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Lima

Check-in

Alle Wege führen nach Lima: In der 11-Mio.-Stadt lebt ein Drittel der Bevölkerung Perus. Auf Sand gebaut, steht die nach Kairo zweitgrößte Wüstenstadt der Welt bei den meisten Touristen nicht ganz oben auf der Reisewunschliste. Zu Unrecht!

Sehenswürdigkeiten

Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten…
Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas…
Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf…
Sammlung präkolumbischer Stoffe und Keramiken der Paracas-, Nazca-, Chimúund Chancay-Kulturen aus dem Besitz des japanischen Geschäftsmanns Yoshitaro Amano, der 1951 nach Lima kam.
Nur an wenigen Orten der Erde kann man noch einen funkelnden Nachthimmel bewundern. Die Anden bieten beste Bedingungen. In der Provinz Huarochiri kannst du vom kleinen Ort San Pedro de Casta aus (3180…
Von präinkaischer Kochkunst über koloniale Einflüsse bis zur novo-andinen Küche wird in diesem Museum anschaulich die Bandbreite der Gastronomie erklärt.
Das Gebäude des ehemaligen Bahnhofs gibt in Dauer- und Wechselausstellungen einen Ein- und Überblick zur Literatur in Peru. Indigene Autoren kommen hier ebenso zur Geltung wie moderne Schriftsteller…
Die besterhaltene Kolonialkirche, 1638 von Jesuiten erbaut. Sie überstand alle Erdbeben. Sehenswert ist die ausgemalte Decke der Sakristei.
Die Kirche wurde vor der Gründung Limas 1534 erbaut; grandioses Portal aus dem 18. Jh. Im Kloster sind Szenen des Ordensgründers San Pedro Nolasco zu sehen.
Die Kirche wurde 1599 unter dem Dominikaner de Valverde errichtet, der Pizarro bei der Gefangennahme Atahualpas geholfen hatte. Schön sind die Kreuzgänge mit Kacheln aus Sevilla. Unter dem…

Hotels & Übernachtung

Dieses 4-Sterne-Hotel bietet geräumige Suiten und kostenfreies WLAN direkt im Herzen des Einkaufs- und Geschäftsviertels Miraflores in Lima, nahe dem Boulevard Del Pilar. Freuen Sie sich im Del…
Das JW Marriott bietet luxuriöse Unterkünfte mit Blick auf den Pazifik und einen Außenpool. Die Unterkunft liegt direkt am Meer im Stadtteil Miraflores neben dem Einkaufszentrum Larcomar. Die…
Radisson Decapolis Miraflores is set in an impressive building featuring a swimming pool, a fitness centre, a restaurant and 2 bars. It offers rooms with free Wi-Fi and Led TVs of 43" and 49" inches.…
Das Hotel Carrera ist ein 4-Sterne-Hotel im Stadtteil Lince, direkt neben dem Finanzzentrum von San Isidro. Zur Ausstattung gehören kostenfreies WLAN, kostenfreie Parkplätze und ein Businesscenter.…
Das Hotel Antigua Miraflores bietet Ihnen kostenfreies WLAN und kostenfreie Parkplätze in der Nähe des Love Parks und des Miraflores Central Park mit seinen abendlichen Folklore-Shows. Die…
Dieses Hotel im Kolonialstil erwartet Sie mit Zimmern mit kostenfreiem WLAN und Kabel-TV in Limas Stadtteil San Isidro, nur eine 15-minütige Fahrt vom historischen Zentrum von Lima entfernt. Die…
Das Hotel Park Suites bietet 33 Suiten zwischen Standard, Superior und Deluxe im angesagten Viertel Barranco, 100 m vom nächsten U-Bahnhof und 1 km vom historischen Stadtteil Miraflores entfernt. Die…
Dieses 3-Sterne-Hotel begrüßt Sie mit kostenfreiem WLAN und kostenfreien Parkplätzen Es liegt strategisch günstig im Stadtbezirk Miraflores in Lima, 2 km vom Einkaufszentrum Larcomar und 4 km von…
Das San Agustin Riviera bietet geräumige Unterkünfte, einen Tourenschalter und kostenfreies WLAN. Es befindet sich im historischen Zentrum von Lima, in der Nähe des Präsidentenpalastes. Die Zimmer…
Hotel San Agustin Exclusive offers spacious accommodation, free WiFi and free private parking. It is located 1 km from the commercial centre of Miraflores and 5 blocks from the Pacific Ocean. Rooms…

