Kanalinseln Alle

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Weiß leuchtet der Sand bei Ebbe, rosa Felsen steigen aus dem Wasser. Ein toller, sehr beliebter Familienstrand mit Pub, Kiosk, fish ’n’ chips, Supermarkt und Parkplatz.
dieses Hauptstädtchen empfängt sie mit mehr Old-School-Flair als St. Helier. Kompakt und steil aufgetürmt überm Yachthafen erobert das deutlich frankophilere Metropölchen die Herzen auf Anhieb.
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Über zwei Stockwerke und in umgebauten Stallungen können Sie zwischen erlesenen und teuren Antiquitäten aller Art stöbern.
Seit dem 16. Jh. wird auf Guernsey Wolle verstrickt. Der traditionelle Guernseypulli wird heute noch von den Fischern getragen. Vom Shop haben Sie einen Blick auf die Strickmaschinen in alten Steinhä…
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Essen & Trinken

Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten werden selten fahle fish-'n'-chips-Gerichte finden, dafür Austern, Hummer und Jakobsmuscheln gleich körbeweise. Etwa in der Markthalle, die nach Pariser Vorbild in Jerseys Hauptstadt St. Helier gebaut wurde. Oder in den exquisiten Restaurants, die sich über die Inseln verteilen. Auf Jersey gibt es gleich drei Restaurants mit Michelinstern: das Ocean im Atlantic Hotel an der Westküste und in St. Helier das Tassili im Grand Jersey Hotel und das Bohemia. Berühmt sind ihre Patrone nicht nur für die delikate Küche, sondern auch für ihre bisweilen exzentrische Lebensart. So pflegt manch Küchenchef höchstpersönlich nach Meeresfrüchten zu tauchen …

Weniger eigenwillig beginnt der kulinarische Tag auf den Inseln: Die meisten Hotels bieten eine Melange aus kontinentalem Frühstück mit Toast, Marmelade und Ei und auf einer kleinen Karte das sogenannte cooked breakfast mit den aus Großbritannien bekannten Spezialitäten wie kleinen Würstchen, Champignons, Speck und Ei in allen Varianten.

Zum Lifestyle der Inseln gehört ein leichter Mittagslunch. Man trifft sich zwischen 12 und 14 oder 14.30 Uhr auf eine Krabbenpastete oder eine Scheibe frischen Lachs in Brasserien, Bars und Bistros. Restaurants offerieren preiswerte Mittagsmenüs - oft genutzt für Geschäftsessen. Die Atmosphäre ist fast mediterran. Es wird erzählt, gestikuliert und gelacht.

Nachmittags beginnt die behagliche Zeit: Muße für einen gepflegten cream tea - das britische Picknick für drinnen. Idealerweise machen Sie jeden Nachmittag eins und lernen dabei die schönsten Hotels kennen, ohne hier teuer übernachten zu müssen: die Terrasse des Somerville über St. Aubin, der Blick auf die südliche St. Ouen's Bay vom Atlantic, die verwunschene Gartenatmosphäre des Château La Chaire in Rozel Bay. Tearooms tun es aber auch, etwa auf der Jersey Lavender Farm in St. Brelade. Unverzichtbar beim cream tea: frisch gebackene scones, ein handtellerkleines Gebäck aus Mehl, Eiern und Rosinen. Während sich im südenglischen Devon und Cornwall regelrechte Glaubenskriege um den richtigen Genuss entzünden - Schlagsahne oder Marmelade on the top? -, nimmt man es hier gelassen. Hauptsache, der vanillegelbe Rahm stammt von den inseleigenen Rindern. Ihn krönt eine aromatische Erdbeerkonfitüre, das einzig wahre Pendant zur cream. Während Earl Grey, Ceylon Blend oder Assamtee aus Silberkannen strömt, das Bone-China-Porzellan hauchzart klingt, gilt für Businessleute ab fünf Uhr nachmittags After-Work-Stimmung. In St. Peter Port und St. Helier treffen sich Banker und Angestellte bei Sekt, Selters und Cocktails in Bistros und Bars.

