Madrid Alle

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Malasañas Name geht auf eine junge Heldin des Madrider Aufstands gegen die Franzosen am 2. Mai 1808 zurück. An dieses Datum erinnert die Plaza Dos de Mayo, das Herz des Stadtteils und einer der gem…
Es waren die Habsburger, die Madrid Mitte des 16. Jhs. zur spanischen Hauptstadt machten. Vom alten, dem mittelalterlichen Madrid ließen sie fast nichts übrig. Einige wenige Spuren sind hier, im…
Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums…
Im 17. Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in…
Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20. Jhs. bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2. Stock, Saal 6), das der Maler 1937 w…
Als der Architekt Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado (zu Deutsch "Wiese") begann, dachte er noch, dass darin ein Naturkundemuseum untergebracht werden solle. Doch…
Ein tolles Menschengewimmel erfüllt am Sonntagvormittag die Straßen rund um die Plaza Cascorro. Der Besuch des Rastros gehört zur Sonntagsroutine vieler Madrider wie für andere der Kirchgang. An…
Ein nächtliches Ritual: erst tanzen gehen und dann am frühen Morgen hier mit churros con chocolate den Magen herausfordern. 1895 gegründet.
Der ehemalige Schlachthof ist Madrids größtes Kulturzentrum, zumindest der Fläche nach. Ein kreativer Ort für Theater, Kunst und Design.
Hat Madrid eigentlich einen Fluss? Oh ja – den Manzanares! Aber der hat leider nie die Berühmtheit einer Seine oder ei­ner Themse erlangt. In den 1970er ­Jah­ren, zu Zeiten der Franco ­Diktatur…
Chueca ist Madrids Schwulenviertel. Zwischen den Straßen Fuencarral, Gran Vía, Recoletos und Génova gibt es viel junge Mode und ein buntes Nachtleben. Bis in die 1990er-Jahre war die Plaza Chueca…
Südöstlich der Puerta del Sol liegt dieses Ausgehviertel der Touristen - aber keine Sorge, den Madridern gefällt es auch. Huertas sind Gemüsegärten, nach denen eine zentrale Straße des Viertels…
Größter Blickfang am Platz - neben der Fuente de la Cibeles, dem Kybele-Brunnen, welche eines der beliebtesten Fotomotive Madrids ist - ist der Palacio de Cibeles, 1917 nach Entwürfen des damaligen…
Von außen sieht es aus wie ein Bahnhof, von innen wie ein überdimensionales Gewächshaus. Gut 100 Jahre lang fuhren Lokomotiven in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas…
Populäres Restaurant, in dessen Hinterzimmer an sechs Abenden die Woche purer Flamenco live gegeben wird. Immer noch das Madrider Flamencolokal. Karten sollten zwei Tage im Voraus reserviert werden.
Alles hat hier Qualität und ist zugleich unkonventionell: Küche, Einrichtung, Bedienung. Das Restaurant hat eine große Stammklientel.
Ein Klassiker - dabei gibt es (fast) nichts als Hühnchen und Salat - und zum Trinken sidra. Die Madrider lieben es. Bei gutem Wetter reiht sich auf der Straße Tisch an Tisch. Keine Reservierung.
David Muñoz (Jahrgang 1980) ist der Rockstar unter Spaniens Köchen: aufregend, schrill, frech. Sein Restaurant im Hotel NH Eurobuilding sei der „Cirque du Soleil“ der Küche, schrieb ein…

Sightseeing

Auf Schritt und Tritt siehst und spürst du die alte Substanz. Madrid protzt mit breiten, großzügigen Alleen, viel Grün, Prachtbauten aus dem Goldenen Zeitalter und kleinen, versteckten Winkeln in der Altstadt. Die Stadt verströmt Hauptstadtflair, aber jedes Viertel ist wie ein Dorf für sich. Den spannenden Mix, der Madrid von anderen spanischen Städten unterscheidet, macht das Verhältnis zwischen Menschen, Straßenleben und Architektur aus. Madrid ist in jeder Hinsicht authentisch spanisch, man fühlt die Stadt mit Haut und Haar.

