Kuba Alle

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Eine kleine Bühne, die Wände voller Fotos, ein paar Sitze für Freunde: Genau wie dieses kleine Museum sah die originale Casa de la Trova aus, bevor sie für Touristen in den kleinen (jetzt…
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Che & Co.

Unglaublich, was die Kubaner so alles aus Holz, Muscheln, Sisal, Stoff und sogar aus Getränkedosen zaubern: blecherne kleine Oldtimer, Umhängetaschen, kreolische Puppen, Schmuck in den verwegensten Variationen und Reproduktionen alter spanischer Segelschiffe in Modellgröße – von den Häkelarbeiten, Strohhüten und -taschen mal ganz abgesehen. Dazu plünderte der Staat für die Che-Guevara-Fans in aller Welt die Archive und bietet das Konterfei des Revolutionärs auf T-Shirts, Postkarten, in Bildbänden, auf Buchstützen und sogar auf Hosenträgern an.

Luftig und leicht

Immer gut angezogen ist Mann mit der guayabera! Das leichte Kurzarmhemd, das fast jeder Kubaner in seinem Schrank hat, besitzt vier Taschen und wird wie eine Jacke über der  Hose getragen. In bester Qualität gibt es die Hemden bei El Quitrín in Havanna (Obispo 163, zw. Mercaderes und San Ignacio) oder in Varadero (Av.1ra).

Kunst vom Künstler

Kuba liebt und fördert Künstler wie kaum ein anderes Land. So mancher pintor (Maler) ist z. B. im Mercado Artesanal des Centro Cultural Antiguos Almacenes de Depósito San José am alten Hafen von Havanna auch persönlich anzutreffen. Dort gibt es auch gleich ein Büro des Registro Nacional de Bienes Culturales, in dem dir eine Genehmigung (autorización) für die Ausfuhr (Pflicht ab einer Bildgröße von 50 x 50 cm) abgestempelt wird. In manchen Galerien wie der Galeria Habana (Mo–Fr 10–16, Sa 10–13 Uhr | Havanna | Línea Nr. 460) gibt’s die Bescheinigung beim Kauf gleich dazu.

Achtung, Ohrwürmer

Du willst den Sound Kubas mit nach Hause nehmen? Dann brauchst du nicht lange zu suchen. Die in Cafés, Bars oder in einer Casa de la Trova spielenden Bands bieten ihre Musik oft nach dem Konzert als CD zum Verkauf, auf Wunsch auch signiert. Qualitativ besser sind die in den staatlichen Egrem-Studios produzierten Scheiben. Eine gute Auswahl führen die ARTEX- Läden. Angesagte Hitproduzenten sind u. a. Los Van Van und Manolito (Salsa) sowie Gente de la Zona (Reggaeton). Mehr Künstlerinfos (mit Onlinemusik): egrem.com.cu

Flüssiges Gold

Der Rum der Zuckerinsel Kuba, ob Ron Mulata (mulata.de), Ron Varadero, Ron Santiago de Cuba, Ron Caney (roncaney.de) oder Havana Club (havanaclub.com), ist für seine hervorragende Qualität weltberühmt. Es gilt die Regel: je länger im Holzfass gereift, desto feiner – und teurer ist das Stöffchen. So ein Rum schimmert dann goldbraun und heißt Gran Reserva; getrunken wird er dann pur oder mit Eis. Dreijährig und weiß würzt er die diversen Cocktails.

Blauer Dunst

Die berühmteste kubanische Zigarrenkreation ist die Cohiba – 1964 von Fidel Castro benannt nach dem Rauchritual der Ureinwohner. Er selbst rauchte Cohibas im Format Lucero, Che Guevara hingegen Montecristos Nr. 4. Vorsicht bei Angeboten auf der Straße: Fast immer handelt es sich um Fälschungen. Für die Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren benötigt man die Kaufbelege des Geschäfts in Original und Kopie (für den Zollbeamten); außerdem müssen die Zigarren originalverpackt und mit holografischem Stempel versehen sein.

