Kanada Ost Alle

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Von der Aussichtsterrasse des Mont Royal am Grand Chalet bietet sich ein großartiger Blick über die Innenstadt und ist von dort auch schnell zu Fuß erreichbar.
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Essen & Trinken

Rund um die Welt

In Toronto isst man ganz vorzüglich chinesisch, ukrainisch und polnisch. In Montréal lässt es sich prima französisch, portugiesisch, mit Bagels und Lox auch jüdisch-koscher speisen oder im Bistro an der Ecke sitzen – ganz wie in Paris. Daneben fehlen aber nicht die Gerichte, für die das Land bekannt ist: Steaks aus Alberta (mit Folienkartoffel und einem zarten, in Butter geschwenkten Maiskolben), frischer Lachs in allen Variationen und natürlich der legendäre lobster aus dem Atlantik.

Weiter im Binnenland, in Ontario, liefert die von mildem Klima gesegnete Niagara-Halbinsel frisches Gemüse, sehr trinkbare Weine und ausgezeichnetes Obst. 

Das Erbe Frankreichs

Ein eigenes Kapitel verdient die Küchenkunst Québecs. Die Provinz ist seit Jahrhunderten der kulinarische Nabel Kanadas. Die Einwanderer aus der Normandie und der Bretagne, zumeist einfache Fischer und Bauern, brachten ihre Rezepte mit in die Neue Welt. Mangels Zutaten mussten sie ihre tägliche Kost allerdings oft abwandeln. Statt Schwein, Rind oder Huhn wurde Elch, Reh, wilder Truthahn oder Wildgans verwendet. Von den Indianern lernten sie, Mais und Kürbisse zuzubereiten, und statt mit Zucker wurde mit vitaminreichem Ahornsirup gesüßt, der die Siedler im Spätwinter vor Skorbut bewahrte.

Feines aus dem Meer

Am Atlantik stehen Hummer, Fisch und Muscheln auf der Speisekarte. Der nur langsam wachsende lobster aus dem kalten Atlantik gilt unter Kennern als der beste der Welt. Auf Prince Edward Island werden bei den lobster suppers in Gemeindehallen und Kirchensälen mächtige Hummerbuffets angerichtet. Und in den kleinen Hafenorten wird er als lobster roll (Hummer im Brötchen) sogar im Pub und manchmal bei McDonald’s serviert. Die großen scallops, Jakobsmuscheln, stehen dem lobster bei der Qualität in nichts nach. Die schottischen Einwanderer haben das Rezept für solomon gundy, köstliche marinierte Heringe, mit nach Nova Scotia gebracht. Etwas gewöhnungsbedürftig sind dagegen manche der Traditionsrezepte aus Neufundland – cod tongues z.B., frittierte Dorschzungen. Bekannter, ganz frisch und ebenfalls sehr gut sind hier die calamari, die in den letzten Jahren verstärkt vor den Küsten Neufundlands gefischt werden. Aus den Seen im Hinterland kommen Hechte, Weißfische und Barsche auf die Karte, dazu vielleicht Wildreis, den die Indianer in den Seen des Nordens ernten. 

Was gibt's wann?

Zum Frühstück geht man in den coffeeshop. Er gehört sowieso meist zum Hotel oder liegt ganz in der Nähe des Motels. Entweder wählt man dort das kleine continental breakfast (Saft, Kaffee, Toast mit Marmelade) oder bestellt ein großes American breakfast mit Eiern, Speck und Bratkartoffeln. Kaffee wird kostenlos nachgeschenkt. Er ist allerdings oft herzfreundlich dünn – außer man bestellt den oft ebenfalls erhältlichen Cappuccino oder Latte. Nur im französisch geprägten Québec wird normaler Kaffee stärker aufgebrüht.

Zum lunch, etwa zwischen 12 und 14 Uhr, essen die Kanadier oft nur preiswerte kleinere Gerichte: z. B. Caesar salad oder soup and sandwich. Das Abendessen (dinner) wird in ländlichen Regionen schon zwischen 17.30 und 19 Uhr serviert, in größeren Städten etwa von 19 bis 22 Uhr. Zu den Besonderheiten gehört, dass man in den meisten Restaurants vom Kellner einen Tisch zugewiesen bekommt. Ein Schild am Eingang zeigt dies an: Please wait to be seated.

