Kopenhagen Alle

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Am Amagertorv lockt Illums Bolighus mit dänischem Design, residieren die Geschäfte von Royal Copenhagen mit dänischem Design, Porzellan, Glas und Silber. Im Sommer, wenn vor dem Café Norden und…
"Wenn sich das Volk amüsiert, politisiert es nicht." Mit diesen Worten überzeugte der Journalist Georg Carstensen (1812-57) König Christian VIII., vor den Stadtwällen einen Vergnügungspark bauen…
Das neue Schauspielhaus ist die jüngste Attraktion der Kopenhagener Kulturszene. Es fügt sich als ein Highlight dänischer Architektur in die Kopenhagener Skyline. Die Glasfassade bietet den…
Hier wohnt die Königin, genauer gesagt, im südöstlichen der vier Paläste. Ist sie zu Hause, weht auf dem Dach der Dannebrog, die dänische Flagge. Es war die Idee Frederiks V. (1723-66), rund um…
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Westlich sticht die h Jægersborggade heraus. Als deren Bewohner den Ruf einer Rocker- und Drogengegend satthatten, besetzten sie die gut zwei Dutzend Souterrainräume mit Inhabern, von deren…
Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten "Harbour Circle Tour" kommst du gut in…
Georg Jensen (1866-1935) hämmerte alles in Silber: Besteck, Schalen und Leuchter. Der gelernte Silberschmied wird als der "größte Silberschmied der letzten drei Jahrhunderte" gerühmt. Im…
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Hier gibt es beinahe alles, was der Mensch zum Leben braucht. Die Einkaufsstraße Strøget ("Strich") windet sich vom Rathausplatz bis zum Kongens Nytorv. Der Rathausplatz steht dabei für das neue,…
Zum Lustwandeln seiner Familie und Gäste ließ Christian V. einen Garten anlegen. Später durfte im Schlosspark Rosenborg Have auch das Volk flanieren. Wurde der Park auch im Laufe der Jahrhunderte…
Welch Skandal! Im Schutz der Nacht sägten Vandalen im Jahr 1964 der Kleinen Meerjungfrau den Kopf ab. Da saß sie nun ohne Haupt und Locken auf ihrem Findling an der Langelinie. 1998 wurden ihr ein…
Jeden Abend ein Live-Event! Huset ist alles in einem: Café, französisches Bistro, Kino und Bühne.
Diese Straße in Norrebrø ist das Mekka der Antiquitätenhändler. Hier reiht sich ein Antikladen an den anderen. Über 30 sollen es sein. Vom Trödel bis hin zur kostbaren Rarität gibt es alles:…
Kaum zu glauben, aber wahr: Im Freistaat Christiania gibt es ein Spitzenrestaurant. Was im weiß getünchten Speisesaal mit offener Küche serviert wird, ist im guten Sinne international. Das Preis-…
Das traditionelle dänische Smørrebrød wird hier in Form von Sushi serviert. So innovativ und verrückt wie das Essen ist auch die Einrichtung.
Das populärste frokost-Restaurant der Stadt. An den Wänden hängen noch die langen Bestellzettel von einst, mit rund 170 smørrebrød-Variationen. Ganz so lang ist die Speisekarte heute nicht mehr,…

Sightseeing

Skandinavien mit mediterranem Touch: So fühlt sich’s an, wenn Kopenhagener und Gäste am Wasser sitzen, am Schauspielhaus und an der Bibliothek Schwarzer Diamant oder in Christianshavn. Im sauberen Hafenwasser kannst du sogar baden. Mit der Metro oder auf dem Fahrrad eroberst du die Viertel Vesterbro, Nørrebro und Østerbro, die gegen den Cityglanz Nachbarschaftszenen von liberaler Lässigkeit setzen. Oder zieht es dich raus an den Beach? Amager Strand ist gleich beim Airport.

