Kambodscha Alle

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Essen & Trinken

Keine Sorge: Reis und frischer Fisch sind für die Kambodschaner die Hauptnahrungsmittel. Zur Bereicherung der Speisekarte haben im Lauf der Jahrhunderte die Nachbarn beigetragen, vor allem die Thai mit hierzulande reichlich entschärften Currys und die Chinesen mit der Nudelsuppe. Die Vietnamesen brachten ihre Frühlingsrollen und Elefantenohrfische mit. Die Kolonialherren hinterließen das Baguette (num pang) - etwa als Snack mit leckerer Füllung aus Eiern, Gurke oder Sardinen.

Die Kambodschaner schwören auf proteinreichen Fisch (trey) in allen Varianten: als Knabberzeug geräuchert oder getrocknet, gebraten oder gegrillt. Schon zum Frühstück essen viele Khmer num banh choc, eine Fischsuppe mit Reisnudeln, oder die Nudelsuppe kuei tiou mit Rindfleisch, Huhn oder Schwein. Vegetarier bestellen Kuei Tiou Bun Lai. Leider kommen die Nudelsuppen an den Landstraßen immer öfter als reine Instantsuppen aus der Tüte daher - ein Fast-Food-Trend, der sich hoffentlich nicht fortsetzt.

Im Restaurant werden stets mehrere Speisen gleichzeitig serviert - je mehr Gäste, desto opulenter das Mahl. Beispielsweise bestellt man Fleisch oder Geflügel (in einfachen Lokalen meist mitsamt Knochen und Knorpeln), an Fluss und Küste natürlich auch frische Meeresfrüchte. Als Vorspeise eignen sich kleine Frühlingsrollen - gebraten (num chaio) oder aus weißem Reispapier (naim), am Tisch gefüllt zum Beispiel mit Möhren und Pilzen. Als Gemüse werden Kohl, Pilze, Mais und Bambussprossen im Wok kurz gerührt.

Zu jedem Mahl gehört immer eine Suppe (samlor) wahlweise mit Hühner- (moan), Rind- (sa-ich koa) oder Schweinefleisch (sa-ich chrouk). Salate haben nichts mit Kopfsalat und Co. zu tun, sondern mit rohem Rindfleisch und typischen Kräutern oder wie beim Salat aus grünen, unreifen Mangos mit geräuchertem Fisch oder Garnelen.

Grundlage der Currys (kari) ist eine im Mörser zerstampfte Paste aus dem aromatischen Zitronengras, Chili, Knoblauch und Ingwer - im Wok gekocht mit Gemüse und Fleisch in Kokosmilch. Von der Farbe sollten Sie nicht auf die Schärfe schließen. So ist das rote Curry z. B. mild und eher süß (für die Farbe verwendet man die roten mkak-Samen), außerdem gehört bei den Khmer die Süßkartoffel ins Curry. Weitere oft verwendete Gewürze: Koriander, Minze, Limonenblätter, Sternanis, Tamarinde, Tarowurzel. Sehr beliebt ist das Khmer-Barbeque, bei dem das Fleisch und Gemüse in einem Tontopf über glühender Holzkohle am Tisch im brodelnden Suppensud gegart werden - das sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren! Die Kambodschaner benutzen als Würze oft die berüchtigte salzige Fischpaste prahok - für westliche Gaumen (und Nasen) ist sie eher gewöhnungsbedürftig, aber in den besseren Lokalen steht sie stets in einer milden Version auf dem Tisch.

Selbst ihre Kuchen und Süßigkeiten zaubern die Kambodschaner aus Reis: zum Beispiel den mit Kokosmilch und Palmzucker gesüßten Klebreis mit schwarzen Bohnen, im Bambusrohr gebacken oder auch in Bananenblättern eingewickelt. Ebenso beliebte Snacks am Straßenrand sind die relativ harten, weil unreifen Mangos in Scheiben (sway). Weiche und saftige Mangos (sway tum) gibt es natürlich auch (in der Saison März bis Mai). Nicht zu vergessen all die exotischen Früchte wie die rot-stachlige Rambutan, die rosarote Drachenfrucht, die saftige Mangostane sowie Papaya, Ananas und kleine, süße Bananen.

