Languedoc-Roussillon

Languedoc-Roussillon Alle

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Essen & Trinken

Spezialitäten aus den Bergen

In den Cevennen werden Schimmelpilzkäse wie der Roquefort (aus Schafsmilch) und der etwas mildere – und billigere – Bleu des Causses (aus Kuhmilch) hergestellt. Eine weitere Spezialität ist der Pélardon, ein kleiner, rund 60 g schwerer Ziegen-Rohmilchkäse aus den Cevennen, der unter der Herkunftsbezeichnung AOC geschützt ist. Aus den zahlreichen Flüssen der Bergregion kommen truites (Forellen) und écrevisses (Krebse). Eine Forellenzucht mit dem Bioetikett gibt es im Lac de Villefort im Nordosten der Lozère. Eine große Rolle spielen seit jeher Esskastanien und Pilze. Ohne die Kastanie hätten die Bergbewohner in Notzeiten kaum überlebt. Die châtaigne wird im Oktober/November gesammelt und als Beilage zu Fleischgerichten wie garennes (Wildkaninchen) serviert. Aus Kastanienmehl wird pain de châtaigne gebacken und – am besten warm – zu foie gras (Gänse- oder Entenstopfleber) serviert. Besonders lecker, etwa mit Quark oder Joghurt, ist süßes Kastanienpüree.

Frische Meeresküche

Im Languedoc ist die Küche typisch mediterran. Das heißt: Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon, Basilikum, die wild in der kargen garrigue wachsen, werden zum Verfeinern der Speisen ebenso verwendet wie Olivenöl, das Produkt uralter Haine. In den Gärten wachsen Tomaten und Rüben in allen Formen und Farben, Auberginen und andere Gemüse des Südens. Das Meer liefert (noch) eine Fülle frischer Fische, Muscheln und Schalentiere. Anchois (Sardellen) und Sardinen sind besonders beliebt. Huîtres (Austern) werden auf den Bänken von Bouzigues bei Sète und im Étang de Salses-Leucate gezüchtet. Seeigel sind inzwischen eine selten gewordene Spezialität. Koste die Meeresfrüchte direkt beim Züchter bei einer dégustation de fruits de mer. Roh oder gekocht, mit Knoblauch und Petersilie gewürzt, isst man die tellines, kleine Muscheln, deren feines Fleisch köstlich schmeckt.

Fleisch & Bohnen

Du isst gerne Fleisch? Dann musst du in der Camargue boeuf à la gardiane (oder gardiane de toro) probieren: Das Rindfleisch wird mehrere Stunden in Kräutern mariniert und dann geschmort. Ein traditionelles Gericht, das vor allem im Winter auf den Tisch kommt, ist cassoulet. Es gibt drei Rezepte, kreiert in Toulouse, Castelnaudary und Carcassonne. Alle drei haben als Hauptbestandteil weiße Bohnen, die Unterschiede liegen in der Wahl der Fleischzutaten: Ente, Eisbein, Schweineschulter und/oder grobe Wurst? Das cassoulet von Castelnaudary gilt als das authentischste, vielleicht deshalb, weil in der Umgebung der Stadt die ideale weiße Bohne für das Gericht wächst, die haricot lingot du lauragais, die das Aroma der anderen Zutaten gut aufnimmt.

Spanisch inspiriert

Im Roussillon ist die Küche bereits stark katalanisch geprägt. Die weite Küstenebene rund um Perpignan ist ein einziger Obst- und Gemüsegarten. Man erntet die ersten Kirschen Frankreichs, Roussillon-Aprikosen, Artischocken und Spargel. Fisch und Meeresfrüchte spielen ebenfalls eine große Rolle.

