Kanalinseln Alle

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Das Golfstromklima machts möglich: Vier akzeptable Weine, ein Sekt und ein Cidre verbergen sich hinter den schön gestalteten Eti ketten des kleinen Wein­baubetriebs. Der lässt sich gern hinter die…
Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbü…
Lang und breit wirft sich Jerseys Westküs­te dem anrollenden Ozean entgegen. Wel lenreiter und Windsurfer können ganztägig in den als sicher gekennzeichneten Bereichen abheben; Schwimmer sollten…
Die fast mediterrane Bucht malte Auguste Renoir 1883. Gönn dir einen impressionistischen Nachmittag: zunächst Kaffeetafel im luxuriösen Garten des Hotels Bella Luce, dann über ein steiles Waldstr…
Weiß leuchtet der Sand bei Ebbe, rosa Felsen steigen aus dem Wasser. Ein toller, sehr beliebter Familienstrand mit Pub, Kiosk, fish ’n’ chips, Supermarkt und Parkplatz.
dieses Hauptstädtchen empfängt sie mit mehr Old-School-Flair als St. Helier. Kompakt und steil aufgetürmt überm Yachthafen erobert das deutlich frankophilere Metropölchen die Herzen auf Anhieb.
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Abergläubische hielten sie für teuflische Versammlungsorte: die Ganggräber und Megalithe, die in den letzten Jahren von Archäologen intensiver erforscht wurden. Le Déhus besteht aus einem engen…
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Guernsey bietet ein knapp 30 Meilen langes Netz von Klippenpfaden. Seit 1927 unter Schutz gestellt, sorgt ein acht Mann starker Trupp für ihre Instandhaltung. Ein Inselbesuch wird nicht ausreichen,…
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Essen & Trinken

Frisch aus dem Meer

Als Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten bekommst du hier die ganze Bandbreite von Gerichten aus dem Meer serviert, von guten fish ’n’ chips (Achtung, Kalorienbombe!) bis zu Austern, Jakobsmuscheln – mancher Koch sammelt sie höchstselbst vom Meeresgrund auf – und Hummer en masse. Etwa in der Markthalle, die nach Pariser Vorbild in St. Helier gebaut wurde, oder in exquisiten Restaurants, Ausflugspubs mit urigem Ambiente und romantischen Gartenrestaurants. In St. Helier hält ein Restaurant sogar seit vielen Jahren einen Michelin-Stern. Von Januar bis April wird an Guernseys Stränden zur Voll- und Neumondflut das rare Grüne Seeohr (ormer) gesammelt.

Frühstück ohne Reue

Weniger eigenwillig ist der kulinarische Tagesbeginn auf den Inseln: Die meisten Hotels bieten eine Kombination aus kontinentalem Frühstück mit Toast, Marmelade und Ei und dem sogenannten cooked breakfast mit den aus Großbritannien bekannten Spezialitäten wie kleinen Würstchen, Champignons, Speck und Ei in allen Variationen – und nicht zu vergessen der Porridge. So holst du dir die Grundlage für einen aktiven Tag in der Natur.

Mediterranes Lunchambiente

Zum Lifestyle der Inseln gehört ein leichter Mittagslunch. Man trifft sich zwischen 12 und 14 oder 14.30 Uhr auf eine Krabbenpastete, Hummersuppe oder einen Teller Miesmuscheln in Brasserien, Bars und Bistros. Restaurants offerieren preiswerte Mittagsmenüs, oft genutzt für Geschäftsessen – die Krawatte wird gelockert, die Atmosphäre ist fast mediterran. Es wird erzählt, gestikuliert und gelacht.

Süße Nachmittage

Nachmittags wird’s behaglich: Muße für einen gepflegten cream tea – das britische Picknick für drinnen. Idealerweise machst du jeden Nachmittag eins und lernst dabei die schönsten Hotels kennen, ohne hier teuer übernachten zu müssen. Tearooms tun es aber auch, etwa auf der Jersey Lavender Farm in St. Brelade. Unverzichtbar beim cream tea: frisch gebackene scones, ein handtellerkleines Gebäck aus Mehl, Eiern und Rosinen. Während sich im südenglischen Devon und Cornwall regelrechte Glaubenskriege um den richtigen Genuss entzünden – Schlagsahne oder Marmelade on the top? –, nimmt man es hier gelassen. Hauptsache, der vanillegelbe Rahm stammt von den inseleigenen Rindern. Ihn krönt eine aromatische Erdbeerkonfitüre, das einzig wahre Pendant zur cream.

