfgebiet verhindert ein Zusammenwachsen der beiden Orte und bietet über 200 Vogelarten, Insekten und Fischen einen Lebensraum. Pferdefreunde können bei Rancho Can Picafort einen Ausritt buchen und über die Kartbahn im Industriegebiet freuen sich kleine und große Rennfahrer.

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  4. Santa Ponsa
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    Santa Ponsa, España
    Santa Ponsa

    Ein Highlight in Santa Ponsa ist der schöne Sandstrand mit dem angrenzenden kleinen Park. Doch es lohnt sich, auch den Ort zu erkunden und sich dabei durch die vielen Restaurants und Bars zu schlemmen. Hier steht übrigens das Bistro von Jürgen Drews, das passend "König von Mallorca" heißt und diverse persönliche Ausstellungsgegenstände des Sängers zeigt. Aber auch das Thema Sport spielt in Santa Ponsa eine Rolle: Golfbegeisterte können sich über mehrere Golfplätze, sowie einen 18-Loch Parcours Golfplatz freuen – der international bekannte Platz Santa Ponsa I eignet sich besonders für Touristen, da er frei bespielbar ist. In Santa Ponsas Yachthafen kommen Bootsfans auf ihre Kosten.

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  5. Sa Coma
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    Sa Coma, España
    © vulcano, shutterstock
    Sa Coma

    Sa Coma ist Teil des bekannten Ferienortes Cala Millor und bietet nicht nur Strandurlaubern mit seiner zentralen Lage und guten Anbindung eine Menge Möglichkeiten: Ein schöner Ausflug ist eine Tour zur unter Naturschutz stehenden Halbinsel Punta de n’Amer. Im Safari Park von Sa Coma können Tierbegeisterte auf 40 Hektar mit Safaritouren afrikanische Steppentiere wie Löwen, Affen und Giraffen fast wie in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. Das Minigolf Paradies ist der ideale Ort für Familien, die drei verschiedenen 18-Loch Golfplätze in der nahen Umgebung Sa Coma bieten sportliche Herausforderungen. Unbedingt hingehen: Das mit einem Michelin-Stern gekürte Restaurant "Es Moli d’en Bo" (BOU) von Tomeu Caldentey hat in Sa Coma sein Zuhause.

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  6. Can Pastilla
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    Palma de Mallorca, Espanya
    Can Pastilla

    Direkt vor dem Flughafen Mallorcas angesiedelt, ist der Vorort Palmas mit seiner schönen Promenade, dem großen Yachthafen und der Bucht Cala Estáncia ein beliebtes Urlaubsziel geworden. Um die Gegend zu erkunden, mietet man sich am besten ein Fahrrad und macht sich entlang der Küste auf den Weg in die Inselhauptstadt. (circa 15 Kilometer). Geht oder fährt man in die andere Richtung, gelangt man schnell nach Arenal und an den Ballermann. Aber auch der goldfarbene Sandstrand lockt. Schirme, Liegen und Wassersport ermöglichen Strandurlaub, vor allem für Pauschaltouristen, die der Fluglärm nicht stört. Liebhaber des gepflegten Müßiggangs sollten sich einen Tag im hippen Puro Beach Club gönnen – eine Tageskarte kostet zwischen 30 und 60 Euro.

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  7. Cala Millor
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    Cala Millor, Espanya
    Cala Millor

    Seit den dreißiger Jahren zieht Cala Millor mit dem 1,8 Kilometer langen Sandstrand und der schönen Strandpromenade zahlreiche Stammgäste an. Rund um Cala Millor lädt die schöne Naturlandschaft zu Wanderungen ein, zum Beispiel auf den Hausberg Na Peval. Sportlich begeisterte Urlauber können außerdem geführte Mountainbike- oder Segway-Touren sowie Touren mit Strand-Buggies buchen. Zahlreiche Feste und Märkte in der näheren Umgebung lassen auch abseits vom Strand keine Langeweile aufkommen. Ebenfalls in Cala Millor: der Freizeitpark Safari Zoo mit mehreren Spielplätzen und über 600 Tieren.

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  8. Palmanova
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    Calvià, España
    Palmanova

    Palmanova wird genau wie Magaluf gerne als "Engländer-Hochburg" bezeichnet, denn hier urlauben vornehmlich Brite. Palmanovas Stärke sind die drei schönen Strände Son Maties, Na Nadala und Es Carregado - das perfekte Umfeld für einen erholsamen Strandurlaub. Die Minigolf-Anlage Golf Fantasia mit drei verschiedenen Spielbahnen inmitten von Wasserfällen und tropischen Gärten bietet Abwechslung vom Strandleben. Die günstige Lage Palmanovas ermöglicht schnelle Trips zu einigen der schönsten Naturparks Mallorcas und den Besuch von modernen Golfanlagen. Es gibt mehrere Golfplätze im benachbarten Santa Ponsa oder Cala Vinyes. Wer Kultur, kreative Küche und viel Abwechslung sucht, ist in Palmanova jedoch an der falschen Adresse.

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  9. Alcúdia
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    Alcúdia, España
    © Mariasokphoto, shutterstock
    Alcúdia

    Die Altstadt von Alcúdia lockt mit ihrem besonderen, mittelalterlichen Flair viele Tagesbesucher an. Bei einem Bummel durch die Stadt kann man die "casas señorales", die Häuser des damaligen Adels bewundern. Auch die eindrucksvolle Kirche Sant Jaume ist einen Besuch wert. Am Abend erwacht der historische Stadtkern zum Leben und zahlreiche Restaurants, Geschäfte, Bars und Cafés lassen einen Bummel nie langweilig werden. Dienstag und Sonntag ist Wochenmarkt. Strandfans dürfen sich auf einen weißen, kilometerlangen Strand, die Playa de Alcúdia, freuen. Er genießt den Ruf, einer der saubersten Strände Mallorcas zu sein. Geschichtsinteressierte dürften neben der mittelalterlichen Stadtkirche und Stadtmauer auch die Ausgrabungen der ursprünglichen Siedlung Pollentia gefallen.

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  10. Andratx
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    Andratx, España
    Andratx

    Acht Gipfel des Tramuntana Gebirges bilden die Kulisse des Ortes Andratx, der gerne von wanderfreudigen Urlaubern besucht wird. Rund um Andratx gibt es zahlreiche Wanderwege, die eine Tour in die Berge oder entlang der Küste ermöglichen. Der im gleichnamigen, ein Kilometer entfernten Küstenort Port Andratx startende Fernwanderweg GR221 führt zur Klosteranlage La Trapa, die über 380 Meter über dem Meeresspiegel liegt – nicht nur für Wanderer ein lohnenswertes Ziel. Ein Hotspot für Kunstfans: das 4.000 Quadratmeter große Kulturzentrum CCA, das zu den größten Zentren für zeitgenössische Kunst in Europa zählt.

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  11. Pollença
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    Pollença, España
    © Rulan, shutterstock
    Pollença

    Der Kavaliersberg "El Calvari" mit seiner 365 Stufen langen, imposanten Steintreppe ist sicher das begehrteste Ziel Pollenças. Auf dem 113 Meter hohen Hügel hat man dann einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Die hübsche Treppe beginnt unweit des schönen Rathausplatzes, auf dem sonntags auch der Wochenmarkt stattfindet. Gleich nebenan steht die rosettengeschmückte Pfarrkirche Nostra Senyora aus dem 13. Jahrhundert, in deren Inneren Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt sind. Hübsche Geschäfte, viele Feinkostläden und Restaurants laden zu Bummeln ein. In Pollença steht auch das 100-jährige Textilunternehmen Teixits Vicens, das freie Touren durch die Herstellung der bekannten Zungenstoffe "llengües" anbietet – nicht verpassen!

