Islamische Republik Iran

Islamische Republik Iran Aktivitäten

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Locations

Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-…
3,5 km lange, größtenteils mit Ziegelgewölben gedeckte Gassen, zwei Dutzend Karawansereien, Kaufhallen: Der Basar von Tabriz ist einer der größten und auch ältesten des Orients und einer der urt…
Ein Minishop als Schatztruhe: landesweit bestes Sortiment an Originalen und Nachdrucken, antiquarisch und neu zu Irans Geschichte und Kultur, viele Raritäten, auch auf Deutsch und Englisch.
Vorsicht, akute Kaufrauschgefahr! In dem über 1 km langen Ladenschlauch, einem der ältesten und buntesten des Iran, sollte man sich darauf einstellen. Denn nach Branchen sortiert gibt es hier vom…
Das führende Opern- und Konzerthaus. Trotz postrevolutionär stark eingeschränkten Programms einen Besuch wert, z. B. wenn das Teheraner Symphonieorchester spielt.
Miniaturmaler gibt es viele, aber nur wenige wahre Könner der alten Schule. Einer von ihnen ist Mostafa Fotowat. Seine Stadtansichten, Stillleben und poetischen Liebesszenen sind echte Kunstwerke.

Angebote

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Sport & Aktiviäten

Bergsteigen & Klettern

Etwa 150 Viertausender stehen im Land. Der Damavand (www.damawand.de), Irans fujiförmiger Gipfelkaiser, misst sogar 5671 m. Aus Teheran in 1,5 Autostunden erreichbar und technisch einfach zu besteigen. Ähnlich zahm und lohnend sind die Vulkankegel Sahand und Sabalan im Nordwesten und der Oshturan im Zagros- Gebirge, anspruchsvoller etwa der Zard Kuh westlich von Isfahan und das Dena- Massiv, auf halbem Weg von dort Richtung Shiraz. Tummelplatz Nr. 1 für Kletterer ist Band-e Yakhchal am Nordrand Teherans, Klassiker der Bisotun-Fels östlich von Kermanshah, ultimativ fordernd der Alam Kuh (800-m-Granitvertikale).

Kameltrekking

Unvergessliche Wüstenabenteuer sind einoder mehrtägige Ritte durch traumhafte Dünenlandschaften in der Kleingruppe, betreut von Profiguides. Plus Übernachtung im Millionen-Sterne-Zelt. Gute Ausgangspunkte mit erfahrenen Anbietern sind Fahraj (www.farvardinn.com), nahe Yazd, das Eco-Camp Matinabad (www.ma tinabad.com) bei Natanz und die Oasen Garmeh (www.ateshooni.com) und Mesr (www.mesr.info, www.teeda-hotel.com) im Herzen der Dasht-e Kavir.

Reiten

Der Reittourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Profianbieter ist das deutschiranische Ehepaar Gottstein-Ghalavand, das von seiner Shapourkhast-Pferdefarm Wanderritte in die Bergwelt des Zagros organisiert (www.iranridingtours.com). Pferdetrekking fernab der Zivilisation ist auch im Golestan-Nationalpark (www. turkmenecolodge.com) möglich.

Schwimmen

Frauen dürfen vor den Augen von Männern weder im Meer noch im Pool schwimmen, auch nicht sonnenbaden. Was bleibt, sind in touristischen Regionen mit hohen Wänden abgeschirmte Frauenstrände. In Hotelpools dürfen die Geschlechter nur zeitverschoben getrennt.

Skifahren

Der Sport ist vor allem bei jungen Großstädtern populär, die Saison reicht von ca. Mitte November bis Ende März. Die schicksten und fahrerisch reizvollsten Resorts sind Shemshak, Dizin und Tochal, alle im Elburs-Gebirge nahe Teheran. Aber auch die Orte Chelgerd bei Shahr-e Kord, Pooladkaf bei Shiraz, Yam nahe Tabriz und Tarik Dareh am Alvand bei Hamadan bieten Lifte, präparierte Pisten, Verleih sowie, in Grenzen, Après-Ski. Infos: Tel. 021 44 01 63 74, www.skifed.ir

Tauchen

Die schönsten Reviere liegen im Süden vor der Südküste Qeshms und auf Hengam (www.divepersia.com). Kish ist Mittelmaß (www.kishdiving.com), ein echter Geheimtipp hingegen die Gegend um Siraf, 250 km südöstlich von Bushehr (Anbieter an der Hauptstraße | Tel. 0917 7 77 26 71). Das trübe, flache Kaspische Meer lohnt sich nicht.

Wandern

Solotrekking ist prinzipiell möglich, die Vorabinformation schwierig und Beschilderung ist kaum vorhanden. Ein Guide als Übersetzer und Navigator hilft sehr. Besonders reizvoll sind die Hochtäler von Takht-e Soleiman und Alamut, in der Kaspi- Region Kelardasht, Masuleh und Nahar Khoran sowie die Berge um Mashhad und, am Stadtrand von Teheran, Darband und Tochal (www.mountainzone.ir).

