Lanzarote Essen & Trinken

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Ein Esszimmer mit Aussicht: Atemraubend ist der Blick auf Küste und Meer. Die Küche ist fein und auf hohem Niveau, die Preise jedoch entsprechend auch.
Auf der Mole mit großem Schiffsfernrohr und Blick auf das Blaue Haus liegt dieses Lokal, wo der Gastgeber gern hauseigenen Wein kredenzt. Sowohl der Weiße als auch der auf Lanzarote eher seltene…
Einen schönen Blick auf die Salinen hat man von diesem Restaurant - tolle Farbspiele bei Sonnenuntergang! Und gut essen kann man hier auch.
Wer es feiner mag, kehrt hier ein, wo nach Voranmeldung ein exquisites menú de degustación serviert wird.
Insbesondere die kleine Terrasse mit nur einer Handvoll Tischen direkt an den vom Meer überspülten Felsen macht den Charme des Lokals aus.
Das Pubcafé im 17. Stock des Arrecife Gran Hotel bietet neben seiner Getränkeauswahl einen Traumblick über die Hauptstadt.
Hier werden großzügige Fischplatten serviert. Am Wochenende kommen viele Einheimische zum Essen hierher und eine lokale Band spielt kanarische und kubanische Folk-Balladen.
Auf einer langgezogenen Terrasse sitzt man einige Meter oberhalb des alten Hafenbeckens. Schöner kann man den Sonnenuntergang kaum genießen - ideal für ein romantisches Dinner.
Großartige Küche in der neuen Marina: Hier werden kreativ verfeinerte Inselgerichte und offene Qualitätsweine serviert. Mit Voranmeldung kann auch "blindes Essen" mit verbundenen Augen gebucht…
In dieser Chillout-Snackbar kann man zu jeder Tageszeit herrlich entspannen, während die Yachten ein- und auslaufen.
In einem alten Stadthaus liegt das kleine Restaurant, in dem schmackhafte, hausgemachte Kuchen und vegetarische Gerichte serviert werden. Vieles kommt aus dem eigenen Bioladen gleich nebenan. Sehr gü…
Das Restaurant im Stil einer Südstaatenvilla mit großer Veranda und Palmenterrasse am Ende der Marina bietet fantasievolle Fusionsküche.
Erst gab es einen Wein- und Delikatessenladen, doch dann wollten Besucher all die Leckereien vor Ort probieren. So eröffneten Frau Hanneke und Señor Miguel nebenan eine Tapasbar mit besten…
Die Fischer bringen ihren Fang zuallererst zu ihrer Genossenschaft (cofradía). Dort wird er unmittelbar vor den Terrassentischen gesäubert und ausgenommen und anschließend a la plancha, also auf…
Nicht nur das Gebäude dieses von Manrique in einen Wasserspeicher gebaute Restaurant ist sehenswert: Ein brasilianisch-argentinisches Duo bietet Fleisch vom Grill und gute Ofengerichte, die auf einer…
Wer die Tür dieses Restaurants passiert, genießt tollen Salat und mit frischen Kräutern gewürztes Fisch- und Fleischfilet. Hinterher gibt es hausgemachtes Eis aus Aloe Vera und Kaktusfeigen.
Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet dieses Restaurant mit seiner kleinen Karte, den großen Portionen und dem guten Hauswein! Auf jeden Fall sollte man die Meeresfrüchtesuppe probieren!
Ein uriger Landgasthof, in dem zu Lanzarotewein phantasievoll abgewandelte kanarische Küche serviert wird. Beispielsweise Thun-Carpaccio mit marinierten Meerschnecken, Langusten-Salat mit Mini-Bö…

Essen & Trinken

Uralte Allrounder

Lanzarotes Ureinwohner ernährten sich hauptsächlich von gofio, dem Mehl aus gerösteter Gerste oder Mais. Die Körner wurden zerstampft und später in Windmühlen gemahlen. Unbegrenzt lagerfähig und universell verwendbar war das beigefarbene oder hellbraune Pulver, proteinreich und sättigend. Keine Küchenecke, in der nicht ein Sack gofio lehnte, aus dem die Inselbewohner eine breite Palette an Speisen zauberten: gebacken als Brot, verrührt in Suppen und Getränken, zu Fisch, Fleisch, Kartoffeln, mit Honig und Mandeln als Nachtisch – das tägliche Leben ohne gofio war undenkbar. Und er wird noch immer hergestellt, wenn auch heute aus Weizen oder Mais.

Supp-Kultur

Als Alltagsgerichte haben sich auch Suppen und Eintöpfe gut gehalten. Ein potaje, jene famose Gemüsesuppe, in der alles essbare Grünzeug der Saison verrührt wird, findet sich in jedem Lokal, das Hausmannskost reicht. Deftiger geht es bei puchero und rancho canario zu. In die dicken Eintöpfe kommen Fleisch von Huhn, Rind und Schwein. Nicht zu vergessen auch die ropa vieja, die „alte Wäsche“. Die Bezeichnung weist liebenswürdig, aber deutlich auf den Ursprung dieser rustikalen Leckerei hin: die Essensreste der Woche. Es wurde eben nichts verschwendet. Auch die Einflüsse der Welten, deren Drehkreuz der kanarische Archipel einst war, sind noch in der cocina canaria spürbar: Yams aus Afrika, Süßkartoffeln aus Südamerika und Safran aus der Mancha finden sich in den Gerichten wieder.

