Kanada Ost Essen & Trinken

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Das klassische jiddische Deli-Lokal ist berühmt für sein Rauchfleisch. Für 9 $ gibt’s hier ein deftiges smoked meat sandwich, für 17 $ eine Riesenplatte für den großen Hunger.
Sehr gutes indianisches Lokal mit Bio-Philosphie in den Hügeln am Stadtrand. Viele Wildgerichte und Regionalprodukte; dazu gehören ein indianisches Museum und ein sehr ansprechendes, mit viel…
Cooles Dekor, einfallsreiche Québecer Küche und selbstgebraute Designer biere: So muss ein Lokal im schicken Trendviertel St Roch am Nordrand der Altstadt aussehen.
Witziges Bistro in Alt­-Montréal.
Für Liebhaber von Schalentieren: Dieses Bistro bietet Dutzende verschiedene Arten von Austern und Muscheln an – viele davon aus den Atlantikprovinzen Kanadas. Im schrankgroßen Schaukasten am…
Klassische französisch-Québecer Kücheim Viertel Plateau Mont Royal. Wenn Sie wollen, können Sie auch auf der Terrasse speisen.
Trendlokal mit Texmex-Küche und Bar.
Terrasse mit schönem Blick auf den Kanal im National Arts Center.
Preiswert und gut: deftig gefüllte Crêpes in einem oft drangvoll engen, kleinen Lokal.
Französische Landküche zu vernünftigen Preisen in der Basse Ville. Mit Terrasse.
Beliebte, nette Brasserie mit ausgezeichnetem Frühstück.
Für ein elegantes Dinner oder zum gepflegten Sonntagsbrunch: feine französisch-kanadische Küche, serviert im Saal einer alten Bank.
Wenn Sie mal richtig Fleisch essen wollen, dann hier: ein dickes Striploin-Steak etwa oder einen supersaftigen Firegrill Burger. Nahe zum Nightlife Viertel um die Rue Crescent im Westteil der City.
Gute Steaks, nette Terrasse und perfekt gelegen direkt am Byward Market.
Minikette gemütlicher Snackbars, wo Sie Montréals beliebtestes und günstigstes Frühstück mit Obst, Waffeln, Müsli erhalten.
Paris lässt grüßen: steak frite und croquemonsieur gibt es hier in Perfektion. Und das Ambiente dieses Lokals im In-Viertel Plateau stimmt auch!
Kleine Kette von vegetarischen Buffetrestaurants mit mehreren Ablegern in der Stadt, z. B. mitten im Studentenviertel und mit schöner Terrasse.
Moderne Küche, serviert in einem alten Gemäuer; verwendet werden auch traditionelle Regionalprodukte wie Rotwild und Pilze.

Essen & Trinken

Rund um die Welt

In Toronto isst man ganz vorzüglich chinesisch, ukrainisch und polnisch. In Montréal lässt es sich prima französisch, portugiesisch, mit Bagels und Lox auch jüdisch-koscher speisen oder im Bistro an der Ecke sitzen – ganz wie in Paris. Daneben fehlen aber nicht die Gerichte, für die das Land bekannt ist: Steaks aus Alberta (mit Folienkartoffel und einem zarten, in Butter geschwenkten Maiskolben), frischer Lachs in allen Variationen und natürlich der legendäre lobster aus dem Atlantik.

Weiter im Binnenland, in Ontario, liefert die von mildem Klima gesegnete Niagara-Halbinsel frisches Gemüse, sehr trinkbare Weine und ausgezeichnetes Obst. 

Das Erbe Frankreichs

Ein eigenes Kapitel verdient die Küchenkunst Québecs. Die Provinz ist seit Jahrhunderten der kulinarische Nabel Kanadas. Die Einwanderer aus der Normandie und der Bretagne, zumeist einfache Fischer und Bauern, brachten ihre Rezepte mit in die Neue Welt. Mangels Zutaten mussten sie ihre tägliche Kost allerdings oft abwandeln. Statt Schwein, Rind oder Huhn wurde Elch, Reh, wilder Truthahn oder Wildgans verwendet. Von den Indianern lernten sie, Mais und Kürbisse zuzubereiten, und statt mit Zucker wurde mit vitaminreichem Ahornsirup gesüßt, der die Siedler im Spätwinter vor Skorbut bewahrte.

Feines aus dem Meer

Am Atlantik stehen Hummer, Fisch und Muscheln auf der Speisekarte. Der nur langsam wachsende lobster aus dem kalten Atlantik gilt unter Kennern als der beste der Welt. Auf Prince Edward Island werden bei den lobster suppers in Gemeindehallen und Kirchensälen mächtige Hummerbuffets angerichtet. Und in den kleinen Hafenorten wird er als lobster roll (Hummer im Brötchen) sogar im Pub und manchmal bei McDonald’s serviert. Die großen scallops, Jakobsmuscheln, stehen dem lobster bei der Qualität in nichts nach. Die schottischen Einwanderer haben das Rezept für solomon gundy, köstliche marinierte Heringe, mit nach Nova Scotia gebracht. Etwas gewöhnungsbedürftig sind dagegen manche der Traditionsrezepte aus Neufundland – cod tongues z.B., frittierte Dorschzungen. Bekannter, ganz frisch und ebenfalls sehr gut sind hier die calamari, die in den letzten Jahren verstärkt vor den Küsten Neufundlands gefischt werden. Aus den Seen im Hinterland kommen Hechte, Weißfische und Barsche auf die Karte, dazu vielleicht Wildreis, den die Indianer in den Seen des Nordens ernten. 