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  12. Artà
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    Artà, España
    Artà

    In Artàs Straßen findet man zahlreiche Galerien und Kunsthandwerksläden, in denen nicht nur das schauen, sondern auch das Kaufen Spaß macht. Nicht umsonst wird Artà auch „die Künstlerstadt“ genannt. Den dienstags auf der Plaça del Conqueridor stattfindenden Wochenmarkt sollte man sich nicht entgehen lassen, da hier die rund um Artà hergestellten, original mallorquinischen Korbwaren verkauft werden. Ein geschichtliches und kulturelles Highlight ist der Wallfahrtsort Santuari Sant Salvador, welcher oberhalb der Stadt auf dem Puig de Sant Salvador thront. Den Berg besteigt man über eine 180 Stufen hohe Kalvarientreppe entlang einer Zypressenallee.

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Strände
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  1. Peguera
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    Peguera, España
    Peguera

    Einer der drei Sandstrände Pagueras grenzt direkt an die Promenade des belebten Badeortes mit den Kultkneipen "Krümels Stadl" und "Schwarzwald Café". Große Bäume spenden am Strand natürlichen Schatten, ansonsten können Schirme und Liegen gemietet werden. Alle drei Strände in Paguera, die Playa Palmira, Playa Tora und die Playa La Romana haben einen feinen Sandstrand, sind sehr sauber, fallen flach ins Meer ab und werden tagsüber in der Hauptsaison von Rettungsschwimmern überwacht. Wer seinen Strandaufenthalt gerne aktiv gestaltet, kann sich über Möglichkeiten zum Surfen, Tretboot-, Bananaboot- und Wasserskifahren freuen. Am Bootsanleger von Pagueras Hauptstrand legen zahlreiche Ausflugsschiffe ab.

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  2. Cala Mesquida
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    Cala Mesquida, España
    Cala Mesquida

    Wer einen leicht erreichbaren Naturstrand in wunderschöner Umgebung sucht, ist am Cala Mesquida goldrichtig. Türkisblaues, klares Wasser und weißer, weicher Sand schaffen ein Stück mallorquinisches Paradies im Nordosten der Insel. Der flach abfallende Strand bietet tolle Bademöglichkeiten, an manchen Tagen können die Wellen jedoch etwas zu hoch für Kleinkinder sein. Einzigartig für Mallorca: Direkt hinter dem Strand erstreckt sich hin zum Landesinneren die größte Dünenlandschaft der Insel. Der Strand selbst ist 300 Meter lang und 130 Meter breit. Seit 1991 steht der Bereich rechts vom Strand sogar unter Naturschutz. Schirme und Liegestühle können geliehen werden, Gastronomie ist in der Nähe.

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  3. Cales de Mallorca
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    Manacor, España
    Cales de Mallorca

    Das Feriengebiet Cales de Mallorca befindet sich im Osten der Insel in der Nähe von Manacor zwischen Porto Cristo und Portocolom. Es gibt nicht nur einen Strand, sondern eine Reihe von kleinen, teilweise versteckt liegenden Badebuchten und Stränden, die gerne als Perlenkette bezeichnet werden. Die sind zwar nicht immer leicht erreichbar, nach einem kurzen Fußmarsch wird man jedoch mit leeren Stränden und hoher Wasserqualität belohnt. Man kann hier hervorragend schnorcheln und die Unterwasserwelt erkunden. Eine der beliebtesten Badebuchten: Cala Antena.

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  4. Cala Pi
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    Carrer de la Torre / Cala Pi, Espanya
    Cala Pi

    Felsige Küstenabschnitte, türkisfarbenes Wasser, überwucherte Steilküste – die älteste Siedlung Mallorcas, Cala Pi, ist bis heute von großen Hotels verschont geblieben und gehört zu den unberührtesten Ecken der Insel. Den 45 Meter breiten, kleinen Strand kann man nur über Treppen erreichen – so ist er leider nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Er liegt am Ende eines kleinen Fjords, aufgrund der hohen Klippen hat man jedoch meist erst zur Mittagszeit pralle Sonne. Das Meer ist hier fast wellenlos – ein Traum für alle, die einen unaufgeregten Tag an einem ruhigen Sandstrand suchen. Rettungsschwimmer und alle notwendigen Einrichtungen sind vorhanden.

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  5. Nikki Beach
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    Avenida del Notari Alemany 1 / Magaluf, Espanya
    © Thoom, shutterstock
    Nikki Beach

    Partygänger mit dem nötigen Kleingeld zieht es zum Sonnen und Chillen in den Nikki Beach Club in Magaluf. Mit 13 Destinationen weltweit ist Nikki Beach einer der bekanntesten Beachclubs in der Partyszene: ausschweifende Partys, ein renommiertes Restaurant, Champagner im Überfluss, coole Grooves und top-gestylte Strandschönheiten prägen das Erscheinungsbild. Kein Wunder also, dass der Club gerne von Yacht-Besitzern und russischen Oligarchen als Strand-Location ausgewählt wird. Gefeiert und gechillt wird hier rund um die Uhr. Sonntags gibt es ab 12:00 Uhr ein Champagner-Brunch, das mit 85 Euro pro Person einen stolzen Preis hat. Der Club kann für private Events gemietet werden. Preis auf Anfrage.

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  6. Sant Elm
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    Sant Elm, España
    Sant Elm

    Sant Elm (auch Sant Elmo oder San Telmogenannt) hat zwei Strände: Der 120 Meter breite Sandstand liegt direkt am Ortseingang. Hier kann man gleich auf einem kostenpflichtigen Parkplatz das Auto abzustellen und muss nur die Straße überqueren – schon steht man am Strand. Der zweite Strand ist ein 80 Meter breiter Kiesstrand. Beide bieten Besuchern einen tollen Blick auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera. Am Sandstrand können Liegen und Schirme gemietet werden, das Ufer ist flach abfallend im Wasser. Kinder dürfen sich auch über einen Spielplatz freuen. Rettungsschwimmer und Tretbootverleih sind vor Ort.

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  7. Cala Murada
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    Carrer de Galícia / Manacor, Espanya
    Cala Murada

    Der ruhige, idyllisch gelegene Badeort Cala Murada bietet seinen Urlaubern einen sicheren, familienfreundlichen Sandstrand mit einer rauen, eindrucksvollen Küstenlinie. Hier verbringen diejenigen Urlaub, die den stark besuchten Touristenorten entkommen wollen. Der Strand wurde mit der blauen Flagge für den Umweltschutz ausgezeichnet und zieht Einheimische wie Touristen gleichermaßen an. Er ist gut geschützt und auch für schwächere Schwimmer geeignet. Wen der steinige Meeresboden stören könnte, der sollte jedoch unbedingt an Badeschuhe denken. Eine Strandbar, Liegestühle und Toiletten sind vorhanden. Besonders schön: Da es hier keine großen Hotelanlagen gibt, prägen vorwiegend Ferienhäuser das Bild des ehemaligen Fischereihafens.

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  8. Es Trenc
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    Es Trenc, Espanya
    © MAIRDUMONT
    Es Trenc

    Der sechs Kilometer lange Naturstrand von Es Trenc an der Südküste Mallorcas gehört zu den schönsten Stränden Europas. Er hat kristallklares blaues Wasser und weißen Sand. Leider wird es hier mittlerweile aber in der Hauptsaison schrecklich voll. Die kleinen, authentischen Strandbars entlang der Küste versorgen Urlauber mit Leckereien. Diese "Chiringuitos" sollte man aufsuchen, so lange es sie noch gibt: die Regierung hat einen Abriss aller alten Strandbars angeordnet. Künftig dürfen hier nur noch Hütten verkaufen, die sich nach der Saison wieder abbauen lassen. Wer gerne spazieren geht, kann das entlang der Dünen tun. An einem Teil des Strandes werde auch FKK-Fans glücklich.

