Kos Alle

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Liebhaber ungewöhnlicher Badeplätze werden an der schönsten frühchristlichen Basilika der Insel fündig. Wer mag, sonnt sich zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern und ist von da aus schon…
Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benö…
Die romantischsten Ruinen von Kos liegen einsam am Nordhang des Inselgebirges auf einem steil abfallenden Felsen. Hier liegen verstreut die steinernen Reste eines seit dem Mittelalter bewohnten und…
Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das…
Die kleine, von den Italienern 1934 erbaute und inzwischen voll klimatisierte Markthalle findet, was Sauberkeit und Ordnung betrifft, in ganz Griechenland nicht ihresgleichen. Das ursprüngliche…
Der kleine Weiler ist von den Urlaubermassen weitgehend verschont geblieben. Auf der Dorfstraße können Hähne gefahrlos stolzieren, im Dorf-Kafeníon scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.…
Wahrscheinlich stand bereits in der Antike, mit Sicherheit aber seit der byzantinischen Zeit ein Kastell auf der kleinen Halbinsel, die den Mandráki-Hafen nach Osten hin begrenzt. Als die…
Hier, am Dorfplatz des noch teilweise von türkischstämmigen Muslimen bewohnten Orts Platáni kann man neben griechischer auch echt türkische Küche genießen.
Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen…
Die gewölbte Grabkammer mit je sechs Grabnischen an ihren beiden Längsseiten wird der Legende nach dem antiken Helden Harmylos zugeschrieben, dem mythischen Stammvater des ersten koischen…
In dem kleinen römischen Theater aus dem 2. Jh. fanden in der Antike musikalische und pantomimische Aufführungen sowie Lyrikveranstaltungen statt. Ursprünglich war der gesamte Bau mit seinen 15…
Der Kulturverein von Antimáchia hat ein altes Bauernhaus in eine Art Folkloremuseum verwandelt. Hier sieht man, wie eine 14-köpfige Familie noch bis in die 1950er-Jahre hinein in Antimáchia lebte.…
Teilstück des langen Oststrands, nur über eine schlechte Piste zu erreichen. Hier gibt es keine Taverne, aber eine Getränkebude und einen Sonnenschirmverleih. Gut für alle, die von hier zu Fuß…
Das auch Ágios Ioánnis Thymianós genannte, ehemalige kleine Kloster steht heute einsam und verlassen über der Westküste von Kos. Vom Ende des Zufahrtswegs aus führen 43 Stufen hinunter auf die…
Zum westlichsten Teil des langen Oststrands von Kéfalos fahren auch Linienbusse. Die Straße ist asphaltiert. Durch die gute Anbindung und seine schöne Umgebung herrscht entsprechend viel Betrieb,…
Das Apartmenthotel liegt einsam hoch über der Ebene von Kámbos. Von hier hat man einen traumhaften Ausblick und ist trotzdem nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Ein Shuttlebus fährt mehrmals…
Wenig besuchte, nahezu naturbelassene Sandstrände säumen die mit Wacholder bestandenen Dünen. Hier stehen nur vereinzelt Liegestühle. Häufig herrscht starke Brandung, dann finden sich viele…
Von Einheimischen mit viel Engagement betriebene Taverne in einem schon 1902 erbauten Haus direkt am Dorfplatz, aber abseits allen Trubels. Der Innenhof ist ein ägäisches Idyll, die Küche zeigt…

Sport

Biking

Zum Radfahren ist Kos ideal, da es hier für griechische Verhältnisse viele breite Radwege und nur geringe Steigungen gibt. Viele Strandhotels und freie Verleihstationen vermieten Tourenräder und Mountainbikes. E-Bikes sind stark im Kommen. Eine besonders gute, preisgünstige und zentral gelegene Station mit einer großen Auswahl gut gepflegter Räder ist Moto Holidays (Odós Meg. Aléxandrou 17 | Tel. 22 42 02 86 76) in Kos-Stadt.

