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Kapstadt, Wine Lands und Garden Route

Check-in

Das Ritual wiederholt sich jedes Jahr am ersten Adventssonntag: Die Kapstädter strömen in die Adderley Street, eine vierspurige Straße, die an diesem Nachmittag für den Verkehr gesperrt ist. Auf der Bühne treten südafrikanische Popstars und Tänzer auf, um die Wartezeit auf den großen Moment nach Einbruch der Dunkelheit zu verkürzen. Dann wird die Weihnachtsbeleuchtung über der Straße angeknipst. Kurz bevor der Moderator beginnt, die Sekunden herunterzuzählen, schreit er in sein Mikrophon: „Ist Kapstadt nicht die schönste Stadt der Welt?“ – und Zehntausende Kapstädter reißen die Arme hoch und bejubeln ihre Stadt.

In Momenten wie diesen spürt man, wie stolz die Kapstädter auf ihre Stadt sind. Sie nennen sie Mother City – die Mutter aller Städte. Diesen Namen verdankt Kapstadt der Tatsache, dass sie die älteste Stadt des Landes ist: Vor über 300 Jahren haben die ersten europäischen Siedler hier ihr Lager aufgeschlagen. Und sie waren damals wahrscheinlich genauso verzaubert von der natürlichen Pracht zwischen Tafelberg und dem Ozean wie jeder, der heute zu Besuch kommt.

Im Zentrum der heutigen Drei-Millionen-Metropole liegt das mächtige, 1086 m hohe Tafelberg-Massiv, in dessen Schatten es sich die Innenstadt gemütlich macht. Um den Stadtkern, in dem die Hochhäuser des Geschäftsviertels neben kleinen, viktorianischen Villen stehen, reihen sich viele, ganz unterschiedliche Stadtteile zu beiden Seiten um das Felsmassiv, das vom Tafelberg aus in verschiedene Bergketten übergeht. Dazu gehört das schicke Camps Bay zur einen Seite genauso wie das Studentenviertel Observatory zur anderen. Und erst, wenn man vom Tafelberg aus über die weite Fläche blickt, die sich südwärts bis zum Horizont erstreckt, bekommt man einen Eindruck davon, wie groß diese Stadt ist: 2 Mio. Menschen, das ist über die Hälfte der Bevölkerung, leben nicht in unmittelbarer Nähe zu Bergen und Atlantik, sondern in den Blechhütten und Häusern der Townships. Die Halbinsel, an deren Kopf Kapstadt liegt, reicht bis zum Kap der Guten Hoffnung. Auf ihr wechseln sich idyllische Örtchen direkt am Meer mit rauer, scheinbar unberührter Natur ab.

Was Kapstadt und seine Umgebung so einzigartig macht, ist die verschwenderische Schönheit, mit der die Natur die Südwestspitze Afrikas beschenkt hat. In den Bergen kann man nicht nur tolle Wanderungen unternehmen, sondern auch Ausblicke genießen, die man andernorts nur im Flugzeug kurz vor der Landung erlebt. Der Atlantik spült sein klirrend kaltes Wasser an die Strände, von denen es hier so viele gibt, dass sich jeder dort in den Sand betten kann, wo er sich am wohlsten fühlt: In Clifton und Camps Bay liegen diejenigen, die ihre neu erworbene Bräune anschließend in einem der Szenecafés an der Promenade von Camps Bay zur Schau stellen. Etwas weiter außerhalb, an der False Bay, treffen sich Großfamilien gern zum Picknick und lassen die Kleinen Fußball spielen. Und über allem steht die Sonne, die gegen sechs Uhr aufgeht, abends in spektakulären Untergängen in den Ozean eintaucht und im Sommer nur selten von Wolken verdeckt wird.