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  9. Son Serra de Marina
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    Son Serra de Marina, España
    © Aleksandr Pobedimskiy, shutterstock
    Son Serra de Marina
    Der Strand am äußersten Rand des Städtchens Son Serra de Marina ist einer der wenigen Strände, an denen es das ganze Jahr über eher gemächlich zugeht. Ab September wirkt es hier fast ausgestorben. Die Gebirgszüge des Ferrutx und die tolle Dünenlandschaft bieten eine schöne Kulisse für einen sehr entspannten Strandaufenthalt. Man kann in einer kleinen Bude Equipment für Surfen, Kite-Surfen oder Stand-up-Paddling mieten, das chillige Strandrestaurant El Sol versorgt die Badegäste kulinarisch. Duschen sind vorhanden, Schirme muss man mitbringen. Da der etwas steinige Strand flach ins Wasser abfällt kommen Familien gerne zum Baden her. Bitte auf den Wellengang achten: Der kann vor allem im Sommer stärker sein.
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  10. Playa de Muro
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    Muro, Espanya
    Playa de Muro

    Zusammen mit Es Trenc ist die über fünf Kilometer lange Playa de Muro einer der schönsten Strände der Insel: ganz in der Nähe des Naturschutzparks S’Albufera bietet er glasklares, türkisblaues Wasser, weißen Sand und einen fantastischen Ausblick. Der Strand wird in verschiedene Sektoren eingeteilt: Sektor eins bietet mit Liegestühlen & Schirmen sowie Restaurants und Ferienunterkünften eine gute Infrastruktur für Strandurlauber an. In Sektor zwei wird mehr Wassersport angeboten wie zum Beispiel Kitesurfen. Hier prägt eine Dünenlandschaft das Bild, es gibt weniger Badegäste, die ihre eigenen Liegen mitbringen. Die Parkplätze in der Nähe sind kostenlos. In Sektor drei wird auch Nacktbaden toleriert.

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Ausgehen: Bars, Clubs, Kneipen
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  1. Bierkönig
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    Carrer del Padre Bartolomé Salvá 6-8 / Palma de Mallorca, Espanya
    © Cobra2017, wikipedia
    Bierkönig

    Melanie Müller, Oli P und Peter Wackel sind nur einige der Musiker, die im Bierkönig regelmäßig auf der Bühne stehen und für Stimmung sorgen. Auf 3.800 Quadratmetern direkt an der berühmten "Schinkenstraße" im größten Biergarten Mallorcas, geht hier von früh bis spät die Post ab bei Bratwurst, Sangria und Bier. Das überwiegend deutsche Publikum feiert bei Schlagermusik und trifft sich zum kostenlosen Public Viewing bei der Übertragung von Fußballspielen. Es gibt zahlreiche Terrassen, Zapfbereiche und Bars. Zwischen 20:00 und 22:00 ist hier Maßkrug Happy Hour. Dann kann man sich im Maßkrug Drinks mischen lassen und diese auch mit Freunden gemeinsam durch Strohhalme trinken.

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  2. Megapark
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    Ctra. Arenal 52 / Palma de Mallorca, Espanya
    © Kaesler Media, shutterstock
    Megapark

    Im Megapark kann man bereits morgens mit der Party beginnen: Wer Lust auf Bier hat, sollte auf jeden Fall um 11:30 Uhr hier sein, denn dann startet täglich für eine halbe Stunde der Ausschank von Freibier – Stimmungsanheizer! Zu der 3.500 Quadratmeter großen Open-Air-Area mit sechs Bars, Pool und Show-Bühne für Live-Auftritte bekannter Partysänger, gehören außerdem die Megarena, der Kuhstall, das Prince und einige Lounges. Auf drei Großleinwänden werden Sport-Events übertragen. Ein Muss im Megapark: Tanzen auf den Tischen und die legendären Biersäulen.

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  3. Ballermann
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    Carretera del Arenal / Palma de Mallorca, Espanya
    © Kaesler Media, shutterstock
    Ballermann

    Am bekanntesten ist sicher der Ballermann 6 / Beach Club 6. Wer dabei ausschließlich an eine 24-Stunden-Partyzone an einem Strandabschnitt Mallorcas denkt, liegt falsch: Am sechs Kilometer langen Strand der Playa de Palma, unweit der Inselhauptstadt, gibt es 15 fast identische sogenannte "Balnearios", kleine Strandlokale. Am Anfang in Ca´n Pastilla ist der Ballermann 15, am Ende in S´Arenal die Nummer 1. Die Partyzone erstreckt sich von Ballermann 5 bis 8. Mittlerweile ist das sagenumwobene "Eimersaufen" jedoch Vergangenheit und der Ballermann 6 heißt nun Beach Club Six - das Image soll aufpoliert werden. Übermäßiger Alkoholkonsum ist mittlerweile verboten - gefeiert wird hier trotzdem noch.

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  4. Oberbayern
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    S'Arenal 48 / Palma de Mallorca, España
    © Rangzen, shutterstock
    Oberbayern

    Seit über 25 Jahren ist das Oberbayern die Hochburg der Schlagermusik. Nur 100 Meter vom Ballermann 6 entfernt kann man bis in die frühen Morgenstunden feiern. Fast täglich gibt es Live-Auftritte (zum Beispiel von Matthias Reim), ausgelassene Oktoberfest-Stimmung inklusive. Getränke werden über eine Verzehrkarte abgerechnet, die man nicht verlieren sollte, da der Erstattungswert recht hoch ist. Zum Oberbayern gehören noch zwei weitere Kult-Tempel, das Regines und das Bolero, die alle miteinander verbunden sind und Party für die unterschiedlichsten Altersstufen möglich machen. Happy Hour ist von 20:30 – 23:30 und von 2:30 – 3:30. Hier wird doppelt so viel geliefert wie man bestellt.

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  5. El Arenal
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    Ctra. Arenal / S’Arenal, Espanya
    © Kerstin Waurick, istock
    El Arenal

    El Arenal (Arenal oder S’Arenal) ist bekannt als DIE Partyhochburg der Baleareninsel und ideal für alle Urlauber, die sich gerne rund um die Uhr ins Getümmel und ins Partyleben stürzen wollen. Dabei steht tagsüber ganz klar der Ballermann 6 (jetzt: Beach Club SIX) im Mittelpunkt. Entlang der Strandpromenade kann man in unzähligen Clubs, Bars, Biergärten und Restaurants Tag und Nacht verbringen – gefeiert wird bis in die Morgenstunden. Hier ist auch die Schinkenstraße angesiedelt, die ihren Namen der Schinkenbude "Casa de Jamon" verdankt, die es schon lange vor dem Tourismus hier gab. Große Hotels liegen in der Nähe.

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  6. Tito's
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    Avenida Gabriel Roca 31 / Palma de Mallorca, Espanya
    © Artesia Wells, shutterstock
    Tito's

    Über einen gläsernen Aufzug gelangt man in den Edel-Club Mallorcas. Dieser bietet einen fantastischen Blick auf den glitzernden Hafen und die Kathedrale von Palma. Mit Live-Acts wie Paris Hilton oder David Guetta wartet jeden Tag ein anderes Highlight auf die Gäste. Es ist nicht ungewöhnlich, an der Bar Promis wie Michael Douglas oder Udo Lindenberg anzutreffen. Richtig los geht es selten vor ein Uhr nachts. In den kostenpflichtigen VIP Areas kann man ungestört eine exklusive Partynacht auf Luxus-Niveau erleben - aufwändige Licht-Shows, Gogo-Dancer und ein unglaubliches Getränke-Angebot eingeschlossen.

