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Italien-Rundreise in 7 Tagen

Italien in einer Woche zu erkunden ist sportlich. Selbstredend kann man nicht alle Regionen entdecken und muss sich auf einige Highlights beschränken. Dennoch schafft man es, Kunst und Kultur in Städten zu genießen, durch historische Dorfkerne zu schlendern, ein Bad im Meer zu nehmen und abwechslungsreiche Landschaften zu sehen. Die Zeit reicht nicht, überall zu übernachten, jedoch kann man so manche Landschaft und so manchen Strand auch im Vorbeifahren "mitnehmen".

Überblick

Stationen der Rundreise Italien in 7 Tagen

  • Venedig
  • Florenz
  • Chianti-Gebiet
  • Cala Violina
  • Rom
  • Ascoli Piceno
  • San Bendetto del Tronto

Anreise per Auto

Am besten nimmt man das eigene Auto oder einen Mietwagen. Denn gerade ländliche Gebiete sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen.

Erster Tag: Venedig

Die größte Sehenswürdigkeit in der auf Wasser erbauten Stadt Venedig ist die Stadt selbst mit dem typisch venezianischen Baustil, den engen Gassen und den unendlich vielen Wasserstraßen und Brücken. Außerdem gilt es, mehrere weltberühmte Attraktionen zu entdecken.

Highlights in Venedig

  • Markusplatz und Markusdom: der bedeutendste Platz der Stadt, dicht bevölkert von Touristen und Tauben, mit dem imposanten Dom in byzantinischem Stil
  • Rialtobrücke: prächtige Brücke und eines der Wahrzeichen der Stadt
  • Dogenpalast: der einstige Regierungspalast mit sehenswerten Sälen und Gefängnisräumen

Übernachten in Venedig und Weiterreise nach Florenz

Nach einer Nacht in Venedig geht es weiter nach Florenz. Für die 260 Kilometer über Autobahnen benötigt man knapp 3 Stunden.

Zweiter Tag: Florenz

Man befindet sich in der Hauptstadt der Toskana, die so viele Kunstwerke von Weltrang beherbergt wie keine andere Stadt. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und sind zu Fuß in jeweils wenigen Minuten gut zu erreichen.

Highlights in Florenz

  • Uffizien und Galleria dell'Accademia: die berühmtesten Kunstmuseen. Zu sehen ist beispielsweise Michelangelos David-Statue.
  • Palazzo Pitti: einst Adelspalast, heute Museum, mit einem kunstvoll gestalteten Garten
  • Piazza della Signoria: dank der den Platz umgebenden Kunstwerke und Bauten eine der bedeutendsten "Piazze" Italiens
  • Ponte Vecchio: Brücke, die mit Juwelierläden bebaut ist

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Übernachten in Florenz und Weiterfahrt ins Chianti-Gebiet

In Florenz bleibt man eine Nacht. Am Vormittag macht man sich auf ins nahegelegene Chianti-Gebiet. Die 30 Kilometer Landstraße nach Greve in Chianti schafft man in einer knappen Stunde.

Dritter Tag: Chianti-Gebiet

Das Gebiet zwischen Florenz und Siena ist für seinen guten Rotwein, den Chianti, bekannt. Diesen kann man in vielen Kellereien verkosten und erwerben. Zudem sind die Dörfer des Chianti sehenswert, zum Beispiel Greve in Chianti. Während der Fahrt genießt man die sanfthügelige Landschaft, die immer wieder – und zurecht – als Postkarten- und Kalendermotiv herhalten muss.

Übernachten in Greve in Chianti und Weiterfahrt zur Cala Violina

Man übernachtet in Greve in Chianti und fährt am nächsten Tag zunächst Richtung Meer, genauer gesagt zur Cala Violina. Für die 150 km Landstraße benötigt man ca. 2,5 Stunden. Dabei passiert man weitere schöne Dörfer des Chianti: Panzano und Castellina in Chianti.

Vierter bis fünfter Tag: Cala Violina und Rom

Die "Geigenbucht" ist einer der schönsten Strände Italiens. Ihren Namen hat die Cala Violina von dem feinen Sand, der beim Darüberlaufen oder -streichen violinenartige Quietschtöne erzeugt. Zudem spricht das klare Wasser und die Lage inmitten eines Naturschutzgebiets für sich. Zum Baden ein Traum.

Weiterfahrt nach Rom

Nach einem kurzen Badestopp in der Cala Violina geht es weiter nach Rom (250 km, ca. 3 Stunden 15 Minuten). Die italienische Hauptstadt blickt auf rund 3.000 Jahre Geschichte zurück. Entsprechend reich ist sie an kulturhistorischen Attraktionen.

Highlights in Rom

  • Forum Romanum: Vom antiken wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt sind noch einige Gebäudereste erhalten.
  • Kolosseum: das größte Amphitheater, das die Römer je bauten
  • Petersdom: mit seinen immensen Ausmaßen eines der weltweit größten Kirchengebäude
  • Vatikanische Museen: Museumskomplex mit großen Kunstsammlungen, darunter auch die Sixtinische Kapelle
  • Engelsburg: Als Mausoleum entstanden und später als Burg genutzt, kann die Engelsburg heute als Museum besichtigt werden.

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Übernachten in Rom und Weiterfahrt an die Adria

Für zwei Übernachtungen bleibt man in Rom. Sodann durchquert man den italienischen Stiefel Richtung Adriaküste. Bis zur Stadt Ascoli Piceno sind es 2,5 Stunden beziehungsweise 240 km.

Sechster bis siebter Tag: Ascoli Piceno und San Benedetto del Tronto

Die Stadt Ascoli Piceno in der Region Marken mag mit ihren 49.000 Einwohnern keine bedeutende Kulturstadt sein, hat aber eine sympathische, malerische Altstadt und einige Sehenswürdigkeiten. Somit ist sie ideal als Zwischenhalt bei der Rückfahrt.

Highlights in Ascoli Piceno

  • Piazza Arringo und Piazza del Popolo: zwei typische, schön gestaltete italienische Plätze
  • Pinacoteca Civica: In dem Kunstmuseum sind Werke von unter anderem Tintoretto und Tizian ausgestellt.

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung bietet sich ein Bad im Meer an, z.B. in dem nahegelegenen (40 km, 30 Minuten) Badeort San Benedetto del Tronto.

Übernachtung in San Benedetto del Tronto und Rückfahrt nach Venedig

Eine letzte Übernachtung an der Adria, bevor es am nächsten Tag zurück zum Ausgangspunkt Venedig geht. Für die 440 km benötigt man rund 4 Stunden, sodass der Vormittag noch leicht am Strand von San Benedetto del Tronto verbracht werden kann.

Noch nicht genug von Italien? Hier geht es zur Italien-Rundreise in 14 Tagen

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