Achtung: Die auf der Speisekarte angeführten Preise enthalten weder die von Provinz zu Provinz unterschiedliche Steuer – die wird erst auf der Rechnung ausgewiesen – noch tip, Trinkgeld. Man lässt etwa 15–18 Prozent vom Rechnungsbetrag auf dem Tisch liegen oder zählt es zur Kreditkartenrechnung hinzu. 

Gegen den Durst

Wenn es ein Nationalgetränk in Kanada gibt, dann ist das Bier – ein im Vergleich zum wässrigen US-amerikanischen sogar sehr süffiges, würziges Bier. Molson Canadian oder Labatt’s Blue gibt es überall im Land, Spezialbiere wie Moosehead nur in manchen Regionen. Beliebte Treffs sind die vielerorts aus dem Boden schießenden micro breweries, Kleinbrauereien mit angeschlossener Kneipe. Oft werden hier verblüffend gute ales und sogar Weißbier ausgeschenkt.

Auch Wein wird in den meisten Restaurants serviert, in den kleineren Lokalen Québecs ohne Alkohollizenz kann man ihn auch selbst mitbringen. Auf der Karte stehen häufig gute Tropfen aus Kalifornien und Frankreich, doch es lohnt sich durchaus, den heimischen Wein aus Nova Scotia oder von der Niagara-Halbinsel zu probieren. Wer höherprozentige Getränke möchte, kann auf den exzellenten kanadischen Whiskey zurückgreifen, der entweder auf Eis (on the rocks) oder – wie auch Rum oder Gin – in Mixgetränken serviert wird. 

Ein Kuss für den Fisch

Eine beliebte Trinktradition wird man in Neufundland erleben: das screechin. Wer das erste Mal als Besucher auf der Insel ist, kommt kaum darum herum. Sei es privat oder in einer Bar, das Ritual ist immer gleich: Der Inselneuling muss eine der typischen Regenkapuzen der Insulaner aufsetzen, einen frisch gefangenen Dorsch (oder anderen großen Fisch) küssen und danach ein Glas puren hochprozentigen Neufundland-Rum austrinken. Danach ist man anerkannter Ehren-Neufundländer.

Shoppen & Stöbern

In den Städten ist die Auswahl ausgezeichnet, im Hinterland nimmt das Einkaufsangebot aber schnell ab. Es lohnt sich also, vor einer längeren Tour über Land den Camper vollzupacken.

Ahornsirup, na klar!

Berühmtestes Mitbringsel aus Kanada ist maple syrup. Der eingedickte Saft der Ahornbäume, auch verarbeitet zu Pralinen und Keksen, stammt meist aus den Laubwäldern Québecs und gehört in Kanada zu jedem zünftigen pancake-Frühstück. Schmackhafte Andenken sind auch Wein (besonders Eiswein!) von der Niagara-Halbinsel, Blaubeergelee vom Lac Saint-Jean, Hummer oder geräucherter Lachs vom Atlantik oder Würste von den Mennoniten bei Kitchener.

Irische Rhythmen

Kunsthandwerk, arts and crafts, steht bei den Kanadiern hoch im Kurs – jeder Ort richtet im Sommer an einem oder mehreren Wochenenden einen craft fair aus. Da gibt es dann gedrechselte Holzschalen, Glaskunst, witzige Keramik oder Aquarelle. Gut sind oft auch die crafts shops in den Atlantikprovinzen: Hier werden Segelzubehör für Yachtfreunde verkauft, selbst gestrickte Pullover der Neufundländer und CDs mit mitreißender, verblüffend irisch klingender Musik von modernen Künstlern, von Ashley Mac saac etwa oder der Stepptanzgruppe Leahy. 

Mokassins, die Echten

In alter Tradition fertigen die Algonquin-, Iroquois- und Ojibwa-Stämme Ostkanadas mit Stachelschweinborsten verzierte Körbe, perlenbestickte Lederjacken und originale Mokassins aus Elchleder. Ebenfalls typisch: kleine Schachteln und Körbe aus geformter Birkenrinde. Die Inuit der Arktis sind berühmt für ihre Skulpturen aus Speckstein, die auch in Galerien in Montréal, Toronto oder Ottawa zu erwerben sind (ab ca. 300 $). Preiswerter sind die Kunstdrucke, wie sie etwa in Cape Dorset oder Pangnirtung von den Inuit hergestellt werden. 