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  7. Abaco
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    Carrer Sant Joan 1 / Palma de Mallorca, España
    © Holger Leue, DuMont Reisebildportal
    Abaco

    Üppig, prunkvoll, märchenhaft: Wer das große Holztor des Abaco in Palmas Altstadt öffnet, staunt ob der Unmengen an Blumen, Kerzen, schweren Vorhängen und frischem Obst, mit denen Palmas einmalige Cocktailbar dekoriert ist. Handy und Fotoapparat müssen jedoch in der Tasche bleiben: Fotografieren ist untersagt. Somit ist ein Besuch hier auch nur noch halb so lohnenswert, denn die Preise sind selbst für Palma mehr als überdurchschnittlich und die Qualität der Cocktails lässt leider oft zu wünschen übrig. Dennoch sollte man einmal hier gewesen sein und nach einem Bier oder Cava durch die verschiedenen Etagen des zugehörigen Altstadt-Palais schlendern.

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  8. La Rosa Vermuteria
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    Carrer de la Rosa 5 / Palma de Mallorca, España
    © Isaphoto2016, shutterstock
    La Rosa Vermuteria

    Seit rund zwei Jahren gibt es die La Rosa Vermuteria, die rund 60 Sorten des Kult-Getränks Wermut (Vermut) im Angebot hat. Das stylische Ambiente, hervorragende Tapas und gute Weine machen das Angebot perfekt! Sehr begehrt: Die originellen Fischkonserven (zum Beispiel Sardinen) und die Salzchips mit saurer Sauce zum Drink! Da die Vermuteria keinen Außenbereich hat, kooperiert sie mittlerweile mit der Bar Weyler um die Ecke: hier kann man auf der Terrasse der Bar sitzend Leckereien aus der Vermuteria bestellen.

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  9. Garito Café
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    Dàrsena de Can Barbarà / Palma de Mallorca, España
    © marcin jucha, shutterstock
    Garito Café

    Das Garito Café ist ein In-Treffpunkt in der kleinen Marina am Ende des Passeig Maritimo. Die trendigen Gäste sind meist Spanier, da viele Touristen das Garito nicht kennen. Wer einen Platz ergattern möchte, sollte schon etwas früher kommen und sich einen Snack aus der Speisekarte gönnen: Buddha-Bowls, Thunfisch-Tataki oder mallorquinischen Brot mit iberischem Schinken sind nur ein paar der Leckereien. Das Garito Café machte sich in letzter Zeit einen Namen als angesagte Electro-Lounge. An den Wochenende legen gute, oft auch oft international bekannte DJs auf. Um abzukühlen kann man sich mit einem Drink in der Hand an das kleine Hafenbecken stellen.

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Shopping & Märkte
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  1. Markt Santa Maria del Cami
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    Plaça Nova / Santa Maria del Camí, Espanya
    Markt Santa Maria del Cami

    Der Wochenmarkt in Santa Maria del Camí findet jeden Sonntag statt und ist für viele der schönste und authentischste Wochenmarkt der Insel. Das Angebot an regionalem Obst und Gemüse, frischem Gebäck (wie zum Beispiel typische Coccas oder Bunyolas), Käse, Schinken oder Oliven ist unglaublich groß. Viele Verkäufer sind Bauern, die ihre eigenen Produkte darbieten. Wie auf anderen Märkten kann man auch hier Kleidung, Haushaltswaren, Grünpflanzen, Schuhe und Spielzeug erwerben. Besonders schön: Ein Teil ist ein ökologischer Markt, auf dem es Kräuter, Obst und Gemüse sowie Käse aus ökologischem Anbau zu kaufen gibt.

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  2. Markt in Calvìa
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    Carrer de Germans Montcada / Calvià, España
    Markt in Calvìa

    Der große Montags-Markt auf der Calle Major in der schönen Stadt Calvià hat eine riesige Auswahl an Lebensmitteln, Kleidung und traditioneller Handwerkskunst im Angebot. Die meisten Händler der rund 60 Stände bieten ihre Waren zwischen acht und 13 Uhr an. Zusätzlich zum typischen Wochenmarkt-Angebot werden in Calviá sogar hochwertige Musikinstrumente zu günstigen Preisen angeboten. Da Calviá problemlos von vielen beliebten Ferienorten an Mallorcas Südwestküste erreicht werden kann, ist der Markt bei Touristen sehr beliebt. Die eindrucksvolle Pfarrkirche von Calviá bietet dem Geschehen eine malerische Kulisse und macht den Markt zu einem der schönsten auf der Insel.

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  3. Markt Sineu
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    Carrer de Rosas / Sineu, Espanya
    Markt Sineu

    Der Wochenmarkt von Sineu findet jeden Mittwoch auf dem Kirchplatz statt. Hier gibt es Lebensmittel, Delikatessen und inseltypische Spezialitäten zu kaufen. Die Marktstände reichen weit bis in die kleinsten Gassen hinein, Bekleidung, Spielzeug und Lederwaren findet man auf den Straßen und Plätzen unterhalb der Kirche. Beliebt ist auch der Viehmarkt, der sich in einem überdachten Bereich unweit der Lebensmittel und Bekleidungsstände befindet. Hier kann man vom Huhn bis zur Ziege lebende Tiere kaufen. Kinder kommen gerne zum Streicheln und Staunen her.

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  4. Markt in Santanyi
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    Plaça Major / Santanyí, Espanya
    Markt in Santanyi

    Jeden Samstag ist Wochenmarkt in Santanyi, der aufgrund seines großen Angebotes an Kleidung, Schmuck und Kunsthandwerk auch gerne "Hippie-Markt" genannt wird. Der Markt schlängelt sich durch den gesamten Ortskern. Die umliegenden Boutiquen, Ateliers und Delikatessen-Shops laden zusätzlich zu einem Shopping-Stopp ein. Durch die zentrale Lage hat man zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, in einer der vielen Bar oder Restaurants einen Drink oder Snack zu sich zu nehmen und eine kleine Pause einzulegen. Der Bereich, in dem man Lebensmittel kaufen kann, ist deutlich kleiner als auf anderen Märkten der Insel, die angebotenen Lebensmittel sind zum Teil auch teurer.

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  5. Mallorca Fashion Outlet
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    Autopista Palma-Inca / Marratxí, España
    Mallorca Fashion Outlet

    In der Nähe von Santa Maria del Camí gibt es Mallorcas einziges Fashion Outlet. In rund 70 Geschäften kann man hier an sieben Tagen in der Woche Kleidung von Guess, Levis, Nike, Lacoste, Lloyd, Pepe Jeans, Reebok, Calvin Klein und vielen weiteren Marken kaufen. Das Mallorca Fashion Outlet hat jeden Tag von zehn bis 22 Uhr geöffnet. Ein paar Cafés bieten die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.

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  6. Kaufhaus El Corte Inglés
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    Avenida D'alexandre Roselló 12 / Palma de Mallorca, España
    Kaufhaus El Corte Inglés

    In Palmas größtem Kaufhaus an den belebten Avenidas bekommt man auf sieben Etagen fast alles, was das Herz begehrt: Mode, Schuhe, Bücher, Schreibwaren, Schmuck, Kosmetik, Sportartikel, Taschen, Haushaltswaren, Spielzeug und vieles mehr. Die Feinkostabteilung bietet eine tolle Auswahl an besonderen mallorquinischen und internationalen Köstlichkeiten an. An der großen Einkaufsstraße Avenida de Jaime III gibt es ein zweites, kleineres El Corte Inglés.

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  7. Markthalle Santa Catalina
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    Placa Navegació / Palma de Mallorca, Espanya
    Markthalle Santa Catalina

    Santa Catalina ist Palmas Szeneviertel unweit des Hafens und des Paseo Maritimo. Hier haben sich in den letzten Jahren viele trendige Shops, Restaurants und Bars angesiedelt. Das Angebot reicht von Kleidung über Interieur Design, hin zu Kunsthandwerk und Dekoration. Ein Highlight ist die Markthalle von Santa Catalina: neben frischen Lebensmitteln locken diverse Stände mit frisch zubereiteten Speisen, wie Tapas, Pinchos, Paella, Schinken und Käse sowie Fisch. Samstagmittags treffen sich die jüngeren Mallorquiner in der Markthalle zum gemeinsamen Essen und Trinken und starten so ins Wochenende.