Die Kapstädter lassen sich von so viel Schönheit gerne anstecken. Ihre Freundlichkeit ist genauso unerschütterlich wie der Tafelberg. Auf ihre Gemütlichkeit sind die Kapstädter aber mindestens so stolz wie auf ihren Charme. Mit einem Schmunzeln erzählen sie, dass die Stadt eigentlich deshalb Mother City heiße, weil hier alles mindestens neun Monate brauche, bis es fertig ist. Diese Gemütlichkeit ist aber nicht der Grund, warum Kapstadt im zweiten Jahrzehnt nach den ersten demokratischen Wahlen 1994 noch immer vor immensen Herausforderungen steht. Das Erbe der Apartheid lastet auf der Stadt. Politik und Verwaltung sind mit Problemen konfrontiert, die teilweise unlösbar scheinen. Die offenbaren sich vor allem darin, dass eine reiche Minderheit auf eine große Mehrheit prallt, die mit den Folgen extremer Armut zurechtkommen muss. Die HIV/Aids-Pandemie etwa, deren Epizentrum in Südafrika liegt, trifft vor allem die Armen in den Townships. Dass Nelson Mandela nach seiner Freilassung im Februar 1990 auf den Balkon der City Hall trat, um zu Tausenden jubelnder Kapstädter zu sprechen, war der erste Schritt für den Aufbau einer neuen Demokratie. Doch bis die Kapstädter tatsächlich zu der Regenbogennation zusammenwachsen, wie sie die bunte Flagge des Landes symbolisiert, wird noch einige Zeit vergehen. Denn bislang bleiben die einzelnen Bevölkerungsgruppen nach wie vor weitgehend unter sich. Die sogenannten Afrikaaner, die Nachfahren der holländischen Einwanderer, und die Nachkommen der Briten leben genauso hier wie Schwarze und die sogenannten coloureds, deren Wurzeln in den Verbindungen zwischen Europäern und Sklaven aus Afrika und Asien liegen. Viele erhofften sich von der Fußballweltmeisterschaft 2010 einen gewaltigen Schub zur Lösung der sozialen Problem. Doch das Turnier brachte weder die gewünschte Besucherzahl, noch im großen Umfang neue Arbeitsplätze. Gleichzeitig gingen durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise des Jahres 2008 Hunderttausende Jobs verloren – besonders in der Minenindustrie, dem Rückgrat der südafrikanischen Wirtschaft. Überdurchschnittlich häufig sind Jugendliche und junge Erwachsene von der Arbeitslosigkeit betroffen. Sie protestieren zunehmend gegen die Politik der Regierungspartei des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC).

Um zu verstehen, warum im Schatten des Tafelbergs so viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen leben, genügt ein Blick in die über 300-jährige Stadtgeschichte. Die Gründer waren holländische Seefahrer, die hier eine Versorgungsstation für die „Vereenigde Oost-Indische Compagnie“ (VOC) einrichteten. Die VOC trieb Handel zwischen den Niederlanden und Südostasien. Im 17. und 18. Jh. machten die Holländer, angeführt von den Gouverneuren Jan van Riebeeck und Simon van der Stel, aus der Zwischenstation eine florierende Kolonie. Vom Wohlstand profitierten allerdings nicht alle gleichermaßen: Die schwarze Urbevölkerung wurde in dieser Zeit genauso versklavt wie die aus Südostasien eingeschifften Arbeiter. Zum Ende des 18. Jhs. sank der Stern der holländischen Schifffahrt, die VOC ging bankrott, und die Briten übernahmen das Kommando. Zu dieser Zeit war Kapstadt eine blühende, wenn auch noch unbedeutende Provinzstadt. Als Mitte des 19. Jhs. in Kimberley, auf halber Strecke zwischen Kapstadt und Johannesburg, das größte Diamantenvorkommen der Welt und später um Johannesburg Gold entdeckt wurde, entwickelte sich Kapstadt mit seinem Hafen zu einem bedeutenden Umschlagplatz. 1910 wurde Kapstadt schließlich zur legislativen Hauptstadt der von den Briten gegründeten Union of South Africa ernannt, und noch immer tagt das südafrikanische Parlament in Kapstadt in Kammern, deren Aussehen dem ihrer britischen Vorbilder nachempfunden ist.

Die Apartheidsära des 20. Jhs. zementierte die sozialen Strukturen der Stadt. Der Group Area Act aus dem Jahr 1950 galt als Rechtfertigung für die Vertreibung der Schwarzen und coloureds aus vielen Gebieten der Innenstadt. Die Weißen residierten hauptsächlich in den teuren und herausgeputzten Gegenden am Meer oder in den ruhigen Vororten. Für etwa die Hälfte der Bevölkerung blieben nur die Baracken- und Blechhüttensiedlungen außerhalb der Stadt. Die sozialen Unterschiede Südafrikas – übrigens die größten weltweit – sind in Kapstadt noch immer deutlich zu sehen. In Hout Bay etwa sind schicke Anwesen nur einen Steinwurf von dem Township Imizamo Yethu entfernt. In dem Armenviertel leben rund 18 000 Menschen – ein Vielfaches dessen, was bei der Gründung der Siedlung Anfang der 1990er-Jahre geplant war. Aufgrund der laxen Einwanderungspolitik Südafrikas sind zudem mehrere Millionen illegaler Flüchtlinge aus Ländern wie Simbabwe und Mosambik im Land. Sie konkurrieren mit den Südafrikanern um Niedriglohnjobs, was die Gehälter weiter drückt und immer wieder für Spannungen sorgt. Die Folgen dieser Armut sind nicht mehr so drastisch zu sehen wie noch vor einigen Jahren. Das liegt nicht daran, dass die Armut merklich gesunken wäre, sondern dass Kapstadt weit rigoroser als andere südafrikanische Großstädte gegen Bettler vorgeht.

