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Die beliebtesten Regionen Islands

Nach Himmelsrichtungen und Ballungsgebieten wird Island in acht Regionen eingeteilt. Während man im Norden vor allem zur Walbeobachtung anreist, steht im Osten die Ruhe und Abgeschiedenheit auf der Liste der Besonderheiten. Im lebendigen Westen ist Island am dichtesten besiedelt und im Süden reihen sich Sehenswürdigkeiten wie etwa Wasserfälle dicht aneinander. Jede Region ist für sich einzigartig und sehenswert.

Reykjavík und Umgebung

Die beliebteste Region Islands ist zweifelsfrei die Hauptstadtregion um Reykjavík. Hierher verschlägt es die meisten Besucher, egal ob Langzeitreisende oder Kurzzeitbesucher. Zu Recht, denn hier befinden sich die meisten Anbieter für Touren, sodass auch weiter entfernte Sehenswürdigkeiten von hier aus am besten erreicht werden können. Der Golden Circle, verschiedenste Hot Pots, Wasserfälle und natürlich die kulturellen Highlights der Hauptstadt machen diese Region zum idealen Ausgangspunkt für eine Islandreise.

Islands Süden

Durch seine hohe Dichte an Sehenswürdigkeiten und die gute Erreichbarkeit ist der Süden eine sehr beliebte Region bei allen, die Island neu kennen lernen. Seljalandsfoss, Skógafoss und viele weitere Wasserfälle sind direkt an der Ringstraße im Süden gut zu erreichen. Die Gletscherlagune Jökulsárlón ist ein Hotspot für Touristen und liegt ebenfalls in der südlichen Region. Orte wie Vík und Höfn laden zu einem Besuch genauso ein wie die heißen Quellen im Reykjadalur.

Rundreise: Islands Süden an einem Tag

Islands Westen

Der Westen, also die Region um die Hauptstadt herum, geizt ebenfalls nicht mit Reizen, und Orte wie die Halbinsel Snæfellsnes sind weit oben auf der Liste zu besuchender Orte im Land. Die gute Erreichbarkeit von Reykjavík aus macht die Region zu einem idealen Ziel für Tagesausflüge, egal ob mit einem der vielen Touranbieter oder mit einem Mietwagen.

Rundreise: Snæfellsnes an zwei Tagen

Westfjorde

Etwas nördlich von der Westregion finden sich die Westfjorde, eine Oase der Ruhe im Vergleich zur belebten Hauptstadtregion. Hier leben nur noch ganz wenige Isländer, die Westfjorde sind eine der am dünnsten besiedelten Regionen des Landes. Sie ist jedoch voll mit atemberaubender Natur, und durch ihre Abgelegenheit hat sie sich viel von der Ursprünglichkeit Islands erhalten. Die meisten Straßen sind nicht befestigt, ohne Allradantrieb und viel Bodenfreiheit kann ein Road Trip hier auch mal unangenehm sein. Belohnt wird man mit Stille und Nähe zur Natur.

Islands Norden

Der Norden Islands ist geprägt durch die zweitgrößte Stadt des Landes, Akureyri und die Mývatn Region. Während die Stadt und ihre umliegenden Orte die meisten Besucher zur Walbeobachtung anziehen, lädt die Region um den See zum Wandern und zum Entspannen in den Naturbädern ein. Auch hier bemerkt man eine deutlich geringere Besiedlung, vor allem außerhalb der Stadt. Als Alternative zum Golden Circle findet sich hier vielen nicht bekannte der Diamond Circle.

Islands Osten

Einsam, einsamer, Austurland. Der Osten Islands ist die am dünnsten besiedelte Region des Landes und das merkt man sehr schnell. Meilenweit kann man fahren, ohne eine Menschenseele zu treffen. Es gibt viele Orte, aber die meisten sind so klein, dass man sie kaum so bezeichnen möchte. Egilsstaðir ist ein Highlight der Region und lädt zu einem Besuch ein.

Das isländische Hochland

Last but not least, das isländische Hochland. Hier liegt die Seele des Landes, hier treffen Feuer und Eis wie an keinem anderen Ort auf der Welt aufeinander. Die größten und aktivsten Vulkane des Landes verstecken sich hier unter meterdicken Gletschern aus massivem Eis. Ausbrüche wie der des Eyjafjallajökull im Jahre 2010 können weitreichende Folgen für die gesamte Welt haben. Hier finden sich mit Landmannalaugar auch einige der schönsten Landschaften Islands, gespickt mit geothermalen Hotspots, heißen Quellen und ein bisschen Magie. 

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