Korfu Essen & Trinken

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Die unscheinbare Taverne im alten Dorfzentrum von Moraítika hat viele begeisterte Stammgäste. Wirt Tássos grillt direkt neben den Tischen auf der Terrasse zarte Lamm- und saftige Schweinekoteletts…
In dieser lauschigen Taverne oberhalb einer kleineren Sandstrandbucht sitzt man wie in einem Paradiesgarten. Katzen schmeicheln sich ein, unter dem hölzernen Terrassendach nisten Schwalben. Aprikosen…
Besonders beliebt ist die Fischtaverne Karídis direkt am Hafen. Besonders gut ist das "bourdéto", das hier fast den Charakter einer Fischsuppe hat. Das Obst für den Nachtisch darf man sich gern von…
Vom Dachgarten hat man eine schöne Aussicht über die Stadt und die Insel bis hinüber zu den albanischen Bergen. Serviert werden neben Getränken aller Art auch Eisbecher, Apfel- und Zitronenkuchen…
Die Taverne am meeresnahen Dorfrand, wo man auch nur einen Drink bestellen kann, bietet eine lohnenswerte Aussicht auf das Dorf Chlómos.
Eine einfache, schon lange bestehende Taverne. Besonders stolz ist der Wirt auf seine selbst geräucherten Forellen vom griechischen Festland. Abends wird häufig ein Lamm am Spieß oder kokorétsi…
Im ungewöhnlichsten Lokal des Inselnordens treffen sich Gäste jeden Alters und ganze Familien unter alten Zitronenbäumen oder unter einem wohlriechenden Holzdach traditioneller korfiotischer Art…
In der originellsten Taverne von Ágios Geórgios sitzt man auf Terrassen über der wenig befahrenen Uferstraße und blickt aufs Meer. Der Wirt und seine Frau haben die Taverne geschmackvoll dekoriert…
Abseits allen Trubels an einem stillen Seitenarm der Bucht liegt diese Taverne mit Blick auf Yachthafen und Berge. Hier haben schon Michail Gorbatschow und Nana Mouskouri, Vicky Leandros und viele…
Für einen Besuch dieser Taverne lohnt sich auch der weiteste Weg. Serviert werden "kolochípa" (oder "greek lobster" genannt), stets frische Sepia und frischer Fisch zu sehr günstigen Preisen. Der…
In der unscheinbaren Taverne serviert Inhaber Sákis beste griechische Kost, leicht moussierenden Weißwein aus dem Festlandsdorf Zítsa und einen exzellenten Tresterschnaps. Ein Gedicht sind seine…
Tische und Stühle dieser Taverne stehen in weitem Abstand auf mehreren kleinen Terrassen und auf Rasenflächen im Garten, manche in der Sonne, andere unter schattigen Bäumen. Das Inhaberpaar setzt…
Die Taverne ist bei den Einheimischen sehr beliebt, auch wegen ihres exzellenten Walnusskuchens.
Einen kulinarischen Lichtblick gibt es im sonst eher vom Massentourismus geprägten Ort Ípsos: das Restaurant, das v.a. nordgriechische Spezialitäten vom Festland serviert. Hier gibt es sogar chtap…
Außer gýros und Fleisch vom Grill gibt es wechselnde hausgemachte Tagesgerichte. Ein Gedicht: die mit Mangold, Minze, Lauchzwiebeln, etwas Käse und Fenchel aus hausgemachtem Teig zubereiteten…
Bei Einheimischen ganzjährig beliebtes "tsipourádiko". Wie der Name besagt, legt man hier Wert auf guten Tresterschnaps (tsípouro). Andere Getränke gibt es auch - und dazu eine Riesenauswahl an…
Der Blick von der Terrasse dieser Snackbar in Pendáti ist atemberaubend schön, das "moussaká" sehr gut.
Die Inhaberin und Köchin serviert ihren Gästen gute griechische Hausmannskost.

Essen & Trinken

Auf die Paréa kommt es an

Erst die paréa macht es möglich, die Tagesform des Kochs zu testen. Keiner bestellt für sich allein, die Order ergibt sich meist aus dem Gespräch mit der Bedienung. Die Speisekarte nimmt man dabei eher selten in die Hand. Der Kellner tischt bunt durcheinander auf, was die Küche gerade fertig hat – Menüs wie bei uns kennt man nur in Touristenlokalen. Traditionell isst man mezedákia, ein möglichst breites Spektrum von Leckereien aller Art.

Zunächst spannt die fast immer ziemlich leger gekleidete Bedienung ein folienbeschichtetes Papiertischtuch über die Stofftischdecke. Da können Kinder gern drauf herummalen – und keiner braucht sich um Flecken Sorgen zu machen. Dann bekommt jeder Gast ein mittelgroßes Tellerchen, nimmt für sich und andere Besteck und Servietten aus dem obligatorischen Brotkorb, schenkt Wasser, Bier oder Wein aus. Mit jámas stößt man „auf unsere Gesundheit” an. Da ist es wieder, das Gemeinschaftsgefühl!

Alle Gerichte stellt der Kellner in die Mitte des Tischs. Jeder nimmt, wovon und wie viel er mag. Auch Fleisch und Fisch werden auf großen Platten serviert und von allen gemeinsam verzehrt. Abgeräumt wird erst, wenn alle das wollen. Den Zeitpunkt hat doch der Kellner nicht zu bestimmen – vielleicht will die paréa ja noch lange sehen, wie üppig sie gespeist hat!

