Italien Nord Alle

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Essen & Trinken

Schließlich wachsen in den Alpen und der Poebene bis auf die südlichen Hügel am Gardasee keine Olivenbäume. Damit sind wir schon beim Thema. Es gibt nämlich nicht die italienische Küche. Die kulturelle und geografische Vielfalt Italiens hat viele verschiedene Regionalküchen entstehen lassen.

Die geografische Vielfalt spiegelt sich z. B. in den unterschiedlichen Käsesorten wider: Da sind zunächst mild-aromatische Alpenkäse wie Fontina im Aostatal, Asiago in Venetien und Montasio aus dem Nordosten. Aus der Poebene kommt der würzig-körnige Parmigiano-Reggiano oder sein lombardischer Verwandter Grana padano, nicht nur gerieben über Pasta, sondern auch als kleiner Imbiss bröckchenweise ein Genuss und bloß nicht zu verwechseln mit dem staubtrockenen Tütenparmesan, den es in Italien überhaupt nicht gibt. Etwas pikanter ist der Pecorino aus Schafsmilch von den Hügeln der Mitte Italiens.

Eine Delikatesse der norditalienischen Pastaküche ist der Eierteig, hauchdünn gewalzt, aus dem - neben den Bandnudeln Tagliatelle - am liebsten Teigtäschchen geformt werden, die man oft in Fleischbrühe isst wie im Piemont die mit einer würzigen Rindfleischpaste gefüllten agnolotti, in der Lombardei die cappelletti und in Bologna die berühmten tortellini. Größere Teigtaschen (tortelloni, tortelli, cappellacci, ravioli), die mit leichtem Frischkäse und fein gehacktem, grünem Blattgemüse oder mit Kürbis gefüllt werden, isst man mit zerlassener Butter, Salbeiblättern und frisch geriebenem Käse.

Es muss aber beileibe nicht immer Pasta sein - überall im Norden isst man gern Polenta aus Maisgrieß, in Südtirol und im Trentino kommen Knödel aus Buchweizenmehl, die Schwarzplenten, dazu, die Lombardei ist bekannt für ihre Risotti, und die Toskaner lieben dicke Brotsuppen wie ribollita oder pappa al pomodoro. Das Schwein hat sich allerdings überall durchgesetzt, vor allem in Form unzähliger Salami- und Schinkensorten. In Mittelitalien darf es auch Wildschwein (cinghiale) sein.

Klassische norditalienische Desserts sind die luftige Weinschaumcreme Zabaione, der Sahnepudding panna cotta, natürlich Tiramisù mit sahnigem Mascarpone, zuppa inglese, ein Schichtpudding mit Eiercreme und Löffelbiskuits, oder der mit Marmelade gefüllte Mürbeteigkuchen crostata.

Ristorante, Trattoria, Osteria - einst verschiedene Kategorien, an die man sich heute nicht mehr halten kann. Eher helfen bei der Beurteilung Publikum (italienisches) und Speisekarte. Zur Endrechnung gehört das coperto, der Gedeckpreis zwischen 1,50 und 5 Euro, der stets auf der Speisekarte ausgezeichnet ist. Trinkgeld legt man in runder Summe auf den Tisch. Die Restaurants öffnen mittags meistens zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr, abends ist die Küche von 20 bis 21.30 oder 22 Uhr in Betrieb, Pizzerien heizen meist bis Mitternacht ihre Öfen. Wohnt man nicht gerade in einem erstklassigen Hotel, ist das Frühstück oft kläglich und teuer, drum: raus aus dem Hotel und rein in die nächste Bar zum Cappuccino mit einer frischen brioche (Blätterteighörnchen).

In keiner italienischen Region fehlt der Wein. Im Aostatal befindet sich die höchste Weißweinlage Europas (bis auf 1000 m!), der strohfarbene Weiße von Morgex und La Salle; gute Rote kommen aus Chambave und Donnaz. Für seine erstklassigen Rotweine bekannt ist das Piemont: Barolo, Barbaresco, Dolcetto, Nebbiolo. Auf den Terrassen Liguriens gedeihen über 100 Rebsorten, der beste Weiße wächst bei den Cinque Terre. Ausgezeichnete Weingebiete der Lombardei heißen Oltrepò Pavese, Franciacorta und Veltlin (Valtellina). Die Emilia-Romagna produziert mehr Wein als jede andere Region Italiens: den kräftigen roten Sangiovese, den weißen Trebbiano und den moussierenden roten Lambrusco, der als DOC-Wein besser als sein Ruf ist.