Weiße Südafrikaner haben die Tendenz, die Zukunft des Landes pessimistischer als angemessen einzuschätzen. Auch wenn die Politik von Korruption geprägt sein mag: Fakt ist, dass es den meisten Weißen im Land noch immer vergleichsweise gut geht. Über siebzig Prozent der Führungspositionen sind in weißer Hand, selbst Mittelstandsfamilien können sich eine tägliche Haushaltshilfe leisten, die oft nicht mehr als zwei Euro pro Stunde verdient. Die soziale Schere zwischen Arm und Reich ist seit dem Ende der Apartheid eher noch weiter auseinandergegangen. Das wird sich erst ändern, wenn das Bildungssystem besser wird. Südafrika gibt über sieben Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Bildung aus, mehr als jedes andere Land des Kontinents – nur in Ergebnissen schlägt sich das bislang nicht wieder. So wird es noch Jahre dauern, bis sich der Traum von der Regenbogennation, die Erzbischof Desmond Tutu einst beschwor, erfüllen wird.

Eine Frage, die sich vor einer Reise nach Kapstadt vermutlich jeder stellt, ist die nach der eigenen Sicherheit. Wer sich an bestimmte Regeln hält, erlebt in Südafrikas Metropole eine ebenso schöne wie sichere Zeit. Die wichtigste Regel lautet: Übertriebene Ängstlichkeit ist genauso unangebracht wie zu großer Leichtsinn (siehe auch Kasten „Sicherer ist sicherer“). So können Sie sich auf eine Stadt einlassen, deren Schönheit Sie genauso einnehmen wird wie der Optimismus ihrer Bewohner, von dem man sich gerne anstecken lässt. Und wenn Sie dann am Ende Ihres Aufenthalts aus dem Flugzeugfenster einen letzten Blick auf die Stadt und den Tafelberg werfen, bevor der Flieger wieder Kurs auf Europa nimmt, werden sie nachvollziehen können, warum die Kapstädter so stolz darauf sind, an der Südwestspitze Afrikas zu leben.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die Insel vor der Table Bay ist das eindrucksvollste Zeichen für die Härte, mit der das Apartheidsregime gegen seine Gegner vorgegangen ist. Nelson Mandela verbrachte hier den Großteil seiner Haft…
Die Weinfarm im Constantia-Tal ist das älteste Weingut Südafrikas und das einzige mit angeschlossenem Museum zur Geschichte des Kaps im Allgemeinen und des Weinanbaus im Speziellen. Es werden auch F…
Wann immer hohe Staatsgäste in Kapstadt zu Gast sind und ein Weingut besuchen wollen: Sie kommen hierher. Das Anwesen liegt vor den Toren von Somerset West, ca. 15 km von Stellenbosch, und ist zum…
Die kleinen, bunten Häuser des Stadtviertels wurden vor anderthalb Jahrhunderten von Sklaven aus Malaysia gebaut und bewohnt. Noch heute leben hier viele ihrer Nachfahren, aber seit dem Ende der…
Dieser älteste Teil des Hafens wurde nach der englischen Königin Victoria und ihrem zweiten Sohn Alfred benannt, der 1860 den Grundstein für das neue Hafenbecken legte. Aber die Namen werden so gut…
In fünf Minuten erreicht die Gondel der Seilbahn den Gipfel des Tafelbergs, 1086 m über der Stadt. Es führen auch mehrere Wanderwege hinauf, z. B. die Platteklip Gorge, die an der Talstation…
Der Park ist eines der Schmuckstücke Kapstadts. Entworfen im Jahr 1895, zählt er heute zu den schönsten Parkanlagen der Welt. Die Artenvielfalt ist überwältigend: Über ein Drittel aller in Sü…
Der mitten in der Stadt gelegene Park ist die bezaubernde Oase, in der Touristen spazieren gehen und Kapstädter ihre Mittagspause auf der Wiese liegend verbringen. Die von mächtigen Eichen gesäumte…
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Die beliebteste Sportart vor dem Stadion von Green Point: Feilschen. Ob bei Schmuck, Trommeln oder handgeschnitzten Giraffen: Geben Sie nicht auf, ehe Sie den Verkäufer auf die Hälfte des ursprü…
Klein-Frankreich in Südafrika: Der Ort wurde 1688 von Hugenotten gegründet, die wegen ihres Glaubens Frankreich verlassen mussten. Das Städtchen kann zwar mit der architektonischen Schönheit…
Das Kap liegt an der südlichen Spitze der Kaphalbinsel, umgeben von einem Naturschutzgebiet. Es ist, entgegen landläufiger Meinung, nicht die Südspitze Afrikas. Als Bartholomeu Diaz das Kap zum…
Das Herz der Winelands: Um den wunderschönen, historischen Stadtkern verlaufen Alleen, die von 300 Jahre alten Eichen gesäumt sind. Daher hat Stellenbosch seinen Afrikaans-Spitznamen: Eikestad. Ü…
Zwischen den Häusern vergisst man schnell, dass man eigentlich über eine Weinfarm spaziert. In jedem Gebäude erwartet dich eine andere Delikatesse zur Verkostung: ob Craft Beer, hausgemachte…
Eine der Hauptattraktionen des Kaps ist die berühmte "Garden Route" entlang der Südküste, die von Mossel Bay bis zur Mündung des Storms River führt.

