Italienische Adria Essen & Trinken

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Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der…
Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia finden Sie das elegante Caffè degli Specchi.
Koschere Küche nach jüdisch-italienischer Traditionsmixtur: Tahina, Falafel, gefillte Fisch und andere orientalisch angehauchte Rezepte, dazu exzellente israelische Weine.
In dem nicht ganz leicht zu findenden, schlicht möblierten Lokal gibts eine große Auswahl an Fischen. Tipp: Vertrauen Sie blind auf die Künste des Koches, und ordern Sie ein opulentes Potpurri an…
Das älteste, eleganteste und berühmteste Café der Stadt direkt am Markusplatz ist immer einen Besuch wert, schließlich genießen die Venezianer hier seit fast 300 Jahren ihre Kaffeespezialitäten…
Seit Generationen fahren venezianische Gourmands wie Gourmets eigens hinüber nach Burano, um in dieser weithin gerühmten Trattoria zu speisen. Der Schwerpunkt der Küche liegt auf Fisch, den man…
Die vermutlich beste - und kleinste - gelateria der Stadt. Carlo Pistacchi fabriziert aus rein natürlichen Zutaten dutzenderlei exotische Eissorten, von Spargel und Ingwer bis Artischocke, Lakritz…
Die beste hausgemachte Pasta der Stadt und natürlich Fisch in allen Varianten. Das Gemüse stammt weitgehend von der Insel Sant’Erasmo. Kreative Küche, aber nicht zu abgefahren.
Maximal 13 Personen haben zwischen den Ziegel- und Spiegelwänden dieses neuen, eleganten Edelrestaurants Platz. Eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen. Pasta und tolle Weine gibt es täglich,…
Am westlichen Ende der Zattere, verwöhnen Monica und Luca ihre Gäste mit behaglicher Atmosphäre, vorzüglicher Küche und feinen Weinen. Besonders schön: das Mahl an einem Sonnentag unter freiem…
Für Eingeweihte die vielleicht beste Pizzeria der Stadt. Spezialität sind die sfiaceti, Teigräder mit Schinken und Pferdefleisch. Diese kann man entweder im ruhigen Hof oder im klassisch…
Freunde von vorzüglichem Fisch - hereinspaziert! Hier schreibt man täglich eine neue Speisekarte. Sie enthält Spezialitäten wie Spaghetti mit Scampi oder Tintenfisch, Fischgnocchi oder -risotto,…
Kreative Küche mit Schwerpunkt auf raffinierten Fischgerichten und eine mehr als 600 (!) Positionen umfassende Weinkarte locken in das pfiffig designte Restaurant nahe dem östlichen Ende der Zattere…
Exzellente Küche, die sich konsequent am jeweils frischen Angebot der Saison orientiert. Das schätzen auch die Stammgäste aus der Nachbarschaft, deshalb die Empfehlung: Unbedingt reservieren!
Der Blick auf den Markusplatz, den Dom und den Campanile ist phänomenal, die Küche je nach Gusto venezianisch oder international und von allerhöchstem Niveau.
Restaurant in einer alten Fabrikhalle, schick möbliert und mit Gegenwartskunst gespickt, draußen ein malerischer Platz mit Brunnen. Serviert wird kreative Gourmetkost auf Basis lokaler Bioprodukte…
Ein wunderschöner Ausflug mit der vaporetto-Linie 13 führt auf die Insel Vignole. Dort lässt es sich, nach einem kurzen Spaziergang durch Gemüsefelder, von Mai bis September mitten im Grünen…
Das gediegene Restaurant im Hotel Hungaria Palace am Lido hat einen herrlichen, säulenbestandenen Saal im Libertystil (italienischer Jugendstils). Dazu gibts eine Bar mit Deckenfresken, häufig…

Essen & Trinken

Und jede Provinz, jede Stadt hat ihr eigenes Rezept, mal mehr Fisch, mal mehr Meeresfrüchte, mal mit Tomaten, Knoblauch oder Safran. Sonst wird Fisch als Hauptmahlzeit vornehmlich gegrillt gegessen. Ein Trendgericht, das man auf vielen Speisekarten findet, ist Carpaccio aus rohem, leicht angeräuchertem Edelfisch.

