Hongkong - Macau Alle

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Sightseeing

Zwischendurch bieten die Parks und kleine „Sitting-out areas“ ruhige Erholungsplätze, die Einkaufszentren gekühlte Luft und einige Museen Horizonterweiterung. Wer die Stadt lieber sitzend statt schwitzend erleben will, nimmt die nostalgischen Verkehrsmittel: Die Straßenbahn verbindet seit 1904 die Stadtteile im Inselnorden miteinander, und die rundlichen Fährboote der Star Ferry pendeln schon seit 1898 zwischen Tsim Sha Tsui und Central.

Bei Regen (aber nicht nur dann) lohnt sich ein Besuch der Museen. Lass dich nicht davon täuschen, dass sie keinen Weltruhm genießen. Spendable Mäzene haben wunderbare Kunstschätze gestiftet und eine super Ausstellungstechnik bringt den Besuchern der staatlichen Häuser auch kulturell Fremdes nahe – fast immer gratis!

Der absolute Höhepunkt des Hongkong- Erlebnisses ist natürlich eine Fahrt zum Gipfel: mit der Seilbahn auf den Peak!

Ausgehen & Feiern

Das Nachtleben großer Hafenstädte gilt ja oft als verrucht – dieses Vorurteil hält sich auch in Bezug auf Hongkong. Zwar gehen einzelne Herren auch hier schon mal Neppern und Schleppern auf den Leim, aber die Wahrheit über die Stadt am Abend ist: Es geht hier auf bunte, angenehme Weise genauso zwanglos wie gesittet zu. Falls der Abend euchtfröhlich werden soll, packst du übrigens vorher besser die Kreditkarte aus der Geldbörse und zahlst nach jeder Bestellung bar. Denn Vorsicht, Alkohol ist verdammt teuer! Noch zwei Tipps zum Geldsparen: die Happy Hour nutzen! Die Zeiten, als man zwei Getränke zum Preis von einem bekam, sind zwar überwiegend vorbei, aber wenigstens gibt’s einen Rabatt. In vielen Bars beginnt die „glückliche Stunde“ schon mit der Ladenöffnung, oft gilt sie dann bis 21 Uhr. Und als Frau achte mal auf die Ladies’ Night: Viele Clubs bieten dir an einem Wochentag (meist Mittwoch) Gratiseintritt, -sekt oder Ähnliches.

Auch angrenzende Straßen und Gässchen wie die Wing Wah Lane, besonders aber das obere Ende der Wyndham Street gehören zu dem Viertel. Hier drängen sich Bars, Kneipen und ziemlich elegante Restaurants, oft auch auf den oberen Etagen. Von der D’Aguilar Street zweigt die kurze Sackgasse Wo On Lane zu einem Platz in Form eines Amphitheaters ab – ein prima Ort für deine Freiluftparty am Wochenende. Bier und Chips besorgst du dir vorher bei Seven-Eleven. Lan-Kwai-Fong-Spaß für weniger Geld geht nicht.

Der zweite Hotspot der Stadt ist Soho: „South of Hollywood Road“. Hier, rund um die Staunton Street und die Shelley Street, zu beiden Seiten des Central Escalator, gibt es viele internationale Restaurants, teils auch mit Barbetrieb. Am Westrand, entlang der Peel Street, hat sich eine alternative Off-Szene entwickelt. Nordwärts dehnt sich der Bereich bis etwa zur Gage Street und entlang der Lyndhurst Terrace aus.

Das dritte Ausgehviertel ist das bekannteste: der Bereich von Wan Chai, das freilich nicht halb so verrucht ist, wie sein Ruhm aus alten Tagen verheißt.

In Tsim Sha Tsui bietet die autofreie Knutsford Terrace ein Lan Kwai Fong im Kleinformat. Immer wieder beeindruckend ist das nächtliche Hafenpanorama ganz im Süden von Kowloon beim Cultural Centre. Ins beste Licht gerückt wird es jeden Abend um 20 Uhr: bei der Symphony of Lights. Laserkanonen auf 67 Hochhäusern verwandeln den Hafen dann von beiden Seiten aus in ein gigantisches Lichttheater, das an der Promenade sowie gegenüber am Kongresszentrum noch mit Musik untermalt und an besonderen Tagen mit Feuerwerk aufgepeppt wird.