Eine reiche Weinkultur haben auch Südtirol und das Trentino. Auf den Weinmessen bekommen Riesling, Weißburgunder, Gewürztraminer aus Südtirol und der rote Lagrein beste Bewertungen. Spitzenwein aus dem Trentino ist der rote, strenge Teroldego Rotaliano. Neben roten Trauben (Refosco, Merlot) wachsen im Friaul vor allem hervorragende Weißweine aus Riesling-, Pinot- und Verduzzoreben und besonders der Tocai. Die Veneter sind die größten Weintrinker Italiens. Berühmt sind der Weiße aus Custoza, Pinot Grigio und Bianco, Soave sowie der rote Valpolicella und der Schaumwein Prosecco, besonders gut aus dem Gebiet um Conegliano.

Aus der Toskana kommen weltberühmte Rotweine wie der Chianti, wie Sassicaia oder der Brunello di Montalcino. Weißweinsorten sind der Bianco di Pitigliano und der Vernaccia di San Gimignano. Unter den Weinen Umbriens verdient der weiße Torgiano Beachtung. Zu Fischgerichten eignet sich der Verdicchio aus Jesi und Macerata in den Marken, zu Wild, Pilzen und den guten Wurstspezialitäten der rote Rosso Piceno. Als Aperitif trinkt man einen Prosecco, Fruchtcocktails, den frischen Spritz aus Weißwein, Soda und Aperol oder den Klassiker Campari. Und zum Abschluss des Essens gibt es caffè und als Digestif einen Grappa.

Wer keinen Alkohol trinkt, der findet ein Riesenangebot an guten Mineralwässern, die aus den vielen Berggegenden Italiens kommen. Und die typisch italienischen Softdrinks sind - nach Jahren im Abseits - heute neu entdeckt und geradezu Kultgetränke geworden, vor allem die in den hübschen Fläschchen der Marke Lurisia, etwa die Zitronenbrause Gazzosa und der colaähnliche Chinotto aus Zitrusfrüchten.

Einkaufen

Kulinarisches

Sich mit Kulinarischem einzudecken, legt Italien mit seinen wunderbaren Schlemmerläden nahe: Edelschinken wie Culatello oder Prosciutto di Parma aus der Emilia, der würzige San Daniele aus dem Friaul, Würste und Schinken aus Schwein und Wildschwein in der Toskana und Umbrien, die Käsesorten vom körnigen Parmigiano-Reggiano bis zum aromatischen Schafskäse Pecorino in Mittelitalien. Weiter geht es mit getrockneten Steinpilzen, eingelegtem Gemüse, Balsamessig, kaltgepresstem Olivenöl olio d'oliva extra vergine oder Schokolade aus Piemont und Perugia. Und wo sich ein hervorragendes Weinanbaugebiet ans andere reiht, da sollte man sich in den gut sortierten Weinhandlungen, den enoteche, versorgen. Ein Tipp sind auch regionale, oft sehr aromatische Espressosorten, die man in den Supermärkten vor Ort findet: Manaresi in Florenz, Mokabar im Piemont, Goppion in Venetien, Grosmi und Demar im Friaul.

Kunsthandwerk

Dann gibt es natürlich typische (kunst-) handwerkliche Erzeugnisse. Die Palette reicht von kunstvollen Schnitzarbeiten aus dem Südtiroler Grödnertal über Karnevals- und Commedia-dell'Arte-Masken aus Venedig, mundgeblasenes Glas von der Laguneninsel Murano, feine Schalen und Handschmeichler aus Alabaster aus Volterra, handgeschmiedete Messer aus Scarperia in der Nordtoskana und Maniago im Friaul bis zur fast überall präsenten Keramik.