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  8. Mercat Olivar Palma de Mallorca
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    Plaza de l'Olivar 4 / Palma de Mallorca, Espanya
    © Oliver Breda, shutterstock
    Mercat Olivar Palma de Mallorca

    Die große Markthalle Mercat D’Olivar in Palma de Mallorca hat an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Nicht nur Urlauber werden bei dem unglaublich großen Angebot an frischesten Lebensmitteln fündig: vor allem die Einheimischen erledigen in der Markthallte ihre Einkäufe und treffen sich an einem der Gastro-Stände zum Essen und regen Austausch. In der separaten Fischhalle bekommt man übrigens das größte Angebot an Fisch und Meeresfrüchten auf der Insel. Besonders zu empfehlen ist ein Mittags-Stop an der "Bar del Peix" am Ende der Fischhalle. Hier gibt es seit Generationen lecker zubereiteten Fisch in den unterschiedlichsten Varianten, dazu ein kaltes Bier oder ein Glas Wein.

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  9. Mimbreria Vidal
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    Mimbreria Vidal Calle Corderia 13 / Palma de Mallorca, España
    Mimbreria Vidal

    Die Mimbreria Vidal von José Vidal und seinem Sohn Tomas ist die letzte Flechterei in der "Korbmacherstraße" Calle Corderia in Palma. Neben allerlei anderen Produkten aus Palmblättern, Bast und Kordeln ist die typisch mallorquinische Tasche aus Palmblättern ein Beststeller in der Mimbreria. Extrem beliebt sind Modelle mit Applikationen, Verschlüssen, Leder oder farblichen Akzenten. Die Korbtaschen sind seit Jahren ein beliebtes Souvenir.

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Die Mittelmeerinsel Mallorca wartet mit einem so großen Kultur- und Freizeitangebot auf, dass es fast unmöglich scheint, seine persönlichen Highlights zu definieren. Einige Orte sollte man jedoch auch bei wenig Zeit unbedingt gesehen haben, um auch nur ansatzweise die vielseitigen Gesichter Mallorcas kennenzulernen.

Die Must-Sees für den Mallorca-Kurztrip 

Wer nach Mallorca reist, findet nicht nur Strände und Tapaskultur. Die Geschichte und landschaftliche Schönheit der Insel ermöglicht Ausflüge in unterschiedlicher Ausprägung und für die verschiedensten Interessengebiete.

Die schönsten Ausflugsziele auf Mallorca 

Nicht nur Palmas Kathedrale La Seu ist ein architektonisches Wunderwerk; überall auf der Insel findet man Bauwerke, Museen und Ausstellungen, die Zeitzeugen von Mallorcas jahrtausendealter Geschichte sind.

Museen und Architektur auf Mallorca 

Ob Sandstrände, schroffe Küstenlinien, grüne Wälder, Felder oder das imposante Tramuntana-Gebirge im Westen– die Insel Mallorca ist in ihrer landschaftlichen Schönheit und Vielfalt auf kleiner Fläche unschlagbar.

Mallorcas landschaftliche Highlights 

Endlose Strände, ein bewegtes Nachtleben, das unglaubliche gastronomische Angebot und die vielfältigen Freizeit- und Sportmöglichkeiten machen Mallorca und seine Orte zu einem der beliebtesten Urlaubsziele von Gästen aus aller Herren Länder.

Die beliebtesten Urlaubsorte auf Mallorca 

Welcher Strand tatsächlich der schönste auf Mallorca ist, lässt sich nur schwer sagen. Von einsamen, kleinen Buchten über schicke Beachclubs bis hin zu den belebten und großen Stränden in den Touristenorten und wahren Naturschönheiten mit angrenzender Dünenlandschaft – es ist alles dabei und macht die Wahl wirklich schwer.

Mallorcas schönste Strände 

Gute Drinks, Livemusik, anheizende Beats in einem der vielen Clubs der Insel: Auf Mallorca wird gerne und viel gefeiert, und das nicht nur am berühmt-berüchtigten Ballermann. Auch Freunde des Jazz, Fans internationaler DJ-Größen und gepflegter Club-Atmosphäre kommen auf der Insel auf ihre Kosten.

Ausgehen auf Mallorca: Die beliebtesten Bars, Clubs und Kneipen 

Allein schon Palma de Mallorca ist mit seinen internationalen Boutiquen, Modeketten und örtlichen Designern neben Feinkostlädchen und Interieur-Shops ein wahres Shopping-Paradies. Aber auch sonst findet man vielerorts auf der Insel Bekleidung, Lederwaren, ortsansässiges Handwerk und inseltypische Spezialitäten, die man gerne mit nach Hause nimmt.

Shopping und Märkte auf Mallorca 

© Pawel Kazmierczak, shutterstock

Essen & Trinken auf Mallorca

Mallorcas Küche unterscheidet sich von der spanischen Festland-Küche in vielerlei Hinsicht. Zwar gibt es auf Mallorca auch die für Spanien bekannte Paella, Gerichte mit viel Olivenöl, Riojaweine und Sangria, die wahre Inselküche kocht jedoch mit regionalen Zutaten und zeichnet sich durch eine sehr sorgfältige Zubereitung aus. Natürlich gibt es auch die Großküchen der Hotels und die Restaurants in den (großen) Touristenorten, die mit Rücksichtnahme auf die Geschmäcker der Urlauber und die Kosten mehr internationale Küche als nationale, inseltypische Gerichte anbieten. Aber die eigenständige "cuina mallorquina" und deren neue, leichte Variante findet mittlerweile bei immer mehr Urlaubern und Feinschmeckern aus aller Welt ihre Anhänger.

Das isst man auf Mallorca: Regionale Spezialitäten

Einzigartig mallorquinisch

Die mallorquinische Küche war dabei immer fremden Einflüssen ausgesetzt und man findet heute eine Vielzahl an Spezialitäten, die die Küche Mallorcas einzigartig machen. Dazu gehören alteingesessene, deftige Gerichte wie zum Beispiel das bekannte Frito mallorquin (Fleischgericht), Tumbet (Gemüsepfanne) und deftig belegte Llonguets (mallorquinische Brötchen), aber auch Speisen vom Grill, Fischgerichte und die neue, leichte Inselküche bekannter und gefeierter Köche und Köchinnen auf der Insel. Nicht umsonst ist Mallorca mittlerweile Heimat von mehreren Sternköchen.

Regional und preisgekrönt

Ein neuer Trend auf der Insel sind die "Null-Kilometer-Restaurants", deren teils preisgekrönte Köche und Köchinnen nur auf Lebensmittel aus dem direkten Umfeld zurückgreifen - also: Null Kilometer Entfernung. Wie fast überall hat auch auf Mallorca der Trend des Streetfoods und der Food-Trucks Einzug gefunden: Lässige Restaurants und das ein oder andere Street-Food-Festival sind auch von der Insel nicht mehr wegzudenken.

Streetfood-Ausflüge

In Palma hat vor zwei Jahren im alten Schlachthof S’Escorxador ein gastronomischer Szenetreff eröffnet: An insgesamt 18 Ständen wird ganzjährig der Streetfood-Gedanke gelebt. Gegessen wird an langen Tischen in der Mitte, die Speisen und Getränke holt man von den schicken Ständen rundherum. Ebenfalls erlebenswert: Jeden Dienstag gibt wird in Palma im Altstadtviertel Sa Gerreria die sogenannte "Ruta Marciana" durchgeführt. Rund ein Dutzend Bars und Kneipen bietet dann am Abend ein Getränk und eine Tapas für 2,00 bis 2,50 Euro an. So kann man sich für kleines Geld durch die unterschiedlichsten Tapas schlemmen. Am besten startet man für diesen kleinen gastronomischen Ausflug am Plaça Mayor, am Placa Santa Eulalia oder am Plaça Quartera.

