Üsküdar

Schon 1352, rund ein Jahrhundert vor der Eroberung Konstantinopels, hatten die Osmanen Üsküdar eingenommen. Nach der endgültigen Eroberung wurde der Ort zum größten muslimischen Viertel İstanbuls. Es hat seinen traditionell-frommen Charakter bis heute bewahrt. Fahre entweder mit der U-Bahn (Marmaray) oder mit der Fähre bzw. einem Motorboot von Eminönü, Karaköy, Kabataş oder Beşiktaş hinüber, und laufe durch die Gassen des Viertels. Leider wurden viele alte Holzhäuser durch hässliche Apartman-Blöcke ersetzt, dazwischen steht aber immer wieder eine schöne Moschee, ein Heiligengrab oder ein Sektenhaus. Am Leander-Turm in Salacak gibt es Teegärten mit Blick auf den Topkapı-Palast. Oberhalb des Stadtteils, Richtung Kadıköy, liegt der größte Friedhof İstanbuls, Karacaahmet.

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