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Praktische Hinweise

Anreise

Die meisten der großen Fluglinien wie LTU, Lufthansa und British Airways fliegen Kapstadt an. Die LTU beispielsweise fliegt direkt, die Flugzeit beträgt etwa 10,5 Stunden. Am günstigsten sind die Flüge im südafrikanischen Herbst zwischen April und Juni. In der Hochsaison zwischen Dezember und März steigen die Kosten leicht auf um die 1000 Euro. Flugzeuge landen auf dem Flughafen Lughawe, etwa 23 km vom Stadtzentrum. Um die Kapazität des Flughafens (speziell auch zur Fußball-WM) zu erhöhen, ist Ende 2009 der Terminal 2010 eröffnet worden. Alle Mietwagenfirmen haben am Flughafen eine Niederlassung. Buchen Sie Ihren Leihwagen deshalb am besten so, dass er schon hier für Sie bereitsteht. Es fahren aber auch Shuttlebusse, z. B. City Hopper021 3860077ab ca. 160 Rand. Fluginformationen: 086 7277888www.airports.co.za

Auskunft vor der Reise

South African Tourism

DeutschlandFriedensstraße660311069 9291290www.southafricantourism.de

Servicetel. in Österreich0820 500739

Servicetel. in der Schweiz0848 663522

Auskunft vor Ort

Vor Ort leisten die Tourismusinformationen sehr gute Hilfestellung bei der Buchung von Ausflügen, Sportangeboten, Reisen und Abendveranstaltungen:

City CentreCastle StreetEcke Burg Street021 4876800Mo–Fr 8–18, Sa 8.30–14, So 9–13 Uhr

V & A WaterfrontClock Tower021 4054500tgl. 9–21 Uhr

Deutsche TouristeninformationBuitengracht Street35021 4876800Mo–Fr 9–18, Sa 9–13 Uhr

Auto

Parken

In der Innenstadt sind tagsüber offizielle Park-Marshalls in blauer Uniform unterwegs. Bei Ihnen bezahlen Sie im Voraus (7 Rand/Std.). Sollten Sie später zu Ihrem Wagen zurückkehren, zahlen Sie einfach nach. Ihr Wagen wird weder abgeschleppt, noch bekommen Sie einen Strafzettel. Abends und außerhalb der Innenstadt wird meist jemand auf Sie zukommen und Ihnen ein Zeichen geben, dass er auf Ihr Auto aufpasst. Die meisten sogenannten Park Guards, die keine Uniform, aber in der Regel eine neongelbe Weste tragen, arbeiten in eigenem Auftrag und haben keine Befugnis, Ihnen Geld abzuverlangen. Allerdings sind durch sie die Straßen tatsächlich sicherer geworden. Daher wird ihre Arbeit von vielen honoriert: 4–5 Rand sind üblich.

Verkehr

In Südafrika wird links gefahren. Es gelten Tempolimits: 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen, 60 km/h in der Stadt. Auf den Stadtautobahnen in und um Kapstadt sollten Sie vorsichtig fahren, denn an den Grundsatz, nur rechts zu überholen, hält sich kaum jemand. Außerdem müssen Sie die Fahrbahn häufig mit Radfahrern und Fußgängern teilen. Benzin kann man meist nur mit Bargeld bezahlen.

Tel. Notruf: Polizei10111, Krankenwagen10177 – vom dt. Handy: 112

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat

Mo–Fr 9–12 UhrSafmarine House021 4053000

Österreichisches Generalkonsulat

Mo, Mi, Fr 9–12 UhrStandard Bank CenterHerzog Boulevard021 4211440

Schweizer Generalkonsulat

Mo–Fr 9–12 UhrBP CenterLong Street021 4183665

Geld & Banken

Am sichersten ist es, Bargeld mit EC-Karte an Bankautomaten in Shopping-Malls oder an Tankstellen abzuheben. Hier achtet Sicherheits- bzw. Tankstellenpersonal darauf, dass Sie ungestört die ATM (Automatic Teller Machine) nutzen können. Lassen Sie sich nicht von Fremden helfen, heben Sie nie Geld an entlegenen Automaten ab. Zahlen Sie so viel wie möglich mit Kreditkarte. So gut wie alle Restaurants und Hotels akzeptieren die gängigen Karten. Travellerschecks werden von allen Banken eingelöst. Wenn Sie Ihre Karte verloren haben, helfen die Banken bei der Bestellung der Ersatzkarte. Die Banken in der Innenstadt schließen werktags schon um 15, Sa um 11 Uhr. Notfalltel. bei Kreditkartenverlust: American Express 0800 110929; Master Card 800 990418; Visa 0800 990475

Gesundheit

Für Kapstadt und Umgebung benötigen Sie keine Schutzimpfung. Malariarisiko besteht nur im Norden Südafrikas. Die medizinische Versorgung ist gut; in der Innenstadt gibt es Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser. Im Notfall: MediclinicHof Street21021 4645555. Die Rechnung müssen Sie bar begleichen, deshalb empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung. Das Kapstädter Leitungswasser können Sie trinken.

