Israel Essen & Trinken

Küchenstil:
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Im Luxushotel Dan Carmel gibt’s beste internationale Küche mit Produkten der Region und einmalig schönem Blick vom Carmel auf die beleuchtete Stadt und den Hafen - ein Ensemble, das nur Genießen…
Frühstücken rund um die Uhr! Und gerne mit Sauce Hollandaise. Unbedingt Eggs Benedict versuchen.
Hier soll’s den besten Hummus des Landes geben. Wenn Sie Abu Hassan nicht finden: Der Laden bzw. die Läden (es gibt zwei Filialen in Jaffa) sind überall bekannt. Unbedingt Msabbaha bestellen!
In einem schönen Haus aus Jerusalemer Kalkstein bieten die Schwestern Anat und Orit Bibi im Stadtteil Nachalat Shiva eine hervorragende Küche mit italienischem Akzent, vom Frühstück bis zum…
Ein bisschen sehen und gesehen werden, schöne Menschen und erstklassige mediterrane Küche. Draußen sitzen vor der großen Synagoge, ständig rennen die Kellnerinnen. Probieren Sie unbedingt das…
Das beste unter den arabischen Lokalen der Altstadt, sehr gute Küche (der beste Hummus der Stadt), freundlicher Service, schnelle Menüfolge.
Stilvoll eingerichtetes Lokal mit arabischorientalisch ausgerichteter Küche. Die Nähe zu „Mary´s Well“, einem 2000 Jahre alten noch immer intakten Brunnen, an dem auch Maria einst ihr…
Bei Tishreen sind Sie sowohl mittags als auch abends gut aufgehoben. Gebackene Aubergine, arabisches Pesto, Oliven und Feta - hier erwartet Sie hausgemachte solide mediterrane Küche.
Top-Top-Top-Fischrestaurant in einem alten Schiff direkt am Strand. Versuchen Sie den Wolfsbarsch!
Edel und doch entspannt, perfekt für ein Date oder Essen mit Stil. Internationale Küche. Kleiner Garten, für einen Sitzplatz dort am besten reservieren. Berühmt für seine Süßkartoffelpuffer.
In Akko isst man Fisch! Am besten hier im Schatten des Leuchtturms.
Das Café in der German Colony verwendet viele Bioprodukte. Freundliche Bedienung.
Hervorragendes Essen in einem alten, renovierten Stadthaus mitten in der Altstadt.
Edelrestaurant im King-David-Hotel mit Blick auf die Altstadt. Leichte Mahlzeiten aus den Küchen der im Land lebenden Volksgruppen.
Ältestes jüdisches Restaurant der Stadt (1941 gegründet). Sehr gute osteuropäische Küche. An den Wänden Fotos bekannter Gäste. Natürlich koscher.
Hier soll’s den besten Hummus des Landes geben. Unbedingt Msabbaha bestellen! Dabei ist der Hummus noch warm und die Kichererbsen schwimmen in einer Soße aus Zitrone und Koblauch.
Weingenuss auf hohem Niveau, eröffnet von zwei Sommeliers. Kleine Käsehappen, ein paar Oliven, dazu preisgekrönter Wein in europäisch anmutender Atmosphäre. Für feine Gaumen und Connaisseurs.
Ein bisschen Paris-Flair in Jerusalem. Im alteingesessenen Kadosh gibt es frische Backwaren, Café und viele rauchende Studenten, Expats und Intellektuelle.

Essen & Trinken

Die Bewohner, Köche und Genießer des Landes mischen gerne die Traditionen ihrer Vorfahren und Nachbarn. Europäische Juden machen Gemüseeintöpfe, bei den jemenitischen Einwohnern wird jedes Gericht in Öl geschwenkt, und bei McDonald’s gibt es koschere Maxi-Menüs.

Man speist französisch, marokkanisch oder österreichisch, russisch, ungarisch oder polnisch, und überall gesellen sich orientalischer Einfluss und eine Prise Kreuzkümmel hinzu. Auf die arabische Küche in guten Restaurants in Ostjerusalem und in allen anderen größeren Städten muss man heute nicht mehr verzichten. Israelische Palästinenser oder aus arabischen Ländern eingewanderte Juden haben ihre Kochkünste glücklicherweise bewahrt.

Hummus ist heilig

Das gemeinsame Essen ist zentraler Baustein der Kultur, und man hält immer und überall an, um noch kurz Hummus zu tanken. Denn die Kirchererbsenpaste lieben alle Israelis gleichermaßen. „Wo gibt es den besten Hummus?“, ist ein wunderbarer Eisbrecher für jede Gesprächssituation – und kann für minutenlange Diskussionen sorgen. Zum Hummus gibt es viele Kleinigkeiten zum Naschen und Würzen wie z. B. Zwiebeln, Oliven, eingelegtes Gemüse, Zitronensaft, gehackten Knoblauch, Harif (grüne Chilipaste) sowie Zhoug (Chili mit Petersilie und Koriander).

Frisch und frischer

Das israelische Frühstück ist üppig und nicht unbedingt süß: Hier regieren Feta und Oliven, Tahin und Salat, Früchte und auf verschiedene Arten zubereitete Eier. Für Vegetarier ist das Leben in Israel ein Genuss. Das Gemüse ist immer frisch und auf dem Markt in Hülle und Fülle vorhanden.

Viele biblische Speisen haben in Israel ihre Bedeutung bis heute behalten. Das runde Rosh-Ha-Shanah-Brot symbolisiert Glück, das Shabbat-Brot ist geflochten, die Größe der Challah-Brote hängt vom jeweiligen Feiertag ab. Pittah-Brot aus Weizenmehl, Salz, Hefe und etwas Öl begleitet viele Gerichte.