Oder du gesellst dich zu den Hongkongern: Die nämlich fluten zum Feierabendvergnügen die Kaufhäuser und Boutiquen, Kinos und Lokale von Causeway Bay oder treffen sich zum Händchenhalten nebenan im Victoria Park. Bummele mit und schnuppere Hongkong- Atmosphäre, wie sie typischer nicht sein kann!

Bars & Kneipen

Neben den schon genannten Brennpunkten Lan Kwai Fong, Soho, Wan Chai und der Knutsford Terrace haben sich noch zwei kleine, deutlich ruhigere Ausgehviertel entwickelt, wo es außer vielen Restaurants noch die eine oder andere Bar gibt: der seeseitige Block an der Davis Street in Kennedy Town und der Bereich Ship Street bis zum Neubaukomplex Lee Tung Avenue in Wan Chai. Hier wie dort kannst du ortsansässige Expatriates treffen.

Auch das quirlige Causeway Bay hat seine Kneipenstraße: die Yiu Wa Street ist nur einen Block vom Einkaufszentrum Times Square entfernt. Oder stehst du auf Livemusik? Dann ab zur Jaffe Road! Zu beiden Seiten der kreuzenden Fenwick Road haben mehrere Bars abends ab zehn eine Filipinoband unter Vertrag, darunter das Dusk till Dawn (mit großer Tanzfläche) und die altbeliebte Kneipe The Wanch. Beide liegen auf derselben Straßenseite (Hausnr. 76 und 54).

Clubs & Diskotheken

Bitte beachten: Ohne schicke und vollständige Kleidung „mit Hemd und Kragen“ bleibt man draußen!

Theater, Konzerte & Ballett

In einer ganzen Reihe von Spielstätten präsentiert Hongkong ein beachtliches Kulturangebot. Gegenüber den internationalen Stars, die zu Gastspielen kommen, können sich einheimische Produktionen aber oft nur schwer durchsetzen, obwohl man sich durchaus sehen lassen kann. Es gibt mehrere Orchester, eine Ballettkompanie, Theaterensembles und viele kleinere (Amateur-)Gruppen.

Übernachten

Selbst Mittelklassehotels verfügen oft über ein Businesscenter sowie 24-Stunden-Service. In Spitzenhotels kommen auf jedes Zimmer mehr als zwei Bedienstete.

Der wahre Luxus erweist sich aber weniger am Service und an der Ausstattung als vielmehr am verschwenderischen Umgang mit dem knappsten und teuersten Gut, das es hier gibt: mit Platz. Unterhalb der Oberklasse wird entsprechend gegeizt. Zuweilen ist es schon ein Problem, einen größeren Koffer im Zimmer zu verstauen.

Generell gilt: Je mehr Komfort, desto größer das Haus. „Klein und fein“ ist nahezu unbekannt. Begehrt sind natürlich Zimmer mit Hafenblick, aber der ist fast nur in Luxushotels zu haben. Vor allem für Geschäftsleute von praktischerer Relevanz sind die „Executive“, „Club“ oder ähnlich genannten Etagen mit besonderem Service wie Frühstück auf dem Zimmer, gratis Tee oder Kaffee und Breitband-Internetanschluss.

Hongkonger Hotels sind teuer – wie teuer genau, hängt vom Datum ab. Vor allem die Oberklassehäuser haben nach momentaner Marktlage zuweilen täglich wechselnde Tarife, bei Mittelklassehotels ändern sich die Preise saisonabhängig.

Bei der Einstufung in diesem Reiseführer wurden Tarife zugrunde gelegt, wie sie von Internet-Buchungsportalen angeboten werden. Darin enthalten sind bereits jene 10 Prozent für „Bedienung“, die Hongkonger Hotels zusätzlich verlangen. Wer direkt beim Hotel bucht, zahlt oft deutlich mehr, wer dagegen Preise vergleicht und bei der Wahl der Reisezeit flexibel ist, kann bei den besseren Häusern zuweilen von erheblichen Rabatten profitieren. Billigherbergen dagegen haben nach unten meist keinen Spielraum.

Fast alle Hotels erreichen Sie über www.discoverhongkong.com/eng/trip-planner/accommodations.html. Alle lizenzierten Beherbergungsbetriebe sind verzeichnet unter www.hadla.gov.hk/en/hotels.