Während Earl Grey, Ceylon Blend oder Assamtee aus Silberkannen strömt und das Bone-China- Porzellan hauchzart klingt, gilt für Businessleute ab fünf Uhr nachmittags After-Work-Stimmung. In St. Peter Port und St. Helier treffen sich Banker und Angestellte bei Bier und Cocktails in Bistros und Bars.

Am Abend wählt man ein legeres Essen im Pub – ob britisches Roastbeef, Lasagne oder tagesfrischer Hummer – oder trifft sich zwischen 18 und 20.30 Uhr, vereinzelt auch noch später, zum Dinner. In den Pubs bestellt und bezahlt man am Tresen. In Hotels gleicht schon das Bestellen einem stilvollen Kammerstück: Während man genüsslich an einem Port in der Bar schlürft, wird das Menü vorgestellt. Man wählt, sucht den passenden Wein aus und wird wenig später an den Tisch geführt.

Thai, Apple Pie und á la francaise

In Restaurants geht es meist ohne Umwege an die Tafel – auch hier locken Schlemmerofferten, oft französisch beeinflusst mit frischen Austern oder geräucherter Entenbrust als Vorspeise. Dann vielleicht ein Stück Lamm mit Rosmarinjus und zum Nachtisch ganz britisch ofenwarmer apple pie mit Sahne oder Vanilleeis – eine genussreiche Allianz aus England und Frankreich, die sich auch neuen Einflüssen nicht verschließt, Elemente aus der leichten, raffiniert gewürzten Thaiküche aufnimmt oder nach italienischem Vorbild frisches Gemüse, Knoblauch und Olivenöl zelebriert. Immer köstlich sind die frischen Kartoffeln von Jersey – die Jersey Royal Potato ist eine unter Kennern wie Gold gehandelte Frühkartoffelsorte.

Herbstmenüs zum Schnäppchenpreis

Von Anfang Oktober bis Mitte November gilt beim Tennerfest (tennerfest.com) der kulinarische Ausnahmezustand auf den Inseln: Etwa 170 Restaurants, Bistros und Pubs beteiligen sich an dem Essfestival. Es werden drei, manchmal vier Gänge zu den festgesetzten, äußerst günstigen Preisen von 10 (dem tenner) bis 20 £ angeboten. Ab September stehen die Menüs auf der Website. Tagsüber gegen die Pfunde in der herbstlichen Natur anwandern, abends rustikal am Kaminfeuer oder ganz vornehm speisen: Die Inseln sind auch in dieser Jahreszeit ein tolles Ziel!

Prost aufs Schlaraffenland

Den Abschluss bildet ein gutes Glas Wein – Importe aus Frankreich füllen die Weinkarten ebenso wie ein heimisches Jerseygewächs: die Erzeugnisse des Weinguts La Mare Wine Estate. Und schließlich wird auf den Inseln sogar Bier gebraut. Prost!

Shoppen & Stöbern

Weltberühmte Maschen

Mit einem Jerseypullover outest du dich als Fan der Inseln. Der Jersey war immer schon Arbeitskleidung der Fischer. Dereinst versorgte die Strickerei von Jung und Alt, Männern und Frauen ganz England mit Socken und Strümpfen – selbst Queen Victoria I. und die Schottenkönigin Mary Stuart trugen Maschenware aus Guernsey. Die Landwirtschaft litt aber unter der für die Beschäftigten einträglicheren Strickerei, weshalb die Regierung 1608 sie zumindest während der Erntezeit für über 15-Jährige mit Stockschlägen und Kerker sanktionierte. Der meist blaue Pullover mit Achseleinsätzen und Anker auf der Brust blieb bis heute als Souvenir erhalten. Dem Guernseypullover fehlt der Anker.

