Heilbronn Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Kirchen
  • Kilianskirche, Kiliansplatz
  • Deutschordensmünster im Deutschhof
  • Nikolaikirche (evangelisch), Sülmerstraße 72. Erstmals erwähnt wird die Nikolaikirche im Jahre 1351, ab 1524 werden lutherische Gottesdienste in der Nikolaikirche gefeiert (jedoch muss der lutherische Prediger der Nikolaikirche die Stadt im Oktober 1525 wegen des Bauernkrieges verlassen). Fünf Jahre später schließt sich Heilbronn endgültig der Reformation an, die Nikolaikirche ist nun nicht mehr Eigentum der katholischen Kirche, sondern der Stadt. Ab 1544 wird das Gebäude als Kinderkirche für alle Kinder Heilbronns genutzt, bevor die Nikolaikirche zwischen 1622 und 1699 anlässlich des Dreißigjährigen Krieges kurzerhand zur Waffenkammer umfunktioniert wird. Nach Ende dieser Nutzung ist die Kirche verwahrlost, weil sich aber Heilbronner Bürger für die Wiederherstellung derselben einsetzen, kann sie ab 1706 wieder als Gotteshaus dienen. Im 18. Jahrhundert finden hier in der Regel die Beerdigungen statt. 1802 bis 1804 ist die Nikolaikirche auch Schule, 1805 nehmen französische Soldaten die Kirche in Beschlag und bauen sie zu einem Lazarett um. Ab 1820 wird das Gebäude vermietet und in unterschiedlichster Weise genutzt: als Werkstätte, als Feuerwache, als Wahllokal und Versammlungssaal und schließlich sogar als Turnhalle. Bürger sammeln jedoch Spenden und wünschen sich, dass die Kirche wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung nach genutzt wird – was 1851 gelingt. Beim Luftangriff auf Heilbronn 1944 wird die Nikolaikirche bis auf die Mauern zerstört. 1951 ist der Wiederaufbau der Kirche abgeschlossen, seitdem ist sie Ort für Gottesdienst und Gebet. Geöffnet: Di. 14–18 Uhr, Mi. 16–18 Uhr, Do. 14–18 Uhr, Fr. 15–18 Uhr, Sa. 11–14 Uhr, So. 9–10.30 Uhr. Gottesdienst: Sonntag, 9.30 Uhr.
Burgen und Schlösser

Aufgrund der Zerstörungen durch den Bombenangriff auf Heilbronn am Abend des 4. Dezember 1944 sind heute nur sehr wenige repräsentative Bauten in der Innenstadt erhalten. Dazu gehören unter anderem der Deutschhof und das Käthchenhaus am Marktplatz.

