Kanada West Alle

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Essen & Trinken

In allen größeren Städten gibt es gute chinesische, indische und italienische Restaurants. Sehr beliebt ist auch Sushi, das gerade an der Westküste von bester Qualität ist. Daneben fehlen jedoch nicht die echten kanadischen Lokale mit Gerichten, für die Westkanada bekannt ist: Steaks und frischer Lachs in allen Variationen.

Fast oder regional?

Klar, reichlich Fastfood-Lokale locken überall. Aber wer vor den Neonreklamen an den Einfallsstraßen standhaft bleibt und in die Lokale mit home cooking geht, die kleinen Fischhäuser auf Vancouver Island, die rustikalen Lodges in der Wildnis oder die ethnischen Restaurants der Städte, wird angenehm überrascht. In Alberta muss man natürlich Steaks probieren – im Restaurant oder selbst gegrillt auf dem Campingplatz. Das Fleisch der auf den riesigen Ranches frei lebenden Rinder ist unübertrefflich, und die Portionen sind für hungrige Holzfäller ausgelegt. Westlich der Rocky Mountains locken vor allem frische Meeresfrüchte, die auf Vancouver Island und entlang der Sunshine Coast nördlich von Vancouver frisch auf den Tisch kommen. Eine pochierte oder gegrillte Lachsschnitte (am besten vom Rotlachs, dem sockeye salmon) mit frischem Gemüse aus dem Fraser Valley und einem guten Weißwein aus dem sonnenreichen Okanagan-Tal gehört zum Feinsten, was Kanada zu bieten hat. Ganz im Trend wird immer häufiger auch vegan und vegetarisch gekocht.

Revier für Feinschmecker

In Anlehnung an die wegweisende California Cuisine, die in den 1970ern in San Francisco und Los Angeles entstand, hat sich vor allem in Vancouver und Victoria eine Westcoast Cuisine entwickelt. Zubereitungsarten und Gewürze stammen aus allen Regionen der Welt – aus Frankreich ebenso wie aus Fernost. Die Grundprodukte kommen jedoch – ökologisch korrekt – aus der eigenen Region: Gemüse aus dem Fraser Valley, Pfirsiche, Äpfel und Trauben aus dem Okanagan-Tal, Krabben, Heilbutt und Lachs aus dem Pazifik vor der Haustür. Die talentierten jungen Köche verstehen es sehr wohl, die unterschiedlichen Geschmäcker harmonieren zu lassen. Und manchmal besinnen sie sich sogar auf traditionelle Kochkünste: Dann wird der Lachs nach indianischer Art auf Holzplanken gegrillt, und zum Nachtisch gibt es Eis mit frischen Waldbeeren.

Was gibt's wann?

Zum Frühstück geht man meist in den coffeeshop. Entweder bestellt man dort das kleine continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder bestellt ein großes American breakfast mit Eiern und Speck. Der kanadische Brühkaffee ist herzfreundlich dünn, aber mittlerweile bekommt man fast überall auch Espresso, Cappuccino und Latte. Zum Lunch essen die Kanadier nur kleinere Gerichte, Salat, Suppe oder ein Sandwich. Das Abendessen kommt in ländlichen Regionen bereits zwischen 17.30 und 19 Uhr auf den Tisch, in Städten von 19 bis 21 Uhr. Oft steht ein Schild am Eingang des Restaurants: Please wait to be seated. Dann wird einem ein Tisch zugewiesen, an den Tresen geht man selbst.

Achtung: Die Restaurantrechnung enthält weder die Steuer (tax), die von Provinz zu Provinz unterschiedlich ausfällt, noch das Trinkgeld (tip), das man nach dem Bezahlen auf dem Tisch liegen lässt (15–20 Prozent des Rechnungsbetrags).

Qualität aus Kanada

Trotz mächtiger Konkurrenz trotzen kanadische Ketten ganz wacker den amerikanischen Fastfoodlokalen: Earl’s und die im Großraum Vancouver verbreitete Restaurantkette Cactus Club bieten ausgezeichnete Standardgerichte von Pasta bis Steaks und Omelettes am Morgen. Die in edlem dunklen Holz möblierten Lokale der Kette The Keg sind berühmt für gute, aber nicht ganz billige Steaks. Und für einen Hamburger sind die Filialen von Triple O White Spot eine gute Wahl: Hier gibt es gute Qualität und vernünftige Preise. Dazu werden laufend frische Donuts gebacken und sündhaft-süße Milkshakes gerührt. Eine preiswerte Portion Kalorien und Glücklichmacher holen sich viele Kanadier auch bei Tim Hortons, das hier beliebter ist als Starbucks. Neben gutem (normalem) Kaffee und frisch gebackenen süßen Kringeln gibt es auch günstige Suppen und Sandwiches.

