Madeira Essen & Trinken

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Absolut legendär ist der Afternoon Tea auf der malerischen Terrasse: Du schlürfst deinen Tee, den dir ein wie aus dem Ei gepellter Butler serviert, lässt den Blick über den phantastischen Garten…
Ein Fischrestaurant am Meer wie im Bilderbuch - besonders romantisch bei Sonnenuntergang. Hervorragende Gerichte aus Fisch- und Meeresfrüchten zu angemessenen Preisen.
Vom Knoblauchbrot mit hausgemachten Dips bis zum saftigen Meeresfrüchte-Spaghetti-Eintopf: Die Gerichte sind eine Gaumenfreude und die Kellner mit ihren traditionellen bunten Westen zuvorkommend und…
Wer Lust hat auf frische Speckforelle mit Gemüse und Süßkartoffeln, ist hier richtig. Auch Einheimische schätzen das mit Holz und Korbmöbeln ausgestattete Restaurant mit schönem Rundblick von…
Sympathisches Restaurant im und vorm alten Marktgebäude. Nicht nur zum Mittagessen, sondern auch zum Kaffee mit Kuchen zu empfehlen.
Im Theatercafé trinken tagsüber Touristen und Einheimische ihren Kaffee, abends trifft sich hier die Szene. Das Publikum ist durchmischt und tolerant: Alternative Studenten, schicke Yuppies und…
Die beste poncha der Gegend gibt es in dieser Snackbar im Ortsteil Maloeira. Entsprechend eng und urig geht es hier zu - v.a. am Wochenende ist die Bar sehr beliebt.
Familiäres Restaurant mit lokaler Küche direkt neben der Markthalle. Zwischen den nostalgischen Funchal-Fotos an den Wänden speisen viele Einheimische.
Das Restaurant mit Panoramaterrasse serviert zeitgenössisch interpretierte lokale und portugiesische Speisen.
Das Restaurant serviert frische Forellen und köstliche Rindfleischspieße.
Das Kaffeehaus in Funchal: Man trifft sich nicht nur zur bica in dem Jugendstilcafé, sondern auch zum Mittagsmenü mit internationalem Touch. Hervorragend geeignet für die Zeitungslektüre (…
Das Restaurant des am Rand einer Steilklippe gelegenen Landhotels gehört zu den besten der Insel. Allein die Lage – umgeben nur von Wein- und Gemüsefeldern und dem Meer! Wenn du hier einkehrst,…
Das Restaurant verfügt wohl mit seiner buchstäblichen Pool-Position auf einem vorgelagerten Lavafels direkt neben den kleinen Naturpools über die beste Platzierung. Im angeschlossenen Mini-Museum…
Deftiges vom Grill im urigen Ambiente eines Reitstall-Areals auf dem Weg zum Pico Ruivo.
Uriges Restaurant am Rand des Kirchplatzes mit täglich wechselndem Angebot einheimischer Küche. Kleine Straßenterrasse.
Anspruchsvolle Interpretation lokaler und portugiesischer Produkte, wie Degenfisch und Lachs mit Spinat, in einem edlen Zeltpavillon in der São-Tiago-Festung.
Alles dreht sich hier um das Reiskorn. Portugiesische Klassiker treffen dabei auf Asia-Aromen und fantasievolle Variationen von knackig bis süß. Mit wunderbarer Klippenterrasse.
Frischer Fisch - mit Meerblick in rustikal-zeitgenössischem Ambiente.

Essen & Trinken

Es geht gut los

Kaum hingesetzt, stellt euch der Kellner einen Brotkorb mit Bolo do Caco hin, ein warmes, duftendes Weizenmehlbrot mit Knoblauchbutter. Das sogenannte Couvert (Gedeck) besteht auf Madeira meist aus einer Variante dieses Traditionsbrots. Manchmal gibt’s auch Oliven, Käse, Schinken oder Garnelen. Eigentlich muss der Kellner fragen, ob ihr das alles wirklich wollt (denn wer´s behält, muss es auch bezahlen!), doch manche tischen munter und ungefragt auf. Wenn ihr diese Vor-Vorspeisen nicht möchtet, lasst ihr sie einfach mit einem Lächeln zurückgehen.

Gut oder viel oder beides?

In der bäuerlichen Traditionsküche der Insel ist „gut“ ein Synonym für „viel“. Die schmackhaften bodenständigen Spezialitäten wie zum Beispiel Weizen- oder Wasserkressesuppe (sopa de trigo, sopa de agriões), gekochtes Zicklein (cabrito) oder carne vinho e alhos findet man vor allem in den dörflichen Restaurants und Tascas. Die Köche in den Touristenhotels und -lokalen setzen auf internationalen Standard, in den Gourmetrestaurants dominieren Französisches, Fernöstliches oder Cross-over-Küche, allerdings sind die servierten Köstlichkeiten in den Gourmettempeln vor allem bunt und kunstvoll, aber nicht unbedingt tellerfüllend.

Spiess & Degen

Die Säulen der (vor allem an Urlauber gerichteten) Inselküche bilden espada und espetada – Degenfisch und Rindfleischspieß. Beliebt als Hauptmahlzeit ist zudem frischer Thunfisch (atum), oft serviert in einer kräftigen Zwiebeltunke. Häufig stehen frischer Schwertfisch (espadarte), Zackenbarsch (garoupa) oder verschiedene Brassenarten auf der Speisekarte. In fast allen Restaurants findet man Napfschnecken (lapas). Frische Bergforellen (trutas) bieten eine köstliche Abwechslung zum Meeresfisch. Sie werden in Ribeiro Frio gezüchtet.