Essen & Trinken

Die Revolution auf dem Teller gelang aber nicht nur wegen möglichst regionaler Zutaten. 2004 formulierten der dänische Food-Aktivist Claus Meyer, Noma-Chef René Redzepi und einige andere das entschlackende Manifest „Neue Nordische Küche“, ähnlich dem Dogma-Manifest, das den Nordic Film seit 1995 zum Welthit machte. Typisch dafür: Prozesse wie Fermentierung und Verzicht auf importierten Luxus, dafür Olivenöl nur aus heimischer Produktion oder Essig aus unreifen Erdbeeren. Das Restaurant wurde zum Versuchslabor mit eigenem Garten, in dem heimische Gemüse und Kräuter gezogen werden. Das kostet! Hebt aber auch die Qualität in den preiswerteren zahlreichen Café-Restaurants. Klassiker wie Hackbällchen in brauner Soße oder die berühmten roten Würste vom pølsevogn, der fahrbaren Würstchenbude, für 4 Euro leben weiter.

Achtung: Middag heißt Abendessen, während frokost eine Zwischenmahlzeit zur Mittagszeit bedeutet, z. B. smørrebrød oder Salat. Die klassischen frokost- und smørrebrød-Restaurants haben nur mittags geöffnet. Abends bitten die Kopenhagener Köche recht früh (19 Uhr) zu Tisch. Nach 22 Uhr bleiben die meisten Küchen kalt. Gezahlt wird meist mit EC-Karte

Cafés

Café-Restaurants gibt’s so zahlreich wie am Mittelmeer. Meist mit Tischen vor der Tür. Wenn es zu kalt ist, liegen Decken bereit, im Winter wärmen auch Heizpilze. Beim Genuss von Filterkaffee kostet die zweite Tasse oft nur noch 1 bis 2 Euro. Trotzdem ist jeder Kaffee hochwertig, oft auch in Bioqualität und fair gehandelt.

Shoppen & Stöbern

Feine Adressen in Sachen Silber, Kristall und Porzellan findest du am Amagertorv, stilvolle Mitbringesel vom Löffel bis zur Lampe im Designkaufhaus Illums Bolighus. In der Innenstadt – dänisch Indre By – solltest du die Strøget verlassen und in die Seitenstraßen eintauchen. In dem Quartier zwischen Købmagergade, Kronprinsensgade und Antonigade verstecken sich die internationalen wie teuren Modemacher. Jünger, verrückter sind die Läden und Boutiquen in Vesterbro. Designer und Künstler mit eigenen Ateliers haben sich entlang der Istedgade und Vesterbrogade niedergelassen. Die Läden im Multikultiviertel Nørrebro sind superspannend und laden zum Bummel rund um den Sankt Hans Torv und durch die Elmegade ein. 

Du magst es bürgerlicher, gediegener? Dann wirst du dich in Østerbro wohlfühlen mit seinen edlen Boutiquen, Schuhgeschäften und Delikatessläden in der Østerbrogade, Willemoesgade und Classensgade.

Kopenhagens Antiquitätenszene hat einen ausgezeichneten Ruf. Die Händler haben sich rund um das Palais Amalienborg in der Bredgade angesiedelt; weitere findest du in der Kompagnistræde und Læderstræde. Der heimliche Shoppinghit in Kopenhagen sind aber die Flying Tiger Shops. Quasi ein Zehn-Kronen-Shop (Ti heißt zehn auf Dänisch), bieten die inzwischen in 30 Ländern vertretenen Läden – typisch dänisch – absolut erschwingliches, witziges Design für Haushalt und Kindergeburtstag. In Kopenhagen gibt’s Dutzende. Vieles fertigt die Kette selbst. Etwa eine kleine Bodumkanne aus Glas, für die du knapp 6 Euro hinlegen musst.

Flohmärkte

Infos über die loppemarkeder gibt es auf www.visitcopenhagen.dk.