Märkte

Italien ist auch ein Land der Märkte. Neben den unzähligen Lebensmittel-, Kleider- und Haushaltswarenmärkten haben sich in den letzten Jahren die Trödel- und Antiquitätenmärkte boomartig vermehrt. Sie sind allemal einen Bummel wert, auch wenn man nichts kauft, weil man mitten in ein beliebtes Freizeitvergnügen der Italiener hineingerät. Auch Bauern- und Biomärkte haben stark zugenommen - hier können Sie sich eindecken mit Gemüsekonserven, Saucen, Honig, Marmeladen, Pasta, Käse, Wein, Öl von kleinen, lokalen Produzenten. Ein nationaler Höhepunkt ist der große Biomarkt Ende September/Anfang Oktober in Urbino: Voglie d'Autunno - Urbino Terra di Biodiversità.

Mode

In der Mode und im Alltagsdesign zeigen die Italienerinnen und Italiener, dass sie sich immer wieder zu ästhetischen Spitzenleistungen aufschwingen können. Man sieht es schon an den Auslagen der Einrichtungsgeschäfte. Und jeder kennt die edlen Kreationen der weltbekannten italienischen Modeschöpfer. Daneben gibt es viele Modefirmen, deren Produkte auch für Normalsterbliche erschwinglich sind. Und Sie sollten auf den Schlussverkauf (saldi) achten, der für Sommersachen in Italien schon im Juli beginnt.

Outletcenter & Fabrikläden

Zu den zahllosen Fabrikläden mit Schuhen, Kleidung, Möbeln, Sportartikeln, den stocchisti, kommen die neuen Outletcenter hinzu, regelrechte Ladendörfer mit oft mehr als 100 Läden auf der grünen Wiese und weithin ausgeschildert, z. B. bei Novara in Biandrate das Village Vicolungo Outlets, bei Brescia in Rodengo Saiano das Franciacorta Outlet Village oder bei Fidenza das kunterbunte Fidenza Village (alle täglich geöffnet). Der Klassiker der Outletcenter ist das feine Serravalle Designer Outlet in Serravalle Scrivia bei Alessandria mit allen führenden Mode- und Sportmarken. Für Toskanaurlauber lohnt sich der Abstecher ins Barberino Designer Outlet im Mugello bei Florenz (Autobahnausfahrt Barberino).

Zugleich haben viele Hersteller ihre eigenen Fabrikläden: Um Biella sind es die Kaschmirspezialisten wie Fratelli Cerruti, Ermenegildo Zegna und Loro Piana, in und um Como die Seidenhersteller, in den Marken vor allem Schuhfabrikanten, etwa Tod's und Hogan in Sant'Elpidio a Mare. Wer Italienisch kann, dem sei der jährlich aktualisierte Schnäppchenführer "Lo Scoprioccasioni" empfohlen. Eine gute, deutschsprachige Website zum Thema ist www.factory-outlet-italy.com.

Freizeit & Sport

Wer es lieber hoch zu Ross mag, wird überall fündig, der Reitsport boomt in Italien. Die Fremdenverkehrsämter helfen mit Adressen von Reitställen. Und dann das Meer, das Italien mit Tausenden Kilometern Strand umfasst. Das bedeutet Tauchen, Segeln, Surfen, Wasserski, Beachvolleyball und vor allem an den breiten Sandstränden der Adria noch vieles mehr.

Bergsteigen & Klettern

Italien hat den größten Alpenanteil Europas, kein Wunder, dass das Bergsteigen Tradition hat. Ein schön gemachter, informativer Blog zum Wandern und Klettern in den Westalpen ist www.mountainzones.com. Exzellente Bergführer geleiten einen etwa auf den Monte Rosa hinauf (www.guidemonterosa.com). Die sogenannten vie ferrate (www.via-ferrata.de), mit Leitern und Drahtseilen gesicherte Steiganlagen, ziehen sich durch die italienischen Dolomiten und ermöglichen auch Nichtbergsteigern das Erklimmen von Felshängen - in den Fremdenverkehrsämtern bekommen Sie Adressen von Bergführern. Beliebte Spots der Freeclimberszene sind z. B. die Felswände bei Finale Ligure in Ligurien und im Norden des Gardasees bei Torbole.

Pescaturismo

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der pescaturismo: mit den Fischern ausfahren und ihnen beim Einholen der Netze helfen. Manchmal wird der frisch gefangene Fisch auch gleich an Bord zubereitet und verzehrt. Infos in den Auskunftsstellen der Küstenorte und auf www.ittiturismo.it.