Mallshopping

Moderne Shoppingmalls mit vielen Einzelläden locken zum Indoor-Shoppen in den Städten. Bestes Beispiel: das Eaton Centre in Toronto. In Montréal ist die Rue Ste-Catherine die wichtigste Einkaufsstraße. Um dem bitterkalten Winter zu entkommen, haben sich die Kanadier ganze Shoppinglandschaften unter Dach gebaut, wie etwa die Ville Souterraine in Montréal mit mehr als 30 km langen unterirdischen Passagen und fast 2000 Läden.

Piercing-Schmuck und Touri-Nippes

Alte Hafenviertel, frisch renoviert, locken auch in Kanada: So wurden etwa die Historic Properties in Halifax oder die Waterfront von Toronto um den Queen’s Quay zu Shopping- und Flanierbezirken hochgepäppelt. Dazu locken in den Großstädten Szenestraßen wie die West Queen Street in Toronto oder der Boulevard St-Denis in Montréal.

Sport

Zahlreiche rental shops in Parks und Städten vermieten Kanus, Bikes und anderes Sportgerät – Tipps und Karten gibt es meist gratis dazu. Organisierte Tagestouren sind vor Ort oft auch kurzfristig zu buchen. Mehrtägige Rad-, Tauch- oder Kajakexkursionen reserviert man besser vorab. 

Angeln

Angeln ist in den zahllosen Seen und Flüssen recht unkompliziert möglich, man braucht jedoch eine Genehmigung. Je nach Provinz und Gültigkeitsdauer kostet die in Sportgeschäften und Lodges erhältliche Lizenz zwischen 45 und 70$ zum Urlaubsangeln für eine Woche und ca. 160$ zum Sportfischen der begehrten Atlantiklachse.

Für die Nationalparks gibt es bei den jeweiligen visitor centres eine spezielle Angellizenz. Passionierte Petrijünger werden vor allem im einsamen Norden der Provinzen ihre Traumreviere finden  – riesige Seenplatten, in denen Barsche, Weißfische und kämpferische Hechte auf die Köder zu warten scheinen.

Eine abgelegene Fly-in-Lodge mit mehreren Wildniscamps im Nordwesten von Ontario ist Halley’s Camp – ideal für passionierte Angler (Minaki | Tel. 807 2246531  | halleyscamps.com). Etwas näher an der Zivilisation und per Auto zu erreichen ist das Tornado’s Resort (Port Loring | Tel. 705 7573003 | tornadosresorts.com): In einer weiten Seenplatte liegen hier neben dem Haupthaus mehrere nur per Wasserflugzeug oder Boot zu erreichende Angelcamps. 

Tauchen

An Unterwasserabenteuer würde man bei Kanada auf Anhieb gar nicht denken. Doch die nordisch-klaren Gewässer bieten beste Voraussetzungen dafür – allerdings sollte man etwas Erfahrung haben und unbedingt einen Neopren-, für den häufig sehr kalten Atlantik sogar einen Trockenanzug benutzen. Wer den Aufwand nicht scheut, kann Hummer in den Felsspalten suchen und zahlreiche gut erhaltene Schiffswracks erkunden. Vor allem die Küsten von Nova Scotia (Sable Island galt früher als der Friedhof des Atlantiks) und die Bruce Peninsula im Lake Huron sind exzellente Tauchgründe.

Individuelle Tauchtouren vor der Südküste von Nova Scotia und zu den Eisbergen in Labrador sind in der von deutschen Auswanderern erbauten Vipi Lodge (West Arichat, NS | Tel. 902 5631507 | vipilodge.de) zu buchen. Einoder auch mehrtägige Tauchexkursionen zum Wale-Beobachten und Wracks von alten Walfangschiffen vor der Küste Neufundlands bietet Ocean Quest (17 Stanley’s Road | Conception Bay South | Tel. 709 8347234 | oceanquestadventures.com) nahe St. John’s an.

Beste Infoquelle für Taucher auf der Bruce Peninsula und Umgebung ist der Tobermory Visitors Guide (tobermory.com). 

Kanu, Raft & Kajak

Wie einst die Indianer und Trapper per Kanu durch die Wildnis zu ziehen, ist eines der schönsten Erlebnisse in Kanada. Kanus sind stunden- oder tageweise bei vielen Lodges und Outfitters zu mieten  – und stille Seen gibt es überall. Reviere für echte Wildnistouren auf den Spuren der Pelzhändler gibt es vor allem im Norden von Ontario und in Nationalparks wie Mauricie oder Kejimkujik. Sehr beliebt ist neuerdings auch Seakayaking in den geschützten Buchten am Atlantik. Viele Links und Tipps zum Kanufahren gibt‘s auf der Website der Provinzparks in Ontario (ontarioparks.com/paddling, aventurequebec.ca/en/canoeing).