Das niederländisch-griechische Unternehmen Moto Harley unterhält mehrere Vertretungen: Kos (Odós Kanari 44/Odós Neomártiros Christoú | Tel. 22 42 02 76 93 | moto-harley.nl); Lambí (an der Hauptstr. | Tel. 22 42 02 00 61). Hier gibt‘s auch k Räder, wie man sie bei uns kaum jemals sieht: Kindertandems (1 Erwachsener, ein Kind) und Cabbys (1 Erwachsener, ein Baby). Geführte Mountainbiketouren auf Kos und den Nachbarinseln Kálimnos und Níssiros veranstaltet Kos Bike Activities (Hotel Kípriotis Village | Psalídi | Tel. 69 44 15 01 29 | kosbikeactivities.com).

Klettern

Kálimnos, die Nachbarinsel von Kos, hat sich unter Kennern einen Namen als hervorragendes Ziel für Kletterer gemacht. Als besondere Vorteile werden die Nähe zum Meer, die kurzen Anfahrtswege in die Klettergebiete und das stabile Klima gewertet. Wegweiser an den Straßenrändern machen auf die Kletterwege aufmerksam. Die Gemeinde hat einen Routenführer erstellt, und viele Pensionen halten Informationen für Kletterer bereit. Klettersaison ist das ganze Jahr über. Allgemeine Informationen zum Thema gibt es unter climbkalymnos.com; spezielle Fragen beantwortet vor Ort die Tourist Info (Mo–Fr 7.30–15 Uhr | Tel. 22 43 02 92 99) auf der Fährmole.

Reiten

Auf Kos gibt es etwa ein halbes Dutzend Reitställe, die zumeist auch für absolute Anfänger geeignete Ausritte am Strand und manchmal auch in den Bergen anbieten. Englisch wird immer, Deutsch meist gesprochen. In Marmári sind Erika‘s Horse Farm und das Saltlake Riding Center (an der Straße von Chrístos Go-Karts zwischen Marmári und Tigáki zur Küste | Mobiltel. 69 44 10 44 46 | horseridingkos.wixsite.com) gute Adressen. In Kardámena bietet Rafaels Trail Riding (Tel. 22 42 09 13 04 | Mobiltel. 69 40 81 88 22) seine sehr guten Dienste an.

Tauchen

Allein für die Unterwasserwelt am Bubble Beach (s. S. 93) lohnt es sich, über einen Tauchgang nachzudenken. Das faszinierende Geblubber wird schon kurz unter der Wasseroberfläche sichtbar und kann bereits mit einfachem Equipment bewundert werden. Schnorcheln darfst du in den Gewässern um Kos zudem überall. Fische dürfen erst ab 25 cm Länge harpuniert werden. Das Gerätetauchen ist nur an einigen wenigen Stellen und in Begleitung lizenzierter Tauchlehrer erlaubt: Man hat Angst, Taucher könnten antike Funde auf dem Meeresgrund finden und heimlich mitnehmen.

Das Liámis Dive Centre (Odós Mandilára 67 | Tel. 69 44 29 58 30 | kosdiving.com | Info an Bord tgl. 19–22 Uhr) an Bord der MS Apollon, die nachts im Mandráki-Hafen ankert, bietet Kurse und begleitete Tauchgänge in verschiedenen Varianten an. An der Südküste gibt es das Arian Diving Centre (Kardámena | Tel. 22 42 09 22 64 | ari an-diving-centre). Besonders familienfreundlich ist k Kos Divers (Psalídi | im Hotelresort Kipriótis Village | Tel. 22 42 02 15 53 | kosdivers.com), wo Kinder schon ab acht Jahren im Einzelunterricht Tauchen lernen können.

