Lake District Essen & Trinken

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In diesem kleinen Café fühlen Sie sich wie im Wohnzimmer Ihrer Oma. Es gibt Kuchen, Sandwiches, Suppen und cream tea mit scones und clotted cream, fast alles mit Produkten aus der Region. Bei schö…
Jeder Teller ein Kunstwerk: Fisch, Fleisch und aufwendige Desserts kommen in diesem Restaurant lecker zubereitet und aufwendig garniert auf den Tisch.
Was in diesem Pub auf den Tisch kommt, ist deftig: Lamm, fish & chips und gehaltvolle Desserts wie Brownies. Gut, dass man mit einem echten Coniston Ale nachspülen kann – das in mehreren Varianten…
Gleich neben der Brücke finden Sie das perfekte Dorfessen: leckere Torten, tolle Sandwiches, alles aus regionaler Herstellung, viele Gerichte auch vegan und glutenfrei. Draußen kann man in einem…
Platz nehmen und aufs Wasser schauen – oder auf die Boote, die hier ständig abund anlegen. Das Café hat die perfekte Lage direkt am Ufer des Coniston Water, es gibt lauter leckere Kleingkeiten, u…
Ein schickes kleines Café mit Streetfood: Von Burgern über Salate bis zu Sandwiches bekommen Sie hier viele Kleinigkeiten, alles frisch zubereitet mit lokalen Produkten.
Die Jakobsmuscheln sind ein Gedicht, von der Hirschkeule werden Sie noch am nächsten Tag schwärmen – egal, was Sie in diesem erstklassigen Restaurant bestellen, alles erinnert an feine franzö…
Pilzrisotto, Seeteufel oder Steak? Sie haben vielleicht viele Gerichte dieses modernen Restaurants schon mal irgendwo gegessen – wer weiß aber, ob so aufwendig angerichtet wie hier. Britische Kü…
Modernes Café mit tollen Kaffeespezialitäten und einer auf regionale und Bioprodukte ausgelegten kleinen Speisekarte.
Kevin Tickle ist Cumbrian und Koch – beides aus Überzeugung. Er serviert jahreszeitengerechte, fein aufeinander abgestimmte anglofranzösische Menüs aus lokalen Produkten. Kräuter und Gemüse…
Viel Fisch bekommen Sie hier in einem der ältesten Gasthäuser des Lake Districts nicht, dafür aber saftige Steaks und auch das eine oder andere vegetarische Gericht.
Kuchen, Sandwiches und ein ausgezeichnetes englisches Frühstück gibt es im Café dieser Farm.
Wenn Sie gern Menschen beobachten, ist dies Ihr Platz: Dieses kleine, unscheinbare Café in der Fußgängerzone serviert leckere Espressodrinks, diverse Kuchen und kleine Snacks – auch draußen mit…
Im schönen Glenridding Hotel (36 Zi.) wartet diese exzellente, fast großstädtische moderne Bar mit leckeren kleinen Gerichten (britische Küche) auf, alles sehr aufwendig angerichtet.
Das Restaurant "Westmorland Hotel" befindet sich in einem Hotel. Kinder sind hier gerne gesehen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein…
Kinder sind hier gerne gesehen. Für Übernachtungen stehen Gästezimmer bereit. Der Küchenstil des Lokals ist international. Mo - So: 08:00 Uhr - 00:00 Uhr
Das Restaurant "Highfield Hotel" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es werden EC- und…
Das Restaurant "Dale Head Hall" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es werden EC- und…

Essen & Trinken

Vergessen Sie es! Die britische Küche hat sich radikal gewandelt. Regionale Produkte, Biogemüse – schonend gegart –, dazu stets ein passender Wein: Das sind die Eckdaten des modernen Speiseplans auf der Insel. Made in Britain heißt es bis heute in vielen Bereichen, und das gilt auch schon lange für Lebensmittel. Die Briten waren weit vorn, was die Rückbesinnung auf regionale Produkte angeht. Exzellentes Fleisch landet heute auf dem Teller, frischer Fisch, außerdem knackiges Gemüse. Sicher, Sie finden nach wie vor nach Frittierfett riechende fish & chips- Buden oder schmuddelige Hamburgerläden an der Schnellstraße. Es war aber noch nie so leicht wie heute, diesen aus dem Weg zu gehen.