Bei Beachburg westlich von Ottawa werden auf dem Ottawa River gute Raftingtouren angeboten, z. B. von Wilderness Tours (Tel. 888 7238669 | wildernesstours.com). Kanuvermietung und schöne mehrtägige Kanutouren mit Zelt- oder Blockhüttenübernachtung bietet im Westen des Algonquin Park die Voyageur Quest Lodge (Round Lake, Algonquin Park | Tel. 416 4863605 | voyageurquest.com). 

Reiten

Die großen Ranches liegen in Kanadas Westen, aber auch im Osten gibt es öfters Gelegenheit, einen Ausritt ins Hinterland zu unternehmen. Trailriding heißt das: Entlang der Highways laden Schilder zu den outfitters ein, die auch Pferde haben. Große Reitkenntnisse sind nicht nötig, denn geritten wird im Westernstil auf breiten Sätteln, die lammfrommen Pferde gehen brav hintereinander. 

Biking

Gute Routen für mehrtägige Touren bieten vor allem Cape Breton Island, Prince Edward Island und die Landstraßen im Süden Ontarios in der Region um Kitchener sowie die Ufer des Sankt Lorenz stromabwärts von Québec City. Räder zu mieten ist in Kanada kein Problem, denn Anbieter finden sich in den meisten Städten (Preise: 15–35 $ pro Tag, 80–200 $ pro Woche). MacQueen’s (430 Queen St. | Charlottetown | Tel. 902 3682453 | macqueens.com) vermietet Räder und organisiert Rundfahrten auf P. E. I. Radvermietung für Fahrten an der Waterfront in Toronto und zu den Toronto Islands bietet Wheel Excitement (249 Queens Quay W | hinter dem Radisson Admiral Hotel  | Tel. 416 2609000  | wheelexcitement.ca). Auf dem spektakulären Cabot Trail in Nova Scotia veranstaltet Cabot Trail Adventures (299 Shore Rd. | South Harbour | Tel. 902 3832552 | cabottrailoutdooradventures.com) geführte Touren und bietet Rad- und Kajakvermietung an. 

Wandern

Mit der größten Auswahl an Trails – ausgeschildert und gepflegt – können die Nationalparks und Provinzparks aufwarten. Die wardens im jeweiligen visitor centre geben gern Auskunft über die besten Pfade. Gute Wegenetze bieten z.B. Cape Breton Highlands, die Gaspé-Halbinsel oder auch die Bruce Peninsula. Außerhalb der Parks ist wandern oft schwierig – Wildnis heißt in Kanada tatsächlich oft weglose Einsamkeit. Ganz neu ist der Trans-Canada Trail, der als längster Pfad der Welt quer durch alle Provinzen von Neufundland bis an die Pazifikküste führt und auf dem auch Teilstrecken etwa in Neufundland gut zu wandern sind (Infos: tctrail.ca). 

Winterspaß

Die wenigen Skipisten reichen zwar nicht an die Pulverschneereviere der Rockies heran, doch viele Wintersportzentren bieten dafür zudem Schneeschuhwandern, Hundeschlittenfahren, Eisfischen und Snowmobiling an. Schön für einen weißen Urlaub: das Deerhurst Resort (1235 Deerhurst Dr. | Huntsville | Tel. 705 7896411 | deerhurstresort.com), eine gepflegte Lodge westlich des Algonquin Provincial Park.

Mit Kindern unterwegs

Im Lokal gibt es spezielle Kinderteller und natürlich Kindersitze. Die meisten Hotels bieten - oft ohne Aufpreis - separate Kinderbetten an, und zu vielen Motels gehört neben einem Pool auch ein Planschbecken für die Kleinen. Häufig gibt es auch in Resort-Hotels und sogar in Museen spezielle Kinderbetreuung in Kids Camps - allerdings auf Englisch bzw. Französisch. Ferienanlagen und Hotels vermitteln ohne Probleme Babysitter, und da im Auto Kindersitze Pflicht sind, werden diese von den Mietwagenfirmen auf Anfrage gestellt.