Gegen den Holzfällerdurst

Wenn es ein Nationalgetränk in Kanada gibt, dann ist es das Bier – ein im Vergleich zum wässrigen amerikanischen süffiges, würziges Bier. Molson Canadian oder Labatt’s Blue gibt es überall im Land, Spezialbiere aus den vielen, in den letzten Jahren eröffneten micro breweries nur regional. Einen Test lohnen in British Columbia die Biere von Okanagan Spring oder Granville Island. In Alberta schmecken die Biere der Wild Rose Brewing Company aus Calgary oder von Jasper Brewing recht gut.

Wein kommt zwar meist aus Kalifornien, aber die heimischen Tropfen aus dem Okanagan Valley können sich durchaus sehen lassen. Sehr gut: der Eiswein. Hochprozentigeres wird in den Bars serviert: kanadischer Whiskey und vielerlei Mixgetränke. Spezialität des Nordens ist Yukon Jack, ein umwerfend starker Whiskeylikör für die langen, kalten Winternächte.

Neben den üblichen Hotelbars findet man in den kleineren Orten rustikale Bars mit Pooltisch und langem Tresen: oft der beste Platz, um locals kennenzulernen. Eine westkanadische Besonderheit ist das cabaret: kein Kabarett, sondern eine größere Bar, in der am Wochenende meist eine Country-&- Western-Band spielt.

Shoppen & Stöbern

Der Westen Kanadas ist kein gefeiertes Shoppingziel, vor Ort verlockt die breite Auswahl aber doch. Abseits der Metropolen nimmt das Angebot allerdings schnell ab. Ein kleiner Lebensmittelladen (general store), der auch Schuhe und Motorsägen verkauft, muss in vielen kleinen Orten für alle Wünsche ausreichen. Faustregel: Je weiter man nach Norden kommt, desto teurer werden die Einkäufe – und desto spärlicher wird die Auswahl.

Eiswein, na klar

Kulinarische Mitbringsel aus der Region sind Honig von Wildblumen aus den Prärien oder Marmelade und Wein aus dem Okanagan Valley. Das Klima dort eignet sich besonders gut für Eiswein. Der leckerste Lachs von der Westküste heißt Indian candy, kleine Happen, süß geräuchert. Süß ist auch das berühmteste kanadische Mitbringsel: Ahornsirup. Er kommt zwar aus dem Osten, gehört aber auch hier zu jedem zünftigen Pancake-Frühstück.

Totems für den Hausgebrauch

Die Stämme der Westküste, einst berühmt für ihre Totempfähle, schnitzen heute auch kleinere Masken oder Schalen und übertragen die stilisierten Tiersymbole ihrer Kunsttradition auf Silberschmuck und Zeichnungen. Die Indianer im Binnenland fertigen Mokassins, Behälter aus Birkenrinde oder auch perlenbestickte Lederjacken. Die Inuit der Arktis schließlich sind bekannt für ihre – nicht billigen – Skulpturen aus Speckstein. Am besten kauft man direkt in den Reservaten, in renommierten Galerien oder den Läden der großen Museen. Achtung: Für Skulpturen aus Walknochen gibt es ein Einfuhrverbot.

Günstig & trendy

Freizeitkleidung, Sportschuhe und Sportartikel sind – bei günstigem Wechselkurs – deutlich preiswerter als in Europa. Outlet-Shopping ist bis auf einige Malls zwischen Calgary und Edmonton allerdings noch fast unbekannt. Die in vielen Städten vertretene kanadische Kette Winners hat sich aber auf Discountverkauf von Restposten und Auslaufmodellen spezialisiert, Jeans oder Kinderklamotten etwa. Teurer, aber bei modebewussten Kids sehr angesagt sind kanadische Marken wie Lululemon Athletica oder Roots Canada, deren Designer auch das kanadische Olympiateam einkleiden.