Was gibt's wann?

Zum Frühstück geht man in den coffeeshop. Er gehört sowieso meist zum Hotel oder liegt ganz in der Nähe des Motels. Entweder wählt man dort das kleine continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder bestellt ein großes American breakfast mit Eiern, Speck und Bratkartoffeln. Kaffee wird kostenlos nachgeschenkt. Er ist allerdings oft herzfreundlich dünn – außer man bestellt den oft ebenfalls erhältlichen Cappuccino oder Latte. Nur im französisch geprägten Québec wird normaler Kaffee stärker aufgebrüht.

Zum lunch, etwa zwischen 12 und 14 Uhr, essen die Kanadier oft nur preiswerte kleinere Gerichte: z. B. Caesar salad oder soup and sandwich. Das Abendessen (dinner) wird in ländlichen Regionen schon zwischen 17.30 und 19 Uhr serviert, in größeren Städten etwa von 19 bis 22 Uhr. Zu den Besonderheiten gehört, dass man in den meisten Restaurants vom Kellner einen Tisch zugewiesen bekommt. Ein Schild am Eingang zeigt dies an: Please wait to be seated.

Achtung: Die auf der Speisekarte angeführten Preise enthalten weder die von Provinz zu Provinz unterschiedliche Steuer – die wird erst auf der Rechnung ausgewiesen – noch tip, Trinkgeld. Man lässt etwa 15–18 Prozent vom Rechnungsbetrag auf dem Tisch liegen oder zählt es zur Kreditkartenrechnung hinzu. 

Gegen den Durst

Wenn es ein Nationalgetränk in Kanada gibt, dann ist das Bier – ein im Vergleich zum wässrigen US-amerikanischen sogar sehr süffiges, würziges Bier. Molson Canadian oder Labatt’s Blue gibt es überall im Land, Spezialbiere wie Moosehead nur in manchen Regionen. Beliebte Treffs sind die vielerorts aus dem Boden schießenden micro breweries, Kleinbrauereien mit angeschlossener Kneipe. Oft werden hier verblüffend gute ales und sogar Weißbier ausgeschenkt.

Auch Wein wird in den meisten Restaurants serviert, in den kleineren Lokalen Québecs ohne Alkohollizenz kann man ihn auch selbst mitbringen. Auf der Karte stehen häufig gute Tropfen aus Kalifornien und Frankreich, doch es lohnt sich durchaus, den heimischen Wein aus Nova Scotia oder von der Niagara-Halbinsel zu probieren. Wer höherprozentige Getränke möchte, kann auf den exzellenten kanadischen Whiskey zurückgreifen, der entweder auf Eis (on the rocks) oder – wie auch Rum oder Gin – in Mixgetränken serviert wird. 

Ein Kuss für den Fisch

Eine beliebte Trinktradition wird man in Neufundland erleben: das screechin. Wer das erste Mal als Besucher auf der Insel ist, kommt kaum darum herum. Sei es privat oder in einer Bar, das Ritual ist immer gleich: Der Inselneuling muss eine der typischen Regenkapuzen der Insulaner aufsetzen, einen frisch gefangenen Dorsch (oder anderen großen Fisch) küssen und danach ein Glas puren hochprozentigen Neufundland-Rum austrinken. Danach ist man anerkannter Ehren-Neufundländer.

Spezialitäten

Vorspeisen/Imbiss

Clam Chowder 

Cremige Suppe mit Muscheln

Malpeque Oysters 

Austern aus der Malpeque-Bucht auf P.E.I.

Soupe aux Pois 

Deftige Erbsensuppe aus Québec

Poutine 

Frittierte Pommes mit Cheddarkäse und deftiger Bratensauce 

Hauptgerichte

Seared Salmon with Root Vegetables 

(Atlantik-)Lachs, scharf angebraten, mit Wurzelgemüse

Lobster with Drawn Butter and Corn on the Cob 

Hummer mit zerlassener Butter und Maiskolben

Ribeye with Garlic Mashed Potatoes 

Zartes Steak mit Knoblauch-Stampfkartoffeln

Lobster Mac and Cheese 

Maccaroni mit geschmolzenem Käse und Hummerstücken

Tourtière

Fleischpastete aus Québec mit Schwein, Rind und vielen Gewürzen 

Desserts

Tarte aux Bleuets a la Mode

Québecer Blaubeerkuchen mit einer Kugel Eiscreme

Beavertails

Schmalzgebäck mit Zimt und Zucker

Maple Crème Brûlée

Crème brûlée mit Ahornsirup

Pumpkin Pie with Whipped Cream

Kuchen mit Kürbisfüllung und Lebkuchengewürz, dazu Schlagsahne 

Getränke

Caesar

Scharf gewürzter Drink aus Wodka und Tomaten-Muschelsaft

Ipa Beer

India Pale Ale, ein leicht bitteres, hopfiges helles Bier

Caribou

Rotweinpunsch, eine Québecer Winterspezialität