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Stadtteile Lissabon: Baixa

Das Erdbeben von 1755 zerstörte die Unterstadt, die Baixa, vollständig. Das Viertel wurde wieder aufgebaut und die Straßen der Baixa kommen nun in einer Schachbrett-Optik daher. Zwischen den zwei zentralen Plätzen Lissabons, dem Rossio und dem Praça do Comércio, ziehen sich die Straßenschluchten mit Geschäften, Restaurants, Büros und Banken bis zum Tejo hinunter. Ein Aufstieg auf den Rua-Augusta-Bogen, der mit seinen Skulpturen den Nationalhelden Vasco da Gama und Marques do Pombal gedenkt, garantiert einen imposanten Blick über den monumentalen Praca do Comercio und die gesamte Baixa, die zwischen den Hügeln der Alfama und Chiado eingebettet ist.

Must Sees in der Baixa

  • Praça do Comércio
  • Elevador de Santa Justa
  • Conserveira de Lisboa
  • Martinho da Arcada
  • Rossio
  • Igreja de São Domingos
  • Livraria do Simão

Rundgang Baixa

Der Rundgang durch die Baixa beginnt am Praça do Comércio, einem der größten Plätze Europas. Hier befindet sich auch das älteste Café der Stadt, das Martinho da Arcada. Ein Tisch in der Ecke des Cafés ist auch heute noch für einen Stammgast reserviert: Schriftsteller Fernando Pessoa.

Die Rua da Alfândega entlang geht es Richtung Casa dos Bicos, Heimat der Stiftung von LiteraturNobelpreistäger José Saramago. In unmittelbarer Nähe, in der Rua dos Bacalhoeiros, befindet sich die Conserveira de Lisboa. In dem alten Traditionsgeschäft kann man dutzende Sorten hervorragenden Fisches in Dosen kaufen, eine Spezialität in Lissabon. Allein das Ladengeschäft mit den alten Regalen, dem Tresen und der alten Kasse sind sehenswert.

Von hier geht es durch die Einkaufsstraße Rua da Augusta an einem weiteren Geschäft mit Geschichte vorbei: der Casa Macário, 1913 gegründet. Hier gibt es die besten Portweine des Landes. Die älteste Flasche ist älter als der Laden selbst, sie stammt aus dem Jahre 1900.

Es ist nicht weit bis zum Elevador de Santa Justa. Von der Aussichtsplattform hat man einen wunderbaren Blick über die Baixa bis hinunter zum Tejo auf dem die Fähren hin und her pendeln. Dann geht es herüber zum Praça de D. Pedro IV, den alle nur Rossio nennen. Auf dem Rossio kann man das wunderschöne Kopfsteinpflaster mit Wellenmuster bestaunen.

Zwischen dem Teatro Nacional und der Igreja de São Domingos befindet sich Ginjinha Sem Rival, ein schmaler Laden, in dem der berühmte Ginjinha-Likör ausgeschenkt wird. Abschließend noch ein Besuch im kleinsten Buchladen von Lissabon, vielleicht der Welt: Auf vier Quadratmetern haben sich in den Regalen von Besitzer Simão Carneiro 4.000 Bücher angesammelt (Livraria do Simão, Escadinhas de São Cristóvão).

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