Wandern

Für einen ausgesprochenen Wanderurlaub eignet sich Kos kaum. Für einzelne Tageswanderungen sind insbesondere die Kéfalos-Halbinsel und die Hänge des Díkeos zwischen dem Asklípion, Zía und Alt-Pýli empfehlenswert. Geführte Wanderungen werden auf Kos selbst nicht offeriert. Eine geführte Wanderwoche bietet die Alpinschule Innsbruck (asi-reisen.de) viermal jährlich als Pauschalarrangement an. Wanderkarten und ausgeschilderte Wanderwege gibt es nicht. Zur groben Orientierung gut geeignet ist die zuletzt 2013 erschienene, GPS-genaue Kos-Karte im Maßstab 1 : 50 000 aus dem Kompass-Verlag. Beim Wandern sollte man festes Schuhwerk und des dornigen Gestrüpps wegen lange Hosen tragen. Schlangen kommen zwar vor, haben aber bisher noch keinen Urlauber gebissen.

Wassersport

Wassersportzentren mit großem Angebot gibt es vor allen in größeren Hotels an der Nordküste, in der Bucht von Kéfalos, an den Stränden von Kardámena und am Paradise Beach. Sie bieten Gelegenheit zum Wasserskifahren, Windsurfen, Fallschirmgleiten, Jetskifahren und für Fun Rides. Möglichkeiten zum Cat-Segeln bestehen am Strand vor dem Hotel Caravia Beach östlich von Marmári sowie an der Bucht von Kéfalos.

Das beste Surfrevier an der Nordküste liegt zwischen Marmári und Tigáki. Eine Winddüse zwischen dem Sandstrand und der gegenüberliegenden Insel Psérimos sorgt für ein ideales Revier für alle Könnerstufen. Hier gibt es gleich mehrere Windsurfing- und Kitestationen (kitesurfingkos.com | ho rizonsurfing.com). In Psalídi bietet u. a. der Anemos Windsurf Club (Mobiltel. 69 44 73 07 19 | anemoswindsurf.gr) westlich des Oceanis Beach Resort Windsurfen, Wakeboarden, Parasailing oder Jetski an. Außerdem werden Boote mit bis zu 30 PS starken Motoren vermietet, für die kein Bootsführerschein notwendig ist.

Die Bucht von Kéfalos ist ein exzellentes Speedrevier. Hier weht der Wind meist schräg ablandig. Der Vormittag ist für Anfänger ideal, der Nachmittag für Könner. Eine Station mit langjähriger Erfahrung betreibt der Schweizer Jens Bartsch am Strand von Skála: Kéfalos Windsurfing (Tel. 69 77 62 03 16 | kefaloswindsurfing.com). Gleich nebenan bietet Lynn Yann (Tel. 69 73 33 61 43 | lynnyannyoga.com) mehrmals pro Woche Yogasessions auf dem SUP-Brett an. Spezialist für den Trendsport Kiten ist Yiánnis Antonoúris am Kochilári Beach nordöstlich von Kéfalos: Kokilári Kite Center (Mobiltel. 69 44 57 25 67 | kefaloskite.com). Beide Stationen in Kéfalos vermieten auch SUP-Boards.

Shoppen & Stöbern

Einfach kos-tlich

Echte koische Delikatessen sind die in Sirup eingelegten Früchte, die man in großer Auswahl in der Markthalle bekommt. Dort findest du auch viele Spezialitäten aus anderen griechischen Regionen. Von Kos selbst können zudem Thymianhonig und getrocknete Kräuter stammen. Der angebotene Safran wächst nicht auf der Insel, sondern kommt meistens aus der nordgriechischen Stadt Kozáni.

Von einem Ausflug auf die Nachbarinsel Níssiros könntest du auf jeden Fall neben Naturbimsstein je ein kleines Fläschchen von der Zimtlimonade kaneláda und der Mandelmilch soumáda mitbringen.

Für Schaulustige

Zwei Maler und eine Malerin leben auf Kos: ein Österreicher, ein Niederländer und eine Flämin. Die beiden Männer findest du im Dorf Pýli, die Frau in Lagoúdi. Vielleicht ist ja ein Bild für dich dabei.

