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Essen & Trinken

Traditionell ist die isländische Küche einfach und bäuerlich: Fisch, Fleisch, Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte. Um Fisch und Fleisch zu konservieren, wurden sie gesäuert, geräuchert, getrocknet, gepökelt oder in Molke eingelegt. Einige der alten Gerichte haben sich bis heute gehalten und werden speziell am Winterende zum þorrablót gegessen. Für die Isländer ist es eine Form der Winteraustreibung, wenn sie auf traditionelle Weise konservierte Speisen essen, denn mit dem Frühling begann in früheren Jahrhunderten wieder die Zeit der frischen Lebensmittel.

Ein Glashaus für Grünkost

Erst seit dem Bau von Gewächshäusern gibt es einheimische Tomaten, Gurken, Paprika, Salate und Pilze, vorher waren da nur Rhabarber und Kohl. In einigen Supermärkten sind die Angebote an frischem Gemüse und Obst beeindruckend, importiert aus der ganzen Welt. In den letzten Jahrzehnten haben die Isländer ihre Ernährung um das ehemals verpönte Grünzeug bereichert. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Restaurantangeboten wider – vom Asiaten über Fast-Food-Ketten bis zum zünftigen Wikingerlokal findest du alles.

Mit der Wirtschaftskrise 2008 hielt die „lokale Küche“ auch in Island Einzug. Damals waren die Importe von Lebensmitteln aufgrund des Währungsabsturzes zu teuer. Also besann man sich auf die Ausweitung des Gemüseanbaus im Gewächshaus. Selbst einheimisches Getreide wird angebaut, eine Folge des Klimawandels und auch der Züchtung kälteresistenter Getreidesorten. Für die Verbraucher auf jeden Fall ein Vorteil. Als Reisende lohnt es sich unbedingt, in den Regionen nach entsprechenden Lokalen und auch Lebensmitteln Ausschau zu halten.

Fleischgenuss

Sowohl bei Fisch als auch bei Fleisch wird sehr auf Qualität geachtet, alle Produkte stammen von einheimischen Tieren. Fast alles aus Flüssen und Meer landet in irgendeiner Form auf dem Teller. Außer den bekannten Fleischsorten wird auch Fohlen angeboten und beim Geflügel zusätzlich svartfugl (Tordalk), dessen große, bunte Eier im Frühjahr ebenfalls in den Regalen liegen. Einige Supermärkte haben Frischfleisch- und Fischtheken, ansonsten liegen die Produkte abgepackt in den Kühlregalen. In Reykjavík gibt es einige kleine Fischgeschäfte, die saisonal auch Alke und deren Eier anbieten. In manchen Orten kannst du direkt am Hafen den Fang von den gerade eingelaufenen Fischerbooten kaufen. Die jungen Köche experimentieren mit alten Rezepten, so verwenden sie für das geräucherte hangikjöt statt Lamm- auch schon mal Pferdefleisch.

Was kommt auf den Tisch

Isländer essen gern und viel, entsprechend reichhaltig fallen die einzelnen Mahlzeiten aus. Zu einem Frühstücksbuffet gehören Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker, Brot, Aufschnitt, Marmeladen – zum Beispiel aus heimischen Beeren –, Tomaten, Gurken und natürlich síld (Heringshappen), eingelegt in unterschiedliche Saucen.

Mittagszeit ist regulär von 12 bis 13 Uhr, und die meisten Angestellten sind dann „zu Tisch“. Die Restaurants bieten entsprechende Menüs, bestehend aus Suppe und einem Fischgericht, zu einem günstigen Preis von rund 15 Euro an. Besonders beliebt sind ýsa (Schellfisch), þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch), gedünstet oder gegrillt.

Der legendäre Nachmittagssnack

Am Nachmittag gibt es ein Kuchenbuffet, das Süßes wie Herzhaftes bereithält. Die mächtigen Sahnetorten sind wahre Kalorienbomben, ein wenig leichter sind pönnukökur (Crêpes), gefüllt mit Sahne oder Marmelade, und kleinur (Schmalzgebäck). Flatbrauð ist ein Pfannkuchen aus Roggenmehl und wird mit einer dünnen Scheibe hangikjöt, geräuchertem Lammfleisch, belegt. Auch ein Sandwich mit rækja (Krabben) und Mayonnaise zählt zum Nachmittagsimbiss.

