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Kassel

Check-in

Eckpunkte der Stadtgeschichte

Die Stadt wurde am 18. Februar 913 das erste Mal als "Actum Chassella" urkundlich erwähnt. Die Urkunde trägt die Unterschrift von König Konrad I. Wahrscheinlich stand damals am Ort des Stadtschlosses (heute Standort des Regierungspräsidiums) ein Königshof. 1189 erhielt Kassel die Stadtrechte. Im 12. Jahrhundert gehörte Kassel den Landgrafen von Thüringen. 1274 starb der Landgraf w:Heinrich Raspe IV. trotz dreier Ehen kinderlos. Seine Nichte Sophie setzt durch, dass ihrem jungen Sohn Heinrich Hessen als eigenständige Landgrafschaft zufallen sollte. 1378 wurden die bis zu diesem Zeitpunkt eigenständigen "Städte" Altstadt, Freiheit und Neustadt, die geografisch eng zusammen lagen, zu einer Stadt zusammengefasst. 1576 teilte Philipp der Großmütige die Landgrafschaft Hessen unter seinen vier Söhnen als Hessen-Kassel, Hessen-Marburg, Hessen-Darmstadt und Hessen-Rheinfels auf. Dadurch wurde die Stellung Hessens im Reich nachhaltig geschwächt. Um 1700 prägte Landgraf Karl von Hessen-Kassel durch eine intensive Bautätigkeit im Bergpark und in der Karlsaue die Stadt bis heute. 1936 erhielt das Stadtgebiet in der letzten "Eingemeindungswelle" seine heutige Größe. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Großstädten wurde Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg nicht noch einmal erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde Kassel stark zerstört, insbesondere beim verheerenden Luftangriff vom 22. Oktober 1943 wurde die zuvor in der Altstadt vorherrschende Fachwerkarchitektur fast vollständig vernichtet. Seit dem Wiederaufbau prägt daher moderne, funktionale Architektur die Stadtmitte. In der neuen Stadtmitte im funktionalen Nachkriegsstil wurde 1953 mit der Treppenstraße die erste Fußgängerzone Deutschlands eingerichtet. 1955 wurde in Kassel die Bundesgartenschau eröffnet. 1981 gab es eine weitere Bundesgartenschau. Der damalige Standort Fuldaaue ist noch heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. 2013 feierte die "Metropole Nordhessens" mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ihr 1100-jähriges Jubiläum.

Wer sich für die w:Geschichte der Stadt Kassel näher interessiert, besucht am besten das Stadtmuseum.

  • www.kasselwiki.de - sehenswertes Privatwiki von Werner Guth / Niedenstein mit vielen Ansichten des alten Kassel.
Kassel und die Brüder Grimm

Die Sprach- und Literaturwissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm wirkten längere Zeit in Kassel. Hier gaben sie ab 1812/1813 auch ihre bekannte Sammlung der Kinder- und Hausmärchen heraus. Das Märchensammeln ist für die Grimms aber nur eine berufliche Tätigkeit gewesen. Große Verdienste erwarben sich die Gebrüder auch durch ihre Arbeiten zur Germanistik. So gab Jacob Grimm beispielsweise ein umfangreiches Werk zur Deutschen Grammatik heraus. In Leipzig arbeiteten sie später auch an der Erstellung eines Deutschen Wörterbuches mit. Die Grimms wohnten in Kassel u. a. einige Jahre im nördlichen Torhaus an der Wilhelmshöher Allee. Hier steht heute direkt gegenüber vom Landesmuseum auch das Grimm-Denkmal. Dorothea Viehmann (1755 - 1815). Sie erzählte den Brüdern Grimm etwa 40 Volksmärchen. 36 davon nahmen die Brüder Grimm in ihre bekannte Märchensammlung auf. Dorothea Pierson wurde als Tochter eines Gastwirts in Rengershausen geboren. 1777 heiratete sie den Schneider Nikolaus Viehmann. 1787 zog sie mit ihm in ein kleines Fachwerkhaus in Niederzwehren. Das Gast- und Brauhaus ihres Vaters liegt übrigens heute direkt an der Autobahn A 49 und gehört zur Hütt-Brauerei (Anfahrt per KFZ über die Ausfahrt Baunatal-Nord).

Sehenswürdigkeiten

Das klassizistische Schloss von 1803 beherbergt heute eine wunderbare Sammlung alter Meister und hat u.a. 17 Rembrandt-Gemälde aufzuweisen. Im Weißensteinflügel kann man Interieurs von damals…
Weithin ist der 54 m hohe Turm der Christuskirche von Bad Wilhelmshöhe zu erblicken. Das Gotteshaus glänzt mit reicher Ausstattung, darunter eine kunstvolle Christusfigur des bekannten dänischen…
Das Bundessozialgericht im Kasseler Stadtteil Wilhelmshöhe - heute das oberste Gericht der deutschen Sozialgerichtsbarkeit - wurde ursprünglich von 1936 bis 1938 als Wehrkreisdienstgebäude…
Der Zoo am Rammelsberg ist ein familienfreundliches Ausflugsziel in Kassel-Wilhelmshöhe mit artgerechten, offen gestalteten Gehegen. Besucher können auf ca. 2 ha 56 Tierarten, z.B. Alpakas, Störche…
Der Park im Stadtteil Wilhelmshöhe ist eine beliebte Naherholungsanlage mit idyllischen Rundwegen, prächtig blühenden Blumenrabatten sowie stattlichen Pappeln und Linden. Das Gartendenkmal gehört…

Hotels & Übernachtung

Das Tanzbein schwingen kann man bei Live-Musik in "Holly's Bar". Barbecue wird unter freiem Himmel an einem Teich mit exotischen Fischen serviert. Zum großen Wellness-Bereich gehören Erlebnisduschen…
Das Haus "H4 Hotel Kassel" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel…
Das Haus "Gude" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel ist barrierefrei (u.a. mit einem Lift)…
Das Haus "Première Classe Kassel" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze). Kinder sind hier gern gesehene Gäste. Hunde sind (ggf. gegen eine kleine Gebühr) erlaubt. Ein WLAN-Zugang…
Das Haus "Am Sonnenhang" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze), ein hoteleigenes Restaurant und Konferenzräume. Im Hotel ist die Barrierefreiheit…
Das Haus "Zum Steinernen Schweinchen" bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel ist barrierefrei (u.a. mit einem Lift…
Das Haus "Wilhelmshöher Tor" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze) und Konferenzräume. Das Hotel ist barrierefrei (u.a. mit einem…
Das Haus "Waldhotel Elfbuchen" ist besonders ruhig gelegen. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), ein hoteleigenes Restaurant und Konferenzräume. Das Hotel ist…
Das Haus "pentahotel Kassel" liegt in der Nähe des Bahnhofs. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel ist…
Das Haus "Kurparkhotel" liegt in der Nähe des Bahnhofs. Es bietet seinen Gästen Parkmöglichkeiten (eine Garage und Parkplätze), diverse gastronomische Einrichtungen und Konferenzräume. Das Hotel…

Restaurants

In der Küche der kleinen, gemütlicheren Osteria regiert Gisela Levorato, der Italien in der Ehe wie in den Rezepten ans Herz gewachsen ist. Ihre Gerichte sind eine Komposition. Die exquisite…
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 5.00 und EUR 15.00. Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Das Restaurant bietet Frühstück und…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 11.00 und EUR 26.00. Die aktuellen…
Das Restaurant "Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Hunde sind im…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Für Ü…
Das Restaurant "Fischers" befindet sich in einem Hotel. Es ist modern eingerichtet. Der Küchenstil des Lokals ist international.
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse…

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Kurzbeschreibung

Kassel ist nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen. Mit 200.000 Einwohnern ist die documenta-Stadt das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nordhessens. Im direkten Umfeld der Stadt leben etwa weitere 120.000 Einwohner.