Ausgehen & Feiern

Willst du dabei sein und nach dem Theater- oder Konzertbesuch in eine Bar gehen, wirst du dich womöglich in der Leere des Lokals langweilen. Warum? Du bist zu früh gekommen. Jetzt aber bitte nicht gleich aufgeben und deshalb ins Hotel zurückkehren – die anderen kommen erst noch! Mit dem neuen Tag, spätestens gegen 1 |Uhr, wird es voll – sehr voll! In die Bars und Clubs um den Kongens Nytorv zieht es dann vorwiegend die betuchtere und touristische Menge. In Kødbyen, dem einstigen Schlachthofviertel in Vesterbro, treffen sich am Halmtorvet und in der Istedgade die Künstler – und solche, die sich dafür halten. International gesinnte Locals feiern gelassen in Nørrebro.

Kinos

Grundsätzlich werden alle Filme in Originalfassung mit dänischen Untertiteln gezeigt. Das aktuelle Programm steht in den Tageszeitungen Politiken oder Berlingske Tidende.

Kneipen

Nachbarschaftskneipen, in denen oft Flaschenbier ausgegeben wird, erkennst du meist an den braunen Fassaden. Drinnen ist oft noch Rauchen erlaubt. Du kommst gut ins Gespräch.

Übernachten

Es ist vielleicht klein, das Fenster geht zum Hof hinaus, das Mobiliar ist angeschlagen. Und dann im Bad: Die Dusche braust in alle Richtungen, die Marmorkacheln sind verkalkt. In Kopenhagen garantieren die Hotelsterne nicht unbedingt Luxus. Legen Sie Wert auf Komfort, kostet eine Nacht im Doppelzimmer gut und gerne 200 Euro, wobei die Grenze nach oben hin offen ist. Hotels mit modernstem Standard entstehen im Stadtteil Ørestadt, haben jedoch den Charme großer Kongresshotels. Günstig wohnen Sie im Bahnhofsviertel. Hier bekommen Sie ein Doppelzimmer schon für 80 bis 100 Euro. Die Hotels sind sauber, der Service ist freundlich. Mit Komfort sollten Sie allerdings nicht rechnen.

Günstiger, mit einem Blick in die Privatsphäre, sind bed-&-breakfast-Angebote. Wer länger als ein paar Tage bleibt, für den lohnt sich ein Appartement oder eine Ferienwohnung. Der Vorteil: Sie verfügen über Kühlschrank und Herd. Spartanisch, aber was den Preis angeht, unschlagbar, schlafen Sie in den Jugendherbergen, zumal es dort auch Familienzimmer gibt.

Besuchen Sie Kopenhagen im Sommer oder zu Weihnachten, sollten Sie unbedingt im Voraus buchen. Dies können Sie bei der Zimmervermittlung tun: Wonderful CopenhagenGammel Kongvej1DK-1610København70222442www.woco.dk. Viele Hotels werben mit günstigen Wochenendtarifen und geben Rabatt bei Onlinebuchung.

Jugendherberge

Jugendherberge ist eigentlich die falsche Bezeichnung, denn hier darf jedermann wohnen. Günstig sind die Mehrbettzimmer, die von Familien komplett gebucht werden können (frühzeitig reservieren!). Gäste brauchen einen Jugendherbergsausweis, der auch vor Ort erworben werden kann. Obligatorisch ist es, das Bett bzw. Zimmer drei Tage im Voraus zu reservieren. Informationen: DanhostelVesterbrogade391620Kopenhagen V33313612www.danhostel.dk.

Mit Kindern unterwegs

Ob in Museen, Galerien, Geschäften, Parks oder Cafés – für Kinder wird in Kopenhagen gesorgt. So gibt es in Kaufhäusern, zahlreichen Restaurants und öffentlichen Toiletten Wickeltische, im Kaufhaus Magasin du Nord sogar einen Stillraum. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten bieten Spannendes für die Kleinen – von den Wachsoldaten der Königin über Juwelenschätze im Schloss bis zu Kinderabteilungen in den Museen. Auf jeden Fall sollten Sie immer nach speziellen Angeboten für Kinder fragen. Auch zahlreiche Restaurants und Cafés haben Kindermenüs auf der Speisekarte oder servieren Ihnen gern eine halbe Portion.

