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Polarlichter in Island: Magisches Leuchten

Nordlichter zu sehen, ist für viele Besucher Islands ein absoluter Traum. Die Himmelserscheinungen hinterlassen Eindrücke, an die man sich ein ganzes Leben lang gerne zurück erinnert. Es gibt ein paar Dinge zu beachten, wenn man hier ist, um die Polarlichter tanzen zu sehen.

Zur richtigen Zeit da sein ist ein guter Anfang: Im Winter, zwischen September und Februar, ist die beste Zeit um die Aurora Borealis am Himmel zu sehen. Im Sommer sind die Partikel zwar ebenfalls aktiv, das menschliche Auge kann sie dann aber nicht wahrnehmen und die Sonne scheint die meiste Zeit sowieso. In den Abendstunden, 1–2 Stunden nach Sonnenuntergang, ist der Himmel dunkel genug, dass man das Spektakel sehen kann.

Zur richtigen Zeit muss man dann auch am richtigen Ort sein. Wer sich im Hotelzimmer aus dem Fenster hängt, hat wenig Chancen. Desto weiter man sich vom hellen Leuchten der Stadt entfernt, desto klarer wird der Blick in die Sphären, in welchen die Nordlichter aktiv sind. Von Reykjavík aus bieten sich Touren in den Þingvellir-Nationalpark oder in den Süden an, wo nur wenige Straßen und Häuser einen stören. Ein Geheimtipp sind hier Reykjanesbær und Garður.

Unbedingt sollte man die Aurora-Vorhersage im Auge behalten, die die Aktivität der Aurora und die Wolkendichte anzeigt. Ab einer Aktivität von 2–3 sind die Lichter gut erkennbar, zwischen 4 und 6 sind sie sogar in Reykjavík sichtbar, und alles darüber ist wie ein Sechser im Lotto. Bei hohen Werten kann es dann auch vorkommen, dass die Lichter eine andere als die typisch grüne Farbe annehmen.

Polarlichter entstehen, wenn Gaspartikel in der Atmosphäre mit Plasma kollidiert, welches die Sonne ins All feuert. Je nach Gas können verschiedene Farben entstehen: Grün, Rot und Violett.

Zur Aurora-Vorhersage

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