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Stadttour Lissabon: Spaziergang durch Lissabons Altstadt

Der Spaziergang startet am Praça do Comércio (1) mit einer Bica, einem starken Kaffee in einer warmen, dicken Espresso Tasse, im Cafe Martinho Da Arcada, dem ältesten Café der Stadt, direkt neben dem Arco da Rua Augusta gelegen. Wir nehmen die heitere Stimmung der Kellner mit in Richtung Alfama.

Auf der Rua da Alfândega geht es vorbei an der Casa dos Bicos (2), einem der wenigen Häuser, das das Erdbeben von 1755 überstanden hat. Heute kann man hier das Erbe von Literaturnobelpreisträger José Saramago besichtigen. Gegenüber vom Eingang sind unter einem Olivenbaum die Überreste des Schriftstellers begraben.

Dann geht es hinauf in die Alfama. Beim Arco de Jesus beginnt der Aufstieg durch die Gassen des alten Viertels der Fischerleute. Immer bergauf geht es dann bis zum ersten Aussichtspunkt: dem Miradouro das Portas do Sol (3). Eine wunderschöne Sicht über die Dächer der Alfama und den Tejo erwartet uns.

Endlich geht es bergab, und wir erreichen über die Rua da Saudade das Castelo de Sao Jorge (4), den ehemaligen Königssitz der portugiesischen Könige.

Im Anschluss folgen wir der Costa do Costelo und umrunden das Schloss, bis wir im Stadtteil Graça die Igreja da Graça (5) erreichen. Direkt vor der Kirche befindet sich der vielleicht schönste Aussichtspunkt von Lissabon, der Miradouro da Graça, mit Blick über die Dächer der Stadt, den Tejo und auf die Brücke des 25. April.

Dann steigen wir in die Electrico, die Tram 28, eine der gelben Straßenbahnen, und fahren bis zur Endhaltestelle am Praça Martim Moniz (6). Direkt hinter dem Hotel Mundial gehen wir durch die kleine Gasse Rua Barros Queiros und passieren die Igreja de São Domingos. Direkt neben dem Teatro Nacional dann befindet sich Ginjinha Sem Rival (7), ein schmaler Laden, in dem der berühmte Ginjinha Likör ausgeschenkt wird.

Wir überqueren den Praça de D. Pedro IV (8), von allen nur kurz Rossio genannt, auf dem die berühmten Pflastersteine mit Wellenmuster zu sehen sind.

Über die Calçada do Carmo steigen wir auf zum Convento do Carmo (9). Die ausgebrannte Kirche erinnert an das Erdbeben von 1755. Direkt um die Ecke kann man den Elevador Santa Justa besichtigen und die Aussichtsplattform erreichen. So sparen wir uns das lange Anstehen vor dem Aufzug unten in der Baixa.

Die Route geht weiter durch die Rua Garrett am Café A Brasileira (10) vorbei, in dem Schriftsteller Fernando Pessoa regelmäßig einkehrte.

Dann weiter zur Statue eines anderen schriftstellerischen Nationalhelden: dem Praça Luís de Camões (11). Hier stärken wir uns in der Manteigaria Fábrica mit einem ofenwarmen Pastel de Nata.

Dann geht es ein letztes Mal bergab, diesmal mit dem Elevador da Bica (12), einer Seilbahn im Stile der Tram 28. Die Rua de S. Paulo hinunter laufend erreichen wir dann den Tejo und die Uferpromenade Ribeira das Naus (13) – der richtige Ort, um den Sonnenuntergang über der Ponte 25 de Abril bei einem Bier und Live-Musik zu beobachten.

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