Kambodscha Essen & Trinken

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Nicht vom Eingang abschrecken lassen: Hinten speist man in dem Familienlokal bei Sonnenuntergang frische Meeresfrüchte, die Preise sind nicht der Rede wert.
Ländlich-schlichtes Lokal mit Veranda am Südwest-Ufer des Kanseng-See. Man kann gut frühstücken, es gibt einige westliche Gerichte und typische Khmer-Speisen.
Wer in Stung Treng gut essen möchte, kommt an dem Khmer-Lokal von Ponika nicht vorbei: All die Klassiker wie Amok-Fisch oder Loc-Lac-Rindfleisch schmecken gut, auch Burger und andere westliche…
Angesagtes, edles Gartenlokal hinter einer hohen Mauer (aber leider an lauter Straße), auch mit klimatisierten Plätzen: Geboten wird beste moderne Khmer-Küche mit Gerichten wie Entencurry, Amok und…
Die Lage ist nicht zu toppen: Beim Speisen (große Karte) sitzt man direkt über dem Mekong an der Reling, während die Sonne am anderen Ufer untergeht. Auch für einen Happy-Hour-Drink (kunterbunte…
Echter Gazpacho am Mekong! Nahe dem Markt serviert der spanische Koch vegetarische und spanische Gerichte sowie Currys – man kann auch gut frühstücken mit schönem Blick aufs Markttreiben.
Gutes Verandalokal mit ausgefallenen Speisen und großen Portionen (z. B. Frühstück, importierte Steaks und Vegetarisches) bei schönem Flussblick, guten Weinen, Cocktails, Whiskeys.
Wer sich zwischen kambodschanisch und französisch nicht entscheiden kann, ist in dem winzigen netten Lokal richtig: Die Speisekarte vereint all die mundwässernden Gerichte von Filetsteak und…
Ob der Fisch „Amok läuft“ oder das Hühnchen am Spieß daherkommt – in dem hoteleigenen Strandlokal isst man lecker bei netter Atmosphäre unter schattigen Kasuarinen. Die Weinkarte ist üppig…
Immer voll, große Speisenauswahl an Khmer- und asiatischen Gerichten (große Portionen für 2 Euro), freundlicher Service.
In dem restaurierten Kolonialhaus gibt es für jeden Geschmack etwas (Salate, Suppen, Kuchen) – das ist auch das Motto der philippinischen Hausband.
Sehen und gesehen werden, wo sich einst auch Angelina Jolie und ihre Filmcrew blicken ließen. Der Service ist nett, die Preise für internationale Speisen und Getränke sind niedrig, und die Stimmung…
Nettes kleines Khmer-Lokal, man speist vorwiegend Kambodschanisches und Thailändisches zu guter Musik und anständigen Preisen.
Das kleine Cafe wird von tauben Jugendlichen und der britischen Organisation Epic Arts betrieben. Kreuz deine Bestellung auf Zetteln an: Frühstück, Bagels und Müsli, Omelettes oder andere Snacks.…
In diesem netten Eiscafé lässt es sich auf zwei Etagen sehr gut aushalten bei leckerem Eis, einem gutem Cappuccino, Muffins, Gebäck, kleinen Gerichten, Souvenirs und natürlich Wifi.
In dem Verandahaus im traditionellen Stil werden vorwiegend leckere Khmer-Speisen serviert; es lohnt sich, die große Weinkarte zu studieren. Abends beliebte Bar mit spottbilligen Cocktails und open…
Treffpunkt aller Neuankömmlinge, ob Rucksack- oder Kulturreisende: In diesem Lokal speist man einheimische und westliche Gerichte, auch Frühstück und Fahrräder.
Pizza, Pasta & Co.: Italienisches Flair verbreiten Alberto und sein kambodschanisches Team. Die Pizza kommt knusprig dünn und saftig daher, während der Wartezeit kann man das Treiben am Strand…

