Kuba Essen & Trinken

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Das Restaurant bietet eine Terrasse mit herrlichem Blick auf die Bucht, und einheimische sowie internationale Küche: Der restaurierte Yachtclub ist wieder eine exklusive Adresse.
In diesem Restaurant speist man wie in einer Kunstgalerie für junge kubanische Künstler. Kreativ ist auch die Küche, wie Vorspeisen wie z.B. "malangitas" mit Honig als Dip (Malanga ist eine Art…
Ja, der Name hat mit dem Hamburger Fußballverein zu tun! Ein heimgekehrter Fan hielt es für ein gutes Omen, sein ungewöhnliches Restaurant so zu benennen. Viel kreative Kochleistung für wenig Geld…
Paladar mit kleinem Vorgarten, in dem man formvollendet mit ebenso köstlichen wie günstigen Tagesgerichten verwöhnt wird.
Die gut besuchte Galeriekneipe befindet sich in einem Haus aus dem 19. Jh und bietet günstige Speisen.
Privates Restaurant eines Spitzenkochs. Ob Austerncocktail oder Kalebassencreme - schon die Vorspeisen sind ein Gedicht.
In diesem Restaurant im Parque Josone gibt es guten Lobster.
Im Stil einer spanischen Taverne wurde dieses Restaurant gestaltet, das mit spanischer Küche lockt. Ein Magnet sind die abendlichen Flamenco-Darbietungen.
In dem schicken Café finden regelmäßig Tanzshows statt, danach ist die Tanzfläche für Zuschauer geöffnet.
Das teils japanisch angelegte Gartenlokal ist einem Restaurant angeschlossen. Es liegt direkt am Meer und ist ein beliebter Treffpunkt leidenschaftlicher Salsatänzer.
Der Betreiber, ein Zuckerbäcker und Jurist (aus dem Salzburger Land) lockt mit süßen Sissi- und Mozart-Reminiszenzen, Wiener Schnitzel und Gulasch.
Das zurzeit wohl atemberaubendste Restaurant Kubas: erbaut in den Ästen eines Baumes mit Blick auf die Kalkberge.
Seit hier Teile des Films "Fresa y chocolate" ("Erdbeer und Schokolade") gedreht wurden, ist dieser paladar häufig ausgebucht.
"Tankstelle" für Schokolodenfans am neuen Boulevard Baracoas. Fotos im Laden dokumentieren die Kakaoverarbeitung.
Szenetreffpunkt für Taco-Liebhaber und Freunde frischer (Meeresfrüchte-)Küche wie Ceviche
Benannt nach dem Olympioniken Roberto Ojeda "Waco", der im Ruder-Doppelzweier 1992 in Barcelona auf den 5. Platz kam, würde das private Restaurant wohl Gold erhalten - so beliebt ist es.
Angesagte Adresse für Anspruchsvolle mit Bucht-Blick und Spitzenküche. Gäste sitzen drinnen, auf der Terrasse oder unter Bananenstauden im Garten.
Familiärer Biergarten.

Essen & Trinken

Bars wie in den Twenties

Eine Limette, sechs frische Minzeblätter, ein Teelöffel Zucker, zwei Zentiliter Rum, Sodawasser, ein Minzezweig: Fertig ist Kubas Nationalgetränk, der Mojito. Oder wie wär’s mit einem zartgrünen Daiquirí aus Zuckerrohrsirup, Rum und Limonensaft, wie ihn Ernest Hemingway so geliebt hat? Oder mit einem Mary Pickford, einem Havanna-Spezial, einem Canchanchara und einem Cuba libre? Dazu gehört die Atmosphäre einer Bar aus Havannas berühmt-berüchtigten 1920er- und 1930er-Jahren, als die US-Mafiosi Al Capone und Meyer Lansky auf Kuba weilten und dann auch der trinkfreudige Ernest Hemingway. Die Cocktailbars zehren heute wieder von der legendenumwobenen Zeit der Prohibition (Verbot von Alkoholherstellung und -konsum 1920–33) in den USA. Damals war Kuba die einzig legale und dazu noch schön tropische Tankstelle für Trinklustige und Drehscheibe des Alkoholgeschäfts.

Gebranntes und Gepresstes

Ob Cuba libre, Mojito oder Daiquirí: Zum Mixen nimmt man weißen Rum, der fünf oder mehr Jahre in Eichenholzfässern gereift ist. Mit höherem Alter weist er eine dunklere Farbe auf und wird añejo genannt. Den Rum genießt man pur (seco) oder on the rocks (con hielo). Der bekannteste Rum der Welt kommt ursprünglich aus Kuba: Bacardí. Unvergessen blieb der Havanna-Club, in dem sich US-Geschäftsleute trafen und die Rumbrenner-Dynastie Bacardí Rum ausschenkte. Nach der Revolution flohen die Bacardís nach Puerto Rico, dennoch pflegt Kuba das Erbe seiner berühmtesten Exilantenfamilie. Verewigt wurde der Name „Havana Club“ vor allem im Rum des revolutionären Kubas. Biertrinker können unter mehreren Sorten wählen. Erfrischend wie ein leichtes Pils ist z. B. das Cristal. Kaffeetrinker sollten den café cubano probieren, der in kleinen Tassen schwarz und gezuckert serviert wird. Guarapo heißt der trübe, leicht süße, ausgepresste Saft des Zuckerrohrs. Er ist trotz seiner Süße erfrischend. Ein Genuss sind die frisch gepressten Säfte aus Tropenfrüchte wie Ananas, Mango, Papaya, Guave, Zitrone bzw. Limone, Apfelsine und Grapefruit.