Essen & Trinken

Bars wie in den Twenties

Eine Limette, sechs frische Minzeblätter, ein Teelöffel Zucker, zwei Zentiliter Rum, Sodawasser, ein Minzezweig: Fertig ist Kubas Nationalgetränk, der Mojito. Oder wie wär’s mit einem zartgrünen Daiquirí aus Zuckerrohrsirup, Rum und Limonensaft, wie ihn Ernest Hemingway so geliebt hat? Oder mit einem Mary Pickford, einem Havanna-Spezial, einem Canchanchara und einem Cuba libre? Dazu gehört die Atmosphäre einer Bar aus Havannas berühmt-berüchtigten 1920er- und 1930er-Jahren, als die US-Mafiosi Al Capone und Meyer Lansky auf Kuba weilten und dann auch der trinkfreudige Ernest Hemingway. Die Cocktailbars zehren heute wieder von der legendenumwobenen Zeit der Prohibition (Verbot von Alkoholherstellung und -konsum 1920–33) in den USA. Damals war Kuba die einzig legale und dazu noch schön tropische Tankstelle für Trinklustige und Drehscheibe des Alkoholgeschäfts.

Gebranntes und Gepresstes

Ob Cuba libre, Mojito oder Daiquirí: Zum Mixen nimmt man weißen Rum, der fünf oder mehr Jahre in Eichenholzfässern gereift ist. Mit höherem Alter weist er eine dunklere Farbe auf und wird añejo genannt. Den Rum genießt man pur (seco) oder on the rocks (con hielo). Der bekannteste Rum der Welt kommt ursprünglich aus Kuba: Bacardí. Unvergessen blieb der Havanna-Club, in dem sich US-Geschäftsleute trafen und die Rumbrenner-Dynastie Bacardí Rum ausschenkte. Nach der Revolution flohen die Bacardís nach Puerto Rico, dennoch pflegt Kuba das Erbe seiner berühmtesten Exilantenfamilie. Verewigt wurde der Name „Havana Club“ vor allem im Rum des revolutionären Kubas. Biertrinker können unter mehreren Sorten wählen. Erfrischend wie ein leichtes Pils ist z. B. das Cristal. Kaffeetrinker sollten den café cubano probieren, der in kleinen Tassen schwarz und gezuckert serviert wird. Guarapo heißt der trübe, leicht süße, ausgepresste Saft des Zuckerrohrs. Er ist trotz seiner Süße erfrischend. Ein Genuss sind die frisch gepressten Säfte aus Tropenfrüchte wie Ananas, Mango, Papaya, Guave, Zitrone bzw. Limone, Apfelsine und Grapefruit.

"Privat" Essen

Mitunter ist das Thema „Essen“ noch von einer schlechten Versorgungslage überschattet. Wundere dich also nicht, wenn es in Restaurants nur eine kleine Speisenauswahl gibt oder auf der Karte angebotene „im Moment“ nicht zu haben sind. Besser sieht es in den privaten Restaurants und paladares aus – so hießen die ersten privaten Restaurants, heute nennt man nur noch kleinere und einfachere Restaurants so. Die Köche beziehen heute Frisches von ihren eigenen Lieferanten, kaufen auf den Märkten oder auf Vorrat (Importware) in Havannas Diplomatenmärkten. Mitunter verkaufen die Bauern auch billig Gemüse, Obst oder Käse am Straßenrand! Übrigens: Wenn man dir als Gast in einer casa particular die Zubereitung von Hauptmahlzeiten anbietet, ist das mehr als nur Höflichkeit. Die Gastwirte zahlen für das Recht der Beköstigung hohe Steuern. Wenn du annimmst, ist also sowohl deinem Hunger als auch deinen Gastgebern geholfen. Melde aber deine Wünsche rechtzeitig an, denn manche Zutat muss erst noch besorgt werden.

Kubanische Hausmannkost

Abgesehen von Havannas ehrgeiziger neuer Gastroszene ist das Angebot in den Restaurants eher rustikal. Typische Beilage ist Reis mit schwarzen Bohnen, arroz moro. In Suppen und als Beilage werden häufig auch gekochte Süßkartoffel (boniato), Jams- (ñame) oder Maniokwurzel (yuca) gereicht. Kochbananen (plátanos) werden oft als frittierte Scheiben zu Fisch und Fleisch serviert. Suppen gehören zur traditionellen kubanischen Küche, die stark spanisch-maurisch beeinflusst ist. Ein ursprünglich spanischer „Klassiker“ ist die sopa de ajo, eine einfache, aber köstliche Knoblauchsuppe.