Destinationen

Stadtteile

Die Stadt Kassel ist in 23 Stadtteile strukturiert. Der einwohnermäßig kleinste Stadtteil ist dabei das dörflich wirkende Nordshausen mit etwa 2000 Einwohnern. Die meisten Bewohner mit etwa 15.500 Menschen hat der dicht besiedelte Stadtteil Vorderer Westen, der auch ein beliebtes Ausgehviertel der Stadt ist. Wer sich aber über das gesamte Stadtgebiet näher informieren möchte, findet im Artikel "Kasseler Stadtteile" ein paar Hintergrundinformationen. Die überwiegende Anzahl der hier gelisteten Stadtteile ist für Besucher nicht interessant.

Nachbargemeinden siehe Ortsliste im Artikel "Region Kassel"

Praktische Hinweise

Touristinformation
  • Tourist Information Innenstadt, Wilhelmsstraße 23. Tel.: (0)561-70 77 07, Fax: (0)561-70 77-169. etwa 100 m Fußweg vom Tramhalt "Rathaus" (links von der Königsstraße in die Wilhelmsstraße abbiegen). Geöffnet: Mo-Sa: 9-18 Uhr. letzte Änderung: Mär. 2019
  • Touristinformation im Fernbahnhof Wilhelmshöhe. Tel.: (0)561-340 54, Fax: (0)561-315 216. von den Gleisen kommend oben in der Halle links halten. Die Touristinformation findet sich gegenüber den DB Reisezentrum. Geöffnet: Mo-Sa: 9-18 Uhr. letzte Änderung: Mär. 2019
  • Die deutschlandweite Vorwahl für Kassel ist die 0561.
  • In der Stadtbibliothek stehen einige Internetarbeitsplätze zur Verfügung. Standort: Rathaus (Eingang im Neubau an der Südecke des Gebäudekomplexes zur Oberen Karlsstraße hin): obere Königsstraße 8
Stadtführungen

Kassel Marketing bietet ein breites Angebot an öffentlichen Führungen an. Im Angebot sind Führungen durch die Stadtmitte ebenso wie Spaziergänge durch die Karlsaue und den Bergpark. Auch thematische Rundgänge wie z. B. zu den Wasserspielen, eine Führung zu den Außenkunstwerken der documenta, die 50er-Jahre in Kassel oder eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn können besucht werden. Für Gruppen können auf Anfrage gesonderte Termine und auch Umland-Touren vereinbart werden (www.kassel-marketing.de).

Die Führerinnen und Führer sind im Verein "Gäste- und Museumsführer in Kassel und Region e. V." organisiert. Hier kann unter der Rubrik "Veranstaltungen" ebenfalls nach Terminen gesucht werden.

  • Stadtspaziergänge mit den Kassel Greeter: Unter dem Motto “Mit Freunden Kassel entdecken“ bieten die Kassler Greeter kostenlose Stadtrundgänge an. Dabei lernen Gäste Kassel abseits der üblichen Pfade aus Sicht von Einheimischen kennen. Mittlerweile 40 Greeter, so heißen die ehrenamtlich Engagierten bei den Kassel Greetern, freuen sich, Besuchern ihre Stadt mit all ihren Ecken und Kanten authentisch zu zeigen. So werden Sie Lieblingsorte und versteckte Pfade und Winkel, die man bei üblichen Stadtrundgängen nicht besucht, hautnah erleben. Aber auch persönliche Geschichten und Erlebnisse oder Ausgeh- und Freizeit-Tipps erfahren Sie dabei. Wenn irgend möglich werden Themenwünsche berücksichtigt, die somit diese Spaziergänge zu einer persönlichen und individuellen Begegnung mit der Stadt werden lassen. Um die Individualität zu wahren, werden die Greets nur in Kleingruppen bis max. 6 Personen durchgeführt. Mehr Infos unter kasselgreeters.de Die Kassel Greeters sind Mitglied der International Greeter Association (vormals Global Greeter Network).
  • Stadtführungen per "Selbstbalance-Roller": Für das Fahren des vor allem aus den USA bekannten, einachsigen Elektrorollers benötigt man mindestens einen Mofa- oder auch PKW-Führerschein. Die Teilnahme an den 2-stündigen Touren kostet etwa 50 € pro Person. Lesenswert als Hintergrund ist der Wikipediaartikel zum Fahrzeug. Detaillierte Tourenhinweise und Buchung siehe Seiten der Veranstalter. In Kassel gibt es für Stadtführungen zwei Anbieter: Firma "time to team" aus Springe (Infos dazu über Kassel Marketing erhältlich) und die Firma "funmobi" aus Melsungen (Infos auf der Firmenseite). Funmobi bietet übrigens auch eine Nachttour durch Kassel an.
  • Stadtrundfahrten mit dem Bus:Seid 2010 gibt es in Kassel die Stadtrundfahrten mit den Eventbussen. In der Hauptsaison von April bis Oktober kann man von Mittwoch bis Sonntag im Hop On Hop Off Service an den Stadtrundfahrten teilnehmen und so einen ersten Eindruck von Kassel gewinnen. Es sind 11 Sprachen im Bus zu hören, so dass auch ausländische Gästen die Möglichkeit haben bei einer individuellen Tour Kassel kennenzulernen. Tickets erhalten Sie: direkt beim Busfahrer, dem Stadtrundfahrten Büro:Ahnatalstr.28, 34128 Kassel Tel.: 0561-62233 oder über den Onlineshop:www.kasselstadtrundfahrt.de.
Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe

1978 konnte man in Wilhelmshöhe per Bohrung eine Thermalwasserquelle erschließen. Heute steht hier die Kurhessentherme. Zum kleinen Kurbereich zählt u. a. die Habichtswaldklinik. Heute darf Bad Wilhelmshöhe die Titel "Kneipp-" und "Thermalsole-Heilbad" tragen. Mit rund 1000 Kurgästen spielt das Bad aber im Tourismus der Stadt eine sehr untergeordnete Rolle.