Schwelgen am Abend

Das Abendessen in familiärer Runde ist die wichtigste Mahlzeit. Am Wochenende gehen viele Isländer auch ins Restaurant; die international ausgebildeten Köche kreieren zum Teil fantasievolle Gerichte aus den heimischen Produkten, oft asiatisch oder mediterran inspiriert. Ausgezeichnet ist der Lachs, ob geräuchert oder gegrillt. Ganzjährig gibt es den Zuchtlachs und im Sommer Wildlachs aus einem der berühmten Lachsflüsse. Reyktur silungur (geräucherte Forelle) ist mit Wacholder geräuchert vor allem am Mývatn eine Spezialität. Wenn du als Hauptgericht lamb (Lammfleisch) wählst, musst du zwar deutlich mehr als für ein Fischgericht bezahlen (rund 40 Euro), doch es lohnt sich. Die frei laufenden Lämmer fressen den ganzen Sommer nur Gräser und Kräuter, deshalb hat ihr Fleisch einen leicht „gewürzten“ Geschmack. Eine andere Spezialität ist hreindýr (Rentier) – für Wildkenner ein Genuss. Häufig sieht man Restaurants mit hvalur (Walfleisch) werben. Das Fleisch wird gebraten wie ein Steak und hat einen recht kräftigen Geschmack. Aufgrund des relativ niedrigen Preises gehörte Walfleisch früher zu den Gerichten der armen Fischer.

Zu einem opulenten Abendessen gehört Wein, und zu allen Mahlzeiten bekommst du Leitungswasser, das aufgrund seiner Güte sogar exportiert wird. Das typische Getränk aber ist Kaffee – nach jeder Mahlzeit und zu jedem Treffen; abends mit Cognac oder Likör verfeinert. Er ist relativ preiswert, zumal eine zweite Tasse meistens inklusive ist.

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Lamm & Lachs

Wem die isländische Küche gefällt, der kocht sie mit original isländischem Lammfleisch zu Hause nach. Gut eingeschweißt kannst du die leckeren Koteletts leicht transportieren, die man sowohl in jedem Supermarkt findet als auch in Kooperativen wie z. B. im Norden in Hvammstangi. Einige Scheiben Lachs runden das Menü dann noch ab.

Übrigens: Im Icemarket am Flughafen findest du auch viele isländische Lebensmittel.

Elfengesang

Isländische Musik – unbedingt empfehlenswert! Hör rein in die neuen Alben, von Klassik über Indie Rock bis Techno und von Björk bis Bubi Morten. Ein gutes, aktuelles Angebot und entsprechende Beratung findest du in Reykjavík bei 12 Tónar (Skólavörðustigur 15).

Natürliche Schönheit

Unter dem Label Blue Lagoon wird heilender Schlamm als Kosmetikserie verkauft. Außer in der Blauen Lagune kannst du die Produkte auch in Reykjavík kaufen. Im Naturbad am Mývatn gibt es jetzt eine weitere Pflegeserie, auch sie auf der Basis der Mineralien, die bisher nur dort verkauft wird.

Fischig schön

Da die Isländer seit Jahrzehnten sehr modebewusst sind, kannst du Labels von Rang und Namen kaufen, doch etwas Spezielles sind die isländischen Designermarken. Eine Handtasche oder ein Portemonnaie aus Fischhaut sind echte Hingucker, besonders wenn sie von Atson (atson.is) stammen.

Wenn du sehen möchtest, wie die Fischhäute verarbeitet werden, dann fahre nach Sauðárkrókur, zur Gerberei Sútaran.

Individuell

Wer es besonders extravagant liebt, geht zu Spaksmannsspjarir (spaksmannsspjarir.is) – Mode, die von der isländischen Landschaft inspiriert wurde. Ungewöhnliche Kreationen aus überraschenden Materialien findest du bei Kirsuberjatréð (kirs.is) in Reykjavíks Vesturgata: Schmuck aus Plastikschläuchen oder Abendkleider aus Filz und Organza. Das isländische Label 66° North (66north.com) fertigt ausgezeichnete Outdoorbekleidung u. a. aus recycelten Plastikflaschen oder aus Bio-Baumwolle.

Wolle, die sitzt

Das klassische Souvenir aus Island ist natürlich der Islandpullover. Schöne, selbstverständlich von Hand gestrickte Modelle gibt es bei Víkurprjón (Austurvegur 20 | Tel. 4 87 12 50) in Vík í Mýrdal. Wollsachen im klassischen Design findet man bei Gaga (gaga.is), wie sich die Designerin nennt, nicht: Verrückt und ungewöhnlich sehen einige ihrer Kreationen aus. Das In-Label für Wollsachen ist Farmers-Market (farmersmarket.is) in Reykjavík – und so richtig flauschig sind die Hocker mit Schaffell.