Meeresfrüchte

Die größten Delikatessen sind natürlich Meeresfrüchte wie z. B. Langusten, an denen zumindest in den Hotels kein Mangel herrscht. Fisch wird gekocht (hervido), gebraten (asado), auf Pizza und in Teigbällchen verbacken oder als salpicón (Salat) gereicht. Vorsicht ist geboten in weniger frequentierten staatlichen Restaurants an den Autobahnen oder an den Stränden. Sie haben zwar die Lizenz zum Verkauf von Langusten und anderen Meeresfrüchten, aber die Ware wird hier wegen der spärlichen Kundschaft meist länger in Kühltruhen gelagert – und deren Stromversorgung ist auf Kuba so unsicher wie das Wetter zur Hurrikanzeit: Der Strom fällt aus, und der Inhalt taut ab; der Strom geht wieder an, und der Inhalt friert wieder ein. Das ist nicht förderlich für die Bekömmlichkeit der Lebensmittel. In privaten Restaurants sind Langusten meist frisch und preiswert. Die wahre Kunst der Zubereitung (so, dass das Fleisch noch saftig bleibt) beherrschen allerdings eher die Köche besserer Restaurants.

Zum guten Schluss

Magenverstimmungen rühren auf Kuba meist von verdorbenen Meeresfrüchten her und weniger von unsauberem Wasser. Trotzdem vorbeugen: bei Getränken mit Wasser agua sana (sauberes Wasser) verlangen, Eiswürfel und Salate meiden. Bei besseren Restaurants gilt: Der Gast wartet am Eingang, bis ein Kellner ihn zu einem freien Tisch führt. Eine Reservierung ist meist nicht nötig.

Mit Kindern unterwegs

Wer Lateinamerika ein wenig kennt, der weiß, dass Kuba in diesem Punkt das fortschrittlichste Land des Halbkontinents ist. Sie werden also mit Ihrer Familie einer Ernsthaftigkeit im Umgang mit Kindern begegnen, die weit über sentimentale Liebe hinausgeht. Bei fast allen Freizeitangeboten ist auch immer Pädagogik im Spiel. Für Europäer ist das nichts Ungewohntes – fühlen Sie sich also wie zu Hause. Nur in einem unterscheidet sich Kuba enorm: Hier muss noch die Phantasie den Mangel an Spielzeug beheben. Aber das muss ja nicht unbedingt die schlechteste Erfahrung sein – vielleicht heilt sie ja sogar ein wenig vom heimatlichen Konsumtrip.

Sport

Fahrrad fahren

Weltweit konkurrieren die Veranstalter von Radreisen um Teilnehmer für ihre Touren auf Kuba. Erstklassige Bikes sind dabei inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Besonders beliebt ist die Strecke von Trinidad nach Cienfuegos. Völlig entspannt sitzt und fährst du mit den coolen Cubyke-Cruisers, den saubequemen E-Bikes mit extra dicken Reifen, von Cubyke in Havanna (Miramar | 7ma, zw. 86 und 88 | cubyke.com | Touren ab 49 Euro).

Klettern

Hunderte von Kletterrouten durchziehen die mogotes, die Tafelberge, von Viñales – die Sportler schwärmen von den Herausforderungen des Karstgesteins, den Überhängen und der interessanten Vegetation. Das „CubaClimbing GuideBook“ (34,90 Euro bei freytagberndt.com) gibt gute Tipps. Mehr Infos findest du außerdem bei cubaclimbing.com.

Motorrad fahren

Bist du vielleicht ein Harley-Davidson-Fan und lässt dir diesen Spaß auch gerne mal was kosten? Dann bist du bei Poderosa Tours von Ernesto Guevara genau an der richtigen Adresse. Er startet zu festen Terminen mit kleinen Gruppen und einem hochkarätigen Betreuungsteam zu den Highlights von Kuba (Preise ab 4300 US$, 9 Tage/8 Nächte, alles inklusive | lapoderosatours.com).

