© Joaquin Corbalan P/shutterstock

Jakobsweg

Check-in

Ein Mann, ein Grab, Millionen Pilger. Selten hat ein einzelner Mensch die Massen derart mobilisiert, Generationen aus aller Herren Länder über mehr als ein Jahrtausend hinweg auf Trab gehalten: Santiago, der heilige Apostel Jakobus. In der Kathedrale von Santiago de Compostela führt ein schmaler Treppengang in die Tiefe, am Ende der Stufen fällt der Blick durch einen Tunnel auf den Silbersarkophag. Das Dauergemurmel der Wallfahrer ist versiegt, man fühlt sich von Stille ummantelt, findet Muße zur Einkehr. Ruhen sie nun hier oder nicht, die sterblichen Überreste des wahren Jakob? Einzig der unerschütterliche Glaube hilft, sich des Apostels Gebeinen ganz nahe zu fühlen – denn der ganze Jakobuskult fußt nur auf einem Geflecht aus überlieferten Geschichten. Harte Fakten, gesicherte geschichtliche Anknüpfungspunkte suchen Skeptiker vergebens.

Wie kam der vermutlich im Jahr 44 n. Chr. in Jerusalem enthauptete Apostel nach Spanien? Wie entstand der Kult um sein Grab? Einzig die Legenden wissen Antwort und führen zunächst ein vom „Engel des Herrn“ gesteuertes Schiff ins Feld, das den Leichnam des Jakobus vom Hafen Jaffa aus über das Mittelmeer und den Atlantik in den äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel nach Galicien schaffte. Mit an Bord waren zwei Jünger des Apostels, Theodorus und Athanasius. Nach Aushub des Grabes ein Stück weit im Inland geriet die Stätte ins Abseits, bis mysteriöse Lichtphänomene einen Einsiedler eingangs des 9. Jhs. auf die Spur der vergessenen Stätte brachten. 

Laut Überlieferungen blieb es dem Bischof Theodemir vorbehalten, die von Pflanzen überwucherte Grabstätte wieder ausfindig zu machen. Umgehend setzten Klerus und Königshaus die Nachricht vom ederentdeckten Apostelgrab in die Welt und stachelten die Wallfahrten an. Wer nicht an Wunder glaubt, vermeint den faulen Geruch einer machtpolitischen Strategie des Mittelalters zu erahnen. Umso mehr, wenn man das historische Umfeld ausleuchtet. Weite Teile Spaniens waren seit 711 von den eingefallenen Mauren überrollt worden, die von Norden her begonnene christliche Rückeroberung des Landes (Reconquista) war bis zu jenem Zeitpunkt wenig ruhmreich verlaufen. Verhießen Jakobus und der Jakobsweg nicht die einzigartige Chance, den Norden durch Wallfahrerströme und befestigte Neusiedlungen zu sichern? Würden Glaubenshalt und -einheit nicht dauerhaft politische und militärische Erfolge zeitigen? So spannte man den Apostel flugs vor den Karren der Reconquista, verbreitete unter den Massen der einfachen Menschen die Kunde vom „göttlichen Zeichen“ und setzte Mitte des 9. Jhs. eine weitere Mär in die Welt: die von Santiago  Matamoros (auf deutsch „Jakobus Maurentöter“), der den christlichen Streitern in der sagenumwobenen Schlacht von Clavijo erstmals zu Hilfe eilte. In ritterlicher Manier hieb er die muselmanischen Feinde mit dem Schwert nieder und ließ die Köpfe rollen. Geprägt von Glauben und Aberglauben stieg Jakobus zum Patron der Reconquista auf und war den spanischen Heerscharen Ansporn zu immer neuen Siegen – bis ins Jahr 1492, als das letzte maurische Reich von Granada fiel. 