  • Trappenseeschlösschen, im Trappensee.
  • Schießhaus, Frankfurter Straße 65, 74072 Heilbronn (in der Nähe des Hauptbahnhofes). Von 1769 bis 1771 als Schützenhaus erbaut, diente das barocke Schießhaus in seiner Geschichte unterschiedlichsten Zwecken. In den Jahren 1848 und 1849 wurden hier die Volksversammlungen der Deutschen Revolution abgehalten, nach dem Zweiten Weltkrieg war es Notkirche und provisorischer Sitz von Ratssaal, Stadtbibliothek und Lokalzeitung. Heute wird es als Veranstaltungsraum genutzt. Neben der das Schießhaus umgebenden Gartenanlage ist vor allem der prachtvolle Rokokosaal im Obergeschoss erwähnenswert.
  • Deutschordensschloss Kirchhausen, Schloßplatz 2, 74078 Heilbronn-Kirchhausen. Das von 1572 bis 1578 im Renaissance-Stil errichtete Schloss wurde bis 1805 von den Amtmännern des Deutschen Ordens genutzt und dient heute als Bürgeramt Kirchhausens. Die Gräben um das Schloss waren ursprünglich mit Wasser gefüllt, weshalb sich die Bezeichnung „Wasserschloss“ bis heute erhalten hat. Es werden verschiedene sechzig- bis neunzigminütige Themenführungen angeboten, die neben dem Schloss selbst auch das Turmmuseum, das Amtmannshaus und weitere Gebäude im Außenbereich des Schlosses besuchen. (Kirchhausen Schloßplatz: Linien 31, 61 und 683). Preis: für Führungen 60 €, Schulklassen zahlen 40 €.
  • Am östlichen Ende der Steinäckerstraße im Stadtteil Böckingen können Reste des Römischen Kastells Heilbronn-Böckingen besichtigt werden. Es ist ab etwa 85 n. Chr. belegt und bestand bis Mitte des zweiten Jahrhunderts, als eine Vorverlegung des Neckar-Odenwald-Limes das Kastell entbehrlich machte. (Landwehrstraße, Linie 10)
Bauwerke
  • Rathaus mit astronomischer Kunstuhr
  • Götzenturm, Pfeiler einer Stadtmauer
  • Hafenmarktturm
  • Bollwerksturm, der Turm kann bestiegen werden, der Schlüssel dazu ist bei der Tourist-Information und im Stadtarchiv erhältlich
  • Wartbergturm auf dem Wartberg, außerhalb Richtung Weinsberg, auf dem Wartberg ist der Panorama-Weg ein Ausflugsziel
  • Siebenröhrenbrunnen. Er gab wahrscheinlich der Stadt 741 den Namen villa heilbrunna
Denkmäler
  • Robert-Mayer-Denkmal auf dem Marktplatz
  • Otto-von-Bismarck-Denkmal im Bismarckpark
Museen und Ausstellungen
  • Museum im Deutschhof. E-Mail: museen-hn@heilbronn.de. Das Museum im Deutschhof zeigt zahlreiche Ausstellungsstücke aus den Bereichen Archäologie, Kunst und Kultur mit Bezügen zur Lokalgeschichte. Geöffnet: Mo. geschlossen, Di.: 10–19 Uhr, Mi bis So. sowie feiertags: 10–17 Uhr. An einigen Feiertagen im Dezember geschlossen. Preis: die Dauerausstellungen können kostenlos besucht werden; die wechselnden Sonderausstellungen kosten einen Eintritt von 4 € (für Ermäßigte: 3 €).
  • Kunsthalle Vogelmann, Allee 28, 74072 Heilbronn. Tel.: +49(0)7131 56-4420, Fax: +49(0)7131 56-3194, E-Mail: museen-hn@heilbronn.de. (Harmonie/Kunsthalle). Geöffnet: montags: geschlossen, dienstags, mittwochs, freitags, samstags, sonn- und feiertags: 11 – 17 Uhr, donnerstags: 11 – 19 Uhr. An Heiligabend, am Ersten Weihnachtsfeiertag und an Silvester geschlossen. Preis: Erwachsene: 6 €, Ermäßigte: 4 €, Familien: 12 €.
  • Otto-Rettenmaier-Haus – Haus der Stadtgeschichte, Eichgasse 1, 74072 Heilbronn. Tel.: +49(0)7131 56-2290, Fax: +49(0)7131 56-3195, E-Mail: stadtarchiv@heilbronn.de. Das Heilbronner Stadtarchiv bringt in der Ausstellung „Heilbronn historisch!“ und verschiedenen Wechselausstellungen Besuchern die Stadtgeschichte Heilbronns nahe. Geöffnet: montags: geschlossen, dienstags: 10 – 19 Uhr, an anderen Tagen: 10 – 17 Uhr. Preis: kostenfrei.
  • Experimenta, Kranenstraße 14, 74072 Heilbronn. Tel.: +49(0)7131 887950, E-Mail: info@experimenta-heilbronn.de. Die Experimenta wurde nach einer Erweiterung am 31. März wieder eröffnet. Eintrittspreise Kombi-Ticket Erw. 19 € / Kinder 10 €, während der BUGA 14 € / 7 €.
  • Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn (SEH), Leonhardstraße 15, 74080 Heilbronn. Tel.: +49 (0)7131 390 74 34, E-Mail: museum@eisenbahnmuseum-heilbronn.de. Das Museum im denkmalgeschütztem Ringlokschuppen von 1893 mit funktionierender Drehscheibe zeigt 80 Lokomotiven oder Wagen aus unterschiedlichen Epochen. Hinzu kommen weitere Attraktionen, wie etwa Modelleisenbahnen und eine „Kindereisenbahn“. Besonders lohnend ist ein Besuch des Museums während der Dampftage, bei welchen einige historische Lokomotiven im Fahrbetrieb gezeigt werden und Mitfahrten auf dem Führerstand möglich sind. (Böckingen Sonnenbrunnen). Geöffnet: Anfang März bis Ende Oktober: Sa, So + feiertags 10:00-18:00; Anfang November bis Ende Februar: Sa: 11:00–16:00. Preis: Erwachsene: 5,- €, Kinder: 2,50 €, Familien: 12,50 €.
  • Historischer Industriepark Neckargartach. Ehemalige Papierfabrik von Johann Jakob Widmann, später Pumpstation der Wasserversorgung: mit Pumpwerk, Hammerschmiede und Brunnenhaus.
Straßen und Plätze