Essen & Trinken

Multikulti

Reis und frischer Fisch sind für die Kambodschaner die Hauptnahrungsmittel. Zur Bereicherung der Speisekarte haben im Lauf der Jahrhunderte die Nachbarn beigetragen, vor allem die Thai mit hierzulande herzhaften, aber reichlich entschärften Currys, und die Chinesen mit der Nudelsuppe. Die Vietnamesen brachten ihre Frühlingsrollen und den Elefantenohrfisch mit süßsaurer Sauce. Die Kolonialherren hinterließen das Baguette (num pang) – etwa als Snack mit leckerer Füllung aus Eiern, Gurke oder Sardinen.

F(r)isch auf den Tisch!

Die Kambodschaner schwören auf proteinreichen Fisch (trey) in allen Varianten: als Knabberzeug geräuchert oder getrocknet, gebraten oder gegrillt. Schon zum Frühstück essen viele Khmer num banh choc, eine Fischsuppe mit Reisnudeln, oder auch die Nudelsuppe kuy teav mit Rindfleisch, Huhn oder Schwein. Vegetarier bestellen kuy teav bun lai. Leider kommen die Nudelsuppen an den Landstraßen immer öfter als reine Instantsuppen aus der Tüte daher – ein Fast-Food- Trend aus China, der sich hoffentlich nicht fortsetzt.

Im Restaurant werden stets mehrere Speisen gleichzeitig serviert – je mehr Gäste, desto opulenter das Mahl. Beispielsweise bestellt man Fleisch oder Geflügel (in einfachen Lokalen meist mitsamt Knochen und Knorpeln), an Fluss und Küste reichlich frische Meeresfrüchte. Als Vorspeise eignen sich kleine Frühlingsrollen – aus weißem Reispapier (naim) oder gebraten (naim chaio), am Tisch selbst gefüllt z. B. mit Möhren und Pilzen.

Zu jedem Mahl gehört eine Suppe (samlor) wahlweise mit Hühner- (moan), Rind- (saich koa, sach ko) oder Schweinefleisch (saich chrouk). Salate haben nichts mit Kopfsalat und Co. zu tun, sondern mit rohem Rindfleisch und typischen Kräutern oder wie beim Salat aus grünen, unreifen Mangos mit geräucherten Fischstückchen oder winzigen getrockneten Garnelen.

Currys & Barbeque

Grundlage der Currys (kari) ist eine im Mörser zerstampfte Paste aus dem aromatischen Zitronengras, Chili, Knoblauch und Ingwer – im Wok gekocht mit Gemüse und Fleisch in Kokosmilch. Von der Farbe darf man nicht auf die Schärfe schließen. So ist das rote Curry z. B. mild und eher süß (für die Farbe verwendet man die roten mkak-Samen), außerdem gehört bei den Khmer die Süßkartoffel ins Curry. Weitere oft verwendete Gewürze: Koriander, Minze, Limonenblätter, Sternanis, Tamarinde, Tarowurzel. Sehr beliebt ist das Khmer Barbeque, bei dem Fleisch und Gemüse in einem Tontopf über glühender Holzkohle am Tisch im brodelnden Suppensud gegart werden – unbedingt einmal ausprobieren! Die Kambodschaner benutzen als zusätzliche Würze oft die berüchtigte salzige Fischpaste prahok – für westliche Gaumen ist sie eher gewöhnungsbedürftig, aber in den besseren Lokalen steht sie stets in einer milden Version auf dem Tisch. Übrigens: In Kambodscha isst man meist mit Löffel und Gabel. Nur zu Nudelsuppen kommen die Stäbchen mit Löffel zum Einsatz.