Wie immer man den Rahmen aus Geschichte und Geschichten in der Rückschau bewerten mag und ob der Apostel Jakobus in Santiago de Compostela der „wahre Jakob“ ist oder nicht – geblieben ist das einzigartige spirituelle und kulturelle Phänomen des Jakobswegs, des Camino de Santiago. Wie stünde Spaniens Norden ohne den Einfluss jenes einfachen Fischers vom See Genezareth da? Ließen sich Burgos, León und Santiago de Compostela ohne ihre himmelstürmenden Kathedralen denken? Was wären die Gebirgszüge ohne die prachtvollen Klöster, Orte wie Frómista und Villalcázar de Sirga ohne ihre pompösen Kirchen, Felderlandschaften ohne ihre einsamen Kapellen? Unablässig entstanden am Jakobsweg Meisterwerke romanischer und gotischer Baukunst. Herrscher ließen sich am Camino begraben, Ordensgemeinschaften wie Benediktiner, Augustiner und Antoniter kümmerten sich in Hospitälern um ermattete und erkrankte Pilger. In ganz Europa versetzte der Glaube Berge und brachte den Stein ins Rollen. Seit den Neunzigerjahren des 20. Jhs. steht die Pilgerbewegung in einem erneuten kontinuierlichen Höhenflug. Die Ursachen dafür sind vielschichtig und beschränken sich nicht einzig auf Medienberichte, Filme oder Bücher im Stil von „Ich bin dann mal weg“, den Bestseller des Komikers Hape Kerkeling. Auch die massiven Werbefeldzüge der Regionen am Jakobsweg haben ihren Anteil, die Jakobusgesellschaften im In- und Ausland, die Vielzahl organisierter Pilgerreisen, die Vorbild gebenden Besuche vormaliger Päpste. Und in Zeiten von Arbeits- und Konkurrenzdruck, allgegenwärtiger Hektik und des Immer-erreichbar-sein-müssens steigt bei vielen Menschen der Wunsch nach einer Auszeit, nach Selbstbesinnung, einer Neuorientierung im Leben. Dabei fällt die Wahl vieler auf den Jakobsweg. 

Der Camino de Santiago, unter dem man gemeinhin den Hauptstrang der Route durch Nordspanien von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela versteht, folgt einer leicht überschaubaren Linie: geografisch von Ost nach West (so sind auch die Kapitel und Orte in dem vorliegenden Reiseführer angeordnet). Der mitunter auch von Mountainbikern genutzte Wanderpfad ist gelb markiert, die Straßenvariante für Motorisierte und Radler deutlich mit Schildern ausgewiesen. So kann jeder alle wichtigen Ziele problemlos ansteuern. Fuß- und Radpilgern mit Pilgerausweis stehen unterwegs viele öffentliche Herbergen zur Verfügung – vorausgesetzt, man schreckt nicht vor Schlafsälen, nächtlichen Schnarchattacken und diversen Gerüchen zurück. Schließlich dampfen irgendwo die Wanderschuhe der Mitankömmlinge aus, am Bettgestänge hängt in rücksichtsloseren Fällen die schweißnasse Kleidung, und das ein oder andere Sockenpaar steht vor Dreck von ganz allein. Nicht besonders hygienisch, aber authentisch. Vielleicht tröstet einen der Gedanke, dass es im Mittelalter schlimmer war. Kein Wunder, dass man in der Kathedrale von Santiago de Compostela den berühmten Weihrauchwerfer einsetzte, um richtig gegenzustinken. Privatherbergen, Hotels, Pensionen und Campingplätze bieten Alternativen für die Nacht.

Am Camino de Santiago verzahnen sich Kultur und Natur, die Landschaften treiben spannungsreiche Wechselspiele. Hinter den grandiosen Gebirgskulissen der Pyrenäen warten westwärts die dichten Wälder Navarras, die Rebgärten der Rioja, die Weiten Kastilien-Leóns, die grünen Hügel Galiciens mit Weiden und Eukalyptushainen. Auf dem Land geht es für Reisende immer wieder in urige Dörfer. Hier plätschern Brunnen, hier wird der Fremde mitunter noch freundlich gegrüßt. Burgen und Paläste warten ebenso auf ihre Entdecker wie Kirchen und Klöster, außerdem Altstädte mit fröhlicher Stimmung, Tapas und Wein – so wie in Logroño, Burgos und León. Und die Granitkulissen Santiagos wecken mit verwinkelten Gassen und Plätzen die Neugier.

