Kanalinseln Essen & Trinken

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Das Golfstromklima machts möglich: Vier akzeptable Weine, ein Sekt und ein Cidre verbergen sich hinter den schön gestalteten Eti ketten des kleinen Wein­baubetriebs. Der lässt sich gern hinter die…
Die gute kulinarische Adresse ist neu gestylt. Der große Saal hat Atmosphäre, die Speisekarte ist international, das Publikum das Who’s who der Insel.
Einfach und beliebt – kaum zu schlagen für seine erschwinglichen Fischgerichte. Fast am Wasser und von 18 Uhr bis Mitternacht geöffnet.
Das ehemalige Gehöft wurde zum mehr- teiligen Restaurant und erlesenen, kleinen Landhotel im südlichen Inselzentrum umgebaut. Küche vom Land (Schwein) und aus dem Meer (Steinbutt). Livejazz und…
Das Strandcafé an der Grande Route des Mielles ist bei Insulanern besonders be­liebt. Tolles Frühstück, leckerer Fisch vom Grill.
In einem Bunker am Meer in L’Étacq hält Sean Faulkner Meeresfrüchte und Speise­fische. Die großen Taschenkrebse sind Hingucker, die Saucen schöne Mitbring­sel, die Fische was für…
Der mobile Strandkiosk mit nahrhaftem Super­Fast­Food – Bacon-Avocado-Rolls, Burger, Kaffee – steht zentral am West­küstenstrand: da, wo mans braucht.
Populäres Strandrestaurant an der Gran­de Route des Mielles mit recht preiswerten Fischgerichten. Leger, trotzdem guter Service.
Uriges, großes Pub aus dem 15. Jh. Es gibt typische pubmeals in entspannter, kinderfreundlicher Atmosphäre.
Dies ist nur ein Kiosk in der Rozel Bay, der so ziemlich alle Fast-Food-Varianten – auch vegetarische – serviert. Aber die Warteschlange signalisiert: Hier gibts Gourmetburger – manch ein…
Das gemütliche Gasthaus wartet mit leckeren Gerichten auf, etwa Jakobsmuscheln im Speckmantel. Bestes Pub im Norden. Lassen Sie sich ein hopfiges Liberation Ale servieren und stoßen damit auf die…
Hinter der Burg werden catch of the day, Beefburger und Muscheln serviert.
Vitaminstoß: Frühstücks- und Lunchcafé am Strand mit Salaten und Gegrilltem statt Frittiertem. Toller Frühstücksplatz.
Seit 30 Jahren ist der Take-away ein Hit bei den Einheimischen. Gehen Sie durch die grüne Tür in Gorey Village, lassen Sie sich eine große Portion frisch frittierten Fisch und tolle Chips einpacken…
Die gute, internationale Küche ist bei den Jerseyanern beliebt. Im Winter brennt ein Kaminfeuer, im Sommer können Sie Ihre Muscheln oder das Steak draußen direkt am Hafen unterhalb der Burg essen…
Klingt nach Frankreich, bietet auch französischen Käse an der Delikatessentheke. Also decken Sie sich fürs Wanderpicknick ein – nachdem Sie sich mit Avocadotoast oder shakshuka gestärkt haben.
Modernstes, lebendigstes Restaurant am gemütlichen Hafen. Brasseriestil unten, enge Tischreihen oben, Meerblick und gute Meeresküche.
Mitten in der St. Aubin’s Bay halten Service und superleckere Kochkunst in dem romantisch-lässigen Beachbistro die Poleposition im kulinarischen Jersey. Wein und Mahlzeiten sind für ihre Qualität…