Am Abend wählt man ein legeres Essen im Pub - ob britisches Roastbeef, Lasagne oder tagesfrischer Hummer - oder trifft sich zwischen 18 oder 18.30 Uhr und 20.30 Uhr, vereinzelt auch noch später, zum Dinner. In den Pubs bestellt und bezahlt man am Tresen. In Hotels gleicht schon das Bestellen einem stilvollen Kammerstück: Während man genüsslich an einem Port in der Bar schlürft, wird das Menü vorgestellt. Man wählt, sucht den passenden Wein aus, hält Konversation mit den anderen Gästen und wird wenig später an den Tisch geführt.

In Restaurants geht es meist ohne Umwege an die Tafel - auch hier locken Schlemmerofferten, meist französisch beeinflusst mit frischen Austern oder geräucherter Entenbrust als Vorspeise. Dann vielleicht ein Stück Lamm mit Rosmarinjus und zum Nachtisch ganz britisch ofenwarmer apple pie, Apfelkuchen mit Sahne oder Vanilleeis - eine genussreiche Allianz aus England und Frankreich, die sich auch neuen Einflüssen nicht verschließt, Elemente aus der leichten, raffiniert gewürzten Thaiküche aufnimmt oder nach italienischem Vorbild frisches Gemüse, Knoblauch und Olivenöl zelebriert.

Von Anfang Oktober bis Mitte November gilt beim Tennerfest (www.tennerfest.com) der kulinarische Ausnahmezustand auf den Inseln: Fast 200 Restaurants, Bistros und Pubs beteiligen sich an dem Essfestival. Es werden drei, manchmal vier Gänge zu den festgesetzten, äußerst günstigen Preisen von 10 (dem tenner) bis 17,50 £ angeboten. Ab September stehen die Menüs auf der Website. Tagsüber gegen die Pfunde in der herbstlichen Natur anwandern, abends rustikal am Kaminfeuer oder ganz vornehm speisen: Die Inseln sind auch in dieser Jahreszeit ein tolles Ziel!

Die besten Austern liefern Farmen auf Jersey und Guernsey, gute Hummer werden vor der Insel Sark gefangen. Probieren sollten Sie auch die frischen Jakobsmuscheln. Und - so es sie gibt - ormers: eine kleine Seeschneckenart, auch als Seeohr oder Abalone bekannt, die nur von Januar bis April bei Ebbe gesammelt wird. Selten, teuer und beliebt - ein kleiner Glücksfall, wenn man sie auf einer Speisekarte entdeckt. Köstlich dazu sind frische Kartoffeln von Jersey - die Jersey Royal Potato ist eine unter Kennern wie Gold gehandelte Frühkartoffelsorte.

Den Abschluss bildet ein gutes Glas Wein - Importe aus Frankreich füllen die Weinkarten ebenso wie ein heimisches Jerseygewächs: die Erzeugnisse des Weinguts La Mare Wine Estate. Bier wird auf den Inseln auch gebraut.

Einkaufen

Selbst verwöhnte Cityshopper kehren mit prall gefüllten Taschen zurück - das steuerfreie Einkaufen verleiht den Inseln einen geradezu kosmopolitischen Hauch. St. Peter Port, Guernseys geschäftiges Hauptstädtchen mit seinen erleuchteten Schaufenstern und der meerblauen Skyline des Hafens, schließt man schnell ins Herz. Zum relaxten Schlendern animiert auch das edle St. Helier auf Jersey. Und überall locken kleine Läden mit bunt-maritimen Accessoires und der aktuellen Segel- und Surfkleidung; die bekommt man günstig in beiden Hauptstädtchen, vor allem seit der hohe Pfundkurs gegenüber dem Euro etwas gefallen ist. Die meisten Geschäfte sind montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, viele jedoch abzüglich einer Mittagspause.

Jerseystoff

Das Parlament von Jersey fühlte sich 1608 veranlasst, gegen die immer mehr um sich greifende Strickerei vorzugehen: Niemandem im Alter über 15 Jahre sei das Stricken während der Erntezeit, wo alle gebraucht wurden, gestattet. Bei Zuwiderhandlung drohten Stockschläge oder Kerkerhaft. Jung und Alt, Mann und Frau, alles strickte seinerzeit und versorgte England mit Millionen von Socken. Vom so ertragreichen Export ist heute nur noch der berühmte Pullover erhalten geblieben, den alle Welt "Jersey" nennt: gerade geschnitten, mit kleinem Stehbund und eng geschnittenen Armen. Er ist heute noch die Arbeitskleidung der Fischer. Die Wolle hält warm gegen Regen und Wind, ist resistent gegen Salzwasser und besitzt durch ihr Eigenfett feuchtigkeitsabweisenden Charakter. Er ist meist blau, mit Achseleinsätzen und einem Anker auf der Brust. Dem Guernseypullover fehlt der Anker.