Bling-Bling fürs Dekolleté

Auf Guernsey hat Catherine Best (catherinebest.com) zahlreiche Designpreise für ihre limitierten Juweleneditionen bekommen; sie benutzt auch weniger bekannte Edelsteine. Einen Showroom findest du u. a. in der Windmill in St. Peter Port. Eine Perle unter den Shoppingadressen sind die eleganten Verkaufsräume von Jersey Pearl (jerseypearl.com) am nördlichen Ende der Five Mile Road im Westen. Erstaunlicherweise handelt es sich bei dem kleinen Schmuckdesignimperium um ein Familienunternehmen, bei dem du zuverlässig echten Perlenschmuck oder schöne Imitationen kaufen kannst, täglich und mit Busanschluss. Ebenfalls seit Langem in Familienbesitz ist Jersey Goldsmiths (goldsmiths.co.uk) in St. Heliers Queen Street; die Auswahl an handgearbeiteten Stücken aus Edelsteinen ist groß. Interessant sind die eingefassten gemahlenen farbigen Steinsplitter aus der Granitserie – ein Besuch der Showrooms lohnt auch ganz ohne Kaufabsicht. Auch in St. Peter Port wird dich die Anzahl der Schmuckläden überraschen. Der Eindruck, dass die Inseln wohlhabend sind, verfestigt sich ...

Kleine, feine Erinnerungsstücke

Ein Papageitaucher für 10 Pence? Eine Eule im Flug ab 2 Pfund? Alderney machts möglich: Es hat nämlich seine reichhaltige Vogelwelt auf Briefmarken gemalt im Angebot. Jersey bietet spektakuläre Luftaufnahmen en miniature an.

Für die Daheimgebliebenen

Etwas größere Souvenirs sind die Bieruntersetzer, die bei den vielen Inselpubs flott zu einer Kollektion werden. Wer nur mal stöbern will, ist natürlich in St. Helier am besten aufgehoben. Zusätzlich zum Liberty Wharf Shopping Centre gibts hier noch das Maison de Jersey (33 King Street | maisondejersey.com) – Tipp: gesalzene Karamellcreme! – sowie in der Markthalle (und am Hafen von Gorey) Jane James Handmade Ceramics (jane-james.com), beides gute Adressen für inseltypische Geschenkartikel.

Zum Dahinschmelzen

Süßestes Mitbringsel wären ja die Kühe von Jersey und Guernsey. Verzehrst du daheim die aus ihrer besonders fetten Milch hergestellte Schokolade, kannst du dich zumindest an ihren bezaubernden Augenaufschlag erinnern. Toll sind Rebecca’s Chocolates von Guernsey oder von Sark die Caragh Chocolate. Nur zum sofortigen Verzehr geeignet ist das überall erhältliche Milcheis. Bei toller Aussicht schleckst du auf Guernsey am Rousse Kiosk oder am Portelet Bay Kiosk. Noch mehr Süßes? Der Honig von Herm ist eine Rarität!

Sport

Wandern

Wanderer haben auf den green lanes Vorfahrt und auf den herrlichen Küstenpfaden auch vor den Mountainbikes. Auf Guernsey sind die südlichen Küstenregionen am attraktivsten für Wanderer. Auf Jersey bietet die gesamte Nordküste erstklassige Aussichten und spannende Abstiege in kleine Buchten. Lohnend sind Wanderreisen schon von März bis Mai, wenn die Küsten und Kaps vor bunt sprießender Blütenpracht geradezu explodieren. Ein Bestimmungsbuch gehört ins Gepäck – und ein kleines Fernglas: Zwischen Mai und Juli sehen Küstenflanierer den Seevögeln beim Brüten und Jagen zu. Jersey und Guernsey haben gute Wanderführer mit detaillierten Routenplänen aufgelegt. Sie können in St. Helier und St. Peter Port in den Tourismusbüros gekauft werden. Geführte Touren mit spannenden Themen führt Jerseys National Trust durch (nationaltrust.je/events, nationaltrust.je/walks). Herausragend sind die foraging walks mit dem Naturburschen Kazz Padidar (Tel. 07797 88 62 42 | jersey.com/guides-features/foraging-injersey). Kazz und andere Bushcraft-Experten legen dir die zwischen Meeressaum und Waldrand wachsenden Wildpflanzen direkt auf die Zunge. Tipps für Wanderungen auf eigene Faust: short.travel/kai44, short.travel/kai45. Sehr spannend sind geführte Wattwanderungen inklusive Übernachtung zu alten Wehrtürmen im Meer, moonwalks genannt: seajersey.com, jerseywalkadventures.co.uk. Und bei geführten Sonnenuntergangs- Spaziergängen am Meer erfährst du, warum Glühwürmchen leuchten.

