Naviglio Grande

Trotz Entfernung zu großen Flüssen und dem Meer war Mailand seit der Antike und bis in das 19. Jahrhundert von schiffbaren Kanälen durchzogen, die als Transportwege für Güter dienten. So gelangte der Marmor für den Dombau aus der Mine von Candoglia im Ossolatal auf dem Wasserweg über den Fluss Toce, den Lago Maggiore und den Naviglio Grande, den ältesten der Kanäle – er ist seit dem 13. Jahrhundert schiffbar – bis fast zum Domplatz. Heute ist der Naviglio Grande ein beliebtes Ausgehviertel im Süden Mailands.

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