Internet

Die Seite des Tourismus-Centers www.capetown.org informiert über alle Aspekte Ihrer Reise, auf www.come2capetown.com finden Sie die beliebten Siebener-Listen: je sieben Empfehlungen zu aktuellen Themen. Wer sich lieber auf Deutsch einliest: www.capetown-online.de, www.kapstadt.net und www.kapstadt.com. Das Gourmet-Magazin „Eat Out“ (www.eatout.co.za) bietet Restaurantempfehlungen und -bewertungen. Auf www.overtone.co.za finden Sie einen Überblick über die Pop- und Klassikszene.

Internetcafés

Die Gebühren in zentral gelegenen Internetcafés wie der Long Street oder der V & A Waterfront sind hoch (15 Rand/30 Min.). Günstiger surft man z. B. in Observatory bei African AccessLower Main Road50021 4487110tgl. 9–24 Uhr. Viele Cafés in der Innenstadt bieten inzwischen WLAN-Zugang an, allerdings in den seltensten Fällen kostenlos.

Klima & Reisezeit

Die Jahreszeiten sind in Südafrika denen in Europa entgegengesetzt. Die wärmsten Monate am Kap sind mit durchschnittlich 25° C am Tag Dezember bis März. Dank des Atlantiks ist das Klima mediterran und meist sehr angenehm. Beliebteste Reisezeit ist September bis April. Regen fällt am Kap hauptsächlich in den Wintermonaten.

Mietfahrzeuge

Weil ein umfassendes öffentliches Nahverkehrssystem in Kapstadt nicht existiert, ist ein Mietwagen eine dringende Empfehlung. Sie benötigen dafür einen internationalen Führerschein. Das Mindestalter ist 23, viele Autovermietungen bestehen darauf, dass man den Führerschein schon mehr als zwei Jahre besitzt. Die Buchungsnummern der großen Vermieter sind: Avis0861 113748www.avis.co.za, Budget011 3980123www.budget.co.za, Europcar0861 131000www.europcar.co.za und Hertz0861 600136www.hertz.co.za. Preiswerter sind die Tarife, wenn Sie bei Panorama Tours021 4261634www.panoramatours.co.za einen Wagen buchen: Die Agentur kauft Kontingente der großen Vermieter und verkauft sie günstig weiter. In Kapstadt selbst gibt es lokale Vermieter wie Around about CarsBloem Street20021 4224022www.aroundaboutcars.comab 250 Rand/Tag und Unternehmen, die sich auf Motorroller oder Oldtimer spezialisiert haben: Im Café VespaKloof Street108021 4265042www.cafevespa.comab 200 Rand/Tag können Sie eine Latte Macchiato trinken und dann einen Vespa-Roller mitnehmen. Bei Motor ClassicWaterloo Street1auf der Rückseite des Ferrari-Gebäudes, Roeland Street021 4617368www.motorclassic.co.zaab 690 Rand/Tag steht eine Flotte alter Autos bereit – vom 68er-Jaguar bis zu einem Porsche Carrera Cabrio von 1984.

Öffentlicher Nahverkehr

Unerschrockene arbeiten sich in das Kleinbussystem der Stadt ein (siehe „Stichworte“). Besser sind aber die roten Explorer-Busse geeignet, die im 15-min. Abstand zwei Routen abfahren und nach dem Hop-on-Hop-off-Prinzip funktionieren. Man zahlt 140 Rand für einen Tag und lässt sich an verschiedenen Punkten Kapstadts absetzen. Die Rote Tour konzentriert sich auf die Innenstadt, die Blaue Tour auf die Küste und Constantia, wo man auch in einen Bus umsteigen kann, der zu Weingütern fährt. Das Dach des Doppeldeckerbusses ist offen, Erklärungen gibt es in 16 Sprachen. Buchen Sie direkt im Bus oder unter www.citysightseeing.co.za.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte in der Innenstadt schließen unter der Woche schon um 17 Uhr, samstags am frühen Nachmittag. Bis 21 Uhr haben die Läden der Shopping Malls geöffnet, z. B. an der V & A Waterfront. Die meisten Supermärkte schließen zwischen 20 und 21 Uhr. Für einen späten Einkauf schaut man am besten bei Friendly vorbei (7–23 Uhr). Sonntags sind nur die Läden der Shopping Malls geöffnet und die Supermärkte. Die dürfen dann allerdings keinen Alkohol verkaufen. Vor den Regalen sind die Gitterrollos heruntergezogen.