Hier leben Menschen aus allen spanischen Regionen und machen sie zum einzig wahren Schmelztiegel Spaniens. Hier findest du die Gastfreundschaft und Lebensqualität, die Spanien ausmachen. Man lebt das Leben auf der Straße, in den Bars, Tavernen, Cafés. Die Stadt brodelt und man lässt sich im Sog der Menschen treiben. Lass dich einfach mitziehen – so wirst du auf deine ganz persönlichen Highlights stoßen.

Shoppen & Stöbern

Aber natürlich ist es auch hier kein Problem, sein Geld mit vollen Händen auszugeben – spanische und internationale Designer warten nur darauf, dich mit ihren Kollektionen zu verführen. Und das oft zu gesalzenen Preisen – da ist Madrid ganz Weltstadt...

Sparen kannst du übrigens entweder in den schwer angesagten Vintageläden in Malasaña und Chueca oder während der rebajas, dem Schlussverkauf von Januar bis März und im Juli/August. Traditionelle Geschäfte öffnen montags bis freitags zwischen 10 und 14 und dann wieder von 17 bis 21 Uhr sowie am Samstagvormittag. In den großen Einkaufsstraßen verzichten die meisten Geschäfte allerdings auf die lange Mittagspause und sind auch samstagnachmittags und sonntags geöffnet – Madrid hat ein sehr liberales Ladenschlussgesetz.

Die sind allerdings qualitativ eher im unteren Bereich angesiedelt und nicht wirklich erwähnenswert. Die Einkaufsmeile Gran Vía beherbergt in ihren pompösen Gebäuden die Ketten, die wir alle kennen, von Zara bis H & M ist alles dabei. Allerdings ist dann doch einiges etwas speziell, z.B. die zweitgrößte Primark-Filiale der Welt, die an alles andere als ein Wühltischlager erinnert und vor wenigen Jahren selbst die Töchter von Barack Obama begeistern konnte. 

Die barrios Malasaña und Chueca sind das Herz der jungen Mode und ein Zentrum von Secondhandläden. Zwischen den beiden Stadtvierteln verläuft die Calle de Fuencarral, eine Fußgängermeile, die Tag für Tag Tausende Menschen in den Shoppingrausch versetzt. Zwar findet man auch hier eher Ketten und bekanntere Marken wie Desigual oder Custo, aber auch zahlreiche spanische Schuhgeschäfte. Viele kreative Modemacher und kleinere Ladenbesitzer sind in den letzten Jahren in die Seitenstraßen nach Malasaña ausgewichen, z.B. in die Calle Espíritu Santo. Hier findest du einen bunten Mix aus teuren Designerläden neben billigen Asiashops, kleine Boutiquen neben Vintageläden. Ganz anders sieht es im noblen Barrio Salamanca aus: Dort haben die luxuriösen Geschäfte die Nase vorn, z.B. auf der Calle de Serrano oder in der Calle Ortega Gasset. Hier sind Gucci, Prada und Dior zu Hause.

Einkaufszentren & Kaufhäuser

Du suchst etwas und hast keine Ahnung, wo du es bekommen kannst? In der größten Warenhauskette Europas, El Corte Inglés, wirst du bestimmt fündig. In der Innenstadt gibt es mehrere Filialen, z.B.: C/ Preciados 3 | Metro 1, 2, 3 Sol; Plaza de Callao | Metro 3, 5 Callao

Etwas nobler und auch gleich eine Ecke teurer als der Corte Inglés ist das ABC Serrano (C/ de Serrano 61  | Metro 5 Rubén Darío) im Salamancaviertel mit rund 80 Geschäften. Und dann gibt es noch das Centro Comercial Príncipe Pío (Metro 6, 10 Príncipe Pío) im gleichnamigen Bahnhof unterhalb des Königspalasts mit rund 100 Shops, Restaurants und Kinos

Secondhandmode & Vintage

Madrid ist Spaniens Hauptstadt für Secondhandmode. Viertel wie Malasaña und Chueca sind seit Langem Hochburgen für coole Vintageboutiquen. Nun hat Europas größter Vintageladen, Vintalogy, in Madrid eröffnet. Hier shoppen nicht nur Nostalgiker und Trendsetter. Auch die Filmindustrie deckt sich gern mit entsprechender Mode für die Verfilmung von Streifen aus vergangenen Jahrzehnten ein. 