Neues im Glas

In Südfrankreich steckt der Weinbau im Wandel – junge Winzer übernehmen traditionsreiche Familiengüter, und längst sind auch die Genossenschaften mitten in der Umstellung auf Bio und Nachhaltigkeit. Aus einem der größten Weinbaugebiete der Welt kommen Traditionsprodukte wie der Schaumwein Blanquette de Limoux nach einem Mönchsrezept von 1531. Damit wäre das Getränk, das zu über 90 Prozent von der Mauzac-Rebe kommt, sogar älter als der Champagner. Als Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) eingestuft ist der Fitou, der aus Carignan Crus von Weltklasse macht – am Meer bei Cave und Fitou, rund um Cascastel-des-Corbières, Tuchan und Villeneuve. Durch die AOC Corbières führt eine Weinroute hin zu alten Kellern und neuen Naturwein-Produzenten. Auch im Vallée de l’Agly gibt es kaum noch chemische Keulen – die alten Grenache-Rebstöcke liefern hochprämierte Spitzenweine. Die neueren AOC-Gebiete wie Faugères, St-Chinian, Minervois oder die Costières de Nîmes am Ufer der Rhône haben sich vom einfachen Massenwein verabschiedet und überraschen mit sorgfältig ausgebauten Tropfen selbst in Weiß. Konkurrenzlos sind in Frankreich die goldglänzenden Muskatweine von Rivesaltes oder Frontignan sowie die süßen und schweren Dessertweine aus Banyuls und Maury.

Vom Frühstückstisch zum Restaurantbesuch

Das Frühstück (petit déjeuner) besteht häufig nur aus Baguette, Croissant, Pain au Chocolat, Butter und Konfitüre sowie Kaffee oder Tee. Mittags wird in Restaurants zwischen 12 und 14 Uhr das déjeuner serviert – als Tagesgericht (plat du jour) oder Menü mit drei Gängen. Das Abendessen (dîner) fällt in die Zeit zwischen 19 und 22 Uhr. Mit den Wartezeiten zwischen den Gängen dauert es eineinhalb bis zwei Stunden. Bestell für abends den Tisch vorab! À la carte zu essen ist rund 30 Prozent teurer als ein Menü, allerdings fallen die Speisen auch üppiger aus. Seit einigen Jahren wird auch die Kombination aus Vorspeise und Hauptgang bzw. Hauptgang und Dessert mittags wie abends angeboten. Das Siegel „Bistrot de Pays“ (bistrotdepays.com) schmückt kleine, ländlich gelegene Lokale, die typische Regionalküche zu günstigen Preisen auf der Karte führen. In größeren Städten und touristisch geprägten Urlaubsorten findest du neben Restaurants auch Bistros und Brasserien, Crêperien und Cafés mit frischer Saisonküche. Und mit etwas Glück auch Weltküche aus Afrika, Asien und der Karibik.

Der größte Fauxpas beim Restaurantbesuch? Stürm’ nicht an den erstbesten freien Tisch, sondern warte, bis dir die Bedienung einen Tisch zuweist, die Wasserkaraffe auf den Tisch stellt und mit dem Überreichen der Speisekarte sogleich nach dem Aperitif fragt. Auch wichtig: Lass bei jedem Lokalbesuch etwas Trinkgeld liegen. Beim schnellen Kaffee 20 Cent, beim Essengehen rund fünf bis zehn Prozent vom Endpreis. Einzeln zu zahlen, ist unüblich – die Rechnung wird pro Tisch ausgestellt.

Shoppen & Stöbern

Sommer-Treter

Sie sind die Schuhe des Sommers: Espadrilles. Flach oder mit Absatz, farbenfroh mit Streifen, Blümchen oder Strass, ist die traditionelle Stoffsandale der Pyrenäen heute In-Wear in den Ferien. Zumeist kommt das leichte Schuhwerk aus China und anderen Billigimportländern. Die schönsten und buntesten Schuhe werden wie im 19. Jh. wieder in St-Laurent-de-Cerdans im Süden von Arles-sur-Tech nahe der spanischen Grenze hergestellt. Création Catalane (espadrille-catalane.com) und Les Toiles du Soleil (Tel. 04 68 39 50 02 | toiles-du-soleil.com) haben die Tradition der katalanischen Stoffherstellung des Orts neu belebt. Letztere produzieren aus Baumwolle und Leinen neben Schuhen auch Tischtücher oder Vorhänge. Die Auswahl im Fabrikshop ist günstiger und reichhaltiger als im Ladengeschäft in Perpignan (1, place Léon Gambetta).

Kreativ & handgemacht

Ob in den Zentren Montpellier, Perpignan, Narbonne oder Carcassonne – oder kleineren touristischen Orten: Überall haben kreative fabricateurs ihre Boutiquen eröffnet und bieten Kunsthandwerk, das tief in der Region verwurzelt ist: Schöne Töpferwaren, originellen Schmuck, handgeflochtene Körbe, Stoffe mit provenzalischen oder katalanischen Mustern, handgeschöpftes Papier und Dekoratives für Haus und Garten werden angeboten.