Faszinierend sind natürlich auch die Menschen, die Tag um Tag auf dem Weg voranpilgern. Doch man muss nicht Hunderte Kilometer entbehrungsreich zu Fuß unterwegs sein, um sich sein Bild vom Jakobsweg machen zu können. Alternativen sind Kunst- und Kulturreisen, motorisierte Touren in Eigenregie, der Camino per Fahrrad. Auf eines müssen sich aber alle Aufbrüchler einstellen: auf das beständig unbeständige Wetter. Der gute Draht zu Jakobus hilft wenig, wenn Kollege Petrus seine Himmelsschleusen öffnet. Besonders berüchtigt ist das Klima in der kastilischen Hochebene zwischen Burgos und León. Nueve meses de invierno, tres meses de infierno, lautet ein Sprichwort in Anspielung auf dortige Winterkühle und Sommerglut: „Neun Monate Winter, drei Monate Hölle.“ Egal – die Eindrücke am Jakobsweg entschädigen für alles. Einen Weg wie diesen gibt es einfach kein zweites Mal.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

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Praktische Hinweise

Anreise

Internationale Flughäfen im Zielgebiet sind Bilbao und Santiago de Compostela. Die Flugzeit z. B. zwischen Düsseldorf und Bilbao beträgt zwei Stunden. Saisonabhängig wird Bilbao von Lufthansa (www.lufthansa.com) und Eurowings (www.eurowings.com) direkt angeflogen, z.B. ab München, Düsseldorf und Stuttgart. Prüfen Sie – abhängig von der Saison und den häufig wechselnden Flugplänen – auch Verbindungen mit Vueling (www. vueling.com). Bei Flügen ab/bis Mitteleuropa können Sie im Schnitt von Preisen um 200 Euro für Hin- und Rückflug ausgehen, sofern alles frühzeitig gebucht wird. Beachten Sie Sondergebühren für Gepäck, Sondergepäck, Wunschsitzplätze und Bezahlungen mit Kreditkarte. Eine Alternative sind Flüge mit Ryanair (www. ryanair.com). In der Sommersaison wird ab Hahn im Hunsrück Santiago de Compostela bedient. Die kantabrische Hauptstadt Santander – ca. 100 km westlich von Bilbao – wird von Ryanair ab Berlin- Schönefeld und Weeze am Niederrhein angeflogen. Flüge ab/bis Santiago de Compostela werden auch von Air Berlin (www.airberlin.com) angeboten. Eine andere Möglichkeit ist ein internationaler Flug nach Madrid oder Barcelona und von dort über Land weiter in Bus oder Bahn. Gute Vergleichsmöglichkeiten zu Flugverbindungen gibt es z. B. bei www.opodo.de. Wanderer und Radler müssen ihre Rückreise ab Santiago de Compostela sorgfältig vorplanen. Haben sie den Wagen z. B. in Pamplona stehen gelassen, gilt es, Zeit- und Kostenaufwand zwischen Inlandsflug-, Bahn- und Busverbindungen abzuwägen.

Die Hauptroute für Auto- und Bahnfahrer führt über Paris, Bordeaux und Hendaye.

Europabusse bedienen diverse Städte in Nordspanien. Infos bei Eurolines/Deutsche Touring (Frankfurter Str. 10–14 | 65760 Eschborn | Tel. 06196 2 07 85 01).

Auskunft

Spanische Fremdenverkehrsämter

Vertretungen für touristische Auskünfte:
– Myliusstr. 14 | 60323 Frankfurt am Main | Tel. 069 72 50 38

– Walfischgasse 8 | 1010 Wien | Tel. 01 5 12 95 80

– Seefeldstr. 19 | 8008 Zürich | Tel. 044 2 53 60 50

Infos vor Ort im jeweiligen Tourismusbüro (oficina de turismo), vgl. Regionalteile. Wichtige offizielle Webseiten für die Regionen:

lariojaturismo.com (La Rioja), www.turis mo.gal (Galicien), www.turisleon.com (Provinz León), www.turismoburgos.org (Provinz Burgos), www.turismocastillay leon.com (Kastilien-León), www.turismo dearagon.com (Aragonien), www.turis mo.navarra.es (Navarra), tourismus.eus kadi.eus/de (Baskenland)