Die Kurbeitrag im Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe beträgt pro Aufenthaltstag und Person 0,50 €. Wer außerhalb des Kurbezirks nächtigt, der etwa oberhalb des Fernbahnhofs in Wilhelmshöhe beginnt, zahlt nichts. Eine "Bettensteuer" besitzt Kassel nicht.

Toiletten
  • Ein zentraler Anlaufpunkt in der Stadtmitte sind diesbezüglich die frei zugänglichen, öffentlichen Toiletten im Rathaus - Zugang: geöffnet zu den gängigen Tageszeiten. Steht man vor dem Haupteingang des Rathauses in der Königsstraße, so finden sich die Toiletten im rechten Seitenflügel.
  • Toilettenhäuschen. am Busparkplatz am Ottoneum mit Münzeinwurf Preis: 50 Cent.
  • Toilettenhäuschen. an der Goetheanlage im Vorderen Westen mit Münzeinwurf Preis: 50 Cent.

Sprache

Ein umfangreiches Mundartwörterbuch mit 3000 Begriffen, das anlässlich des Stadtjubiläums 2013 entstand, ist unter www.dwkm.de zu finden. Eine weitere Mundartabhandlung mit mehr als 200 erklärten Ausdrücken zu "Kasselänisch" ist im Regiowiki Kassel zu finden.

Anreise

Mit dem Flugzeug
  • Flughafen Kassel (IATA Code: KSF) - Er findet sich 15 km nordwestlich der Stadt bei Calden. Es besteht ein kleines Angebot an Flügen zu bekannten Urlaubszielen. Anschluss mit der Buslinie 100 in die Stadtmitte.
  • Vom Flughafen Frankfurt am Main (IATA Code: FRA) beträgt die Fahrzeit mit dem ICE bis zum Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe zwischen 1:38 (direkte ICE vom Fernbahnhof am Flughafen) und bis maximal 2:30 h mit Umstieg in Frankfurt Hbf. Ebenfalls gut per Bahn angebunden ist der Flughafen Hannover. Hier ist die Fahrzeit sogar noch etwas kürzer. Mit S-Bahn und Fernverkehr benötigt man 1:25 bis 1:30 h zum Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.
  • Der Flughafen Paderborn Lippstadt (IATA Code: PAD) ist etwa 80 Straßenkilometer von Kassel entfernt. Er ist über die A44 in ca. 1 Stunde erreichbar. Die Anfahrt mit Bus und Bahn nach Kassel geht über den Paderborn Hauptbahnhof. Vom Flughafen verkehren die Buslinien 400 und 460 zum Paderborner Hauptbahnhof. Insgesamt dauert die Fahrt nach Kassel 105 Minuten.
Mit der Bahn

Fernbahnhof Wilhelmshöhe. Offiziell heißt der ICE-Haltepunkt nur "Bahnhof Wilhelmshöhe". In Kassel kommt es jedoch vor Ort öfters zu Fragen, wie man zum "Hauptbahnhof" gelangt, an dem die Fernzüge abfahren. Deshalb wird hier im Wikivoyageartikel Kassel zur besseren Unterscheidung vom Kasseler Hauptbahnhof der "Bahnhof Wilhelmshöhe" als Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe bzw. kurz als Fernbahnhof bezeichnet. In der DB-Fahrplanauskunft wird der ICE-Halt neben "Bahnhof Wilhelmshöhe, Kassel" auch unter "Kassel-Wilhelmshöhe" gefunden.

Hauptbahnhof Kassel

Der Kasseler Hauptbahnhof (Kassel Hauptbahnhof). der auch den Namen Kulturbahnhof trägt, ist dagegen der Knotenpunkt für den Regionalverkehr in der Region. Direktverbindungen bestehen nach Fulda, Frankfurt am Main, Hagen, Göttingen (fährt nicht über Wilhelmshöhe).

Seit Ende 2007 liegt hier die Schnittstelle der Regiotram mit dem Eisenbahnnetz, eine Kombination aus Regional- und Straßen-Bahn, die aus dem Umland vom Bahnnetz in die Stadt auf den Straßenbahngleisen hineinfährt. Die Züge verfügen über zwei Energiesysteme, entweder Gleichstrom 600 Volt und Bahn-Wechselstrom 15 kV, 16 2/3 Hz oder Gleichstrom 600 V und Dieselantrieb. Die meisten Linien verkehren zumindest stündlich. Unter anderem sind Hofgeismar, Melsungen und Wolfhagen erreichbar.

Mit dem Bus

Eine Reihe nationaler und internationaler Überland-Linienbusse fahren Kassel an. Köln, Hamburg, München und Berlin sind ebenso mehrmals wöchentlich mit dem Bus erreichbar wie Kroatien, Rumänien oder Spanien.

Besonder auf der "Mitte-Deutschland-Verbindung" (Köln - Dortmund - Kassel - Leipzig (Flughafen) - Dresden) ist der Fernbus mehr als eine nur preiswerte Alternative zum Fernverkehr der Bahn. Hier besteht kein durchgehendes Fernverkehrsangebot der Bahn. Daher sind hier die Verbindungen durchaus auch zeitlich zur Bahn konkurrenzfähig.

Abfahrtsorte bze. Haltestellen der Fernbusse in Kassel:

  • Der kleine Fernbus-Parkplatz am ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe liegt östlich des Bahnhofsgebäudes. Vorteil: direkter Bahnanschluss; Nachteil: Die Busse müssen sich durch den langsamen Stadtverkehr zum Fernbahnhof schlängeln.
  • Fernbus-Halt am Park & Rideplatz Kaufungen-Papierfabrik Vorteil: schnelle Anbindung an die Autobahn A7 und damit kürzere Fahrzeiten; kleiner Nachteil: kein direkter Bahnanschluss. Das ist aber für Reisende mit Ziel Kassel nicht so dramatisch, da ein direkter Tramanschluss in die Stadtmitte sowie auch zum Fernbahnhof besteht.

Anbieter National mit Fernbusstopp in Kassel:

  • Eurolines - Abfahrtsort Fernbus-Halt am Park & Rideplatz Kaufungen-Papierfabrik
- Nord-Süd-Strecke Hamburg Airport Hamburg - Hannover Airport - Hannover - Kassel - Frankfurt am Main - Frankfurt am Main Airport - Heidelberg - Mannheim
- Strecke Stuttgart - Karlsruhe - Mannheim - Frankfurt - Giessen - Kassel - Braunschweig - Magdeburg - Berlin
  • Flixbus - Abfahrtsort Fernbus-Halt am Park & Rideplatz Kaufungen-Papierfabrik
-"Mitte-Deutschland-Verbindung" Köln - Dortmund - Kassel - Leipzig (Flughafen) - Dresden
- Nord-Süd-Strecke Hamburg - Hannover - Kassel - Gießen - Frankfurt am Main

Hinweise: alphabetische Liste; nicht alle Einzelhalte der Linien sind gelistet. Stand 01-2014

Innerhalb Kassels und seiner Umlandgemeinden verkehren Busse und Straßenbahnen des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). Weiteres dazu siehe Abschnitt "Öffentlicher Nahverkehr".

