Lissabon Sehenswürdigkeiten

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Die Festung des heiligen Georg ist die Wiege Lissabons. Unübersehbar thront sie hoch über den Dächern der Stadt. Wer den Burgberg erklimmt, wird durch ein Rundumpanorama über das Tejo-Delta und…
Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim…
Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen…
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste. Im Gulbenkian-Museum werden Teile der einzigartigen Kunstsammlung gezeigt, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian…
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die…
Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I.…
Das 2016 eröffnete Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia vereint in seiner Ausstellung zeitgenössische Kunst mit Architektur und technischen Aspekten. Vom Dach des Museums aus kann man die Brücke…
Hier schlägt das Herz der Tejo-City und rundherum pulsiert das Leben. Der Platz mit dem kunstvollen Wellenmosaik wird von den traditionsreichen Cafés Suiça (oft von Straßenmusikern belagert) und…
Das vom Tejo umspülte Ozeanarium zählt zu den besten in Südwesteuropa. Nachgebildet wurden Lebensräume wie Antarktis und Nordatlantik. Große Glasfronten öffnen sich zum Hauptbassin mit…
Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein Paradies. Es ist vollgestopft mit Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen…
Die 1566 erbaute Jesuitenkirche überstand das große Erdbeben 1755 fast unbeschadet. Glanzstück der acht Seitenkapellen ist die Johannes dem Täufer gewidmete Capela de São João Baptista vorne…
Die Câmara Escura (Dunkelkammer) befindet sich auf dem Ulisses-Turm.
Es gibt nichts Besseres als einen Spaziergang durch diesen schönen, großen Park mit viel altem Baumbestand.
Der kleine Stadtpark mit seinen vielen alten Bäumen, Holzbänken unter Platanen, einem kleinen Terrassencafé und ein paar Teichen mit Enten und Schwänen ist ein recht gemütliches Plätzchen. In…
Das Haus der Spitzen, ein 1523 im italienischen Stil errichteter Stadtpalast, verdankt seinen Namen der Fassade aus spitzen Steinquadern. Heute hat die Fundaçao José Saramago des 2010 verstorbenen…
Glanzstück des Wassermuseums ist der Aquädukt Aqueduto das Águas Livres. Es gibt eine großartige alte Pumpstation von 1880 zu sehen.
Das Fado-Museum bietet eine gemütliche audiovisuelle Reise zu den Wurzeln des Fado. Auch die Geschichte der dazugehörenden 12-saitigen portugiesischen Gitarre wird hier erzählt. Hörproben auf…
Wer sich für Mode und Design interessiert, ist hier richtig. Zum Fundus des Trachtenmuseums gehören 30.000 Objekte aus vielen Jahrhunderten. Sie stammen aus Portugal und den ehemaligen Kolonien.…

Sightseeing

Bummel über herrliche Plätze, verlier dich in verwinkelten Gassen, und genieß traumhafte Ausblicke von den vielen miradouros (Aussichtspunkten) der Sieben-Hügel-Stadt. Geh in einem der zahlreichen Cafés bei einer bica (Espresso) oder einem galão (Milchkaffee) auf Tuchfühlung mit den Lisboetas. Oder besteige eine der Uralt-Trams. Seit über 100 Jahren rumpeln und ächzen die herrlich altmodischen Trambahnen durch die Stadt. Eine Fahrt mit der h t Eléctrico 28 ist die erschwinglichste Stadtrundfahrt, die Tram (wie alle Eléctricos am E erkennbar) schaukelt dich durch die ganze Innenstadt. Um einen Sitzplatz zu ergattern, vor allem in einer Gruppe, solltet ihr an der Anfangshaltestelle Martim Moniz zusteigen. Frühaufstehen lohnt sich: Ab 9 Uhr bilden sich Schlangen! Noch ein Hinweis – ohne die Urlaubsstimmung trüben zu wollen: Geldbörse und Handy gut verstauen!

Im Abendrot zeigt Lissabon seine klassische Schönheit. Vom Fluss aus lässt sich die Stimmung am besten einfangen. Spring auf eine der Tejo-Fähren für einen Abstecher ans andere Ufer, etwa vom Cais do Sodré nach Cacilhas. Hinter der Fährstation liegen einige nette Terrassenlokale. Lass dich nicht vom bröckeligen Zustand der Uferpromenade abschrecken und schlendere nach rechts weiter – Lissabon-Feeling pur!

Mit Hingabe widmen sich die Nationalmuseen in der Hauptstadt der ruhmreichen Vergangenheit Portugals, die Themen kreisen um die große Zeit der Entdeckungen, das portugiesische Weltreich, das goldene Zeitalter. Kostbarkeiten aus fernen Ländern erinnern an die frühere Größe des kleinen Landes. Viele Lissabonner Museen sind in alten Adelspalästen untergebracht, die für sich schon eine Sehenswürdigkeit sind. Für Museumsmuffel: Einige der schönsten Terrassencafés gehören zu Museen, z. B. das vom Museu Nacional de Arte Antiga (frei zugänglich).

Mit den altertümlichen ascensores (Aufzügen) kann man sich stilvoll und steil in höher gelegene Stadtviertel hieven lassen. Diese drei Vehikel sind elektrisch betriebene, nostalgisch quietschende Standseilbahnen. Die kuriosen Transportmittel sind allesamt schon weit über 100 Jahre alt. Eine Hin-und-Rückfahrkarte kostet 3,70 bzw. 5,15 Euro für den Filigran-Elevador Santa Justa, der die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet; besser fährt man mit einer Tageskarte (6,50 Euro) für Metro und Carris (Betreiber der Busse, Straßenbahnen und Aufzüge).