Essen & Trinken

Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten werden selten fahle fish-'n'-chips-Gerichte finden, dafür Austern, Hummer und Jakobsmuscheln gleich körbeweise. Etwa in der Markthalle, die nach Pariser Vorbild in Jerseys Hauptstadt St. Helier gebaut wurde. Oder in den exquisiten Restaurants, die sich über die Inseln verteilen. Auf Jersey gibt es gleich drei Restaurants mit Michelinstern: das Ocean im Atlantic Hotel an der Westküste und in St. Helier das Tassili im Grand Jersey Hotel und das Bohemia. Berühmt sind ihre Patrone nicht nur für die delikate Küche, sondern auch für ihre bisweilen exzentrische Lebensart. So pflegt manch Küchenchef höchstpersönlich nach Meeresfrüchten zu tauchen …

Weniger eigenwillig beginnt der kulinarische Tag auf den Inseln: Die meisten Hotels bieten eine Melange aus kontinentalem Frühstück mit Toast, Marmelade und Ei und auf einer kleinen Karte das sogenannte cooked breakfast mit den aus Großbritannien bekannten Spezialitäten wie kleinen Würstchen, Champignons, Speck und Ei in allen Varianten.

Zum Lifestyle der Inseln gehört ein leichter Mittagslunch. Man trifft sich zwischen 12 und 14 oder 14.30 Uhr auf eine Krabbenpastete oder eine Scheibe frischen Lachs in Brasserien, Bars und Bistros. Restaurants offerieren preiswerte Mittagsmenüs - oft genutzt für Geschäftsessen. Die Atmosphäre ist fast mediterran. Es wird erzählt, gestikuliert und gelacht.

Nachmittags beginnt die behagliche Zeit: Muße für einen gepflegten cream tea - das britische Picknick für drinnen. Idealerweise machen Sie jeden Nachmittag eins und lernen dabei die schönsten Hotels kennen, ohne hier teuer übernachten zu müssen: die Terrasse des Somerville über St. Aubin, der Blick auf die südliche St. Ouen's Bay vom Atlantic, die verwunschene Gartenatmosphäre des Château La Chaire in Rozel Bay. Tearooms tun es aber auch, etwa auf der Jersey Lavender Farm in St. Brelade. Unverzichtbar beim cream tea: frisch gebackene scones, ein handtellerkleines Gebäck aus Mehl, Eiern und Rosinen. Während sich im südenglischen Devon und Cornwall regelrechte Glaubenskriege um den richtigen Genuss entzünden - Schlagsahne oder Marmelade on the top? -, nimmt man es hier gelassen. Hauptsache, der vanillegelbe Rahm stammt von den inseleigenen Rindern. Ihn krönt eine aromatische Erdbeerkonfitüre, das einzig wahre Pendant zur cream. Während Earl Grey, Ceylon Blend oder Assamtee aus Silberkannen strömt, das Bone-China-Porzellan hauchzart klingt, gilt für Businessleute ab fünf Uhr nachmittags After-Work-Stimmung. In St. Peter Port und St. Helier treffen sich Banker und Angestellte bei Sekt, Selters und Cocktails in Bistros und Bars.

Am Abend wählt man ein legeres Essen im Pub - ob britisches Roastbeef, Lasagne oder tagesfrischer Hummer - oder trifft sich zwischen 18 oder 18.30 Uhr und 20.30 Uhr, vereinzelt auch noch später, zum Dinner. In den Pubs bestellt und bezahlt man am Tresen. In Hotels gleicht schon das Bestellen einem stilvollen Kammerstück: Während man genüsslich an einem Port in der Bar schlürft, wird das Menü vorgestellt. Man wählt, sucht den passenden Wein aus, hält Konversation mit den anderen Gästen und wird wenig später an den Tisch geführt.

In Restaurants geht es meist ohne Umwege an die Tafel - auch hier locken Schlemmerofferten, meist französisch beeinflusst mit frischen Austern oder geräucherter Entenbrust als Vorspeise. Dann vielleicht ein Stück Lamm mit Rosmarinjus und zum Nachtisch ganz britisch ofenwarmer apple pie, Apfelkuchen mit Sahne oder Vanilleeis - eine genussreiche Allianz aus England und Frankreich, die sich auch neuen Einflüssen nicht verschließt, Elemente aus der leichten, raffiniert gewürzten Thaiküche aufnimmt oder nach italienischem Vorbild frisches Gemüse, Knoblauch und Olivenöl zelebriert.