Kulinarisches

Klein, aber kalorienreich, dafür mehrwertsteuerfrei: Die sehr fetthaltige Milch der Jersey- und Guernseykühe sorgt für besonders leckeren Brie. Die Sahne kommt in Rebecca's Pralinés auf Guernsey oder die Caragh Chocolate auf Sark. La Mare Wine Estate (www.lamarewineestate.com) auf Jersey hält die alte Tradition der Cidreherstellung aufrecht. Auch der Apfelbrandy oder der fast honigartige Wein Clos de la Mare, die Marmeladen und der Aufstrich black butter aus Äpfeln und Gewürzen sind leckere Mitbringsel.

Schmuck

Auf Guernsey hat Catherine Best (www.catherinebest.com) zahlreiche Designpreise für ihre limitierten Juweleneditionen bekommen; sie benutzt auch weniger bekannte Edelsteine. Einen Showroom finden Sie u. a. in der Windmill in St. Peter Port. Eine Perle unter den Shoppingadressen sind die eleganten Verkaufsräume von Jersey Pearl (www.jerseypearl.com) am nördlichen Ende der Five Mile Road im Westen. Erstaunlicherweise handelt es sich bei dem kleinen Schmuckdesignimperium um ein Familienunternehmen, bei dem Sie zuverlässig echten Perlenschmuck oder schöne Imitationen kaufen können, täglich und mit Busanschluss. Ebenfalls seit Langem in Familienbesitz ist Jersey Goldsmiths (www.jerseygoldsmiths.com) im Inselinneren in St. Lawrence; die Auswahl an handgearbeiteten Stücken aus Edelsteinen ist groß. Interessant sind die eingefassten gemahlenen farbigen Steinsplitter aus der Granitserie - ein Besuch der Showrooms lohnt auch ohne Kaufabsicht.

Souvenirs

Auch wenn Sie bzw. die Beschenkten keine Sammler sind, sind Kleinigkeiten wie Briefmarken oder Bierdeckel hübsche Mitbringsel. Alle Kanalinseln geben wunderschöne und bisweilen skurrile eigene Wertzeichen heraus (www.guernseystamps.com) - besonders schön sind die aus Alderney mit Motiven aus Flora und Fauna. Witzige Souvenirs sind auch die Teddybären der Inseln: Den pelzigen Freund gibt es im Guernsey- und im Jerseydesign. Mehr als 140 Jahre lang bestimmte die Brauerei Randalls (inzwischen verkauft) auf Guernsey, was die Insulaner tranken. Die verschiedenen Biersorten haben nicht nur schaurige Namen (frei übersetzt etwa "Neid", "Schuldig", "Sündhaft"), sondern auch entsprechende Aufkleber und Bierdeckel.

Freizeit & Sport

Eine Kombination aus sommerlichem Badeurlaub in den flachen, sich rasch aufheizenden Buchten und Wanderausflügen in den Küstenfelsen ist besonders auf Jersey und Guernsey zu empfehlen. Ausgezeichnet sind dort auch die Bedingungen zum Radfahren.

Abenteuersport

Jersey Adventures (Tel. 01534 873074 | www.jerseyadventures.com) bietet an: Abseilen (von Wehrmachtstürmen), Caving, Coasteering (Steilküstenklettern mit Wasserspringen), Strandsegeln, Seekajakfahren, Felsklettern, Radtouren ... Am Elizabeth Castle in St. Helier gibt es Adventure Days mit verschiedenen Aktivitäten wie z. B. Bogenschießen. Jersey Adventures bietet zudem preiswerte Übernachtungen und Camping an seinem Hostel (Faldouet | St. Martin | Tel. 01534 498636 | www.jerseyhostel.co.uk) an.

Angeln

Die besten Küstengebiete zum Auswerfen der Angel sind auf Jersey die St. Ouen's Bay, das St. Catherine's Breakwater im Osten und Sorel Point im Norden. Auf Guernsey ist besonders der Süden ergiebig, während man auf Alderney im Norden und Osten die besten Chancen hat, etwas an der Angel zappeln zu haben. Informationen bei den Tourismusbüros der Inseln.