Post

Öffnungszeiten der Postämter: Mo–Fr 8.30–17 und Sa 8–12 Uhr. Porto nach Europa: Postkarten 4,60, Briefe 5,40 Rand. Teuer ist das Verschicken von Paketen, außerdem brauchen diese oft Wochen. Beim Verschiffen von Weinkisten oder sperriger Handwerkskunst sind Ihnen die Weingüter bzw. der Fachhandel gerne behilflich.

Preise & Währung

Die südafrikanische Währung ist der Rand (ZAR); 1 Rand = 100 Cent. Im Umlauf sind Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent und zu 1, 2 und 5 Rand sowie Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand. Der Rand steht in einem günstigen Wechselkurs zum Euro; das Preisniveau liegt deshalb unter dem deutschen. Die Währung ist stabil.

Presse

Mit der „Cape Times“ und dem „Cape Argus“ gibt es zwei Tageszeitungen. Über das Leben in der Stadt informiert die freitags erscheinende „Mail & Guardian“, in der gute Tipps für Restaurants, Bars und Partys zu finden sind. Halten Sie Ausschau nach „Cape unplugged“, einem monatlichen Gratisheft, mit guten Tipps zur Stadt und ihrer Umgebung jenseits des Mainstreams. Das Magazin liegt in Bars, Backpackern und bei Autovermietungen aus. In der Gratiszeitung „The next 48 hours“, die unter anderem im Visitor's Center der Touristeninformation ausliegt, stehen die besten Ausgeh- und Kulturtips für die nächsten Tage.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Um Ihre Geräte verwenden zu können, brauchen Sie allerdings einen Adapter, den Sie entweder an der Hotelrezeption oder im Supermarkt bekommen.

Taxi

Unter dem Begriff Taxi werden in Kapstadt die Minibus-Taxis verstanden: Das sind voll gestopfte Kleinbusse, die vor allem zwischen den Townships und der Stadt hin und her pendeln (siehe auch Kapitel „Stichworte“). Wer ein reguläres Taxi für sich allein möchte, sollte nach einem Metered Taxi fragen. Neben den regulären Taxis, die Sie an Taxiständen finden oder telefonisch rufen können – z. B. Excite021 4484444 oder Unicab021 4481720 –, gibt es die sogenannten Rikki-Taxis086 1745547, die auf ihren Touren durch die zentralen Stadtteile hauptsächlich Touristen einsammeln und wieder absetzen. An zentralen Punkten in der Stadt gibt es inzwischen sogar kostenlose Rikki-Telefone, mit denen Sie einen Wagen rufen können.

Telefon & Handy

Meist haben Sie mit Ihrem deutschen Handy über einen südafrikanischen Roamingpartner Empfang. Sie können aber auch eine südafrikanische Prepaidkarte einsetzen, die Sie bei Anbietern in der Stadt oder am Flughafen bekommen. Einige deutsche Prepaidhandys müssen für diesen Gebrauch jedoch vorher entsperrt werden. Am Flughafen und bei den meisten Autovermietungen können Sie auch ein Leihgerät bekommen. Airtime (neues Guthaben) bekommen Sie in Supermärkten, Shopping Malls oder an Tankstellen.

Vorwahl nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043, in die Schweiz: 0041; Vorwahl nach Südafrika aus dem Ausland: 0027. Eine Vorwahl für Kapstadt gibt es nicht mehr, die 021 muss auch bei Ortsgesprächen mitgewählt werden. Bei Anrufen aus dem Ausland müssen Sie nur die Null weglassen.

Trinkgeld

10–15 Prozent der Gesamtsumme sind in Restaurants und Bars üblich.

Umsatzsteuer

Südafrika erhebt 14 Prozent Umsatzsteuer (VAT). Die bekommen Sie zurück, wenn Sie die Belege von dem aufbewahren, was Sie ausführen. Am Flughafen gibt's einen Schalter, an dem Sie ein Formular ausfüllen müssen; das Geld bekommen Sie in Rand ausbezahlt. Am schnellsten geht die Abfertigung, wenn Sie die nötigen Formulare schon vorher im Visitor Information Centreim Clock Tower der V & A WaterfrontMo–Sa 9–17.30, So 10–17.30 Uhr oder im Cape Town Tourism Visitor Information Centre im Stadtzentrum ausfüllen und mit zum Flughafen nehmen.

Wellness

Die meisten Luxushotels der Stadt bieten Wellness-Programme, die man auch buchen kann, ohne Gast zu sein, z. B. das Suntra Spa15 on Orange Hotelwww.suntra.co.za oder das Librisa-Spa (www.mountnelson.co.za) des Mount Nelson Hotels.