Radfahren

Vor allem in der flachen Poebene wird fleißig geradelt: in Städten wie Modena, Ravenna, Ferrara, aber auch in den großen Zentren wie Bologna, Verona, Mailand, Turin (Verleih an den Bahnhöfen, die Lokalzüge sind auf Radfahrer eingestellt) oder auf den kleinen Deichsträßchen durchs Podelta. Radrouten gibt es mittlerweile vielerorts, häufig an den Flüssen entlang wie am Ticino südlich von Mailand, an der Etsch im Trentino, am Arno und am Serchia entlang; auch werden stillgelegte Bahntrassen in Radwege umgewandelt, wie an der ligurischen Küste oder im Vinschgau. Und auch die Adriaküste um Rimini und nördlich um Grado ist nunmehr mit Radrouten (und Radverleih und Karten) erschlossen. Tourenkarten gibt's bei den Fremdenverkehrsämtern. Außerdem finden Sie Routenvorschläge und Unterkünfte unter www.italybikehotels.it. MTB-Touren und -Verleih gibt es überall in den Bergen.

Rafting

Die Fans dieses Wildwassersports empfehlen die Oberläufe der Bergflüsse im Piemont, etwa in der Valsesia (Auskunft: Tel. 0163560957 | www.rafting.it). Raftingspots sind auch der Oberlauf des Trebbia im Apennin von Piacenza oder des Nera in der umbrischen Valnerina.

Thermen

Zu den Aktivitäten, die mit Fitness und körperlichem Wohlbefinden zu tun haben, gehört auch der Besuch von Thermen - in Norditalien gibt es ein paar ausgezeichnete Thermalgegenden (mondoterme.com). Ein berühmtes Thermalgebiet mit hochmodernen Fitness- und Beautyangeboten liegt in den Euganeischen Hügeln vulkanischen Ursprungs mit traditionsreichen Kurorten wie Abano und Montegrotto (Infos im Netz: www.abano-montegrotto.de). Neben großen Kurzentren wie Chianciano Terme oder Montecatini Terme wartet die Toskana mit kleineren Örtchen wie Saturnia, Bagni di Petriolo, Bagno Vignoni, San Casciano dei Bagni auf, die mit ihrem dörflichen Charme und teilweise wildromantischen Quellenzugängen bezaubern.

Wandern

Auf einem grandiosen Weitwanderweg, der Grande Traversata delle Alpi, kann man vom Monte Rosa aus durch die Täler und über die Kämme gen Süden wandern bis über die Seealpen Liguriens hinunter ans Meer. Informative deutschsprachige Websites: www.wanderweb.ch/gta, www.wandern-piemonte.it. In Ligurien ein Highlight: der 440 km lange Höhenweg Alta Via dei Monti Liguri (www.altaviadeimontiliguri.it), der bei Ventimiglia an der französischen Grenze beginnt, dem Rivierabogen folgend ganz Ligurien durchzieht und bei La Spezia endet. Kartenmaterial und Routenbeschreibungen gibt es im Buchhandel. In der Hochsaison überlaufen, aber dennoch lohnend ist der Wanderweg, der die Ortschaften der Cinque Terre miteinander verbindet. Schöne Wandergebiete bieten auch die Höhenzüge und Täler im Rücken der großen lombardischen Seen Lago Maggiore und Lago di Como. In Südtirol und im Trentino erfreut Wanderer ein dichtes Netz gut beschilderter Wanderwege mit gemütlichen Almlokalen (gute Website hierzu, mit GPS-Angaben: www.trekking.suedtirol.info). Und auch der Karst bei Triest ist mit zahlreichen Wanderrouten erschlossen. Unter www.italienwandern.de finden Sie viele schöne Routenvorschläge.

Windsurfen

Mehr als 50 Segelschulen und Kanuverleihe säumen die Ufer des Gardasees. Wegen seiner Fallwinde ist er unter Windsurfern hoch gerühmt, vor allem der schmale Nordteil des Sees bei Riva und Torbole. Ein weiterer Spot, vor allem im Frühjahr und im Herbst, wenn der libeccio aus Südwest weht, ist die Riviera bei Imperia.