Was Madeirer mögen

Dem recht teuren Fisch ziehen Madeirer gern frango und bife vor – Huhn und Beefsteak. Bei Festen brutzeln meist Dutzende Hähnchen auf Grillrosten. Leider kommen die Hühner fast alle aus Geflügelfarmen. Ihr Beefsteak verzehren die Einheimischen häufig in Form eines Sandwiches. Das Fleisch wird im großen Stil importiert – ebenso wie Schweinefleisch.

Mit Vegetariern (oder gar Veganern) kann man in Portugal immer noch nicht so viel anfangen, doch die modernen Chefs erkennen den Trend der Zeit und bieten einige tierfreie Gerichte an. In Funchal findest du auch ein paar rein vegetarische Restaurants (Liste unter: happycow.net).

Beilagen-Potpourri

Bei den Beilagen steht allerorten die Kartoffel, in Form von Pommes oder gekocht, auf Platz eins. Man findet auf der Speisekarte häufig milho frito, eine mit Kräutern gewürzte, in Würfel geschnittene Maispolenta, auch die in der Schale gebackenen Süßkartoffeln (batata doce) sind beliebt. Zur Gattung der Yamswurzeln gehört inhame. Beim Gemüse dominieren Karotten und Bohnen aus den Inselgärten; manchmal bietet ein Wirt die im Familienkreis oft servierte pimpinela (Chayote) an.

E para beber? (Was möchtest du trinken?)

Madeira stellt ein richtig gutes Bier her. „Coral“ heißt die Marke, die auch auf dem Festland viele Fans hat. Möchtest du ein frisch gezapftes, orderst du ein imperial, mit Limonade gemischt ist‘s ein shandy. Heimische Tafelweine, wie sie engagierte Winzer seit etwa zehn Jahren keltern, werden noch selten getrunken, eher schon die Tropfen vom portugiesischen Festland. Auf Festen indes spielt einheimischer Wein – im Volksmund scherzhaft café de setembro, Septemberkaffee, genannt – eine wichtige Rolle. Sein Geschmack ist erdig bis sauer, weswegen sogar die Einheimischen ihn oft mit Limonade mischen. In Santo da Serra und Camacha hat eine andere Mixtur Tradition: cidra, Apfelmost, angereichert mit Zucker oder Honig. Poncha trinken die Madeirer gerne auch schon vor dem Essen als Aperitif, süßen Madeirawein bestellen manche zum Dessert. Ein typisch nicht-alkoholisches Getränk ist die „Brisa“: Die fruchtige Limo gibt’s in verschiedenen Geschmacksrichtungen, mit Abstand am besten schmeckt sie mit Maracujageschmack.

Süsse Versuchungen

Quer sobremesa? Die Frage, ob‘s ein Nachtisch sein soll, fehlt niemals und wird gern mit ja beantwortet, denn für etwas Süßes ist immer Platz. Zur Wahl stehen hausgemachte Kuchen (bolos), Maracujapudding, Flan oder frische Früchte.

Kaffee & Tee zum Verdauen

Nach dem Essen bestellen Madeirer unbedingt einen Kaffee. Klein und schwarz ist er eine bica (Espresso), mit Milch aufgehellt ein garoto. Die große Variante dieses Milchkaffees heißt chinesa. Eher an einen Latte Macchiato erinnert der im Glas servierte galão.

Aus Zitronenschale und heißem Wasser brüht man auf der Insel einen chá de limão. Sowohl ihn als auch den Kaffee gibt es pingado – mit einem Schuss Alkohol (meist Whisky).

A conta, se faz favor!

Bei der Rechnung gilt: „Einer für alle“. Getrenntes Zahlen ist unüblich, geteilt wird im Nachhinein oder man revanchiert sich beim nächsten Restaurantbesuch. Möchtet ihr dennoch getrennt zahlen, teilt dies dem Kellner beim Bestellen der Rechnung mit dem Satz „A conta em separado, se faz favor“ mit.

Spezialitäten

Vorspeisen

Bolo do caco

Warmes Brot aus Weizenmehl mit zerflossener Knoblauchbutter

Sopa de tomate

Sämige Tomatensuppe mit einem pochierten Ei

Lapas grelhadas

Gegrillte Napfschnecken mit Knoblauchbutter und Zitronensaft

Castanhetas

Sardellenartige kleine Fische, gebraten und angerichtet in Knoblauchöl

Hauptgerichte

Peixe espada com banana

Schwarzer Degenfisch, als paniertes Filet mit Banane

Espetada regional

Rindfleischspieße, in grobem Lorbeersalz gewendet, vom Grill

Arroz de marisco

Eintopf aus Reis, Fisch und Meeresfrüchten

Bife de atum com milho frito

Thunfischsteak mit gebratener Polenta

Carne de vinho e alhos

In Wein, Essig und Knoblauch mariniertes Schweinefleisch

Desserts & Kuchen

Pudim de maracujá

Cremiger Maracujapudding aus heimischer Passionsfrucht

Bolo de mel

Dunkler Gewürzkuchen aus Zuckerrohrsirup

Tarte de maçã

Apfeltarte

Getränke

Vinho da madeira

Madeirawein, trocken als Aperitif oder süß als Dessertwein

Cerveja coral

Bier, gebraut bei Câmara de Lobos

Poncha

Minicocktail aus Zuckerrohrschnaps, Honig und frisch gepresstem Orangenund Zitronensaft

Café/Bica

Kleiner starker Kaffee