Mode gegen Moskitos

So wie Hawaiihemden zu Hawaii gehören, so gehören karierte Holzfällerhemden zu Kanada. In Mode gekommen sind sie vor gefühlt hundert Jahren – und so sehen sie auch aus. Aber sie sind praktisch: im Wald, am Lagerfeuer, bei schlechtem Wetter. Dick müssen sie sein und locker sitzen, dann sticht kein Moskito durch. Zu bekommen in Läden für Arbeitsklamotten wie etwa der Kette Mark’s Work Wearhouse.

Alles für den Hobby-Cowboy

Schöne regionale Mitbringsel sind in den Küstenorten von Vancouver Island die grob gestrickten Cowichan- Pullover und allerlei Kunsthandwerk aus Holz, Ton und Keramik. Auf den Gulf Islands vor Vancouver leben zahlreiche Künstler, die auch in den Galerien von Victoria ausstellen. Ideale Souvenirs aus Alberta sind natürlich Cowboy-Klamotten: Stetsonhüte, silberne Gürtelschnallen oder handgearbeitete Stiefel. Zahlreiche Westernläden bieten hier eine gute Auswahl, und man kann sich Stiefel sogar nach Maß fertigen lassen.

Sport

Die Kanadier sind seit den Pionierzeiten mit dem Outdoorleben vertraut, und den Besuchern wird der aktive Urlaub leicht gemacht: Hiking und biking trails sind überall zu finden, jedes größere Hotel und Resort bietet ein Fitnesscenter, oft sogar einen hauseigenen Golfplatz. Zahlreiche rental shops vermieten zudem Kanus, Bikes und anderes Sportgerät. Ausritte, Schlauchbootfahrten und andere Tagestouren sind meist noch kurzfristig vor Ort zu buchen. Mehrtägige Touren reserviert man besser vorab.

Biking

Fahrräder für Tagestouren lassen sich vor allem in zahlreichen Orten im Süden mieten (etwa 20–40 $ pro Tag, 70–150 $ pro Woche). Für längere Radtouren eignen sich besonders gut die Gulf Islands vor Vancouver, das Okanagan Valley mit herrlichen Bike-Trails, etwa auf der alten Bahntrasse im Kettle Valley, und die Rockies – hier allerdings ist Kondition nötig. Für Mountainbikefans gibt es das alljährliche Trans-Rockies Bike Race (transrockies.com).

Soul Ski & Bike

Bikevermietung sowie ein- und mehrtägige Touren im Banff National Park und auf dem Icefields Parkway. 203 A Bear St. | Banff | Tel. 403 7 60 16 50 | banffsoul.com

Whistler Mountain Bike Park

Die ultimative Spielwiese für Mountainbiker: Sommerlifte und 1200 m Höhenunterschied; Mitte Juli Bike Festival. Whistler | Tel. 800 7 66 04 49 | bike.whistlerblackcomb.com

Wandern

Angelegte und beschilderte Trails gibt es meist nur in den National- und Provinzparks. Die wardens im jeweiligen visitor centre geben vor Ort gern Auskunft über die interessantesten und schönsten Pfade. Gute Wegenetze bieten z. B. Banff, Yoho und Jasper National Park. Außerhalb der Parks ist Wandern in Kanada oft schwierig – Wildnis heißt hier tatsächlich weglose Einsamkeit.

Golf

Golfen ist Volkssport in Kanada, und fast jeder noch so kleine Ort hat einen eigenen Golfplatz. Die Plätze sind meist öffentlich, Besucher dürfen (oft auch ohne Platzreife) zu günstigen Greenfees (50–100 $) spielen. Am schönsten, aber auch deutlich teurer, sind die courses der Rockies, etwa die legendären Fairmont-Plätze in den National Parks Banff oder Jasper und die Plätze in Invermere oder Kananaskis. Weitere Infos: albertagolf.org, golftherockies.net und britishcolumbiagolf.org

Kanu, Kajak & Schlauchboot

Das Kanu wurde in Kanada erfunden. Kanus (früher aus Birkenrinde, heute aus Aluminium) kann man in vielen Lodges und bei entsprechenden Ausstattern mieten. Beliebt sind auch Seekajaktouren im Insellabyrinth vor der Westküste sowie Schlauchboottouren.