Wintersport

Die am besten ausgestatteten Skigebiete des Aostatals befinden sich um Aosta, Courmayeur, Gressoney, Cogne und Champoluc. Wer Skilanglauf liebt, findet in und um Cogne ein paar wunderschöne Loipen. Courmayeur rühmt sich zudem der hochmodernen Sportanlage Forum mit einer ausgetüftelten Indoorkletterwand und einer phantastischen Schlittschuhbahn. Unter den Experten des Gletscher- und Eiskletterns gelten die gefrorenen Bergbäche in den Tälern Valle di Rhemes und Valpelline als Highlights. Supermoderne Wintersportzentren in den Piemonteser Alpen befinden sich nahe der französischen Grenze: Bardonecchia, Sauze d'Oulx und Sestriere. Zahlreiche Wintersportzentren finden sich auch in den lombardischen Alpen, allen voran Livigno mit einem 100 km langen Skizirkus.

Südtirol lockt mit weitläufigen Skigebieten, darunter eines der schönsten überhaupt: das Grödnertal vor atemraubender Dolomitenkulisse, bestens organisiert und mit Berghotels mit gerühmter Küche. Am Stilfser Joch kann man sogar im Sommer Ski fahren. Im Trentino fasziniert das steile Dolomitenmassiv (Auskunft: www.dolomitisuperski.com) der Brentagruppe im Nordwesten von Trient mit dem Zentrum Madonna di Campiglio. Hier finden alljährlich Snowboardmeisterschaften statt. Die Täler Val di Fassa und Val di Fiemme sind jedes Jahr Schauplatz des beliebtesten Langlaufmarathons Italiens, der Marcialonga Ende Januar.

Klassische Bergzentren in Venetien sind Cortina d'Ampezzo und Belluno. In den Julisch-Karnischen Alpen finden Sie gute Skigebiete um Ravascletto, Forni di Sopra, Sauris, Zoncolan und Piancavallo. Langläufer wissen die hiesigen Loipen zu schätzen.

Mit Kindern unterwegs

Auf Zugkarten für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren gibt es 50 Prozent Ermäßigung, bis vier reisen Kinder umsonst. In die großen staatlichen Museen kommen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre umsonst hinein, die meisten anderen bieten Ermäßigungen an.

Die flachen Adriastrände mit ihren Spiel- und Sportanimationen sind ideal für den Familienurlaub; das gilt auch für die Campingdörfer. Besonders familienfreundliche Hotels finden Sie auch unter www.italyfamilyhotels.it.

Der Nordwesten

Acquario di Genova

Man kann sich gar nicht satt sehen an dem schillernden Artenreichtum, den man hier in 60 Wasserbecken miterleben kann. Das reicht von zahllosen Quallenarten bis zu gewaltigen Haifischen. Sept.-Juni Mo-Fr 9/9.30-19.30, Sa/So 9/9.30-20.30, Juli/Aug. tgl. 8.30-22 Uhr | 18 Euro, Kinder bis 12 Jahre 12 Euro | Porto Antico, Ponte Spinola | www.acquario.ge.it

Mont-Blanc-Überquerung

In einer Serie von aneinander anschließenden Kabinenbahnen schweben Sie über die atemraubende Landschaft aus Schnee, Eis und Granit des über 4000 m hohen Mont-Blanc-Massivs. Man startet an der Talstation La Palud (3,5 km von Courmayeur) hinauf auf die Punta Helbronner an der italienischen Grenze (ganzjährig | 35 Euro, Kinder bis 5 Jahre frei, bis 15 Jahre 18 Euro). Der spektakulärste Streckenabschnitt ist jedoch die Gletscherüberquerung gleich hinter der Grenze nach Frankreich zur Station Aiguille du Midi mit Panoramaterrasse (3842 m, letztes Stück mit Aufzug) bzw. bis hinunter nach Chamonix (nur im Sommer | 99 Euro inkl. Busfahrt zurück nach Courmayeur, Kinder bis 5 Jahre frei, bis 15 Jahre 50 Euro) - ein teures, aber unvergessliches Erlebnis. Mitte Juni-Sept. tgl. durchgehender Betrieb, Okt.-Mitte Juni nur bis zur französischen Grenze | www.montebianco.com