Sport, Spaß & Wellness

Strandleben

Die Insel Amager hat einen 2 km langen Strand bekommen, sogar mit Lagune. Die ganze Küste ist gut designt und wird ständig erweitert. Du kannst ein Segway mieten (350 DKK/Stunde | copenhagensegway.dk), joggen und radeln, Basketball spielen und natürlich auch baden, besonders reizvoll am l Kastrup Søbad (Eintritt frei | Amager Strandvej 301 | Metro Femøren), mit tollem Blick auf den Sund und einen Badesteg, der sich zu einer schneckenförmigen hölzernen Skulptur ausdehnt. Auch in der City gibt’s Sand zwischen die Zehen: Der Svanemølle Strand (S-Bahn Svanemøllen) beim Nordhavn ist ganzjährig geöffnet. 

Bootstouren

Geduckt unter den flachen Brücken von Christianhavn, vorbei an der Oper und Christiania bis nach Refshaleøen oder südlich nach Sluseholmen: Hey Captain (400 DKK/2 Std. inkl. Getränk | Ofelia Plads | heycaptain.dk) schippert in viel kleineren Booten und kleinerer Runde als die großen Kähne von Grand Canal Tours (85 DKK/Std. | Nyhavn | stromma.dk) durch Grachten und Hafen. In den zwei Stunden lernst du die Stadt, den Käptn und die Mitreisenden kennen. Dein Instagram-Account wird brummen. 

Hafentour

Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten Harbour Circle Tour (visitcopenhagen.com/harbourcircle) kommst du gut in die Gänge und sammelst tolle Fotomotive. Immer am Kai entlang, erschließen sich Kopenhagens Uferfronten aus verschiedenen Perspektiven – mit Aussichten auf Stadt, Hafen und Brücken! Starte in Nyhavn, passiere die Inderhavnsbroen, und orientiere dich nach Süden bis Sluseholmen. Dank der fünf Fahrrad- und Fußgängerbrücken, darunter die poetische Cirkelbroen und die spektakuläre Cykelslangen, bist du immer in Wassernähe – je nach Lust und Laune 13, 7, 4 oder 2 km lang. 

Joggen

Die beliebteste Joggingstrecke führt am Westufer der Seen Sankt Jørgens Sø, Peblinge Sø und Sortedams Sø entlang – Vorsicht, wenn die Schwäne Junge haben! 

Wassersport

Auch die Innenstadt ist nah am Wasser gebaut. Drei Bäder im Hafenkanal (Juni–Ende Aug. | Eintritt frei | svoemkbh.kk.dk/havnebade) laden zum Sprung ins saubere Hafenwasser ein: das Bad bei den neuen Südhafen-Immobilien von Sluseholmen, direkt am Metropol-Haus (Ben Webster Vej 69 | Hafenbus Teglholmen), ein weiteres auf der Rückseite des Einkaufszentrums Fisketorvet (S-Bahn Dybbølsbro), und in Sichtweite davon das Islands Brygge (Islands Brygge 14 | Metro Islands Brygge) mit riesiger Wiese und spektakulärem Sprungturm, einer Holzpyramide. Auf der anderen Hafenseite gestaltete derselbe Architekt die wellenförmig geschwungene Uferpromenade Kalvebod Bølge. Dort kannst du dir im Sommer ein Zweierkajak kostenlos ausleihen, wenn du während des Paddelns Plastik und Müll von der Wasseroberfläche sammelst (kayakrepublic.dk).

Freizeit

60 Prozent aller Kopenhagener sind auf den rund 300 km langen Radwegen unterwegs. Also: an einer der rund 100 Stationen ein „Bycykler“ kostenlos ausleihen und loslegen. Stilvolle Mitbringsel finden Sie im Designkaufhaus Illums Bolighus, Kinder sind überall willkommen und nach dem Shoppen können Sie sich ins ausgelassene Nachtleben in Kneipen, Bars und Clubs stürzen. Kult ist der Freitagsrock: Rockkonzerte im Tivoli.