Der kommt vom Haus

Spätestens dann, wenn einer die Rechnung für alle bestellt, bringt die Bedienung ein Dessert auf Kosten des Hauses – und häufig auch noch eine Runde guten Tresterschnaps, einem dem italienischen Grappa ähnlichen tsípouro. Keinen Oúzo? Kaum, den trinkt man auf Korfu nur vor oder während des Essens. Erst, wenn man sein Wechselgeld erhalten hat, geht’s ans Trinkgeld: Man lässt es beim Weggehen auf dem Tisch liegen.

Es geht auch anders

Natürlich braucht keiner zu verhungern, wer nicht als paréa kommt. Überall ist man auch auf traute Zweisamkeit eingestellt. Und das fast rund um die Uhr. Nahezu alle Restaurants und Tavernen, die nicht nur vom Tourismus leben, bereiten morgens schon ein englisches Frühstück zu und bieten dann bis Mitternacht durchgehendwarme Küche. Wenn Restaurants zwischendurch schließen, dann meist zwischen 16 und 18 Uhr. Ebenso wenig muss man ständig in ein typisch griechisches Lokal gehen: mezedopolío, auch tsipourádiko oder ouzerí genannt. In der Stadt und in allen Urlaubsorten gibt es reichlich internationale Restaurants, Pizzerien und Souvláki-Grills, Inder, Chinesen und Italiener. Selbst englische Pubs wagen sich mit typischem Pub-Grub aufs gastronomische Parkett. Nur Eisbein und Sauerkraut sind auf Korfu noch unbekannt.

Für den kleinen Hunger sind die psistariá, Imbissstuben, eine gute Alternative zum Restaurant. Dort kann man im Stehen oder Sitzen gýros vom Huhn oder Schwein mit pítta (einer Art Fladenbrot) oder gýros als Tellergericht (mérida) bestellen, Frikadellen, Landwurst und häufig auch Hähnchen. Pommes gehören immer dazu.

Liebhaber süßer Leckereien zieht es ins zácharoplastío, die griechische Variante der Konditorei. Neben Cremetörtchen und Sandkuchen gibt es hier überwiegend orientalische Spezialitäten wie baklavás und kataífi (Engelshaar).

Gegen den Durst

Mineralwasser kommt zu jedem Essen auf den Tisch, auf den Dörfern auch häufig gut trinkbares Leitungsoder gar Quellwasser. Offener Wein fehlt nirgends, umfangreiche Karten mit griechischen Flaschenweinen sind der Stolz vieler Wirte. Retsína, also geharzter Weißwein, wird auf Korfu eher selten getrunken. Der weltbekannte Anisschnaps Oúzo hat als Spirituose mit dem Tresterschnaps tsípouro unter Einheimischen einen nuancenreichen Konkurrenten.

Eine korfiotische Spezialität ist tzitzimbírra, ein alkoholfreies Getränk aus frischem Zitronensaft, Zucker, Wasser und einem Hauch Ingwer. Es wird ab Anfang Mai vor allem in Binnendörfern wie Sokráki im Inselnorden angeboten. Seine Produktion stand Anfang der 1990er-Jahre vor dem Aus. Erst die durch Reiseführer wie diesen hier angekurbelte Nachfrage durch Urlauber hat das traditionelle Getränk am Markt gehalten.

Kaffee kompliziert

Kaffee trinken die Griechen den ganzen Tag über bei nahezu jeder Gelegenheit. Kaffee zu bestellen ist in Griechenland allerdings eine kleine Wissenschaft für sich. Du hast die Wahl zwischen dem griechischen Mokka, kafé ellinikó, dem heißen Instantkaffee, generell ness sestó genannt, dem kalten, schaumig geschlagenen und mit Eiswürfeln servierten Instantkaffee, frappé, und dem trendigen freddo als Cappuccino oder Espresso. Beim griechischen Kaffee muss man übrigens bei der Bestellung immer gleich den gewünschten Süßegrad mit angeben, da das Wasser zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht wird: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker. Und: Griechischen Kaffee trinkt man grundsätzlich ohne Milch. Wer seinen heißen oder kalten Nescafé mit Milch mag, fügt mä gála an. Speziell auf Korfu geben vor allem ältere Menschen gern einen kleinen Schluck Oúzo in den Kaffee und bestellen kafé ellinikó mä polí lígo úso mässa.

Spezialitäten

Vorspeisen

Fáva

Püree aus gelben Platterbsen mit Zwiebeln und Olivenöl

Nouboúlo

Leicht geräucherter Schweineschinken

Taramá

Püree aus Fischrogen, rot oder weiß

Fisch

Bakaljáros me skordaliá

Stockfisch, meist vom Kabeljau, serviert mit Knoblauch-Kartoffel-Püree

Bourdétto

Leicht scharfe Fischsuppe, wahlweise mit skórpios (Skorpionfisch) oder pastanáka (Stachelrochen)

Galéo me skordaliá

Grätenfreier Glatthai mit einem Knoblauch-Kartoffel-Püree

Marídes

Knusprig ausgebackene Sardellen, mit Kopf und Schwanz zu verzehren

Fleisch

Bekrí mezé

In Rotwein gedünstetes, leicht scharfes Schweinegulasch

Juvétsi

Überbackene, reisförmige Nudeln mit Rindfleisch

Pastisáda

Rund- oder Hühnerfleisch mit Nudeln und Tomatensauce

Sofríto

In Essig marinierter und in Rotwein geschmorter Rinderbraten

Salate

Choriátiki

Gemischter Salat mit Oliven und Féta-Käse

Chórta

Salat aus gekochten Blättern von Wildpflanzen oder Mangold

Patsária

Meist mit ihren Blättern gekochte, keineswegs säuerliche Rote Bete