Mallorca Alle

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ABANICO Individuell Reisen  Reisekreationen für Individualisten Spanien individuell Erleben. Mit der Leidenschaft für Reisen, Menschen, Natur und viel Idealismus ist vor 12 Jahren unser…
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Shoppen & Stöbern

Hier gibt der Ton den Ton an

Kochen wie die Insulaner – das geht nur mit den traditionellen greixoneras und olles, braunen Tontöpfen, die in keiner mallorquinischen Küche fehlen dürfen. Die Töpferorte der Insel sind Pòrtol und Felanitx. Als Mitbringsel eignen sich besonders Keramikschälchen oder -teller in modernem Design, von den Töpfern bruchsicher verpackt. Im März gibt es in Marratxí die Töpfermesse Fira de Fang.

Kunstvolles

An die 3000 Maler sollen auf Mallorca leben und arbeiten. Der bekannteste ist Miquel Barceló, aber auch Bernardí Roig, Susy Gómez oder Guillem Nadal sind international erfolgreich. Die Galerien Pelaires, Fran Reus (Passeig de Mallorca 4) und Frank Krüger (C/ Costa d’en Brossa 3) in Palma zeigen immer wieder Überraschendes von der Insel zu unterschiedlichen Preisen. Den besten Überblick bekommt man bei der Galeriennacht Nit de l‘Art am dritten Septemberwochenende in Palma.

Kulinarische Souvenirs

Mallorcagefühl für zu Hause: Nimm dir ein paar köstliche Erinnerungen mit aus deinem Urlaub. Etwa die einzigartigen ensaïmadas, Hefeteigschnecken mit oder ohne Füllung. In Supermärkten findest du hierbas, den grünen Kräuterlikör auf Anisbasis. Aus Artà kommt der Mel de na Marta. Imkerin Marta verkauft ihren leckeren Honig – u. a. von Steineichen- oder Johannisbrotbaumblüten – in Bioläden und auf den Wochenmärkten von Pollença (So), Sineu (Mi) oder Artà (Di). Kalt gepresstes, köstliches Olivenöl guter Qualität bekommst du in vielen Geschäften, dazu die Salzblüten Flor de Sal aus den Salinen bei Es Trenc. All diese Köstlichkeiten werden oft auch auf den Herbstmärkten angeboten.

Leder & Leinen

Inca und seine Nachbardörfer sowie Llucmajor sind Zentren einer wieder florierenden Lederindustrie. Lohnend, weil relativ preiswert, sind vor allem Schuhe. Einfachst geschnitten, unschlagbar bequem und günstig sind die aubarcas – Ledersandalen, die eigentlich aus Menorca kommen. Richtig echt sind sie nur mit einer Sohle aus alten Autoreifen, Absatz und Glitzerstoff gehen aber auch.

Traditionelle und bis heute überall auf der Insel zu findende Dekostoffe mit Zungenmuster, nach einer malaiischen Bezeichnung ikats genannt, werden noch in Santa Maria und in Pollença gewebt. Die schweren, kühlenden Leinenstoffe (robes de llengo) sind wegen ihrer aufwendigen Herstellung nicht gerade billig. Zu kaufen gibt es Meterware, Sets, Kissenhüllen und Decken.

Glänzende Andenken

Keine Lust auf Kunstperlen? Dann lass die großen Shops rund um Manacor links liegen und such auf Wochenmärkten nach individuellem Schmuck, aus Silber z. B. Empfehlenswert sind die Märkte in Alcúdia (Di), Santanyí (Mi) und Campos.

Mandelblüte für zu Hause

Das Mandelparfüm „Flor d’Ametler Classic“ mit seinem blumigen Bouquet ist genau das Richtige, um den Duft der Insel aus dem Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Es ist die Essenz Mallorcas – hergestellt nach einer alten Familienrezeptur. Das Besondere: In den formschönen Flakons (30 und 50 ml) befindet sich eine echte, handgepflückte Mandelblüte.

Essen & Trinken

Rund 3800 Restaurants gibt es auf der Insel. Du könntest also über zehn Jahre lang jeden Tag in ein anderes gehen – und wärest dann immer noch nicht durch. Weil immer wieder neue dazukommen, Besitzer und Köche wechseln. Die Gastro-Szene ist ständig in Bewegung.

