Madeira Alle

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Sport

Wandern

Das beste Mittel, Madeira wirklich zu erkunden, sind die eigenen Füße – z. B. bei einer Levada- oder Bergwanderung. Die Touren sollten umsichtig geplant werden. Denk an mögliche Wetterumschwünge (plötzlicher Nebel, Regen, Temperaturstürze). Taschenlampe nicht vergessen! In manchen Tunneln steht oft ganzjährig Wasser, viele sind unbeleuchtet. Immer mehr Wanderwege werden mit Wegmarkierungen, Geländern und Handseilen versehen, sodass inzwischen auch einige der einst schwierigen Wanderungen mit vielen ausgesetzten Stellen sicherer zu gehen sind. Da Start- und Endpunkte mitunter weit auseinanderliegen, ist die Verabredung mit einem Taxifahrer am Ziel der Wanderung eine zuverlässige Rückkehrmöglichkeit.

Organisierte Wanderungen auf Madeira bieten z. B. Christa Dornfeld-Bretterbauer (Rua Dom Francisco Santana 48 | Caniço de Baixo | Mobiltel. 9 15 69 32 05 | madeirawandern.com) oder Madeira Explorers (Centro Comercial Monumental Lido | Funchal | Tel. 2 91 76 37 01 | Mobiltel. 9 69 52 80 22 | madeira-levada-walks.com).

Wem „Wandern“ zu langweilig ist, der geht eben „Trekken“ oder gleich „Trail-Running“ auf einem der inzwischen zahlreichen Ultra-Trail-Wettkämpfen, bei denen man zig Kilometer kreuz und quer durch das Gebirge rennt. Der größte seiner Art ist der MIUT Ende April (Madeira Island Ultra Trail, miutmadeira.com), bei dem die Athleten bis zu 115 (!) km bergauf, bergab einmal über die Insel flitzen. Da bekommt man dann schon vom Zuschauen müde Beine – lohnenswert ist es allemal, vor allem der Zieleinlauf in Machico.

Canyoning

Wandern für Fortgeschrittene: mit Neoprenanzug, Helm und Sicherungsseilen hangelst du dich voran und springst nach einer entsprechenden Vorbereitung Schluchten und Wasserfälle hinunter. Bei diesem Naturabenteuer gibt es mehr als nur einen Adrenalinkick – aber auch viel Spaß. Verschiedene Veranstalter bieten Canyoning in den tiefen Tälern der Insel an, z. B. Madeira Adventure Kingdom (Mobiltel. 9 68 10 18 70 | madeira-adventure-kingdom.com) und Madeira Outdoor (Mobiltel. 9 66 23 02 12 | madeiraoutdoor.com).

Mountainbiken

Steile Anstiege, rasante Abfahrten, einsame Berg- und Waldpfade – Madeira hat Bikern einiges zu bieten. Leihräder (Mountainbike oder Rennrad) und organisierte Touren gibt es u. a. bei Rainer Waschkewitz (Fourviews Oasis Hotel | Caniço de Baixo | Mobiltel. 9 17 24 44 46 | madeirabergziegen.de). Das Team von Bikebus (Mobiltel. 9 27 09 63 76 | bikebusmadeira.com) nimmt dich ebenfalls mit auf die Pisten.

Auch die Enduro-Bike-Szene hat Madeiras Levadas und Bergpfade inzwischen entdeckt, sehr zum Leidwesen der Wanderer und Naturschützer. Wer schmale, steile Wege mag und sie gerne hinabrasen möchte (möglichst ohne die Küste hinunterzustürzen oder Wanderer und Pflanzen umzumähen), der ist bei den Jungs von Freeride (Rua Simplício Passos de Gouveia 21 | Funchal | Mobiltel. 9 25 97 70 46 | freeridemadeira.com) richtig. Sie helfen in Form von geführten Tagestrips (inkl. Bikeverleih 115 Euro) oder reinen Bike Holidays weiter.

