Kambodscha Essen & Trinken

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Am abgelegenen, noch ruhigen Otres 2 Beach versorgt das Familienlokal seine Gäste mit Meeresfrüchten (den Seafood Platter probieren!), westlichen Klassikern wie Burger & Pommes, man sitzt bequem,…
Pizza, Pasta & Co.: Italienisches Flair verbreiten Alberto und sein kambodschanisches Team. Die Pizza kommt knusprig dünn und saftig daher, während der Wartezeit kann man das Treiben am Strand…
Das von einer netten Khmer-Familie betriebene Gartencafé liegt an einem Bach und ist beliebt wegen seiner leckeren Backwaren, Torten und gutem Kaffee, es gibt auch Suppen, Snacks und natürlich Wifi!
Man sitzt zwischen Pflanzen im Hof beim internationalen Speisemix aus Amok, Burritos, Spaghetti und Pancakes, Spezialität: Cambodian Barbecue.
Das kleine Cafe wird von tauben Jugendlichen und der britischen Organisation Epic Arts betrieben. Kreuzen Sie Ihre Bestellung auf Zetteln an: Frühstück, Bagels und Müsli, Omelettes oder andere…
In diesem netten Eiscafé lässt es sich auf zwei Etagen sehr gut aushalten bei leckerem Eis, einem gutem Cappuccino, Muffins, Gebäck, kleinen Gerichten, Souvenirs und natürlich Wifi.
In dem Verandahaus im traditionellen Stil werden vorwiegend leckere Khmer-Speisen serviert; es lohnt sich, die große Weinkarte zu studieren. Abends beliebte Bar mit spottbilligen Cocktails und open…
Treffpunkt aller Neuankömmlinge, ob Rucksack- oder Kulturreisende: In diesem Lokal speist man einheimische und westliche Gerichte, auch Frühstück und Fahrräder.
Gutes Verandalokal mit ausgefallenen Speisen und großen Portionen (z. B. Frühstück, importierte Steaks und Vegetarisches) bei schönem Flussblick, guten Weinen, Cocktails, Whiskeys.
Ob Kuchen, Vollkornbrot oder Croissant zum Frühstück, ein saftiges Pfeffersteak oder Wachteln, Pasta, Pizza, Salate und Vegetarisches – in dem alteingesessenen Lokal mit zwei Filialen und Delishop…
Wer sich zwischen kambodschanisch und französisch nicht entscheiden kann, ist in dem winzigen netten Lokal richtig: Die Speisekarte vereint all die mundwässernden Gerichte von Filetsteak und…
Ob der Fisch „Amok läuft“ oder das Hühnchen am Spieß daherkommt – in dem hoteleigenen Strandlokal isst man lecker bei netter Atmosphäre unter schattigen Kasuarinen. Die Weinkarte ist üppig…
Der exklusive Italiener serviert beste norditalienische Küche mit einem Hauch asiatischer Ingredienzen in stilvoller Atmosphäre.
Nach einer kleinen Wanderung im Nationalpark Phnom Kep können Sie sich beim wunderbaren Panoramablick in dem kleinen rustikalen Lokal bei kühlem Bier und einigen Snacks erholen.
Eines der schönsten Lokale in der Hauptstadt: Sie speisen in Korbsesseln bei Kerzenschein am Fluss (Mückenschutz nicht vergessen!) mit schier unendlicher Auswahl (z. B. Couscous, Käsefondue, Currys…
In dem rustikalen Garten- und Veranda Lokal gibt’s die besten Salate, Pasta, Pizza e vino und andere italienische Klassiker.
1500 Schmetterlinge in einem tropischen Garten (mit Netz): Während die Eltern traditionelle Livemusik und Fußbäder genießen, können sich die Kinder anders vergnügen: Jeden Mo, Do und Sa werden…
Wenn Sie einen Blick in die Khmer-Woks und -Töpfe werfen wollen, sollten Sie einen der angesagten Kochkurse buchen, mit morgendlicher Einkaufsrunde auf dem Markt – z. B. bei Le Tigre de Papier…