Wassersport

Segler können überall Boot und Führer für Ausflüge chartern. Windsurfer schwören insbesondere auf Jerseys St. Ouen’s Bay und Guernseys nördliche und westliche Buchten. Auch Alderney hat gute Winde, aber auch starke Strömungen. Wer gern Kajak fährt, ist auf allen Inseln richtig. Topspeed bietet das Blokarting, Kartfahren mit Segel in der St. Ouen’s Bay (absoluteadventures.je). Seafaris (jerseyseafaris.com) bietet Schlauchbootfahrten und Landgänge zu Inselriffen an. Auch auf Guernsey gibt es adrenalinsatte RIBSchlauchboot-Trips: islandribvoyages.com

Die Westküsten von Jersey und Guernsey sind tolle Reviere für Wellenreiter. Die St. Ouen’s Bay auf Jersey zieht sogar australische Surfer an, wenn es down under winterlich ist. In St. Ouen’s Bay kann man immer surfen, in St. Brelade’s Bay, Plémont Bay und Grève de Lecq ist von 10 bis 19 Uhr Surfpause. Auf Guernsey ist die Vazon Bay beliebt, auf Alderney die Corblets Bay. Brett und Anzug gibts zu leihen, und lernen kann man das Surfen auch: Jersey Surf School | La Grande Route des Mielles | St. Ouen’s Bay | Tel. 07797 71 60 55 | jerseysurfschool.co.uk, jerseysurf.org; Guernsey Surf School | Vazon Bay | Tel. 07911 71 07 89 | guernseysurfschool.co.uk

Taucher schwören auf die Qualität von Wasser und Licht auf den Kanalinseln. Allerdings solltest du dir immer der starken Gezeiten und Strömungen bewusst sein! Jerseys Nordbuchten bieten gute, küstennahe Tauchreviere (Bouley Bay Dive Centre | Tel. 01534 86 69 90 | scubadivingjersey.com). Auf Guernsey ist die Tauchschule mitten in St. Peter Port angesiedelt: Dive Guernsey | The Bunker, Castle Pier | Tel. 01481 71 45 25 | diveguernsey.co.uk

Auch das trendige Stand-up-Paddling schlägt auf den Inseln Wellen. Wie man auf dem Surfbrett aufrecht stehend paddelt und dabei Yoga macht, lernt man bei Windmadness (St. Brelade’s Bay | Tel. 01534 52 28 88 | windmadness.com) auf Jersey bzw. bei Guernsey SUP (Tel. 07781 14 51 52 | guernseysup.com) auf Guernsey.

Radfahren

Es gibt kein besseres Vehikel als das Fahrrad, um die Inseln in angemessenem Tempo kennenzulernen. Die praktisch überall zu mietenden Leihräder (ab 15 £, E-Bike ab 25 £/Tag bzw. ab 50 £, E-Bike ab 130 £/Woche) sind in gutem Zustand. Jersey bietet mit etwa 160 km beschilderten Radwegen das größte Netz. Allerdings gibt es im Norden steile Abfahrten in die Buchten. Auch das flachere Guernsey lockt mit verkehrsberuhigten Sträßchen im Landesinneren zur Entdeckung der Langsamkeit. Auf den green lanes bzw. ruettes tranquilles der großen Inseln dürfen Autos nur 24 km/h fahren oder bleiben ganz ausgesperrt, weshalb Radfahrer hier bestens aufgehoben sind. Auf Sark bleiben Radler von Autos gänzlich unbehelligt, auf dem kahleren Alderney kämpft man schon mal gegen den Wind an. Jersey und Guernsey bieten sehr gute, detaillierte Radführer und Karten an. jersey.com/de/radfahren-auf-jersey, jerseybikehire.co.uk, go-guernsey.gg/bike-rates

