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Kenia - Die Küste

Check-in

Einsame Buchten, weißer Sand, Palmen und türkisfarbene Fluten

Sehenswürdigkeiten

Im äußersten Nordosten Kenias liegt verträumt ein Inselparadies. Lamu, die touristisch erschlossenste Insel des Archipels, ist geprägt vom Islam, einer jahrtausendealten Geschichte und Traditionen…
Die Ruinen der afrikanisch-arabischen Stadt Gedi, gut 20 Min. von Malindi entfernt und vermutlich Ende des 13. Jhs. gebaut, geben Archäologen bis heute Rätsel auf. Im dichten Dschungel erheben sich…
Wie nah Sie an die sich farbenprächtig tummelnde Unterwasserwelt herankommen, bestimmen Sie selbst: In den Marine National Parks von Watamu und Malindi können Sie die Meeresflora und -fauna entweder…
30 km vom Strand landeinwärts erstreckt sich einer von Kenias letzten Küstenregenwäldern: Die geschützte Hügelkette (bis zu 400 m hoch) beherbergt u. a. die seltene Säbelantilope. Außerdem sind…
Die in Diani lebende Digo-Bevölkerung bietet Urlaubern die Chance, einen Einblick in ihr traditionelles Leben zu bekommen: Bei einem Fußmarsch durch die Kaya, den heiligen Wald, erfahren Sie viel ü…
Diese mächtige Festung mit ihren 16 Meter hohen Mauern und tiefen Gräben wurde Ende des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen als Schutz gegen Angriffe der Araber errichtet. Zudem spielte Fort Jesus…
So prächtig ist in Kenia kein zweiter Hindu-Tempel: weißer Marmor gemischt mit zarten Pastelltönen, überall kleine Kuppeln und Pagoden. Mit ihrem 1963 geweihten Tempel machen die Jainisten ihrem…
Etwa 10.000 Krokodile aller Altersklassen, von neu geschlüpften Jungtieren bis hin zu ausgewachsenen vier Meter langen Kolossen leben hier inmitten von Wasserfällen, kleinen Bächen und alten…
Wörtlich „Straße der Geschäfte“, ist die verwinkelte Altstadtgasse in Mombasa vor allem die Straße der Schneider. Während die kleinen Läden vollgestopft sind mit Tüchern aller Farben und…
Altersheim und Krankenhaus für die Tiere, Streichelzoo für Touristen und ihre Kinder: Hier leben einige der hilfsbedürftigsten der rund 3000 Esel der Insel.

Hotels & Übernachtung

Durch einen Meerwasserpool mit strohgedeckten Sonnenschirmen und einen Privatstrand besticht das Lonno Lodge. Sie wohnen 4 km vom Zentrum Watamus entfernt. Freuen Sie sich auf luxuriöse Unterkünfte…
Inmitten einer weitläufigen Gartenanlage erwartet Sie dieses Strandhotel in Malindi mit Blick auf den Indischen Ozean. Freuen Sie sich hier auf 2 Außenpools und ein Spa. Alle Zimmer und Suiten…
Das Bamburi Beach Hotel erwartet Sie mit einem großen Pool, der durch eine Palmeninsel besticht. Zum Freizeitangebot gehören zudem 2 klimatisierte Squashhallen und ein Fitnesscenter. In einigen…
Am Indischen Ozean zwischen dem Haller Butterfly Park und dem Jomo Kenyatta Beach begrüßt Sie das Lambada Resort. Dieses farbenfrohe Gebäude bietet ein tropisches Ambiente mit verschiedenen Auß…
Neben einem üppigen Garten mit Palmen und Bougainvilleen verfügt dieses Resort über einen eigenen Sandstrand entlang des Indischen Ozeans. Freuen Sie sich auf ein Strandrestaurant und eine Boutique…
Das Reef Hotel Mombasa erwartet Sie mit einem Tennisplatz an der Küste von Mombasa, 2,5 km vom Strand Nyali entfernt. Dieses 3-Sterne-Hotel bietet eine 24-Stunden-Rezeption. Die Hotelzimmer verfügen…
Eingebettet zwischen Korallenriffen und tropischen Gärten bietet das Shimoni reizvolle Unterkünfte in Cobweb-Cottages mit Strohdach. Von hier aus können Sie Delphine beobachten und geschützte…
Die Villa Luxury Suites erwarten Sie mit einem Außenpool und einem Restaurant in Diani Beach an der kenianischen Küste, 700 m vom Einkaufszentrum Diani Beach entfernt. Jede klimatisierte Suite verf…
Am Strand Diani begrüßt Sie dieses 4-Sterne-Resort in Ukunda nur 35 km von Mombasa entfernt mit 2 Außenpools und mit 5 Restaurants. Freuen Sie sich hier auf helle, klimatisierte Zimmer mit einem…
Dieses 5-Sterne-Resort in Ukunda liegt am weißen Sandstrand von Diani Beach und erwartet Sie mit Blick auf die 12 Hektar großen, hauseigenen Gärten mit 2 Süßwasserpools. Die Wellnesseinrichtungen…