Auf Porto Santo ist das Rad- und Mountainbikefahren übrigens verhältnismäßig einfach, die nicht so steilen und hohen Berge und die kaum befahrenen Haupt- und Nebenstraßen sind angenehm zu befahren. Hier kannst du dir z. B. bei Auto Acessorios Colombo (Av. Viera de Castro 64 | Vila Baleira | Tel. 2 91 98 44 38 | aacolombo.com) Räder ausleihen (ab 10 Euro/ Tag).

Surfen

Die Wellen vor der Südwestküste Madeiras sind eine Herausforderung für Wellenreiter. In Jardim do Mar und Paúl do Mar gehen wirklich nur die Surfer ins Wasser, die genau wissen, was sie tun. Wer das Surfen erst noch lernen möchte, kann in der Calhau Surf School (Mobiltel. 9 26 18 98 94 | madeiracalhausurfschool.com) oder im Madeira Surf Camp (Mobiltel. 9 62 90 31 18 | madeirasurfcamp.com) Stunden nehmen. Beide Surfschulen sind in Porto da Cruz angesiedelt, hier rollen mit Abstand die besten Anfängerwellen rein – und das vor grandioser Adlerfels-Kulisse. Wer keinen Kurs mehr braucht, kann sich hier auch Boards und Wetsuits ausleihen und auf eigene Faust in die Wellen gehen. Bodyboarder sind bei MadSea (Mobiltel. 9 66 10 70 10 | madsea.pt) bestens aufgehoben.

Stand-Up-Paddeln

Anfänger paddeln vor allem an der Südwestküste, da hier die Gewässer in der Regel ruhiger sind. Für Profis, die sich mit dem SUP-Board in die Wellen stürzen möchten, suchen die Veranstalter den geeigneten Spot an der Nordküste. Kurse und Material findet man z. B. bei Around Freedom (Mobiltel. 9 61 87 49 93 | aroundfreedom.pt) oder bei Madeira Outdoor (Mobiltel. 9 66 23 02 12 | madeiraoutdoor.com).

Segel- & Bootstouren

Einen Bootsausflug auf einem Segelboot kannst du auch ohne Segelschein machen, sowohl entlang der Küste als auch zu den Ilhas Desertas. Auf einigen Trips besteht die Möglichkeit, Wale und Delfine zu beobachten, z. B. mit der Bonita da Madeira (Stand in der Marina von Funchal | Tel. 2 91 76 22 18 | bonita-da-madeira.com): Auf dem Zweimaster – einer 20 m langen Holzkaravelle von 1996 –, auf dem bis zu 50 Passagiere Platz finden, geht es mittwochs und sonntags zur Wal- und Delfinbeobachtung auf den Atlantik, dienstags, donnerstags und samstags auf einen großen Segeltörn zu den Ilhas Desertas und freitags zu einer Tour durch die schönsten Buchten Madeiras.

Tauchen

Eine Menge exotischer Fischarten tummelt sich in den oft glasklaren Gewässern und lässt Taucherherzen höherschlagen – ebenso wie bizarre unterseeische Lavaformationen und Höhlen. Die Tauchbasen liegen an der Süd- bzw. Südostküste und auf Porto Santo. Viele stehen unter deutscher/deutschsprachiger Leitung. Besonders artenreich sind die Gewässer im Unterwassernationalpark Garajau, der 1986 durch die Initiative von deutschen Tauchbasen vor Ort zum Schutz der Meeresfauna eingerichtet wurde. In allen Tauchbasen kannst du neben normalen Tauchgängen (ab 29 Euro) auch Schnuppergänge oder Kurse buchen.

Wenn du schon etwas Taucherfahrung hast, werden dich die Schiffswracks begeistern: Vor Porto Santo liegen zwei, und auch Madeira hat vorm Cabo Girão ein ausgedientes Marineschiff liegen, das als künstliches Riff einen spannenden Tauchplatz bietet. Infos z. B. bei: Manta Diving (im Galoresort-Hotel | Rua Robert Baden-Powell | Caniço de Baixo | Tel. 2 91 93 55 88 | mantadiving.com); Madeira Divepoint (im Hotel Carlton | Largo António Nobre | Funchal | Tel. 2 91 23 95 79 | madeiradivepoint.com).