Auto

Achten Sie auf die Promillegrenze von 0,5 und das Handyverbot am Steuer. Radio und Handy müssen beim Tanken ausgeschaltet sein. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerorts 50 km/h sowie auf Landstraßen – abhängig von der Beschilderung – 90 bzw. 100 km/h, auf Autobahnen 120 km/h. Im Auto mitzuführen sind zwei Warndreiecke und eine reflektierende Warnweste. In den Innenstädten sind gebührenpflichtige Zonen (Parkscheine) blau markiert, gelbe Randmarkierungen bedeuten „Parken verboten“. Im Zuge der „Geldgewinnung“ werden Fahrzeuge oft unmittelbar nach Ende des Parkscheinlimits abgeschleppt, selbst wenn sie niemanden behindern. Mit einer hohen Strafe muss auch rechnen, wer die Geschwindigkeit überschreitet und erwischt wird; Geldbußen in dreistelliger Höhe sind die Regel. Ausländer müssen die Geldstrafe direkt vor Ort begleichen, andernfalls wird das Fahrzeug von der oftmals harsch agierenden Polizei stillgelegt.

Banken & Kreditkarten

Öffnungszeiten der Banken: üblicherweise Mo–Fr 9–14 Uhr. Es gibt Geldautomaten für EC- oder Kreditkarten. Gängige Kreditkarten sind weit verbreitet.

Camping

Am Jakobsweg gibt es einige Campingplätze, beliebte Anlagen finden sich auch an den Küsten Galiciens. Manche Plätze öffnen ganzjährig, andere nur von Juni bis September. Auf einfachen Plätzen sollte man pro Nacht im Schnitt mit folgenden Preisen rechnen: Auto, Zelt, Wohnwagen je 5–7 Euro, Wohnmobil 9–11 Euro, Stromanschluss 5–6 Euro, Erwachsener 5–7, Kind 4–5 Euro. Auf manchen Plätzen werden auch Bungalows vermietet, eine gute Alternative bei der Unterkunftsuche. infocamping.com

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Calle Fortuny 8 | Madrid | Tel. 915 57 90 00 | www.spanien.diplo.de

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91 | Madrid | Tel. 915 56 53 15 | www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid

Schweizer Botschaft

Núñez de Balboa 35 A | Madrid | Tel. 914 36 39 60 | www.eda.admin.ch

Einreise

Für Bürger der EU-Staaten reicht der Personalausweis. Bei der Einreise aus EU-Ländern findet im Regelfall keine Passkontrolle statt.

Gesundheit

In Spanien gilt für Pflichtversicherte die europäische Krankenversicherungskarte. Es gibt keine freie Arztwahl, zuständig ist das nächste, nicht selten überlastete Gesundheitszentrum (centro de salud). Die Notfallabteilung eines Krankenhauses heißt emergencias, die Wartezeiten können lang sein. Zahnbehandlungen sind im spanischen Krankenversicherungssystem nicht enthalten. Alternativ oder ergänzend bietet sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung an.

Internetzugang & WLAN

WLAN (auf Spanisch wifi) wird in den Hotels häufig als kostenloser Service angeboten – ob nur in den Gemeinschaftszonen wie der Lobby oder auch in den Zimmern, hängt vom jeweiligen Haus ab. Hotspots finden Sie darüber hinaus in vielen Restaurants, Cafés, Einkaufszentren und auf öffentlichen Plätzen. In den Internetcafés und -zentren kosten 30 Min. meist 1–1,50 Euro, eine ganze Stunde 2–3 Euro. In öffentlichen Bibliotheken ist die Benutzung von Internetterminals gegen Vorlage von Pass oder Personalausweis kostenlos, allerdings muss mit Wartezeiten und älteren Geräten gerechnet werden. Auch Pilgerherbergen bieten ihren Gästen mitunter Internetzugang.

Klima & Reisezeit

Das wechselhafte Klima hat seine Tücken. Winterfröste in den Pyrenäen und hohe Niederschläge in Galicien und Navarra gehören ebenso ins Bild wie heftige Winde, die über die Meseta peitschen. Im Mai kann rund um das Cruz de Ferro noch Schnee liegen, zwei Monate später die Quecksilbersäule in der trockenen kastilischen Hochebene auch schon mal über die 40-Grad-Marke klettern. Ideale Reisezeiten für den Jakobsweg sind Frühjahr und Herbst; insbesondere zu empfehlen sind Mai und September. Während der Hauptferienmonate Juli und August gehen viele Spanier selber auf Achse – dann wird es ausgesprochen voll auf dem Jakobsweg, dann kommt in Santiago de Compostela pro Tag oft eine vierstellige Zahl an Pilgern an. Die Wassertemperaturen des Atlantiks erreichen im Sommer maximal um die 20° C. Eine Erfahrungstatsache: Auf Wettervorhersagen in Spanien ist nicht immer Verlass!