Sport

Ein echter Volkssport ist das Schwimmen, das jedes Kind lernen muss. In den letzten Jahrzehnten haben sich außerdem Wandern und Golf zu Breitensportarten entwickelt.

Angeln

Islands Flüsse sind berühmt für ihren Lachs- und Forellenbestand. Doch du musst dich nicht stundenlang ins Nass stellen und warten, denn gerade die Forellen und Saiblinge beißen schnell an. Angellizenzen für Forellengewässer bekommt man kurzfristig an Bauernhöfen und auch an Tankstellen bei den Gewässern. Hochseeangeln ist von Ende Mai bis Ende August möglich und ein besonderer Spaß. Anbieter findest du entlang der Küstenorte. Wer in den Westfjorden rausfährt, trifft auch auf die großen Meeresbewohner, Wale. westtours.is

Bergsteigen

Die zahlreichen Berge verlocken geradezu, doch aufgrund des häufig lockeren Gesteins und der plötzlichen Wetterumschwünge sind Einzeltouren nur erfahrenen Bergsteigern anzuraten. Grundsätzlich gehört zu einer Bergtour immer eine Notausrüstung mit Biwaksack und Aludecke. Die isländischen Wandervereine bieten auch geführte Touren an. Beide sitzen in Reykjavík: Ferðafélag Íslands (Mörkin 6 | Tel. 5 68 25 33 | fi.is), Útivist (Laugavegur 178 | Tel. 5 62 10 00 | utivist.is)

Gletschertouren

Erfahrene Eisgänger können Touren über den Langjökull oder den Vatnajökull auch allein machen, dennoch sind Informationen von ortskundigen Wanderführern wichtig. Wenn du so eine Tour zum ersten Mal probieren möchtest, dann sind die Angebote der isländischen Wandervereine ideal. Selbst Eisklettern können auch Anfänger versuchen. Gute Informationen und Touren vor allem auf den Vatnajökull bieten Icelandic Mountain Guides (Bankastræti 2 | Reykjavík | Tel. 5 87 99 99 | mountainguides.is).

Golf

Falls du es einmal ausprobieren willst, so bieten 65 Plätze dazu die Möglichkeit. Einige Grüns sind traumhaft in die Lavalandschaft angepasst. Die meisten Golfplätze stehen ausländischen Besuchern zu einer erschwinglichen Tagesgebühr (Greenfee) offen. Golf ist in Island ein Familiensport, also ran an den Putter (golficeland.org)!

Kajak

Für Könner – rund um Island. Genauso schön sind Touren in Fjorden oder auf der Gletscherlagune Heinabergslón, die du im Sommer machen kannst. Lautlos gleitest du zu kleinen Eisbergen (iceguide.is/tours).

Marathon

Für die ganz ausdauernden Läufer bieten sich wunderschöne Strecke in Island. Jedes Jahr findet um den 20. August der Reykjavík-Marathon statt. Beim Laugevegur Ultra Marathon wird von Landmannalaugar nach Þórsmörk die klassische Wanderroute von 55 km gelaufen. Beim Suzuki Mitternachtssonnenlauf im Juni, der in Reykjavík stattfindet, sind drei Distanzen möglich: Halbmarathon, 10 km und 5 km. Man kann sich aber auch für alle drei Strecken anmelden. Ende Mai/Anfang Juni gibt es noch den Mývatn-Marathon. Anmeldung: marathon.is, myvatnmarathon.com

Mountainbiking

Wer sein Mountainbike nicht im Gepäck hat, kann in Reykjavík und in einigen anderen Orten Fahrräder leihen. Schön und vor allem für Freizeitradler ideal sind die Wege in Reykjavík entlang der Küste oder die rund um den See Mývatn. Die Touristcenter halten Listen der Mountainbike-Vermieter und -Tourenveranstalter bereit. Infos: Isländischer Mountainbike-Club (fjallahjolaklubburinn.is)

Rafting

Dieser Spaß für Groß und Klein wird in mehreren Orten in der Nähe der großen Gletscherflüsse angeboten. So im Süden von Arctic Rafting (Laugavegur 11 | Reykjavík | Tel. 5 71 22 00 | arcticrafting.is) oder im Norden in Varmahlíð von Activity Tours (Tel. 4 53 83 83 | activitytours.is).