Restaurants

In Mombasas mit Abstand bestem Restaurant gibt es die frischesten Meeresfrüchte des Landes. Ob Austern, Gambas, gegrillte Fischfilets oder Hummer: Hier kann man nichts Falsches bestellen. Mindestens…
Modernes Caférestaurant in Mombasas größtem Shoppingzentrum mit gutem Essen zu günstigen Preisen. Neben ordentlicher Pizza und Pasta gibt es hier auch Hühnchen- und Burgergerichte. Großes…
Im schummrigen Ambiente einer Korallenhöhle kommen in diesem Restaurant hervorragende Meeresfrüchte sowie französische Gerichte auf den Tisch. In klaren Nächten wird das Dach geöffnet, um den…
Höchst relaxte Lamu-Institution mitfrischem Fisch und leckerem Hummer (Lamu-Hummer ist eine Langustenart) zu günstigen Preisen. Die große Auswahl von Fruchtsäften (Empfehlung: Tamarind-Passion)…
Wer Lust auf einen echten Kaffee oder auf ein Eis hat, der ist im begrünten Hinterhof des Cafés richtig. Dazu gibt es selbst gebackenen Kuchen, frisch gepresste Säfte und Mittagessen (Swahili- Kü…
Das wohl beste Restaurant der Stadt liegt gleich neben dem Bootsanleger. Traumhafte und günstige Fisch- und Meeresfrüchtegerichte. Naschkatzen probieren bitte unbedingt die mit Amarula versetzte Cr…
Hier gehen Mombasas Inder essen. Auf der Karte stehen vor allem Dal (Linsen) und andere vegetarische Spezialitäten der südindischen Küche. Serviert wird äußerst scharf, außer man bestellt ausdr…
Gemütliches Restaurant im Aquarium direkt am Wasser, die Gäste sitzen unter einem im Wind raschelnden Palmdach. Für den kleinen Hunger gibt es ein spezielles Snackmenü.
Italienisches, Japanisches und Gegrilltes wird auf einer Terrasse direkt Meer serviert. Am Abend werden die Tische zur Seite geräumt, dann wird getanzt.
Schwimmendes Restaurant im mangrovenbestandenen Mtwapa-Creek unweit der Nyali-Brücke. Spezialität: Meeresfrüchte und Fisch. Wunderschöner Platz für ein romantisches Candlelightdinner.

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Auftakt

Über 400 km - vom Archipel Lamu im Norden bis nach Vanga an der tansanischen Grenze im Süden - bildet der Indische Ozean die Ostgrenze Kenias. Mangrovensümpfe und einsame Buchten, Korallenfelsen, gelegentlich feinsandiger Strand - das macht die charakteristische Landschaft der Nordküste von Lamu bis Mombasa aus.

An der Südküste, von Mombasa bis nach Vanga, bestimmen überwiegend weite weiße Sandstrände, gesäumt von Palmenhainen, das Bild. Der Küste fast auf der ganzen Länge vorgelagert ist ein Korallenriff: eine natürliche Barriere, an der sich die Wellen des Ozeans brechen und die die Haie fernhält. Üppiger tropischer Urwald bedeckte früher das Hinterland. Heute ist nur noch knapp ein Zehntel erhalten, der Rest wurde abgeholzt, um Kokos- und Sisalplantagen Platz zu machen - und Hotelanlagen. Nur zehn bis fünfzehn Minuten dauert die Überfahrt mit der Fähre von Mombasa über die Kilindini-Bay, die „Bucht des tiefen Wassers“, hinüber zum Festland, zur Südküste. Dieses Urlaubsparadies ist auf einer Länge von 70 km touristisch erschlossen.