Mietwagen

An Flughäfen wie Bilbao und Santiago de Compostela finden Sie Büros der international bekannten Autovermieter. Buchen Sie Fahrzeuge aber am besten von daheim aus vor, vergleichen Sie die Preise bei Vermittlern wie www.billigermietwagen. de. Vorausbuchungen sind erfahrungsgemäß deutlich günstiger als Buchungen vor Ort. Für einen Kleinwagen müssen Sie mit einem Wochentarif ab 115–120 Euro in der Nebensaison und ab 160–180 Euro in der Hauptsaison rechnen. Der Preis schließt meist freie Kilometer, Steuern und Basisversicherung ein. Mietwagenfirmen haben das Mindestalter des Fahrers meist auf 21 Jahre festgesetzt, notwendig sind der nationale Führerschein und eine Kreditkarte. Achten Sie unbedingt auf die Tankregelung „voll/voll“: Wagen vollgetankt übernehmen und ebenso zurückgeben, sodass keine Extragebühren anfallen.

Notrufnummern

Allgemeine Notfälle: Tel. 112
Nationalpolizei: Tel. 091
Städtische Polizei: Tel. 092

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Hauptverkehrsmittel in der Region ist der Bus. Die Strecken zwischen den Hauptpunkten des Jakobswegs sind gut ausgebaut (Ausnahmen: extrem ländliche Gegenden), die Preise niedrig, die Verbindungen zuverlässig. Fahrpläne findet man entweder online oder in den regionalen Tageszeitungen abgedruckt. Im Regelfall verfügt jede Stadt über einen zentralen Busbahnhof (estación de autobuses). Im Gegensatz zur Bus- kann die Bahnfahrt teurer und kompliziert sein, manche Strecken erfordern Umsteigen und Umwege. In Spaniens Norden unterscheidet man zwischen den Streckennetzen der normalen Bahn Renfe und der Schmalspurbahn Feve.

Öffnungszeiten

Strikt geregelte Ladenschlusszeiten gibt es in Spanien nicht. Meist sind die Geschäfte Mo–Sa 9.30–13.30/14 und 16.30–20 Uhr zugänglich, manche schließen Mo vormittags oder Sa nachmittags. Großkaufhäuser und Supermärkte halten ihre Pforten oft Mo–Sa 10–21/22 Uhr offen. In größeren Städten hat die Hauptpost Mo–Fr 8.30–20.30, Sa bis 14 Uhr geöffnet. Banken und Behörden öffnen im Regelfall Mo–Fr 9–14 Uhr. Wermutstropfen am Jakobsweg: Viele Kirchen sind außerhalb von Gottesdienstzeiten verschlossen. Es gibt einfach nicht genügend Personal, um die Kunstschätze zu bewachen.

Pilgern auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg für Wanderer ist mit gelben Farbmarkierungen und Muschelsymbolen ausgewiesen. Radfahrer können manche Abschnitte problemlos mitbenutzen, weichen aber mancherorts (wegen zu enger Pfade, steiniger Anstiege oder Schlammpassagen etc.) auf Landstraßen aus. Am Wege liegen zahlreiche Pilgerherbergen (albergues de peregrinos oder refugios). Die Benutzung öffentlicher Herbergen setzt einen Pilgerausweis (credencial) voraus, den man sich bei einer der Jakobusgesellschaften besorgt. Die Kosten liegen bei 5–8 Euro inkl. Inlandsversand und Porto; alternativ kann auch zu einer Spende (ab 10 Euro) aufgerufen werden. Anträge bzw. Bestellformular als Download u. a. bei: – Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn | Busdorfmauer 33 | 33098 Paderborn | Tel. 05251 5 06 86 77 | jakobus freunde-paderborn.com

– Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft | Ottostr. 1 | Kilianeum | 97070 Würzburg | Tel. 0931 38 66 38 | www.jakobus-franken.de
– Deutsche Sankt-Jakobusgesellschaft | Tempelhofer Str. 21 | 52068 Aachen | Tel. 0241 5 10 00 62 | www.deutschejakobus-gesellschaft.de
– Sankt-Jakobusbruderschaft Düsseldorf | Lützowstr. 245 | 42653 Solingen | www.jakobusbruderschaft.de
– Jakobusgemeinschaft Salzburg | www.jakobusgemeinschaft.at (verschiedene Kontaktadressen auf der Homepage)
– Les Amis du Chemin de Saint-Jacques | www.chemin-de-stjacques.ch (Schweizer Jakobusfreunde)