Ausgehen & Feiern

Aber – wann schlafen die eigentlich? Auf dem Paseo de Recoletos stauen sich die Autos und in der Calle Huertas die Menschen – morgens um drei. Spätestens ab Donnerstagabend bis Sonntagmorgen ist die Stadt ununterbrochen in Bewegung, auf der Suche nach marcha. Wörtlich übersetzt heißt das Marsch, gemeint ist: nur kein Still stand. ¿A dónde vamos ahora? – wohin gehen wir jetzt? – ist die x-mal wiederholte Frage im Lauf der Nacht. Am liebsten verabreden sich die Madrider in großen Gruppen. Sie wollen sich amüsieren, wollen lachen, trinken, rauchen, tanzen. Und wenn es geht auch flirten: salir para ligar – ausgehen, um anzubändeln.

Wenn Spanier von Bars reden, meinen sie Tapasbars oder Cafés. Bars oder Kneipen im deutschen Sinn werden eher Pubs genannt (was bei den Spaniern wie paffs klingt). In vielen Pubs wird auch getanzt. Von einer discoteca sprechen die meisten erst, wenns Eintritt kostet.

Nichts leichter, als sich dem Treiben anzuschließen. Wer in der Innenstadt übernachtet, muss nur aus dem Hotel treten und ist schon mittendrin. Jedes Viertel hat sein abendliches Nervenzentrum: die Plaza de Santa Ana in Huertas, die Calle Argumosa in Lavapiés, die Plaza de la Paja in La Latina, die Plazas Dos de Mayo und San Ildefonso in Malasaña, die Plaza Chueca in Chueca. Die heißen Sommernächte verbringen die Madrider am liebsten auf der Straße in den terrazas genannten Freiluftbars. Sie feiern das Leben, sie genießen, dass es ihnen gut geht. Müde wird hier niemand so schnell.

Flamenco

Wer denkt, Flamenco ist eigentlich in Andalusien zu Hause und wird in Madrid nur zur Belustigung der Touristen aufgeführt, irrt gewaltig. Die Hauptstadt ist eine echte Flamencohochburg, du kannst hier richtig authentische Spektakel erleben. Eine gute Übersicht über das Programm findest du auf de flamenco.com (Stichwort „Agenda“).

Kino

Madrid ist eine Kinostadt. An einem einzigen Abend kannst du zwischen rund 70 Filmen wählen. Das komplette Programm findest du unter guiadelocio.com/madrid/cine, der Eintritt kostet etwa 9 Euro. Üblicherweise laufen Filme in spanisch synchronisierter Fassung, doch gibt es auch ein großes Angebot an Kinos, die sich aufs Original mit Untertiteln spezialisiert haben.

Übernachten

Die meisten Hotels tragen mindestens drei Sterne und sind entsprechend teuer, wenn sie auch nicht Pariser oder New Yorker Niveau erreichen. Fragen Sie bei der Reservierung immer nach dem Preis, er liegt oft unter den offiziellen Angaben auf der Website – prüfen Sie deshalb auch vermeintliche Sonderangebote von Hotelvermittlern im Internet durch direkte Anfrage im Hotel.

Für Touristen, die keine Reisespesen von der Steuer absetzen können, wird die Suche etwas schwieriger. Schon einfache Zweisternehotels verlangen häufig mehr als 100 Euro die Nacht fürs Doppelzimmer. Zum Glück gibt es die Alternative der hostales, was sich mit Herberge oder Pension übersetzen lässt. Meistens sind es umgebaute Wohnungen in Altstadthäusern; sie nehmen eine oder höchstens zwei Etagen ein und werden oft von Ehepaaren geführt, die selbst in einer Ecke des hostal ihre private Bleibe haben.