Golf

Gemessen an der Größe der Inseln ist das Golfangebot exzellent. Auf Jersey locken die 18-Loch-Plätze La Moye und der Royal Jersey Golf Club bessere Spieler, die ihr Handicap nachweisen müssen. Anderen Golfern stehen auf der Insel vier weitere Plätze zur Verfügung, wovon Les Mielles und Les Ormes wegen ihrer Düneneinbettung landschaftlich besonders attraktiv sind. Auf Guernsey weisen der Royal Guernsey and L'Ancresse Golf Club sowie der La Grande Mare Golf Club 18 Löcher auf, im St. Pierre Park Hotel Golf Club spielt man auf neun Löcher. Auf Alderney gibt es einen schönen 9-Loch-Kurs.

Radfahren

Es gibt kein besseres Vehikel als das Fahrrad, um die Inseln in angemessenem Tempo kennenzulernen. Die praktisch überall zu mietenden Leihräder sind in gutem Zustand. Jersey bietet mit etwa 160 km beschilderten Radwegen das größte Netz. Allerdings gibt es dort auch einige Hügel zu überwinden. Auch das flachere Guernsey lockt mit verkehrsberuhigten Sträßchen im Landesinneren zur Entdeckung der Langsamkeit. Auf den green lanes bzw. ruettes tranquilles der großen Inseln dürfen Autos nur 24 km/h fahren oder bleiben ganz ausgesperrt, weshalb Radfahrer hier bestens aufgehoben sind. Auf Sark bleiben Radler von Autos gänzlich unbehelligt, auf dem kahleren Alderney kämpft man schon mal gegen den Wind an. Jersey und Guernsey bieten sehr gute, detaillierte Radführer und Karten an. Infos bei den Touristenbüros in St. Helier und St. Peter Port, wo Sie sich auch nach kostenlosen geführten Touren erkundigen können. www.jersey.com/cycling, www.guernseycyclehire.com

Reiten

Reiter gehören zum Bild Jerseys und Guernseys. Besuchern seien gemütliche Spazierritte auf den green lanes und ruettes tranquilles im Inselinneren empfohlen. Am Strand galoppieren dürfen nur erfahrene Reiter, und zwischen Mai und September darf nur vor 10.30 und nach 18 Uhr am Strand geritten werden. Folgende Ställe bieten geführte Ritte und Ausrüstung an: Bon Air Riding School & Livery Stables (La Grande Route de St-Laurent | St. Lawrence | Jersey | Tel. 01534 865196); Le Claire Riding & Livery School (Sunnydale | La Rue Militaire | St. John | Jersey | Tel. 01534 862823); Manor Stables (Rue des Camps | St. Martin | Guernsey | Tel. 01481 238275)

Wandern

Wanderer haben auf den green lanes Vorfahrt und auf den herrlichen Küstenpfaden sowieso. Auf Guernsey sind die südlichen Küstenregionen am attraktivsten für Wanderer. Auf Jersey bietet die gesamte Nordküste erstklassige Aussichten und spannende Abstiege in kleine Buchten. Lohnend sind Wanderreisen schon von März bis Mai, wenn die Küsten und Kaps vor bunt sprießender Blütenpracht geradezu explodieren. Hecken und Dünen bieten bis in den späteren Sommer hinein Blumen- und Vogelvielfalt, sodass ein Bestimmungsbuch ins Gepäck gehört - und ein kleines Fernglas: Zwischen Mai und Juli sehen Küstenflanierer den Seevögeln beim Brüten und Jagen zu. Jersey und Guernsey haben gute Wanderführer mit detaillierten Routenplänen aufgelegt. Sie können in St. Helier und St. Peter Port in den Tourismusbüros gekauft werden. Dort sollten englischsprachige Wanderfreunde sich auch nach geführten Touren erkundigen. www.jersey.com/walking, short.travel/kai5, www.visitguernsey.com/walking