Ab einem Alter von drei bis vier Jahren ist eine Reise nach Kanada mit Kindern kein Problem, wenn Sie Zeit einplanen, auf die Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Kanu fahren z. B. macht Spaß. Badeseen gibt es an jeder Ecke. Wasserparks und Trapperforts wollen entdeckt werden, und manche Orte haben gar ein eigenes Children's Museum (dafür sollten allerdings die Eltern die Landessprache sprechen). Sehr beliebt ist auch eine Reise per Wohnmobil: Das Fahrzeug schafft eine vertraute, gleichbleibende Umgebung, und das Camperleben mit Lagerfeuer, Tieren hautnah und viel Bewegung lässt die Ferien in Kanada bestimmt zum Erfolg werden.

Toronto

Black Creek Pioneer Village

Das Museumsdorf 30 km nordwestl. von Toronto zeigt, wie die Pioniere im 19. Jh. lebten. In den Werkstätten wird gehämmert, Kühe grasen auf der Weide. Der zentrale Hof gehörte einer deutschen Familie. Sommer tgl. 10-17, Sa/So ab 11, Herbst/Frühling 9.30-16 Uhr | Eintritt 15 $, Kinder 11 $ | 1000 Murray Ross Parkway (nahe Hwy. 400) | www.blackcreek.ca

Centreville Amusement Park

Schön für Kleinere: erst eine Fährfahrt auf eine Insel, dann ein nostalgischer Vergnügungspark. Ende Mai-Anfang Sept. tgl. ab 10.30 Uhr | Eintritt frei, Pass für alle Fahrgeschäfte 33 $, Familien 96 $ | Centre Island | www.centreisland.ca

Ontario Place

Der weitläufige Vergnügungspark am Westrand der Innenstadt bietet auf mehreren künstlichen Inseln im Lake Ontario Wasserrutschen, Minigolf, großes Kletterparadies, Bootsfahrten, Imaxkino und sogar Helikopterflüge. Derzeit grundlegende Umgestaltung, Wiedereröffnung 2013. Auskunft und aktuelle Öffnungszeiten unter www.ontarioplace.com

Toronto Zoo

Ein Kamelritt gefällig? Oder lieber eine Fahrt mit dem Zoomobil durch das 7 km2 große Gelände mit über 5000 Tieren? Für kleinere Kinder gibt es die Discovery Zone mit Streichelzoo und Wasserpark - und ein großartiges Eisbärengehege. Im Sommer 9.30-18.30, sonst bis 18.30 Uhr | Eintritt 23 $, Kinder 13 $ | Hwy. 401 | Meadowvale Rd. | www.torontozoo.com

Ontario

Canadian Children's Museum

Puppenstuben, Spielzeug aus aller Welt und ein bunt dekorierter Bus aus Pakistan - das nationale Kindermuseum, ein Teil des Museum of Civilization, zeigt eine großartige Palette kindgerechter Ausstellungen zu vielen Kulturen aus aller Welt. Tgl. 9-17, Do bis 20 Uhr | Eintritt 12 $, Kinder 8 $, Familien 30 $ | 100, Rue Laurier | Ottawa/Hull | www.civilization.ca

Discovery Harbour

Der Museumshafen am Ufer des Lake Huron bietet ein großes Mitmachprogramm: Modellschiffe bauen, Knoten lernen und alte Segelschiffe erobern. Ende Juni-Sept. 10-17 Uhr | Eintritt 67 $, Kinder 5,25 $ | 93 Jury Dr. | Penetanguishene/Midland | www.discoveryharbour.on.ca

Doon Heritage Crossroads

Kanadisches Landleben auf einer hundert Jahre alten Farm: Ochsen ziehen den Pflug, Gänse schnattern, und die (kostümierten) Bewohner spielen in restaurierten Häusern Farmerleben wie einst. Im Sommer tgl. 9.30-17 Uhr | Eintritt 10 $, Kinder 5 $ | Hwy. 401, Exit 275 | Kitchener

Marineland

Großes Ozeanarium mit mehreren Wal- und Delphinshows, Aquarien, Streichelzoo und Achterbahnen. Ende Juni-Aug. tgl. 9-18, bis Anfang Okt. 10-17 Uhr | Eintritt 43 $, Kinder 36 $ | 7657 Portage Rd. | Niagara Falls | www.marinelandcanada.com

Whirlpool Jetboat Tours

Spritziges Abenteuer für Teens und Eltern: eine wilde, einstündige Bootstour durch die Stromschnellen am Niagara River. Schwierigkeitsgrad 5. Bringen Sie trockene Kleidung zum Wechseln mit. Eintritt 61 $, Kinder 51 $ | 3850 Niagara Parkway | Niagara Falls | Tel. 905 4684800 | www.whirlpooljet.com