"Privat" Essen

Mitunter ist das Thema „Essen“ noch von einer schlechten Versorgungslage überschattet. Wundere dich also nicht, wenn es in Restaurants nur eine kleine Speisenauswahl gibt oder auf der Karte angebotene „im Moment“ nicht zu haben sind. Besser sieht es in den privaten Restaurants und paladares aus – so hießen die ersten privaten Restaurants, heute nennt man nur noch kleinere und einfachere Restaurants so. Die Köche beziehen heute Frisches von ihren eigenen Lieferanten, kaufen auf den Märkten oder auf Vorrat (Importware) in Havannas Diplomatenmärkten. Mitunter verkaufen die Bauern auch billig Gemüse, Obst oder Käse am Straßenrand! Übrigens: Wenn man dir als Gast in einer casa particular die Zubereitung von Hauptmahlzeiten anbietet, ist das mehr als nur Höflichkeit. Die Gastwirte zahlen für das Recht der Beköstigung hohe Steuern. Wenn du annimmst, ist also sowohl deinem Hunger als auch deinen Gastgebern geholfen. Melde aber deine Wünsche rechtzeitig an, denn manche Zutat muss erst noch besorgt werden.

Kubanische Hausmannkost

Abgesehen von Havannas ehrgeiziger neuer Gastroszene ist das Angebot in den Restaurants eher rustikal. Typische Beilage ist Reis mit schwarzen Bohnen, arroz moro. In Suppen und als Beilage werden häufig auch gekochte Süßkartoffel (boniato), Jams- (ñame) oder Maniokwurzel (yuca) gereicht. Kochbananen (plátanos) werden oft als frittierte Scheiben zu Fisch und Fleisch serviert. Suppen gehören zur traditionellen kubanischen Küche, die stark spanisch-maurisch beeinflusst ist. Ein ursprünglich spanischer „Klassiker“ ist die sopa de ajo, eine einfache, aber köstliche Knoblauchsuppe.

Meeresfrüchte

Die größten Delikatessen sind natürlich Meeresfrüchte wie z. B. Langusten, an denen zumindest in den Hotels kein Mangel herrscht. Fisch wird gekocht (hervido), gebraten (asado), auf Pizza und in Teigbällchen verbacken oder als salpicón (Salat) gereicht. Vorsicht ist geboten in weniger frequentierten staatlichen Restaurants an den Autobahnen oder an den Stränden. Sie haben zwar die Lizenz zum Verkauf von Langusten und anderen Meeresfrüchten, aber die Ware wird hier wegen der spärlichen Kundschaft meist länger in Kühltruhen gelagert – und deren Stromversorgung ist auf Kuba so unsicher wie das Wetter zur Hurrikanzeit: Der Strom fällt aus, und der Inhalt taut ab; der Strom geht wieder an, und der Inhalt friert wieder ein. Das ist nicht förderlich für die Bekömmlichkeit der Lebensmittel. In privaten Restaurants sind Langusten meist frisch und preiswert. Die wahre Kunst der Zubereitung (so, dass das Fleisch noch saftig bleibt) beherrschen allerdings eher die Köche besserer Restaurants.

Zum guten Schluss

Magenverstimmungen rühren auf Kuba meist von verdorbenen Meeresfrüchten her und weniger von unsauberem Wasser. Trotzdem vorbeugen: bei Getränken mit Wasser agua sana (sauberes Wasser) verlangen, Eiswürfel und Salate meiden. Bei besseren Restaurants gilt: Der Gast wartet am Eingang, bis ein Kellner ihn zu einem freien Tisch führt. Eine Reservierung ist meist nicht nötig.

Spezialitäten

Vorspeisen

Sopa de vegetales

einfache Suppe aus verschiedenen Gemüsesorten

Ensalada de camarones

Shrimps-Cocktail mit roter Sauce

Mariquitas con mojo de ajo

Kochbananen-Chips mit Knoblauchsauce

Hauptgerichte

Pollo frito a la criolla

frittierte, vorher marinierte und in Mehl panierte Hähnchenteile

Potaje de frijoles negros

Eintopf von schwarzen Bohnen mit Speck, Chorizo- und Kartoffelstücken, Knoblauch, Tomatenmark und Zwiebeln, gewürzt mit Oregano und Kümmel

Ropa vieja

(„alte Klamotten“) in Stücke gerupftes, weiches Rindfleisch in einer würzigen Sauce zu weißem Reis

Carne asada

geschmortes Fleisch, meist mit Möhren, Knoblauch, Zwiebel, Porree und Tomate, gewürzt mit Oregano und Lorbeer

Desserts

Flan

im Wasserbad gegarter kleiner Pudding aus zuckriger Eiercreme in karamellisiertem Zucker

Señoritas

mit Vanillecreme gefüllte Blätterteigschnitten

Pastelitos

mit Guave oder anderen tropischen Früchten gefüllte Pastetchen

Coquito blanco

süße Nachspeise aus Kokosnussfleisch

Getränke

Limonada natural

der Saft einer Limone, mit Wasser und Eis aufgefüllt

Batida de fruta

Saft von frisch gepressten Früchten mit Milch und zerstoßenem Eis

Tucola

die kubanische Variante der Coca-Cola