Majestic Ocean Kayaking

Eintägige Kajakfahrten und gute Auswahl mehrtägiger Touren in der Inselwelt an der Westcoast im Pacific Rim National Park. 1167 Helen Rd. | Ucluelet | Tel. 250 7 26 28 68 | oceankayaking.com

Sunwolf

Wie wäre es mit ganztägigen Schlauchboottouren auf dem Elaho River in der Nähe von Whistler? Für Familien gibt es auch halbtägige, etwas ruhigere float trips. 70002 Squamish Valley Rd. | Brackendale | Tel. 604 8 98 15 37 | sunwolf.net

Timberwolf Tours

Ein Spezialist für mehrtägige geführte Kanutouren in den Rocky Mountains und gute andere Aktivtouren. Site 34, 51404 RR264 | Spruce Grove | Alberta | Tel. 780 4 70 49 66 | timberwolftours.com

Reiten

Beim trailriding für ein oder zwei Stunden kann jeder mitmachen. Geritten wird auf breiten Sätteln, die Pferde sind lammfromm und gehen brav hintereinander. Solche Ausritte sind kurzfristig bei zahlreichen Ranches zu buchen. Anders bei einem richtigen Ranchurlaub – hier reitet man oft den ganzen Tag mit den Cowboys. Infos: bcguestranches.com und thecowboytrail.com

Rangeview Ranch

Eine rustikale working ranch im Vorland der Rockies nahe dem Waterton Lakes Park. Box 28, Site 10 | Cardston | Tel. 403 6 53 28 21 | rangeviewranch.com

Ten-ee-ah Lodge

Die gepflegte, von Schweizern geführte Blockhüttenlodge bietet neben einem Reitprogramm auch andere Aktivitäten in British Columbia. Auch Campingplatz. Lac La Hache | Tel. 250 4 34 97 45 | ten-ee-ah.bc.ca

Seilgärten & Ziplining

Adrenalin ist Trumpf: Überall in Kanada entstanden in den letzten Jahren Klettergärten und Abenteuerspielplätze für Erwachsene (Kids dürfen aber auch mitmachen). Sehr beliebt ist Ziplining, bei dem man über Canyons und Bäche oder zwischen den Bäumen im Wald an einem Stahlseil hängend durch die Luft saust. Dazu gibt es Kletter- und Seilgärten, in denen Hindernisstrecken überwunden werden und oft ein Sprung in die Tiefe mit dabei ist. Alles gut abgesichert und garantiert mit hohem Spaßfaktor. Einen Überblick verschaffen die Seiten: ziplinerider.com und wildplay.com

Angeln

Vor allem die Pazifiklachse sind für Angler der große Traum. Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig: 50 $ kostet ein geführter Tagestrip, 10 000 $ und mehr eine Woche in einem exklusiven fishing resort.

Anders als in Deutschland dürfen Hobbyangler mit einer in Sportgeschäften und Lodges erhältlichen Lizenz (20–100 $ je nach Gültigkeit) überall in den Seen fischen.

April Point Lodge

Der Traum der Lachsangler: Auf dieser von Wellen und Wald umrahmten luxuriösen Lodge bei Campbell River im fischreichen Archipel vor Vancouver Island wird er wahr. Quadra Island | Tel. 250 2 86 11 02 | aprilpoint.com

Englefield Bay/Hippa Island

Für echte Hardcore-Lachsangler: zwei schwimmende Lodges der Haida-Indianer, weitab in den Buchten von Haida Gwaii. Tel. 800 8 10 89 33 | westcoastresorts.com

Wintersport

Der Pulverschnee der Rockies ist legendär. Skigebiete wie Banff, Lake Louise, Fernie oder Big White bieten gute Pisten. Das größte Gebiet ist aber der Olympiaort Whistler an der Westküste.

Gute Skifahrer können sich zudem in den einsamen Bergen von Zentral-British- Columbia den Traum vom – allerdings nicht sehr umweltfreundlichen – Heliskiing erfüllen.

Mit Kindern unterwegs

Alle Aktivitäten am Meer und an den Seen machen Spaß, Geisterstädte und Trapperforts wollen entdeckt werden, und manche Museen bieten eigene Abteilungen für Kinder an (meist auf Englisch). Sehr beliebt ist auch eine Reise per Wohnmobil. Das Campen mit Lagerfeuer, viel Bewegung und Tieren hautnah lassen die Ferien in Kanada garantiert zum Erfolg werden.