Reiten

Pferde gehören zu Island, und entsprechend breit ist das Angebot. Es reicht von einstündigen Ausritten – auch für völlige Anfänger – bis zu mehrwöchigen Hochlandritten mit Handpferden. Íshestar (Tel. 5 55 70 00 | ishestar.is) in Hafnarfjörður bietet z. B. kurze Ausritte an.

Mit dem deutsch sprechenden Arinbjörn Jóhannsson vom Reiterhof Brekkulækur (Brekkulækur | Tel. 4 51 29 38 | abbi-island.is) kannst du die Hochebene Arnarvatnsheiði kennenlernen – ein Natur-pur-Erlebnis. Weitere Reiterhöfe stehen in der Hey-Iceland-Broschüre „Self-Drive in Iceland“, wo die Höfe mit Reitmöglichkeiten angegeben sind (heyiceland.is/ about-us/brochures, islanderlebnis.de). Eigenes Reitzeug muss vor der Einreise desinfiziert werden!

Schwimmen

Schwimmen ist in Island Nationalsport. Wer die wohltemperierten Freibäder einmal ausprobiert hat, wird sicher zum Fan. Allein in Reykjavík gibt es sieben Bäder und dazu noch die in den Nachbarorten. Gerade hier hat man sich um eine immer bessere Ausstattung bemüht und so ideale Plätze für die ganze Familie geschaffen. Jeder größere Ort besitzt ein Freibad.

SUP

Natürlich geht Stand-Up-Paddling auch in Island. Auf dem See Þingvallavatn, dem größten See des Landes, paddelst du herum. Ein anderes Gewässer ist der Hvalfjörður. Das Board sowie die gesamte Ausrüstung wird gestellt (adventurevikings.is).

Wandern

Sowohl das Hochland als auch der Nordwesten und der Nordosten bieten Wanderern Einsamkeit und tolle Naturerlebnisse. Einige Wanderstrecken sind gut markiert und sehr beliebt, andere kannst du dir noch selbst erschließen. Voraussetzung für mehrtägige Touren sind gute Kondition und ebensolches Equipment, denn du musst mit jedem Wetter rechnen. Gute Wanderkarten und Beschreibungen der beliebtesten Routen sind auch auf Deutsch in den Reykjavíker Buchhandlungen erhältlich. Aber auch Tageswanderungen, z. B. auf die Hekla oder in Skaftafell, bieten sehr schöne Naturerlebnisse. Organisierte Touren offerieren die beiden isländischen Wandervereine und Icelandic Mountain Guides in Reykjavík. Ideal für Familien sind die Wanderungen von Wanderlust (wanderlust.is), gut geführt und auch mal mit Picknick. Ganz entspannt und sehr persönlich sind die Wanderungen mit Hulda in Höfn (hofnlocalguide.com).

Wintersport

Warum nicht mal zum Wintersport nach Island? Ein exzellentes Skigebiet befindet sich oberhalb von Akureyri am Hlíðarfjall. Bei entsprechenden Schneeverhältnissen kann man schöne Langlauftouren im ganzen Land unternehmen, so sind der Nordwesten und das Mývatn-Gebiet beliebte Ziele der Isländer. Außerdem werden Skidoo-Touren angeboten, die Strecken sind markiert.

Mit Kindern unterwegs

Die Zahl der jungen Mütter ist verhältnismäßig groß. Betreuungseinrichtungen gibt es für Kinder ab 18 Monaten, somit haben die Frauen auch keine Probleme, weiterhin zu arbeiten. Allein erziehende Mütter werden nicht diskriminiert, sondern auch vom Staat unterstützt.

Während der Sommermonate, in denen es scheint, als finde das Leben nur draußen statt, tollen die Kinder bis Mitternacht herum. Die Spielplätze an den Schulen stehen dazu zur Verfügung, außerdem Gärten, die Straßen und Strände. Isländische Kinder werden früh zur Selbstständigkeit erzogen, und in vielen Geschäften arbeiten nachmittags Jugendliche nach der Schule. Da Isländer gern konsumieren, ist es selbstverständlich, früh zu arbeiten und Geld zu verdienen.

Die Familienorientierung zeigt sich auch in den Preisen. Kinder bis 4 Jahre zahlen nichts und Kinder bis 12 Jahre in der Regel die Hälfte des regulären Preises, das gilt für Transportmittel und für Eintrittspreise gleichermaßen.

