© NICOLA MESSANA PHOTOS/shutterstock

Islamische Republik Iran

Check-in

Stellen Sie sich vor: ein Feiertag im Frühling in einer iranischen Stadt, Teheran zum Beispiel, Isfahan oder Shiraz. Sie sind eben aus Europa angekommen, orientieren sich auf einem ersten Spaziergang in der neuen Umgebung. Ein Park. Auf dem Rasen sitzen Menschen dicht an dicht. Picknickdecken. Darauf vielköpfige Familien, drei, vier Generationen. Männer zapfen aus tragbaren Samowaren Tee, zupfen auf ihren Wasserpfeifen die glühende Tabakkohle zurecht. Der Wind trägt den Duft aus den vielen Schüsseln herüber. Ein Lächeln, eine Geste. „Welcome! Please, join us.“ Essen Sie doch mit! Ein paar Meter weiter die nächste Einladung, die nächste, die nächste ... Willkommen! Wenn es ein Wort gibt, das die Erfahrung einer Reise durch dieses wundersame Land zusammenfasst, dann ist das die Quintessenz, die für immer in Erinnerung bleibt. „Khosh amadid!“ „Welcome to Iran!“ X-beliebige Passanten auf der Straße rufen es, Kinder, Alte und Händler in den Basaren, während sie Ihnen zum Probieren eine Dattel, Nuss oder Halva entgegenstrecken. Die meisten fragen nach dem Woher und Wohin und ob man sich auch wohlfühlt in ihrem Land. Selfies gehören selbstverständlich dazu, Arme um die Schultern gelegt. Seien Sie gefasst auf die Bitte: „Sag deinen Freunden daheim, jeder ist bei uns gern gesehen. Wir sind keine Terroristen.“ Die Iraner wissen um ihr schlechtes Image. Ihre Herzlichkeit ist überwältigend, fast beschämend, straft sie doch Klischees von kollektiver Feindseligkeit Lügen. 

Was für ausschließlich düstere Bilder sind bis vor wenigen Jahren noch über unsere Mattscheiben geflimmert! Heerscharen von Frauen in pechschwarzen Tschadors, grimmige Ayatollahs und deren Fußvolk – Fanatiker, die fäustereckend Parolen plärren und freiheitsliebende Studenten niederknüppeln; dazu die Stellvertreterkriege in Syrien und Irak, die Streitereien ums Erdöl und der lähmende Nuklearkonflikt. Immerhin: Zwischendurch kam die Sprache auch auf Teppiche und Pistazien, Rosen und Poeten. Doch unterm Strich war und ist der Blick aus dem Westen seit Khomeinis Revolutionscoup von 1979 arg verkürzt und sehr lückenhaft. Wobei es nichts zu beschönigen gilt: Ja, die Islamische Republik ist eine Theokratie, diktatorisch geführt, und die Menschenrechtslage ist schlimm. Und ja, es herrschen Willkür, Zensur, Doppelmoral und unter den Oligarchen aus Klerus und Militär, die alle Einkommensquellen des Staates kontrollieren, hemmungslose Korruption. Sie als Tourist werden von all dem nichts mitbekommen. 

Der Iran ist in politischer Hinsicht, entgegen seinem Ruf, ein absolut sicheres Reiseland. Und auch für Einheimische sind die Freiräume im Alltag größer, als man vermuten würde. Offen sozialkritische Filme zum Beispiel wie etwa die des Oscar-Preisträgers Asghar Farhadi avancieren zu Blockbustern. Aber bei Sexszenen, Islam- und unverhüllter Systemkritik auf der Leinwand verstehen die Mullahs überhaupt keinen Spaß. 

Das Kopftuch, für viele emanzipierte Frauen verhasstes Symbol ihrer Unfreiheit, ist zum Modeaccessoire mutiert, dessen Farben, oft passend zum Lippenstift, nicht bunt genug sein können. In den Großstädten sind selbst zum Hauptgebet am Freitag viele Moscheen halb leer, die vielen todschicken Shoppingmalls proppevoll. In manchen Nobelbezirken Nord-Teherans mussten die Muezzine, heißt es, ihre Lautsprecher an den Minaretten nach Anrainerbeschwerden leiser drehen. Und auf den Avenuen flirten Mädchen und Jungs abends ganz offen, tauschen durch die offenen Autofenster Handynummern aus. Und bei den anschließenden Partys geht, aber wie!, die Post ab. One-Night-Stands stehen auf der Tagesordnung. Angst vor den immer noch existierenden Kommandos der Tugendwächter? Vor Peitschenhieben? Irrtum. Das Leben ist kurz und mit Geld lässt sich (fast) alles regeln. 