Kaffee wird meist schwarz und stark oder mit einer gesüßten Kondensmilch serviert. Tee gibt es in vielen Lokalen gratis zum Essen, sobald Sie sich gesetzt haben. Fruchtsäfte (toek kalok) können Sie jederzeit und überall am Straßenrand genießen (aber lassen Sie das Eigelb weg), oder Sie wählen den frisch ausgepressten Zuckerrohrsaft, den man aus der Plastiktüte mit Strohhalm trinkt. Nur die allgegenwärtigen Straßenstände mit den Fanta-Flaschen sollten Sie bei Durst nicht aufsuchen - sie verkaufen Benzin. Zu den einheimischen Alkoholika gehören Angkor Beer und Palmwein (toek thnaout: ein vergorener süßlich-saurer Saft der Zuckerpalme). In den Touristenzentren fließen natürlich auch Softdrinks, Weine, westliches Bier, Whiskeys, Wodka - und Sie haben die Qual der Wahl zwischen zahllosen Lokalen mit internationalen Speisen: von Pizza über Couscous bis Sushi. Die Vorliebe der Kambodschaner für gebratene Taranteln, Wasserkäfer und ähnlich exotische Delikatessen hat wahrscheinlich ernste Wurzeln: Unter der Pol-Pot-Herrschaft haben solche Speisen manchen Kambodschaner bei der Zwangsarbeit auf dem Feld schlicht vor dem Hungertod bewahrt.

Übrigens: In Kambodscha isst man meist mit Löffel und Gabel, wie auch bei den Thailändern. Nur zu Nudelsuppen kommen die Stäbchen mit Löffel zum Einsatz. Angchean tchnang! Guten Appetit!

Einkaufen

Sie sollten beim Rückflug einen Zuschlag wegen Übergewichts des Koffers einkalkulieren: Die Palette an Kunsthandwerk und Souvenirs ist groß, vor allem in Siem Reap und Phnom Penh. Handeln gehört auf den Märkten zum Geschäft - das Lächeln nicht vergessen! Die besten Preise gibt es frühmorgens oder kurz vor Ladenschluss. Bei vielen Läden gehen die Erlöse an humanitäre Projekte oder direkt in die Dörfer, in denen die Waren produziert werden. Edelsteine aus der Gegend um Pailin sollten nur echte Kenner unter die Lupe nehmen - es gibt zu viele überteuerte (Glas-)"Schnäppchen".

Kambodschanische Seide

Die begehrte Seide gibt es in unterschiedlich feiner Qualität als modische Kleidung oder Sarongs, Kissenbezüge oder Handtaschen. Der gesamte Prozess der Seidenproduktion vom Maulbeerbaum über die Ernte bis zum Webstuhl können Sie beim National Silk Center oder der Angkor Silk Farm bei Siem Reap besichtigen. Die Blätter der Maulbeerbäume dienen als Futter für die gefräßige Seidenraupe, bevor diese sich mit einem bis zu 1000 m langen Faden in ihre etwa daumendicken Kokons verpuppt. Beim Kochen in großen Kesseln löst sich der Faden, wird gefärbt, gespült, geschleudert, wieder gerade geschlagen und auf Spulen aufgewickelt. An den Webstühlen entsteht schließlich das Seidengewebe nach der ikat-Methode: Der Seidenfaden wird vor dem Weben alle 2 cm in unterschiedlichen Farben getönt. Damit ein gleichmäßiges Muster entsteht, muss die Weberin ein außergewöhnlich gutes Auge haben.

Krama-Schals

Das klassische Kambodscha-Souvenir: Der krama-Schal, in Rot, Blau oder Schwarz kariert, ist aus reiner, handgewebter Baumwolle - ein billiges Multi-Talent (ab 0,50 Euro/3000 Riel) auf staubigen Pisten oder in eisgekühlten Restaurants, als Handtuch oder Schulterbedeckung beim Pagodenbesuch.