Bei Rundreisen mit Ihren Kindern bieten sich Bauernhöfe für Übernachtungen an, etliche betreiben noch Viehwirtschaft und haben Pferde, außerdem stehen bei einigen Vogelbeobachtungstouren und Angeln auf dem Programm. Ideal sind auch Hütten, die je nach Ausstattung viel Platz bieten und oft eine eigene Küche haben. Viele Hotels und Gästehäuser offerieren Familienzimmer mit bis zu sechs Schlafplätzen.

In den größeren Orten gibt es an den Zeltplätzen Spielplätze, und viele Schwimmbäder haben spezielle Kinderattraktionen wie zum Beispiel Rutschen. Freilichtmuseen bieten Kindern genügend Raum für eigene Entdeckungen, besonders Skógar im Süden, Glaumbær im Norden und Hnjótur im Westen. Entsprechend anschaulich sind auch die Sagamuseen und rekonstruierten Langhäuser.

Von vielen Küstenorten aus können Sie Walbeobachtungsfahrten unternehmen, auf denen die verschiedenen Arten der großen Meeressäuger erklärt werden. Besonders neugierig sind Delphine, die dicht ans Boot kommen. Auf Spaziergängen begegnen Sie häufig Mutterschafen mit ihren Lämmern.

Reykjavík

Árbæjarsafn

An den Wochenenden werden in diesem Freilichtmuseum Programme für Kinder angeboten, und in Kursen kann man alte Landwirtschaftstechniken erlernen. Interessant ist auch die Ausstellung mit altem Spielzeug. Juni-Aug. tgl. 10-17 Uhr | Kistuhylur 4 | Eintritt 1300 ISK, Kinder frei | www.arbaejarsafn.is

Besuch bei den Elfen

Auf einem geführten Spaziergang durch Hafnarfjörður kommt man zu den Wohnstätten der Elfen. Vor allem im Park Hellisgerði gibt es viel zu entdecken. Es gibt Höhlen und schön geformte Lavabrocken, sodass sich darin mit ein wenig Fantasie ideale "Häuser" für Elfen erkennen lassen. Der Rundgang startet bei der Touristeninformation. Di u. Fr 14.30 Uhr | Hidden World Tours | Tel. 6942785 | 3900 ISK inkl. Karte, Kinder frei | www.alfar.is

Bootsfahrt

Auf den Reykjavík nahen Inseln Lundey und Akurey leben Tausende von Papageitauchern, die man vom Boot aus beobachten kann. Whale Watching Centre | Abfahrt vom Hafen Ægisgarður | Tel. 5195000 | 8500 ISK, Kinder (7-15 Jahre) 4250 ISK | www.elding.is

Haustiergarten

Hier sind Islands Haustiere zu sehen, außerdem Robben, Graugänse, Rentiere, Nerze und Polarfüchse. Dazu ist noch ein kleiner Freizeitpark angeschlossen mit Karussells, Booten, Mini-Autos, einem BMX-Parcours usw., auch ein Restaurant gehört zum Ensemble. 15. Mai-Aug. tgl. 10-18 Uhr, Sept.-14. Mai tgl. 10-17 Uhr | Engjavegur | Eintritt 750 ISK, Kinder (5-12 Jahre) 550 ISK | reykjavik.is/fjolskyldu-og-husdyragardurinn

Direkt nebenan liegt der Botanische Garten Reykjavíks, eine abwechslungsreich gestaltete Anlage mit ca. 5000 Pflanzenarten, die nach Themenbereichen angeordnet sind.

Der Süden

Heimaey

Im August, wenn die jungen Papageitaucher flügge sind, fliegen viele, angelockt von den Straßenlaternen und dem Lärm, in den Ort. Dort sammeln die Kinder sie in der Nacht auf und lassen sie am nächsten Morgen am Strand wieder frei.

Der Osten

Steinasafn Petru

Über Jahrzehnte hat Petra Sveinsdóttir ihre beeeindruckende Steinsammlung zusammengetragen, die sie heute in ihrem Garten liebevoll arrangiert hat. Im Osten Islands kann man auf Spaziergängen in der Region oftmals seltene Steine finden. Tgl. 9-18 Uhr oder nach Vereinbarung: Tel. 4758834 | Stöðvarfjörður Fjarðarbraut 21 | Eintritt 1000 ISK, Kinder bis 13 Jahre frei | petra.austurnet.is

Der Norden

Húsavík-Stadtmuseum (Safnahúsið)