Auf der Straße

Kassel liegt an den Bundesautobahnen (Hamburg - Würzburg), (Kassel - Dortmund) und (Kassel - Neuental). Die A 49 ist "Stadtautobahn", die Abfahrten "Auestadion" und "Waldau" liegen der Innenstadt am nächsten. Bergpark und Schloss Wilhelmshöhe, den Herkules sowie den ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe erreicht man allerdings je nach Anreiserichtung besser über die A 44, Ausfahrt Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

Mit dem Schiff

Ab Kassel ist die Fulda auch für größere Schiffe befahrbar. Zwei Gesellschaften bieten Fahrten von Kassel nach Hann. Münden an. Weiteres siehe hier.

Mit dem Fahrrad

Kassel liegt am Fulda-Radweg, der für Radwanderer mit dem Weser-Radweg ab Hann. Münden als Teil der Nationalroute D 9 eine wichtige Nord-Süd-Verbindung durch den deutschen Mittelgebirgsgürtel darstellt.

Richtung Osten nach Thüringen kann man den Herkules-Wartburg-Radweg nutzen. Die etwas bergige Route endet nach 110 km in Eisenach. Hier besteht Anschluss an das Radfernwegenetz von Thüringen.

Mobilität

Öffentlicher Nahverkehr

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz sowie ein dichtes Busnetz. Betrieben wird das Netz von der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG. Die Fahrkartenautomaten befinden sich bei den Straßenbahnen in den Fahrzeugen. Die Straßenbahn wird in Kassel oft als Tram bezeichnet.

Die Regiotram verbindet dagegen als Stadtbahnsystem die Stadt Kassel mit dem Umland. Dank gemeinsamer Nutzung von Straßenbahn- und Bahnstrecken gelangt man ohne Umsteigen vom Stadtzentrum in die Region und umgekehrt.

  • Fahrpreise Tarifgebiet Stadt-Kassel:
    • Einzelfahrschein Erwachsene: 3,00 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive).
    • Einzelfahrschein Erwachsene Kurzstrecke: 1,70 €. Das Kurzticket ist gültig für 4 Stationen im städtischen Straßenbahn- und Busnetz, und auf Eisenbahnstrecken bis 3 km(spezielle Regelung siehe hier Seite 10. Bei der Kurzstrecke im Straßenbahn- und Busnetz lohnt zum Teil aufgrund kurzer Haltestellenabstände oft auch das zu Fuß gehen.
    • Einzelfahrschein Kinder (6-14 Jahre): 1,80 €
    • Tageskarten für das Tarifgebiet "Stadt-Kassel": MultiTicket Single 6 € (gültig 24 Stunden ab Antwertung) und MultiTicket 7,50 € (Regeungen siehe auch unten)
  • Fahrpreise Tarifgebiet Kassel Plus (Stadt mit Umlandgemeinden):
    • Einzelfahrschein Erwachsene: 3,90 € (bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive),
    • Einzelfahrschein Kinder: (6-14 Jahre): 2,30 €
    • MultiTicket Single (eine Person; bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren sind inklusive, zeitliche Regelungen sonst wie Multiticket): 7,10 €
    • Multiticket: Reist man am Wochenende zu zweit oder als Familie, so bietet sich besonders das günstige Multi-Ticket für 9,00 € an. Die Fahrkarte ist für 2 Erwachsene alleine und als Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kindern) nutzbar. Die Karte gilt im Tarifgebiet "Kassel Plus" werktags 24 Stunden ab Entwertung und Freitag ab 14 Uhr gekauft sogar das ganze Wochenende (mehr als zwei volle Tage). Ist der Freitag und/oder der Montag ein Feiertag, so gilt das Ticket auch noch an diesen Tagen komplett, also Ostern beispielsweise komplette vier Tage am Stück. Teurere Multitickets gibt es auch für weiter außen liegende Zonen des Verkehrsverbundes.(Tarif Dez. 2018)
    • Liniennetzpläne Tarifgebiet Kassel-Plus (Stadt mit Umlandgemeinden) & weitere Tarifinfos sind auf der Seite des NVV zu finden.
  • Kombiticket Straßenbahn und staatliche Museen: An den Fahrkartenautomaten in den Bahnen sind übrigens auch Kombitickets inklusive Museumseintritt für die Museumslandschaft Hessen-Kassel erhältlich (Günstiger als Summe der Einzelpreise).
  • KasselCard - Die Karte wird nur über die Touristeninformation vertrieben, ist aber vor allem unter der Woche eine günstige Alternative, wenn man zu zweit mehrere Tage unterwegs ist. Sie gewährt freie Fahrt im Tarifgebiet Kassel Plus für 2 Personen und Rabatte z. B in den Museen. Weitere Infos siehe Abschnitt Klarkommen).
Zu Fuß

Vom Kasseler Hauptbahnhof aus kann man alle Sehenswürdigkeiten der Stadtmitte problemlos zu Fuß erreichen (Radius maximal einen Kilometer). Große Teile der Stadtmitte sind Fußgängerzone. Selbst vom Hauptbahnhof bis zur Orangerie in der Karlsaue ist es über die Treppenstraße und den Friedrichsplatz nur ein knapper Kilometer.

Vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe aus kann man dagegen zum Bergpark laufen, der vom Bahnhofsvorplatz aus bereits zu sehen ist (etwa 1,5 km, die allerdings bergauf gehen). Mit der Straßenbahnlinie 1 geht es natürlich bequemer.

Stadtrundfahrten

Seit 2010 gibt es in Kassel feste, etwa 2,5-stündige Stadtrundfahrten im Doppeldeckerbus. An allen 10 Stationen ist ein Zusteigen möglich, auch "Hop-on-Hop-off" geht (Ausstieg an jeder Haltestelle und Weiterfahrt mit einem späteren Bus). Zwölf Sprachen werden angeboten.

  • Zeitraum: Ende März bis Ende Oktober drei Fahrten täglich von Mittwoch bis Sonntag.
  • Start ist im Sommerhalbjahr Papinplatz vor dem Naturkundmuseum um 10.00, 12.40 und 15.30 Uhr. Im Winterhalbjahr teils eingeschränktes Angebot. Fahrpreise: (16 €; Kinder (4-16 Jahre): 6 €; Familienkarte: 35 €; Stand 08/2015)
Mit dem Fahrrad

Das Fahrrad wird in Kassel langsam zu einer attraktiven Alternative zur Stadterkundung mit Bus und Bahn. Allerdings gibt es in der Stadt bezüglich der Infrastruktur für das Fahrrad noch Nachholbedarf im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. Wenn man die richtigen Routen abseits der großen Verkehrsschneisen kennt, kann man Kassel aber schon heute gut mit dem Drahtesel erkunden.

