Ibiza - Formentera Essen & Trinken

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Genießern ist kein Weg zu weit, um hier zu tafeln. Es wird kreative Küche mit internationalem und mediterranem Einschlag serviert.
Ein Stück (ca. 5 km) nordöstlich von Santa Gertrudis, in Sant Llorenc, liegt dieses alternativ angehauchte Hippiestyle-Lokal mit wunderschönem Garten. Ein wahrhaft inspirierender Ort!
„From Farm to Table“ – das Motto ist Konzept. Das angesagte Open-Air-Restaurant an der Straße zwischen Sant Miquel und Santa Gertrudis verwöhnt seine Gäste im blühenden Garten einer alten…
An der Cala Mastella erwartet Sie neben einer malerischen kleinen Sandbucht ein legendäres Fischrestaurants. Auch wenn El Bigotes längst kein Geheimtipp mehr ist, gehört das ebenso für seinen…
Ein angesagter Treffpunkt (unbedingt reservieren!) zum ausgelassenen Feiern oder auch Relaxen bis in den späten Abend ist das Restaurant Beso Beach zwischen La Savina und der Platja de ses Illetes an…
Traditionsrestaurant im Herzen der Stadt, das auch von den Einheimischen heiß geliebt wird. Ibizenkische Küche, eine sehr gute Adresse für Paella und im Ofen zubereiteten Fisch.
Die erstklassige Mittelmeerküche mit avantgardistischer Note hält auch höchsten Ansprüchen stand, Küchenchef ist der Ibicenco Juan José Ribas. Das Restaurant verteilt sich über mehrere Sälchen…
Einheimischenrestaurant abseits vom Zentrum. Hier gibt es ein günstiges Mittagsmenü, Tischwein inklusive. Beliebt ist die Paella.
Anspruchsvollen Ibizenkern gilt es als schönstes Restaurant ihrer Insel. Den Rahmen bildet eine jahrhundertealte, renovierte Kapelle, die allerdings nie als solche geweiht wurde. Zwischen Natursteinw…
Gut und günstig. Dieses kleine Traditionsrestaurant überzeugt durch Geschmack, Portionsgrößen und Preisniveau. Einfache Einrichtung. Die kulinarische Bandbreite reicht von frittiertem Tintenfisch…
Zu günstigen Preisen gibt es hier Fisch-, Fleisch- und Nudelgerichte, außerdem Pizza, Salate und Paella. Nach dem Essen bietet sich ein Verdauungsspaziergang an der vorliegenden Promenade an.
Eine hervorragende Einkehrmöglichkeit in Sant Mateu d'Albarca liegt nur ein paar Gehminuten von der Dorfkirche entfernt. Das Restaurant bietet mit seiner netten Terrasse schmackhaftes Essen zu einem…
Dieses Café an der Plaça d'Espanya serviert Tagesteller (plato del día) zu günstigen Preisen: ob Fischtopf, Linsen oder Gemüsepaella.
Das Restaurant liegt gegenüber der Plaça Major. Im Innern warten rustikale Räume und eine gepflegte Küche.
Etwas abseits vom Hauptgeschehen gelegener Hafentreff, bei dem es auch Mahlzeiten, Tellergerichte und Häppchen gibt.
Ein bei Einheimischen beliebtes und für seine gegrillten Fleischspezialitäten bekanntes Lokal ist das Can Pilot.
Am rechten Rand der Bucht leicht erhöht in den Felsen gelegen, zählt das Fischrestaurant Es Boldado zu den sicherlich romantischsten Lokalen, wenn es darum geht, den Sonnenuntergang mit der/dem/den…
Das Lokal hat sich trotz seiner Lage mit Blick auf das „Tor zum Himmel“ – einen riesigen Felsbogen im Meer – seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Sehr gute Paella!