Besonders beliebt wegen seiner großen naturkundlichen Sammlung, zu der auch ein ausgestopfter Eisbär gehört, der 1969 auf der Insel Grimsey geschossen wurde, nachdem er auf einer Eisscholle von Grönland dort angetrieben war. Juni-Aug. tgl. 10-18 Uhr, Sept.-Mai Mo-Fr 10-16 Uhr | Stórigarður 17 | Eintritt 800 ISK, Kinder bis 16 Jahre frei | www.husmus.is

Hvammstangi

35 km nördlich von Hvammstangi an der Westküste der Halbinsel Vatnsnes können Sie fast immer Robben beobachten: Beliebte Sonnen- und Rastplätze liegen bei Illugastaðir und Hindisvík. Alles über diese Tiere erfahren Sie im Robbenzentrum: Juni-Aug. tgl. 9-19 Uhr | Brekkugata 2 | Hvammstangi | Eintritt 900 ISK, Kinder (6-16 J.) 650 ISK | www.selasetur.is

Jólagarðurinn

Etwa 5 km südlich von Akureyri liegt dieser Laden für Weihnachtsfans. Hier gibt es Weihnachtsschmuck und -figuren aus Island - und ein Café. Juni-Aug. tgl. 10-22, Sept.-Dez. 14-22, Jan.-Mai 14-18 Uhr

Das Hochland

Wissen Sie, warum manche Lavablöcke wie Figuren aussehen? Weil es versteinerte Trolle sind, die nicht rechtzeitig, bevor die Sonne aufging, in ihre Höhlen kamen! Im Bilderbuch "Isländische Trolle" von Brian Pilkington, das Sie in Island erhalten, erfahren Sie viel über Trolle. Es enthält auch eine Karte, auf der die größten und auffallendsten Trolle in Island eingezeichnet sind. Gerade im Hochland können Ihre Kinder viele der netten Kerle entdecken. Übrigens: Trolle verursachen auch die Vulkanausbrüche, und zwar, wenn sie kochen.

Langjökull

Eine Hundeschlittenfahrt auf dem Gletscher ist für alle ein Vergnügen. Die kraftvollen Grönländer, so der Name dieser schönen Hunderasse, lieben es, über das Eis zu laufen. Mit Streicheleinheiten kann man sich am Ende bei ihnen bedanken. Wer einen ganzen Tag bucht, hat auch die Gelegenheit zu lernen, wie man einen Schlitten lenkt, und kann es selber versuchen. Am Abend darf man auch die Hunde füttern. Eskimo Travel | Tel. 8991791 u. 7742047 | www.dogsledding.is | von 1,5 Std. (16000 ISK pro Person) bis 6 Std. (55900 ISK), Kinder unter 12 Jahren zahlen die Hälfte

Sehenswertes

Ob Museen, kleine Fischerhäfen oder Naturzentren - es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Island. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören die bunten Liparit-Berge von Landmannalaugar und der Nationalpark Skaftafell im Süden. Ein Muss für Island-Reisende ist auch der Besuch von Lakagigar. Hier reihen sich mehr als hundert Krater wie eine Perlenschnur aneinander und bieten den Besuchern eine atemberaubende Kulisse.

Freizeit

Wer seine Freizeit in Island gestalten will, findet sehr gute Möglichkeiten vor. Einige Agenturen bieten Adventure-Touren an, bei denen Touristen die Natur hautnah erleben können. Auch Angler kommen voll auf ihre Kosten. Neben dem Meer kann auch in zahlreichen Binnengewässern geangelt werden. Eine Reise nach Island ist auch für Wanderer und Reiter ideal, denn sie finden hier optimale Bedingungen vor.

Übernachten

Zum Übernachten auf Island kann man aus verschiedenen Varianten auswählen. Die größeren Städte werden meist von Hotels und Gästehäusern dominiert. Auf dem Land gibt es dagegen urige und landestypische Übernachtungsmöglichkeiten. Viele Hotels in Island bestechen durch die inseltypische Architektur mit Naturmaterialien. Sehr einladend sind auch die Relais- und Château-Hotels der Insel. Campingfreunde finden ausgezeichnete Bedingungen vor.

Am Abend

Island ist sicherlich kein Reiseziel für Nachtschwärmer. Trotzdem kann man viel erleben. Wer ausgehen will, muss in die großen Städte reisen. Auf dem Land finden das ganze Jahr Veranstaltungen wie zum Beispiel Pferdeshows, Paraden und Festivals statt. Das Essen in Island wird von Fisch und Meeresfrüchten bestimmt. Unbedingt probieren sollte man den Seelachs „ufsi“ und den Schellfisch „Ysa“.