Als erfrischender Sommerimbiss bewährt sich süße Honigmelone mit rohem Schinken, den es aus dem Hinterland der Adria von allerbester Qualität gibt: z. B. den prosciutto di San Daniele aus dem Friaul, den prosciutto di Parma aus der Emilia und den prosciutto di Carpegna aus den Marken.

Für die Mahlzeit zwischendurch, den kleinen Imbiss oder die Stärkung um Mitternacht bietet die Adriaküste um Rimini die piadina, einen dünnen Fladen, den man überall - in Bars, an Straßenständen, in Badeanstalten - auf die Hand bekommt, mit Käse, Schinken oder auch Nutella gefüllt. Die Hochburg der piadina ist Cesena, hier findet auch in allen geraden Jahren Ende September/Anfang Oktober das Festival des mediterranen Streetfood (www.cibodistrada.com) statt, mit jeder Menge Imbissständen aus den Anrainerstaaten des Mittelmeers.

Ein sommerliches Nudelgericht sind Spaghetti alle vongole oder alla marinara, d. h. mit Venusmuscheln oder Meeresfrüchten. Pasta mit Fisch ist auch im Süden sehr verbreitet, dort gibt man gern noch Hülsenfrüchte wie dicke Bohnen, Linsen oder Kichererbsen dazu. Aber Sie bekommen selbstverständlich auch viele Nudelvarianten mit Gemüse- und Fleischsaucen, z. B. - einfach, bekömmlich und ideal an heißen Tagen - mit frischen Tomatenstückchen, duftendem Basilikum und Olivenöl. Tagliatelle oder pappardelle, Bandnudeln, isst man mit Fleischsauce oder mit Pilzen. Natürlich hat auch bei der Pasta jede Region ihre Spezialitäten. Im Veneto liebt man auch Reis, z. B. risi bisi, Reis mit Erbsen, oder polenta, Maisgrießbrei mit Wild, gebratenen Würsten, mit Käse, mit Pilzen, mit Tintenfischen. Polenta ist auch im Friaul verbreitet und Teigtaschen mit dem Namen cialzons werden dort mit Kräutern oder Fleisch gefüllt.

In Triest stößt man auf Hauptgerichte österreichisch-ungarischen Ursprungs wie Gulasch, Kalbshaxe und Kohleintöpfe - da merkt man die Nähe zum Osten. Überall gibt es tagliata di manzo, kurz angebratenes, in Streifen geschnittenes Rindfleisch, scaloppine, Kalbsschnitzel mit Zitrone oder Pilzen, carne alla griglia, Fleisch vom Grill. In der Romagna, in den Marken und in den Abruzzen werden Sie immer wieder auf Lamm (agnello) und Kaninchen (coniglio) stoßen, vom Grill oder aus dem Ofen und mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Oregano gewürzt. Und Würste und Salami werden zum sonnigen Süden hin immer pikanter - der besseren Haltbarkeit wegen würzt man sie mit peperoncino.

Italien ist auch ein reiches Käseland: Da gibt es die würzigen Kuhmilchkäse Montasio und Asiago aus den Bergen des Nordostens, den körnigen Reib- und Speisekäse Parmigiano-Reggiano, den Pecorino aus Schafsmilch, den es in unzähligen Aroma- und Reifevarianten vor allem in den Marken und in den Abruzzen gibt. Und ein Genuss des Südens ist es, diese würzigen Käse zur Süße frischer, reifer Feigen zu essen.