Die Allee, sie führt vom Berliner Platz am Theater über die Festhalle Harmonie zum Wollhausplatz

Parks und Gärten
  • Botanische Obstgarten. E-Mail: info@botanischer-obstgarten.de. Ein Kleinod am Stadtrand. Seine Ursprünge reichen bis 1900 zurück, als hier für Jungen die Möglichkeit geschaffen wurde, theoretisches Wissen aus der Schule im Garten und bei handwerklicher Arbeit praktisch anzuwenden. Für die damalige Zeit war dies etwas ganz Neues: Heilbronn war damit die erste Stadt in Deutschland, die diese Art der Reformpädagogik anwandte. Neben dem Obstgarten selbst gibt es heute verschiedene Schaugärten und eine sehenswerte Sammlung historischer Gartenhäuser. Wer möchte, kann sich nach einem Rundgang im Pestalozzicafé stärken oder den Hofladen durchstöbern (diese sind nicht immer geöffnet). Geöffnet: April bis September: täglich 8–20 Uhr, Oktober bis März: täglich 9–17 Uhr. Preis: freier Eintritt.
  • Anlässlich der Landesgartenschau 1985 wurde der Wertwiesenpark angelegt.
  • Waldheide. Ein Naherholungsgebiet mit großer Geschichte. Ab 1951 wurde die Waldlichtung als Truppenübungsplatz und ab 1953 auch als Flugplatz für amerikanische Streitkräfte genutzt. Während das Gelände Heilbronner Bürgern anfangs noch zugänglich war, wurde ab 1974 begonnen, das Areal mit Wachtürmen und Zäunen abzuriegeln. Grund dafür war die Stationierung von atomaren Pershing-Raketen auf der Waldheide. Im Ernstfall hätten diese im Atomkrieg gegen den Ostblock eingesetzt werden sollen. Den Heilbronnern wurde die Gefahr zunehmend bewusst und sie organisierten sich in zahlreichen Menschenketten und Demonstrationen gegen eine weitere atomare Aufrüstung. Die Friedensbewegung gipfelte im Ostermarsch auf die Waldheide 1983, an dem 30.000 Menschen teilnahmen. Doch es kam, wie es kommen musste: am 11. Januar 1985 ereignete sich ein Raketenunfall mit drei Toten. Erst nach Ende des Kalten Krieges wurde das Gebiet renaturiert und steht seither wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.
  • Stadtgarten hinter der Harmonie
  • Alter Friedhof mit ca. 200 historischen Grabmalen
  • Pfühlpark mit Trappensee
  • Neckarpark mit Kraneninsel und Hagenbucher am Wilhelmkanal
  • Ziegeleipark im Stadtteil Böckingen

Weitere Grünanlagen sind für die Bundesgartenschau 2019 entstanden, sie sind im neuen Stadtteil Neckarbogen nördlich des Hauptbahnhofs.

  • Hauptfriedhof. Der Friedhof wurde 1882 eröffnet. Er zählt seit dem 18.09.2020 zum Immateriellen Kulturerbe Friedhofskultur der UNESCO.letzte Änderung: Nov. 2020
Verschiedenes
  • Robert-Mayer-Sternwarte, Bismarckstraße 10, 74072 Heilbronn (im Robert-Mayer-Gymnasium). Tel.: +49(0)7131 81299, Fax: +49(0)7131 677777, E-Mail: info@sternwarte.org.