Diese Pensionen hatten lange keinen besonders guten Ruf, und das meist ganz zu Recht. Doch Madrid ist reicher geworden, die Bedürfnisse der Gäste sind gestiegen, und das Angebot hat nachgezogen. Die meisten Pensionen werden inzwischen regelmäßig renoviert, Fernseher und eine kleine Klimaanlage sind keine Ausnahme mehr, auch ein eigenes Bad ist mittlerweile üblich. Wer sonst keinen Luxus und nicht mehr als einen ruhigen Platz zum Schlafen sucht, ist in den hostales gut aufgehoben und muss dafür selten mehr als 55 oder 60 Euro hinlegen.

Mit Kindern unterwegs

Große Stadt für kleine Leute: Stopp dem Museenmarathon – ein paar Tipps für den Madridbesuch mit Kindern

Essen & Trinken

Natürlich kocht man auch zu Hause, aber viel schöner ist es, auszugehen und von einer Taverne in die nächste zu ziehen, um sich die Zeit vor dem Restaurantbesuch mit Aperitifs und Tapas zu vertreiben. Und bei schönem Wetter sitzt man ohnehin am liebsten auf den terrazas und genießt die Sonne und den blauen Himmel. 

Die spanische Küche greift auf exzellente Zutaten zurück: frisches Gemüse, frisches Fleisch und vor allem frischer Fisch und Meeresfrüchte – vor den Toren Madrids residiert der zweitgrößte Fischgroßmarkt der Welt. Fisch, kalt gepresstes Olivenöl, Hülsenfrüchte und ein Gläschen Wein sind die Grundpfeiler der mediterranen Ernährung. Doch außer Olivenöl, Salz und gerne etwas Knoblauch geben die Kastilier ihren Speisen wenig bei. Pfeffer? Fehlanzeige! Das ist es gerade, was ihnen an ihrer Küche so gefällt: der reine Geschmack der Tomate!, des Wolfsbarschs!, des Schweins!, der Miesmuschel!

Kross gebratene Schweinsohren, Kutteln und Hirn lassen die meisten Madrider in Verzückung geraten – für entdeckungsfreudige Esser echte Leckerbissen. Lamm und Spanferkel bekommt man vor allem in den klassischen Restaurants im historischen Zentrum. Und natürlich kannst du, siehe oben, auch sehr gut Fisch in Madrid essen.

Die Essenszeiten verschieben sich in Madrid um zwei Stunden im Vergleich zu Mitteleuropa. Viele Restaurants öffnen erst gegen 21 Uhr und am Wochenende bestellt man auch gern erst um 22 oder 23 Uhr einen Tisch und hangelt sich vorher von Aperitif zu Aperitif. Zu Mittag wird zwischen 14 und 16 Uhr gegessen.

Tapas

De tapas durch Madrid zu ziehen ist die Lieblingsbeschäftigung aller Madrider. Dementsprechend schwierig ist es, in den Stoßzeiten einen Platz zu finden. Aber glücklicherweise ist die Auswahl ja riesig, und irgendwo findest du immer ein Plätzchen. Außerdem bleibt niemand lange am Tisch kleben. Eine kleine Gratistapa bekommst du normalerweise automatisch dazu, wenn du ein Getränk mit Alkohol bestellst. Wenn du Hunger auf mehr hast, bestellst du eine media ración oder eine ración.

