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Italiens Regionen: Die Oberitalienischen Seen

Gletscher haben während der Eiszeit am Südrand der Alpen tiefe Täler ausgeschliffen, die sich mit Wasser füllten und – zur hellen Freude von Italien-Reisenden – als langgezogene, riesige Seen zurückblieben. Der größte dieser Seen ist der Gardasee mit einer Wasserfläche nicht viel kleiner als der des Bodensees. Doch auch Lago Maggiore und Comer See haben beachtliche Größen. Gemeinsam ist diesen und den fünf weiteren Oberitalienischen Seen die Verbindung aus alpiner Landschaft, mediterranem Flair, Badespaß und einem überbordenden Angebot an Outdoor-Sportarten.

Must-Sees Oberitalienische Seen

Malcesine (Gardasee): Der malerische Ort am See mit der markanten Burg ist eines der typischsten Gardasee-Städtchen.

Punta San Vigilio (Gardasee): Auf dieser kleinen Halbinsel gehen Architektur und Natur eine herrliche Symbiose ein. Eine Villa, ein Garten und ein Strand bilden das schöne Ensemble.

Sirmione (Gardasee): Die Landzunge am Südende des Sees ragt weit ins Wasser hinein. Darauf befinden sich die Überreste einer gigantischen römischen Villa.

Idrosee: Wie am Gardasee sind an dessen "kleinem Bruder", dem Idrosee, Wassersport, Badespaß und Wandervergnügen geboten – nur alles viel ruhiger und abseits der Touristenströme.

Como (Comer See): Die Stadt am Comer See verfügt über eine hübsche und belebte Innenstadt. 10 km weiter nördlich in Moltrasio gibt es die nächstgelegene Badegelegenheit.

Monte Isola (Iseosee): Die überraschend große Insel im Iseosee ist ein autofreies Idyll mit ursprünglichen Dörfern und schönen Ausblicken.

Isola Madre (Lago Maggiore): Die größte Insel im Lago Maggiore verfügt über einen Palast aus dem 16. Jh. und einen botanischen Garten.

Rundfahrt Oberitalienische Seen

reine Fahrtzeit mit dem Auto: 5 h 45 min

Startpunkt: Malcesine am Gardasee

Die schöne Seelage der Burg von Malcesine verzauberte schon Goethe auf seiner Italienischen Reise. Zudem ist der Ort selbst ein quirliges Gewirr aus Läden, Cafés und Restaurants.

Auf der Via Gardesana geht es am Ostufer des Sees entlang Richtung Süden zur Punta San Vigilio. Die winzige Halbinsel mit der schönen Kombination aus Villa, Parkanlage und Strand wurde nicht umsonst vom Dichter Brenzone als der "schönste Ort der Welt" betitelt.

Konkurrenz könnte dieser Ort aber von der ganz am Südufer gelegenen Landzunge von Sirmione bekommen. Sirmione beeindruckt einerseits durch die direkt am Wasser gelegene Burg, andererseits durch die mächtige Ruine einer ehemaligen römischen Villa.

Man verlässt nun den Gardasee und fährt zum Idrosee an den Strand von Anfo. Hier badet es sich vor allem in der Hochsaison entspannter als am stark frequentierten Gardasee, aber nicht weniger idyllisch.

Nach dieser Erholungspause besichtigt man den Monte Isola im Iseosee. Es handelt sich um eine – für einen See – sehr große und bergige Insel. Auf diesem Idyll verkehren keine Autos, und Dörfer wie Carzano versprühen ihren authentischen Charme.

Endpunkt: Monte Isola am Iseosee

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