Jakobsweg Essen & Trinken

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Gehobene regionaltypische Küche. Anspruchsvolle ordern das Degustationsmenü, die sonstige Auswahl ist klein, aber fein. Gemütlich, hervorragender Service.
Dieses typische und einfache Lokal wird stark von Einheimischen frequentiert. Werktags werden gute und günstige Mittagsmenüs angeboten.
Dieses Eckrestaurant liegt gerade einmal einen Block unterhalb des Hauptplatzes – und doch irgendwie fern von Massentourismus Die Einrichtung ist einfach, aber typisch, das Tagesmenü schmackhaft!
In diesem Restaurant mit Bar gibt es ein Hausmenü ("menú de la casa") zu einem moderaten Preis und mit großer Auswahl.
Hier sitzt man nett bei einem Drink mit Blick auf den Hauptplatz. Serviert wird deftige Hausmannskost und ein Tagesmenü. Zu den Spezialitäten zählen "trucha" (Forelle) und je nach Jahreszeit "…
Rustikal und stilvoll ist dieses Restaurant - im oberen Bereich sitzt man unter Bruchsteinbögen. In der entsprechenden Jahreszeit bieten sich als Vorspeise Pilze an, auch der Kartoffelsalat mit Aioli…
Dieses Restaurant ist der Geheimtipp der Einheimischen für tolle Hausmannskost. Der Gastraum ist in verschiedene kleine Speisebereiche aufgeteilt.
Gediegen und mit guter Weinauswahl, Ende 2016 im Rückbereich des historischen Stadttheaters neu eröffnet. Empfehlenswert sind das leckere kastilische Menü und das abwechslungsreiche Degustationsmen…
Gepflegte mittelpreisige Regionalküche direkt an der Hauptstraße. Je nach Saison gibt es Pilz- und Wildgerichte; das Rindfleisch stammt ausnahmslos aus Navarra.
Das wohl beste Restaurant der Stadt residiert in einem schönen Adelspalast aus dem 15. Jh. und bietet hervorragende baskische Küche.
Ein Paradies für Meeresfrüchtefans, die Fleischeslust stillt das Spanferkel aus dem Ofen (cochinillo al horno).
Ansprechende Regionalküche. Das Interieur ist rustikal, die Lage nahe der Kathedrale günstig. Auswahl von Kabeljau (bacalao) bis zu Kichererbsen mit Kutteln.
Das Restaurant befindet sich seit fünf Generationen in Familienbesitz. Die Gaststube in historisch anmutenden Räumen ist gemütlich. Die Küche setzt auf regionale Spezialitäten, bis zum Nachtisch…
Gepflegte mittelpreisige Regionalküche direkt an der Hauptstraße. Je nach Saison gibt es Pilz- und Wildgerichte; das Rindfleisch stammt ausnahmslos aus Navarra.
Schmackhafte regionale Küche gibt es in diesem familiär geführten Restaurant.
Dieses Restaurant ist eine gute Anlaufstelle für das Tagesmenü am Mittag, der Zustrom an Einheimischen ist die beste Visitenkarte.
Dieses kleine Restaurant empfängt dich in rustikalem Stil und mit Grillfleischgerichten. Zur Wahl stehen gewöhnlich zwei Menüs.
In diesem freundlich eingerichteten Restaurant sind Fleischgerichte vom Grill die Spezialität. Außerdem wird ein abwechslungsreiches Tagesmenü angeboten.

Essen & Trinken

In der Atlantikregion Galicien können Sie sich bis zum Abwinken an Seegetier wie Jakobsmuscheln (vieiras), Entenmuscheln (percebes) und Meerbrasse (besugo) gütlich tun, während in Navarra die Rinderbetriebe und in Kastilien-León die Schafzucht die herrlichsten Bissen abwerfen. Ein Filet (solomillo) zergeht ebenso auf der Zunge wie gebratenes Milchlamm (cordero asado). Bei manchen regionalen Gerichten ist allerdings Entdeckerlust gefragt: Eine gekochte Schweineschnauze (morro de cerdo) in gelatinegleichem Zustand oder ein mundgerecht zerstückeltes Schweineohr (oreja de cerdo) ist nicht jedermanns Sache. Auch bei patatas bravas, den „wilden Kartoffeln“, ist wegen der scharfen Saucenbeilage Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall muss man nicht alles kosten. Für auswärtige Reisende sind die Essenszeiten gewöhnungsbedürftig: Frühstück (desayuno) gibt es gegen 8 Uhr, Beginn des Mittagessens (comida) ist zwischen 13.30 und 15 Uhr, Abendessen (cena) wird ab 21 Uhr aufgetischt. Spanier sind eher sparsame Frühstücker, die sich mit einem Kaffee und süßem Gebäck begnügen. In größeren Hotels zeigt man sich jedoch gut auf den Appetit auswärtiger Gäste eingestellt.

Für den kleinen Hunger greift man auf Tapas zurück, Appetithäppchen, die an den Kneipentresen auf ihre Verzehrer warten. Um die Geschäfte anzukurbeln, bieten in einer Stadt wie Pamplona manche Wirte eine Kombination aus Wein plus Häppchen für attraktive 2 Euro. Besonderen Ausgehspaß verheißt León, denn hier gibt es Tapas vielerorts kostenlos zum Getränk – und das animiert dazu, von Bar zu Bar zu ziehen! Auch Logroños Calle del Laurel zeigt sich Freunden der Schlemmerkleinkunst als Schlaraffenland. Nur Greenhorns werden hier und andernorts den Fehler begehen, vor schmutzigen Kneipenfußböden voller Zahnstocher und Papierservietten die Flucht zu ergreifen. Jedermann sollte die Devise „Hier sieht es unappetitlich aus, hier bleibe ich“ beherzigen. Der Boden präsentiert sich als Spiegelbild des Zulaufs an Einheimischen! Noch ein Tipp: Wer in der Gruppe ausgeht, sollte vorher das Geld in einen Topf werfen. Eine getrennte Abrechnung wird weder in Bars noch in Restaurants gern gesehen.