Reiten

Reiter gehören zum Bild Jerseys und Guernseys. Die schmalen, verkehrsarmen green lanes und ruettes tranquilles im Inselinneren eignen sich wunderbar für gemütliche Spazierritte. Am Strand galoppieren dürfen nur erfahrene Reiter und zwischen Mai und September darf nur vor 10.30 und nach 18 Uhr am Strand geritten werden. Empfehlenswerte Ausritte bieten an: Le Claire Riding & Livery School (Sunnydale | La Rue Militaire | St. John | Jersey | Tel. 01534 86 28 23); Manor Stables (Rue des Camps | St. Martin | Guernsey | Tel. 01481 23 82 75). jerseyridingclub.co.uk, visitguernsey.com/horse-riding

Golf

Gemessen an der geringen Größe des Terrains, ist das Golfangebot auf den Inseln super. Jersey lockt mit acht, Guernsey mit drei und Alderney mit einem Golfplatz. Meist spielt man auf 18 Löcher. Landschaftlich besonders reizvoll sind die Westküstenplätze Les Mielles und La Moye auf Jersey, L’Ancresse auf Guernsey und der Platz auf Alderney. short.travel/kai27

Angeln

Besonders Jersey hat dramatische Plätze zum Küstenangeln: im Uhrzeigersinn Sorel Point, White Rock, St. Catherine’s Breakwater, Royal Bay of Grouville, Noirmont Point, Corbière Lighthouse und L’Étacq sowie quasi alle Nordbuchten. Infos zum Hochseeangeln: fishingjersey.co.uk, fishing-guernsey.co.uk

Abenteuersport

Jersey Adventures (Tel. 07797 72 75 03 | jerseyadventures.com) bietet an: Abseilen (von Wehrmachtstürmen), Caving, Coasteering (Steilküstenklettern mit Wasserspringen), Strandsegeln, Seekajakfahren, Stand-up-Paddling ... Das Äquivalent auf Guernsey ist Outdoor Guernsey (Tel. 07781 13 04 03 | outdoorguernsey.gg), auf Sark bietet Adventure Sark (Tel. 07781 13 04 03 | adventuresark.com) Coasteering, Bogen- und Tontaubenschießen und Kajakfahren an.

Mit Kindern unterwegs

Die klassischen Kanalinselurlauber sind in mittlerem Alter, verfügen über ein gutes Einkommen und reisen ohne Kinder. Denn zumal mit Nachwuchs sind die Inseln ein recht kostspieliges Ziel. Auf der anderen Seite stehen Aspekte, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind: autofreie Eilande, lange, unverschmutzte Strände, extrem saubere Luft und eine nostalgisch heile Welt. Aktive Ferien mit Muschelsuchen, Pferdereiten, Strandburgenbauen und Zoobesuch.

Jersey

Amaizin Adventure Park

Ein toller Abenteuerpark für die ganze Familie (ab drei Jahren) mit verschiedenen Attraktionen: Ein Maislabyrinth, in dem es Aufgaben zu lösen gilt, Spaßgolf, Wasserpistolenduelle, Traktorfahrten, ein Streichelzoo mit Vierbeinern wie Ziegen, Kühen und Kaninchen und vieles mehr erwartet Sie im angesagtesten Familienspaßpark auf Jersey. April-Mitte Sept. tgl. 10-18 Uhr | 7,90 £ (Erw. und Kinder) | La Hougue Farm | La Grande Route de St-Pierre | St. Peter | www.jerseyleisure.co.uk

Durrell Wildlife Conservation Trust

Das Tophighlight für Kinder auf Jersey ist der Ausflug in den Zoo im Nordosten. Andenbär, Orang-Utan, Gorilla sind die aufregenden Hingucker. Aber auch die Lemuren, Schlangen, Flamingos oder australischen Wombats in ihren begrünten Gehegen begeistern Kinder. Bedrohte Arten werden gezüchtet und zum Teil später wieder in ihren Heimatländern angesiedelt. April-Okt. tgl. 9.30-18, Nov.-März 9.30-17 Uhr | 12,90 £, Kinder bis 16 Jahre 9,90 £ | www.durrell.org