Wein von der Insel

Auch als Weinproduzent ist Mallorca wieder ganz oben mit dabei: Nachdem die Reblausplage am Ende des 19. Jahrhunderts den Anbau ruiniert hatte, wird nun die bekannte Manto-Negro-Traube wieder angebaut, welche die Produktion einiger fantastischer Inselweine ermöglicht. Mallorquiner trinken Wein sowohl zum Mittag, als auch zum Abendessen, dazu steht meistens eine Flasche Wasser (aigo/agua) mit (amb/con) oder ohne (sense/sin) Kohlensäure (gas) auf dem Tisch. Aber auch Bier (cerveza) wird bei den Insulanern immer beliebter. Aus der auf Mallorca angebauten Mandel wird das Getränk "horchata d'Ametla" (Mandelmilch) gewonnen, das im Sommer gerne eiskalt getrunken wird. Zum Frühstück wird ein Café con leche (Milchkaffee), nach dem Essen ein Café (Espresso) oder ein Cortado (Espresso mit Milch) getrunken.

Essgewohnheiten

Wie alle Spanier essen auch die Mallorquiner gerne spät und auch öfters, als wir es gewohnt sind – allerdings hat der Einfluss der Inselgäste schon auf die Essenszeiten der Einheimischen abgefärbt. Normalerweise gibt es bei den Mallorquinern kein typisches Frühstück, stattdessen wird zum Start in den Tag nur ein starker Kaffee getrunken und dazu ein süßes Gebäckstück oder ein Croissant gegessen. Dafür genießt man auf der Insel ein zweites Frühstück, was dann auch der Grund dafür ist, dass es recht spät, meist nach 14:00 Uhr, zum Mittagessen geht. Ein typisch mallorquinisches Abendessen beginnt selten vor 21:00 Uhr, meist sogar später.

Typisch Mallorca: Die regionalen Spezialitäten

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Wetter & Klima

Mediterranes bis gemäßigt subtropisches Klima sorgt auf Mallorca für Farbenpracht im Frühjahr, trockene und heiße Sommer, regenreiche, aber warme Herbstmonate und milde Winter.

Mehr: Wetter und Klima auf Mallorca

Beste Reisezeit: Mallorca zu jeder Jahreszeit

Strandurlaub: Von Ende Mai bis September zieht es Mallorcas Gäste an die Küsten. Hochsaison herrscht im Juli und August. Auch wenn die Lufttemperatur dann auf über 30°C steigen kann, bietet das Mittelmeer mit ca. 25°C eine angenehme Erfrischung.

Landschaft und Natur: Die besten Bedingungen für Wanderungen oder Touren mit dem Mountainbike bieten dir die Frühjahrs- und die Herbstmonate. Im März beginnen auf Mallorca die Wiesen zu ergrünen und die Obstbäume zu blühen. Auch im September und Oktober ermöglichen Temperaturen um 20°C sportliche Aktivitäten in der mallorquinischen Natur.

Mallorca im Winter: Die Winter sind auf Mallorca mild und feucht. Besonders reizvoll für Ausflüge in die Natur sind die ersten Monate im Jahr. Zwar können im Januar und Februar die Lufttemperaturen mit durchschnittlich 10°C noch kühl sein, doch dann siehst du überall auf der Insel die rosafarbenen und weißen Blütenteppiche der Mandelbäume.

Wassersport: Segeln, Surfen, Kajakfahren und Schnorcheln zählen zu den beliebtesten Wassersportarten auf Mallorca. Für Unternehmungen im und auf dem Wasser sind die Monate Mai bis Oktober mit angenehmen Wassertemperaturen zwischen 17°C und 25°C geeignet.

Mehr erfahren: Die beste Reisezeit für Mallorca

Wassertemperaturen: Baden und Wassersport auf Mallorca

Von Juni bis Oktober beträgt die Wassertemperatur über 20°C und steigt im August auf über 25°C an – optimale Bedingungen zum Baden und Planschen im Meer. Mit einer geeigneten Ausrüstung lädt das Meer auch im Mai schon zum Wassersport ein. Im Oktober können starke Winde Abkühlung bringen.

Mallorcas schönste Strände

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Anreise Mallorca: Schnell oder erlebnisreich

Die meisten Urlauber aus dem deutschsprachigen Raum besuchen Mallorca per Flugzeug. Mit Direktflügen von Flughäfen wie Hamburg, Basel oder Wien ist dies die schnellste und unkomplizierteste Art zu reisen. Die Baleareninsel besitzt mit dem Flughafen Palma de Mallorca einen übersichtlichen Airport mit einem Terminal und mehreren Modulen. Wenn du gerne mit dem Auto fährst und genug Zeit zur Verfügung hast, kannst du auch mit dem eigenen Fahrzeug anreisen und von den Küstenorten des spanischen Festlandes mit der Fähre auf die Insel übersetzen. Die meisten Fährverbindungen laufen über Barcelona. Viele Besucher planen hier ein paar Übernachtungen ein, bevor sie nach Mallorca übersetzen. Mit der Schnellfähre dauert die Überfahrt angenehme 4 Stunden.

Anreise mit dem Flugzeug

Die schnellste und meist auch günstigste Anreisemöglichkeit nach Mallorca bietet ein Flug. Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Insel dank der nur kurzen Flugzeit von etwa 2 bis 2,5 Stunden bis nach Palma de Mallorca auch ideal für einen Kurzaufenthalt. Vom Flughafen Palma de Mallorca erreichst du am einfachsten per Shuttlebus oder Stadtbus dein Ziel. Taxis sind eine besonders bequeme, aber auch kostenintensivere Alternative. Wer entlegenere Orte, wie z.B. private Fincas im Inland ansteuern möchte, setzt alternativ auf einen Mietwagen. Die gängigen Verleihstationen gibt es am Flughafen. Es empfiehlt sich dabei immer, seinen Leihwagen bereits im Voraus zu reservieren.

Mehr: Flughäfen auf Mallorca

Anreise mit Auto und Fähre

Wenn du für deine Mallorca-Reise ein großzügigeres Zeitfenster einplanst, ist eine Anreise per Auto eine erlebnisreiche Alternative. Je nachdem, von wo aus du anreist, sind für die Fahrt bis zu einem der Fährhäfen auf dem spanischen Festland mehrere Tage einzuplanen. Die Fähren nach Palma de Mallorca legen von den spanischen Küstenorten Barcelona, Valencia und Denia ab und benötigen zwischen 4h und 8h Transferzeit. In der Regel ist eine Anfahrt mit Auto und Fähre kostenintensiver als die Anreise mit dem Flugzeug. So solltest du etwa beachten, dass die Autobahnen in Frankreich und Spanien mautpflichtig sind.

Mehr: Anreise mit Auto und Fähre

Unterwegs vor Ort: Mietwagen, Verkehrsregeln, Öffentliche Verkehrsmittel

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Events und Feiertage

Januar

Zu jedem der Glockenschläge, die um 12 Uhr Mitternacht das neue Jahr (Año nuevo) einläuten, wird eine Weintraube geschluckt, die Glück im kommenden Jahr bringen soll.

Am Am Vorabend des Dreikönigstages findet in Palma ein festlicher Umzug statt.

Dies ist auf Mallorca traditionell der Tag, an dem die Weihnachtsgeschenke überreicht werden.

Er soll den Teufel in die Flucht geschlagen haben. In vielen Orten werden Tierweihen von Volksfesten begleitet. Abends ziehen als Teufel verkleidete Bürger durch die Städte. In zahlreichen Orten, darunter Palma, Sa Pobla, Arta, Muro, Manacor, Petra und Costitx werden außerdem Feuer angezündet.

... der auf Straßenfesten in Pollenca und Palma mit Feuerwerken, Konzerten und Barbecues gefeiert wird.