Kulinarisches

Was wären die Pariser Restaurants ohne den Pfeffer aus Kampot! Gewürze und Honig, Kaffee und Tee, Cashewnüsse, Reiswein und Kokosnussöl sowie originelle Produkte aus der Zuckerpalme und Wasserhyazinthe - besonders auf den Märkten kommt man aus dem Schnüffeln, Kosten und Stöbern nicht mehr heraus.

Kunsthandwerk

Statuen jeglicher Größe und Couleur, Körbe und Rattanmöbel, Töpfer- und Lackwaren, traditionelle Musikinstrumente und Schattentheaterfiguren sind in den Touristenzentren zu günstigen Preisen zu haben. Die beliebten Kopien der Apsaras, Buddhas, Hindugötter und alter Gottkönige wie des weise lächelnden Jayarvaman VII. sind meist aus Stein, Bronze oder Holz, wobei den Kunstwerken mit der Polychromy-Technik eine täuschend echte Patina verliehen wird. Werkstatttouren gibt es bei Artisans d'Angkor (www.artisansdangkor.com) in Siem Reap. Klären Sie beim Kauf (oft nur vermeintlich) echter Antiquitäten mit dem Ladeninhaber die Ausfuhrerlaubnis des Fine Arts Departments in Phnom Penh und gebenenfalls den Versand per Luftfracht!

Silber

Besonders die Silberschmiede fertigen Ware höchster Qualität und Reinheit (angeblich 70 bis 92 Prozent, es gibt aber auch jede Menge gut gemachte Kopien): Wie wäre es mit Schmuck und Buddhafiguren, Chopsticks und Besteck als Souvenir? Der Renner sind die kleinen silbernen Areka-Dosen in Tier- oder Obstform, die früher zur Aufbewahrung der hungerstillenden Areka-Betelnüsse dienten. Besonders beliebt bei Khmer-Eltern: die kleinen silbernen Fußkettchen für Babys, die Chang Krang Cheung.

Temple rubbings

Die Drucke von Angkor Wat oder dem Ramayana-Mythos auf schwerem, feucht behandeltem (Reis-)Papier sind als Mitbringsel sehr praktisch: leicht zu transportieren, preiswert und wunderschön.

Freizeit & Sport

Motocross- und Mountainbiketouren mit Offroad-Feeling auf den staubigen Straßen sind sehr beliebt. Mehr Spaß als Adrenalinkicks verheißen die immer trendigeren Kochkurse oder Trekkingtouren in den Nationalparks.

Angkor-Wat-Halbmarathon

Tausende Läufer aus mehr als 40 Ländern versammeln sich alljährlich im Dezember zum Angkor Wat International Half Marathon. Für jeden ambitionierten Amateur, der einmal entlang der Tempelruinen durch die kambodschanische Zeitgeschichte joggen möchte, eignet sich der 5 km lange Fun Run (www.angkormarathon.org).

Birdwatching

Kambodscha beherbergt aufgrund seiner langen Isolation durch Kriege und Verminung viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie Silberreiher, Graupelikane und Fischadler. Beste Vogelkundler-Gebiete in der Trockenzeit Dezember bis März sind beispielsweise der Virachay-Nationalpark bei Siem Pang und in Ratanakiri, die Ramsar Wetlands (Mekong) und Prek Toal (Tonle-Sap-See). Außerdem die weiten Marschen bei Kampong Thom, das Sauruskranich-Schutzgebiet bei Ang Trapeang Thmor und Tmatboey bei Preah Vihear mit seinen vielen Ibissen (homestays möglich | www.ccben.org). Info und Touren: Monsoon Tours (www.monsoontours.com), Sam Veasna (www.samveasna.org) und Osmose (www.osmosetonlesap.net) in Siem Reap. Internet: www.vietnambirding.com, www.birdlifeindochina.org

Golf

Einputten zwischen Ruinen: In Siem Reap kann man auf zwei Golfplätzen den Schläger schwingen, z. B. zwischen einer alten restaurierten Brücke aus dem 11. Jh. auf dem anspruchsvollen Phokeethra Country Club vom Sofitel Hotel (www.phokeethragolf.com | 18-Loch | Greenfees ab ca. 53 Euro für Gäste). In der Nähe Phnom Penhs befinden sich der Royal Cambodia Phnom Penh Golf Club mit seinem 9-Loch-Platz (ca. 9 km südlich von Phnom Penh) und der luxuriöse Cambodia Golf & Country Club, der landesweit erste Golfclub mit 18 Löchern zwischen Zuckerpalmen und Teichen (35 km südwestlich von Phnom Penh nahe dem Dorf Kambol).