Post

Briefe bis 20 g und Postkarten in EU-Länder sowie in die Schweiz brauchen wenige Tage Laufzeit. Porto zzt.: 1,15 Euro. Briefmarken sind in Postämtern und Tabakläden (tabacos) erhältlich. Sendungen mit wertvollen Inhalten verschickt man nur per Einschreiben (certificado).

Preise

Obgleich das Gehaltsniveau deutlich unter dem in Deutschland liegt und Sozialleistungen in deutlich geringerem Umfang fließen, sind die Lebenshaltungskosten in Spanien in etwa gleich. Zum Glück gibt es noch „Lücken“, was sich z. B. beim günstigen Kaffee oder dem Glas Wein in der Bar zeigt. Auch bei Benzin und Überlandbusfahrten kommt man im Vergleich gut weg. Frisches Obst und Gemüse sind zu akzeptablen Preisen auf den Wochenmärkten erhältlich. Bei Eintrittspreisen gibt es oft Rabatte für Studenten (estudiantes) und Senioren/Rentner (jubilados).

Strom

Überall kommt der Strom mit 220 Volt aus der Steckdose; normale Stecker.

Telefon & Handy

Vorwahl nach Spanien: 0034 Internationale Gespräche mit Auslandsvorwahl 00, danach die Landeskennzahl (49 für Deutschland, 43 für Österreich, 41 für die Schweiz), die Vorwahl der Stadt ohne 0 und die Teilnehmernummer. In Spanien beginnen kostenintensivere Servicenummern mit 901 oder 902. Spanische Handynummern erkennt man an der 6 oder 7 zu Beginn. In Tabakläden sind Telefonkarten (tarjetas telefónicas) für die Benutzung von Telefónica- Kabinen zum Preis von 5 bzw. 10 Euro erhältlich. Alternativen sind private Fernsprechzentren (locutorios) oder das eigene Handy, das vor Ort in Spanien automatisch den frequenzstärksten Netzbetreiber auswählt. Möglich ist auch der Kauf einer spanischen Prepaid-Karte (tarjeta prepago, z. B. von Vodafone), erhältlich in entsprechenden Telefonläden.

Trinkgeld

In Restaurants entsprechen 5 % Trinkgeld dem einheimischen Standard, sofern Sie zufrieden waren. Die Spanier selber sind keine großen Trinkgeldgeber. In Bars rundet man den Betrag allenfalls ein wenig auf. Kein Trinkgeld für Taxifahrer.

Unterkunft

Parador-Hotels bieten stilvolle Bleiben und sind oft in historischen Gemäuern untergebracht (www.parador.es). Im höherklassigen Bereich liegen auch Hotels der Ketten NH, Tryp und Silken. Typisch für dörfliche Gegenden sind Landhäuser (casas rurales). Stilvolle Landhausquartiere vermittelt die Kette Rusticae (www. rusticae.es). Für die unteren Qualitätsund Preisklassen stehen der Gasthof (hostal) und die Pension (pensión). Die niedrigsten Stufen für Anspruchslose nehmen extrem einfache Unterkünfte (hospedajes) und Privatzimmer (habitaciones) ein. Die öffentlichen Pilgerherbergen sind unterschiedlich ausstaffiert, die Bandbreite reicht von Mehrbettzimmern bis zu großen Schlafsälen. Die Herbergen erheben eine Übernachtungsgebühr, die im Schnitt bei 6–8 Euro pro Person liegt. Mitzubringen ist ein Schlafsack, zur Sicherheit auch eine Isomatte, da es immer wieder zu Engpässen bei Betten und Pritschen kommen kann. Es gibt Gemeinschaftsduschen, meist eine eingerichtete Küche für die Selbstversorgung und einen Aufenthaltsraum. Bleiben darf man jeweils nur eine Nacht. Um nicht wegen Überfüllung abgewiesen zu werden, empfiehlt sich eine möglichst frühe Ankunft. Waschmaschinen und Trockner stehen teils gegen Gebühr zur Verfügung, was auch für die privat geführten Pilgerherbergen gilt. Diese stehen auf einem durchweg höheren Niveau, lassen sich mitunter vorreservieren und sind auch teurer (bis 15 Euro/Pers. bzw. 25 Euro für das Doppelzimmer).