Long Street Baths

Gebaut wurden die Thermen 1908, der Charme dieser Zeit ist erhalten, dafür aber wurde die Technik immer wieder modernisiert. Tgl. 7–19 Uhr021 4003302Long Street

Medi-Spa

In den Floating-Tanks des Medi-Spa können Sie schweben, bis sich Ihr Körper regeneriert hat. Dem Wasser ist Salz aus dem Toten Meer beigemischt, und so treiben Sie scheinbar schwerelos. Die Entspannung können Sie mit Ayurveda-Behandlungen oder Massagen vervollkommnen. Mo–Fr 8.30–17.30, Sa 9–17.30 Uhr250 Rand/Std.021 4225140Kloof Street99

Zeit

Während der europäischen Sommerzeit herrscht Zeitgleichheit. Im europäischen Winter ist die MEZ eine Stunde zurück.

Zoll

Sie dürfen 1 l Spirituosen, 400 Zigaretten und Waren im Wert von 200 Rand zollfrei nach Südafrika einführen. Die Ausfuhr von geschützten Pflanzen und Tieren ist verboten. Bei der Rückkehr in die EU sind zollfrei: 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen, 2 l Wein und Waren im Gesamtwert von 430 Euro. Info: www.zoll.de

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

21. März

Tag der Menschenrechte

März/April

Karfreitag, Ostern (So und Mo)

27. April

Tag der Freiheit

1. Mai

Internationaler Tag der Arbeit

24. September

Heritage Day

16. Dezember

Tag der Versöhnung

25./26. Dezember

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen

Januar

Minstrel Carnival: Karneval an den ersten Tagen des neuen Jahres mit langer Tradition. Die Sklaven feierten ursprünglich am 2. Januar mit einem verkleideten Umzug ihren freien Tag nach Neujahr. Heute ist es zum Brauch der coloureds geworden, die in einheitlich kostümierten Musikgruppen durch die Stadt ziehen.

J&B Met Pferderennen: Gesellschaftlicher Großevent in Kenilworth. Die Pferde interessieren allerdings nur am Rande: Zehntausende führen ihre extravaganten Hüte und eleganten Anzüge spazieren, einige Gäste kommen verkleidet, und Jungdesigner tragen ihre Kreationen zur Schau – pompös, schräg und irgendwie sehr kapstädtisch. www.jbmet.co.za

März

Cape Argus Cycle Tour: 109 km langes Radrennen, an dem nicht nur Profis teilnehmen – für viele Kapstädter eine gemütliche Radtour im großen Stil. www.cycletour.co.za

März/April

Two Oceans Marathon: Ultramarathon, der immer zu Ostern auf einer der weltweit schönsten Marathonstrecken über die ganze Halbinsel führt: 56 km über weite Strecken am Meer entlang. www.twooceansmarathon.org.za

April

Cape Town International Jazz Festival: Berühmte Musiker aus der ganzen Welt verwandeln Kapstadt für ein Wochenende in ein Mekka des Jazz. Rund um das Festival gibt es Gratiskonzerte und Jazzworkshops. www.capetownjazzfest.com

Mai–Oktober

Walwanderung: Im südafrikanischen Winter bevölkern Wale die Küste, die aus der Antarktis zum Gebären kommen. Oft kommen sie so nah, dass man sie mit bloßem Auge beobachten kann. Es gibt zahlreiche Anbieter organisierter Whale-Watching-Touren.

Juli

Oyster Festival in Knysna: Bis zu 200 000 Austern werden verspeist, u. a. bei Wettkämpfen wie dem Austernkochen oder -essen. Zusätzlich gibt es auch Unterhaltung für alle, die keine Austern mögen. www.oysterfestival.co.za

September/Oktober

Cape Town International Comedy Festival: Auf mehreren Bühnen der Stadt sorgt die internationale Comedy-Elite für Lacher. www.comedyfestival.co.za

Oktoberbierfest: Die Frauen tragen Dirndl, die Männer Lederhosen, und es fließt viel – nein, sehr viel Bier. Klingt nach München, ist aber Kapstadt. Gefeiert wird meist Ende September und unter dem Namen Oktoberbierfest – was den Sinn dieses Festes präzisiert. Die Party dauert drei Tage, ist aber kaum weniger heftig als das Original www.oktoberbierfest.co.za. Wer es etwas ruhiger und weniger kommerziell mag, dem sei das Oktoberfest der Deutschen Internationalen Schule empfohlen. Informationen unter www.dsk.co.za

Dezember

Mother City Queer Project: Riesige Gayparty mit jährlich wechselndem Motto und phantastisch verkleideten Partyteams.

Adderley Street Night Market: In den letzten Tagen vor Weihnachten stehen abends auf der Adderley Street keine Autos, sondern die Stände und Musikbühnen des Nachtmarkts.

