Jakobsweg Aktivitäten

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Locations

In diesem Pub sollte man auf jeden Fall die in einem Mantel aus Béchamelsauce frittierten harten Eier probieren.
In dieser stimmungsvollen Freiluftbar kann man rasten und den schönen Ausblick ins Umland genießen.
Bei Anwendungen in diesem Spa kommen Wein und Olivenöl zum Einsatz. Es gibt auch eine sogenannte "Weintherapie" für das Gesicht und verschiedene Peelings: eines auf Weinblätterbasis, ein anderes…
Nur Mut und das Hafengelände betreten: Bei Fischer Alberto kannst du inmitten von Seebären in raubeiniger, aber herzlicher Atmosphäre den frischesten Fisch der Stadt essen.
Hier sorgen Theateraufführungen und Konzerte für Unterhaltung.
Der Wintersportort 100 km nördlich an der französischen Grenze wartet mit Berghotels, Skiliften und Pisten bis auf 2400 m auf. Der Großparkplatz liegt direkt an der Straße hinauf zum Pass von…

Angebote

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Sport & Aktiviäten

Kleine Wellnessoasen mit Fußreflexzonen-, Nacken- und Ganzkörpermassagen finden sich vereinzelt in Städten und Orten am Weg; manches Massagestudio ist mit einem Schönheitssalon (salón de belleza) verbunden.

Fahrrad fahren

Es gibt leider keinen gesonderten Jakobus- Radweg, sodass für Radler nur die Wahl bleibt: entweder auf dem von Wanderern frequentierten Weg voran (kann vereinzelt zu Konflikten mit Marschierern führen!) oder über Neben- und Hauptstraßen, die gleichfalls als „Jakobsweg“ (Camino de Santiago) ausgeschildert sind. Viele Radler kombinieren diese Möglichkeiten. Dazu braucht man ein Mountain- oder Trekkingrad, das man selber mitbringen und im Falle einer Fluganreise bei der Airline als Sondergepäck anmelden muss. Radverleiher gibt es vor Ort so gut wie nicht. Auf den Straßen ist ein Helm zu tragen. Für Mountainbiker gibt es aber nicht nur den Jakobsweg. Gutes Beispiel: Navarras Halbwüstenlandschaft Bardenas Reales mit bizarren Felsformationen, beginnend ca. 70 km südlich von Pamplona. Ortsfremde sollten nicht ohne Karte starten. Idealen Einstieg bietet der Ort Arguedas (130 C6) (f W6), von wo aus staubige Pisten durch gnadenlose Hitze führen. Ein Teil des Naturareals, das einem Far West gleicht, ist allerdings militärisches Sperrgebiet. Bei organisierten Breitensport- Touren powern sich Mountainbiker aus (www.extremebardenas.com). Erheblich ins Schwitzen bringen weitere Extratouren: ab Pamplona in Serpentinen auf den Hausberg San Cristóbal und ab dem Jakobswegort Monreal auf den Bergkegel Higa de Monreal. Ebenfalls ein Erlebnis: die aus einstigen Eisenbahntrassen hervorgegangenen „Grünen Routen“ Vías Verdes (www.viasverdes.com), u. a. von Estella nach Arlabán (86,2 km) und die Vía Verde del Cidacos in der Rioja (34 km).

Pelota

In Navarra und La Rioja ist das baskische Pelota (pelota vasca) populär – dieses Rückschlagspiel wird im Einzel oder Doppel ausgetragen. Statt herkömmlicher Rackets benutzt man Holzschläger oder auch die bloßen Hände. Szenario für Akteure und Zuschauer ist das örtliche Open-air-Pelotafeld bzw. die Pelotahalle (frontón).

Reiten

Es gibt vereinzelte Reitcenter (centros de equitación, clubs hípicos), die mitunter etwas versteckt sind. Eine gute Wahl trifft man in der Rioja am Rand des Pilgerorts Navarrete (130 A5) (f U5) mit dem umweltbewussten Centro Hípico Navarrete (Término Los Gustales | Handy 617 35 48 73 | www.hipicanavarrete.com).

Schwimmen

Am Jakobsweg öffnen im Sommer manche Freibäder (piscinas), z. B. in Pamplona oder Hontanas. Galicien bietet sich an, um sich in die Atlantikfluten zu stürzen. Ein netter, kleiner Sandstrand liegt bei Muros: die Praia de San Francisco. Rauer sind die langen Strände von Carnota und Langosteira (kurz vor Fisterra).

Wandern

Wer auf dem Jakobsweg nur Zeit für Teiletappen hat und möglichst abwechslungsreiche Landschaft durchwandern will, sollte die monotone Meseta zwischen Burgos und León meiden. Ein empfehlenswerter, 205 km langer Abschnitt führt ab Pamplona durch die Weingärten Navarras und der Rioja sowie durch die Montes de Oca nach Burgos. Ab Burgos bestehen gute Zug- und Busverbindungen. Ein geeigneter Startpunkt für Bergund Taletappen durch Kastilien-León und Galicien ist Astorga (Zug- und Busbahnhof), von wo aus 255 km bis Santiago de Compostela verbleiben. Wer es auf die „Compostela“-Urkunde abgesehen hat, für die man mindestens die letzten 100 km bis Santiago zurücklegen muss, findet im 115 km entfernten Sarria (Linienbushalt) den idealen Einstiegspunkt.