Fakt ist: Die geballte Widersprüchlichkeit im Alltag hat Ventilfunktion. Denn was oft übersehen wird: Zehn, maximal 15 Prozent der Bevölkerung folgen der Regierung bedingungslos. Die große Mehrheit der ca. 80 Mio. Iranerinnen und Iraner ist pragmatisch, tolerant. Die Mittel- und Oberschicht huldigt mit Inbrunst dem American Way of Life. Es wird auf Teufel komm raus konsumiert. Die meisten aber, scheint es, haben sich bis auf Weiteres mit der schizophrenen Lage arrangiert und sich in Zonen der Privatheit zurückgezogen. Und in denen lebt es sich im heutigen Iran ganz komfortabel. Umso mehr, seit Hassan Rouhani den notorischen Unruhestifter Mahmud Ahmedinejad als Staatspräsident abgelöst und mit dem Westen den Atomdeal geschlossen hat und seit er dem Land zumindest nach außen hin wieder ein freundlicheres Gesicht verleiht. 

Allein bei der Vielfalt an Landschaften ist der Iran, in den die Fläche Deutschlands etwa viereinhalb mal passen würde, ein Kontinent für sich. Der Horizont für Entdecker reicht von Kish, Qeshm und Hormuz, den felsigen Ferieninseln am Golf, bis zu den Sandstränden und subtropischen Wäldern, den Reisfeldern und Teeplantagen am Kaspischen Meer; von den Vier-, ja Fünftausender-Gipfeln des Elburs- und des Zagros-Gebirges bis zu den salzig-flachen Ufern des Urmia-Sees im Vierländereck mit der Türkei, Armenien und Aserbaidschan; und von der Tigris-Tiefebene im äußersten Südwesten über die zentralen Wüsten Dasht-e Lut und Kavir, die mehr als die Hälfte des Hochlandes bedecken, bis zu den Steppen im Osten an den Grenzen zu Pakistan und Afghanistan. Wandern, tauchen, radeln – die Möglichkeiten sind immens. Und die nötige Infrastruktur wie Eco-Lodges in den Dörfern, Spezialveranstalter oder Geräteverleiher entwickelt sich seit ein paar Jahren rapide. 

Ein eigener Kosmos ist das Land auch in geistiger Hinsicht. Seit über 5000 Jahren eine Hochkultur! Archäologie und Architektur sind zwei seiner höchsten touristischen Trümpfe. Der Iran besitzt an die zwei Dutzend Unesco-Weltkulturerbestätten, darunter Ikonen wie die Ruinen von Persepolis, der Residenzstadt der Alten Perser, deren Nekropole Naqsh-e Rostam und in Pasargadae das Grab von Kyros, der ihr erstes Weltreich begründet hat. Und auch etliche klassische Gartenanlagen gehören dazu – wussten Sie, dass unser Begriff „Paradies“ aus dem Altpersischen kommt? Natürlich werden Sie auch in den Städten nur so staunen: vor den Fassaden und unter den Kuppeln der vielen mit grandiosen Fliesenteppichen ausgeschmückten Moscheen, allen voran in Isfahan; in den Palästen der Schahs in Teheran und den kaum weniger pompösen der steinreichen Händlerclans, etwa in Tabriz und Kashan, oder in dem unvergleichlichen Labyrinth aus Lehmmauern und Windturmwäldern von Yazd. Nicht zu vergessen all die Basare, diese bunten, duftenden Schatzkammern mehr als 1000-jährigen Kunsthandwerks. 

Überall aber begegnet man dem kostbarsten aller Schätze des Iran, seinen Menschen: Herzbewegend, wenn man sie in ihrer so melancholisch-melodiösen Sprache, dem Farsi, singen oder Verse ihrer großen Dichter Hafis oder Rumi rezitieren hört. Ähnlich ergreifend ist die Begegnung mit ihrer uralten Spiritualität – in den Feuertempeln und Bestattungstürmen der Zoroastrier, den Synagogen oder den so glanz- wie geistvollen schiitischen Heiligtümern von Mashhad und Qom. 