Paragliding

Lauf, lauf, lauf – bis die Kante zu Ende ist, und du fliegst! Bis zu einer halben Stunde kann der Flug über die Südwestküste dauern, wenn die Thermik passt. Der erfahrene Paraglider Hartmut Peters nimmt dich im Tandemflug mit. Bei gutem Wetter wird ab etwa 12 Uhr mittags bis zum Sonnenuntergang geflogen, Startpunkt ist die Airbase in Arco da Calheta (Rua da Achada de Santo Antão 212 | Mobiltel. 9 64 13 39 07 | madeira-paragliding.com).

Essen & Trinken

Es geht gut los

Kaum hingesetzt, stellt euch der Kellner einen Brotkorb mit Bolo do Caco hin, ein warmes, duftendes Weizenmehlbrot mit Knoblauchbutter. Das sogenannte Couvert (Gedeck) besteht auf Madeira meist aus einer Variante dieses Traditionsbrots. Manchmal gibt’s auch Oliven, Käse, Schinken oder Garnelen. Eigentlich muss der Kellner fragen, ob ihr das alles wirklich wollt (denn wer´s behält, muss es auch bezahlen!), doch manche tischen munter und ungefragt auf. Wenn ihr diese Vor-Vorspeisen nicht möchtet, lasst ihr sie einfach mit einem Lächeln zurückgehen.

Gut oder viel oder beides?

In der bäuerlichen Traditionsküche der Insel ist „gut“ ein Synonym für „viel“. Die schmackhaften bodenständigen Spezialitäten wie zum Beispiel Weizen- oder Wasserkressesuppe (sopa de trigo, sopa de agriões), gekochtes Zicklein (cabrito) oder carne vinho e alhos findet man vor allem in den dörflichen Restaurants und Tascas. Die Köche in den Touristenhotels und -lokalen setzen auf internationalen Standard, in den Gourmetrestaurants dominieren Französisches, Fernöstliches oder Cross-over-Küche, allerdings sind die servierten Köstlichkeiten in den Gourmettempeln vor allem bunt und kunstvoll, aber nicht unbedingt tellerfüllend.

Spiess & Degen

Die Säulen der (vor allem an Urlauber gerichteten) Inselküche bilden espada und espetada – Degenfisch und Rindfleischspieß. Beliebt als Hauptmahlzeit ist zudem frischer Thunfisch (atum), oft serviert in einer kräftigen Zwiebeltunke. Häufig stehen frischer Schwertfisch (espadarte), Zackenbarsch (garoupa) oder verschiedene Brassenarten auf der Speisekarte. In fast allen Restaurants findet man Napfschnecken (lapas). Frische Bergforellen (trutas) bieten eine köstliche Abwechslung zum Meeresfisch. Sie werden in Ribeiro Frio gezüchtet.

Was Madeirer mögen

Dem recht teuren Fisch ziehen Madeirer gern frango und bife vor – Huhn und Beefsteak. Bei Festen brutzeln meist Dutzende Hähnchen auf Grillrosten. Leider kommen die Hühner fast alle aus Geflügelfarmen. Ihr Beefsteak verzehren die Einheimischen häufig in Form eines Sandwiches. Das Fleisch wird im großen Stil importiert – ebenso wie Schweinefleisch.

Mit Vegetariern (oder gar Veganern) kann man in Portugal immer noch nicht so viel anfangen, doch die modernen Chefs erkennen den Trend der Zeit und bieten einige tierfreie Gerichte an. In Funchal findest du auch ein paar rein vegetarische Restaurants (Liste unter: happycow.net).

Beilagen-Potpourri

Bei den Beilagen steht allerorten die Kartoffel, in Form von Pommes oder gekocht, auf Platz eins. Man findet auf der Speisekarte häufig milho frito, eine mit Kräutern gewürzte, in Würfel geschnittene Maispolenta, auch die in der Schale gebackenen Süßkartoffeln (batata doce) sind beliebt. Zur Gattung der Yamswurzeln gehört inhame. Beim Gemüse dominieren Karotten und Bohnen aus den Inselgärten; manchmal bietet ein Wirt die im Familienkreis oft servierte pimpinela (Chayote) an.

E para beber? (Was möchtest du trinken?)