Essen & Trinken

Keine Sorge: Reis und frischer Fisch sind für die Kambodschaner die Hauptnahrungsmittel. Zur Bereicherung der Speisekarte haben im Lauf der Jahrhunderte die Nachbarn beigetragen, vor allem die Thai mit hierzulande reichlich entschärften Currys und die Chinesen mit der Nudelsuppe. Die Vietnamesen brachten ihre Frühlingsrollen und Elefantenohrfische mit. Die Kolonialherren hinterließen das Baguette (num pang) - etwa als Snack mit leckerer Füllung aus Eiern, Gurke oder Sardinen.

Die Kambodschaner schwören auf proteinreichen Fisch (trey) in allen Varianten: als Knabberzeug geräuchert oder getrocknet, gebraten oder gegrillt. Schon zum Frühstück essen viele Khmer num banh choc, eine Fischsuppe mit Reisnudeln, oder die Nudelsuppe kuei tiou mit Rindfleisch, Huhn oder Schwein. Vegetarier bestellen Kuei Tiou Bun Lai. Leider kommen die Nudelsuppen an den Landstraßen immer öfter als reine Instantsuppen aus der Tüte daher - ein Fast-Food-Trend, der sich hoffentlich nicht fortsetzt.

Im Restaurant werden stets mehrere Speisen gleichzeitig serviert - je mehr Gäste, desto opulenter das Mahl. Beispielsweise bestellt man Fleisch oder Geflügel (in einfachen Lokalen meist mitsamt Knochen und Knorpeln), an Fluss und Küste natürlich auch frische Meeresfrüchte. Als Vorspeise eignen sich kleine Frühlingsrollen - gebraten (num chaio) oder aus weißem Reispapier (naim), am Tisch gefüllt zum Beispiel mit Möhren und Pilzen. Als Gemüse werden Kohl, Pilze, Mais und Bambussprossen im Wok kurz gerührt.

Zu jedem Mahl gehört immer eine Suppe (samlor) wahlweise mit Hühner- (moan), Rind- (sa-ich koa) oder Schweinefleisch (sa-ich chrouk). Salate haben nichts mit Kopfsalat und Co. zu tun, sondern mit rohem Rindfleisch und typischen Kräutern oder wie beim Salat aus grünen, unreifen Mangos mit geräuchertem Fisch oder Garnelen.

Grundlage der Currys (kari) ist eine im Mörser zerstampfte Paste aus dem aromatischen Zitronengras, Chili, Knoblauch und Ingwer - im Wok gekocht mit Gemüse und Fleisch in Kokosmilch. Von der Farbe sollten Sie nicht auf die Schärfe schließen. So ist das rote Curry z. B. mild und eher süß (für die Farbe verwendet man die roten mkak-Samen), außerdem gehört bei den Khmer die Süßkartoffel ins Curry. Weitere oft verwendete Gewürze: Koriander, Minze, Limonenblätter, Sternanis, Tamarinde, Tarowurzel. Sehr beliebt ist das Khmer-Barbeque, bei dem das Fleisch und Gemüse in einem Tontopf über glühender Holzkohle am Tisch im brodelnden Suppensud gegart werden - das sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren! Die Kambodschaner benutzen als Würze oft die berüchtigte salzige Fischpaste prahok - für westliche Gaumen (und Nasen) ist sie eher gewöhnungsbedürftig, aber in den besseren Lokalen steht sie stets in einer milden Version auf dem Tisch.

Selbst ihre Kuchen und Süßigkeiten zaubern die Kambodschaner aus Reis: zum Beispiel den mit Kokosmilch und Palmzucker gesüßten Klebreis mit schwarzen Bohnen, im Bambusrohr gebacken oder auch in Bananenblättern eingewickelt. Ebenso beliebte Snacks am Straßenrand sind die relativ harten, weil unreifen Mangos in Scheiben (sway). Weiche und saftige Mangos (sway tum) gibt es natürlich auch (in der Saison März bis Mai). Nicht zu vergessen all die exotischen Früchte wie die rot-stachlige Rambutan, die rosarote Drachenfrucht, die saftige Mangostane sowie Papaya, Ananas und kleine, süße Bananen.