Ponte Tibetano Claviere

Etwas für Schwindelfreie und ein tolles Landschaftserlebnis: Seit 2006 schwingt im Piemont die angeblich längste Seilhängebrücke der Welt - 468 m lang und bis zu 30 m hoch - spektakulär über der von Kalkwänden und Gletschermoränen geformten Schlucht des Bergflusses Piccola Dora bei Claviere hinter Sestriere im Susatal. Juli/Aug. tgl., Juni und Sept. Sa/So 10-17 Uhr | 15 Euro inkl. Verleih der Sicherheitsausrüstung, Kinder bis 14 Jahre 10 Euro | www.pontetibetanocesanaclaviere.com

Wasserspasspark Le Caravelle

Schwimm- und Spielbecken, hohe Rutschen, reißende Flüsse, nachgebaute Miniaturausgaben der Schiffe, mit denen einst Kolumbus auf Entdeckertour ging, außerdem Snackrestaurants, Picknickplätze, Eisbars, all das in mediterrane Macchia gebettet: ein Spaß für kleinere Kinder. Juni-Mitte Sept. tgl. 10-18.30 (Juli/Aug. Mi und So 10-22) Uhr | 20 Euro, Kinder 15 Euro, bis 1 m gratis | zwischen Albenga und Ceriale | Via Sant'Eugenio 51 | www.lecaravelle.com

Der Nordosten

Aqualandia

Im Badeort Lido di Jesolo an der oberen Adria breitet sich der schönste und aufregendste Wasserspaßpark Italiens aus - mit zahlreichen Becken und Wasserläufen, mit Kaskaden und Rutschen, mit Raftingtouren und karibischen Landschaften. Ende Mai-Anfang Sept. tgl. 10-18 Uhr | 28 Euro, 1-1,40 m 24 Euro, bis 1 m gratis | Via Michelangelo Buonarroti 15 | www.aqualandia.it

Gardaland

Auf 460000 m2 Fläche tummeln sich alljährlich 3 Mio. Besucher in Italiens berühmtestem Erlebnis- und Vergnügungspark nach dem bewährten Disneyworld-Muster. Ende März-Sept. tgl. 10-18 (Ende Juni-Anfang Sept. 9.30-23) Uhr, Okt. und Dez. Sa/So 10-18.30 Uhr | 36,50 Euro, Kinder bis 10 Jahre 29,50 Euro, verschiedene Rabatte für Familien bzw. Eintritt nach 14 bzw. 18 Uhr | Castelnuovo del Garda | Ortsteil Ronchi | www.gardaland.it

Museo Archeologico dell'Alto Adige in Bozen

Den Höhepunkt im Archäologischen Museum bildet natürlich Ötzi, der 5300 Jahre alte, mumifizierte Leichnam eines Mannes, den man 1991 in den Gletschern auf dem Similaun entdeckt hat. Selbst Kleidungsstücke und Waffen lagen noch dabei. Di-So (Juli/Aug. und Dez. tgl.) 10-18 Uhr | 9 Euro, Kinder 7 Euro, bis 6 Jahre frei | Museumstr. 43 | www.iceman.it

Parco Zoo Punta Verde

In diesem weitläufigen, gepflegten Tierpark beim Badeort Lignano versucht man, den Tieren eine weitgehend artgerechte Lebenswelt zu bieten. März Sa/So, April-Okt. tgl. 9 Uhr-2 Std. vor Sonnenuntergang | 13 Euro, 3-11 Jahre 10 Euro | Via Scerbanenco 19/1 | Lignano-Sabbiadoro | www.parcozoopuntaverde.it

Mailand und die Poebene

Acquario Parco Le Navi

Direkt am Strand in Cattolica ein artenreiches Aquarium, reizvoll untergebracht in den futuristischen, schiffsähnlichen Gemäuern eines Ferienheims aus den Dreißigerjahren. April-Sept. tgl. 9.30-16.30 Uhr, im Hochsommer verlängerte Öffnungszeiten, im Winter Sa/So 9.30-17.30 Uhr | 18 Euro, Kinder (4-11 Jahre) 14 Euro | Piazzale delle Nazioni 1 a | www.acquariodicattolica.it

Birdwatching im Podelta

An den naturgeschützten Brackseen, zwischen den Salzpflanzen und in den Auwäldern des weit verzweigten Podeltas überwintern und nisten Abertausende Wasservögel jeder Art. Strategisch günstige Stellen und Ausguckhochsitze z. B. beim Ausgangspunkt Punta Alberete zwischen Ravenna und der Lagune von Comacchio. www.parcodeltapo.it.