  • Fahrradverleihsystem "nextbike" in Kassel. Das stationsgebundene Verleihsystem bietet an 56 Stellen im Stadtgebiet insgesamt 400 Räder zum Verleih an. Nextbike ist seit Anfang 2018 Nachfolger des ersten Systems "Konrad". letzte Änderung: Jun. 2018
  • Stadtführungen per Fahrrad siehe Abschnitt Stadtführungen unter "Klarkommen".
  • Routennetz: 2011 wurde das Routennetz im Gebiet der Stadt Kassel neu beschildert, so dass nun endlich auch Ortsunkundige die schönen Alternativrouten abseits der gefährlichen und lauten Hauptverkehrsstraßen finden können. Seit Herbst 2012 sind auch die Radrouten in die Umlandgemeinden rund um Kassel einheitlich ausgeschildert. Als Besucher von Kassel kann man sich auch den neuen amtlichen Fahrradstadtplan zulegen, der das ausgeschilderte Stadtnetz enthält (erhältlich im lokalen Buchhandel für 4,50 €)
  • Entdecker-Runde Kassel Anlässlich des 1100-jährigen Stadtjubiläums 2013 eröffnete die Stadt eine 48 km lange, ausgeschilderte Radrunde durch das Stadtgebiet. Die Route ist natürlich etwas hügelig. Wer Kassel abseits der Touristenpfade vertiefend kennenlernen möchte, kann sich hier in den Fahrradsattel schwingen.

Wichtige innerstädtische Radrouten ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe:

  • Route Fernbahnhof Wilhelmshöhe - Stadtmitte / Fuldaradweg Richtung Norden: Hier keinesfalls die stark befahrene Wilhelmshöher Allee nutzen. Nördlich, parallel der Straße verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg abseits des großen Verkehrs. Hier geht es meist in Tempo 30 Zonen durch den attraktiven Vorderen Westen. Wer vom Fernbahnhof zum Fuldaradweg R 1 Richtung Hann. Münden möchte, nutzt am besten ebenfalls diese Route. Am Auedamm an der Orangerie trifft man schließlich auf den R 1.
  • Route Fernbahnhof Wilhelmshöhe - Karlsaue / Fuldaradweg Richtung Süden: Vom westlichen Ausgang des Fernbahnhofs kann man entlang des Radwegs der Bertha-von-Suttner-Straße sowie über ruhige Wege im Park Schönfeld gut die Insel Siebenbergen in der Karlsaue erreichen. Unterwegs kann man z. B. noch am Botanischen Garten vorbei schauen. Wer Richtung Süden zum R 1 möchte, hält sich am besten bis zur Neuen Mühle am Kraftwerk noch auf der westlichen Fuldaseite. An der Neuen Mühle kann die Fulda dann auf einer Fuß- und Radwegebrücke gequert werden. Auf der anderen Fuldaseite stößt man dann auf den Fuldaradweg R 1. Nach längerem Regen sind die Schotterwege im Park allerdings mit Pfützen übersäht.
Auf der Straße

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz. Allerdings gibt es hier, wie in vielen anderen Städten auch, zu den Pendlerzeiten sehr viel Verkehr. Stressfreier ist es daher, das Auto für Wege in Kassel stehen zu lassen und den gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Viele Wege lassen sich zum Beispiel in der Stadtmitte auch gut zu Fuß zurücklegen, sofern man hier ein Zimmer gebucht hat. Wer sich sportlich betätigen möchte, für den ist auch das Fahrrad eine mögliche Alternative.

Parken

Kassels Innenstadt besitzt diverse Parkmöglichkeiten, die aber allesamt gebührenpflichtig sind. Über die Parkregelungen und -gebühren der städtischen Straßenparkzonen informiert hier die Stadt Kassel.

Die Parkhäuser, die meist privat bewirtschaftet werden, haben abweichende Gebühren. Eine Übersicht über die aktuelle Belegung der Parkhäuser in der Innenstadt findet man auf der Seite Einkaufen-kassel.de. Klickt man auf die Namen der Parkhäuser, dann erscheinen die Öffnungszeiten und Parktarife. Sonntags ist meist ein günstiger Sondertarif als Tagespauschale im Angebot. Kostenlos Parken kann man dagegen noch auf dem Großparkplatz unterhalb von Schloss Wilhelmshöhe am Bergpark sowie oben am Herkules. Auch am Auedamm im Bereich der Karlsaue kann man kostenfrei sein Auto abstellen.

Architektonisch ist noch das Parkhaus Wilhelmsstraße erwähnenswert. Das Gebäude wurde zwischen 1956 und 57 durch die beiden Architekten w:Paul Bode und Ernst Brundig geplant. In der Dunkelheit ist die farbig beleuchtete Fassade zur Neuen Fahrt hin ein beachtenswertes Fotomotiv. Weitere Infos siehe www.parkhaus-wilhelmsstrasse.de.

Lernen

  • Universität Kassel, Mönchebergstraße 19, 34125 Kassel. Tel.: +49 (0)561 8040. Die frühere Gesamthochschule Kassel hat heute etwa 25.000 Studierende (WS 19/20) mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Gaststudenten. Es gibt im Stadtgebiet mehrere Standorte, der größte ist am Holländischen Platz, hier wird das Unigelände derzeit auch erheblich ausgebaut.
  • CVJM Hochschule, Hugo-Preuß-Straße 40. Tel.: +49 561 3087530, E-Mail: info@cvjm-hochschule.de. Private, staatlich anerkannte konfessionelle Hochschule mit etwa 550 Studierenden (2020) die 2019 ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. letzte Änderung: Okt. 2020

Arbeiten

Wirtschaftlich sind Stadt und Umland Kassel das Zugpferd der Region Nordhessen. Einige namhafte Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt (u. a. Kali und Salz, Wingas bzw. Wintershall). Zwei weitere wichtige wirtschaftliche Standbeine der Region sind im Ballungsraum Kassel ansässig. Dies sind das Volkswagenwerk in Baunatal und die SMA AG in Niestetal. Besonders die SMA AG hat stark expandiert und in den letzten Jahren mehrere Tausend Stellen geschaffen.

Des Weiteren ist Kassel Verwaltungs- und Behördenstadt. Viele Verbände und Institutionen unterhalten in der Stadt Verwaltungssitze. Ein zunehmend wichtiger werdender Arbeitgeber ist auch die 1970 als Gesamthochschule gegründete Universität, die noch weiter ausgebaut werden soll.

Wer sich für die Wirtschaft der Region näher interessiert, findet Informationen dazu auf der Seite der Wirtschaftsförderung Region Kassel. Stellen vermittelt die Agentur für Arbeit Kassel‎ (Grüner Weg 46; ist etwa 300 m nördlich des Hauptbahnhofs gelegen).