Charakteristisch für das Landschaftsbild sind die Baobab-, die Affenbrotbäume. Die Legende will, dass sie der Teufel einst im Zorn gepflanzt hat, verkehrt herum, mit den Wurzeln nach oben. So sehen sie tatsächlich aus, knorrige Riesen, Hunderte von Jahren alt, die flaschenkürbisgleichen Stämme 15 und mehr Meter dick. In den Zweigen turnen weißbärtige Colobus-Affen, lärmen Nashornvögel. Den Einheimischen sind die Bäume heilig. In den Baobabs und in ihrer Umgebung, so glauben sie, halten sich die Geister Verstorbener auf.

Ostafrikas Küste ist eine geschichtsträchtige Region. Lange bevor das Innere des „dunklen Kontinents“ entdeckt und erforscht wurde, herrschte hier bereits reger Reiseverkehr. Araber, Türken, Inder, Chinesen, alle seefahrenden Nationen des Orients kamen und gingen. Die Portugiesen setzten sich ein Jahrhundert lang fest, bis die Omani sie vertrieben. 1888 „überzeugte“ die Kolonialmacht Großbritannien den Sultan von Sansibar, das Gebiet der britischen Krone zu überlassen. Die Vergangenheit ist nicht ohne Einfluss geblieben. Arabien und Asien haben Sprache, Kultur und Religion an der Küste geprägt.

Heute sind es die Feriengäste, die für Veränderung sorgen. Weite Teile der Küste sind touristisch erschlossen, vor allem die Region um Mombasa und Malindi sowie der Küstenstreifen zwischen Mombasa und Diani Beach. Das Hotelangebot reicht vom Fünf-Sterne-Luxus bis zum Zelt unter Palmen direkt am Strand. Die Hotels sind der Landschaft angepasst, eingebettet zumeist in tropische Gartenanlagen, mit alten Baobab-Bäumen, Palmen und Bougainvilleen. Der Baustil ist nicht selten afrikanischen Vorbildern entlehnt, Rundhütten mit luftigen Makuti-Dächern (mit Bananen- und Palmenblättern gedeckt). Der Komfort ist aber europäisch - Pool, Dusche, Bad, Klimaanlage sind selbstverständlich. Wer nicht nur faulenzen möchte, für den gibt es viele Möglichkeiten: eine Fahrt mit der Dhau zum Korallenriff, ein Besuch der Unterwasserparks, Schnorcheln, Tauchen, Hochseeangeln, Tennis, Golf, Abstecher ins Hinterland (in die Dörfer der Giriama) oder zu den Inseln im Lamu-Archipel - oder auch ein festliches Hummeressen unterm Sternenhimmel. Ausflüge und Sportmöglichkeiten werden in allen Hotels angeboten. Außerdem stehen Mietwagen zur Verfügung. Voll wird es an der Küste zumeist von Dezember bis Januar und noch einmal im Juli und August. Dann sollte man unbedingt eine feste Reservierung haben.

Viele der in Kenia lebenden Europäer haben ihre Urlaubsdomizile an der Nordküste gebaut, vor allem in der Gegend von Nyali, und schwören, dass es nichts Schöneres gäbe. Die Anhänger weiter Sandstrände dagegen bevorzugen die Südküste. Ohne Zweifel sind die Strände im Norden auf kleinere Buchten und Abschnitte begrenzt, und in der Regenzeit färbt sich vor allem bei Malindi das sonst klare Wasser des Indischen Ozeans rotbraun, von den Schlammmassen, die der Sabaki River dann ins Meer spült. Die Nordküste ist auf weiten Strecken ursprünglicher als die Südküste.

Eine gut ausgebaute Straße führt parallel zur Küste von Mombasa nach Malindi. Auf der fruchtbaren Ebene dehnen sich Ananas-, Kokos- und Sisalplantagen, überragt von mächtigen Baobabs. Nördlich von Malindi wird es einsamer, hier endet die touristische Erschließung, eine Piste führt am Sumpfdelta des Tana-Flusses vorbei weiter Richtung Norden, über Garsen bis nach Mokowe. Von dort gibt es eine Fährverbindung nach Lamu. Von Malindi bis Lamu sind es 225km, eine Strecke, die man nur in der Trockenzeit fahren sollte.

Fakten

Strom 240 V, 50 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 20:32 Uhr

Anreise

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