Schließlich etwas für Leute, die Süßes lieben: In Triest sollten Sie die berühmte gubana probieren, mit Mandeln, Nüssen, Pinienkernen und Rum gefüllter Blätterteig; in den pasticcerie läuft einem beim Anblick der kleinen Köstlichkeiten aus feinem Teig mit Ricotta- oder Cremefüllungen, mit kandierten oder frischen Früchten das Wasser im Mund zusammen. Als Nachtisch bekommt man Mürbeteigkuchen, crostata genannt, Puddingspeisen wie panna cotta, tiramisù, zuppa inglese, frischen Fruchtsalat, den man macedonia nennt.

Im Hinterland der Adria erheben sich die Hügel voller Weinberge: Aus dem Collio im Friaul kommen die besten Weißweine Italiens, Verduzzo Friulano, Pinot Grigio, Ribolla Gialla und viele mehr. Weltbekannte süffige Tafelweine kommen aus dem Veneto: Valpolicella, Bardolino, Soave oder der spritzige, moussierende Aperitifwein Prosecco. Die Romagna wartet mit dem gehaltvollen roten Sangiovese auf; aus den roten Sangiovesetrauben sind auch der Montepulciano d'Abruzzo und der beliebte Rosso Conero von den Hängen im Hinterland Anconas. Überall werden außerdem die internationalen Edelreben wie Sauvignon und Chardonnay sehr erfolgreich angebaut. Doch die lokalen Weine haben in den letzten Jahren wieder stark an Terrain gewonnen: Aus den Marken kommt der weiße Verdicchio dei Castelli di Jesi, in ganz Italien bekannt als besonders geeigneter Begleiter zu Fisch. Erfolgreiche Wiederentdeckungen sind die Rebsorten Pecorino aus den Marken und Abruzzen, die einen angenehmen Weißwein ergibt, und Cerasuolo aus den Abruzzen, aus der ein frischer Rotwein gekeltert wird, der sogar zur Fischsuppe passt. Zum Abschluss kann man zwischen den Anisschnäpsen der Marken und dem Grappa wählen, heute immer häufiger aus dem Trester nur einer Rebsorte destilliert.

Spezialitäten

anguilla marinata

marinierter Aal, wie man ihn in Comacchio bekommt

baccalà

Stockfisch, mal mantecato, als weich geschlagene Pastete ideal zum Glas Wein in Venedig und Chioggia, mal im Ganzen zu polenta mit Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie

fegato alla veneziana

Kalbsleber nach venezianischer Art, mit Butter und Zwiebeln gebraten

fritto misto

panierte, frittierte Tintenfischringe, kleine Fische und Krebse

olive all'ascolana

große, fleischgefüllte und panierte Oliven aus den Marken, die gut zum Aperitif passen

piadina

Diese heißen Fladen aus Wasser und Mehl sind meist mit Schinken oder säuerlichem Frischkäse wie squacquerone oder stracchino belegt der Imbiss schlechthin in der Romagna, man bekommt ihn überall in den Bars und Strandbädern

porchetta

ein mit Kräutern gewürztes Ferkel am Spieß, kalt und in Scheiben geschnitten, zu deftigem Brot, sehr beliebt auf Straßenfesten

risotto nero

tintenschwarzes Risotto mit Tintenfisch

sarde al saor

gebratene Sardinen, die süßsauer eingelegt werden, eine venezianische Spezialität

spaghetti alla chitarra

die typische, kantige Spaghettisorte der Abruzzen, gern mit einer Sauce aus Tomaten und Lammfleisch

spritz

beliebter Aperitif aus Weißwein mit Aperol oder Campari

tortelli, tortelloni, tortellini

ein paar der Namen, die die verschiedenen Teigtaschen tragen; tortelloni sind meist mit Frischkäse und Spinat gefüllt, in den kleinen tortellini steckt eine Fleischfüllung und man isst sie in heißer Brühe; in Ferrara werden die tortelli mit Kürbis gefüllt

vincisgrassi

Nudelauflauf mit Béchamelsauce, eine Spezialität der Marken