Sonstiges Hotel

Hotels €€€

Zur Standardausstattung in dieser Gruppe gehören: Zimmer/Suiten klimatisiert mit eigenem Bad sowie Telefon und Breitband-Internetanschluss, WLAN, mehrere Restaurants (mindestens chinesische und westliche Küche), Coffeeshop und Bar, Businesscenter, Konferenzräume, Hotelarzt, Wäscheservice, Babysitter, hauseigenes Videoprogramm und Reisebüro. Die meisten Häuser verfügen zudem über einen Friseur sowie über Sporteinrichtungen.

Hotels €€

Zur Standardausstattung in dieser Gruppe gehören: klimatisierte Zimmer/Suiten mit eigenem Bad sowie Telefon mit Direktwahl, Restaurant und Coffeeshop, Bar, Businesscenter, Wäscheservice und Buchungstresen für Ausflüge.

Hotels €

Zur Standardausstattung in dieser Gruppe gehören: klimatisierte Zimmer bzw. Suiten mit eigenem Bad und Telefon sowie Coffeeshop oder einfaches Restaurant, Wäscheservice und meist auch ein Buchungstresen für Ausflüge.

Essen & Trinken

Die Mehrheit der Hongkonger sind Kantonesen, und deren Küche ist die Königin aller Regionalküchen Chinas. Lästerzungen behaupten zwar, die Kantonesen äßen alles, was vier Beine hat, außer Tischen, alles, was schwimmt, außer Schiffen, und alles, was fliegt, außer Flugzeugen.

Und sicher, Hühnerfüße und Qualle mögen nicht jedermanns Sache sein. Die Meisterschaft im Verwenden selbst ungewöhnlichster Zutaten sorgt aber auch für eine faszinierende Vielfalt auf der Speisekarte, die die Hongkonger Köche um immer neue Kreationen bereichern. Vor allem frisch muss alles sein. Hühner werden meist beim Kauf geschlachtet, Meerestiere schwimmen im Bassin, bis der Gast bestellt.

Der natürliche Geschmack der Zutaten soll zur Geltung kommen. Erreicht wird das auch durch die Zubereitungsarten – kurzes, scharfes Braten oder Dünsten – und den sparsamen Einsatz von Gewürzen.

Einer übernimmt beim Bestellen die Regie, denn die Kellner fragen nicht jeden am Tisch einzeln. Ihr solltet euch daher schon vorab einigen, welche Gerichte gewünscht sind. Fast alle bedeutenderen Restaurants haben englische Speisekarten, oftmals farbig bebildert, ansonsten findet sich meistens auch ein hilfsbereiter Kellner, sofern das Lokal nicht zu voll ist. Bei den meisten Restaurants solltet ihr zeitig einen Tisch reservieren. Zu den Hauptessenszeiten – mittags etwa ab 12.30 Uhr, abends ab 18.30 Uhr – sind sonst längere Wartezeiten unvermeidlich.

Was bestellen? Gewöhnlich rechnet man ein Gericht mehr, als Esser da sind, und wählt aus verschiedenen Kategorien – Ente, Huhn, Schwein, Garnelen, Fisch und so weiter –, dazu eine Suppe. Bei dem großen Angebot an Meeresfrüchten könnt ihr euch auch eine rein maritime Tafel zusammenstellen. Nie verkehrt liegt man mit Schwein und Geflügel. Und sehr lecker ist gebratene Ente; man stippt sie in süßliche Pflaumensauce. Wer die Tiere lieber leben lässt, findet hervorragende vegetarische Gerichte, oft mit erstaunlichen Imitationen von Fisch und Fleisch.

Mitten ins Herz geschlemmt

Die größte Attraktion sind freilich die Dimsum (dim sum, sprich: dimßam). Das ist kein Gericht, sondern der essbare Part von yam cha, der kantonesischen Teekultur. Von frühmorgens bis nachmittags werden in den Teehäusern und Restaurants kleine Köstlichkeiten zum Tee serviert – mit Garnelen oder Schweinefleisch gefüllte Teigtaschen, Rippchen in Pflaumensauce, mit Lotoskernpaste gefüllte, frittierte Bällchen und Dutzende anderer „Herztreffer“, wie dim sum übersetzt heißt. In manchen Läden werden sie auf Büfettwagen durch die Tischreihen geschoben, woanders sind sie auf Bestellzetteln anzukreuzen. Wenige Hongkong-Erlebnisse sind so beeindruckend und authentisch, wie an einem Sonntagmittag yam cha („Tee trinken“) zu gehen, wenn ganze Familien die oft riesengroßen und aufwendig dekorierten Teehäuser bevölkern und ein Heidenlärm herrscht. Ohne Reservierung musst du allerdings mit Wartezeiten rechnen – und zwar überall. Idealerweise habt ihr auch noch einen Hongkongchinesen dabei, der beim Bestellen hilft und erklären kann, was da auf den Tisch kommt.