Essen & Trinken

Feinschmecker rühmen den getrockneten Fisch, den man mitunter in dünne Streifen schneidet, um damit Salate anzureichern – was jedoch Geschmackssache ist. Gerne kombiniert man Fisch und Krustentiere mit Reis, einem wichtigen Bestandteil der Mittelmeerküche – ob bei der Paella oder dem Reis nach Fischerart (arròs de pescador). Gerne auch wird Reis mit Fleisch (arròs amb carn) oder mit Kürbis (amb carabassa) zu schmackhaften Gerichten zusammengestellt. Ein Nachtisch-Klassiker ist Milchreis (arròs amb llet). Wer Lust auf Fleisch verspürt, bekommt in erster Linie Schaf- bzw. Lammfleisch. Huhn, Lamm- und Schweinefleisch bilden die Grundlage für den deftigen Bauerneintopf sofrit pagès mit Kartoffeln, Blutwurst (butifarra) sowie Schweins- und Paprikawurst (sobrasada), die für einen länger anhaltenden Beigeschmack im Mund bürgt.

Zur Grundlage der gesunden und ausgewogenen Mittelmeerküche zählen vor allem Knoblauch und Olivenöl, die sich in der beliebten Soße allioli vereinen. Zu Fisch- und Fleischgerichten reicht man gerne eine Soße bzw. Paste (picada) auf Öl-, Knoblauch- und Kräuterbasis, je nach Hausrezept mit Mandeln, Wein oder Petersilie zubereitet. Bei den Speisezutaten schwören die Insulaner auf vielerlei Gewürze, Blüten, Blätter, Kräuter und Beeren: ob Lorbeer oder Paprika, Rosmarin oder Safran, Oregano, Thymian oder Majoran.

Unter Spaniern spielt das Frühstück keine große Rolle und beschränkt sich meist auf Kaffee und Croissants. Ordentliche Hotels haben sich aber auf den Morgenappetit ihrer mitteleuropäischen Klientel eingestellt. Im Gegensatz zum klassischen Milchkaffee (café con leche), dem kleinen Kaffee mit einem Schuss Milch (cortado) und dem Espresso (café solo) führt der Tee (te) ein Schattendasein und wird meist nur als liebloser Beutelaufguss serviert.

Für Spanier schlagen mittags und besonders abends die eigentlichen Speisestunden, bei denen man weder mit Geld geizt noch auf die Uhr schaut. Traditionell nehmen sich die Einheimischen ausgiebig Zeit zum Essen und begreifen dies nicht als bloße Nahrungsaufnahme. Unter Einfluss eines guten Tropfens wächst ein Gesprächsforum heran, das sich durchaus ein paar Stündchen hinziehen kann. Mittags beginnt man zwischen 13.30 und 14.30 Uhr mit dem Tafeln, abends selten vor 21 Uhr. In erstklassigen Restaurants empfiehlt sich vor allem während der sommerlichen Hochsaison eine frühzeitige Reservierung. Bei einem mehrgängigen Degustationsmenü (menú de degustación) zeigt der Küchenchef gerne, was in ihm steckt.

In Restaurants gibt es einige stille Spielregeln. So gilt: Setzen Sie sich niemals unaufgefordert zu Spaniern an den Tisch; der Brauch ist unbekannt und würde Befremden auslösen. Auch wird nicht gerne gesehen, wenn jeder extra für sich bezahlt. In spanischen Grüppchen wirft man zusammen und splittet die Kosten zu gleichen Teilen auf. Diese Handhabe wird meist auch von Auswärtigen erwartet.

Unter Mittag- und Abendessen verstehen die Einheimischen im Regelfall ein dreigängiges Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Hier wählt man aus einem vorgegebenen Menüangebot aus oder bestellt à la carte. Aber natürlich sind die drei Gänge kein Zwang! Für den kleinen Hunger zwischendurch eignen sich Appetithäppchen, die berühmten tapas. Wochentags zur Mittagszeit ist man mit einem preisgünstigen Tagesmenü (menú del día) gut beraten, wobei sich Erlebnishungrige nicht vor authentischen Restaurants der Einheimischen scheuen sollten – diese liegen allerdings nicht an vorderster Hafenfront, sondern eher ein wenig versteckt in Hintergassen. Hier ist das Menü des Tages draußen an der Kreidetafel notiert, hier bekommt man noch etwas fürs Geld. Der Preis liegt günstigstenfalls bei etwa 8–9 Euro und beinhaltet Brot und Wein; ein Gedeck schlägt in diesem Fall nicht extra zu Buche, die Mehrwertsteuer (IVA) in Höhe von acht Prozent ist meist enthalten. Luxus dürfen Sie aber nicht erwarten: Die Sets sind aus Papier, im Hintergrund dröhnt der Fernseher. Auf den Tisch kommt meist eine Karaffe mit kühlem Leitungswasser, das durchaus trinkbar ist. Ansonsten bestellt man Mineralwasser (agua mineral), ob mit Kohlensäure (con gas) oder ohne (sin gas).

Auf alkoholischem Gebiet reicht die Auswahl – abgesehen von den üblichen spanischen Biersorten – von einem einfachen Hauswein über die Tropfen aus ibizenkischen Bodegas bis zu importierten Spitzenprodukten aus Navarra oder La Rioja. In erster Linie sind Rotweine verbreitet, doch es gibt auch gute Rosés und Weiße. Nach dem Essen sollten Sie unbedingt den Kräuterlikör hierbas probieren. Äußerst magenfreundlich ist auch der Thymianlikör frígola.

Spezialitäten

arròs a banda

gekochter Reis mit Tintenfischstücken; die Basis aus Fisch-sud gibt den besonderen Geschmack und die Konsistenz

arròs de matances

„Schlachtreis“ mit Hühnerstücken und Schweinerippen, zubereitet in Hühnersud, im Herbst mitunter mit Pilzen

arròs sec

Reisgericht, das der Paella entspricht und in das Fisch und Meeresfrüchte ebenso gehören wie Paprika, Kaninchen- und Hühnerfleisch

borrida de rajada

Ragout aus gekochtem Rochen, dazu eine würzige Soße (picada)

bullit de peix

Fischtopf mit Kartoffeln; wird mit etwas Tomate, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie, je nach Rezept und Aufwand auch mit Safran, gerösteten Brotkrumen und Mandeln zubereitet

bunyols

Fettgebäck, wird gerne bei Volksfesten gegessen

calamars a la bruta

Tintenfische, gekocht in der eigenen Tinte

coca

eine Art salziger Kuchen mit Belag; beliebt sind die Varianten mit Paprikaschoten (coca amb pebreres) oder mit Zwiebeln und Tomaten (coca amb ceba i tomata)

empanades

Teigtaschen, wahlweise gefüllt mit Fisch (de peix), Fleisch (de carn) oder Gemüse (de verdura)

enciam amb peix sec

Salat mit getrocknetem Fisch, in den gekochte Kartoffeln und geröstete Paprikaschoten gehören; populär auf Formentera

ensaimada

zum Frühstück beliebtes, trockenes Hefeteiggebäck in Schneckenform (unterschiedliche Größen), mit Puderzucker bestreut

flaó

eine Art Käsekuchen, verfeinert mit Minze und Anislikör

greixonera

Dessert aus in Milch eingeweichten Ensaimada- oder Brotstücken, die in Eiermasse gebacken werden

guisat de peix

Fischtopf mit Kartoffeln und Paprika

hierbas

der Name an sich bedeutet „Kräuter“ und steht hier für den typischen süßen Kräuterlikör der Inseln

macarrons de Sant Joan

Makkaroni, in Milch mit Zucker und Zimt gekocht; Nachspeise

pebreres farcides

mit Fisch gefüllte Paprikaschoten

sofrit pagès

gut gewürzter Eintopf mit Wurst, Kartoffeln, Fleisch (Lamm, Schwein, Huhn)