Wassersport

Segler können überall Boot und Führer für Ausflüge chartern. Windsurfer schwören auf die großen Buchten Jerseys und die nördlichen und westlichen Buchten Guernseys. Auch Alderney hat gute Winde. Wer gern Kajak fährt, ist auf beiden großen Inseln richtig. Anspruchsvoll ist die Küstenquerung Coastal Traversing: Ausgestattet mit Schwimmwesten, Neoprenanzügen und Helmen, wird bei Niedrigwasser entlang der Steilküste abgeseilt, geklettert und geschwommen. Höhlen stehen auch auf dem kitzligen Programm. Pure Adventure Ltd. | Tel. 01534 769165 | www.purejersey.com; Outdoor Guernsey | Tel. 01481 263403 | www.outdoorguernsey.co.uk

Die Westküsten von Jersey und Guernsey sind ausgezeichnete Reviere für Wellenreiter. Die St. Ouen's Bay auf Jersey zieht sogar australische und neuseeländische Surfer an, wenn es down under winterlich ist. In St. Ouen's Bay kann man immer surfen, in St. Brelade's Bay, Plémont Bay und Grève de Lecq ist von 10 bis 19 Uhr Surfpause. Auf Guernsey ist die Vazon Bay beliebt, auf Alderney die Corblets Bay. Brett und Anzug gibts zu leihen, und lernen kann man das Surfen auch: Jersey Surf School | La Grande Route des Mielles | St. Ouen's Bay | Jersey | Tel. 01534 484005 | www.jerseysurfschool.co.uk; Sail or Surf | 24 Commercial Arcade | St. Peter Port | Guernsey | Tel. 01481 712621 | www.sailorsurf.com

Taucher schwören auf die Qualität von Wasser und Licht auf den Kanalinseln. Allerdings sollten Sie sich immer der starken Gezeiten und Strömungen bewusst sein! Jerseys Nordbuchten bieten gute, küstennahe Tauchreviere. Rund um die Inseln liegen eine ganze Reihe von gesunkenen Schiffen aus mehreren Jahrhunderten. Spannendes Wracktauchen wird von den Tauchzentren für Erfahrene angeboten, die Ausrüstung wird gestellt. Watersports Under Pressure Diving Ltd. | Albert Quay | St. Helier | Jersey | Tel. 01534 863845; Dive Guernsey | Castle Emplacement | St. Peter Port | Tel. 01481 714525 | www.diveguernsey.co.uk

Auch das trendige Stand-up-Paddling schlägt auf den Inseln langsam Wellen. Wie man auf dem Surfbrett aufrecht stehend paddelt, lernt man ab ca. 30 Euro bei Windmadness (St. Brelade's Bay | Tel. 01534 522888 | www.windmadness.com) auf Jersey.

Mit Kindern unterwegs

Die klassischen Kanalinselurlauber sind in mittlerem Alter, verfügen über ein gutes Einkommen und reisen ohne Kinder. Denn zumal mit Nachwuchs sind die Inseln ein recht kostspieliges Ziel. Auf der anderen Seite stehen Aspekte, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind: autofreie Eilande, lange, unverschmutzte Strände, extrem saubere Luft und eine nostalgisch heile Welt. Aktive Ferien mit Muschelsuchen, Pferdereiten, Strandburgenbauen und Zoobesuch.

Jersey

Amaizin Adventure Park

Ein toller Abenteuerpark für die ganze Familie (ab drei Jahren) mit verschiedenen Attraktionen: Ein Maislabyrinth, in dem es Aufgaben zu lösen gilt, Spaßgolf, Wasserpistolenduelle, Traktorfahrten, ein Streichelzoo mit Vierbeinern wie Ziegen, Kühen und Kaninchen und vieles mehr erwartet Sie im angesagtesten Familienspaßpark auf Jersey. April-Mitte Sept. tgl. 10-18 Uhr | 7,90 £ (Erw. und Kinder) | La Hougue Farm | La Grande Route de St-Pierre | St. Peter | www.jerseyleisure.co.uk

Durrell Wildlife Conservation Trust

Das Tophighlight für Kinder auf Jersey ist der Ausflug in den Zoo im Nordosten. Andenbär, Orang-Utan, Gorilla sind die aufregenden Hingucker. Aber auch die Lemuren, Schlangen, Flamingos oder australischen Wombats in ihren begrünten Gehegen begeistern Kinder. Bedrohte Arten werden gezüchtet und zum Teil später wieder in ihren Heimatländern angesiedelt. April-Okt. tgl. 9.30-18, Nov.-März 9.30-17 Uhr | 12,90 £, Kinder bis 16 Jahre 9,90 £ | www.durrell.org