Sport, Spaß & Wellness

Real Madrid

Was für ein Club! 33-mal die spanische Liga, 19-mal den spanischen Pokal, 13-mal die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Uefa-Pokal gewonnen – der beste Verein des 20. Jhs. Fast 100000 Mitglieder hat der 1902 gegründete Club, der sich seit 1920 real – königlich – nennt. Zu Hause ist er im Estadio Santiago Bernabéu, das mit rund 81000 Plätzen zu den größten Stadien der Welt zählt. Wer ein Spiel miterleben will: Tickets bekommt man am besten übers Internet (realmadrid.com) oder direkt am Stadion. Bei Spitzenspielen haben Nichtmitglieder keine Chance – außer auf dem Schwarzmarkt, wo Karten bis zu 500 Euro kosten. Bitte auf keinen Fall versuchen, die Karten über dubiose Websites wie Viagogo zu besorgen – das geht oft böse ins Auge. Wer leer ausgeht, für den gibt es immerhin als kleines Trostpflaster die geführte Tour durchs Stadion (Daten und Zeiten s. Website | 25 Euro, Kinder 18 Euro | Zugang über Turm B, Tickets an Schalter 10 beim Gate 7 am Paseo de la Castellana | Metro 10 Santiago Bernabéu) einschließlich Trophäensammlung. Im Real Café Bernabéu (tgl. 10–2 Uhr, an Spieltagen 2Std. vor–1Std. nach Spiel geschl. | Zugang Tor 30 | realcafebernabeu.es | €€) sitzt du mit Blick aufs Spielfeld bei Speis und Trank. 

Fit in Madrid

Die Einheimischen verabreden sich gern zum footing – sprich Joggen – im Retiro oder halten sich in den städtischen Sportanlagen La Chopera (Mo– Fr 8.30–20.45, Sa/So 8.30–14.30 Uhr | 5 Euro) mitten im Park fit. Hier gibt es auch Fußball- und Tennisplätze. Joggen kannst du übrigens auch wunderbar in Madrids größtem Park Casa de Campo. Fahrräder gibt es mittlerweile an jeder Ecke zu mieten, perfekt für einen Ausflug entlang von Madrid Río. Madrids schönstes städtisches Freibad ist die Piscina Lago (tgl. 11–20.30 Uhr | 4,50 Euro | Paseo Puerta del Ángel 7 | Metro 10 Lago) am südöstlichen Ende der Casa de Campo. 

Wellness

Wellnesstempel haben relativ spät Einzug in Madrid gehalten. Mittlerweile erfreuen sie sich auch hier großer Beliebtheit. Mitteleuropäer sollten sich allerdings darauf einstellen, dass Nackedeis in einem spanischen Spa unerwünscht sind. Also bitte auf jeden Fall den Bikini oder die Badehose einpacken! Das arabische Bad Hammam Al Andalus (tgl. 10–24 Uhr nur mit Reservierung | Bad mit Massage ab 39 Euro | C/ de Atocha 14 | Tel. 914299020 | madrid.hammamalandalus.com | Metro 1, 2, 3 Sol, Tirso de Molina) beamt dich zurück in die Zeit der maurischen Epoche Spaniens. Im Heißwasserbecken unter steinernen Bögen, in warmen Orangetönen bemalt, ist das tosende Madrid da draußen ganz weit weg. 

Planschen im Pool

Das Meer ist weit in Madrid – also bauen immer mehr Hotels ihre Dächer zu Poollandschaften um. Beste Beispiele sind das NH Collection Hotel Suecia, das Urban Hotel oder das Gymage Lounge Resort. Den größten Dachpool der Stadt besitzt das Hotel Emperador (Gran Vía 53 | Tagespreise s. Website | emperadorhotel.com | Metro 2 Santo Domingo). Wenn du in den etwas altbackenen Zimmern nicht übernachten willst, sondern einfach mal einen Tag cocktailtrinkenderweise am Wasser relaxen möchtest, kauf dir eine Tageskarte an der Rezeption. 

Freizeit

Fashionistas wissen, dass in der Modemeile Calle de Fuencarral Shopping-Abenteuer warten, wie in den Szenevierteln Chueca und Malasaña nebenan. Für Familien mit Kindern garantiert die Warner Brothers Movie World ein Highlight, während Besucher im Mai mit der Fiesta de San Isidro ein Folklorespektakel erleben. Und die Nachtschwärmer? Die lassen sich in den Tapa- und Musikbars von Huertas oder Cava Baja verwöhnen.