Madeira stellt ein richtig gutes Bier her. „Coral“ heißt die Marke, die auch auf dem Festland viele Fans hat. Möchtest du ein frisch gezapftes, orderst du ein imperial, mit Limonade gemischt ist‘s ein shandy. Heimische Tafelweine, wie sie engagierte Winzer seit etwa zehn Jahren keltern, werden noch selten getrunken, eher schon die Tropfen vom portugiesischen Festland. Auf Festen indes spielt einheimischer Wein – im Volksmund scherzhaft café de setembro, Septemberkaffee, genannt – eine wichtige Rolle. Sein Geschmack ist erdig bis sauer, weswegen sogar die Einheimischen ihn oft mit Limonade mischen. In Santo da Serra und Camacha hat eine andere Mixtur Tradition: cidra, Apfelmost, angereichert mit Zucker oder Honig. Poncha trinken die Madeirer gerne auch schon vor dem Essen als Aperitif, süßen Madeirawein bestellen manche zum Dessert. Ein typisch nicht-alkoholisches Getränk ist die „Brisa“: Die fruchtige Limo gibt’s in verschiedenen Geschmacksrichtungen, mit Abstand am besten schmeckt sie mit Maracujageschmack.

Süsse Versuchungen

Quer sobremesa? Die Frage, ob‘s ein Nachtisch sein soll, fehlt niemals und wird gern mit ja beantwortet, denn für etwas Süßes ist immer Platz. Zur Wahl stehen hausgemachte Kuchen (bolos), Maracujapudding, Flan oder frische Früchte.

Kaffee & Tee zum Verdauen

Nach dem Essen bestellen Madeirer unbedingt einen Kaffee. Klein und schwarz ist er eine bica (Espresso), mit Milch aufgehellt ein garoto. Die große Variante dieses Milchkaffees heißt chinesa. Eher an einen Latte Macchiato erinnert der im Glas servierte galão.

Aus Zitronenschale und heißem Wasser brüht man auf der Insel einen chá de limão. Sowohl ihn als auch den Kaffee gibt es pingado – mit einem Schuss Alkohol (meist Whisky).

A conta, se faz favor!

Bei der Rechnung gilt: „Einer für alle“. Getrenntes Zahlen ist unüblich, geteilt wird im Nachhinein oder man revanchiert sich beim nächsten Restaurantbesuch. Möchtet ihr dennoch getrennt zahlen, teilt dies dem Kellner beim Bestellen der Rechnung mit dem Satz „A conta em separado, se faz favor“ mit.

Shoppen & Stöbern

Leckere Souvenirs

Am besten sind ja immer die verzehrbaren Mitbringsel. Neben dem Madeirawein bietet sich zum Beispiel Blütenhonig an und dazu ein Fläschchen Zuckerrohrschnaps, um zu Hause die leckere Poncha nachzumixen (Achtung, die Fertig-Ponchas schmecken sehr künstlich!). Den würzigen Bolo de mel (Honigkuchen aus Zuckerrohrsirup) kannst du auch noch zum nächsten Weihnachtsfest anbieten.

Buntes von der Blumeninsel

Strelitzien, Proteas, Orchideen sowie zahlreiche andere exotische Pflanzen werden auf der Blumeninsel von mehreren Gärtnereien gezüchtet und können direkt dort (auch in Flugzeugboxen) gekauft bzw. geordert werden. Blumenzwiebeln, wie beispielsweise Agapanthus, gibt es in großer Auswahl in Funchals Markthalle.

Ab ins Körbchen

Ein neuer Korbsessel für deinen Wintergarten ist vielleicht etwas sperrig (aber der Transport nicht unmöglich, das gute Stück würde dir nämlich sogar zugeschickt), aber so ein hübsches Brotkörbchen aus der Korbflechterwerkstatt in Camacha ist doch ein prima Mitbringsel! Darüber hinaus findest du im Café Relógio, dem Korbflechterzentrum, zig Dinge, die die Welt nicht braucht, allen voran eine Armee an schweren Holzfröschen, die mit filigraner Weide verziert wurden. Vielleicht ist ja einer davon dein Prinz? Ab mit ihm ins Körbchen.