So klingt das Land

Die enorme Popularität des katalanischen Volkstanzes sardane hat dazu geführt, dass die dazugehörigen Orchester, die coblas, über die Grenzen der Region hinaus bekannt geworden sind. Hör mal rein in die Musik der großartigen Cobla Millenaria oder der Cobla Perpinya („Les plus belles années sardanes“).

Schlaraffenland

Über den Wochenmarkt in einem der Städtchen und Dörfer zu bummeln, ist immer ein Vergnügen. Hier findest du all die Produkte, denen die französische Küche ihren guten Ruf verdankt. Kleine Produzenten mit wenigen Produkten sind zu empfehlen, denn sie beziehen ihr Gemüse, Geflügel oder den Käse garantiert nicht über den Großhandel. Das gilt auch für Spezialitäten wie verschiedene Honigsorten, den Edelpilzkäse Bleu des Causses, Gewürze, eingemachte Esskastanien, Wurstwaren und die Weine der Region. Hier findet man vielleicht auch ein Souvenir, sei es ein geflochtener Korb, Keramikwaren oder anderes regionales Kunsthandwerk. In der Hochsaison finden in den Badeorten täglich Märkte statt. Beliebt sind auch die Kunsthandwerkermärkte, die als marchés de nuit erst abends beginnen und mitternachts enden.

Großeinkauf

Für den (Familien-)Großeinkauf sind die riesigen Supermärkte (hypermarchés) an den Stadträndern perfekt. Das Sortiment an günstigen Markenartikeln ist sehr groß und aufgrund gesetzlicher Vorgaben findet man in den Regalen auch regionale Produkte.

Feine Tropfen

Zum Weinkauf laden zahllose caves (Kellereien), coopératives und viticulteurs (Winzer) ein. Liebhaber folgen den Weinrouten von den Costières de Nîmes über die Coteaux du Languedoc bis hinunter nach Banyuls. Besondere Mitbringsel sind die in schöne Flaschen gefüllten vins doux naturels, also natursüße Weine wie der Muscat de Rivesaltes oder der rote, süße Banyuls. Besonders günstig ist Wein en vrac, also „lose“ zum Selberzapfen oder in der cuby, einer Box mit Schlauch.

Sport

Bei Ausflügen zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd kannst du das Hinterland von den Cevennen bis zu den Pyrenäen entdecken, Landschaften von vielfältiger Schönheit.

Angeln

Phantastische Angelreviere findest du in Seen, Flüssen und Bergbächen von den Cevennen bis zu den Pyrenäen. Tageskarten erhältst du bei den Touristenbüros. Meeresangeltouren werden u. a. angeboten von: Gruissan Thon Club (quai d’Honneur | Gruissan | Tel. 04 68 49 14 41 | gruissanthonclub.fr); Catamaran Picardie (quai Colbert | Le Grau-du-Roi | Tel. 06 62 37 87 03 | catamaran-picardie.com). Die Compagnie Maritime Roussillon-Croisières (Tel. 04 68 21 12 08 | roussillon-croisieres.com) hat Anlegestellen u. a. in den Häfen von Argelès, Collioure und Port-Vendres.

Golf

Für Golfer hat die Region den grünen Teppich ausgerollt und traumhaft schöne Plätze angelegt: mitten in der Natur in der Nähe der Städte Toulouse, Montpellier, Albi und Rodez. Und direkt an der Küste – wie den Golfplatz von St-Cyprien mit Blick auf das Mittelmeer.

Kanu & Kajak

Erlebe die stille Welt der étangs an der Küste mit ihren Inseln und ihrer reichen Vogelwelt im Kanu oder Kajak oder beim Stand-up-Paddeln. Versierte Paddler nehmen die wilden Wasser der Oberläufe von Aude, Verdouble, Orb, Dourbie und Hérault und deren Schluchten in Angriff. Meereskajaks und -kanus kannst du an den Stränden der Badeorte stundenweise mieten. Auskunft: Comité Régional Canoë- Kayak (Tel. 04 67 82 18 63 | ffck.org). Für Ausflüge in der Tarnschlucht: Canoe Le Rozier (Brouillet | Le Rozier | Tel. 06 38 24 15 17 | rafting-canoe-tarn.fr). Für Ausflüge in der Audeschlucht: Rodeo Raft (3, quartier de la Condamine | Belvianes et Cavirac | Tel. 04 68 20 98 86 | rodeoraft.com).