Kajak-, Kanu- & Bootstouren

Auf den vielen Flüssen bieten sich herrliche Gelegenheiten, das Paddel zu schwingen und an Fischerdörfern, Pagoden und teils dschungelartiger Kulisse entlangzugleiten (z. B. am Tonle-Sap-See, bei Battambang, Ratanakiri und an der Küste bei Sihanoukville und Kep; Boote zu mieten in den Hotels oder über Veranstalter). Auch ohne sportliche Betätigung lohnen sich die Bootsfahrten, etwa auf dem Mekong (leider nur noch Charterboote), auf dem Tonle-Sap-See und bis nach Vietnam durchs Mekongdelta. Angeboten werden beispielsweise Touren zwischen Phnom Penh und Siem Reap (www.cfmekong.com). Die Pandaw pendelt als luxuriöses Flusskreuzfahrtschiff zwischen Saigon, Phnom Penh und Siem Reap (www.pandaw.com).

Kochkurse

Auf dem Markt zwischen exotischem Gemüse und Kräutern stöbern und dann den Kochlöffel über dem Wok schwingen - das können Hobbyköche in den großen Touristenzentren Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville. Kochstunden in Siem Reap z. B. bei Le Tigre de Papier (www.letigredepapier.com) oder mit den teureren Cooks in Tuktuks (www.therivergarden.info). In Phnom Penh beispielsweise bei der Cambodia Cooking Class im Frizz Restaurant (www.cambodia-cooking-class.com). In Sihanouville bietet die Traditional Khmer Cookery School Kurse in der City an (Tel. 092 738615 | Halbtageskurse beginnen bei ca. 9 Euro).

Radtouren

Kambodscha ist ein weithin flaches Land ohne viel motorisierten Verkehr - ideal zum Radfahren. Allerdings nicht ohne Tücke, denn leider nehmen mit der Asphaltierung der Landstraßen auch die Verkehrsunfälle zu. Das Hochland ist eine noch wenig bekannte Herausforderung für Mountainbiker. Man kann einfache Räder kaufen oder ausleihen in Phnom Penh; wer hohe (sportliche) Ansprüche hat, sollte sein eigenes Rad mitbringen. Ganz gewöhnliche Radler können interessante Rundreisen, auch in weniger bekannte Landesecken, zum Beispiel bei Wikinger Reisen buchen (www.wikinger-reisen.de) oder in Siem Reap bei Buffalo Tours (www.buffalotours.com). Radreisen mit der Möglichkeit ehrenamtlichen Engagements bietet Pepy Ride (www.pepyride.org).

Rockclimbing

Die ersten Felsenkletterer sind da! Es wird nicht lange dauern, bis es auch in Kambodscha eine geeignete Infrastruktur mit herausfordernden Touren wie in den Nachbarländern Thailand und Vietnam gibt. Bis dahin gilt: die eigene Ausrüstung mitbringen! Gegenden mit viel Kletterpotenzial sind die zerklüfteten Karsthügel bei Kampot, Kampong Trach und Kampong Cham (beides mit einigen Routen), im Norden Battambang sowie Takeo und Siem Reap. Übungsgelegenheiten finden Sie in Phnom Penh und Siem Reap. Info: www.rockclimbingincambodia.com