Februar

in Campos, mit Feuerwerk und Volkstänzen

in Petra

Umzüge werden auf der ganzen Insel veranstaltet. Besonders farbenprächtig ist der Karnevalszug Sa Rua in der Altstadt von Palma.

März

Erinnert an das Inkrafttreten des Autonomiestatus auf den Balearen im Jahr 1983. In Palma finden Konzerte und Folkloreveranstaltungen sowie ein Mittelaltermarkt auf der Plaza Drassana statt.

April

Am Palmsonntag beginnen die Osterfeierlichkeiten der Heiligen Woche (Semana Santa). Besonders prunkvoll sind die Osterprozessionen in Palma, Pollenca, Artá und Sineu. In der Woche nach Ostern werden in vielen Orten Pilgerfahrten veranstaltet.

Mai

Maifeste werden überall auf der Insel und besonders eindrucksvoll in Sineu, Sencelles und Lloret de Vistalegre gefeiert.

Im Mai gedenken die Christen ihres Sieges über die Mauren – Anlass für ein einwöchiges Fest in Sóller, in dessen Rahmen eine historische Schlacht aus dem Jahr 1561 nachgestellt wird.

Juni

Auf den Stränden der Insel werden Lagerfeuer entzündet. Zudem finden Feuerläufe statt, denn wer in der Johannisnacht über Feuer springt, soll das ganze Jahr über Schutz genießen.

Auch zum Petrusfest werden in vielen Häfen, beispielsweise in Port d'Alcúdia, Port d'Andratx und Port de Sóller, Schiffsprozessionen und Feuerwerke veranstaltet.

Juli

Den Tag der Schutzpatronin der Fischer feiert man in den Küstenorten mit Schiffsprozessionen. In Can Picafort wird die Festa Virgen del Carmen mit Musik und einem großen Feuerwerk über dem Hafen zelebriert.

Rund 45.000 Menschen sollen jährlich an dem über 40 km langen Marsch teilnehmen.

August

Einen Höhepunkt des Fests bildet eine Aufführung der Schlacht der Christen gegen die Mauren.

September

Zu diesem Anlass findet in Santa Margalida eine Prozession statt.

Auf diesem Erntefest wird das größte Exemplar der gereiften Honigmelonen gekürt.

Neben Weinverkostungen werden Tanzveranstaltungen und Musikdarbietungen geboten.

Oktober

Das Fest der Blutwurst wird in dem kleinen Bauerndorf Sant Joan mit Konzerten und Umzügen begangen.

Wird an vielen Orten mit Volksfesten gefeiert.

In Petra findet das Fest der Krapfen zu Ehren der heiligen Ursula und der elftausend Jungfrauen statt, die Krapfen werden an diesem Tag überall auf der Insel gebacken.

November

Dezember

Weihnachten wird beim Mittagsmahl am 25. Dezember im Familienkreis gefeiert. Kredenzt wird dabei typischerweise ein Spanferkel, das mit der mallorquinischen Streichwurst Sobrasada gefüllt wird. Geschenke werden aber erst am Dreikönigstag im Januar überreicht.

Zusätzlich zu den gesetzlichen nationalen und regionalen Feiertagen haben die mallorquinischen Gemeinden jeweils zwei lokale Feiertage. So ist der 26. Dezember in einzelnen Orten, beispielsweise in Palma, ein lokaler Feiertag.

Zur Erinnerung an den Sieg des Königs Jaume über die maurischen Herren der Balearen im Jahr 1229. Vor dem Rathaus wird die Fahne mit dem Wappen von Mallorca gehisst.

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Gut zu wissen

Mentalität der Mallorquiner

Die wechselhafte Geschichte Mallorcas, das Inselleben und die geringen Einflüsse von außen haben die Mallorquiner zu einem sowohl distanzierten als auch sehr zugänglichen Volk gemacht. Die oft anfängliche Reserviertheit ist so teils historisch bedingt, legt sich aber nach dem ersten Warmwerden schnell. Die Mallorquiner benötigen eben etwas länger, um neue und fremde Menschen in ihren Kreis aufzunehmen, dann sind sie jedoch herzlich und vor allem sehr kinderlieb und familienverbunden. Durch die ständige Balance zwischen alter Tradition und die Anpassung an den Massentourismus ist der Familienzusammenhalt im Laufe der Zeit noch mehr gewachsen und wird beim generationsübergreifenden Sonntagsessen zelebriert. So sieht man auch gerade am Wochenende Familien mit Kind und Kegel am Strand sitzen, spielen und oft auch noch abends im Sand sitzend gemeinsam essen.

Sprache/Dialekt

Es gibt zwei Amtssprachen: Mallorquin, ein Dialekt des Katalanischen, und Kastilisch (Spanisch). Vielerorts (gerade in den großen Touristenzentren) wird mittlerweile Deutsch gesprochen. Englisch sprechen die wenigsten Mallorquiner.

Essenszeiten

Wie schon beschrieben essen die Spanier eher spät. Kaffee und Frühstück bekommt man hingegen in den landestypischen Cafés und Kneipen schon recht früh am Morgen. In richtigen Restaurants erhält man normalerweise kein Frühstück. Dort wird erst gegen 13 Uhr mit dem Mittagessen begonnen. Die gefühlt größte Falle ist das "Mittagsloch": Mittagessen gibt es zu Teilen nur bis 15 Uhr. Ist man zu spät dran kann man das Pech haben, sich bis zum Abend gedulden zu müssen. In Restaurants sollte man sich übrigens nicht wundern, wenn unverlangt Brot und Oliven (meist auch Olivenöl oder Aioli) auf den Tisch gestellt werden. Das ist auf Mallorca üblich und wird mit durchschnittlich 1,50 Euro pro Person in Rechnung gestellt.

Trinkgeld

Die Spanier geben selten bis gar kein Trinkgeld. Daher freuen sich die Kellner über eine kleine Aufmerksamkeit. Es gibt Restaurants, in denen das Trinkgeld automatisch aufgeschlagen wird – beim Zahlen darauf achten. Nicht wundern, wenn das Geld, das man bei der Bezahlung der Rechnung aufschlägt, ignoriert wird: Es ist üblicherweise so, dass das Trinkgeld erst beim Verlassen des Restaurants auf dem Tisch oder einem kleinen Teller hinterlassen wird. Die Kellner nehmen dieses dann diskret mit, wenn die Gäste das Restaurant verlassen haben. Auch Taxifahrer oder Zimmermädchen bekommen ein Trinkgeld. Für letztgenannte kann man das Trinkgeld auch für den ganzen Aufenthalt in einer Summe zahlen, anstatt an jedem Tag.

Typisch Mallorca: Regionale Spezialitäten

Öffnungszeiten

Die Ladenöffnungszeiten auf Mallorca wurden nach und nach den Gepflogenheiten der Touristen angepasst. Trotzdem gibt es einiges zu beachten. Zum Beispiel wird wie überall in Spanien auch auf Mallorca immer noch die urtypische, südländische Mittagspause, die Siesta, zelebriert. Meist ist dann von 13:30 bis 16:30 Uhr geschlossen. Im Sommer und in der Hauptsaison sind die Öffnungszeiten länger als im Winter – teils haben dann Geschäfte und Supermärkte sogar sonntags geöffnet.

Märkte

Auf Mallorca gibt es jeden Tag in mehreren Orten einen Wochenmarkt. Diese beginnen um 7 Uhr und enden gegen 13 Uhr. Auf Mallorcas Märkten gibt es neben regionalem Obst und Gemüse auch spanischen Käse und Schinken, Oliven und andere sauer eingelegte Beilagen sowie Blumen und Dinge des täglichen Bedarfs wie Kleidung, Küchenartikel und Lederwaren. Bei Touristen und Einheimischen sind sie gleichermaßen beliebt.