Typisch für den Lake District ist angesichts der Masse an Schafen das Lammfleisch. Auch Steaks und Würste kommen auf den Tisch. Eines gibt es übrigens fast nie: Minzsauce. Die gehört bestenfalls zum Sonntagsbraten, den die Briten zelebrieren und der sonntags auch in vielen Pubs erhältlich ist – nur echt mit gedünstetem Gemüse, Kartoffeln oder Kartoffelbrei und einem Yorkshire pudding. Letzterer ist eine Art sehr leichter Muffin aus Milch, Eiern und Mehl, etwa vergleichbar mit einer zu harten Blätterteigpastete.

Das Erstaunliche ist: Der Lake District ist zugleich ein Paradies für Vegetarier, Veganer und Allergiker. Es gibt zwar nur sehr wenige Restaurants, die ausschließlich fleischloses Essen servieren. Dafür haben nahezu alle anderen auch immer vegetarische und vegane Gerichte auf der Karte. Auch auf gluten-, nuss- und laktosefreie Kost sind viele Restaurants eingerichtet, genauso wie auf andere Allergien. Spezielle Ernährungsmethoden sind in England Alltag geworden – einem Land, in dem auf jedem Nahrungsprodukt längst die sogenannte Lebensmittelampel prangt, die Auskunft über Kalorien, Fett und andere Nährstoffe gibt. Eine andere Skala hängt an jedem Restaurant an der Tür: Das Food Hygiene Rating, bei dem Behörden einen bis fünf Sterne für die hygienischen Verhältnisse des Lokals vergeben. Fünf bedeutet so etwas wie klinisch rein, bei einem oder zwei Sternen ziehen Sie am besten schnell weiter.

Zumindest in Hotels und Pensionen beginnt der Tag mit einem üppigen Frühstück. Aufschnitt kennen nur die wenigsten, dafür gibt es fast immer warme Gerichte: Eier (gerührt, gebraten oder pochiert), Schinken, Bohnen in Tomatensauce, Würstchen und Kartoffelrösti. In besseren Hotels können Sie oft auch spezielle Frühstücksgerichte bestellen, etwa Eggs Benedict, bei denen ein englischer Muffin (vergleichbar etwa mit den deutschen „Toasties“) mit angebratenem Schinken und einem pochierten Ei belegt wird, übergossen mit Sauce Hollandaise.

Cornflakes, Müsli und Joghurt gehören zum Frühstück, ebenso frisches Obst, Orangensaft und Orangenmarmelade. Eine Innovation für britische Verhältnisse erobert vom Lake District aus gerade ganz England: Quark – bislang war er auf der Insel unüblich.

Mittags begnügen sich die Engländer meist mit einem Sandwich oder einem Salat. Probieren Sie Sandwiches, Wraps oder Salate der Marks & Spencer-Supermärkte – die sind so aufwendig zubereitet, dass Sie sie in dieser Qualität kaum in einem Restaurant finden werden. Kaffeetrinken in England ist inzwischen eine wahre Freude geworden. Coffeeshopketten wie Costa, Caffè Nero und Starbucks haben Großbritannien geradezu überschwemmt mit leckeren Espressogetränken, heute hat fast jeder Pub eine teure Maschine für Latte Macchiato & Co. hinter dem Tresen stehen. Dennoch bestimmt auch der Tee nach wie vor den Alltag – morgens gibt es üblicherweise eine deftige Assam-Mischung, zum Nachmittagstee gehört eine Tasse feiner Earl Grey.