Havre de Pas

Badespaß bei Ebbe: Der große viktorianische Seewasserpool wird schon seit 1895 genutzt. Es gibt einen flachen Kinderbereich und einen Sportbereich. Am Rand von St. Helier kann man sich hier auch dann noch herrlich austoben, wenn das Meer weg ist. Spannend wird es, wenn das Meer in den Pool zurückflutet. Tgl. | Eintritt frei

Treibholzbasteln

Fish 'n' Beads heißt ein netter kleiner Laden am Strand von St. Brelade's, wo man Treibholz und andere Strandfunde in Schmuck und Accessoires verwandelt. Dazu werden Glasperlen und vielerlei mehr, worauf kleinere Kinder abfahren, verkauft. Neben dem Wayside Café | www.sites.google.com/site/fishnbeads

Guernsey

Cobo Bay

Weißer Sand, rosafarbene Felsen zum Klettern und eine perfekte Versorgung mit Kiosk, fish 'n' chips, Supermarkt, Pub, Parkplatz - ein beliebter Familienstrand bei Castel.

Oatlands Village

Schon der Anblick der kuriosen spitzen Ziegelöfen ist spannend. Drinnen lernt man Wissenswertes über das alte Handwerk des Brennens von Ziegeln und Gefäßen. Man kann beim Schokolademachen zuschauen, besucht vielleicht das Puppenhausmuseum oder versucht sich auf einem Minigolfplatz (6/5 £). Kids springen Trampolin (2 £) oder toben in der Spielscheune (3,50 £). Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt frei | Les Gigands | Braye Road | St. Sampson

Sausmarez Train

Ganz kleiner Zug für ganz kleine Leute: 500 m fährt die Rasselbande mit dem Minizug des Seigneurs von Sausmarez durch seine subtropischen Gärten. April-Okt. tgl. 10-16 Uhr | 2 £, bis 12 Jahre 1,50 £ | www.sausmarezmanor.co.uk/trains.html

Alderney

Ausritte

Jill Moore sattelt ihre Pferde auch für kleine Ausritte mit Kindern. Std. ab 14 £ | Telegraph Track | Tel. 07781 421325 | bjmoore65@yahoo.co.uk

Sehenswertes

Auf den Kanalinseln gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten: Die Wassermühle de Quetivel auf der Insel Jersey stammt beispielsweise ursprünglich aus dem Mittelalter und beherbergt heute ein Museum. Auf Sarks liegen die berühmte Brücke "La Coupee" sowie die Seigneure, ein herrschaftliches Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Auch die anderen Kanalinseln haben Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Little Chapel auf Guernsey und der Leuchtturm von Alderney.

Freizeit

Die Kanalinseln sind das ganze Jahr über hervorragend dazu geeignet, hier die Freizeit zu verbringen: Malerische Buchten laden zum Baden ein, in den grünen Wäldern und auf den Hügeln lässt sich gut wandern und auch für eine Radtour sind die Kanalinseln eine Reise wert. Alle zwei Jahre werden auch die Island Games veranstaltet, bei denen die Inseln in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten.

Übernachten

Zum Übernachten bieten sich auf den Kanalinseln vor allem gemütliche Ferienhäuser in Form eines Cottages und Bed and Breakfast-Pensionen an. Doch auch ein Hotel auf den Kanalinseln kann man insbesondere in den größeren Ferienorten leicht finden. Bei den Briten wohnt man eher rustikal, aber sehr komfortabel. Aber Achtung beim Bezahlen: Die Inseln Jersey und Guernsey haben ein eigenes Pfund.

Am Abend

Wer auf den Kanalinseln ausgehen möchte, besucht am besten einen der typisch britischen Pubs. Hier kommt nach Feierabend das ganze Dorf zusammen, um einen Pint Dunkelbier oder Cider zu trinken und dazu Fish and Chips zu essen. Auf Jersey lebt das berühmte Jersey-Rind, das zu Burgern und Steaks verarbeitet wird, die man dann zum Beispiel mit Kartoffeln isst. Essen auf den Kanalinseln ist eine Entdeckungsreise.