Fusionsküche von Anfang an

Typisch Mallorca, könnte man sagen. Das passt perfekt in seine kulinarische Geschichte. Denn die Inselküche war schon immer ein Potpourri aus verschiedenen Einflüssen. Es haben so manche Eroberer ihre Spuren in Sachen Essen & Trinken hinterlassen. Die Römer und Araber etwa. Fusionsküche eben von Anfang an. Heute sind es u. a. die Nordländer, die neuen Schwung verleihen.

Inseltypisches Essen gibt es z. B. in den urigen cellers, rustikalen (Keller-) Restaurants, wo man neben großen, hölzernen Weinfässern besonders im Sommer angenehm kühl schlemmen kann. Und dann ist da eine ganze Riege junger einheimischer Küchenchefs, die die bodenständige mallorquinische cuina auf ihre Art interpretieren und Klassiker wie Zicklein aus dem Ofen (cabra al forn) oder den Gemüseauflauf tumbet raffiniert variieren.

Gastronomische Archäologie

Gut essen hat auf der Insel durchaus Tradition. Denn neben der eher einfachen Küche der Bauern und Fischer schmausten die Feudalherren in früheren Jahrhunderten reichlich nobel auf ihren Landgütern oder in ihren Palästen in Palma. Nach genau diesen Rezepten forschen seit einiger Zeit engagierte Gastronomen. Der bekannteste von ihnen ist der vielfach prämierte Tomeu Arbona. Er hat für seine Recherche einen lustigen Begriff gefunden: gastronomische Archäologie. Und er hat schon so einiges aufgestöbert. Lust, etwas davon zu probieren? Das geht im Fornet de la Soca in Palma.

Süsse Garnelen, scharfe Wurst

Mallorquinisch kochen heißt auch, auf frische, einheimische Produkte zu setzen. Schwarze Schweine, rote Schafe, Fisch und Meeresfrüchte, sonnengereiftes Obst und Gemüse – Feigen, Zitronen, Orangen, Mandeln, Artischocken, dazu naturreine Olivenöle, handgeschöpfte Salzblüten ... mhmm!

Zu den Köstlichkeiten aus dem Meer gehören Fisch im Salzmantel oder die roten Gambas aus Sóller. Beinahe süßlich im Geschmack, verzaubern sie jeden Feinschmecker. Aber Vorsicht beim Bestellen von Fisch oder Meeresfrüchten in Lokalen ohne Preisangabe auf der Karte! Frisches Meeresgetier ist teuer. Deshalb immer den Preis erfragen.

Deftig schmeckt die weiche Paprikastreichwurst sobrassada vom schwarzen Schwein, dem porc negre, einer inseltypischen Rasse. Sobrassada gibt es in unterschiedlichen Schärfegraden. Das rote Paprikapulver darin sorgt nicht nur für Farbe und Würze, es diente in alten Zeiten auch zur Haltbarmachung. Beliebte Fleischgerichte sind auch Schweinelendchen, Lamm aus dem Ofen und Kaninchen. Außerdem gibt es Pilzeintöpfe und viele verschiedene Reisgerichte.

Für Pep sorgen neben Paprika Zutaten wie Fenchel, Petersilie, und Knoblauch. Allioli, die Knoblauchmayonnaise wird gern zu Fleischgerichten serviert. Und natürlich dürfen Zwiebeln in der Inselküche nicht fehlen.

Brot mit Öl: einfach lecker

Das pa amb oli – Brot mit Öl – ist eine der mallorquinischen Spezialitäten. So geht‘s: Brotscheibe rösten, mit Knoblauch einreiben, mit dem Mark der hartschaligen Ramallet-Tomate bestreichen, Öl darüberträufeln. Dann kommt die Kür: mit Käse, Wurst oder Schinken belegen. Dazu gehören Oliven und eingelegter Meerfenchel, der an der Küste wächst und schön viel Vitamin C hat.

Den kleinen Hunger zwischendurch stillen Teigtaschen, z. B. in Form von cocarroi mit Mangold oder als empanades mit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Und zum Dessert – manche essen sie bereits zum Frühstück – musst du die ensaïmada probieren. Das Schmalzgebäck kommt in Schneckenform und mit Puderzucker bestäubt daher. Mal pur, mal mit Aprikosen, mal sogar mit pikanten Sobrassada-Stücken darauf.

Bon Profit!

Essen spielte und spielt immer eine große Rolle auf der Insel. Mittags und abends isst man in den Restaurants ein Menü mit drei Gängen: Vor-, Hauptspeise und Nachtisch. Viele Lokale bieten günstige Mittagsmenüs (menú del día) an.

Na dann: Salut!