Über die Jahrtausende wurde dieses Land immer wieder erobert, seine Zivilisation von außen überlagert – sei es durch das Griechische in der Zeit Alexanders des Großen oder den arabisch geprägten Islam, sei es durch diverse Turkvölker, die Mongolen und im 19. und 20. Jh. durch Großbritannien, Russland und die USA. Jedes Mal gelang es ihm, die fremden Einflüsse auf Glaube, Kunst und Kultur in spezifisch iranische Varianten umzuformen. Auf diese Kraft, die sich aus tiefsten Wurzeln speist, sind die Iraner zu Recht stolz. Sie steckt hinter ihrem Gleichmut, hinter dem ausgeprägten Selbst- und Nationalbewusstsein und ganz sicher hinter jener angst- und vorurteilslosen Art, mit der sie jeden Fremden als Gast willkommen heißen.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City…
Es waren angeblich das kühle Sommerklima und die ergiebigen Weidegründe, in die sich der mongolische Herrscher Oldjaitu verliebte, weil sie ihn an seine Urheimat in Zentralasien erinnerten. So…
Es bleibt einem einfach die Spucke weg. Mit wessen Geld und welchen Methoden diese wahrscheinlich kostbarste Juwelensammlung der Welt zustande kam, will man besser gar nicht wissen. Ganz arglos…
Jede Stadt im Iran besitzt eine Jame- Moschee, in der freitags der Mullah seine Wochenpredigt hält. Aber ein solches Prachtexemplar hat nur Yazd. Allein die Dimension! Ihr Portalgewölbe plus…
Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der…
Hier ein einzelnes Gebäude herauszustellen, wäre pure Willkür. Die ganze Altstadt ist das Wunder. Umso mehr, als sie gerade eine Verjüngungskur durchmacht: Noch vor 10, 20 Jahren drohte das…
Ihre zwölf Imame gelten schiitischen Iranern als göttliche Lichtgestalten, die sie mit Inbrunst verehren und zu deren Mausoleen sie in Massen wallfahren. In den Dutzenden Trakten, umgeben von…
Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach…
Hier, 55 km nordöstlich von Shiraz, steht die Quintessenz des Alten Persien aus Stein geschaffen: erhabene Größe, höchste künstlerische Ausdruckskraft. Bauleute aus allen Teilen des Reichs haben…
Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-…
Willkommen im Versailles, der Hofburg, dem Buckingham Palace der iranischen Monarchie. Schon Schah Abbas I. hat hier nahe dem Großen Basar eine Burg errichten lassen. Doch in seiner heutigen…
Es sind nur ein paar Schritte aus der lauten, grauen Gegenwart unterm ovalen Ziegelbogen des Eingangsportals hindurch in den wichtigsten Schrein der Landesgeschichte. 7000 Jahre und unzählige Völker…
„Kraftort“ würden heutige Esoteriker diesen von einer heißen Quelle gespeisten Kratersee 330 km südöstlich von Tabriz wohl nennen. Ähnlich dürften auch die Sassaniden empfunden haben, als…
Den Turm zu Babel kennt man aus der Bibel. Auch vom Bautypus der Zikkurat, wie sie im Alten Mesopotamien als Kultstätten zu Ehren lokaler Gottheiten zuhauf in der Gegend rumstanden, hat man…
Wer sein Herz hier nicht schmelzen spürt, der hat wohl keines. Der Besuch am Grab des weisen Dichters hat noch jeden betört. Reizend speziell nach Sonnenuntergang: die vielen Liebespaare, die hier…

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Reiseführer Iran
MARCO POLO Reiseführer Iran
12,99 €

Praktische Hinweise

Anreise

Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegt von Frankfurt direkt nach Teheran, Austrian (www.austrian.com) von Wien nach Teheran, aber auch direkt nach Isfahan und weiter nach Shiraz. Iran Air (www.iranair.com) bedient die Strecken von Frankfurt, Hamburg, Köln und Wien, Mahan Air (www.mahan.aero) von Düsseldorf und München und Germania (www.flygermania.com) von Berlin nach Teheran. Turkish Airlines (www. turkishairlines.com) verbinden Istanbul direkt mit Teheran, Isfahan, Shiraz, Ahvaz, Mashhad und Tabriz. Auch die Anreise via Dubai mit Emirates (www.emirates. com) oder Flydubai (www.flydubai.com) bzw. via Doha mit Qatar Airways (www. qatarairways.com) ist empfehlenswert. Nach der Ankunft: Der Khomeini-Airport in Teheran ist seit Herbst 2017 ans Metronetz angeschlossen (Linie 1, Ticket zur Zeit des Redaktionsschlusses 8000 Rial). In allen anderen Städten mit Flughäfen bleiben für die Fahrt in die City, wie auch in Teheran als Alternative weiterhin, die (relativ preisgünstigen) Taxis.

Auskunft

Die iranische Regierung betreibt im Ausland keine Fremdenverkehrsämter. Bei der Reiseorganisation helfen gerne auch die einschlägigen Veranstalter. Zwei im Iran bestens vernetzte, für die der Autor dieses MARCO POLO Bandes regelmäßig Studienreisen leitet, sind Zeit-Reisen (zeitreisen.zeit.de) in Hamburg und, auch für maßgeschneiderte Sonderprogramme, Orientaltours (www. orientaltours.de) in Frankfurt. Drei auf deutschsprachige Gäste spezialisierte Veranstalter mit langjähriger Erfahrung und Sitz in Teheran: Arg-e Jadid (www. atc.ir bzw. deutschabteilung@atc.ir), Dina Tour (www.dina.tours) und, speziell für Berg-und Wüstentouren, Alvan Tour (www.allventure.at). Auskünfte erhalten Sie auch bei den iranischen Botschaften.

