Jekaterinburg

Kirche auf dem Blut

Das 65 m hohe orthodoxe Gotteshaus im pseudo-byzantinischen Stil wurde am Sterbeort der letzten Zarenfamilie errichtet. Hier stand zuvor das Haus des Kaufmanns Ipatjew, in dem Zar Nikolaus II. und seine Angehörigen nach der Oktoberrevolution erschossen wurden. Nach 1924 beherbergte das Gebäude ein Revolutionsmuseum. 1977 wurde es auf Erlass des örtlichen Parteichefs abgerissen, der später der erste Präsident Russlands werden sollte: Boris Jelzin. Zunächst erinnerte ein Eisenkreuz an das Schicksal der Zarenfamilie. Erst 2003, zum 85. Todestag, wurde die Blutskathedrale eingeweiht. In einem Flügel befindet sich das sogenannte „Erschießungszimmer“, das aus Ziegeln des Ipatjew-Hauses erbaut wurde.
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