Zu einem guten Mahl gehört der passende Tropfen. Die Auswahl an lokalen Weinen ist riesig. Und dank einer Reihe innovativer Winzer, die sich konsequent der Qualität verschrieben haben, ist die Insel zu so etwas wie einem Weinwunderland geworden. Selbst Sekt (cava) wird gekeltert. Mallorquiner trinken Wein in Maßen zum Mittagund zum Abendessen, dazu steht meistens eine Flasche Wasser (aigo/agua) mit (amb/con) oder ohne (sense/sin) Kohlensäure (gas) auf dem Tisch. Bier (cervesa) wird immer beliebter, zum Teil wird es auf der Insel gebraut.

Als Digestif bietet sich ein chupito (Schnaps) an, beispielsweise ein hierbas auf Anisbasis. Viele Familien haben ihr eigenes Rezept von diesem Likör mit verschiedenen Kräutern von Kamille über Zitronenverbene bis hin zu Melisse, Thymian, Fenchel und Rosmarin. Man trinkt ihn lieblich (dulce), halbtrocken (mezclado) oder trocken (seca). Probier mal nach dem Essen das Kräuterlikörchen auf Eis! Schwer in Mode gekommen ist auch Wermut, den viele Lokale selbst herstellen – jedes auf seine Art.

Zum Abschluss darf ein café (Espresso) oder ein cortado (Espresso mit Milch) nicht fehlen. Den café con leche (Milchkaffee) trinken Einheimische übrigens zum Frühstück.

Besser nicht zu spontan

In guten Restaurants solltest du rechtzeitig einen Tisch reservieren und bei der Ankunft warten, bis man dir einen Platz zuweist. Die Rechnung kommt meist auf einem kleinen Teller, auf dem du später das Trinkgeld liegen lässt. Zur Überraschung vieler Gäste erscheinen die oft unverlangt servierten Oliven manchmal ebenso auf der Rechnung wie das cubierto (Besteck). Manchmal kommt dann noch die IVA (Mehrwertsteuer) dazu.

Sport

Canyoning

Canyoning, also Schluchtenklettern, ist eines der bestgehüteten Geheimnisse Mallorcas. Anbieter wie Món d'Aventura (Kosten ab 50 Euro | Tel. 9 71 53 52 48 | mondaventura.com) und Experience Mallorca (Kosten ab 80 Euro | Mobiltel. 6 87 35 89 22 | experience-mallorca.com) führen durch die von Wasserläufen durchfurchten, bis zu knapp 1500 m hohen Berge an der West- und Nordküste. Die torrents oder barrancs genannten Sturzbäche haben sich tief in das kalkhaltige Gestein gefressen und bieten sich für Klettertouren unterschiedlicher Schwierigkeit an. Im Winter sind die Schluchten voller Wasser, Kaskaden und Gumpen, im Sommer sind sie trocken und kühl. Da man meistens von oben nach unten klettert, brauchen Kinder nicht besonders viel Kraft, dafür aber Geschick und Spaß am Abenteuer. Sie sind jederzeit angeseilt und werden von erfahrenen Kletterern begleitet. Ein Helm ist Pflicht. Ausrüstung wird gestellt, im Winter auch Neoprenanzüge.

Coasteering

Die beste Outdooraktivität für den Sommer! Angeseilt, mit Helm und unter Führung hangelst du dich an Steilküsten entlang. Keine Sorge, das Verletzungsrisiko ist gering. Wenn du danebengreifst, nimmst du nur ein kühles Bad im Meer, das unter dir rauscht. Schwindelfreiheit und Spaß an Bewegung solltest du trotzdem mitbringen. Halbtagesausflüge bieten z. B. Món d'Aventura (Kosten ab 40 Euro | Tel. 9 71 53 52 48 | mondaventura.com) und Escull Aventura (Kosten ab 60 Euro inkl. Transfer zum Hotel | Mobiltel. 6 91 23 02 91 | escullaventura.com), beide sitzen in Pollença.

Golf

Mit mittlerweile 24 Plätzen hat sich Mallorca zu einem neuen europäischen Golfmekka entwickelt. Viel Geld sparen kannst du beim Golfurlaub mit der Mallorca Golfcard (mallorca-golfcard.de) für 119 Euro.

Kitesurfen & Windsurfen

Kitesurfen darf man auf Mallorca nur in der Bucht von Pollença. Ein Deutscher betreibt dort die Schule Kite Mallorca (Dreitageskurs mit 10 Std. 300 Euro | Mobiltel. 6 47 89 11 22 | kitemallorca.com).