Weblinks

  • Kassel Marketing mit offiziellen Tourist-Informationen im Fernbahnhof Wilhelmshöhe und im Rathaus
  • https://www.kassel.de/index.php – Offizielle Webseite von Kassel
  • Regiowiki Kassel - Eine Art Kasselwiki der HNA zur Geschichte und Entwicklung von Kassel
Webcams

Sicherheit

Kassel ist nicht kriminalitätsfrei, größere Auffälligkeiten deutschlandweit im Vergleich zu Städten ähnlicher Größe bestehen aber nicht. Natürlich sollte man die bekannten Regeln wie überall beachten: keine Wertsachen im Auto lassen, Fahrrad immer anschließen; Taschen bzw. Wertsachen diebstahlsicher fest am Körper tragen; in der Dunkelheit erhöht aufmerksam sein und dunkle, unbekannte Ecken besonders alleine möglichst meiden; in dunkeln, einsamen Gegenden bzw. Problemzonen unbekannten Leuten bzw. Menschengruppen aus dem Weg gehen.

Als "soziale Brennpunkte" gelten in Kassel u. a. der Bereich am Stern, die Siedlungen Mattenberg / Brückenhof im Stadtteil Oberzwehren, die Großsiedlung in Waldau und auch etwas die Bereiche Rothenditmold, Nordstadt, und Wesertor. Dies sind in der Regel Bereiche, die für den Kasselbesucher nicht relevant sind und abseits der Sehenswürdigkeiten liegen. Um diese Stadtteile kann man als Besucher problemlos einen Bogen machen.

Im Vergleich zu bekannten sozialen Brennpunkten in anderen Großstädten wie Berlin usw. handelt es sich hier in Kassel aber um recht kleine Gebiete mit vergleichsweise kleineren Problemen. Zum Teil gibt es in den genannten Bereichen auch positive Entwicklungen.

Die einzige Ausnahme als Problembereich mit evtl. Teilrelevanz für Besucher stellt in Mitte der Bereich Stern zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Holländischer Platz da. Zu belebten Tageszeiten kann man aber weitgehend problemlos z. B. vom Königsplatz zur Uni am Hopla laufen.

Gesundheit

  • Kurhessen Therme. Die Kurhessen-Therme in Kassel Bad Wilhelmshöhe ist ein Gesundheits- und Erholungsbad mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. Das Thermalsole Bad ist im japanischen Stil erbaut und verfügt über einen großzügigen Saunabereich. Anfahrt mit der Tram: Linie eins Richtung Endstation am Bergpark bis zur Haltestelle "Kurhessentherme".

Ausflüge

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Im Nahbereich:

  • Schloss und Park Wilhelmsthal - Kleinod des Rokoko, etwa 15 km nordwestlich bei Calden.
  • vielfältige Ausflugsziele und Wandermöglichkeiten im stadtnahen Habichtswald bzw. im Naturpark Habichtswald
  • Hessencourrier - Die Museumseisenbahn fährt mit Dampfzügen an mindestens einem Wochenende im Monat vom eigenen Bahnhof "Kassel-Wilhelmshöhe Süd" eine gut 33 km lange, landschaftlich schöne Strecke durchs bergige Umland in das Fachwerkstädtchen Naumburg.

Weiter entfernt:

  • Zum Edersee (etwa 40 km südwestlich) mit der Sperrmauer, Schloss Waldeck, dem Wildtierpark und schönen Wandermöglichkeiten an den Seehängen und im Nationalpark Kellerwald-Edersee.
  • In den Reinhardswald mit Urwald Sababurg, Schloss und Tierpark Sababurg (etwa 30 km nördlich).
  • In den Hohen Meißner - der Sage nach die Heimat von Frau Holle (etwa 40 km östlich). Einen Ausflug zum Meißner lässt sich gut mit einem Besuch des hessischen Werratals verbinden. Sehenswert sind hier die Fachwerkperlen Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und auch Witzenhausen. Ein Besuch von Witzenhausen lohnt vor allem zur Kirschblüte im Frühjahr.
  • nach Göttingen (etwa 40 km nordöstlich; 20 Minuten im ICE, 1 Std. im Nahverkehr mit dem Cantus ab Hauptbahnhof Kassel)
  • nach Fulda und evtl. in die Rhön zur Wasserkuppe (etwa 80 km südlich; 30 Minuten im ICE bzw. 1 172 Std. im Nahverkehr nach Fulda) mit Dom, barocker Altstadt und dem Stadtschloss.

Attraktive, mittelalterlich anmutende Fachwerkstädte um Kassel sind:

  • Bad Sooden-Allendorf - Fachwerkperle im hessischen Werratal. Mit dem Auto ist Bad-Soden-Allendorf über Helsa und Großalmerode auf z. T. landschaftlich attraktiven Straßen erreichbar (rund 40 bis 45 km einfach). Wer Lust hat, kann auch die A 7 über Witzenhausen nehmen und noch die sehr sehenswerte Burg Hanstein (evtl. mit Spaziergang zur Teufelskanzel) mit in den Tagesausflug einbauen.
  • Eschwege (rund 50 km östlich von Kassel), schmucke Fachwerkaltstadt, Werratalsee mit Bade- und Wassersportmöglichkeiten. Ein Besuch von Eschwege lässt sich als Rundtour per Auto gut mit einem Besuch des hohen Meißner verbinden. Mit der Bahn ist Eschwege nur sehr umständlich über Eichenberg und Bebra erreichbar (Fahrzeit etwa 1 1/2 einfach)
  • Fritzlar - sehr attraktive Fachwerkstadt mit schmuckem Marktplatz, Dom und zu großen Teilen erhaltener Stadtmauer. Ein Besuch von Fritzlar lässt sich per KFZ gut mit einem Ausflug zum Edersee verbinden. Mit dem Bus ist Fritzlar über die Linie 500 in etwa 45 Minuten erreichbar.
  • Hann. Münden - Landschaftlich sehr schön an den Flüssen Fulda, Werra und Weser gelegene "Fachwerkmetropole". Wer viel Fachwerk sucht, ist hier richtig. Per Bahn ist Hann. Münden in 20 bis 30 Minuten erreichbar. Die vielbesuchte Stadt ist ab Kassel auch ein schönes Radtourenziel.
  • Hofgeismar (30 km nördlich) - nette Altstadt mit Fachwerkbauten. Ein Besuch von Hofgeismar per KFZ lässt sich gut mit einer Tour in den Reinhardswald mit Urwald Sababurg, Tierpark Sababurg und dem "Dornröschenschloss" Sababurg verbinden. Hofgeismar ist auch gut per Bahn erreichbar (Regiotramlinie 3 Richtung Hümme, oder Regionalexpress Richtung Hagen ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe)
  • Kaufungen - 10 km östlich von Kassel gelegene Wohnstadt mit Fachwerkaltstadt. Wer bei einem kleinen Nachmittagspaziergang mal Fachwerk sehen möchte, kann gut Kaufungen besuchen (mit der Tramlinie 4 erreichbar).
  • Melsungen - bekannte Fachwerkstadt an der Fulda etwa 30 km südlich von Fulda. Wahrzeichen der Stadt ist das stattliche Fachwerk-Rathaus am Markt. Anfahrt: ab Kassel-Wilhelmshöhe in nur 17 Minuten mit dem Zug (Cantus Richtung Fulda) oder 29 Minuten mit der Regiotramlinie 5. Mit dem KFZ ist Melsungen ebenfalls schnell über die A 7 erreichbar. Wer mit dem KFZ anreist, kann auf der Fahrt noch gut einen kleinen Abstecher zur Burgruine Heiligenstein nahe der A 7 machen (u. a. schöner Panoramarundblick).
  • Rotenburg an der Fulda - kleine Fachwerkperle an der Fulda etwa 40 km südlich von Kassel (ebenfalls an der Bahnstrecke Kassel-Fulda gelegen)
Wandertipps