Schnorcheln & Tauchen

In Sihanoukville bieten einige PADI-Tauchschulen Tauchausflüge und Kurse auf Deutsch an. Die meisten Tauchgebiete liegen der Sichtbarkeit wegen (10-25 m, manchmal 40 m) mindestens 1,5-2 Stunden Bootsfahrt vor der Küste, etwa bei Koh Kon, Koh Rong Samloem und Koh Tang. Dabei können Sie größere Gruppen von bis zu 2 m langen Cobia-Barschen, schillernde Papagaienfische und andere bunte Meeresbewohner sehen. Bei Nachtfahrten lassen sich blau gepunktete Stachelrochen, kleinere (ungefährliche) Haie und manchmal sogar Delphine blicken. Beim westlicheren Koh Kong lässt es sich gut tauchen, vor allem im Koh-S'dach-Archipel mit vielen unberührte Korallenbänken. Beste Tauchzeit ist November bis ca. Mai, in der Regenzeit ist das Meer zu aufgewühlt. Infos: Scuba Nation (www.divecambodia.com).

Wandern & Trekking

Kambodscha besitzt ca. 20 Nationalparks, Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate. Die beste Infrastruktur mit teils englisch sprechenden Rangern gibt's im Virachay-Nationalpark, der die abenteuerlichsten Touren mit Chance auf Wildtierbeobachtung bietet (www.yaklom.com). Am bequemsten in Tagesausflügen von Sihanoukville aus zu erkunden sind der Bokor-Nationalpark und Ream-Nationalpark (mit spartanischen Übernachtungsmöglichkeiten) sowie der Kirirom-Nationalpark nahe Phnom Penh. Potenzial für die Zukunft haben die Cardamom-Berge nahe Koh Kong mit den letzten Beständen an Tigern und wilden Elefanten.

Mit Kindern unterwegs

Kambodscha gehört auf den ersten Blick nicht zu den am besten geeigneten Reiseländern für Kinder, schon aus gesundheitlich-hygienischen Gründen (wegen Typhus, Hepatitis, Malaria, Dengue u. a. mit Impfungen, Mückenschutz usw. unbedingt an die entsprechende Vorsorge denken!). Unterwegs ist es wichtig, die ganze Familie mit hohem Lichtschutzfaktor einzucremen, Käppi oder Hut aufzusetzen und viel zu trinken! Cola, Pommes oder Spaghetti gibt es in den Touristenzentren, auf Eiscreme sollte man in Kambodscha verzichten. Kinderbetten in den Hotels sind Mangelware ebenso Windeln (Stoffwindeln und ausreichend Schnuller einpacken).

Einige klassische Aktionen, an denen Kinder fast jeden Alters Spaß haben, finden Sie in den jeweiligen Kapiteln: Elefantenreiten in den Provinzen Mondulkiri und Ratanakiri etwa oder Toben am Wasser an der Küste z. B. in Sihanoukville.

Kampot

Teok Chhou

Der kleine Zoo Teok Chhou bei Kampot ist durchaus einen Abstecher wert. Tgl. 7-18 Uhr | Eintritt 3 Euro | 8 km nördlich von Kampot

Pnom Penh

Kinderbibliothek und Kinderkino

Im Institut Francais Cambodge (French Cultural Center) in Phnom Penh zeigt man regelmäßig Zeichentrickfilme für Kinder, es gibt Comic-Ausstellungen und Khmer-Pop- und -Rap-Konzerte, eine Kinderbibliothek im Media Center - die Eltern können sich bei Café au lait mit Croissant und WiFi im Garten-Café Mit Samlanh (tgl. 7-21 Uhr) oder auch bei Vorträgen und Kursen die Zeit vertreiben. 218 Street 184 | Tel. 023 721382 | www.ccf-cambodge.org

Phnom Tamao Zoological Garden und Wildlife Resue Center

Der landesweit beste und größte Zoo mit teilweise begehbaren Gehegen. Hier finden viele aus illegalem Fang gerettete Tiere Unterkunft. Schwarzbären, Rehwild, Tiger und Elefanten leben in teils begehbaren Gehegen - am meisten los ist bei den Gibbons. Tgl. 8-16 Uhr | 4 Euro, Kinder ca. 1,50 Euro | 44 km südlich von Phnom Penh