Zoll

Innerhalb der EU dürfen alle Waren für den persönlichen Gebrauch frei ein- und ausgeführt werden, u. a. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein. Für Bürger der Schweiz gelten geringere Mengen. Weitere Informationen: www.zoll.de

Events, Feste & mehr

Feste & Veranstaltungen

Januar

5. Jan.: Bunte Umzüge am Vorabend des Dreikönigstages, u. a. in Pamplona mit Bonbonwerfen, Musik- und Akrobatik

Februar

Ausgelassenes dörfliches Karnevalsfest in Lantz, 20 km nördlich von Pamplona

März/April

Karwoche (Semana Santa) mit Prozessionen der Büßerbruderschaften in León, Astorga und Pamplona. Bei Regen können die Prozessionen buchstäblich ins Wasser fallen!

Mai

Anfang Mai: Sonntagswallfahrt nach Roncesvalles, Prozession von Holzkreuzträgern

10.–15. Mai: Patronatsfest in Santo Domingo de la Calzada mit Musik- und Umzügen; Tag des Heiligen: 12. Mai

Christi Himmelfahrt: rund fünftägige Fiestas de la Ascensión in Santiago de Compostela mit Konzerten

Juni

Anfang Juni: Ritterturnier in Puente de Órbigo am Flussufer, außerdem Mittelaltermarkt im Ort

Um den 25. Juni: Stadtfest in Jaca in Gedenken an die heilige Orosia

Ende Juni: Fiestas de San Pedro y San Pablo: Stadtfest in Burgos mit Umzügen und Musik

Ende Juni: Tempelritterfest Noche Templaria in Ponferrada, u. a. mit Markt, Templercamp und gespenstischen Umzügen (desfiles)

Juli

6.–14. Juli: Fiesta de San Fermín in Pamplona, ununterbrochene 204 Stunden mit täglichem Stiertreiben (encierro) durch die Altstadt (ab 7. Juli), Stierkämpfen, Konzerten, Märkten, Feuerwerk sowie Umzügen von Großkopf- und Gigantenpuppen (cabezudos y gigantes)

Um den 25. Juli: Stadtfest in Santiago de Compostela zu Ehren des hl. Jakobus: großes Programm, prächtiges Feuerwerk

Ende Juli: Kostümprächtige Fiestas de Astures y Romanos in Astorga; Musik, Umzug, Sport; www.asturesyromanos.com

August

Monatsende: Patronatsfest (Fiestas de Santa Marta) in Astorga

September

Um den 8. Sept: Musikalisch umrahmtes Patronatsfest (Fiestas de la Encina) in Ponferrada; zur selben Zeit große Marienwallfahrt nach O Cebreiro

Um den 21. Sept: Weinlesefest Fiestas de San Mateo y de la Vendimia in Logroño; Traubenstampfen, Umzüge, Konzerte

Dezember

24. Dez.: Heiligabendumzug mit lebenden Tieren in Pamplona

Feiertage

1. Jan.

Neujahr (Año Nuevo)

6. Jan.

Dreikönigstag (Día de los Reyes Magos)

März/April

Karfreitag (Viernes Santo)

1. Mai

Tag der Arbeit (Fiesta del Trabajo)

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt (Asunción de Nuestra Señora)

12. Okt.

Tag der Entdeckung Amerikas (Día del Descubrimiento)

1. Nov.

Allerheiligen (Todos los Santos)

6. Dez.

Tag der Verfassung (Día de la Constitución)

8. Dez.

Mariä Empfängnis (Inmacul. Concepción)

25. Dez.

Weihnachten (Navidad)

Bloß nicht

Die Mehrwertsteuer übersehen

Oft gibt man in Spanien Preise ohne Mehrwertsteuer (Iva) an, die dann bei der Bezahlung aufgeschlagen wird. Im Hotel- und Gaststättengewerbe sind dies 10, ansonsten 21 Prozent. Wer vorab genau kalkuliert, sollte sich erkundigen, ob der Aufschlag bereits eingeschlossen (Iva incluido) oder nicht inbegriffen (Iva no incluido) ist. Bei näherem Hinsehen – Achtung auf das Kleingedruckte! – geben Speisekarten oder Preisaushänge in Unterkünften normalerweise Aufschluss.