In der Getränkepalette gehören das frisch gezapfte Bier (caña) und der süße Traubenmost (mosto) zum Standard, ein trockener Sherry ist als fino bekannt. Spanischer Alltag ohne Wein ist undenkbar. Am Jakobsweg erwarten Sie klassische Anbauregionen: Navarra mit Rosés (rosados, claretes), La Rioja mit Rotweinen (tintos), Galicien mit Weißweinen (blancos). Im Regelfall wird ein offener Hauswein von akzeptabler Qualität ausgeschenkt, ein paar Gütegrade besser kommen jedoch ein roter fassgereifter crianza oder ein weißer galicischer albariño daher. Nach dem Essen genehmigt man sich gern einen Cognac (coñac) oder einen navarresischen Schlehenlikör (pacharán). Der hochprozentige galicische Tresterbranntwein (orujo) ist klar, es gibt aber auch die aromatisch-süßen Varianten „Kräuter“ (orujo de hierbas; gelb) und „Kaffee“ (orujo de café; bräunlich). Die Lebensgeister weckt ein Kaffee, der in Spanien stets stark geröstet ist. Einen Espresso bestellen Sie als café solo, einen Milchkaffee als café con leche, einen kleinen Kaffee mit ein wenig Milch als cortado. Unter Spaniern beliebt: ein café con hielo, frisch gebrühter Kaffee, den man in ein Glas mit Eiswürfeln stürzt. Zur wärmeren Jahreszeit mixt man Rebensaft mit weißer Limonade gern zu einem „Sommerrotwein“, tinto de verano. Demhingegen lassen schwarzer Tee (te) und Sprudelwasser (agua con gas) Spanier tendenziell erschaudern. Wasser wird vornehmlich still geordert (agua sin gas) bzw. kommt direkt aus dem Hahn.

Einfache Restaurants gibt es wie Sand am Meer, mittags sind Sie mit einem Tagesmenü (menú del día) bestens beraten. Ein solches Menü setzt sich meist aus drei Gängen zusammen (Vor, Hauptund Nachspeise), kostet ab etwa 9–10 und beinhaltet Wasser, Wein und Brot. An den Wochenenden kann das Menü teurer oder ganz aus dem Speiseplan gestrichen sein, abends isst man oft à la carte. Für einen soliden Sättigungsgrad bürgen Tellergerichte (platos combinados), während sich mehrere Leute gerne eine Portion (ración; z.B. Käse, Schinken oder gegrillte Garnelen) als kulinarisches Vorspiel teilen.

In erlesenen Restaurants ist häufig ein Kostprobenmenü (menú de degustación) der Clou. Viele kleinere Portionen machen mit den Spezialitäten des Hauses vertraut, die preisliche Untergrenze liegt in diesem Fall bei etwa 35–40 Euro pro Person, Getränke nicht inbegriffen. Generell gilt es in Restaurants zu warten, bis das Personal den Tisch zuweist.

Special Spezialitäten

alubias rojas

rote Bohnen, als Eintopf mit Wurst oder gekochtem Speck

cecina

luftgetrocknetes, gepökeltes Rindfleisch

chipirones en su tinta

gekochte Tintenfischstücke mit schwarzer Sauce aus der eigenen Tinte und pürierten Zwiebeln

chorizo

herzhafte Schweinswurst mit Knoblauch- und Paprikaaroma; kann roh gegessen werden oder wandert in Eintöpfe; kann auch in einem heißen Sud aus Wein oder Apfelwein serviert werden 

chuletas de cordero

gebratene Lammkoteletts

cocido gallego

galicischer Eintopf mit Fleischeinlagen, Kartoffeln und Gemüse

cocido maragato

Eintopf, der kurioserweise in drei Gängen serviert wird: zuerst Fleisch und Würste, dann das Gemüse, am Schluss die Brühe

cogollos

Salatherzen; mit Knoblauch, Essig und Olivenöl angemacht und mit eingelegten Sardellen dekoriert; typisch für Navarra

cuajada

Schafsmilchjoghurt

empanada

Teigtasche in Groß- oder Kleinformat, wird gerne mit Hackfleisch oder Thunfisch gefüllt

entremeses

kalte Vorspeisenplatte, mit chorizo, jamón serrano (luftgetrockneter Schinken), Käse u. a. 

lacón con grelos

gekochtes Schweineschinkenstück mit Steckrübenblättern, typisch für Galicien

mejillones al vapor

in Salzwasser gedämpfte Miesmuscheln

menestra

Gemüsetopf mit verschiedenen Zutaten wie Erbsen, Bohnen, Paprika, Artischocken

pacharán

Schlehenlikör, populär in Navarra, recht süß, wird gerne mit Eisstücken („con hielo“) getrunken

pulpo a feira

gekochte Oktopusstücke, mit Paprikapulver (pimentón) und Salz gewürzt und mit Öl beträufelt

tarta de Santiago

Jakobuskuchen, bei dem zermahlene Mandeln den Geschmackston angeben 

tetilla gallega

galicischer „Brüstchenkäse“, bei dem die Rundform den Namen vorgibt; aus Kuhmilch gewonnen, oft weich und cremig 

trucha a la navarra

Forelle auf Navarra-Art, belegt mit einer Scheibe Serrano-Schinken 

vieira

Jakobsmuschel mit festem Fleisch, wird gerne in der offenen Schale überbacken serviert