Bloss nicht

Bettelnden Kindern Geld geben

An vielen Straßenkreuzungen herrscht Hochbetrieb, sobald die Ampeln auf Rot umspringen. Zeitungsverkäufer halten die aktuelle Ausgabe der Tageszeitung im Arm, Straßenhändler verkaufen Drahtspielzeug und Kinder betteln. Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Geben Sie ihnen kein Geld. Sozialarbeiter in Kapstadt versuchen, gegen das Betteln der Kinder anzugehen, weil die das Geld meistens entweder an Ihre Auftraggeber abgeben müssen oder für Drogen ausgeben.

Die Wanderung auf den Tafelberg unterschätzen

Über das Verhalten vieler Touristen schütteln Kapstädter nur den Kopf: Ausgerüstet mit Kamera und einer Tube Sonnenmilch besteigen sie den Tafelberg und glauben, es sei ein harmloser Nachmittagsspaziergang. Dass das ein großer Irrtum ist, merken viele erst, wenn sie auf dem Plateau des Berges stehen, eingehüllt in den dichten Nebel einer Regenwolke, und nicht wissen, wie sie von hier wieder wegkommen sollen. Bereiten Sie einen Ausflug auf den Tafelberg deshalb gründlich vor. Informieren Sie sich über die Wetterlage, packen Sie die notwendige Ausrüstung ein und gehen Sie nie allein. So können Sie sich dann ganz entspannt den traumhaften Aussichten hingeben, mit denen der Berg den zum Teil recht anstrengenden Aufstieg belohnt.

Nachts auf die Berge gehen

So schön die Aussicht auf das nächtliche Kapstadt auch sein mag: Vermeiden Sie es, allein mit ihrem Wagen auf dem Parkplatz des Signal Hill zu stehen oder den Lion's Head zu erklimmen. Sie werden sonst leicht Opfer von Dieben, die sich die Abgeschiedenheit der Berge zunutze machen. Sie müssen auf den Anblick der funkelnden Stadt aber nicht verzichten: Wenn Sie in einer Gruppe unterwegs oder genug andere Genießer um Sie herum sind, können Sie den Anblick unbeschwert erleben.

In den Berufsverkehr geraten

An Werktagen zwischen 6.30 Uhr und 8.30 Uhr verstopfen unzählige Autos und Minitaxis die Highways in die Innenstadt. Die Folge sind zähe Staus, die bis ins Stadtzentrum anhalten. Abends wiederholt sich dieses Drama in die entgegengesetzte Richtung. Meiden Sie deshalb zu den Stoßzeiten die Ein- und Ausfallstraßen der Stadt.

Im Auto lassen, was einem lieb ist

Ob Geldbeutel, Kamera oder Kleidung: Lassen Sie nichts im Auto, was anderen gefallen könnte. Sonst sind nach Ihrer Rückkehr die Scheiben eingeschlagen, und alles, was im Wagen lag, ist weg. Auch der Kofferraum ist kein sicherer Ort für Wertgegenstände. Am besten nehmen Sie immer nur das mit, was Sie auch bei sich tragen können.

Bücher & Filme

Long way to Freedom

Das bewegte Leben Nelson Mandelas, der es als einer von wenigen schaffte, Schwarze wie Weiße hinter sich zu vereinen, ist eng mit der Geschichte des Landes verwoben. Sie werden einige seiner Zwischenstationen wie z. B. Robben Island mit dem entsprechenden Hintergrundwissen aus seiner spannenden Autobiographie bei einem Besuch ganz anders wahrnehmen.

Schande

Die Bücher des aus Kapstadt stammenden Literatur-Nobelpreisträgers J. M. Coetzee wie dieser mehrfach prämierte Roman vermitteln einen intensiven Einblick in die noch immer existierenden Rassenprobleme Südafrikas.

Gott, Aids, Afrika

Stefan Hippler ist Pfarrer der deutschsprachigen katholischen Gemeinde Kapstadts und Initiator des HIV/Aids-Projekts „Hope“. Gemeinsam mit dem „Zeit“-Korrespondenten Bartholomäus Grill beschreibt er, wie HIV in Südafrika wütet, und berichtet vom täglichen Kampf gegen die Pandemie.

U-Carmen eKhayelithsa

Diese filmische Adaption von Georges Bizets Oper verpflanzt die Geschichte Carmens in das größte Township Kapstadts. Auf der Berlinale 2005 wurde sie mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Yesterday

Der Film (2004) war der erste Zulusprachige Film Südafrikas für den internationalen Markt. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die von ihrem Mann mit dem HI-Virus angesteckt wird und danach nur noch ein Ziel hat: so lange zu überleben, bis ihre Tochter zur Schule geht. Bewegend und erschütternd.

16-25 °C
11 h/Tag
18 °C

Fakten

Strom 220 - 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 08:27 Uhr

Anreise

11h 45min
Route planen
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