Mirabilandia

Über eine Zugbrücke betritt man diesen riesigen Vergnügungspark in Savio bei Ravenna: eine Mischung aus Disneyland, Spaßbad und Riesenkirmes, für Kinder und junge Leute gleichermaßen attraktiv und auf keinen Fall an einem einzigen Tag zu schaffen (Eintritt gültig für zwei aufeinanderfolgende Tage). Ostern-Mitte Sept. tgl. 10-18 (Juli-Anfang Sept. 10-23), Mitte Sept.-Mitte Okt. Sa/So 10-18 Uhr | 33 Euro, bis 10 Jahre 27 Euro, bis 1 m frei | SS16 km 162 | www.mirabilandia.it

Die Mitte Italiens

Museo delle Conchiglie

Über 700000 Exemplare versammelt die weltgrößte Muschelsammlung! Und was man daraus alles machen kann: Knöpfe, Schmuck, Dekor etc. April, Mai, Sept. Di, Do, Sa, So 15.30-19, Juni tgl. 16-20.30, Juli/Aug. tgl. 16-22.30, Okt.-März Do, Sa, So 15-18.30 Uhr | 7,50 Euro, Kinder ab 6 Jahre 5 Euro | Cupra Marittima | Via Adriatica Nord 240 | www.malacologia.org

Parco di Pinocchio

Bei Pescia in Collodi befindet sich dieser dem bekanntesten Lügenbold Italiens gewidmete Park. Bildhauer haben Figuren bzw. Szenen aus dem Buch nachgebildet, eingebettet in die wuchernde Vegetation des Gartenarchitekten Pietro Porcinai. Es gibt ein Restaurant, Sie können sich aber auch ein Picknick mitbringen. Tgl. 8.30 Uhr-Sonnenuntergang | 11 Euro, Kinder (3-14 Jahre) 8 Euro | www.pinocchio.it

Sehenswertes

Viele historische Bauwerke in Norditalien wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auf spannende Sehenswürdigkeiten in Norditalien treffen Urlauber beispielsweise in Verona, das mit dem antiken Amphitheater und der malerischen Altstadt begeistert. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Sacri Monti in der Lombardei und im Piemont: Dank der zahlreichen Kunstwerke gelten die Kapellen der neun Heiligen Berge als wichtige Sehenswürdigkeiten in Norditalien.

Freizeit

Bei einer Reise nach Norditalien profitieren Urlauber vom abwechslungsreichen Freizeit- und Sportangebot. Rasante Abfahrten oder erholsame Wanderungen in den Alpen, Entspannung an natürlichen Sandstränden oder ein Picknick in der Natur - Sie haben die freie Auswahl, wie Sie Ihre Freizeit in Norditalien gestalten möchten. Bekannt für tolle Einkaufsmöglichkeiten sind die Großstadt Turin und die Modemetropole Mailand, die mit modernen Einkaufszentren und lebendigen Einkaufsstraßen locken.

Übernachten

Beim Urlaub in Norditalien übernachten Sie zum Beispiel in modernen Unterkünften in den Metropolen. In einem City Hotel in Norditalien profitieren Sie vom erstklassigen Service und der Nähe zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Großstädte. In den Alpen stehen den Urlaubern hingegen viele urige Herbergen zur Verfügung. Von Ihrem Hotelzimmer aus haben Sie hier häufig einen herrlichen Ausblick auf das unvergessliche Bergpanorama.

Am Abend

Beim Urlaub in Norditalien sollten Gäste unbedingt die kulinarischen Köstlichkeiten kennenlernen. Weltberühmte Spezialitäten der italienischen Küche wie Pizza oder Pasta erwarten Sie in Norditalien. In den einladenden Restaurants an den malerischen Plätzen der Großstädte genießen Urlauber das Essen in Norditalien. Zum Ausgehen empfehlen sich außerdem die gemütlichen Bars und Cafés in den kleineren Städten, die mit einer beschaulichen Atmosphäre punkten.