Havre de Pas

Badespaß bei Ebbe: Der große viktorianische Seewasserpool wird schon seit 1895 genutzt. Es gibt einen flachen Kinderbereich und einen Sportbereich. Am Rand von St. Helier kann man sich hier auch dann noch herrlich austoben, wenn das Meer weg ist. Spannend wird es, wenn das Meer in den Pool zurückflutet. Tgl. | Eintritt frei

Treibholzbasteln

Fish 'n' Beads heißt ein netter kleiner Laden am Strand von St. Brelade's, wo man Treibholz und andere Strandfunde in Schmuck und Accessoires verwandelt. Dazu werden Glasperlen und vielerlei mehr, worauf kleinere Kinder abfahren, verkauft. Neben dem Wayside Café | www.sites.google.com/site/fishnbeads

Guernsey

Cobo Bay

Weißer Sand, rosafarbene Felsen zum Klettern und eine perfekte Versorgung mit Kiosk, fish 'n' chips, Supermarkt, Pub, Parkplatz - ein beliebter Familienstrand bei Castel.

Oatlands Village

Schon der Anblick der kuriosen spitzen Ziegelöfen ist spannend. Drinnen lernt man Wissenswertes über das alte Handwerk des Brennens von Ziegeln und Gefäßen. Man kann beim Schokolademachen zuschauen, besucht vielleicht das Puppenhausmuseum oder versucht sich auf einem Minigolfplatz (6/5 £). Kids springen Trampolin (2 £) oder toben in der Spielscheune (3,50 £). Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt frei | Les Gigands | Braye Road | St. Sampson

Sausmarez Train

Ganz kleiner Zug für ganz kleine Leute: 500 m fährt die Rasselbande mit dem Minizug des Seigneurs von Sausmarez durch seine subtropischen Gärten. April-Okt. tgl. 10-16 Uhr | 2 £, bis 12 Jahre 1,50 £ | www.sausmarezmanor.co.uk/trains.html

Alderney

Ausritte

Jill Moore sattelt ihre Pferde auch für kleine Ausritte mit Kindern. Std. ab 14 £ | Telegraph Track | Tel. 07781 421325 | bjmoore65@yahoo.co.uk

Sehenswertes

Auf den Kanalinseln gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten: Die Wassermühle de Quetivel auf der Insel Jersey stammt beispielsweise ursprünglich aus dem Mittelalter und beherbergt heute ein Museum. Auf Sarks liegen die berühmte Brücke "La Coupee" sowie die Seigneure, ein herrschaftliches Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Auch die anderen Kanalinseln haben Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Little Chapel auf Guernsey und der Leuchtturm von Alderney.

Freizeit

Die Kanalinseln sind das ganze Jahr über hervorragend dazu geeignet, hier die Freizeit zu verbringen: Malerische Buchten laden zum Baden ein, in den grünen Wäldern und auf den Hügeln lässt sich gut wandern und auch für eine Radtour sind die Kanalinseln eine Reise wert. Alle zwei Jahre werden auch die Island Games veranstaltet, bei denen die Inseln in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten.

Übernachten

Zum Übernachten bieten sich auf den Kanalinseln vor allem gemütliche Ferienhäuser in Form eines Cottages und Bed and Breakfast-Pensionen an. Doch auch ein Hotel auf den Kanalinseln kann man insbesondere in den größeren Ferienorten leicht finden. Bei den Briten wohnt man eher rustikal, aber sehr komfortabel. Aber Achtung beim Bezahlen: Die Inseln Jersey und Guernsey haben ein eigenes Pfund.

Am Abend

Wer auf den Kanalinseln ausgehen möchte, besucht am besten einen der typisch britischen Pubs. Hier kommt nach Feierabend das ganze Dorf zusammen, um einen Pint Dunkelbier oder Cider zu trinken und dazu Fish and Chips zu essen. Auf Jersey lebt das berühmte Jersey-Rind, das zu Burgern und Steaks verarbeitet wird, die man dann zum Beispiel mit Kartoffeln isst. Essen auf den Kanalinseln ist eine Entdeckungsreise.