Shopping und Märkte auf Mallorca

Strom

Auf Mallorca gibt es die in Deutschland und Österreich gängigen Steckdosen, Adapter sind für Reisende aus diesen Ländern nicht nötig. Schweizer Touristen benötigen einen Adapter für Steckdosen Typ F.

Magazine

Neben den uns bekannten deutschen Tageszeitungen und Zeitschriften, die man mittlerweile an den Zeitungskiosken auf der Insel kaufen kann, lohnt sich auch als Urlauber ein Blick in die beiden Inselzeitungen "Mallorca Magazin" und die "Mallorca Zeitung". Hier findet man Nachrichten, Neues von der Insel aus sämtlichen Lebensbereichen, aktuelle Veranstaltungen, Tipps zum Leben auf Mallorca, Aktivitäten, Ausflüge und interessante Orte, sowie Stadtprojekte, Neueröffnungen und vieles mehr.

Events und Feiertage auf Mallorca

Exkurs: Die Geschichte Mallorcas

Woher die ersten Bewohner Mallorcas stammen, ist nicht bekannt. Früheste Funde menschlicher Besiedlung reichen jedoch bis ins 5. Jahrtausend v. Chr. zurück. Funde in Felsgrotten beweisen sogar, dass vor rund 6.000 Jahren schon Menschen auf Mallorca gelebt haben müssen. Circa 1300 v. Chr. entdeckten Seevölker aus dem östlichen Mittelmeer die Insel. Man kann noch heute auf Mallorca Reste von sogenannten Talayot-Siedlungen finden, die ihren Höhepunkt wohl um 1200-800 v. Chr. hatten. Talayot-Siedlungen sind aus aufeinander gestapelten Steinen gebaut worden. Später wurden die losen Steine zum Hausbau als Material verwendet. Heute kann man auf der Insel nur noch drei bedeutende Talayot-Siedlungen besichtigen. Die bekannteste ist "Capocorp Vell" bei Cala Pi an der Südküste Mallorcas. Um 654 v. Chr. wurden auf Ibiza und später auch auf Menorca die ersten Kolonien der Karthager gegründet. Ob sich diese auch auf Mallorca ansiedelten ist bis heute unklar.

Die folgenden Jahrhunderte wurden von zahlreichen Eroberern wie den Römern und den marokkanischen Mauren geprägt. Beide bescherten der Insel kulturelle und wirtschaftliche Blütezeiten. Die Araber beeinflussen die Landwirtschaft mit Oliven- und Mandelplantagen und Weinanbau bis heute und machten Palma zu einer der modernsten europäischen Städte jener Zeit.

König Jaume I. von Aragón besiegte im Jahr 1229 die Mauren, sein Sohn wurde der erste König von Mallorca. Doch das Königreich überdauerte nur kurze Zeit: bereits 1349 verlor Jaume III. die bedeutende Schlacht bei Llucmajor. Die folgenden Jahrhunderte brachten wirtschaftliche Not, Hungersnöte und Piratenüberfälle mit sich. Im 19. Jahrhundert erholte sich Mallorca wieder.

Obwohl Mallorca weitestgehend unberührt war, bereisten um 1838 die ersten Prominenten Mallorca. Die französische Schriftstellerin George Sand mit ihren Kindern und ihrem Geliebten, Frédéric Chopin. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es einen Fährdienst zwischen Barcelona und der Inselhauptstadt Palma, zunächst per Segelboot, später dann mit Dampfschiffen. Bis heute werden Urlauber (auch) per Schiff nach Mallorca gebracht, nur, dass es sich heute um große Fähren handelt.

Anfang des 20. Jahrhunderts besuchten immer mehr Touristen die Insel und eine touristische Infrastruktur konnte sich entwickeln. 1905 gründet der Unternehmer und Journalist Enrique Alzamora Gomá die Institution "Fomento del Turismo", den ältesten Fremdenverkehrsverband der Welt, der Mallorca als touristisches Ziel bekannt machen sollte.

In den 1920er und 1930er Jahren bereisten schließlich immer mehr Urlauber die Baleareninsel, nicht zuletzt auch wegen ihres idealen Klimas. 1950 kamen schon 100.000 Urlauber auf die Insel. Staatschef Franco fördert ab 1960 gezielt Mallorcas Ruf als Touristenziel, der Flughafen San Joan machte die Insel dann final dem Massentourismus zugänglich. Im Jahr 1983 wurden die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera, Cabrera und einige kleinere Inseln) zur autonomen Region mit Regierungssitz in Palma de Mallorca. Von geringen Schwankungen abgesehen, wächst seitdem die Anzahl an internationalen Gästen jährlich. Die nun erreichte Besucherzahl bringt die Insel Mallorca – gerade wegen der krisengeschüttelten anderen Reiseziele in und um Europa – an ihre Kapazitätsgrenze.

Museen und interessante Architektur auf Mallorca

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Urlaub buchen

Hotels Mallorca

Das Angebot an Hotels auf Mallorca ist vielfältig und wird allen Urlaubsvorlieben gerecht: Du findest Strandhotels mit Meerblick an den kilometerlangen Stränden von Palma, Pollenca und Alcúdia ebenso wie naturnahe Hotels an den Felsküsten der Sierra de Tramuntana oder der Costa del Nord. Außerdem kannst du zwischen großen Ferienresorts mit Poolanlagen, hoteleigenen Restaurants und weiteren Annehmlichkeiten in lebhaften Badeorten sowie kleinen, inhabergeführten Pensionen in den Ortschaften im Inselinneren wählen.

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Handverlesene Hotels

Du reist zu einem besonderen Anlass nach Mallorca und möchtest ein ausgewähltes Hotel auf der Insel beziehen? Exklusive Hotels für einen Luxusurlaub erwarten dich an Mallorcas Küste, aber auch in den Bergen der Sierra de Tramuntana liegen noble Unterkünfte. Buche ein Spa-Hotel für einen Wohlfühlurlaub zu zweit oder wähle zwischen den individuell ausgestatteten Zimmern eines charmanten Boutiquehotels mit privater Atmosphäre.

Handverlesene Auswahl einzigartiger Hotels

Unternehmungen & Ausflüge auf Mallorca

Mallorca bietet für jeden Geschmack das passende Ausflugsprogramm: von Bootstouren zu den malerischen Buchten an der Nordküste über Rundfahrten im spektakulären Tramuntana-Gebirge bis zu spannenden Wanderungen in den Drachenhöhlen bei Porto Cristo.

Traumhafte Ausflüge buchen

Finca, Ferienhaus & Ferienwohnung Mallorca

Ob du ein geräumiges Ferienhaus oder eine praktische Ferienwohnung für deinen individuellen Traumurlaub bevorzugst, auf Mallorca findest du passende Unterkünfte mit authentischem Ambiente. Das Angebot an komfortablen Ferienapartments mit modern eingerichteten Kocheinheiten umfasst großzügige Fincas im inseltypischen Stil, oft auch mit Pool, und strandnahe Ferienwohnungen ebenso wie gemütliche Studios im historischen Zentrum einer mallorquinischen Küstenstadt.

Private Unterkunft auf Mallorca finden

Flüge Mallorca

Mallorca liegt nahe genug für einen Kurztrip. Täglich starten Linienflüge aus dem deutschsprachigen Raum nach Mallorca. In der Sommersaison wird die Insel auch von den Ferienfliegern verschiedener Billigfluggesellschaften angeflogen.

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Mietwagen Mallorca

Wer die Buchten an Mallorcas Felsenküsten und die Bergwelt der Serra de Tramuntana auf eigene Faust erkunden möchte, kann die Sehenswürdigkeiten der Insel bequem mit dem Leihwagen anfahren. Dabei empfiehlt sich ein kleineres, wendigeres Fahrzeug, da die Straßen oft kurvenreich und eng sind.

Die günstigsten Mietwagen auf Mallorca

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