Reiten

So tolle Landschaften wie die des Valle de Viñales, des Escambray-Gebirges bei Trinidad oder der Sierra Maestra im Osten zwischen Bayamo und Santiago de Cuba kannst du wie ein Cowboy hoch im Sattel erkunden. Anbieter findest du – wenn du den Reitausflug nicht gleich bei einem Spezialveranstalter von zu Hause aus gebucht hast – über Cubatur. Tolle Reitausflüge in die Sierra Maestra – für Fortgeschrittene! – unternimmt Aristico Reyes (Marea del Portillo | cubahorsebackrides.com).

Segeln

Yachthäfen mit Liegeplätzen und Chartermöglichkeiten gibt‘s u. a. in Havanna, Varadero und Cienfuegos (nauticamarlin.com | gaviota-grupo.com). Hilfreich: das „Küstenhandbuch Kuba“ (delius-klasing.de).

Stand-Up-Paddling

Der Trendsport erreichte Kuba, lange bevor die International Surfing Association (ISA) im Bruderstaat China die World SUP & Paddleboard Championship veranstaltete. Gute Bedingungen und eine SUP-Schule erwarten dich im Cuba Kite Village an der Playa La Conchita in Guanabo (Playas del Este | Havanna | Tel. 53 54 59 87 17 | cubakitevillage.com). Mit der kanadischen Cuba Adventure Company (cubaadventurecompany.com) mit Sitz in Cienfuegos kannst du in einer Woche verschiedene SUP-Reviere und gleich noch den Süden Kubas kennenlernen – Motto: What’SUP Cuba?

Tanzen

Willst du Son, Cha-Cha-Cha oder Salsa tanzen lernen, dann kannst du einen Kurs entweder bereits zu Hause bei einem Spezialveranstalter buchen oder vor Ort – z. B. in der abc academia baile en cuba in Varadero – belegen.

Tauchen

Kubas Tauchgebiete sind eine Klasse für sich. Freu dich auf intakte Unterwasserwelten und sauberes Wasser mit Sichtweiten über 50 m. Ein Tauchgang kostet ab ca. 35 Euro. Hier eine Übersicht der besten Spots:

Cayo Largo: Höhlen, Grotten, Drop-offs mit tollen Korallen; eine Tauchschule findest du an der Playa Sirena.

Hola Club Faro Luna/Cienfuegos: Highlight sind die vielen Unterwasser-Canyons in unmittelbarer Nähe der Tauchbasis.

Guardalavaca/Playas Esmeralda/Pesquero: Tauchen in Tiefen zwischen 5 und 40 m nahe des Bahamas-Kanals; überall Höhlen, Grotten und Korallentäler.

Isla de la Juventud: Das Tauchgebiet mit den meisten Tauchspots auf Kuba (56!) liegt 13–20 Seemeilen vom Hotel Colony entfernt.

Jardines de la Reina: Einst Castros beliebtestes Angelrevier, seit 1996 Nationalpark. Das Gebiet vor der Südküste gehört zu den 100 besten Tauchgebieten weltweit und umfasst ca. 250 Inselchen; das Riff ist 120 km lang! Sichtweiten bis 50 m, phantastische Fisch- und Korallenvielfalt. Angeboten werden Safaris mit Tauchschiffen, man wohnt auf einem Hotelschiff. Jardines del Rey: Korallengärten mit Weich- und Steinkorallen, Grotten, Höhlen, Canyons, Spalten und Wracks, alles in superklarem Wasser (Sichtweiten um die 40 m) mit ungewöhnlich vielen Fischen, auch Walhaien.

Marea del Portillo: Tauch- und Schnorchelgebiet mit 16 Spots, darunter ganze Wälder der seltenen schwarzen Koralle. María La Gorda: Die küstennahen Tauchplätze (15–30 Bootsminuten entfernt) liegen am Außenriff, das bis auf 2500 m Tiefe abfällt. Wegen der schwachen Strömungen auch ein gutes Revier für Anfänger.