Botschaften der Islamischen Republik Iran

- Deutschland: Podbielskiallee 65–67 | 14195 Berlin | Tel. 030 84 35 30 | www. de.berlin.mfa.ir

- Österreich: Jauresgasse 9 | 1030 Wien | Tel. 01 712 26 50 | www.vienna.mfa.ir

- Schweiz: Thunstr. 68 | 3006 Bern | Tel. 03 13 51 08 01 | www.iranembassy.ch

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft 

Kh. Ferdowsi 324, P. O. Box 11365–179 Teheran | Tel. 021 3 99 90 00, Handy für Notfälle: 0912 1 13 10 07 | www.teheran.diplo.de

Österreichische Botschaft

Mirvali Alley 6–8, Niavaran, 19796–33755 Teheran | Tel. 021 22 75 00 40 | www. bmeia.gv.at/botschaft/teheran

Schweizer Botschaft

Kh. Yasaman 2, Sharif Manesh Ave., Elahieh, P. O. Box 19395–4683 Teheran | Tel. 021 22 00 83 33 | www.eda.admin.ch/tehran

Einreise

EU-Bürger und Schweizer brauchen ein Visum. Über die genauen Visabedingungen sowie zur vorab nötigen Einholung einer Genehmigung, der sogenannten Referenznummer, informieren Irans Botschaften sowie die Generalkonsulate in Hamburg, Frankfurt und München. Bei organisierten Reisen besorgt diese in der Regel der Veranstalter. Individualreisende können die Referenznummer, ein sogenanntes e-Visa, über die englischsprachige Website e_visa.mfa.ir/en/ beantragen. Dies ersetzt die bisherige anfängliche Einreichung vor Ort in einer diplomatischen Vertretung und klappt erfahrungsgemäß einwandfrei. Mit der Nummer und dem originalen Reisepass muss man aber weiterhin in der Konsularabteilung der iranischen Vertretung den Antrag für das eigentliche Visum stellen. Wer per Flugzeug einreist, kann auch direkt bei Ankunft ein 30-tägiges Touristenvisum ausgestellt bekommen. Generell muss der Pass noch mindestens sechs Monate gültig sein und darf keinen Hinweis auf eine Reise nach Israel enthalten.

Fotografieren

Grundsätzlich agieren Iraner vor Kameras äußerst entspannt, ja lieben es, gemeinsam mit Ausländern Selfies zu schießen. Dass man von Personen zuvor höflichkeitshalber deren Zustimmung einholt, versteht sich von selbst. Bei militärischen und polizeilichen Anlagen verstehen Uniformträger keinen Spaß. Auch in Grenzgebieten, in Häfen, auf Flughäfen, vor Behördengebäuden, Gefängnissen etc. sollte der Verschlussdeckel auf der Linse bleiben. Einschränkungen gibt es an manchen religiösen Stätten und in Museen.

Geld & Preise

Währungseinheit ist der Rial (IRR). Das Papierbündel wird weniger dick, wenn man sich statt Scheinen die ebenfalls als Bargeld gehandelten „Bankschecks“ über 1 Mio. geben lässt. Wechseln Sie am besten in Hotels oder offiziellen Wechselstuben, Banken trödeln und verrechnen schlechtere Kurse und Straßenhändler hauen gerne übers Ohr. Verwirrend ist, neben der Verwendung arabischer Ziffern bei Preisangaben, der informelle Gebrauch der Parallelwährung Toman. Ihr Wert entspricht 10 Rial. 300 000 Rial heißen umgangssprachlich 30 000 oder, noch verkomplizierender, auch nur 30 Toman. Im Zweifel die Summe ausdrücklich in Rial aufschreiben lassen. Mittelfristig soll der Toman den Rial offiziell ablösen. Internationale Schecks und Kreditkarten werden mit ganz seltenen Ausnahmen (noch) nicht akzeptiert. Auch die ATMMaschinen reagieren auf ausländische Karten nicht. Deshalb unbedingt genügend Bargeld mitnehmen! In manchen Hotels, Souvenirläden und Reiseagenturen kann man auch mit Euros bezahlen.

Gesundheit

Die medizinische Basisversorgung ist flächendeckend gewährleistet. In den großen Städten gibt es ausgezeichnete Ärzte, gute Krankenhäuser und Apotheken. Wer ein Visum beantragt, muss den Abschluss einer Reisekrankenversicherung belegen, ist also kostenmäßig automatisch abgesichert. Zusätzlich empfiehlt sich eine Rückholversicherung. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Standardschutz gegen Hepatitis A und B, Polio, Tetanus, Diphtherie sowie eventuell Typhus und Tollwut, wenn Trekkingtouren geplant sind, ist sehr wohl ratsam. An der Golfküste und im tiefen Süden (Südosten) kommt im Sommer in geringem Maß Malaria vor. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man statt Leitungswasser abgefülltes Mineralwasser trinken und, vor allem im Sommer, bei ungekochten, ungeschälten Speisen Vorsicht walten lassen. Auf Sonnenschutz achten, vor allem im Hochland!