Styles & Stilettos

Die meisten Koer fahren nach Rhodos oder gleich nach Athen, wenn sie sich modisch einkleiden möchten. Auf Kos ist die Auswahl nicht sehr groß, und das obere Preissegment wird überhaupt nicht bedient.

Wenn du auf der Suche nach modischen Entdeckungen bist, kannst du in Kos-Stadt trotzdem fündig werden. Dazu empfiehlt sich ein Shoppingbummel durch die Geschäfte entlang der Straßen Odós Venizélou und Odós Xanthoú. Dort solltest du vor allem ein Auge auf die Läden mit extravaganter griechischer Schuhmode werfen – viele verlangen ihren Trägerinnen echt artistische Fähigkeiten ab.

Gute Töne

In Souvenirgeschäften werden zahlreiche CDs mit griechischer Musik à la Alexis Sorbas relativ billig angeboten, die kein Grieche kaufen würde. Wer qualitativ gute Aufnahmen aktueller griechischer Musik gleich welcher Stilrichtung sucht, geht besser in eines der Spezialgeschäfte in der Inselhauptstadt, lässt sich beraten, wirft einen Blick in die Charts und hört in die Aufnahmen hinein. Griechen kaufen oft schwarz gebrannte CDs bei zumeist afrikanischen Straßenhändlern. Diese CDs sind zwar günstig, aber sie werden illegal hergestellt, und die Qualität lässt sich auch nicht überprüfen – lass also besser die Finger davon.

Schöner Baden

Naturschwämme kaufst du am besten bei den fliegenden Händlern am Hafen von Kardámena. Noch viel größer ist die Auswahl, wenn du einen Bootsausflug auf die benachbarte Schwammfischerinsel Kálimnos unternimmst. Ein Schwamm ist umso wertvoller und teurer, je feiner die Poren sind. Auch ausgefallene Formen wie Ringe oder Trichter sind erhältlich.

Essen & Trinken

Alles für alle

Nur selten bestellt jeder für sich ein eigenes Tellergericht. Mezedákia sind angesagt: möglichst viele Teller mit verschiedenen kleinen Gerichten. Eine bestimmte Reihenfolge wie bei einem Menü wird dabei nicht eingehalten – serviert wird, was die Küche fertig hat. Jeder bekommt einen leeren Teller und Besteck, das Essen wird dann in die Mitte des Tischs gestellt. Jeder nimmt sich, was und wie viel er mag. Das macht spezielle Kinderteller überflüssig: Man tut den Kleinen auf, was sie am liebsten mögen. Meist werden auch Fleisch und Fisch auf großen Platten serviert und von allen gemeinsam nach Lust und Laune verzehrt.

Üblicherweise bestellt die paréa viel mehr, als sie essen kann: Alles restlos zu verputzen gilt als Blamage, zeigt es doch, dass man offenbar nicht genug geordert hat. Alle Teller, auch die leer gegessenen, bleiben normalerweise auf dem Tisch stehen. Der Kellner räumt sie nicht ab, damit die paréa jederzeit sehen kann, wie gut sie gespeist hat.

Speisekarten als Fotobuch

Griechen lassen sich am liebsten vom Kellner aufzählen, was die Küche zu bieten hat, und diskutieren mit ihm das Angebot. Speisekarten sind fast immer mehrsprachig – und in Touristenzentren oft mit Fotos illustriert. Meist sehen die Gerichte dann auf dem eigenen Teller aber ganz anders aus als auf dem Bild, denn dieses entsteht häufig in einem professionellen Fotostudio und nicht in den Küchen der einzelnen Tavernen.

Mut zum Neuen

Bekannte griechische Spezialitäten wie moussaká und souvláki stehen auf den meisten Speisekarten auf Kos. Ausgefallenere Gerichte lohnen aber ebenfalls einen Versuch. Es müssen ja nicht gleich die gegrillten Lammköpfe kefalákia oder die Kuttelsuppe patsá sein – auch das Gelberbsenpüree fáva oder das Fischrogenpüree taramá sind eine kulinarische Entdeckung.