Stand-Up-Paddeln

Zu den schönsten Revieren im Hinterland gehören der Lac du Salagou im Languedoc und der Stausee von Vinça im Roussillon. Wer sich aufs Meer hinauswagt, sollte sein Board gut beherrschen. Und daran denken, dass im Mittelmeer stellenweise sehr starke Strömung vorhanden ist.

Radwandern & Mountainbiking

In allen Badeorten findest du Fahrradverleiher. E-Bikes sind perfekt – so trotzt du der mitunter sehr starken Brise und kannst die Steigungen im bergigen Hinterland mit den Cevennen, den Corbières und den Pyrenäen bequem meistern. Markierte Radwege erschließen entlang der gesamten Küste die nähere Umgebung, Radwanderrouten verführen zu größeren Touren. Mountainbiker können sich auf rund 6300 km beschilderte Routen freuen. Sie sind nach Schwierigkeitsgraden farblich markiert. Über 120 solche Strecken für Mountainbiker (vélo tout terrain, kurz VTT) gibt es im Departement Lozère, darunter die große Überquerung des Zentralmassivs. Die 75 km vom Mont Lozère bis nach Ste-Enimie in der Tarn-Schlucht sind in knapp sechs, der 50 km lange Abschnitt von Ste-Enimie bis zum Mont Aigoual mit einem Höhenunterschied von mehr als 1000 m in knapp fünf Stunden zu schaffen (detaillierte Karten: chamina.com). In den Corbières ist eine 212 km lange VTT-Strecke durch die Weinberge in mehreren Etappen ausgeschildert, die zum Teil dem Weitwanderweg Sentier Cathare (sentiercathare.fr) entspricht.

Reiten

Die centres équestres der Küstenorte organisieren Strandritte, z. B. die Ranch Colorado (rond-point Ste-Marie | Tel. 04 68 73 58 18 | ranchelcoloradofree.fr) bei Canet-en-Roussillon. Ausflüge zu Pferd veranstaltet der Poney Club des Salines (Villeneuve-lès-Maguelone | Tel. 06 88 72 36 10 | Facebook: poneyclub.dessalines) bei Sète. Wenn du durch die Camargue galoppieren willst, bist du im Mas de l’Espiguette (route de l’Espiguette | Tel. 04 66 51 51 89 | masdelespiguette.com) bei Le-Grau-du-Roi gut aufgehoben. Ein 160 km langer Rundweg für Pferdewanderungen führt über vier Etappen von Florac über Meyrueis und Nissoulogres durch das Departement Lozère (lozere-tourisme.com/equitation).

Segeln & Windsurfen

Jeder Badeort mit Marina hat seine Segelschule mit Verleih, wo du Segeln, Windsurfen, Funboard- oder Wasserskifahren lernen kannst. Die Ausbildung ist seriös, mit staatlich geprüften Lehrern, die mitunter bekannte Profis oder gar Weltmeister sind: Form’Marine (20, rue Georges Braque | Collioure | Tel. 06 09 76 96 70 | form-marine.com); Le Central Windsurf (Plage des Pins | Argelès- sur-Mer | Tel. 07 50 60 57 61 | centralwindsurf.com); Centre nautique du Cap (Plage Richelieu | Cap d’Agde | Tel. 04 67 01 46 46 | centrenautique-capdagde.com); Centre Nautique (esplanade Jean Baumel | La Grande-Motte | Tel. 04 67 56 62 64 | ycgm.fr).

Tauchen

Tauchclubs mit diplomierten Lehrern gibt es in allen großen Badeorten. So hat allein Argelès-Plage fünf Clubs, die Lehrgänge und Tauchausflüge zu Wracks anbieten, z. B. Archipel Plongée (8, Résidence Les Villégiales du quai d’Honneur | esplanade du Nouveau Monde | Tel. 04 68 95 71 03 | archipelplongee.com). Mit einem Audioguide im Spezialschnorchel kannst du in Cerbère-Banyuls das einzige Meeresschutzgebiet der Côte Vermeille auf einem Sentier Sous-Marin (Juli/Aug. tgl. 12– 18 Uhr | Schnorchelset: 7 Euro, Pfad gratis | Plage de Peyrefite | ledepartement66.fr) entdecken. Rote Korallen, Neptungräser, Muscheln, Krustentiere und reviertreue Küstenfische wie der Zackenbarsch warten dort auf dich.