Internetzugang & WLAN

Den Laptop, das iPad etc. mitzubringen und online zu gehen, ist kein Problem. Fast alle Hotels und viele Cafés bieten kostenloses, wenn auch manchmal noch recht langsames WiFi. Manche internationale Websites und Social Media aber, etwa Facebook und Twitter, werden von der Regierung zensiert oder blockiert.

Kleidung

Die religiöse Vorschrift befiehlt Frauen überall im öffentlichen Raum, auch bei Verlassen des Flugzeugs, im Hotelrestaurant und Reisebus, ihr Haar mit einem Kopftuch (Hijab) und ihre Körperkonturen mit einem losen Mantel, einer langen Bluse und knöchellangen Hosen zu umhüllen. Viele moderne Iranerinnen nehmen das Gebot heute lockerer. Die Grundregel aber bleibt aufrecht, auch die, im Trauer- und Fastenmonat gedeckte Farben zu tragen. Nackte Füße, etwa in Sandalen, empfinden Iraner als ebenso unmöglich wie Männer in kurzen Hosen. Frauen müssen in manchen religiösen Stätten zusätzlich einen (dort auszuleihenden und stets sauberen) Tschador überstreifen, der sie von Kopf bis Fuß bedeckt.

Klima & Reisezeit

Für klassische Besichtigungstouren eignen sich Frühjahr und Herbst ideal. Winter sind speziell im Nordwesten und -osten extrem kalt und schneereich, am Golf hingegen angenehm warm. Im Sommer atmet man in den nördlichen Bergregionen frisch durch, während man im Süden und in den Wüsten bei bis zu 50°C schwitzt und einen an der Kaspi-Küste extreme Schwüle plättet. Nennenswerten Niederschlag gibt es vor allem im Nord(west)en.

Notruf

Polizei: landesweit Tel. 110, Krankenwagen: Tel. 115

Öffentliche Verkehrsmittel

Busse: Bus fahren ist extrem preiswert und man erreicht praktisch jeden Ort. Diverse Unternehmen bieten vor allem zwischen den größeren Städten exzellente Verbindungen, oft auch über Nacht. Da auf Hauptstrecken alle 15 bis 30 Min. Busse verkehren, einfach am entsprechenden Busterminal Ticket kaufen und los. Auf Nummer sicher geht, wer die Tickets vorab über eine Agentur kauft. Für lange Fahrten sollte man die komfortableren VIP-Busse nehmen. Noch billiger und für kürzere Strecken gut sind Sammeltaxis (Savari) mit oft eigenen Standplätzen. Eisenbahn: Das Schienennetz ist flächendeckend gut ausgebaut. Schnellverbindungen bestehen von Teheran nach Isfahan und Mashhad. Tickets kauft man online oder direkt an den Bahnhöfen. Vor allem in Ferienzeiten vorab buchen! www. rai.ir, www.iranrail.net Inlandsflüge: Iran Air (www.iranair.com) und diverse andere Gesellschaften bedienen ein dichtes Streckennetz, das die meisten Provinzhauptstädte umfasst. Die Preise sind niedrig, mehrstündige Verspätungen aber häufig. Tickets am besten über Reiseagenturen besorgen, was in der Praxis nur vor Ort funktioniert. Metro: Teheran besitzt eine sehr effiziente U-Bahn mit 5 Linien. Auch in Tabriz, Isfahan, Shiraz und Mashhad gingen vor Kurzem Metros in Betrieb.

Öffnungszeiten

Der Freitag ist arbeitsfrei. Behörden und Firmen arbeiten Sa–Mi 8/9–16/17, Banken bis 14 Uhr, z. T. auch donnerstags vormittags. Läden haben, auch in den Basaren, in der Regel Sa–Do 9–20 Uhr offen, in touristischen Zonen z. T. auch freitags nach dem Mittagsgebet. Circa 13–15.30 Uhr, im Sommer auch länger, ist Siesta. Restaurants sind oft mittags (ca. 12–15 Uhr) und abends (ca. 18.30–22 Uhr), einfachere Lokale den ganzen Tag geöffnet. Bei deutlichen Abweichungen sind bei den Adressen genaue Zeiten angegeben. Montags sind Museen oft zu. Im Sommerhalbjahr (21. März–21. Sept.) sind die meisten Museen und Sehenswürdigkeiten länger geöffnet als im Winter. Bei den Adressen im Band ist es auch ohne explizite Angabe möglich, dass außerhalb des Sommers später geöffnet und früher geschlossen wird.