Küchenreise durch China

Von der Vielfalt bester Zutaten und dem hohen kulinarischen Standard profitieren in Hongkong auch die anderen Regionalküchen Chinas: Die Pekinger Küche glänzt mit Pekingente, Feuertopf und Teigspeisen, die ostchinesische Küche aus Shanghai und Hangzhou steht für durchweg etwas kräftigere Gerichte (teils mit Teeblättern aromatisiert). Für Sichuan sind scharf gewürzte Speisen typisch, gern mit Chili und Sichuanpfeffer. Letzterer fügt den vier bekannten Geschmacksrichtungen einen fünften hinzu: betäubend. Manchmal findet sich der Sichuanpfeffer in Form kleiner dunkler Knospen noch im Gericht (wenn er vorm Servieren nicht wieder entnommen wurde). Man darf sie auf keinen Fall zerbeißen! Aber keine Panik: Die Hongkonger lieben’s eher milde, da mussten sich die hiesigen Sichuanköche doch anpassen.

Nicht zu vergessen ist noch die Chaozhou- Küche mit ihren gern auch deftigen Speisen. Ihr vielleicht populärstes Gericht ist das Austernomelette. Berühmt – und ziemlich teuer – sind die Vogelnester von südostasiatischen Höhlenschwalben, die üblicherweise zu einer Dessertsuppe verarbeitet werden. Die Nester bestehen aus dem verhärteten Speichel der Vögel. Ebenso denkwürdig, aber erschwinglicher ist der starke, bittere Chaozhouer Verdauungstee, der aus winzigen Tässchen getrunken wird – gewissermaßen die Teevariante vom Espresso.

Über den Tellerrand geschaut

Für Hongkongs kulinarische Vielfalt sorgen auch ausländische Küchen. Bei Indern und Indonesiern kommen die Curryfreunde, bei Koreanern und Thais die Chilifans auf ihre Kosten, bei den Japanern die Liebhaber von frischen Zutaten und rohem Fisch.

In Hongkong europäisch essen zu gehen, ist nicht nur etwas für Heimwehgeplagte, denn viele Küchenchefs haben sich hier von den andersartigen Zutaten und Zubereitungstechniken zu neuen Kreationen inspirieren lassen. Allerdings liegen die Preise oft auf gehobenem europäischem Niveau.

Auch abseits der Hotspots wirst du kaum eine Straße ohne Restaurant finden. Die teureren Lokale liegen meist auf der Insel, denn dort wohnt die zahlungskräftigere Klientel. Wo es billiger wird (besonders außerhalb des Kartenausschnitts), sind die Lokale kaum auf Gäste eingestellt, die kein Chinesisch können. Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder.

Kein Kalter Kaffee

Das ideale Getränk zu kantonesischem Essen ist Tee – vor allem unfermentierter grüner und halbfermentierter Wulong- Tee sowie der etwas erdig schmeckende, schwarze Pu’er-Tee. (Die Blätter werden zweimal neu aufgebrüht.) Man trinkt ihn von früh bis spät. Das Weinangebot ist in den chinesischen Restaurants oft mager. Da liegt man mit Bier schon richtiger, vor allem bei den kräftigeren Speisen der anderen Regionalküchen. Eine Erfrischung unterwegs sind frisch gepresste Säfte von den Obstständen sowie gekühlte Sojamilch (als „Vitasoy“ im Handel).

Wenn etwas Süßes hermuss

Manche speziellen Lokale widmen sich komplett den Süßspeisen – seit ein paar Jahren der große Trend vor allem bei der jüngeren Generation. Dabei geht‘s nicht um Schokomousse oder Himbeertorte. Königinnen am Desserthimmel sind vielmehr tropische Früchte, allen voran die Mango. Auch traditionelle Zutaten wie Sago, Kokos, Rote-Bohnen-Paste, Klebreis oder Mandeltofu kommen neu zum Einsatz. Ein Vorreiter der neuen Genusswelle und überhaupt ziemlich himmlisch ist Honeymoon Dessert (z. B. Gateway Arcade | Shop 3001-D3 | Canton Road | Tsim Sha Tsui; und Western Market | Sheung Wan). Die Kette hat Filialen in allen Stadtteilen.