Kaffee wird meist schwarz und stark oder mit einer gesüßten Kondensmilch serviert. Tee gibt es in vielen Lokalen gratis zum Essen, sobald Sie sich gesetzt haben. Fruchtsäfte (toek kalok) können Sie jederzeit und überall am Straßenrand genießen (aber lassen Sie das Eigelb weg), oder Sie wählen den frisch ausgepressten Zuckerrohrsaft, den man aus der Plastiktüte mit Strohhalm trinkt. Nur die allgegenwärtigen Straßenstände mit den Fanta-Flaschen sollten Sie bei Durst nicht aufsuchen - sie verkaufen Benzin. Zu den einheimischen Alkoholika gehören Angkor Beer und Palmwein (toek thnaout: ein vergorener süßlich-saurer Saft der Zuckerpalme). In den Touristenzentren fließen natürlich auch Softdrinks, Weine, westliches Bier, Whiskeys, Wodka - und Sie haben die Qual der Wahl zwischen zahllosen Lokalen mit internationalen Speisen: von Pizza über Couscous bis Sushi. Die Vorliebe der Kambodschaner für gebratene Taranteln, Wasserkäfer und ähnlich exotische Delikatessen hat wahrscheinlich ernste Wurzeln: Unter der Pol-Pot-Herrschaft haben solche Speisen manchen Kambodschaner bei der Zwangsarbeit auf dem Feld schlicht vor dem Hungertod bewahrt.

Übrigens: In Kambodscha isst man meist mit Löffel und Gabel, wie auch bei den Thailändern. Nur zu Nudelsuppen kommen die Stäbchen mit Löffel zum Einsatz. Angchean tchnang! Guten Appetit!

Spezialitäten

Amok

Fisch oder Hühnchen in Kokosmilch, mit Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Chili und Kurkuma, serviert in einem Körbchen aus Bananenblättern oder in einer Kokosnusshälfte

Kampot Pepper Crab

Krabben mit dem weltbesten grünen Pfeffer

Kari Baitongh Saich Moan

grünes Hühnercurry mit Sauce aus Kokosmilch

Loc Lac

Rindfleischgericht mit Knoblauch und Zwiebeln in Limonenmarinade, meist serviert auf Salatblättern

Naim

vegetarische (rohe) Frühlingsrollen aus weißem Reispapier, gefüllt mit verschiedenen Gemüsen

Num Chaio

kleine frittierte Frühlingsrollen mit Gehacktem und Gemüse

Nyoum Trayong Chek

Salat aus Bananenblüten, oft mit Hühnchen, Zitronensauce, Thai-Basilikum und Erdnussstückchen

Plia Saich Koa

Salat aus rohen Rindfleischscheiben mit Gemüse und Kräutern wie Zitronengras, Koriander und Minze

Prahet Trey Chean (Fishcake)

kleine frittierte Bällchen aus Fischfilet, Gemüse und Zitronengras, sehr lecker als Vorspeise mit einer Dip-Sauce

Saich Koa Char Spee Khieu

Rindfleischscheibchen im Wok gebraten mit Zwiebeln, Knoblauch und chinesischem Broccoli in saftiger Sauce

Samlor Kako

Gemüsesuppe meist mit Süßkartoffeln, Bohnen, Kürbis, gewürzt mit Zitronengras, Kurkuma und Fischsauce, wahlweise auch mit Fisch oder Huhn

Samlor Macho Boang Koang

vom thailändischen Klassiker Tom Yam inspirierte klare, säuerliche Garnelensuppe, gewürzt mit Zitronengras, Koriander und Thai-Basilikum, auch als Hühnersuppe zu bekommen (Samlor Macho Saich Moan)

Trey Dom Rey

gebratener Elefantenohrfisch mit süßsaurer Sauce