Hauptsache koscher

Was fälschlicherweise mit der jüdischen Küche in Zusammenhang gebracht wird und als Begriff auf jeder Speisekarte Jerusalems auftaucht, ist das Schlüsselwort koscher. Auf Hebräisch bedeutet es rein und sauber, und das biblische Regelwerk erlaubt und definiert, ob die Zutaten der Speisen und ihre Zubereitung den religiösen Vorstellungen des Alten Testaments entsprechen. Erlaubt ist nach Mose das Fleisch jener Tiere, die „ganz durchgespaltene Klauen haben“ und zugleich „widerkauen“, also Ziegen, Rinder und Schafe. Schweine und Kamele erfüllen diese Bedingungen nicht. Als einzige Schlachtform ist das Schächten erlaubt, das Ausblutenlassen des toten Tiers.

Als unrein gelten Kaninchen, wild lebende Vögel und Meerestiere, „die weder Schuppen noch Kiemen haben“. Hummer, Muscheln, Krabben oder Aal stehen deshalb auf keiner koscheren Speisekarte. Vergebens wirst du in einem koscheren Restaurant auch Fleisch mit einer Sahnesauce suchen, denn die jüdischen Essensregeln (Kaschrut) verlangen die strikte Trennung von Fleisch und Milch. Sogar ein zeitlicher Abstand von mindestens sechs Stunden ist zwischen dem Verzehr von Fleisch und Milch einzuhalten. Nach einem Fleischmenü Kaffee mit Milch zu trinken, verstößt damit gegen das Reinheitsgebot. Um ganz sicher zu gehen, haben koschere Restaurants und strenggläubige Familien sogar zwei getrennte Küchen. Traditionelle Essensvorschriften und moderne Küche müssen jedoch kein Widerspruch sein. Das zeigen viele gute Restaurants, die Hervorragendes nach den Geboten zaubern.

Aus Meer und See

Die Israelis mögen Fisch, abgeschmeckt mit Knoblauch, Zitronensaft und Paprika, und sie grillen ihn gern auf Holzkohle. Israel deckt seinen Bedarf durch Küsten- und Hochseefischerei im Mittelmeer oder aus Zuchtteichen. Selbst der berühmte St.-Peter-Fisch, der heute rund um den See Genezareth angeboten wird, weil Petrus und die anderen Jünger hier einst ihre Netze auswarfen, stammt nur zum Teil aus diesem See.

Das wohl bekannteste aller jüdischen Fischgerichte ist der Gefillte Fisch – eine undefinierbare, zusammengepresste Fischmasse. Das Gericht stammt wohl aus Polen. Polnische Juden pflegten seit Jahrhunderten gekochten – und deshalb oft zerfallenen – Fisch zur Stabilisierung mit einer gelatineartigen Sauce aus Zucker und Mandeln zu bedecken.

Weinwelt Israel

Es ist das Verdienst der Rothschilds, dass man heute in Israel vorzügliche einheimische Weine trinken kann. 1886 schenkte Baron Edmond zionistischen Siedlern, die sich an den Westhängen des Carmel-Gebirges niedergelassen hatten, mehrere Weinpressen. Weil hier Klima und Böden stimmen, konnten Juden nach 2000 Jahren im Gelobten Land wieder koschere Weine für ihre religiösen Feiern herstellen. Heute ist die Carmel Winery im Zikron Yaakov unter den mehr als 200 Winzerbetrieben die größte in Israel. Nicht nur in den Bergen Galiläas und auf den von Israel annektierten (syrischen) Golan-Höhen wird Wein angebaut – gerade der Negev hat sich zu einer erstklassigen Weingegend inklusive Weinroute gemausert. Für den Restaurantbesuch reicht informelle Kleidung, selbst in den feinen Restaurants. Es gilt ein allgemeines Rauchverbot in allen Restaurants.

Spezialitäten

Vorspeisen

Falafel

In schwimmendem Fett gebratene Hummusbällchen – meist mit Salat in einer Brottasche gereicht

Tabbouleh

Salat aus geschrotetem Weizen, mit viel Petersilie, Minze und Zitronensaft

Hauptgerichte

Hummus

Sämiger Kichererbsenbrei, gewürzt mit Zitronensaft, Knoblauch, Kümmel und Tahin, serviert mit warmem Pittah-Brot oder zu gekochten Bohnen; dazu frischer Salat und Oliven

Kebab

Gegrillte oder gebratene, gut gewürzte Hackfleischbällchen von Rind oder Hammel

Schaks Chuka

Pochierte Eier in Tomaten-Paprika-Sauce

Schawarma

Geröstetes Hammel- oder Hühnchenfleisch, frisch von einem rotierenden Fladen geschnitten und mit Salat meist in einem Pittah-Brot serviert

Snacks

Burekas

Blätterteiggebäck in allen Geschmacksrichtungen

Jachnun

Über Nacht gebackener Teig, mit gehackten Tomaten und Eiern serviert

Mazze

Ungesäuertes Brot

Desserts

Hamentashen

Dreieckige, mit Marmelade, Sirup oder Zuckerguss gefüllte Plätzchen; eine Spezialität an Purim

Malabi 

Süßes Milchdessert mit Rosenwasserzucker und Krokant

Halva

Süße Sesampastete aus Tahin, wahlweise mit Pistazien oder Nüssen

Getränke

Arak

Anisschnaps, gern als Shot serviert oder mit Grapefruitsaft