Montréal

Pepsi Forum

Perfekt für Teenies: Im alten Hockeystadion ist heute ein Kinokomplex untergebracht, dazu gibt es eine Kletterwand, Bowling, Restaurants, eine Disko und zahlreiche Szeneläden. 2313, Ste-Catherine Ouest

La Ronde

Ein großer Vergnügungspark auf einer Insel mitten im St. Lawrence. Mehrere Achterbahnen, Turmspringer- und Marionettenshows sowie Musikbühnen. Schön auch für kleinere Kinder. Mitte Juni-Aug. tgl. 9.30-22.30 Uhr | Eintritt 37 $, Kinder 24 $ | Île Sainte-Hélène | www.laronde.com

Québec

Benjo

Der ultimative, mehrstöckige Laden für Kinder: Puppen, Modellflugzeuge, Computer, Jonglierkeulen vom Cirque du Soleil, Töpferkurse und ein eigenes Kinderrestaurant. Tgl. ab 10 Uhr | 550, Blvd. Charest Est | Québec City | Tel. 418 6400001 | www.benjo.ca

Parc Safari

Großer Wildpark mit Bären, Wölfen und auch afrikanischen Tiergehegen; dazu ein Wasserpark, Picknickplätze und Streichelzoo. Ende Juni-Anfang Sept. tgl. 10-19 Uhr | Eintritt 35 $, Kinder 22 $ | Route 202 | Hemmingford | www.parcsafari.com

Zoo sauvage de St-Félicien

Sehr naturnah angelegter Wildpark mit vielen kanadischen Tierarten in großen Freigehegen. Im Sommer tgl. 9-20 Uhr | Eintritt 39 $, Kinder 25 $ | 2230, Boul. du Jardin | St-Félicien | www.zoosauvage.org

Atlantikküste

Cavendish

Der Badeort an der Nordküste von P. E. I. lockt mit Gokartbahnen wie Sandspit, Minigolf (auch im Dunklen: Black Magic Minigolf), Streichelzoo und Wasserrutschen.

Discovery Centre

Technik und viele Experimente zum Ausprobieren. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 8,50 $, Kinder 6 $ | 1593 Barrington St. | Halifax | www.discoverycentre.ns.ca

Shubenacadie River Adventure Tours

Turbulente Rafttouren auf den bis 5 m hohen Gezeitenwellen des Shubenacadie an der Bay of Fundy - samt Schlammrutschen! 10061 Hwy. 215 | South Maitland | Tel. 902 2612222 | www.shubie.com

Sehenswertes

Lernen Sie die besten Sehenswürdigkeiten in Kanada Ost kennen. In Montréal entdecken Sie die französisch geprägte Altstadt mit ihrer Stadtmauer, dem alten Hafen und dem Uhrenturm, aber auch das Habitat 67 und die Kathedrale Notre Dame. Reisen Sie weiter durch den Osten Kanadas und besichtigen Sie den CN Tower und die Casa Loma in Toronto. Oder besichtigen Sie die Nationalparks des Landes.

Freizeit

Zu jeder Jahreszeit ist Kanada Ost eine Reise wert. Auf dem Land können Sie im Sommer wandern und angeln gehen, im Winter fahren Sie Ski oder mit dem Hundeschlitten. Auch in den Städten genießen Sie in Kanada Ost viel Freizeit: Hier gibt es Parks, Sportstadien und Freizeitparks wie La Ronde bei Montréal oder Canada's Wonderland in Toronto.

Übernachten

Wenn Sie in Kanada Ost übernachten möchten, haben Sie die Wahl: Gerade in größeren Städten ist es leicht, ein Hotel in Kanada Ost zu finden. Typisch für das Land sind aber eher die Bed and Breakfast-Pensionen. Sie sind besonders günstig, familiär und gemütlich. Der weitläufige Osten Kanadas lässt sich aber auch hervorragend mit dem Wohnmobil erkunden.

Am Abend

Wenn Sie in Kanada Ost Essen gehen möchten, wird Ihnen die französische Prägung der kanadischen Küche auffallen. Spezialitäten wie Crêpes, Schnecken und Lachs stehen auf vielen Speisekarten des Landes. Auch Wein und Bier wird hier selbsthergestellt. Darüber hinaus essen die Menschen in Kanada aber auch gerne Fast Food - Burger- und Steakrestaurants sind hier an jeder Straßenecke zu finden.