Wandern

Die urwüchsigen Landschaften der Cevennen und Causses, der Corbières und Haut-Languedoc, die Mittelmeerküste und die Pyrenäen sind Wanderland! Der Jakobsweg führt von Le Puyen-Velay in der Auvergne über Aubrac in der Lozère bis in die Pyrenäen und weiter zum nordspanischen Pilgerort Santiago de Compostela. Der Weg überschneidet sich zum Teil mit dem Fernwanderweg GR 70 auf den Spuren von Robert Louis Stevenson (gr70-stevenson.com). Ein herrlicher, 200 km langer Fernwanderweg ist der Sentier Cathare (lesentiercathare.com) zu den Katharerschlössern zwischen Port-la-Nouvelle und Foix. Du kannst aber auch auf eigene Faust die Region erkunden. Lass dich von occitane-rando.fr zu kürzeren oder längeren Touren inspirieren! Wer lieber in Begleitung wandert, findet dort auch einen Terminkalender mit Wanderevents. Mitten durch die amphibische Naturlandschaft der Camargue führen drei Naturlehrpfade, die am Centre du Scamandre von Vauvert beginnen. Das 146 ha große Naturschutzgebiet ist ein Paradies für Ibisse und Reiher (camarguegardoise.com).

Wintersport

Neun Skistationen warten von Weihnachten bis Ostern nur 50 km vom Mittelmeer entfernt in den Pyrénées- Orientales auf dich. Font-Romeu bildet gemeinsam mit Bolquère den größten Skizirkus der Pyrénées-Orientales. 41 Pisten schaffen ein 100 km langes Pistennetz, das 500 Schneekanonen schneesicher halten. Langläufer finden 106 km Loipe, Winterwanderer 22 markierte Wege. Noch größer ist das Angebot für nordischen Skisport auf dem Hochplateau des Capcir (1500–1900 m), wo ihr ein 130 km großes Loipennetz auf 15 Pisten entdecken könnt. Die Loipen eröffnen immer wieder tolle Ausblicke auf den Hauptkamm der Pyrenäen.

Mit Kindern unterwegs

Alle Strände sind bewacht und ausgerüstet mit allen erdenklichen Kindereinrichtungen.

Languedoc

Cactus Park Bessan

8 km nördlich von Agde sind hier Tausende von Kakteen aller Größen und im dazugehörigen Safaripark Hunderte von heimischen und exotischen Tieren zu bewundern. Chemin de la Turque | Juni-Aug. tgl. 10-20, April/Mai und Sept. 10-18.30, Feb./März und Okt. Sa/So 12-18 Uhr | 7 Euro, Kinder 5 Euro | cactuspark.fr

Espace Grand Bleu La Grande-Motte

Parc aquatique mit einem künstlichen Wildwasserfluss, Riesenwasserrutschen von 12 m Höhe und 18 m bzw. 48 m Länge, aber auch Schwimmschule, Sauna, Hamam und Jacuzzi. Sommer Mo-Fr 10-20, Sa/So 10-19, Winter im Innenbereich Sa/So 10-18 Uhr | 195, rue St-Louis | Sommer 9,80, Kinder 7,75, Winter 5,50, Kinder 3,90 Euro | www.ot-lagrandemotte.fr

Gouffre Géant de Cabrespine

Ein Ausflug in diese riesige Höhle ist nicht nur für Kinder ein Erlebnis. Der unterirdische Saal ist 220 m hoch, das Gestein leuchtet in allen Farben. Hobbyhöhlenforscher können an einer mehrstündigen Wanderung unter Tage einschließlich einer Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss teilnehmen (Anmeldung erforderlich unter Tel. 0467661111). Juli/Aug. tgl. 10-18.30, April-Juni und Sept./Okt. 10-12 und 14-17.30, Feb./März und Nov. 14-17.30 Uhr | 9,20 Euro, Kinder 5,90 Euro | www.grottes-de-france.com

Musée des Dinosaures Mèze

In dem 500000 m2 großen Park sind alle Dinos versammelt, die einst die Erde bevölkerten. Juli/Aug. tgl. 10-19, Feb.-Juni und Sept. 14-18, Okt.-Dez. 14-17 Uhr | 9,20 Euro, Kinder 7,20 Euro | www.musee-parc-dinosaures.com