Restaurants

Dieses von Nonnen geführte Restaurant mit altmodischem Flair ist ein beliebter Treff von Intellektuellen und Geschäftsleuten. Günstige Tagesmenüs.
Die Schlangen, die sich mittags ab 12.30 Uhr vorm Restaurant bilden, sind der beste Beweis für die Qualität der dort servierten Fisch- und Meeresfrüchtegerichte (ceviche!). Rechtzeitig da sein!
Sowohl kulinarisch als auch vom Publikum her la crème de la crème: Der Service ist perfekt, das Essen beste einheimische Küche. Auch Expräsident Fujimori gehörte schon zu den Gästen.
Der Name ist Programm: ausgezeichnete Kaffees aus besten peruanischen Bohnen, Snacks und Kuchen.
Außergewöhnliche novoandine Küche der lebenden Cheflegende Gastón Acurio und seiner Frau Astrid, die für die Desserts zuständig ist.
In ihren drei Filialen bietet die „Brombeere“ neben Brot (nach deutscher Art), Torten und Keksen auch Sandwiches, Säfte, Suppen und mehr.
Die Kette mit 40 Restaurants in Peru bietet leckere Mittagsbüfetts mit traditioneller Cocina Criolla. In der Filiale am Strand (Miraflores) ist die Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten am größten.
Den Pazifik vor Augen und einen Pott Limonada Arabe vor der Nase: Hier sind die Aussichten wirklich fabelhaft! Seltsamerweise ist das schöne Gartencafé oben auf den Klippen der Stadt das einzige…
Wenn du dich einmal quer durch alle Klimazonen des Landes probieren willst und Lust auf Avantgardeküche hast, bist du hier richtig. Chefkoch und Forscher Virgilio Martínez serviert hier…
Ein bisschen hip, ein bisschen traditionell und preisgekrönt: In dieser Taverne gibt es eine überschaubare Auswahl klassischer Gerichte (große Portionen!), neu erdacht, serviert in Emailleschü…

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Reiseführer Peru, Bolivien
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MARCO POLO Kontinentalkarte Brasilien, Bolivien, Paraguay, Uruguay 1:4 000 000
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Auftakt

Denn Lima hat wahnsinnig viel zu bieten: das beste Essen des Landes, vielleicht sogar des Kontinents, die schneebedeckten Andengipfel im Hintergrund, den Pazifik vor der Tür, Kunst und Kultur im Überfluss, Festivals und viel Musik. In der Ciudad de los Reyes, der Stadt der Könige, wie Lima früher genannt wurde, findest du heute auch eine Welt in Extremen: eine historische Altstadt, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, die älteste Universität Amerikas, schicke Restaurants, aber auch Verkehrschaos, Luftverschmutzung und ein krasses soziales Gefälle. Und drumherum? Da findest du gemütliche Fischerdörfer, perfekte Surferwellen, die älteste Stadt Amerikas und einen Zug, der alle paar Wochen die Anden hochzuckelt.

Von hier, wo das Leben rau ist, fahren die meisten Besucher direkt nach Miraflores oder Barranco. Diese Stadtteile liegen südlich der Altstadt am Steilufer der Costa Verde, die zu einer kilometerlangen Strandpromenade ausgebaut wurde. Rechts rollen die Wellen des Pazifiks, links erhebt sich die teils begrünte Steilküste. Von Mai bis September hüllt der Winternebel garúa alles in nieseligen, grauen Dunst. Aber im Sommer leuchten Himmel und Meer tiefblau. Und in Barranco und Miraflores ist die Welt mit ihren schönen Villen und gepflegten Parks wie dem Parque de Amor (Park der Liebe) und dem Park für die deutsche Forscherin Maria Reiche am Malecón Cisneros sowieso noch in Ordnung.

Limas Zentrum wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt: kein Wunder, denn die alten, teilweise restaurierten Häuser erinnern an Limas beste Zeiten, als es in Lima die erste Universität, das erste Theater und die erste Druckerei Südamerikas gab. Die zentrale Plaza Mayor ist nach neuspanischer Art der von den bedeutendsten Gebäuden gerahmte Mittelpunkt einer rasterförmigen Stadtanlage. Im Rücken liegt neben dem Flussbett des Río Rímac der Bahnhof Desamparados, der in ein Literaturmuseum umgewandelt wurde und von dem aus nur noch gelegentlich Touristenzüge nach Huancayo in den Zentralanden fahren. Der Río Rimac gab der Stadt übrigens ihren Namen: Aus Rimac wurde Lima. Zu Anfang hieß Lima Ciudad de los Reyes, „Stadt der Könige”.

Barrios Altos und das Barrio Chino waren seit je her die Treffpunkte der Intellektuellen und Künstler, das Refugium der kreolischen Boheme. Die bedeutendsten Gebäude sind hier die Quinta Heeren und die Casa de las Trece Monedas mit ihrer hübschen Plaza. Im Barrio Chino kann man in Salons Tee trinken, in den chinesischen Restaurants (chifas) lecker essen – und sich die Zukunft weissagen lassen.

Ein Tipp: Auf der Rundfahrt mit einem Mirabus (Aussichtsbus) lernt man alle Highlights kennen (tgl. 9–19 Uhr ab Infohäuschen im Parque Kennedy | Preise je nach Tourlänge | mirabusperu.com). Wer‘s sportlich mag, kann das meist flache Lima auch mit Bike Tours of Lima per Fahrrad entdecken. Die Touren führen durch die Altstadt, Miraflores und Barranco oder entlang der Bucht nach Callao (Bolívar 150 | Miraflores | Preise je nach Route | Tel. 01 445 31 72 | biketoursoflima.com).

Fakten

Einwohner 8.126.700
Strom 220 V, 60 Hz
Ortszeit 13:42 Uhr

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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