Filigrane Aussteuer

Politische Regenten schätzen sie ebenso wie Modezaren: die echten Madeira-Stickereien (bordados). Eine britische Lady sorgte dafür, dass das traditionelle Handwerk der Fischerfrauen verfeinert wurde und fast zur Industrie erblühte. Beim Kauf sollte man daher auf das Gütesiegel des I.V.B.A.M. (Instituto do Vinho, do Bordado e do Artesanato da Madeira) achten, das von echter Qualität zeugt.

Je älter das Tröpfchen, desto besser

Beim Erwerb von Madeirawein lautet die Faustregel: Fünf Jahre Reifezeit sind das Minimum für Qualität. Eine gute, alte Flasche kostet dann schon mal so viel wie ein Abendessen. Aber sie hält sich, selbst angebrochen, Monate und sogar Jahre. In Blandy´s Wine Lodge (Av. Arriaga 28 | Funchal | blandyswinelodge.com) kannst du dich über alle Schritte der Produktion des Madeiraweins informieren und die Weine aus verschiedenen Rebsorten und in diversen Süßegraden auch probieren und vergleichen. Bring Zeit dafür mit.

Mach dich schön

Wie wär´s mit einem Duft von der Insel, der im kalten heimischen Winter frühlingsfrisch daherkommt? Inzwischen gibt es eigene Madeiraparfüms, vor allem aus Orchideen und Strelitzien. Schöne Haut und Haare macht die Naturkosmetik aus der Aloe-Vera-Pflanze. Einmal im Jahr blüht die Echte Aloe kräftig gelb, dreimal im Jahr können die Bauern der Insel drei der dicken Blätter „ernten“. Anschließend werden sie pulverisiert und zu Kosmetika weiterverarbeitet. Die Aloe-Pflanze gibt alles Mögliche her: Shampoos, Spülungen und tolle Cremes, die du sogar zur Linderung von Sonnenbrand, Muskelzerrungen oder Arthritis einsetzen kannst. Du findest sie in gut sortierten Souvenirgeschäften, manchen Supermärkten, Apotheken und Reformhäusern.

Mit Kindern unterwegs

Die Küsten sind zwar steil, und das Meer zeigt sich nicht gerade von seiner sanften Seite. Es entstanden jedoch künstliche Strandlagunen mit flachem Zugang zum Wasser wie in Calheta oder Machico. Eine faszinierende Alternative zu ihnen sind die Lavapools von Porto Moniz.

Sehenswertes

Da Madeira nur 57 Kilometer lang und 22 Kilometer breit ist, liegen die Sehenswürdigkeiten von Madeira vergleichsweise dicht beieinander. Ein absolutes Muss bei den Sehenswürdigkeiten ist die Hauptstadt Funchal mit ihrem bunten Treiben. Auch die zweithöchste Steilklippe der Welt, die Cabo Girão im Süden der Insel, ist eine Tagesreise wert. Direkt am Hang führt eine Seilbahn zum Fuß der Klippe.

Freizeit

Freizeit bedeutet bei einem Urlaub auf Madeira vor allen Dingen sportliche Betätigung. Madeira ist ein wahres Paradies für Paraglider, Wanderer, Kletterer und Mountainbiker. Schwimmen kann man auf der Insel am besten in einem der vielen Naturschwimmbäder. Unbedingt sehen sollte man den Ausflugsort Monte (Funchal) oberhalb der Inselhauptstadt. Er überrascht mit Seilbahn und Korbschlittenfahrt, einem Garten und dem Grab Karls I., dem letzten Kaiser von Österreich-Ungarn.

Übernachten

Vor allem in der Inselhauptstadt Funchal sind die Hotels auf Madeira für ihre Exklusivität bekannt. Hier funkeln fast ausschließlich vier oder fünf Sterne. Übernachten auf Madeira ist aber auch günstiger möglich. Im Inneren der Insel Madeira gibt es kleine Ferienhäuser oder Pensionen, deren Preise deutlich moderater sind. Ganz besonderes Flair bietet eine Übernachtung in einem der kleinen Land- oder Herrenhäuser, die zu Hotels umgebaut wurden.