Water Park Phnom Penh

Meereswellenpool und Riesen-Wasserrutschen (nur am Wochenende), die Woche über Springbrunnen und gigantische Schwimmreifen, kurz: jede Menge Badespaß verspricht der Wasserpark in Phnom Penh (er ist allerdings nicht mit deutschen Standards an Sicherheit und Instandhaltung zu vergleichen). Tgl. 9.30-17.30 Uhr (weniger voll werktags 10-14 Uhr) | 2 Euro wochentags, 3 Euro Wochenende | 50 Pochentong Road, Richtung Flughafen

Siem Reap

Butterfly Garden Restaurant

1500 Schmetterlinge in einem tropischen Garten (mit Netz): Während die Eltern traditionelle Livemusik und Aroma-Fußbäder genießen (in der Happy Hour von 15-19 Uhr), können sich die Kinder anders vergnügen: Jeden Mo, Do und Sa werden um 11 Uhr Hunderte von Schmetterlingen freigelassen - gefangen von Kindern aus armen Dörfern, die dafür bezahlt werden. 9-22 Uhr | zwischen dem Fluss und Wat Bo St., nahe der Wat-Prohm-Rot-Brücke | www.butterfliesofangkor.com | €

The Happy Ranch

Auf der Pferderanch von Sary Pann nahe Siem Reap kann man Reitstunden buchen, auf kambodschanischen Ponys (Std. ab 15 Euro) ausreiten oder ausgedehnte Kutschfahrten zu den Tempeln der Umgebung unternehmen. N 6 Richtung Airport, ca. 1,5 km westlich von Siem Reap | Tel. 012 920002 | www.thehappyranch.com

Schattenfiguren-Theater

Im La-Noria-Hotel in Siem Reap werden das Schattenfiguren-Theater sbeik thom und sbeik touch (auch: sbeik toot) sowie traditioneller Tanz von den Kindern des Krousar-Thmey-Waisenhauses aufgeführt. Mi und So 19.30 Uhr | ca. 4 Euro plus extra Dinnerpreise | Tel. 063 964242 | www.lanoriaangkor.com. Oder man besucht das Schattentheater im Bayon Restaurant in der Wat Bo Street.

Sehenswertes

Kambodscha kann mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten aufwarten. Wer das Abenteuer liebt, der sollte die Tempelanlage Banteay Chhmar an der thailändischen Grenze besuchen, die sich tief im Dschungel versteckt und nur mit einem ortskundigen Führer erreicht werden kann. Zu den Sehenswürdigkeiten von Kambodscha gehört auch die Hauptstadt Phnom Penh mit ihrem prächtigen Königspalast und den vielen Pagoden.

Freizeit

Seine Freizeit bei einer Reise nach Kambodscha verbringt man am besten mit einem Besuch auf den Märkten des Landes. In Kambodscha werden an den farbenfrohen Marktständen nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Schmuck, Souvenirs, Kleidung und sogar Auto-Ersatzteile verkauft. Das alles passiert vor einer einzigartigen Kulisse wie beispielsweise einem Art déco-Gebäude in Phnom Penh.

Übernachten

Hotels in Kambodscha findet man vor allem in den großen Städten. Hier sind auch Luxusunterkünfte mit mehreren Sternen keine Seltenheit. Für den etwas schmaleren Geldbeutel empfehlen sich die Gästehäuser zum Übernachten, die auch in ländlichen Gebieten breit gestreut sind und die westlichem Standard entsprechen. Wer etwas Besonderes sucht, der kann in manchen Gegenden gegen kleines Geld bei einer Bauernfamilie Quartier nehmen.

Am Abend

Ausgehen ist in Kambodscha in den ländlichen Gebieten nicht ganz einfach, denn hier geht man früh ins Bett. Vor allem in den Touristengebieten wie der Hauptstadt gibt es aber inzwischen auch viele Bars und Restaurants, in denen man 24 Stunden einkehren kann. Das Essen in Kambodscha ist vielfältig. Unbedingt probieren sollten Sie die verschiedenen Currys.