Die waldreiche Mittelgebirgslandschaft rund um Kassel lädt zu Wanderungen ein. Für Wanderungen im stadtnahen Bereich des Habichtswaldes bietet sich die Nutzung der unter Literatur angegebenen amtlichen Wanderkarte an.

Im Stadtgebiet und im Nahbereich von Kassel:

  • Wanderrouten im Habichtswald (Gebirge): Rund- und Streckenwanderwege im Habichtswald (Gebirge)
  • Wanderung von der Hessenschanze zum Erlenloch: Eine schöne "innerstädtische" Wanderung führt von der Endhaltestelle Hessenschanze der Straßenbahnlinie 8 zunächst der Markierung F (Fulda-Diemel-Weg), später dann dem Δ folgend über 3,5 km teilweise durch naturbelassene Wälder zum Erlenloch, einem kleinen, malerischen See mit der beliebten Ausflugsgaststätte Gasthaus zum Erlenloch in unmittelbarer Nähe. Von dort ist es dann noch ein halber Kilometer bis zur Bushaltestelle Erlenloch der Linie 110, die wieder ins Stadtgebiet zurückführt (Unbedingt vorher über Abfahrtszeiten erkundigen).
  • Kleiner Spaziergang zum Bismarckturm bei Brasselsberg (schöne Sicht auf das Kasseler Becken). Der Turm ist nach längerer Innensanierung seit Mitte Oktober 2010 wieder zugänglich. Weitere Infos zum Turm (Anfahrt) sind im Artikel Habichtswald zu finden.
  • Druselpfad - Der neue 13 km lange Wanderweg des Hessisch-Waldeckischer Gebirgsverein Kassel e.V. entlang der w:Drusel wurde am 21. Juni 2013 eröffnet. Die Strecke beginnt am Golfplatz im Habichtswald und führt entlang der Fulda bis zur Mündung des kleinen Gewässers in die Fulda. Die Route ist allerdings als Gesamtes gesehen eher ein Wanderweg als ein schmaler, naturnaher "Wanderpfad". Attraktiv ist natürlich vor allem der Streckenverlauf im Habichtswald. Zwischen Neu-Holland und dem Bergsee Asch läuft man sogar auf einem netten "Waalweg" entlang eines Wasserzuführungskanals der Wasserspiele. Im Abstieg vom schönen Bergsee Asch folgt dann ein einfacher "Bergwanderweg", der etwas steinig ist. Aber auch im Stadtbereich von Kassel finden sich schöne Abschnitte an der Drusel, die sich hier als ein munterer Bach vorstellt. So läuft man z. B. auf dem Abschnitt von Bad Wilhelmshöhe über Wahlerhausen bis zum Aschrottpark durchaus durch viel "grün" abseits des Verkehrs. Vom Ende der Goetheanlage bis zur Frankfurter Straße am Weinberg ist man aber im urbanen Stadtgebiet auf Bürgersteigen unterwegs (davon 700 m entlang der etwas stärker befahrenen Tischbeinstr). hier ist die Drusel weitgehend eingerohrt. Mit einem Wanderpfad hat die Route hier sicher nichts mehr zu tun. Unterhalb der Frankfurter Straße geht es dann aber wieder auf schönen Spazierwegen bis zur Orangerie. Ab hier spaziert man die letzten Meter wieder am KFZ-Verkehr entlang des Auedamms bis zur Mündung der Drusel in die Fulda (die hier dann "Kleine Fulda" heißt). Streckenverlauf auf Openstreetmap Weitere Infos zur Route sind auf www.druselpfad.de zu finden (u. a. auch die drei Infotafeln am Wanderweg zum Herunterladen).
  • Kassel-Steig - Der 157 km lange Panorama-Rundweg um das Kasseler Becken wurde von ehrenamtlich Aktiven des Hessisch-Waldeckischen Gebirgsverein Kassel e.V. anlässlich des Stadtjubiläums 2013 initiiert. Die Route verbindet diverse Stadtblicke am Rand des Kasseler Beckens. Die Bezeichnung "Steig" ist nicht ganz passend, denn auf großen Teilen werden mehr Fahrwege statt attraktiver Wanderpfade genutzt. So erfolgt der Aufstieg zum Herkules vom Druseltal kommend nicht über den attraktiven Bergpfad am Hüttenberg, sondern über den alten Kutschweg parallel der Kaskaden. Hier einfach die Treppen zum Herkules nutzen, die 2 km Fahrweg braucht man als Fußgänger nicht gesehen zu haben. Die 12 Etappen des Kassel-Steigs sind als Tagestouren so konzipiert, dass die Ein- und Ausstiegspunkte alle mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind. Für einen mehrtägigen Wanderurlaub besitzt die urbane Strecke natürlich nicht das richtige Umfeld. www.kassel-steig.de
  • Terrainkurwege Wilhelmshöhe - Die sieben Wander- und Spazierwege mit einer Gesamtlänge von 48 Kilometern und einer durchschnittlichen Länge von 6,9 Kilometern wurden 2014 nach wissenschaftlichen Kriterien neu angelegt und erschließen auf befestigten und leicht begehbaren Park-, Forst- und Wirtschaftswegen den Bergpark Wilhelmshöhe und den Hohen Habichtswald. Sie verbinden größere und kleinere Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Ausflugsrestaurants und Kneipp-Anlagen miteinander; fünf der sieben Terrainkurwege sind dabei als Rundwege ausgelegt.
  • Wanderung auf das Hohe Gras - Mit 615 m ist die Erhebung gleichzeitig der höchste Berg von Kassel und vom Habichtswald. Am Turm gibt es eine gemütliche Ausflugsgaststätte (geöffnet Di - So von 11 - 18 Uhr). Der Schlüssel zum Aussichtsturm ist in der Gaststätte auf Nachfrage erhältlich. Besonders an heißen, schwülen Sommertagen lohnt ein Besuch des Hohen Grases, da es dann hier oben ein paar Grad kühler ist als im Kasseler Becken. Vorschlag für Streckenwanderung (mit Wanderplan) über Hirzstein und Bismarckturm zurück nach Kassel siehe Artikel "Habichtswald".
  • Wanderungen auf den Hohen Dörnberg. Das abwechslungsreiche Bergmassiv mit schönen Aussichtspunkten, Basaltklippen und Wacholderheide liegt etwa 10 km nordwestlich der Stadt. Anfahrt Öffentlicher Verkehr: Mit der Regiotramlinie 4 bis zum Haltepunkt Fürstenwald fahren. Von hier sind es zu Fuß etwa 3 km bis zum Naturparkzentrum unterhalb der Helfensteine.
  • Aussichtsreiche Tagestour ab Herkules zum Hohen Dörnberg: Landschaftlich schön ist besonders der Übergang vom Herkules auf dem Habichtswaldsteig hinüber in das Dörnbergmassiv. Strecke: Auffahrt mit Tram und Bus zum Herkules. Wanderung über Silbersee zum hohen Dörnberg (Aussicht) - Helfensteine (Aussicht) - Naturparkzentrum Dörnberg - Alpenpfad an der Wacholderheide - Schreckensbergturm (schöner Panoramablick als Tourenabschluss). Abstieg von hier zum Bahnhof Zierenberg. Ab hier Rückfahrt per Bahn nach Kassel (Regiotram 4 zum Hauptbahnhof oder Regionalbahn zum Fernbahnhof Wilhelmshöhe), Etwa 17 - 18 km lange, bergige Strecke mit einem recht hohen Anteil an kleinen, attraktiven Wanderpfaden. Durch den Tourenstart am Herkules geht es tendenziell mehr bergab. Info Etappe 1 des Habichtswaldsteiges