Das Frühstück ist in den großen Hotels tadellos, aber unverhältnismäßig teuer. Eine preisgünstige Alternative mit Milchkaffee, Croissants etc. bieten die Filialen von Délifrance (z. B. New Mandarin Plaza | 14 Science Museum Road | Tsim Sha Tsui; und 1/F, Worldwide Plaza | Pedder Street | Central). Wer morgens auch mit Tee auf Trab kommen kann, sollte den Tag mal mit Dimsum im Teehaus beginnen, z. B. ab 7.30 Uhr im Jade Garden (Causeway Plaza II | Percival Street/Ecke Lockhart Road | Eingang Lockhart Road | Causeway Bay).

Cafés

Cafés im europäischen Sinn – mit Kuchenbüfett und kleinen Speisen – sind in Hongkong noch selten. Trotzdem ist Kaffee fast zu einem Modegetränk avanciert, vor allem Cappuccino, Espresso und Latte macchiato. Entsprechend sind dann auch die Preise. Für einen Cappuccino wird da schon mal der Gegenwert von 5 Euro verlangt – und das bei Selbstbedienung!

Die Kette Coffee Academics (z. B. 38 Yiu Wa Street | the-coffeeacademics.com | Causeway Bay), hat Hongkongs Kaffeekultur besonders vorangetrieben. Manche Filialen würde man allerdings eher als Restaurants bezeichnen. Sie bieten auch ein reichhaltiges Frühstück. Günstiger ist Pacific Coffee, z. B. Filiale Kimberley Plaza (Shop 1A–B | 45–47 Kimberley Road | pacificcoffee.com | Tsim Sha Tsui).

Shoppen & Stöbern

Kleidung, Taschen, Accessoires und Haushaltswaren sind auf den Straßenmärkten billig. Markenware aus Europa ist teurer als zu Hause und wird nur geführt, wenn sie in Hongkong Prestigewert hat. Sehr teuer sind Alkohol und Tabak. Mehr als für Schnäppchen lohnt sich die Stadt für Waren aus Fernost, vor allem für Chinatypisches. Es ist zwar teurer als in China selbst, aber dafür erhält man meistens die beste Exportqualität. Typisch ist auch Jade. In Kaufhäusern, Supermärkten und bei reduzierten Waren gelten Festpreise. Bei Technik, Schmuck, Uhren und Ähnlichem sowie auf Straßenmärkten werden dagegen oft Nachlässe eingeräumt, deren Höhe im Prinzip Verhandlungssache ist. Bei deutlich über zehn Prozent Rabatt auf hochwertige Waren muss man aber vermuten, dass der Händler betrügen will. Sag es frühzeitig, wenn du unbar zahlen möchtest: Auf Käufe mit Kreditkarte wird meist kein Rabatt gewährt.

Hochwertige Artikel solltest du nur in Fachgeschäften bzw. bei Vertragshändlern (authorized dealers) und am besten bei solchen Firmen kaufen, die das Qualitätssiegel des Hong Kong Tourism Board (HKTB) haben – ein goldenes Q mit einem chinesischen Zeichen darin. Es steht für geprüfte Qualität bei Produktkenntnis, Beratung, Ehrlichkeit usw. Die entsprechenden Geschäfte findest du sortiert nach Warengruppen und Stadtteilen auf short.travel/hon3. Oder du wendest dich an die HKTB-Besucherzentren oder nutzt die Hotline:Tel. 25081234.

Bei Technik (Kameras etc.) sollte man schon vorher möglichst genau wissen, welches Modell infrage kommt, denn die Fachberatung lässt oft zu wünschen übrig. Achte bei Geräten auf eine weltweit gültige Garantie sowie auf eine Betriebsanleitung in einer dir verständlichen Sprache. Manches ist nur deshalb billiger, weil die Garantie nur für Hongkong gilt. Und leiste keine Anzahlungen, allenfalls in geringer Höhe bei Firmen mit Q-Siegel. Bei Auftragsarbeiten (Schneider, Optiker) wird allerdings eine Anzahlung von mindestens 50 Prozent erwartet.

Computer

Auch wenn’s nur eine Speicherkarte sein soll: Die labyrinthischen Elektronikmärkte mit ihren (gefühlt) tausend winzigen Lädchen, alle vollgestopft mit neuester oder preisreduzierter älterer Elektronik, sind immer ein Erlebnis. Hier gibt es neue Modelle chinesischer Hersteller oft schon früher als in Europa.