Einkaufen

Unverwechsel- statt austauschbar, Unikate statt langweiliger Massenware: In den über das Zielgebiet verbreiteten Altstädten behaupten sich alteingesessene Geschäfte. Shopping und Schaufensterbummel machen hier richtig Spaß! In den kleinen Läden finden Sie das gewünschte Paar Wander- oder Lederschuhe, die lange gesuchte Spitzendecke, eine schicke Bluse oder die passende Jacke – und einen Plausch mit den Verkäufern gibt es gratis dazu! Schlitzohrig geht es meist in Antiquitätenläden zu, denn hier weiß man genau um den Wert der Ware. Eine typische „Souvenirkultur“ ist hingegen unbekannt. In Apotheken können Sie manch günstige Medikamente bekommen, die daheim ein Mehrfaches kosten.

Kulinarisches

Zu kulinarischen Entdeckungen laden die Wochenmärkte (mercados) ein, auf denen man sich von der Dosenwurst bis zum Tresterbranntwein mit haltbaren Produkten eindecken kann. Käse oder ein Stück luftgetrockneten Serranoschinken können Sie sich mancherorts luftdicht in Folie einschweißen lassen (envasar al vacío). In gut transportablen Pappverpackungen werden in Astorga yz Schmalzgebäck (mantecadas) und Blätterteiggebäck (hojaldres) angeboten. In Santiago de Compostela bekommen Sie leckere Mandelplätzchen und trockenen, haltbaren Jakobuskuchen.

Kunsthandwerk

Beim Kunsthandwerk führt der Norden Spaniens im Gegensatz zu anderen Gegenden eher ein Schattendasein – aber es gibt Ausnahmen! So fertigen die Kartäusermönche der vor den Toren von Burgos gelegenen Cartuja de Miraflores nach wie vor Rosenkränze aus echten Rosenblättern in Handarbeit. Beliebtes Mitbringsel aus der Rioja ist Keramik aus dem Jakobswegort Navarrete, in Navarras Hauptstadt Pamplona stehen lederne Weinbeutel (botas) im Angebot. Auf besondere Traditionspflege setzt Galicien mit Klöppelspitzenarbeiten (encajes) und der Silberschmiedekunst, was sich in der Geschäftsszene von Santiago de Compostela widerspiegelt. Typisch für Schmuckarbeiten aus Santiago ist der verarbeitete Gagat (span.: azabache). Dabei handelt es sich um einen pechschwarzen Kohlestein, der für Ringe, Broschen und Ketten sorgsam poliert wird.

Musik

Spanier lieben die eigenen spanischen Pop- und Rockrhythmen. Bands wie Café Quijano (aus León) und La Oreja de van Gogh (aus dem Baskenland) stürmen ein ums andere Mal die Charts, doch auch kleinere lokale Gruppen haben ihre Fangemeinde. Fröhliche bis romantische Lieder spielen die Studentenkapellen (tunas), keltische Klänge bestimmen den galicischen Folk. Gut sortierte Musikabteilungen, in denen Sie CDs bekommen, finden Sie in den Filialen der Kaufhauskette El Corte Inglés.

Pilgersouvenirs

Während manche Andenken wie Heiligenfiguren mit halluzinatorischem Augenaufschlag und Pilgerpüppchen auf dem Motorrad (!) in der Kitschecke stehen, kann die unterwegs erstandene Schale einer Jakobsmuschel eine nette Erinnerung sein. Sie werden häufig am Weg verkauft und gelegentlich mit dem roten Schwertkreuz der mittelalterlichen Jakobsritter verziert. In der Altstadt von Santiago de Compostela findet man inflationäre Angebote, ebenso Muscheln aus Keramik, die sich daheim an einer Hauswand oder neben der Eingangstür befestigen lassen. Gerne gekauft werden auch einfache T-Shirts oder Kappen, die den gelben Pfeil als Motiv tragen.

Wein & Co.

Eine gute Gelegenheit zum Weinkauf direkt beim Erzeuger bieten die zahlreichen Kellereien (bodegas) in Navarra und der Rioja. Für die Qualität bürgt das Rücketikett, auf dem die geschützte Herkunftsbezeichnung (denominación de origen) vermerkt ist. Bei Mönchen stößt man mitunter auf Höherprozentiges: Im Benediktinerkloster Leyre und in dem bei Burgos gelegenen Zisterzienserkloster San Pedro de Cardeña werden schmackhafte Kräuterliköre verkauft.

Mit Kindern unterwegs

Während der Urlaubszeit sieht man gelegentlich Familien, die den Jakobsweg erwandern. Das empfiehlt sich aber nur mit älteren Kindern, denen längere Märsche nicht fremd sind. Für kürzere Strecken eignen sich zwei nachfolgend ausgewählte Teilabschnitte in Galicien und Navarra.