Orientierung vor Ort

In manchen Städten gibt es Büros der Kultur- und Tourismusbehörde Miras Farhangi, die meist wegen der Sprachbarriere und aus Mangel an Schriftlichem für Europäer nur selten nützlich sind. Fragen Sie an der Hotelrezeption oder Passanten auf der Straße. Iraner sind enorm hilfsbereit. Von den Jüngeren in den Städten sprechen viele Englisch. Schilder sind überwiegend auch lateinisch beschriftet. Wo im Band mehrere Straßennamen angegeben sind, muss man in dieser Reihenfolge abzweigen, um ans Ziel zu kommen.

Sicherheit

Der Iran ist entgegen dem verbreiteten Klischee selbst für Frauen ohne Begleitung ein sehr sicheres Reiseland. Brutale Raubüberfälle passieren so gut wie nie, Taschendiebstähle viel seltener als etwa in Südeuropa. Seit vielen Jahren ist kein Normalo-Tourist mehr zu Schaden gekommen. Die größte Gefahr birgt der Straßenverkehr. Natürlich sollte man sich vor lautstarker Kritik an Religion und Regime am falschen Ort hüten, genau wie vor Reisen in den Südosten Richtung Pakistan und auch vor Trickbetrügern. Wenn die sich, vor allem in Teheran, nachts als Zivilpolizisten ausgeben und Sie auf der Straße kontrollieren wollen, bestehen Sie darauf, mit ihnen ins Hotel oder zur Polizeistation zu gehen! Aktuelle Orientierung bieten die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts (www. auswaertiges-amt.de).

Strom

Die Spannung beträgt 220 Volt. Für Normalstecker ist kein Adapter nötig, Schukostecker hingegen passen selten.

Taxi

Innerstädtische Taxis gibt es viele, alle ohne Taxameter. Preise sind Verhandlungssache, für Touristen zwar meist erhöht, aber im Vergleich noch sehr billig. Offizielle Taxis sind gelb oder grün, die vielen privaten, nicht gekennzeichneten aber auch ohne Bedenken nutzbar.

Telefon & Handy

Festnetzanrufe ins Ausland von Hotels oder Postämtern kosten sehr wenig. Noch preiswerter ist die Verwendung einer SIM-Karte, die man auf Flughäfen und in allen Handyshops gegen Vorlage des Reisepasses erhält. Das Mobilnetz ist flächendeckend ausgebaut. Auch deutsche Handys funktionieren, die Roaminggebühren sind aber hoch. Inlandsgespräche hingegen sind sehr günstig. Vorwahlen: D: 0049, A: 0043, CH: 0041, IR: 0098. Inländische Vorwahlen ändern sich mit entnervender Regelmäßigkeit.

Toiletten

Im öffentlichen Raum und auch bei Iranern daheim darf freies Hocken trainiert werden. Und wer Papier braucht, muss es mitbringen. Die meisten besseren Hotels und wenige gute Restaurants haben, zumindest ergänzend, westliche Sitzthrone. Nur die billigsten Quartiergeber stellen kein Papier bereit. Dieses sollte wegen der Verstopfungsgefahr im dafür vorgesehenen Eimer entsorgt werden. In Privatwohnungen wie auch Hotelzimmern betritt man den Sanitärraum nur mit eigens bereitgestellten Schuhen. WCs finden sich an den meisten (Bus-)Bahnhöfen, Tankstellen und Moscheen, sind aber häufig eine Zumutung für die Nase.

Unterkunft

Irans Hotellerie bietet die gesamte Bandbreite an Quartieren, von den allerbilligsten Mosaferkhanehs bis zu Luxushäusern. Oft hapert es an der Qualität. Die Kategoriesysteme sind nur begrenzt mit westlichen Standards vergleichbar. In Tourismuszentren wie Isfahan oder Shiraz ist zur Reisesaison das Zimmerangebot extrem knapp, langfristig vorab zu buchen unverzichtbar. Außerhalb der Hauptreisezeiten kann man oft hohe Rabatte aushandeln. In den letzten Jahren eröffnen immer mehr privat geführte Pensionen in historischem Gemäuer, aber auch schicke Boutiquehotels in den Altstädten und in den Dörfern Ecolodges. Auch werden immer mehr Überlandkarawansereien in Hotels umgewandelt. In vielen kleineren Städten sind die staatlichen Tourist Inns (Jahangardi | ittic.com) eine verlässliche und saubere Option. Couchsurfing ist offiziell verboten. Deshalb: nie gegenüber Behörden angeben! Camping ist für Ausländer nur beim Trekking in den Bergen oder Wüsten ratsam.