Ein etwas selten zu findender Hochgenuss sind anthoús, mit Reis und Kräutern gefüllte Zucchiniblüten. Als Alternative zum griechischen Bauernsalat schätzen die Hellenen chórta, einen Salat aus gekochten Wildpflanzen wie Mangold, Löwenzahn- oder Huflattichblättern.

Snacks & süße Leckereien

Nahezu alle Restaurants und Tavernen sind den ganzen Tag über geöffnet. Häufig wird schon ab 10 Uhr morgens ein englisches Frühstück serviert; die Hauptmahlzeiten können jederzeit zwischen 11 und 24 Uhr genossen werden. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder für Tage, an denen man sparsam bleiben will, bilden zudem die psistaría genannten Imbissstuben eine gute Alternative zum Restaurant.

Liebhaber süßer Leckereien sind im zacharoplastío, der griechischen Konditorei, richtig. Neben Cremetörtchen und Sandkuchen gibt es hier überwiegend orientalische Spezialitäten. Unbedingt zugreifen solltest du, wenn loukoumádes angeboten werden: Diese stets frisch in Öl ausgebackenen Teigkrapfen werden mit Honig und Zimt oder Puderzucker bestreut genossen.

Die Weine der Insel

Lange erschienen den Koern Touristen lukrativer als Trauben. Wein bauten sie nur noch für den Eigenbedarf an, Flaschenweine kamen aus anderen Regionen des Landes. Erst um die Jahrtausendwende wandten sich junge Koer wieder dem Weinanbau und -ausbau zu.

Inzwischen produzieren vier kleine Kellereien 25 verschiedene Flaschenweine. Die beiden größeren Betriebe bei Tigáki setzen überwiegend auf internationale Rebsorten wie Merlot, Syrah, Chardonnay und Grenache. Marktführer ist Triandafyllópoulos (koswinery.gr), der auch mit alten autochtonen Rebsorten experimentiert, gefolgt von Hatziemmanouil (hatziemmanouil.gr). Seit Kurzem bietet die Familienkellerei Mesariano (mesariano.gr) am westlichen Rand von Kos- Stadt sogar Bioweine an. Auf der Höhe des Lagada Beach im Inselwesten produziert Winzer Sákis mit seiner Familie neun Weine, darunter einen Retsína. Die Etiketten der Flaschen hat er ganz patriotisch von einem Künstler aus Kéfalos gestalten lassen.

Ouzo & Co.

Das alkoholische Nationalgetränk der Griechen ist der oúzo, ein Anisschnaps, den man entweder pur, mit Eis oder mit Wasser vermischt trinkt. Als beste griechische oúza gelten die Marken aus Plomári auf der weiter nördlich gelegenen Insel Lesbos, nämlich Plomarioú, Mini und Barbayiannis. Nach dem Essen mundet auch der Weinbrand Metaxá, den es in mehreren Qualitätsstufen gibt. Wieder groß in Mode gekommen ist der mastícha von der Insel Chíos, ein mit dem Harz des Mastixstrauchs aromatisierter Likör. Er ist die Basis vieler moderner griechischer Cocktails. Wiederentdeckt wurde auch der fast schwarze tentoúra vom Peloponnes: Eine Art Magenbitter mit dem Aroma von Nelken, Zimt und Muskatnuss.

Kaffee bestellen

Kaffee trinken die Griechen den ganzen Tag über bei jeder Gelegenheit. Die Kaffeebestellung ist in Griechenland eine Wissenschaft für sich. Zunächst einmal hat man die Wahl zwischen dem griechischen Mokka kafé ellinikó, dem heißen Instantkaffee, generell ness sestó genannt, und dem kalten, schaumig geschlagenen und mit Eiswürfeln servierten Instantkaffee frappé.