Parc Zoologique de Lunaret

Mit Straßenbahn und Buszubringer bequem zu erreichen ist der 80 ha große Zoo von Montpellier mit gut 1500 Tieren, die Sie auf einem 11 km langen Weg durch das Gelände mit seinen beiden Teichen entdecken können. Das Gewächshaus Serre Amazonienne auf dem Zoogelände entführt in die Tier- und Pflanzenwelt am Amazonas. Sommer Di-So 10-18.30, sonst 9-17 Uhr | 50, avenue Agropolis | Eintritt frei, Gewächshaus 6,50, Kinder 3 Euro | zoo.montpellier.fr

Roussillon

Les Aigles de Valmy

Zweimal täglich erlebt man das faszinierende Schauspiel frei fliegender Adler und anderer Raubvögel. Vorführungen Juli/Aug. tgl. 14.30 und 16.45, April-Juni und Sept.-Nov. Di-Do und So 15 Uhr | Château de Valmy bei Argelès-sur-Mer | 8,50 Euro, Kinder 6,50 Euro | www.lesaiglesdevalmy.com

Dinosauria

Rund um Espéraza im Tal der Aude 10 km nördlich von Quillan haben Archäologen Tausende von Dinosaurierknochen gefunden. In einem 45 m langen Saal können Kinder und Erwachsene die Geschichte der letzten 4 Mrd. Jahre auf der Erde mit Saurierskeletten, einem Gewächshaus und einem Forschungslabor nachvollziehen. Juli/Aug. tgl. 10-19, Feb.-Juni und Sept./Okt. 10.30-12.30 und 13.30-17.30, Nov.-Jan. Mo-Sa 13.30-17.30 Uhr | 8,70 Euro, Kinder 6,20 Euro | www.dinosauria.org

Mont O Z'Arbres Prats-de-Mollo

Ein toller Abenteuerpark in der Bergwelt von Vallespir - Große und Kleine können sich auf Hängebrücken oder Seilen von Baum zu Baum hangeln und an einem Felsen unter fachkundiger Aufsicht klettern üben. Naturfreunde entdecken auf einem botanischen Wanderpfad rund 50 Baumarten. Zum Picknicken lädt ein Grillplatz ein. April-Nov. tgl. 9.30-19.30, Sommer bis 20.30 Uhr | La Preste | 23 Euro, Jugendliche ab 1,40 m 21 Euro, Kinder 17 Euro | www.montozarbres.com

Port miniature Argelès-Plage

Der Minihafen befindet sich im Freizeitgelände Espace Loisirs, wo es noch zahlreiche andere Aktivitäten für Kinder und Jugendliche gibt - einen Wasserpark mit Kanufahrten etwa, einen parcours acrobatique zum Klettern, eine Kartrennbahn für Kinder ab vier sowie Minigolf- und Bowlinganlagen. Juli/Aug. tgl. 11-22, April-Juni und Sept. 14-18 Uhr | 5, impasse Copernic | je nach Aktivität ab 4,50 Euro, günstige Familientickets | www.espace-loisirs-nature.com

Réserve Africaine Sigean

Auf einem rund 3 km2 großen Gelände, das mit niedrigem Buschwerk, verdorrtem Gras und Wassertümpeln fast wie afrikanische Steppe wirkt, tummeln sich rund 3800 Tiere. Sie fahren mit dem Auto im Schritttempo durch den weitläufigen Tierpark und können Antilopen, Flusspferde, Geparden, Giraffen, Löwen und viele andere Tierarten aus der Nähe beobachten. Einen Teil des Geländes kann man zu Fuß erkunden, dort leben die Tiere in großen Gehegen. Sommer tgl. 9-18.30, sonst 9-16 Uhr | 28 Euro, Kinder 21 Euro | www.reserveafricainesigean.fr

Cevennen

Lac de Villefort

Der Stausee in der Lozère hat einen schön angelegten, im Sommer überwachten Strand und bietet nicht nur auf dem Wasser (Windsurfen, Tretboot, Kanu oder Segeln) jede Menge sportliche Aktivitäten. Auch Ausflüge in Höhlen, Canyoning in den Schluchten von Chassezac oder die Via Ferrata, der Kletterpfad hoch über dem See, versprechen Abenteuer. April-Okt. | Grandeur Nature | Villefort | Tel. 0466468062 | grandeurnature48.com