Fleisch, Fisch und Papas

Fleisch und Fisch gab es früher nur zu besonderen Anlässen. Jede Ziege war wertvoll, denn sie lieferte schließlich Milch. Auch hatten die spanischen Siedler unter der kanarischen Sonne Probleme mit der Haltbarkeit des Fleischs. Also legte man seine Beute in Meersalz ein und dachte sich scharfe adobos aus, würzige Beizen, in denen Fisch und Fleisch nicht verdarben. Diese typisch kanarischen Saucen aus Öl, Essig, Lorbeer, Kräutern und Knoblauch sind noch heute das Tüpfelchen auf dem i der Inselküche. Übrigens veredelt das in den Salinas de Janubio geerntete Meersalz fast jedes Gericht!

Vor den Küsten wirft die kleine, aber agile Fischereiflotte Lanzarotes ihre Netze aus, um cherne, bocinegro und vieja aus dem Meer zu holen, allesamt kanarische Spezies, die täglich tropffrisch in den Küchen landen. Auch Thunfisch und Sardinen sind zu empfehlen. Meist gibt es sie schlicht a la plancha, auf einer heißen Metallplatte gebrutzelt. Gleiches gilt für die Meeresfrüchte. Choco (Tintenfisch) und pulpo (Krake) sind kleine Gerichte, die man, mit frischem Weißbrot, gern mal zwischendurch isst. Zu Fisch und Fleisch werden papas arrugadas und mojo, Runzelkartoffeln mit pikanter Sauce, gereicht. Dabei handelt es sich um in Salzlake gekochte Kartoffeln, die mit ihrer schrumpeligen Schale verzehrt werden. Zum Fleisch gibt’s mojo rojo, „rote Sauce“ aus Chilischoten, Öl, Knoblauch, Essig und Salz; zu Fisch passt mojo verde, eine „grüne Soße“, bei der statt Chili viel Korianderkraut verwendet wird.

Für Zwischendurch: Tapas

Die beliebten tapas entstammen der Küche des spanischen Festlands. Diese Imbisshappen haben sich vor allem in einfachen Bars und Cafeterias durchgesetzt, wo die Lanzaroteños frühstücken und zu Mittag essen. Morgens reicht ein café solo oder cortado, ein aromatischer kleiner schwarzer Kaffee ohne oder mit Milch, dazu ein bocadillo (großes belegtes Brötchen). Mittags ab 13 Uhr sitzen sie dann an der Theke bei der Tapasvitrine und verputzen ein Schälchen albóndigas (Frikadellen in Sauce), boquerones (Sardellen), die frittiert oder en vinagre (in Essig) gegessen werden, und andere kleine Leckereien. Abends widmen sich die Lanzaroteños ihrer Familie. Das Abendessen im Kreise der Lieben beginnt erst gegen 22 Uhr: Tapas kommen auf den Tisch, Salat und Weißbrot, gelegentlich auch Fisch oder potaje.

Vulkantropfen und Bier

Am Wochenende gibt man sich spendabel, geht nach einem Strandtag ins Restaurant, leistet sich einen Nachtisch oder gar eine Flasche Wein. Lanzarote ist – gleich nach Teneriffa – der größte Weinproduzent des kanarischen Archipels. Seit in den letzten Jahren viele Familienkellereien modernisiert wurden und neue Bodegas eröffneten, hat die Qualität des Weins enorm zugenommen – öfters räumen die Tropfen sogar internationale Preise ab. Entlang der Weinstraße in La Geria bieten viele Bodegas ihre Weine zur Verkostung an; an Rundgängen durch die Kellereien kannst du ebenfalls teilnehmen. Übrigens stehen auch die Lanzaroteños auf Bier, zu den kanarischen Sorten Dorada und Tropical von den Nachbarinseln gesellen sich gute naturtrübe Biere aus Lanzarote, z. B. die Marken Nao und Cervezas Malpaís. Auch eine große Flasche Mineralwasser von Gran Canaria oder Teneriffa darf zum Essen nicht fehlen. Runde den Abend am besten mit einem erdigen Inselwein aus La Geria und einem carajillo ab, dem starken Espresso mit einem Schuss Brandy.

Spezialitäten

Vorspeisen

Caldo de pescado

Fischsuppe mit Kartoffeln und Kräutern

Gambas al ajillo

Garnelen in brutzelndem Olivenöl mit Knoblauch und Chili

Rancho canario

Eintopf aus Kichererbsen, Nudeln, Fleisch, Paprikawurst

Hauptgerichte

Cherne al cilantro

Kanarische Goldbrasse in Koriandersauce

Sancocho canario

Gekochter, in Salz eingelegter Fisch mit Gemüse und Süßkartoffeln

Conejo al salmorejo

Gebeiztes Kaninchen

Carne de cabra en adobo

Ziegenfleisch in pikanter Sauce

Beilagen

Mojo rojo

Scharfe, rote Sauce aus Chilischoten, Öl, Knoblauch, Essig und Salz

Mojo verde

Grüne Sauce mit frischem Koriander

Papas arrugadas

„Runzelkartoffeln“ (mit roter und grüner mojo)

Patatas fritas

Pommes frites

Gofio escaldado

Geröstetes Getreidemehl, mit Fischbrühe zu Brei angedickt

Desserts

Leche asada

Puddingartige „gebratene Milch“ aus Eiern, Limonenschale, Zimt und Zucker

Bienmesabe

Goldbraunes Mus aus Honig, Mandelsplittern, Eigelb und Zitrone, übersetzt: „schmeckt mir gut“

Flan casero

Hausgemachter Karamellpudding