Zentral gelegen ist das Wanchai Computer Centre (130 Hennessy Road | 軒尼詩道 130 | MTR Wan Chai | Wan Chai). Ähnlich, aber noch größer und tendenziell billiger ist die Golden Computer Arcade (146– 152 Fuk Wa Street | 福華街 146–152 | MTR Sham Shui Po, Ausgang D | Sham Shui Po).

Einkaufszentren

Klimatisierte Konsumtempel mit laufenden Metern europäisch-amerikanischer Modemarken: Ob man eintaucht oder lieber einen Bogen darum macht, ob sie schick und modern oder eher steril wirken, wird jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache ist: Hongkonger finden’s hier super. Am Wochenende kommen sie gern familienweise, und sei es nur zum Schaufensterbummel. Gerade bei tropischen Regengüssen kann man sich hier eine gute Weile beschäftigen.

Der Times Square (MTR Causeway Bay | Causeway Bay) beeindruckt mit seiner riesigen Atriumhöhlung und einem großen kulinarischen Angebot oberhalb und unterhalb der elf Verkaufsetagen. Am allerbesten gefällt wohl die IFC Mall (MTR Central, Hong Kong | Central); großzügig und vielseitig ist sie, toll gelegen, und es gibt auch nicht nur teure Restaurants. Auch beliebt: Pacific Place (MTR Admiralty | Admiralty).

In Kowloon warten auf Shoppingwütige die zusammenhängenden, labyrinthartigen Komplexe Ocean Terminal, Ocean Centre und Gateway Arcade. Sie heißen zusammen Harbour City (Tsim Sha Tsui). Allein einmal alle Ladenfronten abzugehen, dauert dort Stunden. Spektakulär und schon wegen der Architektur einen Besuch wert ist Langham Place (MTR Mong Kok | Mong Kok).

Kameras & HI-FI

Es lohnt kaum noch, sich in Hongkong eine Kamera zu kaufen. Falls du Ersatzbedarf hast, geh am besten gleich in die Sai Yeung Choi Street (MTR Mong Kok | Mong Kok) ab Nelson Street südwärts; dort führen mehrere Elektronik- und Kameraläden gängige Ware zu niedrigen Festpreisen.

Hi-Fi-Geräte und Kameras zu reellen Preisen verkaufen auch die Technikmärkte Fortress und Broadway mit Filialen z. B. im 3. Stock des Ocean Centre und im 7./ 8. Stock des Times Square. Kauf am besten gleich einen Steckeradapter mit.

Kleidung & Accessoires

Freizeit- und Sportkleidung gibt’s zu attraktiven Preisen. Höherwertiges ist meistens teurer als in Europa, ab und an findet man aber stark reduzierte Ware. Die Haute-Couture-Boutiquen konzentrieren sich auf die Luxushotels und Einkaufszentren. Ein Hotspot für junge Mode, Sport- und Freizeitkleidung ist die h Granville Road (Tsim Sha Tsui) samt Seitengässchen zwischen der Carnarvon Road und der Chatham Road. Interessant sind Maple, Cotton On, 6ixty8ight, und besonders die Minipassage G-Square (46 Granville Road) mit einigen kleinen Boutiquen, darunter Laanaa für schicke Dessous; die Marke wurde von der als Model und Filmstar bekannten Chrissie Chau kreiert. Sie hat mit dem Label noch Großes vor. Hier ist die Keimzelle!

Oder du schlenderst über die Märkte: Eine Riesenauswahl an Schuhen und Sportkleidung findest du in Mong Kok im südlichen Teil der Fa Yuen Street, etwa ab Nelson Street südwärts und in angrenzenden Karrees. Auf dem Stanley Market im Zentrum des alten Orts im Inselsüden drängen sich Läden und Stände voller Klamotten – Jeans, Seidenblusen, Pullover, Freizeitkleidung. Vorsicht bei Markenimitaten!

Koffer & Taschen

Die Auswahl ist riesig. Günstig kauft man in den chinesischen Kaufhäusern, billiger und überraschend gut auf dem Temple-Street-Markt und dem Ladies’ Market in der Tung Choi Street.

Kunst, Antikes, Trödel

Vorsicht, Fälschung! Auch ein Echtheitszertifikat muss nicht echt sein, und selbst die seriösesten Händler fallen auf Fälschungen herein. Trotzdem bist du dort am ehesten auf der sicheren Seite, wo du sorgsame Auslagen siehst, in denen jedes einzelne Stück zur Geltung kommt.

Aber auch da, wo die Regale voll stehen wie auf dem Flohmarkt, mag man etwas finden, das einem gefällt, und sei es eine ehrliche Replik. Die sollte dann aber auch kein Vermögen kosten. Hoch im Kurs steht moderne Kunst aus China. Hongkongs Galerien lohnen den Besuch!

Kunsthandwerk

Die niedrigen Löhne in China und die traditionelle Kunstfertigkeit sorgen für ein reiches Angebot an Lackwaren, Porzellan, Schnitzwerk, Stickereien, Jadeschmuck und anderen exotischen Fernostwaren. Die Raffinesse und Eleganz alter Kunst ist jedoch oft schwer zu entdecken.

Musik

Vorsicht bei Billig-CDs auf Straßenmärkten: Es sind miserable Raubpressungen.

Schmuck

Der Zahl der Juweliere nach zu urteilen, scheint Schmuck kaufen in Hongkong ein dringenderes Bedürfnis zu sein, als zu essen und zu trinken. Vor allem Touristen aus China haben mit ihrer Nachfrage nach Gold die Preise hochgetrieben. Etwas Besonderes ist aber das chinesische Design. Gerade die in China so beliebte Jade hat etwas Zeitloses, ist aber leider auch teuer. Einen Überblick zu Angebot und Preisniveaus bekommst du bei Chinese Arts and Crafts (Causeway Centre | 28 Harbour Road | MTR Wan Chai | Wan Chai).

Schneider

Ware von Billigschneidern ist meist rausgeworfenes Geld, vor allem, wenn alles von heute auf morgen fertig sein soll. Gute Arbeit hat auch in Hongkong ihren Preis. Bestelle spätestens fünf Tage vor deiner Abreise, sodass Zeit für zwei Anproben bleibt, und wähle einen Schneider in deiner Nähe. Die Schneider in den Ladenzeilen der großen Hotels sind mit Kundschaft aus Europa vertraut und haben eine gute Stoffauswahl sowie modische Schnitte. Eine gute Adresse für Damen und Herren ist Mandarin Tailor (Raum 604 | Takshing House | 20 Des Voeux Road Central | 德輔道中 20 | mandarintailor.com | MTR Central | Central).

Stoffe

Eine große Auswahl, auch an Seide, gibt es bei Yue Hwa (301–309 Nathan Road | MTR Jordan | Yau Ma Tei). Ansonsten sind im Western Market (323 Des Voeux Road Central | 德輔道中 323 | MTR Sheung Wan | Sheung Wan) allerlei Stoffe erhältlich. Dort musst du feilschen!

Uhren

In der Stadt gibt es eine riesige Auswahl, von teuerster Schweizer Markenware über Modeuhren bis hin zur falschen Rolex. Sicherheitshalber sollte man Markenuhren daher nur vom Vertragshändler kaufen. Ansonsten empfehlen sich die in allen Stadtteilen vertretenen Filialen von City Chain (citychain.com). Tischund Wanduhren führen die Kaufhäuser.

Mit Kindern unterwegs

Mit Kindern unterwegs

Hongkong zählt wohl kaum zur ersten Riege der Reiseziele, die man mit Kindern aufsuchen möchte – aber siehe da: Es ist für den Nachwuchs spannender, als man zunächst vermuten würde! Das geht schon los mit den Parks: So schön wie lehrreich sind das Aviarium im Hong Kong Park, der Vogelteich im Kowloon Park und der Zoo. Dort ist überall der Eintritt frei. Am Nordende des Kowloon Park befindet sich obendrein ein großes Freibad.

Das Science Museum ist vor allem bei Regenwetter erste Wahl – wie das zahlreiche Jugendpublikum beweist –, doch auch das Museum of History ist dank seiner ausgefeilten Ausstellungstechnik für Kinder im Schulalter interessant (Eintritt für Schüler und Studenten: Science Museum 12,50 $Museum of History 5 $Ausweis erforderlich).

Die Liste der Attraktionen wäre natürlich nicht vollständig ohne einen Hinweis auf den Ocean Park. Der Bereich hinter dem Eingang trägt zwar offiziell nicht mehr den Namen Kid’s World, aber die wichtigsten Ziele für Kinder sind immer noch dort zu finden – und bieten Unterhaltsames wie Lehrreiches in schöner Vielfalt (Eintritt für Kinder von 3 bis 11 Jahren 125 $).

Sport, Spaß & Wellness

Baden

Zur Erfrischung an heißen Tagen locken 42 amtlich beaufsichtigte Strände. Dort wird die Wasserqualität überwacht, der Strand regelmäßig gereinigt. Du findest Duschen, Umkleidekabinen, Toiletten und Badewächter. Dazu kommt meist noch ein kleiner Shop für Badebedarf und Getränke. An den populäreren Stränden, vor allem auf Hong Kong Island, gibt‘s auch Restaurants und Cafés. Der Zugang ist durchweg gratis, aber von November bis März sind die Einrichtungen geschlossen. Als stadtnahe und kinderfreundliche Strände empfehlen sich Deep Water Bay und Repulse Bay im Süden von Hong Kong Island. 

Chinesische Gymnastik

Nur zum Zuschauen? Hängt ganz von dir ab! Am meisten ist frühmorgens im Victoria Park los, aber auch in anderen Grünanlagen treffen sich vor allem Anwohner zu Schattenboxen, Schwertgymnastik, Partnerübungen. Jeder kann sich dazustellen und mitmachen. Infos über Tai-Chi-Unterricht: short.travel/hon24. Auch Fitnessstudios haben entsprechende Angebote. 

Jogging

Eine Joggingbahn mit Trimm-dich-Stationen gibt es im Victoria Park, dazu eine Stelle, wo einem lose runde Kiesel die Füße massieren. Am schönsten läuft es sich aber im Grünen auf der Bowen Road oberhalb von Wan Chai und Happy Valley mit gelegentlichen Ausblicken auf den Hochhauswald. Dazu stehen Trimm-dich-Einrichtungen am Wegrand. Am besten über Wan Chai Gap aufsteigen, dann ostwärts laufen bis zum Ende an der Stubbs Road; von dort geht es mit jedem beliebigen Bus wieder stadtwärts.

Wandern

Vier Fernwanderstrecken fordern dich heraus: der Hong Kong Trail (50km in 8  Etappen), der Lantau Trail (70km, 12  Etappen), der Wilson Trail (78km, 10 Etappen), der auf Hong Kong Island beginnt und dann die New Territories nordwärts durchquert, sowie der McLehose Trail (100km, 10 Etappen) durch die New Territories von Ost nach West. Daneben gibt es leicht zu gehende Family Walks von 1 bis 3,5km Länge, Nature Trails, die mit Infotafeln Flora und Fauna erklären, und rund 30 Country Trails (Spazierpfade in den Country Parks). Alle sind ausgestattet mit Wegweisern, Schutzhütten und Infotafeln. Mehr dazu unter short.travel/hon23. 

Massage & Spa

Bei den vielen Anbietern fällt die Auswahl schwer. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Iyara (26 Cochrane Street | Tel. 25238700 | iyaradayspa.com | MTR Central) am Central Escalator. Dort reicht das Spektrum von einer halbstündigen Fußmassage über teurere Schönheitsanwendungen bis zur vierstündigen „ultimate half day escape“. 

Pferderennen

In Happy Valley finden Rennen schon seit 1846 statt, heute meist mittwochabends. 1978 kam die Anlage in Sha Tin hinzu; sie wird am Wochenende benutzt. Woanders nur etwas für die Upperclass, sind die Pferderennen in Hongkong ein Volksvergnügen – wegen der Wetten! Im Schnitt kommen pro Rennen fast 50000 Zuschauer. Die Rennsaison geht von Mitte September bis Anfang Juni. short.travel/hon18 In Macau bietet die Rennbahn auf Taipa 15000 Zuschauern Platz. Die meisten Rennen starten am Wochenende. Auf den unteren Rängen ist der Eintritt frei. mjc.mo/race_en/info

Freizeit

Einen schönen Einblick in Hongkongs traditionelle Seite bekommt man beim Mittherbstfest, wenn aus Weihrauchstäbchen bestehende Feuerdrachen durch die Gassen tanzen. Auch beim Shoppen findet sich Traditionelles auf den vielen Märkten der Stadt, luxuriös geht’s im Central District zu. Kinder lieben Asiens erstes Disneyland, Nachtschwärmer Lan Kwai Fong mit seinen (Karaoke-)Bars, Kneipen, eleganten Restaurants – und Stadtmüde Wanderungen in die umliegenden Berge.