Vancouver

Granville Island Kids Market

Ein ganzes Lagerhaus voller Spielzeug, Plüschtiere, witziger Malstifte, bunter Bonbons und anderer Verlockungen. Gleich gegenüber ist ein großes Modellbahnmuseum zu besichtigen. Tgl. 10-18 Uhr | Granville Island | www.kidsmarket.ca

Miniature Train, Water Park and Second Beach Pool

Kinder erwartet im großen Stadtpark vor allem im Sommer viel Abwechslung: Im Wasserpark am Lumberman's Arch (Familien 3,50 $/Pers.) sprühen Wasserfontänen, eine Schmalspureisenbahn dreht ihre Runden, und am Second Beach (Familien 3 $/Pers.) gibt es einen großen Salzwasserpool mit Wasserrutsche und Kinderbereich. Stanley Park

Science World

Im gläsernen Ball der Expo 86 am False Creek ist ein Technikmuseum für Kids eingezogen. Viele Experimente zum Selbermachen, dazu ein Kino mit riesiger Rundumleinwand. Mo-Fr 10-17, Sa/So 10-18 Uhr | Eintritt 23,50 $, Kinder 16,75 $ | 1455 Quebec St | www.scienceworld.ca

Vancouver Island

Horne Lake Caves Prov. Park

Im Schein von Grubenlampen können Sie in geheimnisvolle Höhlen klettern. Unter Anleitung zu entdecken gibt es viel, darunter auch Fossilien und Tropfsteine. Geführte Tour 24 $, Kinder ab 5 Jahren 20 $, auch längere Touren | Tel. Reservierung: Tel. 250 2487829 | www.hornelake.com | 25 km nordwestl. von Parksville

McLean Mill

Mit dem Dampfzug geht's zu einem alten, dampfbetriebenen Sägewerk im Wald. Dort wird man eingewiesen wie ein neuer Arbeiter vor 100 Jahren. Tgl. 10.30-17.15 Uhr, Do-So Anfahrt mit Dampfzug und Dampfbetrieb des Sägewerks | Eintritt 10 $, Kinder 6,25 $, mit Dampfzug 30 $, Kinder 18,75 $ | E & N Train Station | 3100 Kingsway | Port Alberni

Miniature World

Ein Museum voller Puppenstuben und Miniaturszenen aus Märchen und Kinderbüchern im Empress Hotel. Im Sommer tgl. 9-21, sonst 9-17 Uhr | Eintritt 12 $, Kinder 8 $ | 649 Humboldt St. | Victoria

Quinsam River Hatchery

In großen Becken werden 5 km nordwestlich von Campell River Millionen fingerlange Lachse gezüchtet. Nebenan im Bach schwimmen im Spätsommer und Herbst deren Eltern. Tgl. 8-16 Uhr | Eintritt frei | 4217 Argonaut Rd.

British Columbia

Kootenay River Runners

Abenteuerliche Raftingtouren auf dem Kicking Horse und dem Kootenay River sowie Kanufahrten auf dem Columbia (gut mit Kindern ab 5 Jahren). Picknick ist dabei. Ab 49 $, Kinder ab 39 $ | Hwy. 93 | Radium Hot Springs | Tel. 250 3479210 | www.raftingtherockies.com

Penticton Channel

Tubing heißt das nasse Vergnügen, den Kanal zwischen den beiden Seen in Penticton mit großen Autoschläuchen hinabzudriften. Coyote Cruises (Tel. 250 4922115) vermietet die Schläuche (ca. 10 $) und organisiert den Rücktransport. Hwy. 97 am Nordende des Kanals

Ziptrek Ecotours

Einer der erfahrensten und ältesten Zipline-Anbieter der Welt, Kinder ab 6 Jahre werden bei Tandemfahrten mitgenommen. Plattformen und Ziplines sind so in den Wald eingepasst, dass sie der Natur nicht schaden. Whistler | Tel. 866 9350001 | www.ziptrek.com

Rocky Mountains

Luxton Museum

Die nachgestellten indianischen Szenen sind auch für Kleinere schön. Dazu werden fast täglich Kinderaktivitäten wie Federschmuckbasteln und Tipibau angeboten. Im Sommer tgl. 11-18, sonst 13-17 Uhr | Eintritt 10 $, Kinder 2,50 $ | 1 Birch Ave. | Banff