Weiter entfernte Wandertipps in der Region:

  • Wanderung abseits der Touristenpfade ab Bahnhof Eichenberg zur Burg Hanstein und zur Teufelskanzel hoch über der Werra.
  • Rundwanderung "Peterskopf und Edersee" im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Eine Auflistung aller nordhessischen Fernwanderwege findet man im Wikivoyage-Artikel Wanderrouten in Nordhessen. Zahlreiche Wandervorschläge nordhessenweit aus der HNA sind auch im Regiowiki Kassel zu finden.

Radtouren

Rund um Kassel gibt es einige attraktive Möglichkeiten, um Tagesradtouren zu unternehmen. Die Fahrradmitnahme im Nahverkehr des NVV ist möglich (sofern natürlich Platz im Radabteil). Die Radmitnahme ist im NVV-Gebiet sogar kostenfrei. Radwanderkarte nordhessenweit siehe Abschnitt Literatur.

Streckentouren
  • Auf dem Fulda-Radweg nach Hann. Münden - Klassiker als Tagesradtour ab Kassel; etwa 30 km einfach, ebene Strecke am Fluss entlang; eine Strecke per Bahn ist möglich.
  • Ab Bahnhof Wabern Radtour zum Edersee - 60 km ebene Tour hin und zurück. Weiteres siehe auch Artikel Edersee Abschnitt Anreise mit dem Fahrrad
  • Ab Kassel über Fulda-, Eder- und den netten Kleinbahnradweg nach Gudensberg - Etwa 25 bis 30 km einfach. Ab Bahnhof Grifte sind es nur knapp 10 km. Gudensberg ist ein nettes Fachwerkstädtchen mit Burgruine (schöner Talblick).
  • Auf der ehemaligen Bahntrasse der Söhrebahn nach Söhrewald-Wellerode und weiter durch die Söhre zum Stellbergsee - Etwa 15 km einfach. Bis Wellerode Wald beträgt die Streckenlänge nur 10 km.
  • Ab Bahnhof Hofgeismar bzw. Hümme eben entlang des Diemelradwegs nach Bad Karlshafen (40 km Tour hin und zurück)
  • Auf dem Fulda-Radweg in die Fachwerkstadt Melsungen - rund 40 km einfach. Es bietet sich an, eine Strecke mit der Bahn zu fahren
  • Ab Bahnhof Wabern über den Eder- und Fulda-Radweg zurück nach Kassel - etwa 40 bis 45 km einfach.
  • Rad- und Bahnrunde Ederseebahn-Radweg mit der Strecke Korbach - Edersee - Wabern (55 km weitgehend bergab; davon 26 km auf einem attraktivem Bahnradweg; ein Abstecher an den Edersee ist möglich). Infos siehe Artikel Ederseebahn-Radweg

Literatur

  • offizielles Stadtplan-Informationssystem der Stadt Kassel
  • Wandern rund um Kassel - Wander- und Freizeitkarte. Die "offizielle" Kasseler Wanderkarte im Maßstab 1:25.000 deckt das komplette Kasseler Becken und den Habichtswald bis nach Zierenberg ab. Preis der 4. Auflage 2010: 4,50 €. Die Karte (ohne ISBN-Nr.) ist erhältlich bei den Touristinformationen, im örtlichen Buchhandel oder direkt bei der Abteilung Geoinformation und Vermessung im Rathaus (obere Königsstraße 8).
  • BVA Bike Media (Hrsg.): ADFC Regionalkarte "Kassel / Nordhessen. 2019 (6. überarbeitete und erweiterte Auflage), ISBN 978-3870738884; Maßstab 1: 75.000. Preis: 8,95 €. Spezielle wasserabweisende Radwanderkarte mit detaillierter Routendarstellung hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Verkehrsbelastung; deckt fast ganz Nordhessen rund um Kassel ab.

Bücher:

  • 'Wikivoyagebuch' "Reiseführer Kassel mit Habichtswald" via PDF-Funktion - umfasst alle bisher bestehenden Artikel zu Kassel und den Artikel zum Habichtswald mit den Detailartikeln "Hohes Gras" und "Hoher Dörnberg"
  • Stadt-LEXIKON Kassel 1 - [Fast] alles über Kassel - Das Ende November 2008 vorgestellte Buch bringt dem Leser Kassel anhand von mehr als 500 Begriffen auf 192 Seiten näher. Das Buch von Uwe Feldner ist im Herkules Verlag erschienen.
  • Stadt-LEXIKON Kassel 2 - Das große Kassel Lexikon - in zwei Bänden mit 1.200 Stichwörtern auf 816 Seiten im Großformat erschien 2009 zum 1.100-jährigen Jubiläum der Stadt Kassel herausgegeben von der Stadt Kassel im euregioverlag
  • Kassel Krimi - Ist es nicht spannend, sich bereits im Zug mit einer Kriminalgeschichte auf das Reiseziel einzustimmen? Dies ist auch bei Kassel möglich. Eine Übersicht über die Autoren und Verlage finden Krimiliebhaber Artikel "Kassel Krimi".

Fakten

Einwohner 201.585
Fläche 107 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 01:36 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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