Beim griechischen Kaffee muss man bei der Bestellung den gewünschten Süßegrad mit angeben, da das Wasser zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht wird: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker. Griechischen Kaffee trinkt man ohne Milch. Wünscht man seinen heißen oder kalten Nescafé mit Milch, fügt man mä gála an. Gleiches gilt übrigens auch für kalte Trendgetränke wie den freddo espresso oder den freddo cappuccino.

Mit Kindern unterwegs

Dinge wie Babynahrung, Windeln und frische Milch sind in größeren Supermärkten in großer Auswahl erhältlich. Auch erfahrene Kinderärzte, die Sie hoffentlich nie brauchen werden, haben sich in der Stadt Kos niedergelassen. Zum Plantschen und Baden sind für Kinder, die noch nicht gut schwimmen können, die flachen Strände an der Nordküste viel besser geeignet als die Strände im Süden. An diesen wird das Wasser schneller tief, und oft rollt hier auch eine leichte Brandung an. Badeschuhe, die auf Kos in vielen Geschäften und in allen Größen preiswert zu erhalten sind, leisten bereits Erwachsenen gute Dienste –und Kindern erst recht. Sie erleichtern nicht nur auf Kies oder Kieseln den Gang ins Wasser, sondern schützen auch vor dem im Sommer oft glutheißen Sand und dem schmerzhaften Tritt auf einen Seeigel. Planschbecken besitzen die meisten größeren Hotels. Und wer in einem Hotel oder einem Apartment ohne Pool wohnt, darf mit seinen Kleinen fast überall die Hotelpools benutzen, wenn er Getränke und Snacks an der Poolbar kauft. Kinderermäßigungen werden in Linienbussen, auf Schiffen und Ausflugsbooten sowie bei vielen Veranstaltungen bis zum Alter von zwölf Jahren gewährt. Mit der Beurteilung des Alters wird dabei recht großzügig umgegangen, einen Ausweis will kaum jemand sehen.

Sehenswertes

Der Ahnvater aller Ärzte, Hippokrates, verpflichtet: Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Kos ist das Asklepieion, die antike Heilanstalt, die ihre Patienten von weither empfing. Ebenso eindrucksvoll ist die Johanniterfestung, die aus der Zeit stammt, da der Ritterorden der Malteser seine angestammte Heimat auf Malta verließ und die Herrschaft über Kos übernahm. Kein Wunder, da auch die Malteser und Johanniter der Heilkunst des Hippokrates verpflichtet sind.

Freizeit

Kos ist und war stets reich an kulturellem Leben. Familien verbringen ihre Freizeit gerne an den Sandstränden von Kos, etwa bei Tigaki. Für Rad- oder Motorradfahrer ist Kos leicht zu erschließen. Und wem die Insel selbst nicht genügt, der kann auch von Kos eine Reise mit dem Boot zu den anderen Inseln des Dodekanes unternehmen, etwa nach Patmos oder Karpathos.

Übernachten

Es ist fast gleichgültig, an welchem Ort Sie sich auf Kos niederlassen, denn alle Teile der Insel Kos sind von überall recht zügig erreichbar. Trotz seiner überschaubaren Größe bietet Kos Hotels aller Kategorien und in großer Vielzahl, dazu kommen Pensionen, Ferienapartments und -häuser. Die Möglichkeiten, auf einem Campingplatz zu übernachten, sind sehr begrenzt, freie Plätze nicht leicht zu bekommen.

Am Abend

Natürlich ist auch hier die internationale Küche eingezogen, aber das originale, deutlich türkisch-orientalisch beeinflusste Essen auf Kos hat sich behaupten können und ist noch vielfach anzutreffen. Schweinssülze etwa ist ein lokal auf Kos anzutreffendes Gericht, und ganz besonders lecker, wenn auch häufig teuer, sind die Fischgerichte. Zum abendlichen Ausgehen empfiehlt sich die Inselhauptstadt, aber auch in den Dörfern ist bis spät nachts geöffnet.