Zeit & Kalender

Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt 2,5 Stunden. Am 21. März werden die Uhren um 1 Stunde vor-, am 21. September zurückgestellt. In der religiösen Sphäre gilt der Mondkalender mit nur 354 Tagen. Der im Alltag verwendete Kalender umfasst zwar 365 Tage, die Jahreszählung aber beginnt erst mit 622 n. Chr. Im internationalen Austausch benutzen Iraner den westlichen, gregorianischen Kalender.

Zoll

Sein Gepäck sollte man nicht mit Spirituosen, Schweinefleisch und Pornoheften füllen, deren Einfuhr ist nämlich strikt verboten. Bild- und Tonträger sowie Speicherplatten sollten keine heiklen Daten enthalten. Theoretisch sind Barbeträge von über 1000 US-Dollar zu melden. Die Einfuhr von elektronischem Equipment, Smartphone, Laptop, Kamera etc. ist, soweit es sich nicht um hochprofessionelle Filmausrüstung handelt, ebenso wenig ein Problem wie die Ausfuhr eines mittelgroßen Teppichs pro Person. Nur wirkliche Antiquitäten bedürfen einer Ausfuhrgenehmigung durch die Kulturbehörde.

Events, Feste & mehr

Religiöse Feiertage

19. Feb. 2018, 9. Feb. 2019

Todestag Fatimas

29. März–1. April 2018, 19.–22. März 2019

Geburtstag Imam Alias und Etekaf (nur Moscheen geschlossen)

16. Mai–14. Juni 2018, 6. Mai–5. Juni 2019

Während des Fastenmonats Ramadan, der mit dem Opferfest Eid al-Fitr endet, sind zwar alle Attraktionen zugänglich, der Alltag läuft jedoch in vielen Bereichen verlangsamt

5. Juni 2018, 26. Mai 2019

Todestag Imam Alis

9. Juli 2018, 29. Juni 2019

Todestag Imam Sadeghs

19./20. Sept. 2018, 9./10. Sept. 2019

Tassua und Ashura, Gedenken an Imam Husseins Tod in der Kerbela-Schlacht

31. Okt. 2018, 20. Okt. 2019

Arbain, der 40. Tag nach Ashura

8. Nov. 2018, 28. Okt. 2019

Todestag des Propheten Mohammed

9. Nov. 2019, 29. Okt. 2019

Todestag Imam Rezas

Feste & Festivals

Januar/Februar

Fajr Int. Theaterfestival: interessante Inszenierungen aus dem In- und Ausland auf mehreren Bühnen Teherans. Parallel läuft das Fajr Music Festival (www.fajr musicfestival.com). Zweite Monatshälfte Jashn-e Sadeh: altiranisches, mit großen Freudenfeuern begangenes Mittwinterfest. (29./30. Jan.) Fajr Film Festival: 10-tägige, weltweit be achtete Leistungsschau des iranischen Kinos, Ableger für internationale Filme im April, beide in Teheran. www.fajriff.com

März

Chaharsanbe-Suri: In der letzten Dienstag- Nacht des Jahres wird gesungen, gelärmt, werden zur Vertreibung der Wintergeister Feuer entzündet. Nowruz: Das wichtigste nicht-religiöse Fest markiert den Beginn des Frühlings und neuen Jahres. Ein Fest der Familie und die Zeit für längere Urlaube. Für zwei Wochen nimmt das ganze Land eine Auszeit. Viele Behörden, Läden, Restaurants – nicht aber touristische Sehenswürdigkeiten! – sind geschlossen. 21.–24.

Mai

Rosenwasser-Festival: Zum Höhepunkt der Ernte- und Destilliersaison stehen die berühmten „Rosendörfer“ Qamsar und Niyasar bei Kashan ganz im Zeichen der duftenden Tradition. Zweite Monatshälfte

August

Mobarak Puppentheater-Festival: Gastspiele in- und ausländischer Meisterensembles zeigen in Teheran ihre Kunst. Zweite Monatshälfte

Oktober

Nomadenzüge: Unterwegs im Bergland begegnet man Nomaden, die mit ihren riesigen Tierherden zum Überwintern in den Süden ziehen. Im März/April wandern sie wieder zurück. Mehregan: Fest des Erntedanks und der gegenseitigen Verbundenheit. 9./10.

Dezember

Shab-e Yalda: die längste Nacht. Man feiert mit Freunden und Verwandten den Sieg des Lichts über die Finsternis, entzündet Feuer, liest Hafis-Verse und weissagt einander die Zukunft. 20./21. oder 21./22.