Musée du Bonbon Haribo in Uzès

Mit den Gummibärchen hat 1922 alles angefangen. Mit schwarzer Lakritze und bunten Farben und Formen ist Haribo eines der beliebtesten deutsch-französischen Unternehmen geworden. Für das Museum - eingerichtet wurde es vom deutschen Haribo-Gründer Hans Riegel in der ehemaligen Ricqlès-Fabrik in Uzès - sollten Sie mindestens 75 Minuten einplanen. Sie sehen dabei auch, wie die Süßigkeiten hergestellt werden. Di-So 10-13 und 14-18, Juli/Aug. tgl. 10-19 Uhr | Pont-Charrettes | 7 Euro, Kinder (5-15 J.) 4 Euro | www.museeharibo.fr

Réserve des Bisons d'Europe Ste-Eulalie

Nahezu wild leben etwa 40 Wisente in diesem 17 ha großen Reservat. Die Tiere finden hier ideale Bedingungen vor, die Winter sind streng, die Sommer heiß. Außer zu Fuß auf einem 1 km langen Pfad können Sie die Wisente auch per Kutschfahrt und mit Führer besuchen, im Winter mit Pferdeschlitten. Sommer tgl. 10-18, sonst 10-16 bzw. 17 Uhr | 6 Euro, Kinder (3-11 J.) 4 Euro, mit Kutschfahrt 13/7 Euro, mit Schlittenfahrt im Winter 15,50/8,50 Euro | www.bisoneurope.com

Le Train à Vapeur des Cévennes

Unter Dampf zuckelt der Oldtimerzug über Viadukte und durch Tunnel zwischen Anduze und St-Jean-du-Gard, eine Strecke von ungefähr 15 km. Der Zug hält in der Bambouseraie de Prafrance (März-Nov. tgl. 9.30 Uhr-Sonnenuntergang | Générargues | 8,60 Euro, Kinder bis 12 J. 5,10 Euro | www.bambouseraie.net), die mit ihrem Bambuswald und ihrem asiatischen Dorf auch für Kinder interessant ist. Sie können dort aussteigen und später weiterfahren. April-Mitte Sept. tgl., Mitte Sept.-Okt. Di-So ab Anduze 9.30, 11.30, 15 und 17 Uhr | Hin- und Rückfahrt 14 Euro, Kinder (4-12 J.) 9 Euro | www.trainavapeur.com

Sehenswertes

Der Canal du Midi verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer und gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten im Languedoc-Roussillon. Er wurde im 17. Jahrhundert errichtet, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und beeindruckt Urlauber im Languedoc-Roussillon mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten an seinen Ufern. Besichtigen sollten Reisende außerdem den Place de la Comedié und die imposanten Bauwerke in Montpellier, der Hauptstadt des Languedoc-Roussillon.

Freizeit

Bei einer Reise in das Languedoc-Roussillon profitieren Urlauber von dem großartigen Freizeitangebot in der Region: Sport im Wasser oder in der Natur, Shopping oder Sightseeing - das Languedoc-Roussillon gilt als eines der vielfältigsten Reiseziele in ganz Frankreich. Bei einem Aufenthalt in Montpellier oder Béziers haben Reisende die Möglichkeit, die Freizeit individuell zu gestalten und eindrucksvolle Ausflugsziele wie die Cevennen im Languedoc-Roussillon bequem zu erreichen.

Übernachten

Urlauber haben im Languedoc-Roussillon die freie Auswahl, ob sie ein modernes Strandhotel zum Übernachten oder Camping bevorzugen. Darüber hinaus können Reisende in den Städten ein erstklassiges Hotel im Languedoc-Roussillon wählen und problemlos und komfortabel die wichtigsten Attraktionen besichtigen. Reizvoll ist es auch, eine Unterkunft an den Cevennen oder den Pyrenäen zu buchen und beim Urlaub im Languedoc-Roussillon den Ausblick auf Meer und Berge zu bewundern.

Am Abend

In der vielfältigen Küche des Languedoc-Roussillon stoßen Reisende unter anderem auf traditionell zubereitete Meeresfrüchte und schmackhaften Käse. Beim Essen im Languedoc-Roussillon macht sich zudem die Nähe zum spanischen Katalonien bemerkbar - und natürlich genießen Urlauber beim Ausblick auf die ansehnlichen Weinberge die Weine aus der Region. Zum Ausgehen im Languedoc-Roussillon eignen sich sowohl Großstädte wie Montpellier als auch die charmanten Küstenstädte mit ihren gemütlichen Bars.