Alberta

Alberta Birds of Prey Centre

Ein Sanatorium für Raubvögel: Verletzte Falken, Eulen und Adler werden hier gesund gepflegt. Alle 90 Minuten Flugvorführung. Im Sommer tgl. 9.30-17 Uhr | Eintritt 9,50 $, Kinder 6,50 $ | Coaldale/Lethbridge | www.burrowingowl.com

Calgary Zoo & Prehistoric Park

Ein Zoo mit Sibirischen Tigern und typischen Tieren Kanadas. Der Clou aber ist ein "Jurassic Park" mit gut 20 lebensgroßen Dinos. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 21 $, Kinder 13 $ | 1300 Zoo Rd. NE | Calgary | www.calgaryzoo.org

Rafter Six Ranch

Gut für einen ganzen Familienurlaub, aber auch nur für einen Tag: Ausritte auf Pferden und Ponys, Kutschfahrten und Raftingtouren in wunderschöner Umgebung. Seebe | Tel. 403 6733622 | www.raftersix.com

Royal Tyrrell Museum of Paleontology

Einmal nach Dino-Fossilien graben? Das Paläontologiemuseum bietet für verschiedene Altersgruppen Grabungen unter wissenschaftlicher Anleitung an. Dazu spezielle Führungen für Kinder (auch auf Deutsch). Eintritt 11 $, Kinder 6 $, Tagesprogramme ab 28 $ | 1500 N Dinosaur Trail | Drumheller | Tel. 403 8237707 | www.tyrrellmuseum.com

West Edmonton Mall/Galaxyland Amusement Park

Der weltgrößte überdachte Vergnügungspark lockt mit Achterbahnen, Karussells und 3-D-Kino. Ringsum zahlreiche weitere Attraktionen für Kinder: großes Wellenbad mit Rutschen, Eislaufbahn, Seilgarten, Minigolf und Shows mit Seelöwen. Im Sommer tgl. ab 10 Uhr | Tageskarte für Kinder 26 $, auch Einzelfahrten möglich | 87th Ave./170th St. | Edmonton | www.wem.ca

Nordterritorien

Wildplay Yukon

Aktivsportanlage mit Ziplines und Klettergarten samt Leitern, Netzen und Seilen für Kids ab 7 Jahre, die hier mit und auch ohne Eltern viele Herausforderungen bewältigen können. Erwachsene 43 $, Kinder 23 $, Ziplining 100 $ | am Mount Sima bei Whitehorse | Tel. 867 6684557 | www.wildplay.com

Sehenswertes

Zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten im Westen von Kanada zählt der fast unberührte Regenwald Cathedral Grove Park. Die eindrucksvollste Attraktion im Westen Kanadas bekommt man nur mit Glück vor die Linse. Deshalb geben die Veranstalter von Walbeobachtungstouren auch kein „Walversprechen“. Sie sollten in jedem Fall Vancouver besuchen. Als besondere Sehenswürdigkeit schlägt in Gastown eine über 100 Jahre alte Dampfuhr.

Freizeit

Die Gestaltung Ihrer Freizeit im Westen Kanadas kennt keine Grenzen. Sie lieben den Nervenkitzel? Dann gehen Sie auf eine Rafting-Tour. Mit einem Helikopter Rundflug können Sie die Schönheiten Kanadas aus der Adlerperspektive genießen. Ein Muss bei einer Reise in den Westen Kanadas ist der Besuch eines Eishockeyspieles. Die Jagd nach dem Puck ist in Kanada Volkssport.

Übernachten

Übernachten im Westen Kanadas steht für herzliche Gastfreundschaft und eine sehr gute Zimmerausstattung. Viele Hotels im Westen von Kanada sind im viktorianischen Stil erbaut und locken mit Topangeboten. Sehr empfehlenswert sind auch die vielen privaten B&B-Unterkünfte. Für den kleinen Geldbeutel stehen Jugendherbergen und Motels zur Verfügung. In der Wildnis übernachtet man traditionell in Hütten oder Zelten.

Am Abend

Überall kann man gut ausgehen im Westen von Kanada. In den Vierteln von Vancouver spürt man die englische Behaglichkeit. Am Abend sollten Sie sich von einer Felo-Rikscha chauffieren lassen. Tauchen Sie in das Nachtleben von Granville ein und unternehmen Sie eine Tour durch die vielen Bars und Kneipen. Das Essen im Westen Kanadas wird vom Lachs dominiert. Unbedingt probieren sollten Sie Pancake mit Ahornsirup.