Feiertage

10. Feb.

Siegestag der Islamischen Revolution

19. März

Tag der Nationalisierung des Erdöls

21.–24. März

Nowruz

1. April

Gründung der Islamischen Republik

2. April

Tag der Natur (Sizdah be Dar)

4. Juni

Todestag Imam Khomeinis

Bloß nicht

Iranisch mit arabisch verwechseln

Iraner sind ungemein stolz auf ihre Nation und jahrtausendealte, eigenständige Hochkultur. Auf ihre Sprache, Bräuche, Kunst und oft auch auf ihren vorislamischen Glauben. Deshalb bitte: Iran ist kein arabisches Land, Farsi, die Landessprache, nicht Arabisch. Und der Golf, um diesen Streitpunkt auch ein für allemal zu klären, heißt „Persischer“ Golf. Das haben schon die Historiografen der alten Griechen festgehalten.

Vor anderen schneuzen

In Gesellschaft das Taschentuch zu zücken, empfinden Iraner als ausgesprochen rüde. Tut man’s beim Essen, verdirbt man ihnen den Appetit. Also: aufstehen und sich diskret entfernen, bevor man losschnaubt! Am besten in einen Nebenraum oder nach draußen.

Öffentlich flirten

Trotz fortschreitender Liberalisierung: Sich vor aller Augen einzuhängen, zu umarmen oder gar zu küssen (Wangenküsse zwischen Angehörigen des gleichen Geschlechts ausgenommen), ist nach wie vor verpönt. Auch reichen weiterhin die meisten Frauen Männern in der Öffentlichkeit nicht die Hand.

Schuhe anlassen

Iraner legen Wert auf höchste Hygiene. Deshalb zieht man bei Privateinladungen am Eingang zur Wohnung unbedingt die Straßenschuhe aus. Ob man dann die bereitstehenden Hausschuhe überstreift oder in Socken über den echten Perser wandelt, bleibt jedem selbst überlassen. Raus aus den Schuhen gilt übrigens auch, bevor man Gebetsräume in Moscheen betritt oder in Restaurants auf einem Takht Platz nimmt.

Den Daumen recken

Ein Klassiker des krassen Missverständnisses: Streckt man in Europa dem Gegenüber seinen Daumen entgegen, signalisiert man damit Zustimmung, teilt die Freude über gute Laune oder einen Erfolg. Im Iran meint dieselbe Gebärde das genaue Gegenteil. Im Klartext: den Stinkefinger. Sollten Sie ihn im Affekt doch mal hochhalten, keine Sorge: Einheimische, die schon mit Westlern zu tun hatten, wissen um die konträre Bedeutung und werden nur innerlich milde lächeln, statt sich brüskiert zu fühlen.

Über Politik sprechen

Kellner, Taxifahrer, Zufallsbekanntschaften von der Straße – viele sagen gegenüber Ausländern, wenn die Rede auf die politische Lage im Land kommt, frei heraus, was sie denken. Doch wie viel sie auch lamentieren und schimpfen mögen: Iraner sind Nationalisten und hören Kritik an ihrer Heimat von außen ungern. Drum: Wenn es sich nicht um sehr vertraute Freunde – oder freigeistige Reiseleiter – handelt, lieber höflich zuhören und auf Fragen diplomatisch ausweichend antworten.

Special Bücher & Filme

Lesehunger & Augenfutter

Nader & Simin

Mehr als 40 Festivalpreise, darunter Oscar und Golden Globe, hat Meisterregisseur Asghar Farhadi für dieses Scheidungsdrama (2011) gewonnen. Völlig zu Recht. Feinfühliger geht nicht. Ein Jahrhundertfilm! Und sein neuester (2016), The Salesman, spielt in derselben Qualitätsliga

Iran

Was zum Nachträumen daheim bieten die zwei üppigen Text-Foto-Bände (beide 2017) von Walter M. Weiss, Autor dieses MARCO POLO Bands

Das Haus an der Moschee

Nicht gerade heiter, aber authentisch und aufschlussreich: Kader Abdolahs Familiensaga (2008) fasst das Drama des Landes in bewegende Worte

Persepolis

Basierend auf ihrem gleichnamigen Comic, erzählt die Regisseurin Marjane Satrapi in diesem tollen Zeichentrickfilm (2007) die Story ihrer Kindheit und Jugend während und nach der Islamischen Revolution. Ergreifend und witzig

20-30 °C
12 h/Tag

Fakten

Einwohner 79.966.230
Fläche 1.648.195 km²
Sprache Persisch
Währung iranischer Rial
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Islamisch-Präsidiale Republik
Hauptstadt Teheran
Ortszeit 05:53 Uhr
Zeitverschiebung 2 ½ h (zu MESZ)

Anreise

Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

MARCO POLO Produkte

MARCO POLO Reiseführer Iran
MARCO POLO Reiseführer Iran
12,99 €

Beliebte Regionen in Islamische Republik Iran

Sortierung:

Beliebte Städte in Islamische Republik Iran

Sortierung: