Ibiza - Formentera

Ibiza - Formentera Alle

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Ein kurzes, starkes Gefälle lässt einen auf dem letzten Stück der Straße regelrecht an die Cala d'Hort hinabstürzen. An Parkmöglichkeiten herrscht hier Mangel, auch die Restaurantplätze sind…
Ende der 1990er Jahre begannen die Stamm-DJs des "Café del Mar" ihre Sets auf CD herauszubringen. Ihr Chill-Out-Mix wurde ein Erfolg - in den Kuschelecken der internationalen Clubs wie in den…
Südlichster Zipfel Formenteras mit spektakulärer Felsenküste und Leuchtturm. Ein idealer Platz für die Sonnenuntergangsstimmung! Allein die Anfahrt zum schroffen Barbaria-Kap lohnt den Weg. Sü…
Eivissas historische Altstadt Dalt Vila wirkt wie ein riesiges Freilichtmuseum und zählt zum Unesco-Welterbe. Hier stimmen die Zutaten über nette Restaurants und Bars hinaus: Kanonenplateaus und Pl…
Legendäre Bar, die noch heute als jene verehrt wird, in der zu Urhippiezeiten alles anfing. Hier trifft man sich zum Plausch, auf ein Omelett, belegte Brote (montaditos) oder Salat.
Lebensader, Existenzberechtigung, Auffangbecken für Gott und die Welt - in Evissas weitläufigem Hafen läuft die ganze Palette vom Stapel, herrscht ein ständiges Ein und Aus von Container- und…
Top-Strandareal im äußersten Norden, das wegen seines feinen Sandes und des klaren Wassers allseits gerühmt wird. Die Strandgebiete schirmen nach Westen hin jenen flachen Landfortsatz ab, der wie…
Hoch über Sant Josep de sa Talaia bäumt sich der 475-m-Riese Sa Talaia auf. Ibizas höchster Buckel trägt eine Haut aus Kiefern und wilden Kräutern und überdies mehrere Antennen. Entdeckernaturen…
Kieseliger Strand und glasklares Wasser an der kleinen Bucht bilden den Rahmen für Neuhippie-Traditionen, v.a. sonntags. Dann kommen Trommler zusammen, bis die Sonne versinkt und die Handflächen gl…
Für viele Insulaner markieren die knapp 200 Höhenmeter einen gewaltigen Schnitt zur Hochebene La Mola. Zu dieser gehören winzige Weinbauflächen, die am Ortsrand von El Pilar 1778 erbaute Windmü…
Allbeherrschend thront die wehrhafte Kirche (14.-16. Jh.) auf dem Ortshügel Puig de Missa und lockt Besucher durch zwei dreibögige Zugänge an. Im Innern wirkt das Gotteshaus fast grottenartig,…
Hier gedeihen Mandelbäume und Weinreben: Ein fruchtbares Fleckchen Erde ist das Talbecken um Sant Mateu d'Albarca, das geologischen Studien zufolge einst mit einem Binnensee gefüllt war. Heute ist…
Eingefasst von Mandelbaumweiten, treibt dieses Dorf auf seiner landwirtschaftlich bestimmten Scholle durch die Zeiten. Der Dorfkern erstreckt sich über einige wenige Straßen, Kirche und Bar liegen…
Markante Klippen in rotbraunen Tönen formen die Kulisse von Sa Caleta, einer kleinen Bucht mit Steinstrand. Hier liegt auch der Poblat fenici, den Überresten einer phönizischen Siedlung aus dem 7.…
Topbucht mit einem entsprechend hohen Beliebtheitsgrad unter Familien und Jugendlichen. Das geschwungene Sandareal der Cala Bassa wird von Felsmassiven geschützt, der Blick schweift weit über das…
Die nahen Salinen standen Namenspate bei Ibizas südlichstem Strand. An der Westseite der Bucht fällt der Blick auf die Salzverladeanlagen. Vom Großparkplatz aus führen Zugänge durch einen…
Der Strand ist das feinsandige Aushängeschild des Südens, gut kombinierbar mit der Platja de ses Salines. Die Anfahrt führt durch das weitflächige Gebiet der Salinen und erlaubt den Blick zurück…
Megadisko mit internationalem Ruf, bekannten DJs und Platz für über 10.000 Leute. Fernab von jeder Bescheidenheit rühmt sich der Club als "der größte Club der Welt". Hier strömen die Massen auf…

Sport

Fahrrad/MTB

Auf Waldwegen durch Kiefernhaine biken, an Salinen und Orangenplantagen vorbei, atemberaubende Abfahrten hinab ans Meer – auf Ibiza gibt es viele spannende Trails zu entdecken. Auf der Insel sind rund 20 Radwandertouren mit Farbtafeln beschildert, davon sind zwölf speziell für Mountainbiker ausgewiesen. In der Nebensaison entwickelt sich die Insel dank der gut ausgebauten Straßen immer mehr zum Rennrad-Dorado. Im Gegensatz zu Mallorca genießt Ibiza als Straßenrad-Destination noch Geheimtipp-Charakter und ist deshalb lange nicht so überlaufen. Anspruchsvoll: die 39 km lange Mountainbiketour durch das Vall de Morna im Nordosten sowie „Ibiza extrem“ im Südwesten, inklusive Auffahrt auf den Inselberg Sa Talaia; auf ibiza.travel gibt es PDF-Downloads der diversen Touren. Wasservorräte, Helm und Sonnenschutz nicht vergessen!

Hochwertige Bikes in bestem Zustand und allen Größen verleihen u. a. Bicicletas Kandani (C/ Cesar Puget Riquer 27 | Santa Eulária | Tel. 971 339264 | kandani.es) und Ibiza Sport (C/ Soletat 32 | Sant Antoni | Tel. 971 348949  | ibizasport.com). Der Tagestarif für ein Mountainbike liegt auf Ibiza bei ca. 15  Euro, bei einer Wochenmiete beträgt der Tagespreis ca. 10 Euro. Bei einem hochwertigen Karbonmodell kann der Tagespreis dann allerdings auch schon mal bei 35, der Wochenpreis bei knapp 200 Euro liegen.

Formentera hat sich längst als Radlerinsel etabliert – allerdings sind Räder hier mehr als (Fortbewegungs-)Mittel zum Zweck und unter Spaß- und Genussaspekten zu sehen. Für ambitionierte Sportler ist die Insel schlicht zu klein. Die Seitenstreifen einiger Hauptstraßen sind speziell für Biker ausgewiesen. Verleiher finden sich am Port de La Savina. 

Klettern

Ibiza in der Senkrechten hat noch Insider-Charakter. In 20 Klettergebieten gibt es über 600 Routen, die sich vor allem an der felsigen Nordküste oberhalb von Sant Antoni befinden. Dank des milden Klimas kann ganzjährig geklettert werden. Die Routenlängen variieren zwischen 10 und 240 m, die Schwierigkeitsgrade zwischen dem vierten und achten Franzosengrad. Der Fels besteht weitestgehend aus Kalkstein, der meist sehr rau ist. In Sant Josep, in der Nähe des Klettergebiets Buda, liegt die Kletter- und Boulderhalle Ibiza Vertical (Tel. 616923783 | ibizavertical.com), wo auch Kurse (In- und Outdoor) angeboten werden. Seit 2017 werden viele Routen renoviert, da anfangs zum Teil minderwertige Haken verbohrt wurden, die oxidieren und somit brechen können. Auskunft hierzu gibt der Kletterguide Alejandro (ibizavertical@hotmail.com). 

Segeln

Wer die Pityusen von der Seeseite her entdecken will, findet traumhafte Buchten und Ankerplätze vor. Vermieter von Segelbooten findest du z. B. an der Marina Botafoc in Eivissa sowie im Sporthafen von Santa Eulària. Der Club Naútico Ibiza (Av. de Santa Eulària | Tel. 971313363 | clubnauticoibiza.com) in Ibiza-Stadt unterhält eine Segelschule.

Tauchen

Muränen, Tintenfische, Kraken, Höhlen, Wracks: Die vielfältige Unterwasserwelt der Pityusen will erkundet werden! Mit Tagestrips, z. B. zur Felseninsel Es Vedrà, Nachtausflügen, Tief- und Wracktauchen sowie PadiKursen haben sich einige Tauchschulen auf die Nachfrage eingestellt. Dazu zählen das in Portinatx stationierte Diving Centre Subfari (Tel. 971337558 | subfari.net) und Big Blue Ibiza in der Cala Vadella (deutschsprachig). 

Auf Formentera ist der Port de La Savina eine gute Anlaufstelle mit dem Anbieter Vellmarí (Tel. 971322105 | vellmari.com). Für einen Tauchgang solltest du inklusive (Leih-)Ausrüstung und Bootsfahrt 50–75  Euro einkalkulieren. Ein Kurs Scuba Diver kostet rund 300, Openwater Diver 400– 450 Euro. 

Wandern

Zu den überraschenden Seiten der Inseln zählen die vielen Wanderrouten, die dich zu abgelegenen Buchten, Secret Beaches, mystischen Plätzen und alten Wachtürmen führen. Viele Routen sind offiziell ausgewiesen, aber auf eine gute Beschilderung darfst du nicht immer bauen. Auf Ibiza setzt die Besteigung des Berges Sa Talaia (475 m) von Sant Josep aus deshalb einen gewissen Orientierungssinn voraus. Ein Folder mit ausgewählten Touren kannst du unter ibiza.travel herunterladen. Toby Clarke und sein Team von Walking Ibiza (Tel. 608 692901 | walkingibiza.com) bieten neben individuellen geführten Wanderungen (ab 160  Euro) auch regelmäßige Touren an, denen man sich für nur 10 Euro anschließen kann. Für besonders ambitionierte Outdoor-Enthusiasten bietet Toby zweimal jährlich eine Inselumrundung (ca. 260 km und 7000 Höhenmeter!) in 12 Tagen komplett zu Fuß an. Mit der „4-Day-Challenge“ gibt es außerdem eine anspruchsvolle Variante, in der man Ibiza in vier Tagen zu Fuß, mit dem Mountainbike und mit dem Kajak umrundet.

Wassersport

Außer Segeln und Tauchen gibt es immer mehr Anbieter von Stand-upPaddling (SUP). Einer der Vorreiter mit eigener Schule und Verleih ist SUP Ibiza (Tel. 690324439 | supibiza.net) bei Sant Antoni. Vollkommen im Einklang mit der Natur fühlt man sich im Seekajak, womit sich die Küsten und einsame Buchten bestens erkunden lassen. Paolo und Lauren von Kayak Ibiza (Tel. 629523471 | kayakibiza.com) verleihen Kajaks und bieten ganzjährig geführte Touren – z.B. in spektakuläre Höhlen an der Nordküste oder rund um das Inselchen Es Vedrà im Südwesten. Ein guter Anbieter auf Formentera: Centro Náutico in La Savina. Das Centro Wet Four Fun (Tel. 971 321809 | wet4fun.com) in Es Pujols bietet außerdem alles rund um Segeln, SUP und Windsurfen an. 

Yoga

Wenn es eine Yoga-Insel gibt, dann ist das Ibiza! Zahlreiche Hotels wie das Atzaró (atzaro.com) bei Santa Eulària haben Stunden auch für Nicht-Hotelgäste im Programm. Bei der Cala de Benirràs gibt es mit Ibiza Yoga (Tel. 618712418  | ibizayoga.com) ein eigenes Yoga-Retreat. Außerdem bieten diverse Yoga-Lehrer wie die deutsche Auswandererin Adriana (Tel. 689 003456 | ibizayogapilates.com) vielerorts individuelle Stunden und Kurse an.

Shoppen & Stöbern

Must-Go: Hippiemärkte

Auch wenn die großen Märkte inzwischen recht kommerziell betrieben werden, gibt es sie noch: die echten Hippies, die ihre z.T. selbstgefertigten Waren anbieten. Die Auswahl umfasst alles Lebensnötige und -unnötige wie Armbänder, Schmuck, Kleider, Lederwaren, Taschen, Seifen, Räucherstäbchen. Außerdem kann man sich ein Henna-Tattoo aufmalen lassen oder einfach nur das Flair bei Livemusik, Snacks und Drinks genießen. Die beiden größten sind der Mittwochsmarkt von Es Canar in Punta Arabí (April–Okt.) und der Hippiemarkt beim Restaurant Las Dalias am Ortseingang von Sant Carles, der ganzjährig samstags (ab 10 Uhr) und Juni bis September zusätzlich Montag und Dienstag sowie im August auch Sonntag als stimmungsvoller Nightmarket (19–1 Uhr) stattfindet. 

So schmeckt Ibiza

Auf den Wochenmärkten kannst du dich mit typischen Produkten eindecken, ob zum Gleichessen oder als kulinarisches Mitbringsel: eingelegte Oliven, getrocknete Feigen, Schafskäse, luftgetrockneter Schinken (jamón serrano) oder Blutwurst (butifarra). Die rötliche Schweins- und Paprikawurst (sobrasada) ist je nach Produkt auch als Brotaufstrich geeignet. Aus dem Naturschutzgebiet der Salinen stammt Meersalz, das u. a. unter dem Label Sal de Ibiza in pastellgrünen Tontöpfen vertrieben wird. 

Mode, ganz nach Belieben

„Adlib“ heißt das Zauberwort, das die Mode auf Ibiza bestimmt. Erwachsen aus der Hippiekultur, folgten lokale Designer dem Leitsatz „Kleidet euch, wie es euch gefällt“ – Adlib leitet sich aus dem Lateinischen ad libitum (ganz nach Belieben) ab. Die unkonventionelle Kleidung der Hippies und die traditionellen Trachten der Pityusen waren den Modeschöpfern Quelle der Inspiration, aus der sie einen gesellschaftsfähigen Stil entwickelten: freizügig, extravagant, körperbetont, luftig, sinnlich. Traditionell gibt Weiß den Ton an, doch es geht auch farbig. Die Kleider, Blusen und Kostüme sind keine Massenware und dementsprechend teuer in Boutiquen vor allem in Eivissa zu haben. Extravagant sind die Teile von Dora Herbst, die schon Naomi Campbell oder Kate Moss eingekleidet hat, eher puristisch kommen die Kreationen von Luis Ferrer daher. 

Ein Gläschen in Ehren...

Der Kräuterlikör hierbas wird meist mit dekorativen Kräuterzweigen in der Flasche verkauft. Auch Einheimische empfehlen den Hierbas Ibicencas der Destillerie Marí Mayans (hierbasibicencas.es), die für ihren Likör 18 verschiedene Pflanzenextrakte verwendet. Hierbas soll die Verdauung fördern und über diverse Heilkräfte verfügen. Ein vielfach ausgezeichneter Gin ist der von den deutschen Auswanderern Luna, Alexander und Wolfgang destillierte Law Gin (law-gin.com), dessen wichtigste Zutat neben Zitronenblüten, Wacholder und Pinien „Love“ ist – was sich sogar auf der Zutatenliste finden lässt. Zu empfehlen sind auch die ibizenkischen Weine z.B. der Bodegas Can Rich oder Can Maymó, die du in den meisten Supermärkten der Insel kaufen kannst.

Essen & Trinken

Gut & teuer? Kein Problem!

Ob das teuerste Restaurant der Welt (das Sublimotion mit Menüpreisen ab 1650 Euro), Ableger exklusiver Ketten wie Robert de Niros Nobu oder Spitzengastronomie an spektakulären Plätzen: Gut und teuer essen ist auf Ibiza keine Herausforderung. Durchaus eine Herausforderung ist es aber, jene Lokale zu finden, die ein unvergessliches Erlebnis zu einem adäquaten Preis versprechen. Aber es gibt sie – jene Insidertipps, die zum Teil verblüffend günstig oder zumindest schlicht ihren Preis wert sind. 

Ibizenkische Küche

In der ibizenkischen Küche hat man die Wahl zwischen frischen Fischspezialitäten oder meist recht deftigen Fleischgerichten, die allermeisten davon mit Lamm. Lammfleisch bildet auch zusammen mit Huhn und Schweinefleisch die Grundlage für den Bauerneintopf sofrit pagès mit Kartoffeln, Blutwurst (butifarra) sowie Schweins- und Paprikawurst (sobrasada). Fisch kommt entweder auch als Eintopf (bullit de peix), gegrillt, in der Salzkruste oder mit Reis auf den Teller. Große Unterschiede sowohl hinsichtlich Zutaten als auch Qualität gibt es bei der nahezu überall angebotenen Paella. Zu beachten: In Restaurants werden Reisgerichte wie die Paella meist nur für mindestens zwei Personen angeboten; die Preise gelten dann pro Person. Zur Grundlage der gesunden Mittelmeerküche zählen vor allem Knoblauch und Olivenöl, woraus die Knoblauchcreme allioli gerührt wird, die gerne zusammen mit Brot und Oliven als Appetizer auf den Tisch kommt. Und zwar in den unterschiedlichsten Variationen – sei es beispielsweise mit Basilikum, Roter Bete oder Mandeln. 

Essensgewohnheiten

Das Frühstück spielt in Spanien keine große Rolle und beschränkt sich meist auf Kaffee und Croissants. Die meisten Hotels haben sich aber auf ihr mitteleuropäisches Klientel eingestellt. Zudem gibt es immer mehr Frühstücks-Locations und selbst in manchen Beach Clubs wird ein meist gesundes Frühstück angeboten. Im Gegensatz zum klassischen Milchkaffee (café con leche), dem kleinen Kaffee mit einem Schuss Milch (cortado) und dem Espresso (café solo) führt der Tee (te) ein Schattendasein. 

Für Spanier schlagen mittags und besonders abends die eigentlichen Speisestunden. Traditionell nehmen sich die Einheimischen viel Zeit zum Essen und begreifen dies nicht als bloße Nahrungsaufnahme. Mittags beginnt man frühestens um 13.30 Uhr mit dem Tafeln, abends selten vor 21 Uhr. In den meisten Restaurants kann man aber auch ohne sich komisch vorkommen zu müssen ab 18 Uhr zu Abend essen; mitunter gibt es von mittags bis abends durchgehend warme Küche. Vor allem in der Hochsaison solltest du in beliebten Restaurants frühzeitig reservieren. In Restaurants gibt es einige stille Spielregeln. So gilt: Setz dich nicht unaufgefordert zu anderen an den Tisch – das ist in Spanien nicht üblich. Auch wird nicht gerne gesehen, wenn jeder für sich bezahlt. In spanischen Grüppchen wirft man zusammen und splittet die Kosten zu gleichen Teilen auf.

Unter Mittag- und Abendessen verstehen die Einheimischen meist ein dreigängiges Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Aber natürlich sind drei Gänge kein Zwang! Wochentags zur Mittagszeit bist du mit einem preisgünstigen Tagesmenu (menú del día) gut beraten, wobei du dich nicht vor den Einheimischen-Restaurants scheuen solltest. Hier ist das Menü des Tages an die Tafel geschrieben. Der Preis liegt günstigstenfalls unter 10 Euro; ein Gedeck schlägt nicht extra zu Buche, die Mehrwertsteuer (IVA) in Höhe von 10 Prozent ist meist enthalten. Luxus darfst du aber nicht erwarten, was auch für einen schlichteren Tagesteller (plato del día; ab ca. 5 Euro) gilt. 

Bocadillos und Tapas

Für den kleinen Hunger eignen sich Appetithäppchen, die berühmten tapas oder bocadillos – Baguettes belegt mit Schinken, Käse und/oder Tomate. Dabei kannst du meist zwischen verschiedenen Schinkenqualitäten wählen. Tapas heißt zunächst mal nur, dass es sich um kleine Portionen handelt. Typische Tapasgerichte, die du in vielen Lokalen erhältst, sind boquerones en vinagre (in Essig eingelegte Sardellen), gambas al ajillo (in Olivenöl gebratene Garnelen mit viel Knoblauch), patatas bravas (frittierte Kartoffelwürfel mit scharfer Soße) oder pimientos de padrón (pikante Paprikaschoten). Zumeist kannst du jedes Tapasgericht auch als größere Portion (ración) bestellen. 

Gute Tropfen

Beim Wein reicht die Auswahl vom einfachen Hauswein über die Tropfen aus ibizenkischen Bodegas bis zu importierten Spitzenprodukten aus Navarra oder La Rioja. Das Weingut mit dem besten Marketing der Inseln ist der recht teure Ibizkus, empfehlenswert sind die Weine von Can Rich, Can Maymó (Ibiza) und Terramol (Formentera). Nach dem Essen solltest du den Kräuterlikör Hierbas probieren. Viele Lokale haben ihre Hausmarke des süßen Anislikörs, der Extrakte diverser Kräuter enthält. Auf der Biofarm Can Muson bei Santa Eulària kannst du unter Anleitung deinen eigenen Hierbas mit selbstgepflückten Kräutern ansetzen.

Mit Kindern unterwegs

Kinder dürfen fast alles, kaum jemand stört sich am Freudengeschrei. Allerdings geht die Geburtenzahl rapide zurück, denn Vater Staat mauert bei Familienbeihilfen. Für Familienspaß aber ist gesorgt, ob im Wasserpark oder auf der Kartingstrecke. Darüber hinaus überrascht eine Höhle wie Can Marçà mit special effects. Als familienfreundliche Ferienorte sind u. a. Es Canar, Portinatx und Platja d'en Bossa einzustufen. In der Reihe beliebter Strände für Familien mit Kindern stehen die Cala Tarida, die Cala Llonga und die Cala Vedella.

Hier noch ein Tipp: Unter www.kidsinibiza.com finden Sie – auch auf Deutsch – Veranstaltungshinweise für Familien mit Kindern; auf Anfrage werden auch Babysitter vermittelt.

Formentera

Die Strände bieten nicht das einzige Potenzial für Kinder. Ab Port de sa Savina starten im Sommer Bootsausflüge. Außerdem bieten sich kleine Wandertouren an den Ufern des Estany Pudent und des Estany des Peix an. Hier kann die Familie nach Vögeln Ausschau halten. Spannend wird es am Cap de Barbaria mit dem Leuchtturm und dem steinigen Weg zum Wachturm Torre des Garroveret. Einen weiteren Wanderabstecher lohnt die einsame Torre Sa Gavina an der Westflanke der Insel; als Ausgangspunkt dient die Area Recreativa Can Marroig, ein Picknickareal, wo Sie den Nachwuchs nach Ihrer Rückkehr an Holztischen im schattigen Kiefernforst mit Broten und Limo belohnen können. Außerdem gibt's eine Grillstelle und Spielgerät.

Sehenswertes

Nur wenige Urlauber wissen, dass die Natur auf Ibiza und Formentera in weiten Teilen unter Schutz steht. Zu den Sehenswürdigkeiten der Inseln gehört deswegen die Pflanzenwelt im Inselinneren. Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten ist das historische Hügelviertel Dalt Vila auf Ibiza. Eine großartige Aussicht bietet sich bei einem Tagesausflug von einem der drei Leuchttürme auf Formentera.

Freizeit

Seine Freizeit auf Ibiza und Formentera sollte man vor allem am Wasser und an den Stränden verbringen. Unmittelbar vor der Küste kann man außerdem tauchen, segeln, windsurfen und natürlich schwimmen. Wer bei einer Reise nach Ibiza und Formentera lieber trocken bleibt, der kann auf wunderschönen Wanderwegen die geschützte Natur im Inselinnern erkunden oder sich mit einem Leihfahrrad auf Entdeckungstour begeben.

Übernachten

Übernachten bietet hier für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Die Auswahl an Hotels auf Ibiza und Formentera ist äußerst vielfältig. Bettenburgen gibt es hier vergleichsweise wenige, dafür sind fast alle internationalen Hotelketten vertreten. Wer eine etwas landestypischere Unterkunft bevorzugt, der sollte sich auf Ibiza und Formentera nach einem Appartement in einer der Fincas, den traditionellen Bauernhäusern Spaniens, umschauen.

Am Abend

Schaumpartys bei Diskonächten und Cocktailbars, aber auch urige Bars und Fischerkneipen – in Sachen Ausgehen macht den beiden Inseln Ibiza und Formentera so leicht keiner was vor. Beim Essen auf Ibiza und Formentera spielt natürlich der Fisch eine große Rolle. Unbedingt probieren sollte man den „arròs amb peix“, einen traditionellen Fischreis. Dazu wird ein lokaler Wein gereicht.