Vor allem in guten Hotels trinkt man am Nachmittag auf der Terrasse gern ein Glas Pimm’s and Lemonade. Dieses urbritische Sommergetränk besteht aus einer Art Kräuterlikör, der mit Obst, Gurke und Eiswürfeln bestückt und anschließend mit Zitronenbrause aufgeschüttet wird. Wein ist längst auch im Lake District der ständige Begleiter des Abendessens, meist kommt er aus Frankreich oder Übersee, häufig aus Australien, Chile oder den USA.

Die Whiskyauswahl ist durch die Nähe zu Schottland erstaunlich reichhaltig. Der moderne Brite aber hat längst die Tradition des Gintrinkens wiederaufleben lassen. Selbst in einfachen Kneipen finden Sie oft ein ausgezeichnetes Angebot – auch Sorten aus dem Lake District selbst, etwa The Lakes, geschmacklich etwas leichter, und Bedrock, ein sehr edler, komplexer Gin.

Standardgetränk im Pub ist früher wie heute Bier, und zwar das pint (0,568 l), randvoll geschenkt und ohne Schaumkrone. Das hat den Hintergrund, dass das Glas meist genau diese Menge fasst. Wer ein pint verkauft, muss es auch vollschenken, so die traditionelle Ansicht. Übrigens holen Sie sich das pint selbst am Tresen und bezahlen es gleich dort – Trinkgeld gibt es im Pub nicht. Unterschieden wird zwischen hellen (Lager und Pils), rötlichen (Ale, Bitter) und dunklen Bieren (Stout). Wobei ein Bitter meist bei Kellertemperatur ohne Kohlensäure gezapft wird und für den im Ausland zu Unrecht schlechten Ruf der britischen Biere verantwortlich ist. Es gibt allein mehr als ein Dutzend Brauereien im Lake District, unter anderem Hawkshead, Keswick Brewing und Jennings. Sie finden zumindest einige der Biersorten in fast jedem Pub des Nationalparks.

Special Spezialitäten

Cream tea

Am Nachmittag gehört zum Tee ein scone (eine Mischung aus Brötchen und Kuchen), der mit clotted cream (geschlagenem Rahm) und roter Marmelade bestrichen wird. Gibt es auch als afternoon tea – dann zusätzlich mit Sandwiches und einem Glas Champagner

Cumberland sausage

Diese Bratwurst aus grobem Schweinefleisch kann bis zu einem halben Meter lang sein und wird deswegen zu einer Spirale gerollt. Ein paar Kräuter und vor allem Pfeffer geben ihr Geschmack, Zusatzstoffe sind nicht erlaubt 

Gingerbread

Gewürze aus aller Welt wurden in den Häfen Cumbrias angelandet. Was gibt es Besseres, als mit ihnen zu kochen und zu backen? In Grasmere ist daraus das gingerbread entstanden, ein keksähnliches Gebäck, geschmacksintensiv wie eine Portion Curry

Herdwick lamb

Diese Lämmer wachsen aufgrund der Witterung nicht so schnell wie im Süden des Landes. Feinschmecker behaupten, dies mache ihr Fleisch besonders aromatisch

Kendal mint cake

Diese Pfefferminztafeln sind im Lake District traditionell Verpflegung von Bergsteigern. Man muss den sehr intensiven Geschmack allerdings schon mögen, um dieser Tradition zu folgen

Rum butter

Butter mit Rum gemischt, ein Brauch aus der Zeit, als über die Häfen Cumbrias massenweise Rum importiert wurde

Salt marsh lamb

eine besondere Art Lamm, die im Süden Cumbrias an der Küste weidet und deswegen viel Seegras und andere spezielle Pflanzen frisst. Das verleiht dem Fleisch eine spezielle Note

Sticky toffee pudding

halb Kuchen, halb Pudding, getränkt in Karamellsauce. Wenn Ihr Magen noch nicht voll ist, nach diesem Dessert ist er es garantiert. Diese typisch englische Süßspeise stammt ursprünglich aus dem Lake District