Zu spät in der Pilgerherberge eintreffen

Wer als Wanderer oder Radler zu spät in die Pilgerherberge kommt, findet die Pritschen belegt vor. Dann bleibt nur noch ein Isomattenquartier irgendwo auf dem Boden – oder der zwangsweise Gang zum nächsten Quartier. Auch Nachteulen sollten aufpassen, nach 22 Uhr bleiben die Herbergspforten zumeist geschlossen.

Bei Spaniern auf Sprachkünste setzen

Immer wieder fällt Reisenden auf, dass Englisch selbst in der Tourismusbranche nicht so verbreitet ist wie erwartet – von Deutsch ganz zu schweigen! In den Schulen hapert es an vernünftiger Sprachausbildung. Dahinter steckt kein böser Wille. Vielfach mangelt es schlichtweg an Praxis oder einfach an Mut, in der fremden Sprache zu sprechen.

Zu Fremden an den Tisch setzen

Wer einen nur zum Teil besetzten Tisch im Pub oder Restaurant sieht und fragt „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“, wird Verwunderung ernten. Diese Sitte ist nicht nur unbekannt, sondern würde die anderen verstören, verärgern oder sogar zum baldigen Abmarsch bewegen.

Unbesehen Wein kaufen

Viele Weinkellereien (bodegas) öffnen ihre Tore für Besucher und werben mit Direktverkauf. Eine gute Gelegenheit, denn andernorts steckt nicht überall Rioja drin, wo „Rioja“ draufsteht. Ein echter Tropfen trägt auf dem Rücketikett immer die geschützte Herkunftsbezeichnung denominación de origen.

Absprachen trauen

Manche Spanier sind chronisch unpünktlich oder unzuverlässig. Zeitangaben sind mit Vorsicht zu genießen. Wer beim angekündigten „Viertelstündchen“ an 15 Minuten glaubt, denkt zu mitteleuropäisch. Devise: Immer locker bleiben und Reservierungen ein paar Tage vorher gegenchecken!

Ungewollt einen Club aufsuchen

Wer den Schildern zu einem „Club“ folgt, liegt falsch, hier einen Nachtoder Tanzclub zu vermuten. Ein „Club“ ist schlichtweg ein Bordell. Die meisten dieser Etablissements liegen an Stadträndern oder Schnellstraßen.

Special Bücher & Filme

Bücher & Filme

Abenteuer Jakobsweg

Opulenter Fotoband. Specials zu Pilgerritualen, Herbergen, den schönsten Wegstellen und zur Jakobsmuschel

111 Gründe, Spanien zu lieben

MARCO POLO Autor Andreas Drouve hat seiner Wahlheimat ein ebenso literarisches wie humorvolles Denkmal gesetzt

Gran Reserva

Weinkrimi von Carsten Sebastian Henn, der in der Rioja angesiedelt ist und bei dem ein deutscher Modefotograf plötzlich in Schwierigkeiten gerät; eine kurzweilige Lektüre

Das Echo dunkler Tage

Krimi der Spanierin Dolores Redondo, angesiedelt im Baztán-Tal. Geschickt versteht es Redondo, Gegenwart und Spannung mit Mythologie zu verweben

Ich bin dann mal weg

Einblicke in die Befindlichkeiten des TV-Stars Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg; kam 2015 auch als Film in die Kinos

Saint Jacques – Pilgern auf Französisch

Leiser Wohlfühlfilm (2005) von Regisseurin Coline Serreau um drei zerstrittene Geschwister auf Pilgerschaft

Der Weg/The Way

Ein Amerikaner begibt sich in Erinnerung an seinen toten Sohn auf Pilgerschaft. Mit Hollywoodstar Martin Sheen, unter der Regie seines Sohnes Emilio Estevez (2010)

Die Pilgerin

Deutscher TV-Film (2014) von Philipp Kadelbach nach dem Roman von Iny Lorentz: Im 14. Jh. tritt die junge Tilla als Mann verkleidet ihre Pilgerreise nach Santiago de Compostella an

7-13 °C
2 h/Tag
13 °C

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 07:12 Uhr

Anreise

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