Leckere Krabbelviecher

Sie sind reinste Biokost, nachhaltig und gesund, weil eiweißreich und im Überfluss vorhanden. Selbst in reinen Touristenlokalen landen Insekten & Co. mittlerweile auf dem Teller, natürlich nur auf Bestellung: etwa die frittierten Taranteln im Romdeng in Phnom Penh, für‘s Beweisselfie liebevoll auf dem Teller in Szene gesetzt. Bei den Einheimischen ist die Vorliebe für geröstete Spinnen, Heuschrecken, Wasserkäfer, Ameisen und ähnlich exotische Delikatessen kein neuer Trend, sondern hat wahrscheinlich ernste Wurzeln: Unter der Pol-Pot-Herrschaft haben solche Tierchen manchen Kambodschaner bei der Zwangsarbeit auf dem Feld schlicht vor dem Hungertod bewahrt. Manche Viecher schmecken sogar für westliche Gaumen: nach Popcorn, Salzstangen, Erdnüssen oder gar Hühnchen.

Kalorien & Vitamine

Selbst Süßigkeiten zaubern die Kambodschaner aus Reis: z. B. den mit Kokosmilch und Palmzucker gesüßten Klebreis mit schwarzen Bohnen, im Bambusrohr gebacken oder auch in Bananenblättern eingewickelt. Ebenso beliebte Snacks am Straßenrand sind die relativ harten, weil unreifen Mangos in Scheiben (sway). Weiche und saftige Mangos (sway tum) gibt es nur in der Saison (März bis Mai). Nicht zu vergessen all die exotischen Früchte wie die rot-stachlige Rambutan, die rosarote Drachenfrucht, die saftige Mangostane sowie Papaya, Ananas und kleine, süße Bananen.

Durstlöscher

Kaffee wird meist schwarz und stark oder mit einer gesüßten Kondensmilch serviert. Tee gibt es in vielen Lokalen gratis zum Essen. Fruchtsäfte (toek kalok) kann man jederzeit am Straßenrand genießen (am besten ohne Eigelb), ebenso frisch ausgepressten Zuckerrohrsaft, der in der Plastiktüte mit Strohhalm daherkommt. Achtung: Straßenstände mit Fanta-Flaschen verkaufen – Benzin! Zu den einheimischen Alkoholika gehören Angkor Beer und Palmwein (toek thnaout). In den Touristenzentren fließen Softdrinks, Weine, westliches Bier, Whiskeys – und nach Pizza oder Sushi muss hier auch niemand lange suchen. Angchean tchnang! Guten Appetit!

Spezialitäten

Vorspeisen

Nyoum trayong chaek

Bananenblüten-Salat mit Hühnchen, Zitronensauce, Thai-Basilikum und Erdnüssen

Plea (r) sach ko

Khmer-Carpaccio: rohe Rindfleischscheiben in Limettensaftmarinade mit Zitronengras, Koriander, Minze

Pahut trey chean

Frittierte Fischfiletbällchen mit Zitronengras und Dip

Hauptgerichte

Amok

Fisch oder Huhn in Kokosmilch mit Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Chili in einem Körbchen aus Bananenblättern oder in einer Kokosnusshälfte

Lok lak

Rindfleisch mit Knoblauch und Zwiebeln in Limettenmarinade auf Salat

Chaa kdam meric kchai

Krabben mit dem weltbesten grünen Pfeffer

Chhnang phnom pleung

Khmer Barbeque: am Tisch im „Vulkan-Topf“ gegarter Fisch, Seafood, Rindfleisch, mit Gemüse und Glasnudeln

Desserts

Sankhya lapov

Kokosmilch-Flan im Kürbis gebacken

Snacks

Krolan

Bambusröhren mit süßem Klebreis, schwarzen Bohnen und Kokosmilch

Kuy teav

Nudelsuppe mit Rind- oder Schweinefleisch, Fischbällchen und viiiiiel Knoblauch

Samlor proher

Gemüsesuppe mit Süßkartoffeln und Kürbis

Naim

Frittierte Frühlingsrollen mit Gehacktem und Gemüse, auch als vegetarische Sommerrollen (Naim Chaio)