Von Anfang Oktober bis Mitte November gilt beim Tennerfest (www.tennerfest.com) der kulinarische Ausnahmezustand auf den Inseln: Fast 200 Restaurants, Bistros und Pubs beteiligen sich an dem Essfestival. Es werden drei, manchmal vier Gänge zu den festgesetzten, äußerst günstigen Preisen von 10 (dem tenner) bis 17,50 £ angeboten. Ab September stehen die Menüs auf der Website. Tagsüber gegen die Pfunde in der herbstlichen Natur anwandern, abends rustikal am Kaminfeuer oder ganz vornehm speisen: Die Inseln sind auch in dieser Jahreszeit ein tolles Ziel!

Die besten Austern liefern Farmen auf Jersey und Guernsey, gute Hummer werden vor der Insel Sark gefangen. Probieren sollten Sie auch die frischen Jakobsmuscheln. Und - so es sie gibt - ormers: eine kleine Seeschneckenart, auch als Seeohr oder Abalone bekannt, die nur von Januar bis April bei Ebbe gesammelt wird. Selten, teuer und beliebt - ein kleiner Glücksfall, wenn man sie auf einer Speisekarte entdeckt. Köstlich dazu sind frische Kartoffeln von Jersey - die Jersey Royal Potato ist eine unter Kennern wie Gold gehandelte Frühkartoffelsorte.

Den Abschluss bildet ein gutes Glas Wein - Importe aus Frankreich füllen die Weinkarten ebenso wie ein heimisches Jerseygewächs: die Erzeugnisse des Weinguts La Mare Wine Estate. Bier wird auf den Inseln auch gebraut.

Spezialitäten

bean crock/Guernsey bean jar

Eintopf aus Gemüse, Bohnen, Zwiebeln, Karotten und Fleisch

black butter

gewürzte Creme aus gekochten Äpfeln

brill

Butt; meist gegrillt und mit Kartoffeln und Gemüse serviert

cider

Früher wurde der Apfelwein noch auf den Inseln in großen Pressen hergestellt. Heute ist der beliebte Muntermacher praktisch immer importiert

cod

Kabeljau. Einst ein Allerweltsfisch, heute stark gefährdet. Auf den Kanalinseln ist er - noch! - nicht rar und taucht sogar an Imbissständen auf

crab

Der Taschenkrebs ist eine Spezialität der Inseln. Königlich in Pasteten, köstlich in Krabbensalaten

cream

Die Sahne von den Jersey- und Guernseykühen ist sehr fetthaltig und hat daher eine vanillegelbe Färbung und einen nussigen Geschmack. Die Milch der Inselkühe wird auch für die Eis- und Käseherstellung verwendet

cream tea

Ensemble aus einem Kännchen Tee, ein oder zwei scones (kleines Gebäck), die mit Sahne und etwas Marmelade genossen werden

gache melee

ofenwarmer Kuchen, belegt mit goldgelb gebackenen Äpfeln

Guernsey biscuits

Butterplätzchen aus Mürbeteig - perfekt zum Tee, da sie auf der Zunge fast schmelzen

Jersey Royal Potato

Frühkartoffel mit goldenem Fruchtfleisch, exzellent zu edlen Fisch- und Fleischgerichten

lobster

Frischer werden Sie Hummer selten finden. Besonders gut wird er auf Sark zubereitet

mussels

Miesmuscheln, entweder in Weißwein gegart oder pur genossen

oysters

Früher waren die Austernbänke vor Herm berühmt. Inzwischen gibt es eine Austernorganisation auf Guernsey. Ebenso begehrt sind Jerseyaustern

scallops

Die zarten Jakobsmuscheln reicht man oft als Vorspeise