Wellness

Die vulkanische Natur hat Iran Thermalquellen beschert, die berühmtesten in Sareyn bei Ardebil. Doch was Iraner in Scharen anlockt und begeistert, lässt Europäer kalt. Zum Wellnessurlaub reist (noch) kaum jemand an. Daran kann auch die allmählich wachsende Zahl luxuriöser Spa-Center in Teheran, Isfahan und Kish (www.spahana.com, www.ramaspa.ir, www.niloofarabi.ir) bislang nichts ändern.

Einkaufen

Na klar, auch in iranischen Großstädten stehen längst riesige Shoppingmalls, gibt es jede Menge moderner Boutiquen und Einzelhändler. Doch das authentische, ungleich sinnlichere Kauferlebnis bietet bis heute der Basar. In jedem Stadtkern schlägt so ein zeitlos altes Herz des Handels. Die prächtigsten, bestsortierten besitzen Isfahan, Shiraz, Yazd, Kerman, Tabriz und Teheran. Aber auch in den Marktgassen von Provinzstädten wie Zanjan, Arak, Qazvin oder Urumiyeh zum Beispiel fühlt man sich wie in 1001 Nacht. Und das Angenehme: Man kann in der Regel völlig ungestört flanieren. Niemand nervt mit: „Nur gucken!“, zupft am Ärmel. Für alle Waren des alltäglichen Gebrauchs gelten mehr oder weniger Fixpreise. Handeln darf und soll man bei gehobenen Souvenirs, Kunsthandwerk, Antiquitäten. Sich etwa im Teppichladen beim Glas Tee gesprächsweise zu umtänzeln, ist gleichzeitig spielerisches Ritual und Teil des Geschäfts. Vorsicht aber: Wer ohne echte Kaufabsicht zu schachern beginnt, ist ein unfairer Zeitdieb. Und wer die Forderung des Händlers mit dem Gegenangebot um mehr als zehn, maximal 15 Prozent unterschreitet, verliert das Gesicht und verdirbt den Deal.

Mit Kindern unterwegs

Ausländische Kinder stehen bei jeder Kontaktnahme sofort im Mittelpunkt. Auch mutieren die Kleinen, ob sie wollen oder nicht, überall unweigerlich zu begehrten Kamerastars. Jeder Iraner wird sich bemühen, es den kleinen Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Eine kindgerechte Ausstattung sucht man in vielen Situationen noch vergeblich. So haben viele Taxis auf den Rücksitzen keine Sicherheitsgurte, ganz zu schweigen von Kindersitzen. Und wie die oft erschreckende Fahrweise der Iraner auf junge Nervenkostüme wirkt? In den meisten Restaurants lesen Ihnen die Kellner zwar jeden Wunsch von den Lippen ab. Kindgerechte Speisen, Portionen oder Bestecke findet man jedoch so selten wie erhöhte Stühle oder Spieleecken. Ein Pluspunkt: Das Essen ist in der Regel nicht scharf gewürzt. Apropos: Babynahrung und -puder sind, wie auch Windeln, zumindest in den Städten problemlos erhältlich. Eine Herausforderung für Eltern sind die langen Distanzen. Auf den vielstündigen Fahrten durch für Kinderaugen oft monotone Landschaften herrscht erhöhter Unterhaltungsbedarf. Auch zu Fuß die lärmigen, hektischen Großstädte zu erkunden, werden die Kleinen wohl eher als anstrengend denn interessant empfinden. Und auch die Eltern als potenziell stressig. Denn im Menschengewühl der Basargassen verliert man den Nachwuchs leicht aus den Augen. Und mit Kinderwagen wird jeder Bummel zum Geschicklichkeits-Hindernislauf. Da heißt es erfinderisch sein und zwischen Sightseeing-Stationen für Abwechslung sorgen. Ein Tipp für Isfahan: Eine Fahrt mit der Droschke um den Großen Platz sorgt für frische Jauchzer (eine Runde pro Kutsche ca. 400 000 Rial| Stellplätze im nördlichen Bereich, nicht weit vom Eingang in den Basar). Alternativ: Radeln Sie doch mit dem Leihfahrrad (S. 57) unten am Fluss entlang. Hin und wieder werden Sie aber auch auf kleine Perlen stoßen, wie die entzückende Privatinitiative in Kashan: In ihrem Puppenmuseum (tgl. 10–18 Uhr | Eintritt 50 000 Rial| Allameh Street 43 | neben Tabatabai-Haus) zeigt das Ehepaar Soheili Puppen aus verschiedenen Ländern und Epochen. Am Ende der Führung können Jung und Alt in ihrer Werkstatt aus Kichererbsenpüree Püppchen formen.