Windsurfer kommen in den offenen Buchten von Alcúdia, Son Serra de Marina oder Sa Rápita auf ihre Kosten. Kurse bieten z. B. Wind & Friends Watersports in Alcúdia oder Mallorca Adventure Sports (2 Std. 50 Euro | Mobiltel. 6 82 49 55 52 | mallorcaadventuresports.com) in Pollença, Portals Nous und Can Pastilla an.

Radfahren

Im Frühjahr und Herbst biken Hobbyund Profiradler aus aller Welt zu Tausenden über die Insel. Die Inselregierung unterstützt diesen umweltverträglichen Nebensaison-Tourismus, baut das Wegenetz ständig aus und arbeitet an einer App, die geeignete Strecken ausweist. Da gibt es für jeden etwas: Wenig befahrene, flache Strecken zwischen den Dörfern – gesäumt von den typischen Trockensteinmauern – etwa zwischen Campos und Campanet. Oder steile Routen für Radler, die es wissen wollen. Diese können auf den Passstraßen der Tramuntana zeigen, was in ihnen steckt, und z. B. den Coll de Puig Major – mit fast 1000 m über dem Meeresspiegel der höchste Pass der Insel – hinaufstrampeln. Oder sie suchen das Abenteuer auf der berühmten Serpentinenstraße zur Bucht Sa Calobra.

Räder, vom E-Bike bis zu Profirennmaschinen, kannst du beispielsweise in jedem Badeort ab 10 Euro pro Tag ausleihen. Radkarten gibt es auf cycling-friendly.com.

Reiten

Reiterhöfe (Ranchos oder Clubs Hípic) gibt es in den meisten Tourismuszentren. Weil allerdings fast die ganze Insel in Privatbesitz und vieles abgezäunt ist, sollte man sich geführten Ausritten anschließen. Der Reiterhof Son Menut (Tagesausritt 110 Euro, Mittagssnack und Wasser inkl. | 1 Std. 25 Euro | Camí de Son Negre | Zufahrt von der Ma5120 bei km 7,5 | Tel. 9 71 58 29 20 | sonmenut.com) in Felanitx leiht Kennern feurige andalusische Hengste. In der Sporthotel-Finca Predio Son Serra (begleiteter Ausritt 1 Std. 33 Euro, Zehnerkarte 300 Euro | Tel. 9 71 53 79 80 | finca-son-serra.com) in Can Picafort stehen Reitwochen und -kurse im Mittelpunkt.

Segeln

41 Sporthäfen liegen rund um Mallorcas 550 km lange, abwechslungsreiche Küste. Dort kannst du Segelkurse machen, Kapitänsprüfungen ablegen oder Boote chartern, z. B. in Palma bei Charter del Mar (1 Woche ab 1550 Euro | Mobiltel. 6 06 59 17 84 | charterdelmar.com) oder bei CM Charter Mallorca (1 Woche ab 2450 Euro | Tel. 9 71 86 73 32 | cmcharter.de) in Pollença.

Stand-Up-Paddeln

Erhaben übers Wasser gleiten: Stehpaddeln ist auf Mallorca immer noch voll im Trend. Mittlerweile kann man überall die Bretter ausleihen (ab 10 Euro pro Std.), auch Einführungskurse sind vielerorts buchbar. Das ist sportliches Aktivsein und intensives Naturerleben in einem.

Tauchen

Mallorcas Unterwasserwelt ist vor allem an den felsigen Küstenabschnitten und vor den Inselgruppen Dragonera und Cabrera sehr lebendig. Am klarsten ist das Wasser zwischen April und Juni. Der Verband Mallorca Diving (mallorcadiving.com) bietet mit sieben Schulen Service rund um die Insel. Ein Padi-Anfängerschein (Scuba Diver) dauert zwei bis drei Tage und kostet ab 280 Euro. Taucher können ab 56 Euro Tauchgang, Ausrüstung und Buddy buchen, z. B. in der wunderschön im Örtchen Sant Elm bei Andratx gelegenen Tauchschule Scuba Activa (Tel. 9 71 23 91 02 | scuba-activa.com).

In Calvià tauchst du auch ohne Ausbildung ab: Peter Diving (2 Std., davon ca. 40 Min. Tauchen, ab 65 Euro | C/Punta Negra 12 | Tel. 9 71 75 20 26 | peterdiving.com) ist eine Mischung aus Schnorcheln und Flaschentauchen. Dabei kommt der Sauerstoff aus einer Flasche, die an der Wasseroberfläche treibt. Nach einer Einweisung geht es direkt unter Wasser, du brauchst keinen Tauchschein.

Wandern

Wandern auf Mallorca, das ist vor allem der Fernwanderweg GR-221, der in mehreren Teilstrecken durch das Unesco-Welterbe Tramuntanagebirge an der Westküste führt. Die Ruta de Pedra en Sec (Trockenmauerweg) verläuft auf mehr als 150 km zwischen Andratx und Port de Pollença durch alte Kulturlandschaften mit Terrassenlandbau und Berghöfen. Dazwischen wachsen Eichen, Kiefern, wilde Olivenbäume. Der Meerblick macht das Wandererlebnis unvergesslich. Unterkunft bieten acht refugis, darunter sind sieben bewirtschaftete Hütten in Deià, Sóller, Alaró, Selva Escorca (dort zwei) und Pollença (Übernachtung ab 14 Euro, Frühstück ab 5,50 Euro). Am besten frühzeitig unter short.travel/mlc13 reservieren.

Der Inselrat hat auch 14 einfache, kurzweilige Touren für Familien zusammengestellt, die man sich auf Deutsch herunterladen kann: short. travel/mlc14. Beim Wandern durch das Gebirge werdet ihr überall wilden Rosmarin entdecken. Besonders an warmen Tagen verströmt er seinen würzigen Duft. Haltet inne und schnuppert ausgiebig daran – das ist er, der typische Sommer-auf-Mallorca- Geruch!

Mit Kindern unterwegs

Flache Sandstrände und kleine Buchten, ein Hinterland mit mehr als einem Dutzend Freizeit- und Naturparks, Sportangebote ohne Ende und ein gut ausgebautes Straßennetz für Ausflüge mit dem Leihwagen machen Mallorca zu einer der ersten Adressen für Familienferien im Mittelmeerraum.

Dazu kommen an Kinder angepasste Speisekarten in Restaurants, eine nahezu lückenlose medizinische Versorgung und ein Warenangebot, das sich kaum vom aus der Heimat gewohnten unterscheidet. Selbst die für Spanier üblichen späten Essenszeiten am Abend machen heute Eltern kein Kopfzerbrechen mehr: Erstens gibt es ein Riesenangebot an Ferienwohnungen, Apartments und Landhäusern zur Selbstversorgung und zweitens haben sich die meisten Restaurantbesitzer umgestellt und öffnen ihre Türen für ausländische Feriengäste sehr früh.

Sehenswertes

Als Hauptstadt von Mallorca ist Palma ein typisches Ziel auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten. Die Kathedrale gehört ebenso zu den Highlights wie ein Besuch am Platja de Palma, der besser bekannt ist als Ballermann. Doch auch im Landesinneren oder im Norden der Insel gibt es auf Mallorca etliche Sehenswürdigkeiten. Der Naturpark von S'Albufera ist ebenso beeindruckend wie die Ermita de Puig de Maria, eine kleine Einsiedelei.

Freizeit

Für Beschäftigungen in der Freizeit ist auf Mallorca gesorgt. Spaß und Action gibt es im Segway Park oder im Aqualand von El Arenal. Wenn das Wetter während der Reise nach Mallorca einmal nicht so gut ist, lohnt sich mit den Kindern ein Ausflug ins Sealife. Shoppingliebhaber finden auf Mallorca ein großes Outletcenter und direkt in der Stadtmitte von Palma gibt es jede Menge Geschäfte.

Übernachten

Mitten im Geschehen oder etwas abgelegen in einer ruhigen Gegend – Übernachten auf Mallorca ist fast überall möglich. Sie können eine Unterkunft direkt am Meer ebenso buchen wie ein Hotel in Mallorca im Landesinneren. Eine klassische Unterkunft ist die Finca und in einem Ferienhaus haben Sie jede Menge Platz für die ganze Familie. Strand und Meer sind von überall aus gut zu erreichen.

Am Abend

Das Nachtleben von Mallorca gilt als ausschweifend. Wenn Sie auf der Insel ausgehen, wird es garantiert nicht langweilig. Ob in Palma oder in Alcudia - Bars und Diskotheken gibt es hier an jeder Ecke. Kulinarisch gesehen gilt das Essen auf Mallorca als mediterran. Meeresfrüchte und die typisch spanischen Tapas sind ebenso beliebt wie die Ensaimadas, ein dünnes Teiggebäck.