Playa Santa Lucía: Zwischen November und Mai sind hier besonders viele Fische zu sehen, dafür ist die See in der restlichen Zeit weniger stürmisch. Hier werden auch seit vielen Jahren Bullsharks gefüttert – und du kannst dabei sein!

Santiago de Cuba: Über 23 Tauchspots mit herrlichen Tunneln, Steilwänden und Korallenbergen.

Varadero: Korallenriffe, Höhlen und Wracks; insgesamt warten rund um die Strandhalbinsel mit den großen Touristenhotels 30 Tauchspots.

Umfangreiche Tauchreisenprogramme für Kuba bieten z. B. Cuba4Travel (Luitpoltstr. 48 | 91052 Erlangen | Tel. 09131 970 67 71 | cuba4travel.com ) und Nautilus Tauchreisen (Tel. 08143 931 00 | nautilus-tauchreisen.de) in Inning am Ammersee.

Wandern

Willst du hoch hinaus, gar auf den Pico Turquino, den höchsten Berg Kubas? Oder eher kubanischen Dschungel erkunden etwa im arteneichen Humboldt-Nationalpark, in den Wäldern um Topes de Collantes oder von Las Terrazas? Auch wenn es viele ausgewiesene senderos (Wanderwege) gibt: Allein solltest du dich schon aus Sicherheitsgründen niemals auf den Weg machen, immer nur in der Gruppe! Und in den Nationalparks muss sogar ein staatlich anerkannter Fremdenführer dabei sein. Den bekommt man in den örtlichen Infozentren oder bei Agenturen wie Ecotur (ecoturcuba.tur.cu und Cuba Nature Travel (cubanaturetravel.com). Legst du Wert auf einen deutschsprachigen Führer, solltest du das Ausflugsprogramm von Kubaspezialisten wie avenTOURa (aventoura.de) studieren.

Wind- und Kitesurfen

Gute bis sehr gute Windbedingungen bieten die Strände von Cayo Guillermo, Guardalavaca, Playa Santa Lucía und Varadero (durchschnittlich 2–6 Beaufort). Zum Kitesurfer-Hotspot wurde Cayo Guillermo vor der Nordküste (kite-cuba.com).

Sehenswertes

Obwohl Kuba eine vergleichsweise überschaubare Insel ist, beherbergt sie doch einen großen Schatz an Sehenswürdigkeiten, die man am besten auf eigene Faust erkundet. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten auf Kuba zählt die Hauptstadt Havanna mit ihrem historischen Altstadtkern, der UNESCO-Weltkulturerbe ist. Unbedingt sehenswert sind auch die vielen Zuckerrohrplantagen, beispielsweise in den Orten Trinidad und Valle de los Ingenios in der Provinz Sancti Spíritus.

Freizeit

Bei einer Reise nach Kuba sollte die Freizeit nicht zu kurz kommen. Die verbringt man in der Karibik am besten am Strand. Auf Kuba gibt es nicht nur herrliche Sandstrände, die zum Faulenzen unter der karibischen Sonne einladen. Vor der Küste kann man in einigen Gebieten auch hervorragend tauchen oder schnorcheln und die faszinierende Unterwasserwelt beobachten.

Übernachten

Hotels auf Kuba gibt es in jeder erdenklichen Kategorie und Komfortstufe, sodass sich für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch etwas Passendes findet. Darüber hinaus bieten sich auf Kuba auch Alternativen zum Übernachten an. Die bekannteste sind private Mietunterkünfte, Casas particulares de alquiler genannt, die meist günstiger sind als die offiziellen Hotels. Am besten vergleichbar sind diese Unterkünfte mit Frühstückspensionen – Familienanschluss inklusive.

Am Abend

Ausgehen auf Kuba ist ein echtes Vergnügen für Freunde der karibischen Rhythmen. Vor allem in Havanna und Santiago de Cuba dürfen in den Bars und Clubs die fetzigen Salsa-Rhythmen nicht fehlen. Wer danach das Essen auf Kuba probieren möchte, der sollte sich den Reis mit schwarzen Bohnen nicht entgehen lassen. Schleckermäulern seien die Dulce de leche, also die Süßigkeiten aus Milch, empfohlen.